Schweiz
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Hier ein Überblick zu den wichtigsten Meldungen der Sonntagspresse. bild: watson

Kein WLAN im Zug und brisante Impfpläne für Senioren – das schreiben die Sonntagszeitungen

13.05.18, 06:36 13.05.18, 08:34


Immer weniger kehren freiwillig zurück

Die von Bundesrätin Simonetta Sommaruga angepriesen Rückkehrhilfen für Asylbewerber entwickeln sich laut der «SonntagsZeitung» schlecht. Immer weniger Flüchtlinge würden das Geld von der Schweiz annehmen und freiwillig in ihre Heimat zurückkehren.

Weniger freiwillige Rückkehrer. Bild: TI-PRESS

Im vergangenen Jahr verliessen 1700 abgewiesene Asylbewerber von sich aus die Schweiz; 2012 seien es noch über 6000 Personen gewesen. Zwar sei auch die Zahl der Asylgesuche rückläufig. Der Anteil an freiwilligen Rückkehrern gegenüber denjenigen, die ausgeschafft werden oder untertauchen, sei aber so tief wie lange nicht mehr; der Anteil sank innerhalb von sechs Jahren von 29 auf 12 Prozent.

Politiker unterschiedlicher Parteien kritisieren daher Sommarugas Asylpolitik. Noch in diesem Jahr werde der Bundesrat aber über die Einführung eines neuen Modells entscheiden, wie das Staatssekretariat für Migration gegenüber der Zeitung bestätigte.

Kein Wlan in SBB-Zügen

Die SBB wollen laut «Le Matin Dimanche» ihre Züge aufgrund der hohen Kosten nicht mehr mit WLAN ausstatten. Umfragen unter Kunden hätten ergeben, dass die Kundschaft den Internetservice häufig nur nutzen würde, falls er kostenlos wäre. Die SBB würden statt ihre Wagen flächendeckend mit WLAN auszurüsten, nunmehr auf eine Verstärkung der Mobilfunknetze in den Waggons mit sogenannten Repeatern setzen. (sda)

Praktikas beim RAV melden

Firmen müssen laut Meldungen der «Ostschweiz am Sonntag» / «Zentralschweiz am Sonntag» aufgrund des Inländervorrangs künftig nicht nur freie Stellen, sondern auch Praktikaplätze bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV melden. Unter die Meldepflicht bei den RAV vor einer öffentlichen Ausschreibung fielen auch Praktikantenstellen, bestätigte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco den Zeitungen. Beim Arbeitgeberverband stosse dieser Umstand dagegen auf wenig Verständnis. Für eine solche Meldepflicht bestehe gar keine gesetzliche Bestimmung, monierte der Verband.

Teure Rechnung für Vekselberg

Die Teilnahme des russischen Oligarchen Viktor Vekselberg am Galadinner zur Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump kommt dem Russen laut der «NZZ am Sonntag» teuer zu stehen. Die Einladung soll Vekselbergs Cousin Andrew Intrater mit einer Zahlung von 500’000 Dollar an Trumps Anwalt Michael Cohen erwirkt haben.

Viktor Vekselberg. Bild: KEYSTONE

Vekselberg geriet damit aber ins Visier des US-Sonderermittlers Robert Mueller, der die Russland-Affäre rund um die Wahl Trumps untersucht. Der Oligarch zeigte sich überrascht, dass die USA zwei Monate später auch noch Sanktionen gegen ihn verhängten und sein Vermögen einfroren. Der Milliardär habe laut Informationen der Zeitung gehofft, dass Trumps Handelsminister Wilbur Ross eine schützende Hand über ihn halten werde, denn Vekselberg und Ross pflegten seit 2014 geschäftliche Verbindungen.

Milch wird unbeliebter

Der Konsum von Kuhmilch in der Schweiz ist laut der «SonntagsZeitung» seit Jahren rückläufig und erreicht nunmehr neue Tiefstwerte. Die Zeitung beruft sich auf Zahlen des Branchenverbands Swissmilk.

Die Milchlobby plant neue Charmeoffensive. Bild: KEYSTONE

Im Jahr 1950 betrug der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch noch 233 Kilogramm. 2017 waren es nur noch 57 Kilogramm. Die Milch-Aversion in der Schweiz habe zudem bereits ernsthafte Folgen für die Gesundheit: Kinderärzte und Ernährungsberater berichten von mangelernährten Kindern, weil Eltern das Trinken von Kuhmilch verböten. Die Milchlobby wolle das Image des Getränks nunmehr mit einer Marketingkampagne wieder aufpolieren.

Noch mehr Absprachen im Engadin

Engadiner Baumeister haben sich laut der «NZZ am Sonntag» auch über Aufträge für das Besucherzentrum des Schweizerischen Nationalparks in Zernez abgesprochen. Das gesamthaft 14 Millionen Franken teure und vom Bund finanzierte Projekt wurde 2008 eröffnet. Wie die Zeitung mit Bezug auf Dokumente aus dem Jahr 2006 berichtet, wurden zum Beispiel der Rohbau und Betonlieferungen sowie der Ausbau eines früheren Stalls an einer sogenannten Vorversammlung der Unternehmer verteilt.

Trotz der dokumentierten internen Absprache geht der damalige Präsident der Eidgenössischen Nationalparkkommission, der frühere Bündner SP-Nationalrat Andrea Hämmerle, nicht davon aus, dass der Bund für das Projekt zu viel bezahlte. Die Wettbewerbskommission habe keine Hinweise für Abmachungen mit Auswirkungen auf den Preis gefunden, sagte is gefunden, sagte Hämmerle zu der Zeitung. Dennoch erstaune es, wie wenige Offerten damals für das Grossprojekt eingegangen waren.

Jimenez steckt hinter Trump-Deal

Der bis Januar 2018 amtierende Konzernchef von Novartis, Joe Jimenez, soll laut einer Meldung des «SonntagsBlick» hinter dem Vertrag des Basler Pharmakonzerns mit dem umstrittenen Trump-Anwalt Michael Cohen stecken. Jimenez habe den Vertragsabschluss persönlich vorangetrieben und letztlich selbst abgesegnet.

Joe Jimenez. Bild: KEYSTONE

Novartis wollte zu den neuen Angaben in den Fall gegenüber der Zeitung keine Stellung beziehen. Der Vertragsabschluss werde aber intern untersucht, hiess es.

Türkei will in der Schweiz Schulen gründen

Machthaber Erdogan will seinen Einfluss auf Schweizerisch-türkische Schüler laut dem «SonntagsBlick» stark ausbauen. Türkische Staatsdokumente bestätigten dies. Ankara wolle im Rahmen eines gross angelegten Bildungsprogramms in der Schweiz Wochenendschulen gründen.

Hinter dem staatlichen Projekt steht das Ministerium für Auslandstürken (YTB), eine 2010 von der AKP-Regierung gegründete Behörde. Die neuen Schulen in der Schweiz sollen von türkischen Organisationen geführt werden und sind als freiwillige Ergänzung zur Volksschule gedacht. Stiftungen und Vereine könnten in Ankara bis Ende Juni 2018 Anträge auf Unterstützung einreichen, schreibt der «SonntagsBlick».

Über 65 im Notfall zuletzt geimpft

Notfallpläne des Bundesamtes für Gesundheit BAG sehen laut der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» vor, dass Personen ab 65 Jahre bei einer Impfstoff-Knappheit im Pandemiefall zuletzt geimpft werden sollen. Der von der ETH Zürich entwickelte Verteilschlüssel sähe vor, dass im Notfall zuerst Kinder und Jugendliche sowie eine kleine Gruppe von Medizinpersonen mit dem überlebenswichtigen Impfstoff versorgt würden. Pensionäre müssten warten, bis die ganze Schweiz geimpft ist.

Das Schweizer Konzept unterscheidet sich von den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO und den Plänen, welche etwa in den USA und einigen EU-Ländern für den Krisenfall vorgesehen sind. Dort würden Personen mit erhöhtem Sterberisiko zuerst versorgt. Kinder würden aufgrund ihres Kontaktmusters stark zur Ausbreitung der Pandemie beitragen und werden daher in der Schweiz zuvorderst geimpft, argumentiert dagegen das BAG gegenüber den Zeitungen.

Diese 16 Bilder soll(t)en uns zum Nachdenken anregen

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rini47 13.05.2018 17:52
    Highlight Es wird immer klarer,diese Klass Politik die von uns Alten zu ihrem Dasein erst ihren Platz erreicht hat,fällt uns jetzt in den Rücken um ihre eigenen Vorteile weiter zu fröhnen!
    Es ist eine Schande was sich diese Leute in unserem Land für Privilege schaffen,wir müssen das bei den nächsten Wahlen korrigieren!
    3 8 Melden
    • CaptainLonestarr 14.05.2018 05:46
      Highlight Es ist erst eine Studie der ETH die rein wissenschaftlich untersuchte welcher Verteilschlüssel sm meisten Leben retten würde. Die ethischen Probleme werden in der Studie ebenfalls angesehen. Es ist noch nichts beschlossen.
      1 0 Melden
  • P1erre991 13.05.2018 12:42
    Highlight Typisch Politiker, die alten kann man ja sterben lassen. Hauptsache es trifft sie nicht! Und dafür werden sie sicher gesorgt haben!
    16 24 Melden
  • HugoHabicht 13.05.2018 12:12
    Highlight Die Milchlüge: Swissmilk, bitte nicht... Heute kann sich zum Glück jeder selber informieren. Macht es, deine Gesundheit wird es dir danken...
    13 38 Melden
    • Hierundjetzt 13.05.2018 13:43
      Highlight Aha. Fondue, Raclette, Pizza, Spaghetti, Burger usw isst Du demnach auch nicht?

      Was für ein armes Leben führst Du?

      Alles nur weil es in diesem Internet stand? 😂😂😂😂😂
      40 9 Melden
  • davej 13.05.2018 10:04
    Highlight Schön zu segen, dass immer weniger Menschen Milch trinken. Die WHO sagt Milch ist ungesund und stark Krebserregend. Leider wissen das nicht viele, da die Milchlobby stark ist. In Kanada wird den Menschen empfohlen, auf Milchprodukte zu verzichten. Aber due Milchlobby wird alles geben, dass wir Milch wieder für gesund halten. War ja auch damals mit dem rauchen so.. mit der Tabaklobby
    16 74 Melden
    • dmark 13.05.2018 11:59
      Highlight Ja, die Milch ist so ungesund, dass unsere gesamten Vorfahren urplötzlich ausgestorben sind.

      Es ist alles ungesund und selbst das Leben ist vom Tode bedroht. Aber nun Milch, bzw. auch deren Produkte daraus mit Tabak zu vergleichen, ist doch schon sehr weit hergeholt.
      Wie heisst es doch so schön - die Dosis macht's.
      53 4 Melden
    • EvilBetty 13.05.2018 12:09
      Highlight «Die WHO sagt Milch ist ungesund und stark Krebserregend.» Soso, dann zeig mir mal wo die WHO das sagt.
      52 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 13.05.2018 12:33
      Highlight Source: Dude trust me.
      30 1 Melden
    • Raphael Stein 13.05.2018 12:41
      Highlight @ davej,

      was für ein Blödsinn.
      Krebserreged... es wissen nicht viele davon, wie du schreibts, weil es nicht wahr ist.
      33 1 Melden
    • Baba 13.05.2018 12:58
      Highlight Ich denke auch hier stimmt der Grundsatz, dass die Menge das Gift macht... Kuhmilch à priori zu verteufeln scheint mir genauso kurzsichtig wie die Anpreisumg derselben als 'Allerheilmittel'.

      Ich frage mich aber ernsthaft, ob die Mangelernährung der Kinder tatsächlich auf den gesunkenen Milchkonsum zurückzuführen ist (dann wäre zB ganz Japan mangelernährt), oder ob der Grund vielmehr in den immer mehr verarbeiteten Lebensmitteln (aka Convenience) zu suchen ist. Ein Chipssäckli zum Znüni ist sicher schädlich, wohingegen ein Soyajoghurt wertvolle Inhaltsstoffe hat...
      23 4 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 13:33
      Highlight Du übertreibst gewaltig und schürst Ängste.

      Natürliche Milch fördert das Zellwachstum, und dadurch natürlich auch das Wachstum von Krebszellen. Aber eine erhöhte Krebsgefahr konnte bisher nicht nachwiesen werden, jedenfalls nicht in natürlicher Milch. Schliesslich stärkt gesunde Milch auch die Immunkräfte.

      Eine erhöhte Krebsgefahr geht von Sexual- und Wachstumshormonen aus, die leider auch in industriellen Milchprodukten vorkommen können. "Stark krebserregend" trifft aber auch da nicht zu. Nur "erhöhte Krebsgefahr". In der Schweiz ist der Einsatz solcher Hormone nicht zugelassen.
      19 1 Melden
    • Hierundjetzt 13.05.2018 13:41
      Highlight Asiaten können hingegen Milchprodukte nicht so gut verdauen wie Menschen kaukasischer Abstammung „Weisse“
      13 1 Melden

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