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ARCHIVBILD - ZUR KUENFTIGEN ZUSAMMENARBEIT DER SBB UND SOB STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGEUNG - A RABDe 500 Intercity passenger train by the Swiss Federal Railways en route between Goldau and Bellinzona at the track section in Steinen, in the canton of Schwyz, Switzerland on March 15, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Ein RABDe 500 ICN Personenzug der SBB unterwegs auf dem Streckenabschnitt in Steinen, Kanton Schwyz, auf der Eisenbahnstrecke zwischen Goldau und Bellinzona, fotografiert am 15. Maerz 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Verwirrung um SBB-Sparbillette: Weiter fahren und doch nur die Hälfte bezahlen

Oder: Wenn sich acht Minuten länger Zug fahren lohnt ...



«Reisen zu Bestpreisen», reimt die SBB auf ihrer Website und macht damit Werbung für ihre Sparbillette. Das Versprechen: Wer zu Randzeiten reist und das Ticket frühzeitig löst, soll bis zu 70 Prozent weniger zahlen.

Davon profitieren wollte auch mein Arbeitskollege Yannik, der im Informatik-Team von watson arbeitet. Darum schaute er bereits einige Woche vor seinem Städtetrip nach, ob es Sparbillette gibt. Und zwar vom Genfer Flughafen nach Zürich.

Und tatsächlich: Yannik fand eine Verbindung für 36,80 Franken (alle Preise mit Halbtax), die damit 10 Franken günstiger ist als ein normales Billett. Gekauft, dachte sich Yannik, entschied sich dann aber, bis nach Wallisellen zu fahren und suchte nun für diese Verbindung ein Sparbillett.

Sparbillette

Bild: Screenshot SBB App

Einfach nach der Fahrt mit dem Schnellzug von Genf nach Zürich noch in den Bummler umsteigen und acht Minuten weiter fahren, würde den Preis ja wohl nicht so gross verändern, dachte er. Tja, Yannik, falsch gedacht. Der Preis für das Sparbillette war komplett anders. Viel, viel günstiger.

Sparbillette

Bild: Screenshot SBB App

Statt 36,80 Franken zahlte Yannik jetzt nur noch 16,20 Franken. Selbst das Sparbillett für die 1. Klasse bis nach Wallisellen (28.20 Franken) war günstiger als das Sparbillett der 2. Klasse nur bis an den Zürcher Hauptbahnhof. Wie kann das sein, liebe SBB?

Sparbillette

Bild: Screenshot SBB App

Ein Fehler, vermeldet SBB-Sprecher Christian Ginsig auf Anfrage. «Bei der grossen Anzahl an Verbindungsmöglichkeiten, die wir mit den Sparbilletten den Kunden zur Verfügung stellen (mehrere Tausende), kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass solche Preisinkonsistenzen auftauchen.»

watson hat auch Kenntnis von einem anderen solchen Fehler. Und zwar kam bei dieser Zugreise das Sparbillett für die 1. Klasse günstiger als jenes für die 2. Klasse, wie eine Userin watson berichtet.

Solche Preisberechnungsfehler würden jeweils so rasch wie möglich manuell behoben, führt Ginsig weiter aus und vermeldet für die Fahrt von Genf nach Zürich: «Wir konnten nun auch den genannten Fehler korrigieren.»

Nun, Yannik ist es egal. Er hat das Ticket in weiser Voraussicht bereits vor der Anfrage gelöst: Er fährt nun mit der 1. Klasse bis nach Wallisellen. Etwas gönnen kann man sich ja. Erst recht bei diesem Preis.

Abschliessend ein Tipp von Yannik an euch:

«Drum merke lieber User, prüfe auch solche Verbindungen.»

Du hast noch nicht genug von Yannik? Dann schau dieses Video

abspielen

Video: watson/Yannik Tschan, Emily Engkent

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dan2016 15.06.2018 11:23
    Highlight Highlight auch sonst habe ich schon fragwürdige Preise bei den SBB gesehen. So werde ich für gewisse Destinationen für eine Reise auf die gleich schnelle, jedoch weitere Reise geschickt, und zwar in der Spitzenzeit IN Lastrichtung anstelle der ebenfalls möglichen kürzeren Gegenlastrichtung. Irgendwie bestätigt sich das Bild, dass die SBB-IT ein Verbot hat, sich mit den anderen SBB- Spezialisten auszutauschen....
  • The Count 15.06.2018 09:37
    Highlight Highlight Solche Tickets gibts zuhauf. Ich kaufe die dankend ohne mich zu beschweren...
  • Baba 15.06.2018 09:31
    Highlight Highlight Ich kenne das exakte Gegenteil:

    Locarno - Aarau (bzw umgekehrt) = Angebote für Sparbillette werden angezeigt, wenn ich dann aber den Bus ab/nach Losone dazunehme, kostet die vorher mit Sparbillett angezeigte Verbindung plötzlich den regulären Preis.

    Beispiel: 26.6.18 10:53 Aarau ab, 13:57 Locarno an = Spartarif Fr. 21.60, löse ich aber bis Losone kostet das Billett Fr. 42.80!!! Die Strecke Locarno-Losone schlägt dann mit dem App gelöst mit Fr. 21.20 zu Buche! (einzeln = Fr. 2.10) 😕

    Aufgrund des Artikels werde ich nun vermehrt auch die 1. Klasse in die 'Recherchen' miteinbeziehen 😊
    • valiii 15.06.2018 10:44
      Highlight Highlight Bus-Verbindungen werden generell nicht von den Sparbilleten berücksichtigt.
    • Baba 15.06.2018 12:17
      Highlight Highlight Ich habe kein Problem damit, wenn ich den Bus zum regulären Preis zahlen muss. Aber dass dann die SBB Reise plötzlich wieder den vollen Preis kostet, finde ich extrem stossend.
  • Magnum44 15.06.2018 09:01
    Highlight Highlight Denke nicht, dass das ein Fehler ist, schliesslich sind solche Preismodelle auch in der Luftfahrtindustrie (Schwanzflüge) weit verbreitet. Nur kann man bei der SBB halt ohne negative Konsequenzen und insbesondere auch mit Gepäck schon früher aussteigen.
  • Arneis 15.06.2018 08:55
    Highlight Highlight Das System erschliesst sich mir nicht ganz. Man sollte diese Mittel mMn besser in die Instandhaltung und Ausbau des Netzes investieren, anstatt es an reisefröhliche Rentner auszuschütten.
    • Hoppla! 16.06.2018 15:48
      Highlight Highlight Sag das mal dem Preisüberwacher...

      Btw: Das Netz muss nicht ausgebaut werden beim momentanen Loadfactor.
  • Ziasper 15.06.2018 08:49
    Highlight Highlight Das neue Billetsystem der SBB leidet stark an Übersichtlichkeit und Fairness.
  • Rumbel the Sumbel 15.06.2018 08:45
    Highlight Highlight Und weil Watson nachgefragt hat, werden wohl in Zukunft diese Fehler ausgemerzt sein. Besten Dank🙄
    • zappeli 15.06.2018 09:33
      Highlight Highlight Genau sowas dachte ich mir auch! Ist doch super, wenn man mit etwas Suchen solche Preise findet. Also psssst!
  • Turrdy 15.06.2018 08:18
    Highlight Highlight Also, dass das 1.Klasse-Sparbillet günstiger sein kann als das der 2.Klasse habe ich auch schon erlebt. Sehe es aber nicht als "Fehler", da die Preise ja je nach Auslastung berechnet werden. Bin auch schon in einem Zug gefahren, da war die 2. Klasse pumpevoll und in der ersten musste man die Passagiere suchen.... Ein günstigerer Preis macht da sinn, um Leute dazu zu bewegen nicht auch noch in die schon volle 2. Klasse, sondern in die leere 1. Klasse zu sitzen.
  • smillali 15.06.2018 08:08
    Highlight Highlight Hier auch ein Tipp: Wer z.B. nach Deutschland/Köln will, geht auf die Website der SBB (wichtig, nicht übers App), geht auf internationale Reisen und sucht "Bern-Köln". Das kann bis 6 Monate im voraus gemacht werden. Wenn ein Sparangebot angezeigt wird, dieses buchen, ohne Rückfahrt. Wer nämlich die Rückfahrt auch wählt, erhält sicher nur auf einer Strecke ein Angebot für ein Sparangebot. Wer beide Strecken einzeln bucht, kriegt beide Male Sparangebote angezeigt.
    • Fabio74 15.06.2018 08:59
      Highlight Highlight Meist günstiger und einfacher auf www.bahn.de buchen. Man sieht regulären Preis plus Sparpreise wenn verfügbar 2. Kl und 1. Kl. Und kann Sitzplätze platzgenau reservieren
    • Madison Pierce 15.06.2018 09:28
      Highlight Highlight Bei Fahrten ins Ausland kann es sich lohnen, bei der SBB nur die Fahrt zum ersten Bahnhof im Ausland zu buchen und das Billett für die restliche Strecke direkt auf der Website der ausländischen Bahngesellschaft zu kaufen.

      Der TGV von Basel nach Paris kostet bei der SBB 178 Fr. (Sparpreis). Bei der SNCF sind es 148 Euro, nicht viel billiger. Fährt man aber für 10 Fr. von Basel nach Mulhouse und von dort mit dem TGV, bezahlt man 108 Euro (Normalpreis). Man spart also fast 50 Fr. für einmal mehr Umsteigen.
    • roebix3 15.06.2018 09:33
      Highlight Highlight Und wenn man eine Bahncard 25 oder 50 dazu kauft (welche deutlich günstiger als ein Halbtax ist) ist es nochmals günstiger..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basubonus 15.06.2018 08:08
    Highlight Highlight Mimimi so fies, der Preis wird günstiger mimimi...

    Für Sowas reicht der Begriff "First World Problems" nicht mehr aus...
    • Lukakus 15.06.2018 08:38
      Highlight Highlight Du regst dich über einen Artikel auf. Das ist auch nicht wirklich besser.
  • axdrin 15.06.2018 07:57
    Highlight Highlight Wollte auch schon mit einem Sparbillet von Schaffhausen nach Zürich HB. Habe schlussendlich eines nach Baden (via Zürich HB) gelöst, weil dieses ein Drittel so teuer war.
  • Dr Barista 15.06.2018 07:51
    Highlight Highlight Davon profitieren meine Verwandten schon lange... habe mir auch schon ein 1. Klasse Billett gekauft, da es günstiger war als der Klassenwechsel fürs GA...
    • lärsli 15.06.2018 08:38
      Highlight Highlight Hatte ich zuletzt auch: Klassenwechsel Morges-Zh (28.50) teurer als das 1. Klasse Sparbillet (21.-)
  • Toessemer 15.06.2018 07:48
    Highlight Highlight wow. danke watson. Leute die oft Sparbillette benutzen, wissen das schon länger. Jetzt wird wohl die SBB nach diesem Artikel reagieren und die Preise wieder hochschrauben.
    Das wars dann mit den richtig günstigen Sparbilletten.
    Nochmals Danke Watson. *slow-claps*
    • WhaaaatTF? 15.06.2018 13:32
      Highlight Highlight Wirklich, tolle Leistung. Hältst dich für nen echten Enthüllungsjournalisten, was? Wie alt seit ihr eigentlich, 12?
  • Pitsch Matter 15.06.2018 07:20
    Highlight Highlight Häufig sind die 1. Klasse Tickets günstiger als die 2. Klasse Tickets. Nachschauen lohnt sich.
  • SJ_California 15.06.2018 06:53
    Highlight Highlight Hab das schon öfters erlebt und mir immer gedacht, das sei aufgrund der unterschiedlichen Auslastung der Strecken wie auch der Klassen.
  • undduso 15.06.2018 06:52
    Highlight Highlight Da hab ich mich auch erst gewundert.
    Zürich-Bad Ragaz 17Fr.
    Zürich-Sargans 10Fr. plus Sargans-Bad Ragaz regulär 2.90Fr.
    Macht zwar nicht viel aus, muss man aber erst drauf kommen.
  • Carlitos Fauxpas 15.06.2018 06:47
    Highlight Highlight Scheint mir noch das verrücktere System als bei der Postauto AG zu sein.

    Schräubeln und drehen auf Teufel komm raus!
    • Hoppla! 15.06.2018 09:13
      Highlight Highlight Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

      Postauto ist Regionalverkehr und zu einem sehr grossen Teil von der öffentlichen Hand abgegolten. Hier sprechen wir vom SBB Fernverkehr der selbst tragend ist und dem Steuerzahlen (direkt) keine Kosten verursacht. Wenn also nun die SBB ein "komisches" Tarifsystem hat, ist das spannend hat aber in keiner Weise etwas mit Postauto zu tun.

      Ich hatte Businessflüge auch schon günstiger als Economy. Oder LIN-ZRH-LHR als ZRH-LHR. So what...
    • Hoppla! 15.06.2018 10:30
      Highlight Highlight Kann mir jemand die Blitzer erklären? Was stimmt an meiner Richtigstellung, dass dies zwei unterschiedliche Systeme sind nicht? Ich lasse mich gerne aufklären.
    • Redly 15.06.2018 16:58
      Highlight Highlight @Hoppla: zur Wiederholung:
      „Wenn die SBB das auf Einzelberbindungen kann, kann sie es auch für Normaltarife.“
      Es ist absurd, wenn die SBB bestimmte Strecken Preise kurzfristig anpassen kann, es aber auf denselben Strecken nicht generell können soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 15.06.2018 06:32
    Highlight Highlight Mit der Auflösung von allg. gültigen Einheitspreisen geht die SBB den Weg der Fluggesellschaften.
    Und gibt damit Übersichtlichkeit und Fairness auf.
    Und wundert sich, wenn zuerst Image und dann Nutzung den Bach runter gehen.
    • Hoppla! 15.06.2018 09:15
      Highlight Highlight Was wäre denn dein Vorschlag? Hohe Preise belassen?

      Wichtig zu wissen ist, dass die SBB keinen Preis selbstständig anpassen kann sondern dies vom Verband ÖV gemacht wird, mit über 400 Mitgliedern. Insofern fällt eine "allgemeine Preisreduktion" schon mal weg.
    • Redly 15.06.2018 10:14
      Highlight Highlight @Hoppla: einfache, einheitliche und faire Preise sind im Schnitt nicht höher. Im Gegenteil: da Aufwand für komplexe Lösungen wegfällt, können sie tiefer sein.
      Die Verantwortung dem Verband geben zu wollen ist schäbig. Wenn die SBB das auf Einzelberbindungen kann, kann sie es auch für Normaltarife.
    • Hoppla! 15.06.2018 10:29
      Highlight Highlight @ Redly

      Sagst du auf welcher Basis?

      Nur ein Beispiel: Bern-Thun oder Bern-Biel. Die SBB und die BLS fahren diese Strecken. Gemäss deiner Aussage kann die SBB die Preise nun einfach senken. Und das gilt dann auch für die BLS, die sich herzlich bedankt und es akzeptiert. Oder?

      Meist ist die Situation doch etwas komplexer als es von aussen aussieht.

      Kommt noch dazu, dass die Auslastung in der Nebenverkehrszeit gesteigert werden muss (auch auf politischen Druck). Dies passiert nicht durch eine Gieskannenpreissenkung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 15.06.2018 06:28
    Highlight Highlight Habe gleich gestern ein Sparbillet für einen Freund lösen wollen. Auf der App waren gab es für alle möglichen Zeiten Sparbillete, eines war sogar nur 41.- (Originalpreis 63.-) leider muss man sich in der App anmelden und kann nicht als "Gast" Tickets kaufen. Über den Browser war nur für zwei Verbindungen spätere Spartickets möglich, für 53.60. Da ich lieber die frühere Verbindung und die niedrigeren Kosten hatte, aktualisierte ich den Browser und plötzlich waren die Sparbillete nicht mehr vorhanden. Im App schon, und auch die billigeren. SBB, was soll das?
    • A7-903 15.06.2018 11:54
      Highlight Highlight Lösch die cookies und gespeicherten website daten. Wenn das nicht hilft,versuch mal einen anderen browser,manche anbieter haben nämlich auch unterschiedliche preise dafür. Und auch für unterschiedliche betriebssysteme.

      Es gibt da addons/plugins für manche browser wo man sowohl system als auch die browseridentifikation ändern kann wenn man nicht gleich zig andere installieren möchte.

      Nicht zuletzt, falls das alles nichts nützt die angebote zurückzubringen, von einer anderen IP aus versuchen.

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