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ÖV wird günstiger: Bei diesen Billets und Abos senken die SBB ab 2018 die Preise

21.12.17, 11:00 21.12.17, 11:17


Das GA auf Monatsrechnung wird günstiger. Zudem gibt der öffentliche Verkehr die Senkung der Mehrwertsteuer wie angekündigt an die Kundinnen und Kunden weiter. Die Billettpreise sinken jedoch erst am 1. Juni 2018.

Als Grund gibt der Branchenverband ch-direct in einer Mitteilung vom Donnerstag eine «längere Vorlaufzeit» für die Anpassung des Normaltarifs an. Systembedingt sei eine frühere Senkung nicht möglich gewesen, sagte Sprecherin Sabine Krähenbühl auf Anfrage.

In der Übergangszeit werden an Halbtax-Inhaber zusätzliche Spartageskarten ausgegeben. Für Inhaber der ehemaligen Enkel-Karte gibt es 2018 einen Gutschein für jedes Kind, für das eine Enkel-Karte im System vermerkt ist.

Zudem wird ab März 2018 ein Jahr lang keine Gebühr für die Hinterlegung des Generalabonnements (GA) erhoben. Ab Mitte Jahr werden die Billettpreise dann um 0,3 Prozent gesenkt. Die Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs sparen so insgesamt neun Millionen Franken.

Die SBB hatte sich erst unter Druck des Preisüberwachers zu dem Schritt bereit erklärt. Dieser hat sich mit den Transportunternehmen auch auf eine Preissenkung bei den GA auf Monatsrechnung geeinigt. Ein solches ist heute deutlich teurer als ein GA, für das ein Jahr im Voraus bezahlt wird.

Wer zwölf Monate lang ein GA auf Monatsrechnung bezogen hat, bezahlt ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 für ein Erwachsenen-GA 60 Franken weniger pro Jahr. In anderen Kategorien kann noch mehr gespart werden. Ein Junior-GA zum Beispiel wird 180 Franken günstiger. Diese Preissenkungen gelten unbefristet.

Wer schon 2017 mindestens zwölf Monate lang ein GA auf Monatsrechnung besessen hatte, bekommt einmalig einen Elvetino-Gutschein im Wert von zehn Franken. Nach Angaben des Preisüberwachers hat das gesamte Massnahmenpaket einen Umfang von 15 Millionen Franken.

Der Mehrwertsteuer-Normalsatz sinkt am 1. Januar von 8,0 Prozent auf 7,7 Prozent. Grund ist die gescheiterte Reform der Altersvorsorge. Für die Ende 2017 auslaufende IV-Zusatzfinanzierung fehlt nun eine Anschlusslösung, weshalb die Mehrwertsteuer um 0,3 Prozent sinkt. (sda)

Pascal über egoistische Pendler

Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • purpletrain 21.12.2017 16:09
    Highlight „ch-direct“ -egal- schnell weiter und über die SBB motzen😂
    3 1 Melden
  • Grave 21.12.2017 15:31
    Highlight Solange man für ein jahres-StreckenAbo (Wohnort-Olten-Bern) mehr Bezahlt als für ein Abo mit dem man in der ganzen schweiz fahren kann, stimmt sowiso irgendetwas noch nicht !!
    12 0 Melden
  • Pasch 21.12.2017 15:15
    Highlight Komisch SBB ist das einzige Unternehmen welches ein solches systembedingtens Problem hat!
    Ja das Problem liegt im/am System aber hat ganz bestimmt keinen technischen Hintergrund!
    7 1 Melden
  • itsbigben 21.12.2017 14:48
    Highlight Recht hat er ja :)
    1 0 Melden
  • Dummbatz Immerklug 21.12.2017 14:30
    Highlight Nicht die SBB bestimmt die Preise, sondern der VöV. Kleines, aber entscheidendes Detail für alle SBB-Hobby-Basher... 😉
    8 11 Melden
  • Charlie B. 21.12.2017 12:38
    Highlight WTF!

    Elvetino Gutschein >> Altpapier
    4 4 Melden
    • Bits_and_More 21.12.2017 14:47
      Highlight Oder bei der nächsten Zugfahrt einem Passagier in die Hand drücken, der sich darüber freuen wird.
      6 1 Melden
    • esmereldat 21.12.2017 16:27
      Highlight Also auf meiner Rechnung wurde der Rabatt direkt schon abgezogen 🤔
      0 0 Melden
  • Nosgar 21.12.2017 12:29
    Highlight "Wer schon 2017 mindestens zwölf Monate lang ein GA auf Monatsrechnung besessen hatte, bekommt einmalig einen Elvetino-Gutschein im Wert von zehn Franken."

    Grandios.
    14 1 Melden
    • Nathiii 21.12.2017 14:55
      Highlight Was ich mich frage.. Wie kann man in einem Jahr mehr als 12 Monate ein Abo haben?🤔
      8 1 Melden
    • Nosgar 21.12.2017 15:11
      Highlight Das GA auf Monatsrechnung läuft stetig weiter, es ist nicht auf ein Jahr beschränkt, wenn man es nicht kündigt. Deshalb kann man es durchgehend länger als 12 Monate haben.
      4 0 Melden
    • esmereldat 21.12.2017 16:29
      Highlight Naja, 10 Stutz haben oder nicht haben. Wenn du deine nicht willst, kannst sie mir schenken 🤑
      1 1 Melden
  • Flötist 21.12.2017 12:23
    Highlight Das ist ja wohl ein Witz. Diese Preissenkungen sind den Artikel nicht wert. Niemand wird sagen: Ah, jetzt kauf ich mir ein GA, weil es 12 Franken günstiger ist.
    43 3 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi 21.12.2017 11:53
    Highlight Ach die SBB kann es ja machen. Oder wollen all die Pendler jetzt von heute auf Morgen ein Auto kaufen und dann in den noch unsäglicheren Staus stehen? Die SBB kann ja eigentlich machen was sie will.

    So unsympathisch die SBB ist, auf das Auto umzusteigen ist für viele nicht wirklich eine Alternative.

    F#§% you SBB!

    Nicht wegen den Verspätungen, nicht wegen den Ausfällen, nicht mal wegen den überfüllten Zügen (sofern nicht künstlich verursacht weil aus unerfindlichen Gründen ganze Wagons einfach abgeschlossen sind), sondern wegen eurer Kundenverarsche.
    46 22 Melden
  • fcsg 21.12.2017 11:39
    Highlight Heisst im Klartext bis Mitte Jahr verdient die SBB 0.3% mehr auf den normalen Tickets, weil sie die Einsparungen bei der MwSt einbehält. Und nachher so tun, als hätte man die Preise gesenkt, sehr kundenfreundlich.
    114 12 Melden
  • Sumsum 21.12.2017 11:23
    Highlight Ich hatte soeben einen analogen Lachanfall als ich dies las.

    "....Die Billettpreise sinken jedoch erst am 1. Juni 2018. .... Systembedingt sei eine frühere Senkung nicht möglich gewesen..."

    Sogar in unserer Firma geht die Anpassung der Mehrwertsteuer im System automatisch. Neuer Wert Setzten, gültig ab Datum/Zeit einstellen und "all good in the hood"

    Die Digitalisierung ist bei der SBB noch nicht in jedem Bereich angekommen :)


    125 11 Melden
    • Jan Portmann 21.12.2017 12:12
      Highlight Es wird schon eienen grund geben. Reg dich doch nicht über dinge auf von denen keiner weis wo deren ursprung ist
      12 34 Melden
    • dan2016 21.12.2017 12:21
      Highlight könnte es sein, dass es im öV mehrere Unternehmen mit mehreren Systemen gibt? Könnte es sein, dass bei den öV Tarifen relativ viele Rundungsfragen bestehen könnten? Könnte es sein, dass der Mindesttarif von Nidau von 2:30 heute dann bei deiner Firma genau 2.2931 kosten würde und der Automat damit leicht überfordert wäre - es sei denn, Du rundest und gibts den Betrag grad nicht weiter?
      Manchmal läuft es mir analog kalt den Rücken runter, in welcher Blase Leute leben (und ich bin hier weissgott keiner, der die SBB über gebühr schützt).
      23 12 Melden
    • Pbel 21.12.2017 12:48
      Highlight Nein es ist noch perverser. Da die Mwst ja zwingend ab 1.1 anzupassen ist müssen sie die Preise aktiv erhöhen. Alles ist es eher plausibel das es eine Lüge ist.
      4 0 Melden
    • tschoo 21.12.2017 13:25
      Highlight "analogen Lachanfall" :D
      2 2 Melden
    • Charlie Brown 21.12.2017 14:23
      Highlight Sogar in eurer Firma? Aha. Die ist sicher so gross und komplex wie der VOeV (für unbeteiligte; wir reden nicht von den SBB). Aber wenn selbst Schournis das nicht auseinanderhalten können...
      4 6 Melden
    • freeday 21.12.2017 14:40
      Highlight es müssen hunderte von Systemen und Drucksachen angepasst werden... ist nicht so trivial wie bei enzos würstlibude...
      3 3 Melden
    • fcsg 21.12.2017 15:45
      Highlight @freeday
      Aber die Anpassungen bei Preiserhöhungen gehen immer problemlos... Kann das System der SBB einfach keine Preissenkungen verarbeiten?
      6 0 Melden
    • dan2016 21.12.2017 16:00
      Highlight @fcsg, Du kannst sicher sein, dass auch eine ungeplante Preiserhöhung nicht so einfach wäre.
      0 2 Melden
    • Charlie Brown 21.12.2017 16:12
      Highlight @fcsg: Tarifmassnahmen haben bei VOeV einen langen Vorlauf. Wer das nicht im Detail kennt, kann das nicht wissen. Was aber nicht davon abhält, eine Meinung dazu zu haben.
      2 1 Melden
    • fcsg 21.12.2017 17:42
      Highlight @Charlie Brown
      Mir ist die Komplexität durchaus bewusst. Aber die Preiserhöhungen werden jeweils im September des Vorjahres beschlossen. Die Abstimmung zur Rentenreform war auch im September, ergo eine Preiserhöhung funtkioniert in 2.5 Monaten, eine Preissenkung dauert aber 8.5 Monate?
      4 0 Melden
    • Charlie Brown 21.12.2017 21:10
      Highlight @fcsg: Das was du als Zeitpunkt des Beschlusses wahrnimmst ist nicht der Beginn des Prozesses. Aber schön bist du von deiner Meinung überzeugt.
      0 1 Melden

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