Schweiz
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Eine Lehrperson unterrichtet Kinder im Alter von vier bis acht Jahren an der Basisstufe im Wankdorfschulhaus am Montag, 25. August 2014 in Bern. Seit einem Jahr besteht im Kanton Bern die Moeglichkeit, freiwillig Basisistufen einzufuehren. Die Basisstufe ist eine Form von altersgemischtem Lernen. Den Kindern wird damit ein fliessender Uebergang vom spielerischen zum systematischen Lernen ermoeglicht. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Die Zahl der Kindergärtler und der Primarschüler nimmt wieder zu. Bild: KEYSTONE

Bevölkerungsentwicklung

In den Schweizer Schulzimmern wird es wieder enger

Die Zunahme der Geburten macht sich allmählich in den Klassenzimmern bemerkbar: Nach einem 10-jährigen Rückgang wird ab 2014 wieder mit einem Anstieg der Schülerzahlen in der obligatorischen Schule gerechnet.

Gemäss den neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) werden die Lernendenbestände in der obligatorischen Schule, die seit 2003 um 7 Prozent abgenommen haben, bis 2023 um 9 Prozent auf total 770'000 Schülerinnen und Schüler wachsen. Auf der Primarstufe rechnet das BFS in dieser Periode mit einer Zunahme von 11 Prozent. Auf der Sekundarstufe dürfte der Wiederanstieg erst 2017 einsetzen und bis 2023 rund 9 Prozent betragen. 

Die Zahl der Kindergartenschüler hat sich bereits seit 2007 um 12 Prozent erhöht. Bis 2012 wird die Zahl der Buben und Mädchen auf Vorschulstufe nach den Prognosen des BFS um weitere 10 Prozent zunehmen.

Run auf Hochschulen gebremst

Für die im letzten Jahrzehnt stark angewachsenen Bestände auf Sekundarstufe II (Berufslehre, Gymnasium) erwartet das BFS nur geringfügige Veränderungen. Gemäss Referenzszenario werden die Eintritte zunächst stabil bleiben, von 2016 bis 2018 leicht zurückgehen (-2%) und sich danach wieder zwischen 3 und 5 Prozent zunehmen.

An den Hochschulen dürfte die Zahl der Studierenden gemäss BFS deutlich weniger stark ansteigen als bisher. Bis 2015 wird ein jährliches Plus von 2 Prozent vorausgesagt, ab diesem Zeitpunkt ein solches von etwa 1 Prozent. 2023 werden somit voraussichtlich 255'000 Personen studieren - 26'000 mehr als letztes Jahr.

Die markanteste Zunahme wird für die Pädagogischen Hochschulen (+24%) prognostiziert. An diesen Schulen wird denn auch die Zahl der Lehrkräfte stark anwachsen, laut BFS bis 2023 um gut einen Drittel. An den universitären Hochschulen könnte die Zahl der Professorinnen und Professoren um 12 Prozent zunehmen, an den Fachhochschulen um 14 Prozent. (whr/sda)



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