Schweiz
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An 11-year-old girl (6th grade) studies for the long-term grammar school admission exam on Monday, March 6, 2017, photographed in Zurich, Switzerland, on March 1, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein 11-jaehriges Maedchen (6. Klasse) lernt auf die Langzeitgymnasium Aufnahmepruefung am Montag, 6. Maerz 2017, aufgenommen am Mittwoch, 1. Maerz 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Kleidung sorgt in Schulen immer wieder für Diskussionen.  Bild: KEYSTONE

Aargauer Schule zwingt freizügige Mädchen in XXL-Schlabbershirts

Nicht alle Modetrends passen ins Klassenzimmer. Die Schule Seengen hat für den «Notfall »vorgesorgt. 

Noemi Lea Landolt / az Aargauer Zeitung



Trainerhosen gehören in den Sportunterricht, Shorts sind nicht kürzer als eine Handbreite über dem Knie und falls Schülerinnen Leggins tragen, nie ohne etwas drüber: Das sind drei von zehn Empfehlungen, die an der Schule Merenschwand im Bezirk Muri seit diesem Schuljahr gelten. «In der Sommerzeit verursachen unangepasste Outfits immer wieder Diskussionen», sagt Schulleiter Heinz Mäder. Speziell auf der Oberstufe, teilweise aber auch in der Primarschule. Deshalb hätten Oberstufenlehrpersonen eine Kleiderordnung erarbeitet.

«Die empfohlenen Regeln dienen als Orientierungshilfe für Eltern, Kinder und Jugendliche», sagt Mäder. Die Lehrer hätten die neuen Regeln mit den Klassen besprochen und seien auf Verständnis gestossen. «Auch die Eltern finden sie hilfreich, wenn sie selber Diskussionen mit ihren Kindern haben», sagt Mäder. Sanktionen hätten bisher keine ergriffen werden müssen: «Lehrpersonen suchen das Gespräch mit den Jugendlichen und appellieren an ihre Einsicht.»

Anständig und zweckmässig

In der kantonalen Verordnung über die Volksschule wird die Kleidung in Artikel 24 thematisiert. Dieser lautet: «Die Eltern tragen die Verantwortung dafür, dass ihre Kinder für den Unterricht und für Anlässe wie Schulreisen und Exkursionen ausgeruht, anständig bekleidet und zweckmässig ausgerüstet sind.» Viele Schulen berufen sich auf diesen Artikel. So werden etwa in Frick Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern darauf hingewiesen, wenn sie nicht angemessen bekleidet in die Schule kommen.

«Der Ausschnitt verbirgt den BH»

Eine Zeichnung veranschaulicht die Regeln. Während des Unterrichts gehören weder Kappen noch Hüte auf den Kopf; von der Unterwäsche sieht man höchstens die Träger; der Ausschnitt muss bei Schülerinnen Ansatz und BH verbergen; das T-Shirt den Bauch und die Hosen die Unterwäsche. Sprüche, Bilder oder Symbole, die rassistisch oder sexistisch sind und Drogen oder Gewalt verherrlichen, sind in der Schule tabu. Ebenso will die Schulleitung nicht, dass die Schüler im Sommer barfuss zur Schule kommen.

In Neuenhof und in Frick hat die Lehrerschaft diverse Male über eine Kleiderordnung diskutiert, eine solche aber nie eingeführt: «Generell gelingt es, dass die Schülerinnen und Schüler angemessen gekleidet in der Schule erscheinen», sagt Renate Baschek, Gesamtschulleiterin in Neuenhof. Kommen Schüler unangemessen gekleidet in den Unterricht, werden sie darauf angesprochen und teilweise auch zur Schulleitung geschickt: «Die Schulleitung weist sie dann zum Beispiel darauf hin, dass kein Gesetz knappe Hosen verbiete, es aber als unangemessen gesehen wird und man mit unangenehmen Reaktionen rechnen muss», sagt Baschek. Solche Gespräche seien bis jetzt immer wirksam gewesen.

Kleidervorschrift gestrichen

Auch die anderen angefragten Schulen im Kanton verfügen über keine so detaillierten Empfehlungen wie die Schule Merenschwand. Die Regionalschule Lenzburg hat die entsprechende Vorschrift in der Schulordnung auf das aktuelle Schuljahr gestrichen. Sie lautete: «Die Schulkleidung unterscheidet sich klar von der Freizeitbekleidung. Freizügige Kleidung und das Tragen von Trainingsanzügen und Mützen während des Unterrichts werden nicht toleriert.» Eine solche Vorschrift lasse sich kaum einheitlich durchsetzen, sagt Schulleiter Edgar Kohler: «Deshalb sollte sie in einer Schulordnung auch nicht aufgeführt werden.» Es könne aber sinnvoll sein, in einer Klassenstunde über die Kleidung und ihre Wirkung auf andere zu diskutieren.

Das Gespräch ist auch in Wettingen wichtiger als Regeln. «In der Pubertät werden Grenzen ausgelotet und die Identität auch über Kleider gesucht und ausgedrückt», sagt Samuel Kern, der Geschäftsleiter der Schule.

Auch die Schulen Laufenburg, Suhr, Bremgarten und Muri haben keine Kleiderordnung und nie darüber diskutiert, eine solche einzuführen. «Im Schulbetrieb sind bis anhin keine Vorfälle aufgetaucht, die es notwendig gemacht hätten», sagt etwa Guido Wirth, Schulleiter in Bremgarten. Auch in Muri sei die Kleidung «grundsätzlich kein Thema», sagt Gesamtschulleiter Hubert Anderhub. In Einzelfällen würde die Klassenlehrperson die Schüler darauf ansprechen. In Suhr sagt Gesamtschulleiterin Denise Widmer: «Wir haben keine Kleiderordnung, die Kinder sollen der Witterung angepasst erscheinen.» Das würden Kinder und ihre Eltern bereits im Kindergarten lernen. Danach könne Kleidung ein Unterrichtsthema sein, müsse aber nicht.

Schlabber-Shirts für den Notfall

Die Schule Seengen hat die Kleiderregel in der Schulordnung bewusst positiv formuliert. Sie lautet: «Das Tragen angemessener Kleidung ist für uns selbstverständlich.» Im Unterricht wird die Kleidung in der 2. Oberstufe im Hinblick auf die Vorstellungsgespräche thematisiert: «Im Zentrum stehen Fragen wie, was angebracht ist oder welche Kleidung wie wirkt», sagt Gesamtschulleiter Urs Bögli. Es gebe sehr wenig Streitfälle. Grundsätzlich wolle man vor allem bei Mädchen verhindern, dass sie sich allzu freizügig kleiden. Sollte das trotzdem vorkommen, hat die Schule vorgesorgt: «Wir haben ein paar XXL-T-Shirts, die Schüler anziehen müssen, die gegen die Kleiderregelung verstossen», sagt Bögli. Oft würden sich die Schüler anschliessend freiwillig umziehen, weil sie nicht in diesem T-Shirt umherlaufen wollen. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Casceus 21.09.2017 07:22
    Highlight Highlight Es geht doch nicht darum, das jemand nicht anziehen darf was er will. Viel mehr zeigt will man zeigen, dass man keine sexy Kleidung tragen muss, um interessant zu sein. Das vermitteln viele Social Media Stars welche die Jugendlichen als Vorbilder nehmen. Junge Mädchen sollten nicht denken müssen, das es ihr Ziel ist sexy und anziehend zu sein, sondern so wie sie sind.
  • Balikc 20.09.2017 21:16
    Highlight Highlight Was mich ganz übergeordnet beschäftigt ist die Frage, warum wir uns so verflucht fortschrittlich vorkommen gegenüber Kulturen & Menschen welche das Haar der Frau tabuisieren, obschon wir es mit der weiblichen Brust genauso handhaben ...
    Ich kann als Bauarbeiter problemlos "oben ohne" arbeiten, während eine Kollegin schon im BH mit lüsternen Blicken und primitiven Sprüchen rechnen muss. Auch wir hätten diesbezüglich noch einiges zu tun.
  • Balikc 20.09.2017 21:13
    Highlight Highlight Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass man Heranwachsenden die Konsequenzen ihres Handelns oder eben auch ihres Auftretens/Aussehens aufzeigen muss.
    Ich bin kein Freund von Verboten, jedoch scheint dies an den meisten Schulen ja auch im Gespräch zu funktionieren.

  • Balikc 20.09.2017 20:59
    Highlight Highlight Ich bin absolut kein Militärfan und im allgemeinen eher linksliberal eingestellt. Jedoch liebte ich im Dienst die einheitliche Kleidung. Jeder einzelne definiert sich über seinen Charakter und nicht übers Portemonnaie, Herkunft oder Beruf. Unser Adjudant (Berner) zu diesem Thema: "Luget eis öichi Gringe aa!"

    Dennoch finde ich Schuluniformen nicht unbedingt gut, da es (besonders im Oberstufenalter) dazugehört, seinen persönlichen (Kleidungs-) Stil zu finden.
    Eine gewisse Reflexion und Begleitung seitens der Schule oder eben auch Grenzen aufzuzeigen, ist aus meiner Sicht zu begrüssen.
    • Goldbach 20.09.2017 23:49
      Highlight Highlight Persönlicher Kleidungsstil ist Eitelkeit und Einbildung. Kein einziger läuft mit einem persönlichen Kleidungsstil herum.
      Er kopiert einen, und kauft dazu Massenware.
      Schaut Euch um! Ihr seit alle auf die eine oder andere Art uniformiert, aus Eitelkeit, Faulheit und Feigheit.
      Und dann erdreistet ihr Euch den abweichenden, persönlichen Kleisungsstil von anderen zu verdammen. Niemand hat irgendwem bei der Wahl seiner Kleidung dreinzureden, und zwar genauso wenig bei seiner sexuelle Orientierung, seiner politischen Einstellung, seinem Lebensgewohnheiten, etc.
  • Goldbach 20.09.2017 12:51
    Highlight Highlight Angemessen ist, was in aller Öffentlichkeit an der Streetparade getragen wird und keine Verurteilung wegen Erregen öffentlichen Ärgers nach sich zieht. Künstlerinnen dürfen splitterfadernackt auf öffentlichen Plätzen performen und dabei farbbefüllte Eier aus ihrer Vagina auf eine Leinwand plumpsen lassen. Soviel Freizügigkrit ist in unserer Kultur angemessen. Und das ist richtig so.
    Die Bigotterie dieser Schule ist einfach nur weiss Gott nicht einmal ansatzweise zum Vorbild nehmen.
  • who cares? 19.09.2017 14:05
    Highlight Highlight Also bei engen Hosen "muss man mit unangenehmen Reaktion rechnen"? Und darauf weist der Lehrer hin? Warum weist er nicht die Personen, die unangenehm reagieren darauf hin, dass sie Anstand haben sollen?

    Victim Blaming schon in der Schule. Das gleiche Mindset, wie dass man damit rechnen muss vergewaltigt zu werden, wenn man einen kurzen Rock trägt.
    • WalterWhiteDies 19.09.2017 15:06
      Highlight Highlight Wieso fällt einem Lehrer überhaupt auf, das ein blutjunges Mädchen einen grossen Auschnitt odee enge Hosen hat? Wird ee wohl einem Blick riskiert haben oder nicht? Pedo?
    • samplanet 19.09.2017 18:01
      Highlight Highlight du scheinst dich auszukennen... sag an: was ist der zweck von freizügiger kleidung?
    • WalterWhiteDies 20.09.2017 11:00
      Highlight Highlight Gegenfrage, was ist der zweck von nicht freizügiger Kleidung? Natürlich das man sie trägt! Genau wie bei freizügiger Bekleidung.. Es sollte die intimstens stellen abdecken, was praktisch jede Kleidung macht. Wenn jemand etwas mer zeigen will, soll sie doch. Jedem so wie es gefällt!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 19.09.2017 11:39
    Highlight Highlight Ich verstehe solche Kleiderdiktate nicht. Grundsätzlich wäre es ja an den Eltern, den Kindern beizubringen, was sich gehört und was nicht. Wenn sich dann die Teenies darüber hinwegsetzen und im Trainer oder sehr sexy zur Schule gehen, dann sollen sie doch selbst auf die Schnauze fallen und nicht von einer blöden Kleiderordnung gebremst werden. Den meisten wird es nämlich zu mühsam, wenn sie überall schräg angeschaut werden. Zudem kann der Lehrer, ohne zu verbieten, sagen dass er dies nicht angemessen findet. Irgendwann ist die trötzeli Phase vorbei und man kleidet sich adäquat. Gegen Verbote!!
  • WalterWhiteDies 19.09.2017 11:17
    Highlight Highlight An alle hier die warscheinlich über 30 oder noch älter sind und hier haten (wenn ihr das Wort überhaupt versteht), wir sind nicht mehr im Mittelakter wo noch alles schön abgedeckt sein musste. Wir bewegen uns im die Zukunft und die Mode verändert sich. Akzeptiert das mal und heult nicht rum. Ich finde es sollte sich jeder so anziehen wie er will und es ihm wohl ist. Ein/e 15 Jährige/r muss sich ja nicht wie 50 anziehen. Geht es so weiter müsseb die Kinder ja bald im Anzug in die Schule!!!!
    • ERMAHGERD 19.09.2017 11:51
      Highlight Highlight Ich glaube, dir ist der Zusammenhang entgangen. Auch wenn du so wahnsinnig jung, modern und offen bist (das bin ich im Grossen und Ganzen übrgiens auch), so wird es noch sehr, sehr, SEHR lange dauern, bis man mit den Titten an der frischen Luft oder einem Hanf-Shirt an einem Vorstellungsgespräch Erfolg hat. Die Schulen wollen damit wohl eher ein Bewusstsein dafür schaffen, wie Kleidung wirken kann, und nicht irgendwelche alten Traditionen aufrecht erhalten. Die heutige Jugend will sich von niemandem was vorschreiben lassen, und spätestens im Arbeitsleben bezahlen sie diese Einstellung bitter.
    • Tschakkaaa! 19.09.2017 12:33
      Highlight Highlight Mein Lieber, es war nicht deine Generation die Englisch erfunden hat. Das gibt es schon lange und mancher Ü30 beherrscht diese Spreche überdurchschnittlich gut ohne sie immer wieder ins Deutsch einlfliessen zu lassen.
      Ansonsten bin ich deiner Meinung. Aber Kinder und Jugendliche sollten trotzdem lernen sich passend zu kleiden. Ein Ausschnitt bis zum Bauchnabel ist ok für die Party, aber bestimmt nicht für die Schule. So wie man auch passende Kleidung für den Job tragen sollte.
      You got me?😜
    • Vio Valla 19.09.2017 13:08
      Highlight Highlight Da tust du dem Mittelalter aber Unrecht. So verklemmt wie wir heute, waren die damals nicht. Das kam erst später. klugscheissmodus off... Schlussendlich finde ich die Diskusion absolut lästig. Mode ist und bleibt Mode und alles was ins extreme darüber geht, wird von den anderen Schüler meist schon runtergemacht, dass es eine automatische Anpassung gibt. Und vorallem, wenn meine Tochter mal in dem Alter ist, werde ich mir wohl weniger Sorgen machen müssen, wie sie in die Schule geht, als wie sie sich im Internet präsentiert. So ändern sich die Zeiten. Aber die Alten werden die Alten bleibe
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 19.09.2017 10:57
    Highlight Highlight Sind wir alles endgültige auf US-Verhältnisse abgestürzt sehr traurig
  • Dinolino 19.09.2017 10:46
    Highlight Highlight das wurde sicherlich schon durchgekaut, aber.....pro Kanton (weil schweizweit eh ein Ding der Unmöglichkeit) Schuluniformen! Die Kinder wären dann auch nicht mehr so stark unter Druck und obige Diskussion würde sich erübrigen. Wenn ich noch ein wenig weiter fabuliere...die Uniformen könnten bei einem Hersteller bestellt werden! Pro Jahr könnte auch ein Wettbewerb von Schülern stattfinden für Schnitt/Aussehen ebendieser. Herstellen könnte man diese auch in der Schweiz. Manche Eltern wären dafür, ob die Steuern dann halt 0.02% steigen?! Mir wäre es das wert für eine Verbesserung.
  • Frausowieso 19.09.2017 09:22
    Highlight Highlight Ich arbeite mit Lehrlingen und Praktikanten. In unserer Firma erwartet man Business-Kleidung. Je nach Abteilung strenger oder etwas lockerer. Die Jungen haben immer mehr Probleme sich angemessen zu kleiden. Sie haben einfach kein Gespühr mehr dafür, welche Kleidung wann und wo angemessen ist. Klar verändert sich auch der Businesslook. Wir kleiden uns auch weniger streng, als noch unsere Eltern, wo Schuhe zu Gürtel zu Handtasche etc passen mussten. Ich finde es gut, wenn in Schulen ein gewisser Dresscode herrscht. Er beinhaltet ja eigentlich nur Grundregeln, die eigentlich jeder kennen sollte
    • reaper54 19.09.2017 10:58
      Highlight Highlight Also die Lehrlinge welche ich in unserem Betrieb sehe sind in der Regel Besser gekleidet als so mancher fest angestellter...
      Wundere mich Teilweise echt, dass gewisse Personen so überhaupt ausserhalb von ihrem Zuhause herumlaufen.
    • Lalela 19.09.2017 23:07
      Highlight Highlight Es gibt immer mehrere Sichtweisen - was für Sie als Problem der Jungen sich angemessen zu kleiden scheint kann von 'den Jungen' auch als Problem der Älteren sich neuen Gepflogenheiten und Interpretationen von 'angemessen' angesehen werden.
    • Frausowieso 20.09.2017 08:36
      Highlight Highlight Es gibt nun mal Branchen, in denen ein konservatives Auftreten Pflicht ist. Wir arbeiten in einem internationalen Umfeld, was noch weniger Spielraum lässt. Zudem ist der Arbeitgeber begehrt. Man erhält sehr gute Sozialleistungen und Benefits. Im Gegenzug wird auch erwartet, dass man sich den Gepflogenheiten anpasst. Schlussendlich wartet niemand auf diese Jungen. Arbeitsstellen können auch mit Leuten aus dem Ausland besetzt werden. Ich finde das nicht gut, aber es ist die Realität. Wer sich eine gute Jobchance versaut weil er ständig seine Sexyness zeigen muss, der hat halt Pech gehabt.
  • Matrixx 19.09.2017 09:20
    Highlight Highlight Na, wenigstens ist das nur für die Schüler.
    Stell dir vor, an der Tafel sitzt eine junge, heisse Lehrerin im Schlabberlook...
  • walsi 19.09.2017 09:18
    Highlight Highlight Wenn Kleider Leute machen und das Deux-Pieces aus der Frau eine Geschäftsfrau macht, was machen dann sexy Kleider aus den Mädchen?
  • hässig 19.09.2017 09:13
    Highlight Highlight Also so wie die Kinder heutzutage rumlaufen kein Wunder. Ich würde, falls ich eine Tochter hätte, sie nie so rauslassen!

    • ChlyklassSFI 19.09.2017 11:13
      Highlight Highlight Ach. Wie laufen sie denn rum? Wie würden Sie ihre fiktive Tocher nicht rauslassen?
    • Ohniznachtisbett 19.09.2017 11:47
      Highlight Highlight Also ganz im Ernst: Ich sehe viele Schüler im Zug wenn ich jeweils zur Arbeit fahre. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Schüler heute schlechter angezogen sind als vor 10-15 Jahren. Die Buben sind eher stylischer angezogen, nichts mehr mit Hose unter dem Arsch. Und ich meine mich zu erinnern, dass die Mädels in den späten 90er und frühen 00er Jahren deutlich freizügiger rumliefen. Hört doch auf immer auf "den Jungen" rum zu hacken. Bedenken habe ich eher bei den 20-25 jährigen. Ich kenne viele und dort gehts nicht um Kleidung sondern um Verhalten. Wie 16 jährige...
    • hässig 19.09.2017 13:42
      Highlight Highlight Also ich persönlich sehe oft Mädchen im alter von 13 Jahren schon bauchfrei und mit ausschnitt rumlaufen ich finde dies inakzeptabel
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 19.09.2017 09:12
    Highlight Highlight > Im Unterricht wird die Kleidung in der 2. Oberstufe im Hinblick auf die Vorstellungsgespräche thematisiert

    Ach ja, wie sagt man doch: "Man lernt nicht für die Schule, sondern für die Privatwirtschaft"
  • Skeletor82 19.09.2017 09:08
    Highlight Highlight Lächerlicher Titel! Von Zwang kann keine Rede sein.

    Und grundsätzliche Kleiderregelungen gab es seit jeher, werden besprochen, angepasst. Und ja, es gibt gewisse Grundregeln, die man einhalten sollte.

    Gilt ja auch in vielen Berufen.

    Hört auf so reisserisch zu titeln.

    Oder dürfen bei Euch alle in Unterwäsche rumtippen?
  • ConcernedCitizen 19.09.2017 08:45
    Highlight Highlight Schuluniformen, und gut ist. Dann verschwendet niemand mehr Zeit auf solche Themen. Und bitte keine "modisch-hippen" Uniformen, wie sie in Basel vorgeschlagen wurden. Einfaches, zeitloses Design, das auch in 25 Jahren noch getragen werden kann.

  • Simsalabum 19.09.2017 08:44
    Highlight Highlight Die Kinder sind in einem Alter in dem sie herausfinden möchten, wer sie sind. Sie sollten dazu ermuntert werden, sich selbst treu zu sein. Die Vorschriften zeigen den Kindern, dass sie sich anzupassen haben. Schade.
    • Frausowieso 19.09.2017 11:07
      Highlight Highlight Sie müssen sich unweigerlich in gewissen Situationen und Bereichen anpassen. Jeder, der ein Teil der Gesellschaft ist, muss Rücksicht nehmen. Nur weil man sich ein paar Stunden im Tag neutral kleidet heisst das doch nicht, dass man sich selbst verrät. Wer permanent seinem "Charakter" via Kleidung Ausdruck verleihen muss, dem fehlt es definitiv an Selbstsicherheit. Das Leben besteht nicht aus permanenter Selbstdarstellung.
    • hässig 22.09.2017 13:45
      Highlight Highlight Man lernt auch wie man sich später in der Berufswelt zu kleiden hat.
  • Vio Valla 19.09.2017 08:39
    Highlight Highlight "Grundsätzlich wolle man vor allem bei Mädchen verhindern, dass sie sich allzu freizügig kleiden" Bitte was?! Ich verstehe ja noch einigermassen, wenn es darum geht, sich in der Schule einigermassen anständig zu kleiden. Wobei Schlabberpullis nicht in die Kategorie anständig geht! Es geht offensichtlich vorallem darum, Männer vor den ach so gefährlichen Reizen einer Frau zu schützen, in dem man den Mädchen aufzwingen was sie tragen dürfen und was nicht. Sorry, geht gar nicht!
    • Goldbach 20.09.2017 13:02
      Highlight Highlight Herzchen für Dich und eine Frage:
      Was ist ein sogenannter Schlabberpullover und weshalb ist der nicht okay?
      Ich frage aus purem Unwissen.
  • DerTaran 19.09.2017 08:34
    Highlight Highlight Das ist das gleiche verquert, konservative Gedankengut, das von Musliminen verlangt Kopftuch oder gar Burka zu tragen. Insofern ist der Herr Bögli den Mullas ein Alliierter im Geiste und sollte über die Verschleierungsplicht in seiner Schule nachdenken. Das XXL T-Shirt ist im Prinzip eine Burka.
  • Vio Valla 19.09.2017 08:21
    Highlight Highlight Bin ich froh, dass meine Schule nicht so streng war. Im Sommer Barfuss, die Rastamütze musste nur im Schulzimmer abgezogen werden (was auch ok war) und BH und Ausschnitt hat man hald bei den Schlabberhippieshirts auch mal zu Gesicht bekommen. Die Haare waren grün, blau, rot und es war eine gute Zeir. Die Zeit, in der sich die Persönlichkeit entwikelte und man das auch zeigen wollte. Aber ok, den heutigen Jugendlichen ist das auch nicht mehr so wichtig. Die toben sich heute mehr über das Internet aus.
  • Lord_Mort 19.09.2017 08:13
    Highlight Highlight Wieso dieser Titel? Sind die Shirts tatsächlich nur für Schülerinnen gedacht oder auch für Schüler? Zudem frage ich mich was dieses ewige auf Kleiderregeln von Schulen hinweisen soll. Ich glaube so ziemlich jede Schule hat eine Kleiderordnung, es ist also nichts neues. Und das mit den Shirts gibts auch an anderen Schulen. Zudem scheint die Kleiderordnung an diesen Schulen offenbar weder von den Schülern noch den Eltern oder der Lehrerschaft als Problem wahrgenommen zu werden. Wieso das Ganze dann thematisieren?
    • hässig 21.09.2017 15:17
      Highlight Highlight Bei uns mussten früher die Jungs auch solche XXL T-Shirts tragen wenn sie Hosen anhatten die zu weit unten hingen (so das der Po raushängt)
  • fant 19.09.2017 07:46
    Highlight Highlight Ist Barfuss nicht zweckmässig? Ist Barfuss anstössig?

    Anders gefragt: Will man mit 'nicht Barfuss' die Kinder vor sich selbst schützen oder empfinden dass die anderen als 'gruusig'?

    Ich gehe selber im Sommer sehr gerne Barfuss und habe bis jetzt nicht verstanden, worin das Problem liegt... Nur ein Argument fällt mir ein: Schuhe kann ich ausziehen (z.B. Wenn ich in eine saubere Wohnung reinkomme), Füsse müsste ich waschen (was nicht überall geht). Aber an einem Ort, wo alle die Schuhe anbehalten, kann man doch genau so gut Barfuss gehen...
  • Pius C. Bünzli 19.09.2017 07:28
    Highlight Highlight Verstehe die Diskussion nicht, lasst die Jungen und Mädchen anziehen was sie wollen. Ich war auch immer mit Trainerhosen in der Schule hat nichts geschadet. Ist schliesslich bequemer als den ganzen Tag in Jeans rumzusitzen.
  • Grins 19.09.2017 07:08
    Highlight Highlight Warum ein derart negativer Titel? Es herrscht ja eine klar kommunizierte Kleiderregel..
    Finde die Konsequenzen bei Nicht-Einhalten okay
    • MasterPain 19.09.2017 08:38
      Highlight Highlight An der einen Stelle ist von Regeln, an der anderen von Empfehlungen die Rede. Man sollte sich in dieser Hinsicht erst mal einigen.
  • Wilhelm Dingo 19.09.2017 07:08
    Highlight Highlight Wieder einmal wird Mädchen vorgeschrieben was sie zu tragen haben.
    • LordEdgar 19.09.2017 08:54
      Highlight Highlight Wer sagt denn dass es für die Jungen keine Vorschriften gibt?
    • Wilhelm Dingo 19.09.2017 09:27
      Highlight Highlight Sind hier alles Burkabefürworter am blitzen?
    • Theor 19.09.2017 09:43
      Highlight Highlight Wird es den Männern ja auch. Aber hauptsache wieder einmal die Sexistenkeule rausholen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WhyNotX? 19.09.2017 07:03
    Highlight Highlight "...es aber als unangemessen gesehen wird und man mit unangenehmen Reaktionen rechnen muss"

    Ah, weil Eltern ihre Kinder zu A**löchern erziehen, müssen Kindern mit unangenehmen Reaktionen rechnen. Sind wir wieder beim Victim blaming?
    • El Vals del Obrero 19.09.2017 08:41
      Highlight Highlight Wenn man die falsche Kleidung anhat, ist man also ein A*loch?

      Da fällt es einem wirklich schwer, keine prinzipielle Parallale zu den Islamisten zu finden ...

      Aber wegen dem Kinder für Eltern bestrafen und Victim Blaming hast du natürlich recht.
    • Wilhelm Dingo 19.09.2017 08:49
      Highlight Highlight @little.saurus: Deiner Meinung. Den Ar**hlöchern muss Einhalt geboten werden.
    • rite 19.09.2017 09:48
      Highlight Highlight Also ich will Dir jetzt nicht widersprechen. Aber selbst meine Freundin schaut anderen Frauen auf den Po, es ist schlicht menschlich.
      Klar gibt es Unterschiede zwischen einem unbewussten Blick und wenn man jemanden anstarrt.
      Wenn man diese Reaktionen in Kauf nehmen will, so be it.
      Aber ich kann es leider nicht einfach abstellen. Wenn man auffällt, zieht das Blicke an, ob man will oder nicht.
      Ich hatte einen Unfall und wurde auch von allen Menschen angeschaut wegen der Verletzungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 19.09.2017 07:02
    Highlight Highlight Wo ist da eigentlich der *prinzipielle* Unterschied zu einer Burka?
    • Wilhelm Dingo 19.09.2017 08:51
      Highlight Highlight @meine senf: kein prinzipeller aber ein stark gradueller Unterschied. Dennoch geht es in beiden Fällen darum Mädchen durch Verhüllen vor Ar**hlöchern zu schützen statt die Ar**hlöcher zu disziplinieren.
    • Arthur Sunil 19.09.2017 09:10
      Highlight Highlight Hmm, schwierige Frage. Mal sehen: Ein T-Shirt verdeckt nicht Gesicht und Augen? Es verwandelt nicht einen Menschen in einen identitätslosen Haufen Stoff?
    • Frausowieso 19.09.2017 09:14
      Highlight Highlight Die Burka, oder andere Arten des Ganzkörperschleiers, verhüllen den ganzen Menschen. Es nimmt der Frau jegliche Identität und verhindert zudem auch die Kommunikation mit anderen. Man erkennt weder Gesicht, noch Augen. Ziel ist die Isolation der Frau. Das ist schon etwas anderes, als wenn man Schüler dazu anhält, sich neutral zu kleiden. Ich muss mich bei der Arbeit auch ziemlich langweilig und konservativ kleiden. Aber deshalb fühle ich micht doch nicht unterdrückt. In meiner Freizeit kann ich ja rumlaufen, wie ich will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 19.09.2017 06:44
    Highlight Highlight Frühergingen die Mädchen im gleichen Alter noch mit Kätzchen- und Pferdepullis zur Schule.
    • aglio e olio 19.09.2017 08:45
      Highlight Highlight Ja, früher war alles besser.
      Und aus Holz.
      Wir sollten wieder Pullis aus Kätzchen und Pferden tragen.
    • seventhinkingsteps 19.09.2017 09:13
      Highlight Highlight Genau, früher war alles besser. Als man in Südafrika noch Ferien unter weissen machen konnte.
    • hässig 19.09.2017 09:14
      Highlight Highlight Ich vermisse diese Zeiten früher, schlimm wie manche Kinder rumlaufen. Perfekte für Pädophile
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roro Hobbyrocker 19.09.2017 06:42
    Highlight Highlight Bei uns waren die XXL-T-shirts so was von Mode. 😂
    Wie sich die Zeiten ändern.
  • pamayer 19.09.2017 06:41
    Highlight Highlight Ist nicht die einzige Schule, die das so handhabt.
    Simple, niederschwellige Lösung. Gut so.
    • Wilhelm Dingo 19.09.2017 08:52
      Highlight Highlight @pamayer: Ich schlage gleich eine Burka vor, dann kommt keiner auf schmutzige Gedanken.
  • Tisch 19.09.2017 06:35
    Highlight Highlight genau, wie herr bögli es offenbart, es geht wieder einmal vor allem darum, den MÄDCHEN zu sagen, wie sie sich zu kleiden haben. richtig wäre es, den jugendlichen beizubringen: mein körper gehört mir. ich trage das, was ich will, und niemand hat das recht,
    mich deswegen als objekt anzusehen. daneben gehört es natürlich dazu, mit den jungendlichen über die wirkung ihrer kleidung zu sprechen. aber solche verhüllungsshirts sind einfach nur daneben und persönlichkeitsverletzend.
    • El Vals del Obrero 19.09.2017 08:37
      Highlight Highlight Genau das meinte ich mit meiner merkwürdigerweise nicht veröffentlichten Frage, wo denn der *prinzipielle* Unterscheid zu einer Burka sei.

      Bei beidem geht es darum, dass Religion oder Sitte oder Gesellschaft festlegen, welche Kleidung in Ordnung sei. Und bei beidem ist es so, dass man je nach Geschlecht verschieden streng ist.

      Klar sind die Ausmasse der Einschränkungen und erst recht der Bestrafung bei Nicht-Einhalten kaum vergleichbar. Aber im Grundprinzip ist es doch wirklich genau dasselbe.
    • walsi 19.09.2017 09:21
      Highlight Highlight @Tisch: Den Jungs word verboten Capys in der Schule zu tragen, steht im Artikel. Sie müssen also Mädchen nicht in Grossbuchstaben schreiben.
    • MisterM 19.09.2017 09:32
      Highlight Highlight Solch präventiver Unterricht wird auch gemacht, keine Sorge. Sie machen aus einer Mücke einen Elefanten (oder soll ich sagen: Aus einem Pulli eine Burka)...
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  • RacKu 19.09.2017 06:24
    Highlight Highlight Tönt etwas kleinlich. Hab neulich aber ein paar Miley Kopien auf dem Weg zur Schule gesehen. Villeicht wollten die ja gerade zur Arbeit an den Depotweg ZH. 😂✌️
  • freundeskreismelona 19.09.2017 06:24
    Highlight Highlight Ach so schlimm! Es gebe ja keine anderen Probleme in Schulen wie zum Beispiel der Unterricht. Jeder soll das anziehen was er will. Ich verstehe diese Dikussion nicht
    • Arthur Sunil 19.09.2017 09:12
      Highlight Highlight Oh, gut. Dann lasst die Kinder doch mal ein bisschen mit einer SS-Totenkopfuniform zur Schule gehen. Geht ja nur um den Unterricht.
    • Peaches 19.09.2017 09:50
      Highlight Highlight Ich finde die diskussion richtig und wichtig. Es gibt für jeden ort die angemessene kleidung. Die schule bereitet auf die lehre vor und auch da kann ich nicht hingehn wie ich will.
      Ja, jedes kind entscheidet selber was es anzieht. Aber jeder mensch, der ihm begegnet reagiert auch anders. Ich finde schon, dass man sich dessen bewusst sein soll. Und dazu braucht es gespräche. Wenn sich dann ein kind (jugendliche/r) entscheidet sich nicht entpsrechend zu kleiden, dann ist das seine entscheidung.

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2020

Die Sommerferien sind seit heute in den meisten Kantonen vorbei, die Lehrer wieder gefordert. Wie gut wird das entlöhnt? Die grosse Übersicht über die Löhne der Lehrer nach Kantonen – vom Kindergarten bis zum Gymnasium und der Berufsschule.

Es war ein besonderes Schuljahr. Während der Coronakrise mussten sich viele Eltern als Hobbylehrer beweisen. Gut möglich, dass der Respekt für den Lehrerberuf in vielen Familien zugenommen hat.

Trotzdem bleibt die Entschädigung der Lehrerinnen und Lehrer insbesondere auf den unteren Stufen nicht gerade rosig – gemessen an der Ausbildung und der gesellschaftlichen Verantwortung. Dazu kommen massive Unterschiede zwischen den Kantonen.

Da ihre Entschädigung in Lohnklassen strukturiert ist, lassen …

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