Schweiz
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Andreas Meyer, CEO SBB verlaesst das Podium am Ende einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 4. September 2019 in Bern. Andreas Meyer kuendigte seinen Ruecktritt an. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Meyers Rücktritt kam überraschend – und befruchtete die Spekulationen. Bild: KEYSTONE

War es die Lohnkürzung? Die Antworten zu 5 Spekulationen um Meyers Rücktritt



Andreas Meyer ist unerwartet von seinem Posten als SBB-Chef zurückgetreten. Über die Gründe wird viel spekuliert – das sagt Meyer in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger selbst dazu.

War sein Abgang schon lange geplant?

Ja. Mit der Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar legte Meyer bereits Anfang Jahr eine Strategie für den Abgang zurecht. Beweis dafür ist eine öffentliche Bestätigung der Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Ihr hat Meyer bei einem Treffen von seinem Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung erzählt. Zudem existiert ein Protokoll von einer Verwaltungsratssitzung im Mai – darin wurde unter anderem auch der Kommunikationszeitpunkt festgehalten.

Andreas Meyer, CEO SBB, links, und VR-Praesidentin Monika Ribar geben sich nach einer Medienkonferenz die Hand, am Mittwoch, 4. September 2019 in Bern. Andreas Meyer kuendigte seinen Ruecktritt an. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Meyer und Monika Ribar. Bild: KEYSTONE

Hat Meyer wirklich selbst entschieden?

Ja. Meyers Entscheidung kam nach vielen Gesprächen mit Freunden und Karriereberatern, sowie nach Überlegungen während seines Sabbaticals. Der Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung war aus seiner Sicht gekommen. Er traf die endgültige Entscheidung Anfang 2019 – in Gesprächen mit dem Verwaltungsrat kristallisierte sich dann der Zeitpunkt heraus.

Ist der Zeitpunkt wegen des tödlichen Unfalls schlecht gewählt?

Jein. Die Rücktritts-Kommunikation und der tödliche SBB-Unfall kommen fast zeitgleich. Die Frage, ob das nun fälschlicherweise in Verbindung miteinander gebracht wird, stellte sich in der Chef-Etage der SBB tatsächlich. Es gibt jedoch Dinge, die nicht geplant werden können – weshalb am Fahrplan festgehalten wurde. Meyer vertraut darauf, dass es sachlich gesehen werden kann, schliesslich hat seine Entscheidung nichts mit dem tragischen Unfall zu tun.

Hat die Ernennung von Sommaruga als Departementschefin Einfluss gehabt?

Nein. Der Wunsch nach einem Wechsel kam schon, bevor Sommaruga die Stelle als Departementsvorsteherin angetreten hatte. Das wurde auch im Vorfeld entsprechend kommuniziert. Sommaruga setzte sich sehr für gewisse wichtige Themen ein, die ohne ihr Zutun so nicht geklappt hätten.

Bundesraetin Simonetta Sommaruga spricht an der Nationalen Konferenz Digitale Schweiz 2019 im Congress Center in Basel, am Montag, 2. September 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Simonetta Sommaruga. Bild: KEYSTONE

Und die anscheinend geplante Lohnkürzung?

Nein – aber es war sicher ein Thema. Meyer im Tagi: «Und in den letzten Monaten sich noch den Lohn kürzen lassen habe ich nicht als angemessen empfunden.»

Bonus: Wie sieht die Zukunft aus?

Es gibt ein konkretes Verwaltungsratsmandat, das Meyer in Betracht zieht. Aber auch bei wohltätigen Projekten mitzuarbeiten oder Start-Up-Unterstützung kommen in Frage. Ausserdem will Meyer sich wieder mehr auf sein Privatleben konzentrieren und Spontaneität zurückerhalten. (mim)

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charming 06.09.2019 02:02
    Highlight Highlight @Gulasch, leben und leben lassen. Flops? Bitte: Infrastruktur, Sicherheit, Personalmangel, Lohnstruktur, Pünktlichkeit, Beschaffungswesen, Umgang mit dem Personal und sicher hat er auch schweigende Geschäftsleitungsmitglieder gehabt...Ein Debakel und wo blieb die parlamentarische Kontrolle?
  • ThePower 05.09.2019 13:49
    Highlight Highlight Er möchte sich mehr auf sein Privatleben konzentrieren und seine Spontanität zurückerhalten. Ist schon der Horror wieviel man heuzutage für eine knappe läppische Million arbeiten muss🤣
  • DocJay 05.09.2019 11:53
    Highlight Highlight Ja, er ist halt schon ein Armer, der Andy
    Benutzer Bildabspielen
  • Aithria 05.09.2019 09:29
    Highlight Highlight Ich muss zugeben, diese Nachricht entspricht in meiner Vorstellung jener, wo zu alten Zeiten ein König endlich, ja ein Aufatmen ist im ganzen Lande zu verspüren, wenn der König nun, aufgehört hat. Ein König, nicht wie Caligula oder Dracula, nein, so schlimm war er gewiss nicht. Eher wie ein Wilhelm II oder ein Nikolaus II - einer, der seiner Aufgabe nicht gewachsen ist und dadurch sein Land, oder seine SBB, geschwächt zurückliess - hoffen wir, der SBB droht keine Machtergreifung der Privatwirtschaft oder eine Revolution der Arbeiterklasse. Wobei letzteres...
  • critico 05.09.2019 09:05
    Highlight Highlight warum hat er nach dem DB debakel überhaupt diesen job gekriegt und hat sich so lange halten können? ach ja, er hat letzthin gesagt dass er das kader zufriedengestellt hat. (so ähnlich) also da müssten doch einige andere auch "selber" den hut nehmen. (bei "selber" gibts keinen fallschirm)
  • banda69 05.09.2019 09:02
    Highlight Highlight Weiss jemand in welchem Rahmen die Lohnkürzung gewesen wäre?

    Bei 1'000'000.- gibts ja grossen Spielraum, ohne dass der gute Herr Meyer gleich in Existenznöte geraten würde.
    • Alterssturheit 05.09.2019 11:42
      Highlight Highlight Es geht nicht um Existenzängste - die spielen bei diesen Grössenordnungen gar keine Rolle. Manager mit Mio. Salären haben grundsätzlich ein sehr stark ausgeprägtes (oft überschätztes) Ego. So jemandem den Lohn zu kürzen oder irgendwas wegnehmen empfinden die daher alle als absolutes "No go".
  • maylander 05.09.2019 08:50
    Highlight Highlight Fairerweise hätte er schon vor seinem Sabbatical gekündigt.
    Bei seinem Lohn und Leistungsausweis ist es nicht angebracht, dass er die Nachfolge so lange hinausgezögert hat.
  • dorfne 05.09.2019 08:14
    Highlight Highlight Ihr könnt Euch dann mit Recht aufregen, wenn sein Nachfolger noch mehr Lohn bekommt. Ich mach jede Wette.
    • ninolino 05.09.2019 08:51
      Highlight Highlight Den Laden nach Meyer nur wieder auf den Level von vor Meyer zu bringen, dürfte mindestens Meyers Bezüge rechtfertigen.
    • Pisti 05.09.2019 10:38
      Highlight Highlight Den Lohn von einer Million finde ich jetzt schon angemessen für solch ein Amt. Aber dafür sollte man auch Leistung erbringen und sich aufs Kerngeschäft fokussieren.
      Digitalisierungstage braucht die SBB nicht zu veranstalten, ich möchte pünktliche Züge, sauberes und gut gewartetes Rollmaterial. Wenn das klappt darf der neue CEO von mir aus auch eine Million einsacken.
  • Töfflifahrer 05.09.2019 08:04
    Highlight Highlight Für allen Mist ist er jedoch nicht verantwortlich. Das Parlament und der BR sind mit dem privatwirtschaftlichen Gebaren bei Post und Bahn zu weit gegangen. Dienstleistungen, die im Service Public liegen, können nunmal nicht immer rentieren. An diesen Rahmenbedingungen muss gearbeitet werden. Die Dienstleistung soll transparent sein und dann kann auch gesagt werden, was es kostet. Ist es uns das wert, dann weiter, sonst reduzieren.
    • Astrogator 05.09.2019 08:43
      Highlight Highlight "Die Dienstleistung soll transparent sein und dann kann auch gesagt werden, was es kostet."
      Richtig, ein CEO mit Rückgrat hätte genau das getan. Meyer hat lieber die Klappe gehalten und den Bonus kassiert.
    • fidget 05.09.2019 09:49
      Highlight Highlight Für mich stellt sich noch die Frage, ob diese Unternehmen überhaupt privatwirtschaftlich funktionieren sollen? Vor der Privatisierung wurde schlicht der Service Public angeboten und nicht nach Gewinnen gestrebt. Da der Bund trotzdem Mehrheitseigner dieser Betriebe ist, sind sie auch nicht wirklich privat. Der Markt spielt auch wenig bis gar nicht, da deren Welt sich in einer geschützten Werkstatt befindet. Sie sind weder Fisch noch Vogel. Diese Firmen sollten wieder verstaatlicht werden.
    • Töfflifahrer 05.09.2019 11:09
      Highlight Highlight @fidget; bin derselben Meinung, darum Transparenz und sagen was es kostet, dann weitersehen.
  • Töfflifahrer 05.09.2019 07:59
    Highlight Highlight Na ja, er hat dafür gesorgt, dass es genügend Baustellen gibt, an denen die Nachfolge sich abmühen muss. Dafür hat er gar nich schlecht verdient.
  • Schneider Alex 05.09.2019 07:42
    Highlight Highlight Managerlöhne: Lohndeckel sind gerechtfertigt!
    Kein Top-Manager kann die hohen Verluste einer Fehlstrategie allein verantwortlich tragen; er darf aber im Erfolgsfall auch nicht übermässig belohnt werden, da immer Glück, Umstände, Konjunktur und Mitarbeiter mitverantwortlich sind.
  • Peter R. 05.09.2019 07:37
    Highlight Highlight Ist doch gut, dass er geht - hoffentlich früher als angekündigt. Meyer ist der Typ von Manager, den die Schweizer nicht mehr wollen - Bezieht Milliongehalt, leistet sich ein flop nach dem andern und darauf angesprochen, hat er immer eine Ausrede parat.
    Bei seinen Aussagen bezieht sich jede Silbe auf ihn selber - nicht auf die Bahn, nicht auf die Angestellten, nicht auf die Kunden.
    • Gulasch 05.09.2019 08:02
      Highlight Highlight Welche Flops meinen Sie?
    • Lebenundlebenlassen 05.09.2019 08:11
      Highlight Highlight Würde mich auch interessieren..
    • HansDampf_CH 05.09.2019 08:15
      Highlight Highlight DOMINO BESCHAFFUNG, Unzufriedenheit beim Personal, Unfälle, Gewinn vor Sicherheit, das reicht schon, aber es gibt noch mehr.. Der Fisch stinkt beim Kopf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffeetime 05.09.2019 07:27
    Highlight Highlight Wie immer, es gibt hier so viiieeele SBB CEOs in spe, die natürlich alles besser können. Frage mich aber, warum sie nicht im Sessel sitzen und nicht schon lange diesen Lohn kassieren?

    @Watson: was soll so ein "Artikel"? 🤔
    • @schurt3r 05.09.2019 08:43
      Highlight Highlight @Coffeetime
      Danke fürs Feedback.
      Was passt dir am Artikel konkret nicht?
    • Coffeetime 05.09.2019 09:26
      Highlight Highlight Um ausgewogen zu sein, sollte ein Artikel auch positive Aspekte bringen. Hier wird nur das Negative und Emotionen geschürt. Klar gibt es nicht nur Rosiges, aber bewältigung von mehr Verkehrsvolumen, neuer Bahnhof ZH, Gotthardtunnel, Swisspass, relativ stabile Preise, Erreichung der Zielvorgaben der Politik... wären auch erwähnenswert.
    • The Destiny // Team Telegram 05.09.2019 13:41
      Highlight Highlight Sry, aber die Swisspass zwängerei ist nichts positives.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 05.09.2019 07:27
    Highlight Highlight Der Leistungsausweis ist derart dürftig, dass eine fristlose Kündigung schon lange angemessen gewesen wäre.
    Ein weiterer überbezahlter, arroganter Machtmensch ohne Bezug zur Realität kann sich wohlbehütet und reich belohnt zurücklehnen, während die Angestellten der SBB nun den Sauladen aufräumen müssen. Unter Meyer reihte sich in der SBB zuverlässig Debakel an Debakel und die vernachlässigte Infrastruktur sowie das ausgedünnte Personal an der Front werden noch viele Jahre Probleme bereiten.
    Warum haben wir das Gefühl, solche Leute anständig behandeln zu müssen?
    • maylander 05.09.2019 08:51
      Highlight Highlight Man kann auch jemanden auf anständige Weise die Tür zeigen. Der Abgang ist überfällig.
  • Fairness 05.09.2019 07:15
    Highlight Highlight Wie blind sind denn die VR-Präsidentin Ribar und der restliche VR? Was machte Leuthard? Lächeln den ganzen Tag? Sowas von Arroganz und Unverschämtheit ist ja schlimm.
  • Hü Hopp Hü 05.09.2019 07:03
    Highlight Highlight Ja, der Lohn war sehr hoch. Und es ist korrekt, dass in letzter Zeit einiges schief gelaufen ist, daher ist die Lohnkürzung sicher richtig. Aber jetzt alles schlecht zu reden was unter seiner Leitung erreicht wurde finde schon sehr einseitig. Das gute Niveau der Watson-Kommentare sinkt hier auf ein sehr tiefes Niveau. Ich wünschte mir etwas mehr Sachlichkeit von den Kommentatoren. Schade. Aussagen wie: "SBB in den Abgrund geführt" zeugt schlicht von einer einseitigen Wahrnehmung. Kritik darf sein, aber auch positive Leistungen dürfen erwähnt werden.
  • Scrj1945 05.09.2019 06:56
    Highlight Highlight Ich kann heute zwei Sekunden Mitleid für ihn aufbringen. Ihr müsst mir nur sagen wann.
  • MaskedGaijin 05.09.2019 06:44
    Highlight Highlight «Und in den letzten Monaten sich noch den Lohn kürzen lassen habe ich nicht als angemessen empfunden.». 😢
  • DonChirschi 05.09.2019 06:41
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • bokl 05.09.2019 06:37
    Highlight Highlight Sein Lohn war unangemessen. Die Korrektur längst überfällig.
  • Schniggeding 05.09.2019 06:29
    Highlight Highlight Sein Coiffeur ist weggezogen.
  • HansDampf_CH 05.09.2019 06:28
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Gulasch 05.09.2019 08:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Sosolala 05.09.2019 06:27
    Highlight Highlight Für mich ist es eine erfreuliche Nachricht. Herr Meyer hätte gar nie dieses Amt antreten dürfen. Vor seinem Antritt in der Schweiz hat er die DB an den Abgrund geführt und nun die SBB. Der oder die Nachfolgerin muss viel Aufbauarbeiten leisten, damit die frühere Qualität der SBB wieder hergestellt werden kann.
    • Gulasch 05.09.2019 08:03
      Highlight Highlight War er wirklich so schlecht?
    • Pet R. Pan 05.09.2019 08:39
      Highlight Highlight Gibt es auch Fakten zu "die SBB steht vor dem Abgrund"?
    • Triumvir 05.09.2019 08:40
      Highlight Highlight @Gulasch: Ja, aber so was von!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChlyklassSFI 05.09.2019 06:16
    Highlight Highlight Er erhielt ja bedeutend mehr Lohn als der Vorgänger. Ich verstehe Meyers Jammern nicht.
    • Asmodeus 05.09.2019 07:40
      Highlight Highlight Gierige Menschen jammern immer wenn es ums Geld geht.
  • grandvlad 05.09.2019 05:29
    Highlight Highlight Der Entscheid für einen Rücktritt ist nur für das Umfeld überraschend, der Rücktretende hat seine Entscheidung schon viel früher beschlossen 🤔

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