Schweiz
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Mit diesem Trick wollen die SBB Pendler zu den freien Sitzplätzen locken

Selbst in den überfüllten Zügen hat es fast immer einen freien Platz. Nun kannst du online nachschauen, wo du ihn am ehesten findest. Der neue Service wird aber auch kritisiert.

13.09.18, 14:09 14.09.18, 06:31


Du pendelst täglich mit dem Zug zur Arbeit und zurück? Dann kennst du diese Situation ganz bestimmt aus eigener Erfahrung.

Zugreisende stehen dicht gedraengt im einzigen Zug der SBB, der von Zuerich ueber eine Ausweichstrecke in Richtung Bern fahren soll, am Donnerstag 26. Maerz 2009. Wegen einer Fahrleitungsstoerung in Dietikon fielen mehrere Zuege zwischen Zuerich und Bern, sowie Zuerich und Basel aus. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Solche Situationen rauben die Lust am Pendeln. Bild: KEYSTONE

Du steigst in den erstbesten Waggon ein, doch dort hat es bereits mehr Passagiere als Sitzplätze. Somit bleiben dir nur zwei Möglichkeiten: Entweder irgendwo im Gang stehenbleiben, eingequetscht zwischen anderen Pendlern. Oder du läufst so lange durch den Zug, bis du doch noch einen unbesetzten Platz findest (Hurra!).

Der neue SBB-Trick

Jetzt starten die SBB einen Versuch, dass die Passagiere sich bereits beim Einsteigen besser auf die Waggons verteilen. Richten soll es ein neuer Service, den die SBB selber «wagenscharfe Belegungsprognose» nennen und von den Reisenden per sofort genutzt werden kann.

Seit gestern zeigen Grafiken an, welche Waggons des Zuges besonders gut besucht sind. Bislang wurde die Belegung nur für ganze Zugskompositionen angezeigt. Möglich ist die Abfrage derzeit aber nur über die Website der SBB. Zukünftig soll die Info dann aber auch über die App abgerufen werden können – und noch in fernerer Zukunft auch auf den Anzeigetafeln an den Perrons angezeigt werden.

Und so sieht das aus

Neue Visualisierung der SBB: Neu kann der Passagier nachschauen, in welchem Waggon am meisten Leute sitzen.

Gemäss diesem Beispiel sollte man Waggon vier meiden und lieber im Wagen 6 im Sektor C einsteigen. Bild: Schweizerische Bundesbahnen

«Wagenspezifische Informationen über die Belegung machen nur dann Sinn, wenn die Daten in Echtzeit erhoben werden.»

Karin Blättler, Präsidentin Pro Bahn

Dank dem neuen Service «können sich die Kunden so auf dem Perron platzieren, damit sie direkt in einem Wagen mit freien Sitzplätzen einsteigen können», so SBB-Sprecher Christian Ginsig, «und sie müssen auf der Suche nach freien Sitplätzen nicht durch mehrere Wagen laufen.»

Die SBB erhoffen sich zudem einen schnelleren Fahrgastwechsel und damit einen positiven Einfluss auf die Pünktlichkeit. 

Die Daten des neuen Services beruhen in erster Linie auf Erfahrungswerten. Sprich die Belegungsprognose wird auf der Grundlage von Fahrgasterhebungen gemacht, ergänzt durch Prognosedaten. Wie zum Beispiel der Einfluss von schlechtem Wetter auf die Zahl Reisender. Oder das Verkehrsaufkommen an Feiertagen. Ebenfalls in die Daten mit ein fliessen Gruppenreservierungen, wie Christian Ginsig schreibt.

Die Kritik

Pro Bahn steht dem neuen Service skeptisch gegenüber. «Wagenspezifische Informationen über die Belegung machen nur dann Sinn, wenn die Daten in Echtzeit erhoben werden. Ansonsten ist die Realität eine andere und der Nutzen entsprechend geringer», sagt Karin Blätter, Präsidentin der Interessensvertretung der Fahrgäste zu watson.

Für sie steht fest: «Im heutigen digitalen Zeitalter müsste die SBB in der Lage sein, die Belegung in Echtzeit anzugeben.» Wie die Bundesbahnen dies umsetzen sollen, lässt Pro Bahn offen.

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

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Video: srf/SDA SRF

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96
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    Alle Leser-Kommentare
  • Baba 14.09.2018 00:35
    Highlight Es hat tatsächlich OFT freie Sitze - nur sind sie mit irgendwas belegt. Gestern, Zug 17.03 ZH HB ab. Um 17.02 im hintersten Wagen eingestiegen. Beinahe jeder Platz besetzt, die meisten ihre Taschen auf dem Schoss, wir (ca 12 Leute) gehen durch den Wagen nach vorne. Da sitzt doch tatsächlich eine Dame an ihrem Compi, Jacke/Tasche neben sich auf dem Sitz. Jene gehen kopfschüttelnd an ihr vorbei, ich frage sie, ob ich ihr die Tasche auf die Gepäckablage legen darf, ich möchte nämlich da absitzen. Und oh Wunder, Tasche wandert auf den Boden, Platz frei, ich sitze.

    Redet mit den Ignoranten!
    29 7 Melden
  • Toto 13.09.2018 19:08
    Highlight Die Manager der SBB sollten mal nach England gehen und lernen, wie das läuft! Bin letzte Woche mehrmals von StPankras oder KingsCross in den Norden gefahren.
    1. die Wagen sind durchgehend offen ohne teure automatische Türen!
    2. in jedem Wagen gibts mehrere Anzeigetafeln, mit wechselnden Angaben über die Besetzung aller Wagen, wo die WC sind (ob frei oder besetzt), nächster Halt, usw...
    9 21 Melden
    • dan2016 14.09.2018 11:54
      Highlight ich bin immer froh, wenn jemand gereist ist und mit einem Riesenkoffer an Innovationsschüben zurückkommt..... So gibt es auch heute viele Mitbewohner, die sich als Kolumbus, Marco Polo etc... fühlen.
      14 9 Melden
    • iisebahnerin 14.09.2018 20:02
      Highlight @Toto: Zu Punkt 1: Das sind dann sogn. Triebzüge, fixe Einheiten, welche NIE auseinandergenommen werden. Grosser Nachteil: Bei sicherheitsrelevanter Störung in einem einzigem Wagen (Bremsstörung, Gleitschutzstörung, Batteriestörung) bleibt dann der ganze Zug stehen. Willst Du das wirklich? Bei uns verkeren mehrheitlich sogn. Kompositionen (1 Lok plus Wagons) oder Pendel (Lok, Wagons, Steuerwagen), da kann ein Wagen auch mal ausgereiht werden...
      Zu 2: WC Info gibts bei uns auch (Hinweiskleber, rote/grüne Lampe, wenn Vakuumtoilette voll =WC defekt)
      .....
      12 4 Melden
    • rauchzeichen 15.09.2018 10:49
      Highlight ja dan, kommt mir ja nicht mit so fremdländischen wissen und ideen daher, die schweiz kriegt das selber hin! tippte ich in mein iphone, dessen resourcen und arbeitskräfte zu gewaltigen 0% aus der schweiz kommen.

      ich bin immer froh, schweizer zu treffen, die in ihrer heimatliebe so tief gesunken sind, dass sie anderes nicht mal mehr ansehen wollen. und jeden der dies gerne tut belächeln. das zeigt ähnlich wie bei den religionen, zu was ideologische scheuklappen führen. so gibt es auch heute viele mitbürger, die sich über reisende beschweren, ohne gründe zu nennen. einfach so ideen bringen tsts
      0 1 Melden
    • dan2016 15.09.2018 12:02
      Highlight Rauchzeichen:)… mein Büro ist in Paris, nicht in der Schweiz, meine Arbeit hauptsächlich für und in Asien. Meine Heimatliebe ist zwar gross, aber ich bin sehr häufig nicht in der SChweiz und kenne - du wirst es kaum glauben - relativ viele öV Systeme. Was mich jeweils eher irritiert, da tut einer eine Reise und denkt, er habe eine geniale Lösung gefunden - als ob (ohne dass ich die SBB näher kenne) kein SBBler jemals in London gewesen sei. …
      0 3 Melden
    • Toto 15.09.2018 19:07
      Highlight Zu 1. die Züge sind Durchgehend OFFEN !!! Diese Züge sind Doppel ohne Abperung!
      Zu 2. bei der SBB sind die WC schlecht angezeigt und wenn man Glück hat, geschlossen wegen „Betriebsstörung!
      Geht mal na England......!
      0 0 Melden
    • Toto 15.09.2018 19:18
      Highlight Was mir aufgefallen ist, ist dass es KEINE teure automatische Türen gibt !
      Ausserdem waren an jedem Bahnhof der Zugang vom Perron zum Wagen EBEN!!! Bei uns hat jeder Bahnhof bzw. Zug eine andere Höhe zum Einsteigen.
      Lernen im Land der Eisenbahn Erfinder.
      0 1 Melden
  • Fanta20 13.09.2018 18:46
    Highlight Viele Leute verhalten sich sehr ungeschickt in gut gefüllten Zügen. Statt die noch einzelnen freien Plätze einzunehmen (neben fremden Leuten, oh Schreck) bleiben viele einfach im Gang oder im Türbereich stehen. Auch die Gepäckablage, sofern hoch genug, wird viel zu selten genutzt. Rucksäcke und Taschen sind sehr oft einfach auf dem Schoss oder noch schlimmer, auf dem Nebensitz. Dann ist Chaos vorprogrammiert.
    31 5 Melden
  • Lattenknaller 13.09.2018 18:37
    Highlight 1.Klasse abschaffen wäre wohl die einfachere Variante.
    21 20 Melden
  • Ruffy 13.09.2018 17:55
    Highlight «Im heutigen digitalen Zeitalter müsste die SBB in der Lage sein, die Belegung in Echtzeit anzugeben.» Wie die Bundesbahnen dies umsetzen sollen, lässt Pro Bahn offen.

    Ja haha natürlich sagt Sie nicht wie, dazu müsste ja quasi jeder Sitzplatz überwacht werden wie im Parkhaus. Oder mindestens alle zu- resp. ausgänge von Wagons wobei ein Programm dann die Kameraaufnamen auswertet.ein entsprechender Aufschrei wäre vorprogrammiert.
    19 1 Melden
  • John Henry Eden 13.09.2018 17:47
    Highlight Zunehmend weniger Platz auf den Schienen bricht den SBB das Genick. Wenig Platz in den Zügen ist eher harmlos.
    4 3 Melden
  • Dan Rifter 13.09.2018 17:41
    Highlight Blooss nicht!

    Wieso muss man die doofen, unbeholfenen Immerindermitteeinsteiger jetzt schlauer machen wollen?

    Die sollen sich in der Zugsmitte ruhig auf den Füssen herumstehen - dann hats immer irgendwo noch ein Sitzplätzli für mich.
    33 0 Melden
  • iisebahnerin 13.09.2018 17:31
    Highlight Zugpersonal erhebt die "Frequenz" jetzt schon: Auf jedem Fernverkehrszug (RE/IR/IC) und zwar wagengenau bei der Billettkontrolle und auch bei sogn Servicegängen...

    Gestern, IR36, 18.08 ab Züri HB, Platzangebot 2. Kl: 568, benutzte Plätze: 431. Zusammengepfercht in 5 Wagen, dafür an der Zugspitze 3 Wagen nahezu leer.
    Ich mache regelmässig deswegen Durchsagen: Bitte Gepäck von den Sitzen nehmen - Ihre Mitreisenden sind Ihnen sehr dankbar für Ihre Rücksichtnahme.... Oder: An der Zugspitze hat es heute 120 freie Sitzplätze....
    Nützt leider so gut wie gar nichts
    ...
    29 0 Melden
  • meine senf 13.09.2018 17:20
    Highlight Anleitung, wie das auch ohne Echtzeit-App geht (deren Kosten auf die Billetpreise gehen):

    Im Kopf hat man zwei so Dinger, die man Augen nennt.
    Gleich hinter diesen Dingern gibt es eine Struktur namens Gehirn, die die Informationen der Augen verarbeitet.

    Der Trick ist nun wenn man auf das Perron kommt, mit den Augen zu sehen, dass z.B. in der Nähe der Unterführung mehr Menschen stehen als am Anfang und Ende des Perrons.

    Das Gehirn könnte nun erkennen, dass es dort, wo es wenige Leute hat, wahrscheinlich mehr Platz hat.

    Bald brauchen wir eine App, um einen Fuss vor den anderen zu setzen ...
    117 7 Melden
    • ulmo 13.09.2018 17:52
      Highlight Das tönt für mich aber ziemlich nach einer Echtzeit-Anwendung des Gehirns 😜

      Leider funktioniert dies nur zuverlässig, wenn der Zug beim Bahnhof leer ist, oder alle Leute aussteigen: die Verteilung der Personen auf dem Perron hat keinen Einfluss auf die Verteilung der Menschen, welche sich bereits im Zug befinden.
      30 10 Melden
    • meine senf 13.09.2018 18:01
      Highlight @ulmo:
      Die Unterführungen sind ja auch an den anderen Bahnhöfen meistens etwa in der Mitte.

      Ausser, wenn zuvor ein bedeutender Kopfbahnhof bedient wurde. Aber das ist was für Fortgeschrittene.
      48 2 Melden
  • Fabio74 13.09.2018 17:04
    Highlight In letzter Zeit gibts auf der S8 in der hintersten Komposition meist Platz. Weil die Klimaanlage tot ist und die Hitze abartig
    29 6 Melden
    • dan2016 14.09.2018 11:59
      Highlight gehe ich richtig in der Annahme, dass du auf der Linie Bern-Jegenstorf unterwegs bist? Oder doch Luzern-Sursee? Oder gar Kreuzlingen Rorschach?
      8 1 Melden
  • Barracuda 13.09.2018 16:53
    Highlight Alle Plätze mit Sensoren ausrüsten? Die in der Pro Bahn organisierten Nörgler sind sowieso notorisch Unzufriedene, die anscheinend auch unter Realitätsverlust leiden. Aber klar, das sollte doch ein Leichtes sein eine solche Nachrüstung :) Und wer motzt dann wieder als erstes, wenn die Billetpreise dadurch wieder steigen? Genau, die Pro Bahn! Meine Güte, lasst doch die SBB mal den TEST (!) durchführen und dann kann man weiter schauen...
    46 8 Melden
  • Thurgauo 13.09.2018 16:52
    Highlight Das denke ich mir fast jedesmal. Ist mir heute bei der Fahrt nach Zürich auch wieder aufgefallen. Ich bin zuerst in der Mitte eingestiegen, standen alle Leute herum, war komplett voll. Dann bin ich durch die erste Klasse an die Spitze gelaufen und es war praktisch komplett leer. Ich konnte mich in ein leeres Viererabteil setzen. Aber sollen alle in der Mitte bleiben, mehr Platz für die Cleveren :D
    50 1 Melden
    • maljian 13.09.2018 18:13
      Highlight Man steigt doch schon gar nicht erst in der Mitte ein, wenn man genug Zeit hat. 😉
      25 1 Melden
    • Thurgauo 14.09.2018 08:58
      Highlight Naja ich muss, wenn mein Zug im Bahnhof ankommt, steht der Anschlusszug schon da und wartet noch kurz auf uns, dass heisst rennen 😅
      7 0 Melden
  • MacB 13.09.2018 16:50
    Highlight Irgendwann ersetzt die App das Hirn!
    35 2 Melden
    • Dan Ka 14.09.2018 12:57
      Highlight Denke das ist weitestgehend bereits heute der Fall. Filmtitel... IMDB, Fremdwort... Wikipedia, orientierung... google Maps... etc. etc.

      Stelle das bei mir übrigens selber fest. Versuche bewusst dagegen zu halten. Wenn nicht dringend lasse ich mir Zeit zum grübeln, oder nutze anderen Alternativen als die Maschine. Oft finde ich dann was ich brauche und habe darüber hinaus mehr Interaktion mit Menschen. 😊
      3 0 Melden
  • MediaEye 13.09.2018 16:39
    Highlight Daa ist doch wieder si eibe Todgeburt; wie fruehere Versyche auch; Plakatwerbung dazy ist oberdaemlich;
    Der ach so schlaue Fuchs wartet abseits, und merkt erst zu spaet, dass dort gar kein Einstieg ist

    Wagen 4 ist der "Speisewagen" und sowieso nicht fuer Pendler bestimmt;
    Wagen 1 ist wegen der Ruckler und Stoesse generell zu meiden;

    Keine besseren Vorschlaege ???
    1 57 Melden
    • rauchzeichen 15.09.2018 10:53
      Highlight kauf dir n auto
      0 0 Melden
  • Swooot 13.09.2018 16:28
    Highlight Tolles Beispiel für die die ein 1. Klasse GA/Ticket haben 🙄😂
    14 1 Melden
  • Ass 13.09.2018 15:58
    Highlight Ich hoffe das Funktioniert nicht. Ich liebe auch jene die ihre Taschen auf den Sitzen deponieren. Dank all dem finde ich immer einen freien Platz.
    28 12 Melden
  • tb.7783 13.09.2018 15:45
    Highlight Bei Intercitys dürfe es doch für das Zugpersonal kein Problem sein innerhalb von 30min. + zwischen den Stationen die Belegung zu bestimmen. Mindestens relative genaue Livedaten würden das ergeben. Regionalzüge sind zu Pendlerzeiten sowieso rappelvoll
    12 1 Melden
    • SpoonerStreet 13.09.2018 17:17
      Highlight Das wäre aber nicht sehr Zeitgemäss. Sensoren können die Belegung in Echtzeit feststellen. Ohne Fehler und ohne Mehraufwand für das Personal, welches so oder so immer weniger wird.
      6 0 Melden
    • Merida 13.09.2018 18:24
      Highlight Was nacht der Sensor, wenn der Sitz mit einer Tasche besetzt ist, welche das Gewicht eines Kindes (oder umgekehrt) hat?
      3 9 Melden
    • SpoonerStreet 13.09.2018 20:09
      Highlight Wahrscheinlicher ist eine Erkennung über Kameras.
      0 0 Melden
  • Skater88 13.09.2018 15:42
    Highlight Muahaha jaa Idee super, nur geht auch dass nicht auf bei einigen Zugkombinationen. Dann wär da noch das Umsteigen, wenn ich eh schon rennen muss wird mir egal sein welchen Wagen ich nehme.

    Aber Top Idee für den Anfang.
    13 3 Melden
  • Alex Vause 13.09.2018 15:41
    Highlight Oder... wir schaffen die 1. Klasse ab und haben somit mehr Platz für alle.
    26 20 Melden
    • Nuance 13.09.2018 18:54
      Highlight Nicht unbedingt abschaffen, aber zumindest reduzieren. Damit die Verhältnismässigkeit eher gegeben ist.
      5 1 Melden
  • A_C_Doyle 13.09.2018 15:20
    Highlight Könnte man sowas nicht kostengünstig nachlrüsten? Kleine Drucksensoren und die Polster legen, Strom ist ja eh schon da, per Bluetooth pro wagen die Sensoren melden lassen wo jemand sitzt und das in echtzeit an den SBB Server weiterleiten. Das müsste sich doch realisieren lassen ohne Wagen umbauen zu müssen.
    18 31 Melden
    • Yummy 13.09.2018 16:16
      Highlight Aber rechne mal aus, wieviel Sitze die SBB in all ihren Zugen hat. Dazu noch jeden Sitz von einem Mitarbeiter noch anheben und den Sensor verkabeln... Dazu kommt dann no ein System welche die ganzen Daten zusammenfasst und an die Webseite/App weiterleitet. Ich denk das kostet viele Millionen.
      Und schwere Taschen und z.B. Kinder können von so einem Sensor vllt nicht unterschieden werden.

      Mit heutiger Kamertechnik wäre eine Videoüberwachung (dies ja zum Teil schon gibt) und Bildanalyse die günstigere Variante.
      Oder eine Kamera im Eingangsbereich, dann ist bekannt wieviel Personen im Wagen sind
      10 0 Melden
    • JayPi 13.09.2018 16:24
      Highlight Damit hätte man dann zwar eine exakte Übersicht über die freien Plätze, wär aber auch ein riesiges Datenaufkommen. Ich denke Gewichtssensoren, die die Waggons messen. Man kann ja von einem Durchschnittsgewicht der Bevölkerung ausgehen und so ungefähr einschätzen wie voll der Waggon ist. Dann werden auch Personen erfasst, die in den Gängen stehen oder auf der Treppe sitzen anstatt nur die Sitzplätze.
      18 1 Melden
    • zettie94 13.09.2018 16:54
      Highlight Am einfachsten realisierbar über Zählsensoren an den Türen (ca. 1/3 der Flotte im Regionalverkehr (nicht nur SBB) ist sowieso bereits damit ausgerüstet, wird dann auf alle Fahrten hochgerechnet und dient u. a. der Verteilung der Aboeinnahmen). Für Live-Infos müsste natürlich die gesamte Flotte ausgerüstet werden, zusätzlich bräuchte es Sensoren an den Wagenübergängen und im Fernverkehr, wo die Frequenzerhebung heute noch komplett manuell funktioniert.
      10 0 Melden
    • Shikoba 13.09.2018 17:24
      Highlight Das wird dann verfälscht durch alle, die den Rucksack neben sich legen. Nehme an der Drucksensor würde das nicht unterscheiden können xD ich dachte an die rot/grünen Lämpchen über den Parkplätzen in Parkhäusern, fände ich lustig xDD
      6 0 Melden
    • Jozo 13.09.2018 17:40
      Highlight " Strom ist ja eh schon da" Im Sitz? Im besten Fall hat es auf der Seite eine Steckdose. Solche Sensoren werden aber nicht 230V betrieben, wäre zudem auch gefährlich. Und wieso per Bluetooth, dann geht's wieder los bezüglich Elektrosmog. Wenn man die Sitze schon mit Sensoren austatten würde dann kann man das auch gleich per Kabel übermitteln. Jeden Sitz nachzurüsten, bei all den Zügen, ist alles andere als kostengünstig. Und per Funk und Batterien zu wenig zuverlässig.
      5 0 Melden
  • Vio Valla 13.09.2018 15:14
    Highlight Ich fahre regelmässig 1. Klasse in voll besetzten Zügen zum halben Preis eines 2.Klasstickets. Wie? Ich sage nur eins; Sparbillet 😉
    22 4 Melden
    • Darth Unicorn 13.09.2018 15:57
      Highlight Geht auch mit Klassenwechsel und GA ;) aber bei der erste Klasse find ich die Menschen teilweise extrem dreist. Da wird ein Sitzplatz vis-a-vis mit einer Tasche/Aktenkoffer besetzt obwohl in der 1. Klasse genug Bein, Sitz und Kofferplatz vorhanden ist. Ich glaube das Nächste mal schmeiss ich besagten Aktenkoffer/Tasche einfach auf das Gleis. So gewinnt man schonmal 2 Freie Plätze
      38 6 Melden
    • Vio Valla 13.09.2018 16:11
      Highlight Klassenwechsel kostet aber oftmals mehr als das Spatbillett (ok ich habe dazu noch ein halbtax und die Sparbillette sind auch nicht für alle Strecken zu haben und man muss dann genau mit dem Zug fahren für den man das Billett gelöst hat... und man muss min 3-4Stunden vorher lösen... aber trozdem, für 8.80 von Zürich nach Sargans in der 1.Klasse und das bei voller Besetzung in der 2.Klasse... Mir gefällts 😁)
      Naja und zum Thema Sitzplatzbedetzung. In der 2.Klasse sind die Leute nicht umbedingt weniger dreist. 😅
      8 0 Melden
    • Trasher2 13.09.2018 16:20
      Highlight Sparbillet und Pendeln funktioniert nicht wirklich zusammen.
      Dort wo sie ein günstiges Sparbillet erhalten werden die Züge wohl auch in der 2. klasse genügend Platz haben.
      22 1 Melden
    • Vio Valla 13.09.2018 17:00
      Highlight @Trasher2 Nein das stimmt nicht. Es ist nur oft so, dass in den vollen Zügen (Wo die zweite Klasse komplett voll ist) es kein Sparbillett für die 2.Klasse gibt (und es darum nicht angezeigt wird), aber oftmals für die 1.Klasse schon. Klar, diese Sparbillette gibt es nicht für alle Strecken (Kantonsinterne Reisen zB nicht) und man muss sie mind. 3-4Stunden vorher lösen, wenn nicht sogar früher (für den Pendelverkehr am Morgen bis zu eine Woche im Voraus). Ich fahre regelmässig am Freitag früher Abend von Züruch nach Sargans. Der Zug ist in der 2.Klasse dann meistens komplett voll.
      4 0 Melden
    • Vio Valla 13.09.2018 17:01
      Highlight Aber mir solls nur recht sein, wenn dieser Geheimtip weiterhin geheim bleibt 😉
      4 3 Melden
    • Trasher2 14.09.2018 00:04
      Highlight Ok, tönt tatsächlich irgendwie realistisch.
      0 0 Melden
  • Maranothar 13.09.2018 15:10
    Highlight Der Schlauberger, der sich das nicht fertig ausgedacht hat, war garantiert nie in einem Pendlerzug zur Hauptzeit.
    18 19 Melden
  • Dafuq?! 13.09.2018 15:10
    Highlight Ich persönlich frage mich warum die Echtzeit-Grafiken brauchen? Das ist wieder ein super Marketing-Gag um 1. Klasse zu puschen. Einfach immer anzeigen, dass 2. Klasse gerangelt voll ist und 1. Klasse leer.

    Sie wollen ja eh, dass die Kunden auf die 1. Klasse umsteigen. Daher passt das schon.
    30 18 Melden
    • Flötist 13.09.2018 15:30
      Highlight Das würde relativ schnell ans Licht kommen und die SBB als Lügner darstellen. Das würden sie nicht riskieren. Mir ist kein einziger Bericht bekannt, wo die SBB in der Vergangenheit die Leute bewusst angelogen hatte.
      27 35 Melden
    • Darth Unicorn 13.09.2018 16:04
      Highlight @Flötist. Ich hab mich da schon ein wenig verarscht gefühlt als die meinten während des Sommerfahrplanwechsel muss mit Verspätungen gerechnet werden und mein Zug jeden Tag überpünktlich ankam.
      Umso mehr als es hiess mit der Auflösung des Sommerfahrplans würden die Züge wieder Pünktlich verkehren. Seit Ende August ist der Zug bisher jeden Tag zuspät angekommen, hin und zurück.
      14 3 Melden
    • Dafuq?! 13.09.2018 16:04
      Highlight Das ist doch keine lüge, dass die 1. Klasse weniger ausgelastet ist als die 2.. Das ist schlichtweg eine Tatsache O_o.
      12 1 Melden
  • aglio e olio 13.09.2018 15:09
    Highlight "Dank dem neuen Service «können sich die Kunden so auf dem Perron platzieren, damit sie direkt in einem Wagen mit freien Sitzplätzen einsteigen können»"

    Yesss, endlich kann ich diesen morgendlichen Gedankenweg auch noch auslagern. Es ist immer sooo mühsam noch vor dem Kaffee zu schlussfolgern: Zugmitte = voll, Zug vorne und hinten = weniger voll,
    ergo nicht in der Mitte des Perron warten.
    Danke liebe SBB für euer digitales Engagement.
    27 4 Melden
    • Ritiker K. 13.09.2018 15:45
      Highlight gilt insbesondere für Züge die von Zürich oder Luzern kommen....
      16 0 Melden
    • aglio e olio 13.09.2018 18:39
      Highlight Hihi, du Schelm. ;)
      Selbstverständlich beziehe ich das auf meine Situation. Zürich ist nicht nur Kopfbahnhof...
      2 0 Melden
  • riqqo 13.09.2018 15:07
    Highlight Es ist ja die Schuld der SBB, dass wir Pendler alle nur in einem Wagen sind. Und das am besten gleich bei der Tür, damit wir dann schnell wieder aussteigen können.

    Die Problematik ist, dass jede Person als ERSTE einsteigen, als ERSTE aussteigen und als ERSTE bei der Unterführung sein will, damit sie als ERSTE im Büro ist. Da nützt es nichts, wenn der 400 Meter entfernte Wagon leer ist…
    32 5 Melden
    • rauchzeichen 15.09.2018 11:05
      Highlight dann ist ja alles gut. die die erster schreien wollen prügeln sich in der mitte, während ich hinten längst ausgestiegen bin.

      btw, die schuld der sbb ist es nicht, dass ihr euch um ankunftszeiten im büro battled. das ist eure, und wenn externalisieren, dann aufs ganze system, namentlich den kapitalismus, welcher wohl am ehesten für die konkurenzmentslität steht, welche du beschreibst. aber die sbb kann da nix für.
      2 0 Melden
  • Ökonometriker 13.09.2018 15:07
    Highlight Ein paar befreundete Ökonomen arbeiten bei der SBB und suchen nach Lösungen für dieses Problem. Offenbar haben neuere SBB Wagen haben eine Messvorrichtung für die Achsenlast, welche u.a. für die Neigezugtechnik gebraucht werde. Mit dieser Messvorrichtung könnte man das Wagengewicht und damit die Belegung schätzen.
    Eine datenschutz technisch fragwürdige Alternative wäre auch eie Auswertung der Verbindungsdaten von Mobilfunkrepeatern.
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    • Madison Pierce 13.09.2018 15:54
      Highlight Entweder über die Achslast, oder (wenn dann sowieso WLAN) eingebaut wird, einfach die Geräte zählen. Klar hat es hie und da ein Grosi ohne Smartphone, aber näherungsweise sollte es stimmen. Das ist technisch einfach und es gibt schon fertige Lösungen dafür für Einkaufscenter etc.
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    • Ert 13.09.2018 18:43
      Highlight Die technische Lösung nennt sich automatische Fahrgastzählung und ist bei neueren Bussen und Zügen praktisch schon Standard. Die Sensoren befinden sich über jeder Türe und bei jedem Wagenübergang. Durch Addieren und Subtrahieren der Personen, welche einen Wagen betreten und verlassen, ergibt sich die Anzahl Personen pro Wagen. Dass der Sensor über 2 Kameras verfügt, um die durchlaufenden Personen mittels Stereobild von oben zu erkennen, könnte möglicherweise bei einigen Datenschützern zu Sorgenfalten auf der Stirn führen, was die Kameras eigentlich ja wiederum erkennen müssten ;)
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  • Daenerys Targaryen 13.09.2018 14:53
    Highlight Wie wäre mit das Klassensystem abzuschaffen? Dann hätte es auch mehr Platz. In der ersten Klasse ist es meistens leer und könnte besser genutzt werden.
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    • tb.7783 13.09.2018 15:40
      Highlight Ja man könnte als Ausgleich die z.T. vorhandenen Ruheabteile wirklich durchsetzen. Mit gesichertem Sitzplatz bei entsprechendem Abo. Gibt zwar immer noch eine gewisse Klassengesellschaft aber die DB machte es ja ähnlich wenn man reserviert.
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    • HabbyHab 13.09.2018 15:55
      Highlight @tb man kann auch bei der SBB reservieren..
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    • sephiran 13.09.2018 16:33
      Highlight Die 1kl wird es immer brauchen, da man dort auch arbeiten kann. Was in der 2kl nicht möglich ist.
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    • tb.7783 13.09.2018 18:02
      Highlight @Habby: Ja mit einem Mehraufwand und kurzfristig z.T. schwierig. Mit einem garantiertem Sitzplatz in einer Ruhezone bräuchte es keine 1. Klasse mehr.
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  • Tomtom64 13.09.2018 14:47
    Highlight Momol, hilft:

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    • Natürlich 13.09.2018 17:44
      Highlight Haha😂😂
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  • Turrdy 13.09.2018 14:44
    Highlight Sensoren in die Sitze und aussen am Zug anzeigen, wie viele Plätze noch frei sind. Und dann so à la Parkhaus mit grünen und roten Lämpchen.
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    • MacB 13.09.2018 15:06
      Highlight aber kosten darfs dich nichts oder?
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    • Luesae 13.09.2018 15:06
      Highlight Und was ist mit den Taschen auf den Sitzplätzen? Werden diese Sitze als belegt angezeigt?
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    • riqqo 13.09.2018 15:28
      Highlight @Luesae: Ist wie beim Smart im Parkhaus. ;-))
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    • Turrdy 13.09.2018 16:37
      Highlight @Luesae: Ich bin mir sicher, dass es hier genug Ingenieure gibt, die einen Sensor bauen können, welcher mit höchster Genauigkeit Füdlis von Taschen unterscheiden kann ;)
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  • Darth Unicorn 13.09.2018 14:28
    Highlight Find ich keine gute Idee aus egoistischen Gründen. Ich profitiere aus der Faulheit und Gewohnheitstier Mentalität der Mitpendler, da ich weiss das die meisten zu Faul sind bis ganz nach Hinten zu laufen, oder sich angewöhnen immer die gleichen Waggons auszusuchen. So hatte ich bisher meine Ruhe.
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    • GrennendesBüssi 13.09.2018 15:06
      Highlight Geht mir genau so zuvorderst in den Sektor A oder in den Sektor D
      27 1 Melden
    • Dafuq?! 13.09.2018 15:07
      Highlight Amen Schwester!
      Sollen doch die, die es nicht checken vorne stehen :).
      27 2 Melden
    • DichterLenz 13.09.2018 15:11
      Highlight So macht man das ;-)
      9 0 Melden
    • welefant 13.09.2018 15:13
      Highlight ich bin einer dieser, bin zu faul die app zu öffnen und nachzuschauen wo es platz hat. ich weiss auch jetzt, dass es hinten platz hat, aber fahre immer in der mitte. bin ein gewohnheitstier!

      grüsse aus dem zoo 🐘
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  • Madison Pierce 13.09.2018 14:26
    Highlight Für den Anfang reichen vielleicht die statistischen Daten. Aber wenn sich die Leute am Belegungsplan orientieren, stimmen die Daten bald nicht mehr. Deshalb braucht es Live-Daten.

    Wäre ein spannendes IoT-Projekt. Hätte ich einen Cousin, der jemanden vom SBB-VR kennt, würde ich das machen, so für 50 Millionen. :)
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  • Amboss 13.09.2018 14:23
    Highlight Mein Gott, Pro Bahn ist einfach so eine "wir motzen an allem rum, Hauptsache die medien zitieren uns"-Organisation.

    Als ob man eine Reise antreten vom Ziel her antreten sollte.

    Jetzt lasst doch die SBB das mal machen. Klar, das System wird nicht perfekt sein. Aber sie werden es weiterentwickeln.
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    • IchSageNichts 13.09.2018 15:58
      Highlight Ach ja...
      Die SBB sind wirklich Weltmeister im Betaversionen lancieren Stichwort Swisspass!
      Annahme die Info bewegt die Pendler wirklich zu den leeren Plätzen: Dann kollabiert das System innerhalb von Wochen weil die Anzeigen nicht mehr stimmen. Dann vertraut niemand mehr diesen Anzeigen! Es muss online kommen wenn es kommt!
      So unberechtigt ist die Kritik also nicht!
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    • AndiPads 13.09.2018 16:12
      Highlight Es ist nicht nur nicht perfekt. Die Idee ist cool, der Ansatz aber Quatsch. Pro Bahn hat 100% recht. Ohne Echtzeitdaten hat das Ganze 0 Nutzen und wird nur für mehr genervte Pendler sorgen, da die Angaben nie stimmen. Nicht einmal die heutige Zugauslastung kann zuverlässig angegeben werden. Wie soll das dann für Wagen funktionieren? Dabei könnte man die Daten bestimmt über die bestehende Infrastruktur mit Kameras, Beacons, WLAN- oder Handysignalen auswerten. Schade.
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    • Auf Ablenkung 13.09.2018 18:31
      Highlight Man google ganz einfach mal Karin Blättler und staune, was die gute Frau so alles bemängelt. Selbst dieser gute Versuch den Kunden einen Mehrwert zu bieten, wird erst mal schlecht gemacht.

      Kasperli hatte mal eine Figur mit dem Namen Nörgeligex - irgendwie habe ständig dieses Bild vor Augen 😉
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    • Amboss 13.09.2018 19:28
      Highlight @Andi: die totale Überwachung nur um freie Plätze im zug anzuzeigen...
      Naja.

      @nichts: die Daten bleiben ja nicht auf alle Ewigkeit, sondern werden laufend verfeinert, so dass solche Effekte dann auch einfliessen..

      Und es geht ja nicht darum, eine exakte Anzahl Plätze anzuzeigen xx sondern nur um stark, mittel, wenig belegt.
      Und kollabieren tut deswegen gar nichts. Es gibt nur "gleich gut wie besser" oder "besser"
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    • AndiPads 13.09.2018 20:38
      Highlight Natürlich können diese Daten anonym ausgewertet werden, um die Persönlichkeitsrechte und die Privatsphäre der ÖVler zu gewährleisten... Falls das nicht klar war... All diese Dinge sind übrigens an Bahnhöfen und in den Zügen bereits vorhanden und in Betrieb. Deine Interpretation der "totalen Überwachung" findet damit schon heute statt. Lieber freie Plätze im Zug angezeigt bekommen, als gar nichts dafür zu kriegen...
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    • IchSageNichts 14.09.2018 08:06
      Highlight Man google mal Gewerlschaften, SVP, Glencore, Reitschule.... alle die Bösen sind am nörgeln! Böse Arbeitgeber, Böse Migranten, Böse NGO, Böse Polizei. Noch Fragen?
      Es ist ein Verband mit dem Ziel das Bahnreisen besser zu machen! Schau mal nach auf der Website von PB. Gibt viel konstruktive Ideen bzgl Fahrplänen etc. Ja und dann gibts auch Kritik für ein System das man technologisch auch schon 1850 hätte einführen können!
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  • Luca-_- 13.09.2018 14:19
    Highlight Tolles beispiel, war mir bis jetzt noch nicht klar, dass es in der 1. Klasse mehr freie Sitze hat als in der 2. Klasse.
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  • IrmaFirma 13.09.2018 14:17
    Highlight Im Beispiel sind die 2. Klasse Waggons voll die 1. Klasse Waggons leer. Also diiiiee Info ist jetzt nicht neu😉
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  • Zwerg Zwack 13.09.2018 14:17
    Highlight Haha, ein super Beispiel wurde hier gewählt! Man soll Wagen 4 und 5 meiden und dafür im ersten Wagen einsteigen. Da ist aber nur die 1. Klasse. Alle 2. Klasse-Wagen sind rappelvoll. Momoll, gute Geschäftsidee, liebe SBB!
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    • Dr Barista 13.09.2018 16:34
      Highlight Ich glaube fast, die sbb ist hier unschuldig. Es liegt evtl. daran, dass die watson redaktion nicht (mit dem öv) pendelt?!?
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    • Fabio Vonarburg 13.09.2018 17:31
      Highlight @Dr Barista: Stimmt – die SBB ist hier unschuldig. Es war ein Fehler in der Bildunterschrift.
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  • Simon Probst 13.09.2018 14:15
    Highlight an der grafik sieht man das eigentliche problem:
    von 5 wagon sind 3 1. klasse-wagon - natürlich leer. der pöbel darf sich dann in den übrigend 2 wagons reinquetschen (ich nehme mal an das restaurant-zeichen ist ein witz).
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    • LordEdgar 13.09.2018 16:10
      Highlight Die Grafik ist nicht vollständig, sieht man doch dass abgeschnitten ist.
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    • Simon Probst 13.09.2018 16:25
      Highlight oops mein fehler, da fehlen noch die 1kl-wagons vom sektor C :)
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Autor Linder: «Mit meinem Buch kann man nirgendwo mitreden oder an Partys auftrumpfen»

Eigentlich hat die Schweiz ihn ja schon seit 34 Jahren, aber bisher hat Lukas Linder ausschliesslich fürs Theater geschrieben. Nun endlich ist sein Erstlingsroman erschienen – ein Anlass für uns, ihm 37 höchst existentielle Fragen zu stellen.

Die NZZ hat ihn einen «aufstrebenden Erzähler» genannt, ich nenne ihn ein Phänomen. Das wage ich zu sagen, weil ich Lukas Linder kenne. Nur, dass ihr gleich Bescheid wisst und hinterher nicht klagt, ich hätte hier schamlos Schleichwerbung für einen guten Freund betrieben. 

Überdies hat Reich-Ranicki einmal gesagt: «Es gibt Menschen, die auf eine hinreissende Weise Blödes von sich geben.» 

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er damit Linder gemeint hat. Jedenfalls ist Reich-Ranicki …

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