Schweiz
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Hier ein Überblick zu den wichtigsten Meldungen der Sonntagspresse. bild: watson

Verbilligte GA + weniger Macht für neuen Post-Chef – das schreiben die Sonntagszeitungen



Vergünstige Generalabonnemente für Bähnlerfamilien mit Millionen-Wert, weniger Macht für den neuen Post-Chef und SVP-Nationalrat Luzi Stamm, der sich gesund fühlt: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen. Die Schlagzeilen in nicht verifizierten Meldungen:

Vergünstigte Generalabonnemente für Bähnlerfamilien

SBB-Zugbegleiterin Priska Portmann bei der Billetkontrolle im ICN von Zuerich nach Genf, aufgenommen am 29. Mai 2013. Ein Fahrgast zeigt sein GA (Generalabonnement). (KEYSTONE/Christian Beutler)

Jedes sechste GA wird mit Rabatten zwischen 30 und 82 Prozent abgegeben. Bild: KEYSTONE

Unternehmen des öffentlichen Verkehrs gewähren ihren Angestellten jährlich kostenlose oder vergünstigte Generalabonnemente (GA) im Marktwert von jährlich 380 Millionen Franken. Jedes sechste GA wird mit Rabatten zwischen 30 und 82 Prozent abgegeben, wie die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente zu den Lohn-Nebenleistungen berichtet. Der Verkauf der rabattierten GA bringe jährlich rund 120 Millionen Franken ein. Der Verkaufspreis eines GA beträgt 6300 Franken für die 1. Klasse und 3860 Franken für die 2. Klasse. In den Genuss solcher Rabatte kamen im vergangenen Jahr demnach 101'243 Personen, neben den Angestellten auch Familienangehörige und Rentner.

Von den Rabatten profitierten nicht nur Angestellte des öffentlichen Personenverkehrs sondern auch Pensionskassenangestellte oder Beschäftigte im Cargo-Bereich. Wie jetzt bekannt wurde, hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) dazu im Dezember eine Untersuchung eingeleitet. Es prüft, mögliche Einnahmeausfällen im regionalen Personenverkehr durch das Rabattsystem. Bund und Kanton subventionieren diesen mit jährlich je einer Milliarde Franken.

Weniger Macht für den neuen Post-Chef

Der ab 1. April neu amtierende Post-Chef Roberto Cirillo wird weniger Macht haben als seine wegen der Postauto-Affäre zurückgetretene Vorgängerin Susanne Ruoff. Wie der «SonntagsBlick» berichtet, hatte Ruoff 51 Prozent Stimmrecht in der Post-Konzernleitung. Sie konnte damit das Gremium überstimmen. Bei Cirillo werde das nun nicht mehr so sein. Nach den Vorfällen rund um Postauto sei das Steuerungs- und Regelungssystem im gesamten Konzern überprüft und vereinheitlicht worden, erklärte die Post der Zeitung.

HANDOUT - Zur KEYSTONE-SDA-Meldung zum neuen Konzernleiter der Scheizerischen Post Roberto Cirillo stellen wir Ihnen folgendes Bildmaterial zur Verfuegung, am Donnerstag, 22. November 2018. Roberto Cirillo tritt per April 2019 als Nachfolge von Olrich Hurni an. (HANDOUT SCHWEIZERISCHE POST) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Der neue Post-Chef Cirillo. Bild: DIE SCHWEIZERISCHE POST

Die neue Regelung werde für die ganze Post gelten und entspreche den üblichen Good-Governance-Standards von anderen Unternehmen. Wenn es hart auf hart kommt, könnten dem Bericht zufolge künftig die anderen acht Konzernleitungsmitglieder den CEO bodigen. Ein von der Zeitung zitierter Experte sieht das kritisch: «Wenn die Geschäftsleitung den CEO blockieren kann, ist er ihr ausgeliefert. Ich kenne nicht viele CEOs, die das mitmachen würden», sagte Stefan Michel, Professor für Wirtschaft an der Lausanner Kaderschmiede IMD.

Keller-Sutter warnt vor erhöhter Terrorgefahr

Die neue Schweizer Justizministerin Karin Keller-Sutter hat im Brexit-Streit vor einer erhöhten Terrorgefahr für die Schweiz gewarnt. Sie kritisierte in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» die EU-Kommission für die harte Haltung, britische Fahndungsdaten über Nacht löschen zu wollen. Die freisinnige Bundesrätin warnte vor gefährlichen Sicherheitslücken bei einem harten Brexit, also einem Austritt Grossbritanniens aus der EU ohne Abkommen.

Bundesraetin Karin Keller-Sutter, Vorsteherin des Eidgenoessischen Justiz- und Polizei-departements EJPD  spricht an einer Medienkonferenz ueber die Asylgesetzrevision zur schweizweiten Einfuehrung der beschleunigten Asylverfahren, am Donnerstag, 28. Februar 2019, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Justizministerin Keller-Sutter sieht Gefahren im Fall eines harten Brexits. Bild: KEYSTONE

Künftig bestehe die Gefahr, «dass ein Jihadist aus England bei uns einreist und wir das nicht mehr erfahren». Die EU-Kommission lasse im Fall eines harten Brexits sämtliche Daten löschen, die britische Behörden in das europäische Fahndungssystem SIS eingegeben hätten, erklärte Keller-Sutter, «und zwar am Abend des 29. März um 23 Uhr.» Dies habe für die Sicherheit der Bevölkerung nicht nur in Grossbritannien, sondern auch in der EU und der Schweiz als Schengen-Mitglied weitreichende Folgen. «Die Briten liefern gerade in der Terrorabwehr wertvolle Daten.» Diese würden in Zukunft fehlen.

In der Schweiz habe es im letzten Jahr 439 Treffer auf Ausschreibungen der Briten gegeben. Die meisten davon hätten Terrorismusverdächtige betroffen. Keller-Sutter hat für die harte Haltung Brüssels wenig Verständnis. «Die EU-Kommission handelt in dieser Frage strikte nach ihren Grundsätzen und nicht primär nach den Sicherheitsinteressen.» Die Schweiz werde nun zu gegebener Zeit eine bilaterale Lösung mit London anstreben.

Luzi Stamm wehrt sich: «Ich bin gesund»

Nach Drogen und Falschgeld im Gepäck: SVP-Nationalrat Luzi Stamm hat sich in einem Interview gegen Gerüchte um seinen Gesundheitszustand gewehrt. «Es gibt null Probleme, ich bin gesund», sagte der 66-jährige Aargauer dem «SonntagsBlick». «Aber es spricht Bände, dass gewisse Kollegen mich vor laufender Kamera als verwirrt bezeichnen, ohne mit mir ein Wort gesprochen zu haben.» Es sei wie beim Sport: Wollten Spieler einen anderen loswerden, würden sie ihn krankreden.

ARCHIV -- ZUR POLITISCHEN AUSZEIT VON SVP NATIONALRAT LUZI STAMM, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Luzi Stamm, SVP-AG, kommentiert vor Medienleuten seine Geschichte um eine Dosis Kokain, am Rand der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 6. Maerz 2019 in der Wandelhalle des Nationalrats in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)ARCHIV -- ZUR POLITISCHEN AUSZEIT VON SVP NATIONALRAT LUZI STAMM, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Luzi Stamm, SVP-AG, kommentiert vor Medienleuten seine Geschichte um eine Dosis Kokain, am Rand der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 6. Maerz 2019 in der Wandelhalle des Nationalrats in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)ARCHIV -- ZUR POLITISCHEN AUSZEIT VON SVP NATIONALRAT LUZI STAMM, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Luzi Stamm, SVP-AG, kommentiert vor Medienleuten seine Geschichte um eine Dosis Kokain, am Rand der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 6. Maerz 2019 in der Wandelhalle des Nationalrats in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)ARCHIV -- ZUR POLITISCHEN AUSZEIT VON SVP NATIONALRAT LUZI STAMM, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Luzi Stamm, SVP-AG, kommentiert vor Medienleuten seine Geschichte um eine Dosis Kokain, am Rand der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 6. Maerz 2019 in der Wandelhalle des Nationalrats in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

SVP-Politiker Stamm. Bild: KEYSTONE

Stamm hatte diese Woche am Rande der Frühjahrssession im Bundeshaus für Aufsehen gesorgt. Er kaufte in Bern auf der Strasse Kokain, nahm es mit ins Parlament und meldete sich später bei der Polizei. Darauf wurde bekannt, dass Stamm in einem Koffer eine Million Euro Falschgeld in die Wandelhalle des Parlaments mitnahm – angeblich von einem Klienten des Rechtsanwalts. Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner sagte, Stamm sei «verwirrt». Stamm sei ein Fall für die Vormundschaft, twitterte der Zürcher SVP-Kantonsrat Claudio Schmid.

Wie die Aargauer SVP mitteilte, zieht sich Stamm für eine «erholungsbedingte» Auszeit zurück und nimmt nicht weiter an der Frühjahrsession teil. Wegen einer Altersregelung ist Stamm nicht mehr auf der offiziellen Aargauer SVP-Liste für die nationalen Wahlen am 20. Oktober.

Studie empfiehlt SBB eine 3. Klasse

Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Verkehr (BAV) empfiehlt den SBB und anderen Transportunternehmen für Kunden mit kleinem Budget eine neue 3. Klasse einzuführen. Damit sollen sich die Schweizer Bahnen im Kampf gegen Uber, Fernbusse und Elektromobile besser behaupten können, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Den Autoren der Studie schwebt demnach eine Art Easyjet auf der Schiene vor. Die Passagiere sollen in einer 3. Klasse enger gestuhlt auf fünf Plätzen pro Reihe sitzen. Die Bahn drohe beim Preis und Ressourcenverbrauch gegenüber den neuen Konkurrenten an Vorsprung zu verlieren, heisst es.

Bei den Bahnen findet die Idee laut der Zeitung wenig Anklang. Eine neue 3. Klasse bringe kaum Sparpotenzial, mache dafür den öffentlichen Verkehr noch komplizierter, sagte Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr. Um die Züge auch für Kunden mit kleinem Budget attraktiv zu halten, setzt die Branche auf Sparbillette in Randzeiten. Zudem kündigte sie an, die Preise auch für 2020 nicht weiter zu erhöhen. Gänzlich neu wären drei Klassen nicht. Bis 1956 waren Züge der SBB dreiklassig unterwegs. Neben der sogenannten Holzklasse und der Klasse für den Mittelstand gab es noch Luxusabteile.

Rekordhoch bei Kirchenaustritten

Nach den jüngsten Missbrauchsskandalen in der katholischen Kirche ist die Zahl der Austritte aus der Gemeinschaft im letzten Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen. Laut der «SonntagsZeitung» wendeten sich im Kanton Zürich 5800 Gläubige von der Kirche ab, meist jüngere Erwachsene zwischen 20 und 39 Jahren sowie Familien aus Städten. Im Kanton St. Gallen etwa traten 2384 Katholiken aus, in der Region Bern waren es 967 – die höchste dort bisher erfasste Zahl.

Besucher waehrend dem Oekumenischen Gottesdienst in der vollbesetzten Kirche St. Michel anlaesslich der Feierlichkeiten am Samstag, 1. April 2017, in Zug. Die Reformierte und Katholische Kirche feiern gemeinsam 500 Jahre Reformation und 600 Jahre Niklaus von Fluee unter dem Titel Nationaler Oekumenischer Gedenk- und Feiertag. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Selten sind die katholischen Kirchen so gut besetzt wie hier. Bild: KEYSTONE

Auch wenn die Gläubigen die Austritte nur selten begründen würden, bestehe ein Zusammenhang zu den Missbrauchsskandalen, wird Karl Johannes Rechsteiner von der Kirche Bern zitiert. Die Skandale führten dazu, dass einige Gläubige sagen würden: «Jetzt reicht es. Mit denen will ich nichts mehr zu tun haben.» Der Vertrauensverlust in die Kirche sei dramatisch, erklärte Simon Spengler von der katholischen Kirche im Kanton Zürich der Zeitung. «In der Gesellschaft allgemein, aber vor allem auch bei Katholikinnen und Katholiken – nicht zuletzt bei Seelsorgenden an der Basis.»

Problematische Hüftprothesen verkauft

Das Waadtländer Medizintechnikunternehmen Symbios hat trotz Warnungen von Experten ab 2006 während Jahren Hüftprothesen verkauft, die zu grossen Komplikationen führten. Gemäss einem Bericht von «Le Matin Dimanche» und der «SonntagsZeitung» waren Herstellerunterlagen zufolge bereits vor 2008 Zweifel am Produkt und Bedenken wegen möglicher Folgen der im Implantat verwendeten Metalllegierungen für die Gesundheit der Patienten geäussert worden. Die Prothesen wurden bis 2011 weiter verkauft. Die Prothese aus zwei Metallteilen wurden bei über 500 Patienten in der Schweiz eingesetzt. Allein im Spital Yverdon VD wurden sie bei 240 Patienten implantiert.

Der Abrieb von Metall und Kobalt, das von der Prothese stammte, verursachte bei einigen massive Reaktionen. Auch in Australien tauchten Fälle von Komplikationen mit den Prothesen auf. Die Ärzte des Waadtländer Spitals warnten 2008 die Firma und die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic. «Wir hatten jedoch nicht den Eindruck, dass man uns dort zugehört hat», sagte Emanuel Gautier, Cheforthopäde des Spitals Yverdon, den Zeitungen. Die Prothese wurde weiter verkauft. Einige Patienten verklagten die Firma. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Romands züchtigen Kinder häufiger als Deutschschweizer

[Gestellte Aufnahme] - Ein Kind wird zu Hause vom seinem Vater geohrfeigt, aufgenommen am 12. Juli 2003 in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Romands schlagen häufiger zu. Symbolbild: KEYSTONE

In der Romandie wenden Eltern häufiger Körperstrafen an als in den anderen Landesteilen. Dies berichten «Zentralschweiz am Sonntag» und «Ostschweiz am Sonntag» unter Berufung auf die Ende Februar publizierte Studie «Bestrafungsverhalten von Eltern in der Schweiz» der Universität Freiburg mit gut 1500 Befragten. Kinder in der Romandie (4,1 Prozent) werden beispielsweise öfter «manchmal» bis «sehr häufig» an den Haaren gezogen als in der Deutschschweiz (2,3) oder im Tessin (0,7). Grosse Unterschiede gibt es auch bei Schlägen auf den Hintern. Dies kommt in der Westschweiz (5,5) viel öfter vor als auf der anderen Seite des Röstigrabens (2,3) oder im Tessin (4,7).

In Frankreich sei Gewalt stärker als Erziehungsmethode akzeptiert, dies färbe auf die Romandie ab, sagte Xenia Schlegel, Geschäftsführerin der Stiftung Kinderschutz Schweiz, der Zeitung. Insgesamt erleiden in der Schweiz Schätzungen zufolge gegen 130'000 von 1,2 Millionen Kindern bis 15 Jahre regelmässig körperliche Gewalt. Rund die Hälfte der Eltern wendet in der Erziehung laut der Studie Körperstrafen an.

(sda)

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Seppel 10.03.2019 12:49
    Highlight Highlight Finde die BAV-Studie mit der Empfehlung für eine 3.Klasse bei der SBB interessant, funktioniert prima in Indien:
    Play Icon
  • N. Y. P. 10.03.2019 10:37
    Highlight Highlight Luzi, sorry, ich muss noch mal einen Kommentar abgeben.

    Kommt der Befehl «Stamm nach Bern!», werde ich dem selbstverständlich nachkommen. Ich habe bereits ein Haar von mir aufgeklebt !! , falls die Behörde eine Haarprobe braucht.

    Luzi, mit Verlaub, das Haar, das du bereits aufgeklebt hast, um der Polizei die Arbeit zu erleichtern, ist naja, sicher sehr nett gemeint..

    Es ist aber so, dass die Polizei die Haarprobe selber nimmt. Und zwar von den Haaren, die an der Seite ! anliegen.

    Also, so richtig frisch vom Kopf geerntet.
  • sheimers 10.03.2019 08:50
    Highlight Highlight Warum machen die SVPler einen Kollegen fertig? Konkurrenz? Könnte sein, macht aber keinen Sinn, da er sowieso nicht mehr kandidiert. Da muss noch eine persönliche Sache dahinter stecken. Das lässt auch die Geschichte mit dem Koks in neuem Licht erscheinen.
    • Majoras Maske 10.03.2019 09:01
      Highlight Highlight Vermutlich eher weil man der SVP als Recht-und-Ordnung-Partei ansonsten vorwirft Kriminellt zu schützen. Man läuft immerhin höchst selten ohne Kriminalität mit einer Million Falschgeld herum.
    • Trompete 10.03.2019 09:11
      Highlight Highlight Viele Klienten eines Anwalts sollen kriminell sein, wie ich gehört habe. Der Anwalt selber ist es deswegen nicht.
    • sheimers 10.03.2019 09:28
      Highlight Highlight Das glaub ich kaum, in Basel dulden sie sogar einen, der sich an der eigenen Parteikasse vergriffen hat. https://de.wikipedia.org/wiki/Jo%C3%ABl_Th%C3%BCring
  • N. Y. P. 10.03.2019 08:30
    Highlight Highlight «Es gibt null Probleme, ich bin gesund»,
    Luzi

    «Aber es spricht Bände, dass gewisse Kollegen mich vor laufender Kamera als verwirrt bezeichnen, ohne mit mir ein Wort gesprochen zu haben.»
    Luzi

    Luzi Stamm, es reicht, die Interviews zu lesen, um sich ein Urteil zu bilden. Auch, dass du schon seit 1891 im Nationalrat sitzt, ist definitiv zu lange.

    Alles Gute im Ruhestand, Luzi.
    • pamayer 10.03.2019 10:23
      Highlight Highlight 1891...
      Nicht eher 1744??
    • N. Y. P. 10.03.2019 17:19
      Highlight Highlight Ich wollte es dramatisch untermalen, dass er schon solange im Parlament sitzt.

      Und ich wollte zuerst 1291 schreiben..
  • wolge 10.03.2019 08:07
    Highlight Highlight Die sogenannten Good-Governance-Standards sind doch nichts Wert. Welche Geschäftsleitung getraut sich schon, sich ernsthaft gegen den CEO zu stellen? Da fürchtet sich doch jeder um die eigene Karriere. Geschickte CEOs spielen die einzelnen Mitglieder ausserdem gegeneinander aus und bauen eine Konkurrenzsituation auf, damit diese sich nicht gegen ihn verbünden. Alles schon erlebt.

    Unsere hierarchischen Organisationen neigen zu Intransparenz, begünstigen Fehlentscheide wie auch Korruption und Selbstbereicherung (Abgasskandal, Postauto, Raiffeisen, etc).

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