Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05993269 Asian tourists enjoy the sunny weather and take selfies on the Stanserhorn mountain, in the canton of Nidwalden, Switzerland, 27 May 2017.  EPA/ALEXANDRA WEY

Vor allem bei asiatischen Touristen ist die Schweiz ein beliebtes Reiseziel.   Bild: EPA/KEYSTONE

29'000 mehr Übernachtungen: Dieses chinesische Volk hat sich in die Schweiz verliebt



Die Übernachtungszahlen in der Schweizer Hotellerie sind in der Wintersaison 2016/17 deutlich angestiegen. Sie erhöhten sich von November 2016 bis April 2017 um 2 Prozent auf 15.7 Millionen Logiernächte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

Im vergangenen Winter hat sich damit das Blatt zugunsten der Hoteliers gewendet. Mit insgesamt 8.2 Millionen Logiernächten verzeichneten die ausländischen Gäste ein deutliches Plus von 2.1 Prozent. Häufiger übernachteten auch wieder Schweizer Gäste in Hotels. Hier stieg die Nachfrage um 1.9 Prozent auf insgesamt 7.5 Millionen Logiernächte.

epa05936935 A photograph made available on 30 April 2017 showing Asian tourists sleeping during a train ride from Kleine Scheidegg to the Jungfraujoch, in Switzerland, 29 April 2017.  EPA/PETER KLAUNZER

Auf ihrer Reise durch die Schweiz, haben die Touristen oft ein dichtes und offensichtlich echt anstrengendes Programm zu absolvieren.  Bild: EPA/KEYSTONE

Der starke Anstieg im vergangenen Winter relativiert sich allerdings dadurch, dass das BFS bei den aktuellen Zahlen auch vierzehn Betriebe der Schweizer Jugendherbergen neu eingerechnet hat. Werden diese auch für das Vorjahr berücksichtigt, beträgt der Zuwachs lediglich 0.8 Prozent.

In der Wintersaison 2015/16 waren die Logiernächte nach den damaligen Angaben um 1.8 Prozent zurückgegangen. Insbesondere die Nachfrage aus dem Ausland sank massiv um 3.8 Prozent und jene aus dem Inland stieg um bescheidene 0.5 Prozent an.

Erfreulicher Januar und gute Ostern

Besonders erfreulich war der Anstieg der Logiernächte im Winter 2016/2017 in den Monaten Januar (+5.2 Prozent) und März/April (+4.3 Prozent). Lediglich im Dezember und im Februar wurden weniger Übernachtungen registriert.

Deutlich mehr Gäste kamen insbesondere aus Asien (+9.6 Prozent) in die Schweiz. Markant war dabei der Anstieg bei den Gästen aus Korea (+26.4 Prozent oder 29'000 Logiernächte), China – ohne Hongkong – (+7.6 Prozent oder 28'000) und Indien (+17.5 Prozent oder 22'000).

Auch aus dem amerikanischen Kontinent stieg die Nachfrage deutlich (+7.9 Prozent oder 69'000 Logiernächte). Leicht rückläufig war hingegen die Zahl der Übernachtungen aus dem europäischen Ausland (-0.3 Prozent oder 17'000).

Die deutlichste absolute Abnahme verbuchte hier Grossbritannien (-38'000 Logiernächte), vor Italien (-27'000 Logiernächte) und Deutschland (-22'000). Auffallend ist ein Plus von 35'000 Logiernächten von Gästen aus Belgien.

Neun der dreizehn Tourismusregionen erzielten mehr Übernachtungen. Den grössten absoluten Anstieg wies die Region Bern (+66'000 Logiernächte), vor dem Wallis (+59'000 Logiernächte) und dem Tessin (+53'000) auf. Die Region Zürich und der Kanton Graubünden zählten 50'000 respektive 49'000 mehr Übernachtungen. (sda)

Lämmchen, Schnee und schöne Frauen! So toll sind Ferien in der Schweiz – jedenfalls in der Werbung

Noch mehr zum Schweizer Tourismus

21 Gründe, NICHT in die Schweiz zu reisen ;-)

Link zum Artikel

Diese 10 Schweizer Strassen sind der Hammer

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Für Geniesser: Das sind 11 der schönsten Velo-Ausfahrten der Schweiz

Link zum Artikel

Vertraut und doch ganz anders – so sah die Schweiz vor hundert Jahren aus

Link zum Artikel

Wie eine Schweizer Bergbeiz plötzlich zum schönsten Ort der Welt wurde und warum Ashton Kutcher daran nicht ganz unschuldig ist

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Armee rechnet mit Rekord-Andrang beim RS-Start – wegen Corona

Die Schweizer Armee rechnet im kommenden Jahr mit einem rekordhohen Andrang beim Start der Rekrutenschule (RS). Es gebe etwa 1000 zusätzliche Rekruten, sagte Armeechef Thomas Süssli in einem Interview mit der Tageszeitung «Blick».

Die Zahl der Rekruten steige dadurch auf etwa 12'000 Personen. Die Armee suche derzeit zusätzliche Lokalitäten. So werde es auch etwas mehr Sanitätspersonal haben. Der Andrang sei gross, weil 2021 viele Personen kämen, die jetzt wegen der Corona-Pandemie Zeit hätten.

Wer …

Artikel lesen
Link zum Artikel