Schweiz
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In zwei Dritteln aller Klassenzimmern ist die Luft zu schlecht – mit Folgen

Die Luftqualität in Schweizer Schulzimmern ist schlecht. Die Folgen: Konzentrationsprobleme, Grammatikfehler, Rechenschwäche und sogar schlechtere Reaktionszeiten für richtige Antworten. Jetzt fordert das Bundesamt für Gesundheit Massnahmen.

Anna Wanner / ch media



IM HINBLICK AUF DEN SCHULJAHRESBEGINN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL VON DER PRIMARSCHULE DER SCHULE SUHR ZUR VERFUEGUNG ---Primary school class 1c pictured during a double science and reading lesson at the schoolhouse Vinci, Public School Suhr, Canton of Aargau, Switzerland, on June 25, 2018. The Public School Suhr consists of kindergartens, primary schools and senior classes. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Kopfschmerzen, Müdigkeit und fehlende Konzentration in der Schule kennen nun endlich eine Ursache: die schlechte Luft. Das Bundesamt für Gesundheit hat die Luft in 100 Schulzimmern gemessen und festgestellt, dass die Qualität in zwei von drei Zimmern ungenügend ist.

Die Luftwerte überschritten während mehr als 10 Prozent der Schulzeit den hygienisch akzeptablen Bereich. Die Schüler und Lehrer atmen also viel schlechte Luft.

Wir geben 3000 Substanzen in die Luft ab

Das liegt hauptsächlich an den Schulzimmern, die dicht belegt sind. Durch atmen, schwitzen, Pflegeprodukte und Bakterien wird die Luft belastet. Sauerstoff hat es zwar ausreichend vorhanden, aber der Mensch gibt durch Atmung und Transpiration über 3000 Substanzen an die Umwelt ab.

Um die Luftqualität zu bestimmen, misst die Forschung den CO2-Anteil. Als inakzeptabel gilt die Qualität, wenn der CO2-Pegel den Grenzwert von 2000 ppm (Teile pro Million, entspricht 0.2 Prozent) überschreitet. Zum Vergleich: In der Aussenluft liegt der CO2-Gehalt momentan bei etwa 400 ppm (0.04 Prozent). In den 100 untersuchten Schulzimmern konnte das BAG nur bei 33 Prozent akzeptable Luftqualität (CO2-Pegel unter 2000 ppm).

Selbst lüften reicht nicht immer aus

IM HINBLICK AUF DEN SCHULJAHRESBEGINN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUM EINSATZ VON DIGITALEN TECHNOLOGIEN IM UNTERRICHT ZUR VERFUEGUNG --- Pupils of class 6E watch a part of the film

Bild: KEYSTONE

Wobei sich in den meisten Zimmern dasselbe Muster zeigt: Am Morgen ist die Luftqualität meist noch gut bis sehr gut. Sie verschlechtert sich aber bei geschlossenen Fenstern im Laufe einer Lektion rasch. Wird in der Pause aufs Lüften verzichtet, verschlechtert sich die Situation zunehmend. Doch auch durch Lüften wird die Luftqualität vom Beginn am Morgen selten wieder erreicht.

Die 8 Lüftungsregeln

Die Regeln des Bundesamts für Gesundheit:

1. Vor den ersten Lektionen am Morgen und Nachmittag ausgiebig lüften, um die Lektionen mit Aussenluftqualität zu beginnen.

2. Im weiteren Tagesverlauf die grossen und kleinen Pausen vollständig zum Lüften nützen.

3. Beim Lüften alle Fenster immer vollständig öffnen.

4. Die Schulzimmertür beim Lüften grundsätzlich schliessen.

5. Keine Gegenstände auf den Fenstersims stellen – sie erschweren ein vollständiges Öffnen der Fenster.

6. Im Sommer die Räume nachts oder frühmorgens möglichst lange auskühlen lassen.

7. Beim Durchzug-Lüften mit offenen Fenstern und offener Schulzimmertür auch die Korridorfenster öffnen.

8. Im Winter zu langes Lüften während der Heizperiode vermeiden

Die grössten Fehler:
Zu kurzes Lüften. Die Pausen deshalb voll zum Lüften ausnutzen.

Gegenstände auf den Fenstersims stellen. Diese verhindern ein unkompliziertes und vollständiges Öffnen der Fenster.

Lüften mit offener Schulzimmertür, ohne Korridorfenster zu öffnen. Dadurch kann verbrauchte Luft in das Schulzimmer gelangen.

Miserable Noten erhält nur eine Klasse, bei welcher die Schüler fast den ganzen Tag (92 Prozent der Schulzeit) inakzeptable Luft atmen musste. Nur zwei Klassen erhielten bei der Studie eine tadellose Note. Das heisst, die Qualität sank nie unter 1400 ppm.

Rechenleistung sinkt, Grammatik lässt nach

Nur in einem guten Raumklima sind auch die Lernbedingungen für die Schüler gut. Das zeigten verschiedene Studien: Je besser die Raumluftqualität ist, desto besser ist die intellektuelle Leistungsfähigkeit von Schülern und Lehrern:

Allerdings: Die Fehlerquote blieb meist unverändert.

Das Rezept heisst: Lüften!

Der Bund will die Schulen aufmuntern, die Luft in den Klassen zu verbessern. Der Auftrag könnte banaler nicht sein:

«Damit sich diese unvermeidbaren Verunreinigungen nicht im Raum ansammeln, muss die belastete, verbrauchte Luft durch Lüften aus dem Raum abgeführt und durch eine entsprechende Menge Frischluft ersetzt werden.»

Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit

Damit sich diese unvermeidbaren Verunreinigungen nicht im Raum ansammeln, muss die belastete, «verbrauchte» Luft durch Lüften aus dem Raum abgeführt und durch eine entsprechende Menge Frischluft ersetzt werden.

IM HINBLICK AUF DEN SCHULJAHRESBEGINN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUM EINSATZ VON DIGITALEN TECHNOLOGIEN IM UNTERRICHT ZUR VERFUEGUNG --- Sixth formers use Lego Mindstorms to make robots in a computer science complementary subject lesson with teacher Timon Ruther (not in the picture) at the gymnasium of the Cantonal School Glarus, Switzerland, on May 17, 2018. The Cantonal School Glarus was founded in 1956 and consists of a gymnasium and a specialized upper secondary school (Fachmittelschule FMS). (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Die Anweisungen liefert die Behörde gleich mit. Denn so banal, wie es klingt, ist das Lüften dann eben doch nicht – sonst wäre ja auch die Luftqualität nicht so schlecht. Die Luft in den Schulzimmern ist stark belastet, weil sich viele Personen auf relativ engem Raum befinden.

Was ist schlechte Luft?

Beim Ausatmen geben wir rund 3000 unterschiedliche Substanzen in die Umgebung ab.
Beim Ausatmen und durch Transpiration gibt der Mensch mehr als 3000 verschiedene Substanzen in die Umgebung ab, darunter auch CO2. Gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) vermischen sich diese Stoffe meist mit genügend frischer Umgebungsluft. Wenn sich allerdings viele Personen in einem Klassenzimmer aufhalten würden, kumuliere sich verunreinigte Luft im Raum sehr schnell. Wichtig sei: Auch in belasteter Raumluft sei genügend Sauerstoff vorhanden. Ein Mangel davon sei im Schulalltag nicht zu erwarten.
Diese 3000 Substanzen zu messen, sei sehr aufwendig. Das ausgeatmete CO2 hingegen kann gemäss BAG gut gemessen werden. Weil der CO2-Pegel in der Luft proportional zu allen anderen Substanzen ansteige, sei er ein verlässlicher Indikator für die Luftqualität.
Der CO2-Pegel wird also nicht gemessen, weil CO2 problematischer ist als andere Stoffe, sondern weil er die Gesamtbelastung der Luft im Schulzimmer anzeigt. Ohne regelmässiges Lüften kumulieren sich diese und führen in Schulzimmern zu schlechter Luftqualität. Und diese beeinflusst die Leistung der Schülerinnen und Schüler. (CHM)

Um diese zu verbessern, wäre eine starke Durchlüftung nötig. Laut BAG ist dies nicht überall gleichermassen möglich. Gerade im Winter steht langes Lüften im Konflikt mit einer angenehmen Raumtemperatur. Manche Schulen kennen flexible Pausen, was es schwierig macht, einen Lüftungsplan durchzusetzen. Und schliesslich gibt es vor allem auf der unteren Stufe fixe Schulzimmer, wo die Verantwortung fürs Lüften klar geregelt werden kann.

BAG fordert Lüftungskonzepte

Immerhin: Erste Pilotprojekte an 23 Schulen haben ergeben, dass Lüftungspläne die Luftqualität nachhaltig verbessern. Doch dem BAG reicht das nicht. Das Ziel guter Luftqualität in allen Schulräumen könne längerfristig aber nur durch bauliche Massnahmen und Lösungen erreicht werden, welche die Lehrer und Schüler beim Lüften unterstützen. Insofern ist die Studie auch ein Appell an die Schulen, bei bevorstehenden Sanierungen auch an Lüftungskonzepte zu denken.

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Feuerwanze 05.03.2019 06:40
    Highlight Highlight Die Gebäude werden immer besser isoliert, aber für eine anständige Lüftungsanlage (soll es ja geben) fehlt dann das Geld.
  • René S. 04.03.2019 18:00
    Highlight Highlight Und wieder einmal frag eich mich wie ich es geschaft habe 40 zu werden.
  • Maya Eldorado 04.03.2019 14:36
    Highlight Highlight Wie haben wir das nur früher gemacht.
    Ich war während eines Jahres in einer Klasse mit 61 Kindern. Das Klassenzimmer propevoll.

    Jawoll früher haben die Menschen weniger Negatives ausgedünstet, nur positiv wirkendes.

    Was ist nur mit der heutigen Menschheit los?
    • dmark 04.03.2019 14:50
      Highlight Highlight Die Menschheit atmet heutzutage wohl mehr und heizt die Räume zusätzlich noch mit Smartphones auf?

      Oder, wir waren einfach cooler ;)
    • Nevermind 04.03.2019 15:21
      Highlight Highlight Euch war einfach nicht bewusst, dass ihr nicht nur wegen dem Schulstoff müde wurdet und die Leistung gegen Ende des Unterrichts nach unten ging.
      Aber vermutlich gehört ihr ja wie meine Grosseltern zur generation die im Winter noch barfuss zur Schule durfte und beide Wege gingen bergauf. Aber wenigstens waren die Gebäude noch nicht so gut abgedichtet und man musste sich wegen der Zugluft am Bank festklammern. Das Prägt natürlich und macht hart. Alles was nach einem kommt kann ja nur verweichlicht sein.
    • dmark 04.03.2019 16:03
      Highlight Highlight Oha, die jüngere Generation begehrt auf ;)

      Leute, nehmt nicht alles ernst, was ihr lest.
  • Okabe Rintarou 04.03.2019 13:19
    Highlight Highlight #stosslüften
  • Toro77 04.03.2019 13:15
    Highlight Highlight Hmm...in unserem Kanton will man aus Spargründen immer wie mehr Kinder in die Zimmer stecken....mit dieser Studie gibt es ein weiteres Argument gegen übertriebene Klassengrössen... Danke für den Artikel...
  • Armando 04.03.2019 12:55
    Highlight Highlight Sind die heutigen Lehrer/innen nicht einmal in der Lage, diese elementaren Gesundheitsvorschriften umzusetzen?
    • DerElch 04.03.2019 16:04
      Highlight Highlight Doch sicher. Aber arbeiten Sie mal in einem Schulhaus, bei dem die Fenster beim kleinsten Windhauch rotieren weil sie Mittelachsig sind. Und unten eine stark befahrene Strasse durchgeht, so dass die Fenster nicht offen stehen können, wenn man will, dass die Kids einem noch verstehen.

      Abgesehen davon: In meiner Stufe haben wir auf 4 Lektionen nur 1x 15 Minuten Pause. Heisst. Von 9 bis 12.15 Uhr wird nur einmal kurz gelüftet, mehr geht leider nicht.

      Heisst: Die heutigen Lehrer sind sehr wohl in der Lage, ihnen sind aber auch nur die Hände gebunden.
  • Aglaya 04.03.2019 12:38
    Highlight Highlight Im Gymer, den ich besucht habe, konnte man die Fenster nicht öffnen und die Lüftung war meist überfordert. Sehr angenehm, wenn man ein Klassenzimmer betritt, in dem vorher eine Doppellektion Mathematik (oder sonst ein denklastiges Fach) unterrichtet wurde...
  • dmark 04.03.2019 12:30
    Highlight Highlight Lüftungspläne, Konzepte? Muss man denn alles den Leuten vorschreiben? Können die Menschen heutzutage denn nicht mehr an solch einfache Dinge, wie regelmässiges Lüften selbst denken?
    Irgend wann kommen dann auch noch Empfehlungen über eine Einhaltung der richtigen Atemfrequenz?
    Die Evolution kann bei einigen wohl so richtig am Leben vorbei gehen...

    Apropos lüften - gerade in Kellerräumen ist dies wichtig, ob der Ansammlung von Radon.
    https://www.beobachter.ch/umwelt/radioaktives-gas-hausern-schlimmer-als-gedacht
    oder mal die "Radonkarte der Schweiz" anschauen.
    • dmark 04.03.2019 14:13
      Highlight Highlight Dies sollte ein Anstoss sein, dass man sich nicht nur auf CO2 konzentrieren soll, sondern generell auf Belastungen in der Luft.
      Und wie man in dem Link oben lesen kann, haben wir da noch ganz andere Stoffe, welche ein regelmässiges Lüften erforderlich machen und weit gefährlicher sind als CO2.
    • Merida 04.03.2019 17:48
      Highlight Highlight Lieber dmark, ja, ich bin überfordert, in der 5-Minutenpause selber ans Lüften zu denken, wenn noch ein Schüler von der Vorgängerklasse eine Frage hat, ich die Materialien verräumen muss und die Materialien für die Nachfolgeklasse aus dem Regal holen muss. Zudem wollen sich die einen Schüler verabschieden, während mich die anderen begrüssen möchten.
      Ich halte es so, dass ich den Kindern die am nächten beim Fenster sitzen den Auftag erteile, dieses zu öffnen wenn es in die Pause läutet...
    • dmark 04.03.2019 22:28
      Highlight Highlight @Merida:
      Wieso? Passt doch.
      Du bist zwar mit der Ausführung "überfordert" selbst ein Fenster zu öffnen, aber nicht damit daran zu denken und dies eben einem Schüler zu übertragen. Somit ist alles gut.
      Mission completed ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 04.03.2019 12:25
    Highlight Highlight Genügend frische Luft im Schulzimmer – grundsätzlich in allen Arbeitsräumen, auch im privaten Bereich – ist immer wieder ein häufig unterschätzter Faktor unter vielen, für Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
    Mir ist frische Luft im Schulzimmer sehr wichtig.
    Schwierig v.a. im Sommer:
    Ich habe noch kein einziges Schulhaus erlebt, in dem in vielen Räumen die Temperatur nicht über 30 Grad gestiegen ist.
    Gegen Süden ausgerichtete Räume mit grossen Glasfenstern, Metallfasaden... nachts geöffnet, müssen Storen und Fenster ab 9/halb zehn geschlossen werden.
    Im Winter – «Sie, ich han chalt»...🙄

    • Sherlock_Holmes 04.03.2019 12:52
      Highlight Highlight Als Schulischer Heilpädagoge komme ich in viele Schulzimmer.
      Am «erbaulichsten» sind jene Klassen-Biotope in denen die Stören und Fenster fast durchgehend geschlossen sind – Beamer sei dank.
      Nach dem Motto – Wir und unsere Höhle.
      Die Luft zum Schneiden dick, die Kids übermüdet und unterzuckert, da viele Teenager erst spät einschlafen und morgens kaum aus dem Bett zu kriegen sind, zudem nur wenig oder gar nichts essen.
      Da ist dann der Kessel nur schwer zu flicken.
      Erfolgreiches Lernen ist von vielen Faktoren abhängig.
      Ausreichend frische Luft wäre eigentlich am einfachsten umsetzbar.
    • Sherlock_Holmes 04.03.2019 13:26
      Highlight Highlight Storen ! – nicht Stören, die Autokorrektur stört! 😐
      Störungen gibts übrigens trotz frischer Luft...😆
  • victoriaaaaa 04.03.2019 12:13
    Highlight Highlight Bei uns gab es von mitte herbst bis mitte frühling immer einen riesen tumult wenn gelüftet wurde, weil die Mädchen natürlich uuh kalt hatten...
    • Charlie B. 04.03.2019 12:31
      Highlight Highlight Die Lösung für dieses Problem heisst glaubs Pulli oder Jäggli.
    • Merida 04.03.2019 17:50
      Highlight Highlight Bei mir jammern die Buben mindestens so sehr wie die Mädchen...
  • Queen C 04.03.2019 11:03
    Highlight Highlight Ich schlage vor, dass zusätzlich noch eine Fachstelle für Lüftungsfragen und ein/e Lüftungsbeauftragter*in eingesetzt wird, der/die ein monatliches Lüftungportfolio an ein neu zu schaffendes Bundesamt für Lüftungsfragen abliefern muss.

Polizei meldet Trinkwasser-Verschmutzung durch Fäkalien in Rifferswil und Mettmenstetten

In den Gemeinden Rifferswil und Mettmenstetten im Kanton Zürich gab es eine ICARO-Warnmeldung. Aus noch ungeklärten Gründen ist es in den beiden Gemeinden zu einer Trinkwasserverschmutzung durch Fäkalien gekommen.

Die Bevölkerung wurde kurz nach dem Mittag darauf aufmerksam gemacht. Die Bewohner werden aufgefordert, das Trinkwasser abzukochen. Die Anweisung gilt bis auf Widerruf.

In den Gemeinden wurden Flugblätter verteilt. Die beiden Gemeinden informieren die Bevölkerung via Homepage weiter.

(dfr) …

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