Schweiz
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Eine Schulklasse nimmt auf ihrer Schulreise einen Wagen der SBB auf dem Hauptbahnhof Zuerich in Beschlag, aufgenommen am 20. August 1987. (KEYSTONE/Str)

Klassenlager sollen dank den SBB wieder beliebt werden wie einst: Eine Schulklasse am HB Zürich im Jahr 1987. Bild: KEYSTONE

Lehrer fordern verbilligte Tickets – SBB sollen Klassenlager retten

Schulen und Lehrer wollen billigere Tickets für Reisen und Exkursionen – sonst drohe eine Zweiklassengesellschaft

yannick nock / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Damit auch künftig jedes Kind an einem Ski- oder Klassenlager teilnehmen kann, hoffen Schulen auf Hilfe der SBB. In einem kürzlich verfassten Positionspapier nimmt der Schweizer Schulleiterverband nicht nur die Kantone und Gemeinden in die Pflicht, sondern auchden öffentlichen Verkehr. Das Ziel: Die Tickets für Klassenfahrten sollen billiger werden, damit Schulen Exkursionen und Lager weiter bezahlen können. Der gewöhnliche Gruppenrabatt reiche nicht.

Hintergrund der Forderung ist ein Urteil vom Dezember. Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass obligatorische Angebote von Schulen kostenlos sein müssen. Neu dürften von Eltern maximal 16 Franken pro Tag für Verpflegung verlangt werden. Je nach Schule zahlten Eltern bisher zwischen 150 und 300 Franken für eine Lagerwoche. Manchmal auch mehr.

Nun geht es um die Frage, wer für das Defizit aufkommt, denn das Klassenlager ersatzlos streichen, wollen die Schulen nicht. «Für das soziale Lernen sind solche Lager extrem wichtig», sagt Bernard Gertsch, Präsident des Schweizer Schulleiterverbandes (VSLCH). Die Reisen seien aus der Schule nicht wegzudenken. Die Verunsicherung nach dem Gerichtsentscheid sei spürbar. In einigen Gemeinden würden über Ersatzangebote im Klassenzimmer diskutiert – allerdings nur für Kinder, deren Eltern nicht zahlen können. Das sei ein Fehler, sagt Gertsch. Schüler sollten ein Lager zusammen erleben dürfen.

Sonderangebote gibt es bereits

Ausserdem fürchtet Gertsch, dass sich eine Zweiklassengesellschaft auftue. Reiche Gemeinden könnten für die Lager aufkommen, ärmere nicht. Dann würde der Wohnort der Kinder entscheiden,ob sie in ein Klassenlager gehen oder nicht. «Das darf nicht sein.»

Gertsch verweist auf bereits bestehende Sonderangebote. So ist es beispielsweise für Teilnehmer der Berufsmeisterschaften «Swiss Skills» dank den SBB möglich, für lediglich 20Franken zum Veranstaltungsort nach Bern zu fahren – egal woher die Jugendlichen aus der Schweiz anreisen.

«Jesus ist aufgekreuzt» – Schüler über religiöse Feiertage

Mit ihrem Anliegen sind die Schulleiter nicht alleine. Auch beim Schweizer Lehrerverband sind die Ticketpreise ein Thema. An der vergangenen Präsidialkonferenz des Verbandes im April wurden die SBB kritisiert. Wie das Magazin «Bildung Schweiz» schreibt, ärgerten sich die Lehrkräfte über die hohen Kosten: «Heute sind einige Fahrten mit dem Car günstiger», wird der Lehrerpräsident aus Appenzell-Ausserrhoden zitiert. Die Präsidentin aus Graubünden sah im Bundesgerichtsurteil «ein starkes Argument für günstigere SBB-Preise».

Lehrer planen Vorstoss

Auf Anfrage gibt Lehrerpräsident Beat Zemp bekannt: «Wir arbeiten an einem Vorstoss.» Für Details sei es allerdings zu früh. Es mache wenig Sinn, Nachhaltigkeit zu unterrichten, gleichzeitig aber mit einem Car durch die Schweiz reisen zu müssen, weil Zugtickets zu teuer geworden sind.

Allerdings müssten auch Gemeinde und Kantone einspringen, wie der Verband in einem Positionspapier vorrechnet. In einer Gemeinde mit einem Schulbudget von 24 Millionen Franken würde sich der Betrag durch die Lagerkosten lediglich um 40'000Franken erhöhen. «Da muss eine Lösung möglich sein», sagt Zemp.

Die SBB verweisen auf Anfrage an den Verband öffentlicher Verkehr, den nationalen Dachverband der Transportunternehmen. Direktor Ueli Stückelberger ist skeptisch: «Ich sehe das Problem, aber es ist nicht primär Aufgabe des öffentlichen Verkehrs, Schüler besonders billig oder gar gratis zu transportieren.» Essei an den Kantonen die Finanzierung der Schulen zu sichern. Weitere anlassbezogene Aktionen wie bei den Swiss Skills zu günstigen Konditionen seien aber denkbar.

Noch ist allerdings keine Lösung in Sicht, die Zeit drängt. In vielen Schulen wird derzeit über das Budget fürs kommende Jahr diskutiert. Bis zu den Sommerferien sollte es stehen – mit oder ohne Lager.

Sind in jedem Klassenlager dabei: Diese 10 Lehrer-Typen

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    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 27.05.2018 09:59
    Highlight Highlight Einfach zur Information: Asylsuchende werden bei der SBB als nicht zahlende Passagiere geduldet. Es mache keinen Sinn sie anzuzeigen, sie würden die Bussen doch nicht bezahlen. Info von mehreren SBB Beamten.
    Demnach können unsere Schüler ohne weiteres auch gratis die SBB benützen. Im übrigen würde sich eine Überprüfung der tausenden gratis oder fast gratis fahrenden GA-Benützer lohnen. Diese Zahlen wären interessant, macht sie transparent.
  • atomschlaf 26.05.2018 15:59
    Highlight Highlight Angesichts der Tatsache, dass unser Luxus-ÖV schon jetzt zu über 50 Prozent von der Allgemeinheit subventioniert wird, liegen weitere Tarifreduktionen völlig quer in der Landschaft.
  • Pegasurs 26.05.2018 13:01
    Highlight Highlight Immer wieder diese Forderungen, dass der Staat oder Staatsbetriebe zahlen sollen. Schweizer Schulen sind immer noch recht gut finanziert, wenn man die Situation mit dem Ausland vergleicht. Und will ich als LehrerIn ein Klassenlager organisieren, und reicht das Geld nicht ganz, kann ich ja mit der Schulklasse einen Basar durchführen und (selbst gebastelte) Sachen verkaufen. So lernen die Kinder zugleich, dass es sich lohnt, auf ein Ziel hinzuarbeiten. Ich mache das jedenfalls mit meinen Klassen so und wir konnten uns noch jedes Lager leisten, ohne die Eltern finanziell zu belasten...
    • froeschu 26.05.2018 22:57
      Highlight Highlight Wie hoch ist denn der Anteil der Gemeinde. Bei uns gibts von der Gemeinde 30.- pro Schüler für das ganze Lager. Da komme ich mit einem Basar auch nicht viel weiter
  • Likos 26.05.2018 11:39
    Highlight Highlight Meine Lehrerin war da immer pragmatisch. Lager kostet XXX.- und hat dann neutral darum gebeten, Eltern wo es möglich wär, 50.- mehr zu Zahlen um die Eltern zu entlasten wo es nicht so drin lag. Hat einwandfrei geklappt.
    • Firefly 26.05.2018 20:14
      Highlight Highlight Klappt heute wohl weniger, denn die Eltern die es sich leisten könnten, deren Kinder sind in Privatschulen. Aber man muss ja alles immer den Angelsachsen nachmachen, deren öffentlichen Schulen heute in einer solch desolaten Lage sind, dass die Leherer und Lehrerinnen auf privatspenden angewiesen sind, sie quasi betteln gehen müsse, während sich die reichen Privatschulen gönnen und somit eine Zweiklassengesellschaft schaffen.
  • Karl33 26.05.2018 11:10
    Highlight Highlight Die SVP und die FDP arbeiten schon lange Schritt um Schritt auf ein amerikanisches System mit schlechten Volksschulen und teuren Privatschulen für ihre Klientel hin. Kein Wunder fehlt langsam das Geld an unseren Schweizer Schulen, wenn öffentliche Gelder zugunsten der globalen Grossfinanz umverteilt werden.
  • banda69 26.05.2018 10:35
    Highlight Highlight Und die SVP so zum Volk:

    Mit den massiven Steuersenkungen und Steuerrabatten für Steuerbetrüger, die ihr uns zu verdanken habt, könnt ihr euch das Klassenlager doch locker leisten.

    Ja, die SVP, die tut was fürs Volk.
    • Roterriese 26.05.2018 13:44
      Highlight Highlight Und die SP so zum Volk:

      Die massive Zuwanderung in unsere Sozialsystem ist wichtig und nötig, es kommen nur Fachkräfte.

      Ja, die SP, die tut was fürs Volk.

      https://www.kath.ch/medienspiegel/sozialkosten-fuer-fluechtlinge%E2%80%A8sprengen-gemeindebudget/
    • flying kid 26.05.2018 14:12
      Highlight Highlight Komisch nur, dass trotzdem jedes Jahr die Steuereinnahmen mehr werden.
      Wie kann das nur gehen...
    • Astrogator 26.05.2018 17:37
      Highlight Highlight @flying kid: PFZ, je mehr Leute Steuern zahlen desto mehr Einnahmen gibt es. Ueli Maurer hat ja selbst gesagt, es gäbe mit der Steuerreform keine Ausfälle wenn mehr Unternehmen und Ausländer in die Schweiz kommen.

      Ueli Maurer, SVP, MEI - da war doch was...
    Weitere Antworten anzeigen
  • zialo 26.05.2018 10:33
    Highlight Highlight Diese Abzocke der SBB ist mir irgendwie unheimlich. Aber es war glaub in der Schweiz immer schon so. Hinter einer grossartigen Institution steht Inkasso das für Reiche problemlos zu bezahlen ist und für Armen Ausbeutung ist. Gut wird das jetzt anders geregelt werden müssen.

  • Beat Galli 26.05.2018 09:55
    Highlight Highlight Die Neunte Klasse unserer Schule hat auch eine Klassenfahrt gemacht. Nach Budapest. War keine 60.- hin und her für EasyJet.
    Neue Zeiten andere Wege.
    • Sherlock_Holmes 26.05.2018 14:04
      Highlight Highlight So bezahlen einfach andere – Ruinöser Konkurenzkampf, Arbeitsbedingungen, Sicherheit bei den Airlines, siehe Konflikt bei Edelweiss – nicht zuletzt die Umwelt.
  • Idrisi 26.05.2018 09:03
    Highlight Highlight Das Problem, dass den Gemeinden und Kantonen die Klassenlager nichts Wert sind kann weder die SBB noch der VöV lösen. Es geht um absolut lächerliche Summen aus Sicht des Staatshaushaltes. Es geht um das setzen von Prioritäten und dann vielleicht noch um Steuerpolitik. Es geht hier nie und nimmer um Ticketpreise!


  • bebby 26.05.2018 08:29
    Highlight Highlight Das mit den Cars ist mir auch aufgefallen. Aber ehrlich gesagt ist ein Car nicht nur günstiger, sondern viel bequemer und praktischer, weil man direkt zum Lagerhaus fahren kann, und somit die Umsteigerei entfällt.
    • Idrisi 26.05.2018 11:30
      Highlight Highlight Wir mussten ab der 5. Primar die Schulreisen immer selbst organisieren. Beim Umsteigen mussten die Schüler, die die Reise geplant haben schauen das es klappt. Wir hatten das als Klasse so entschieden und dabei viel gelernt.

      Der Car bringt bezüglich Lernmöglichkeiten der Klasse nicht viel. Deshalb zu teuer.
  • Passierschein A38 26.05.2018 08:24
    Highlight Highlight Ein zusätzliches Problem ist: (genauso passiert in den letzten 2 Wochen:

    6 Wochen vor Schulreisetermin:
    Buchungsanfrage für die Schulreise online ausgefüllt, tolles Programm, gute Umsteigezeiten, Stanserhorn, wandern, rodeln, dann Transfer und mit Schiff nach Luzern, von da an heim. Stimmiges Programm halt.
    Antwort mit der Offerte: ca. 1600 Fr. für eine Klasse... Leer geschluckt - übersteigt das Budget - ok, Klassenkasse hat noch überschuss vom letzten Jahr, umgehend zum Bahnhof: buchen, bitte!
    Antwort: Mindestens 2 der offerierten Züge seien überbucht, ich müsse ausweichen! 6 Wochen vorher!
    • J.P. aus S. 26.05.2018 10:32
      Highlight Highlight Kann schon sein, wenn die anderen Lehrer aus Hinterpfupfingen 7 bis 8 Wochen vorher gebucht haben.
    • LebeauFortier 26.05.2018 10:41
      Highlight Highlight Bhu, ja, bezüglich Preis darf man leer schlucken. Kann ich verstehen.

      Aber wenn der Zug überbucht ist, waren Sie offenbar einfach zu spät. So eine Reise kann man sicher auch mit mehr Vorlaufzeit als 6 Wochen planen. So machen wir das in der Privatwirtschaft zumindest auch.
    • Idrisi 26.05.2018 11:14
      Highlight Highlight Schulreisetermine sind wie Weihnachten. Sie kommen jedes Jahr völlig unerwartet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helona 26.05.2018 08:12
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wozu es Klassenlager überhaupt braucht. Ausser vielleicht, dass die Eltern mal eine Woche „kinderfrei“ haben.
    • Mia_san_mia 26.05.2018 12:08
      Highlight Highlight Warst Du nie in einem?
    • Luesae 26.05.2018 12:16
      Highlight Highlight während der gesamten schulzeit hatten wir 2 klassenlager und eine skiwoche und das waren die highlights der schulzeit für alle schüler
    • Sherlock_Holmes 26.05.2018 14:27
      Highlight Highlight „Klassenlager sind extrem wichtig für das soziale Lernen.“ Steht im Text – lesen hilft.
      Aus langjähriger Erfahrung kann ich dies vollumfänglich bestätigen.
      Klassenlager sind rund um die Uhr lebenspraktische, authentische Gemeinschaft ausserhalb der Familie und des regulären Unterrichts, mit allem was dazu gehört, v.a. auch in Lagern, in denen selbst gekocht wird.
      Einschliesslich der Planung und Horizonterweiterung, nebst unvergesslichen Erlebnissen.
  • skofmel79 26.05.2018 07:54
    Highlight Highlight Für Ferien der Lehrer sind diese Lager auch wichtig;-)
    • E7#9 26.05.2018 08:02
      Highlight Highlight Wenn du wüsstest wie viel zusätzliche Arbeit für Lehrer solche Ausflüge sind.
    • KurtFaber 26.05.2018 08:04
      Highlight Highlight Ihrem Kommentar entnehme ich, dass Sie vermutlich noch nie an der Planung und Durchführung eines Lagers beteiligt waren. Andernfalls würden Sie nicht längst überwundee Klischees bemühen.
      Und deshalb frage ich mich: Wozu dient Ihr Kommentar?
    • CaptainLonestarr 26.05.2018 08:08
      Highlight Highlight Lehrer haben wärend der Lager die volle Verantwotung 24h am Tag und sehen keinen Rappen mehr. Zudem ist ein Lager zu organisieren sehr viel Arbeit. Wegen solcher Kommentare fragen sich immer mehr Lehrer warum sie den Aufwand überhaupt betreiben sollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philboe 26.05.2018 07:43
    Highlight Highlight Ich verstehe dieses Gezänke nicht ganz. Wir haben dazumals Kuchen verkauft, Autos gewaschen und Papier gesammelt. Macht man das heute nicht mehr?
    • Helona 26.05.2018 08:09
      Highlight Highlight Kuchen geht noch. Autos dürfen aus Umweltschutz-Gründen nur noch auf bestimmten Plätzen gewaschen werden und die Papiersammlung wird grösstenteils durch private Organisationen oder Vereine abgedeckt.
    • KurtFaber 26.05.2018 08:12
      Highlight Highlight Doch, das macht man auch heute noch, um die Lagerkasse zusätzlich zu füllen. Doch das Problem ist in erster Linie, dass der Elternbeitrag durch das Bundesgericht für eine fünftägige Lagerwoche auf 80 Franken beschränkt wurde. Das ist ein ziemlich grosser Einschnitt. Wo ich arbeite, bedeutet das eine ca. 25% kleineres Lagerbudget.
    • Karli1313 26.05.2018 08:21
      Highlight Highlight Die Papiersammlung wurde bei uns im Dorf aufgehoben, nachdem ein Schüler angefahren wurde und es dann als zu gefährlich galt. Das was vor etwa 10 Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 26.05.2018 07:19
    Highlight Highlight Nennen wir doch das Kind beim Namen.

    Weil die Firmen immer weniger Steuern bezahlen müssen (SVP/FDP), hat es halt kein Geld mehr für Klassenlager. Und LU musste deswegen den Pausenapfel streichen und Schülern Zwangsferien geben.

    Schiebt jetzt ja nicht den SBB den Schwarzen Peter zu !
    • Roman h 26.05.2018 08:19
      Highlight Highlight Schon witzig
      Beim geldspielgesetz geht es auch um steuern.
      Aber sind es dort nicht die linken die wollen das manche weiterhin keine steuern bezahlen müssen?
    • MarZ 26.05.2018 08:52
      Highlight Highlight Bitte belege doch mal mit offiziellen Zahlen, um wie viel die Steuerzahlungen der Firmen effektiv gesunken sind. Effektiv steigen sie nämlich kontinuierlich.
    • N. Y. P. D. 26.05.2018 09:54
      Highlight Highlight Die Steuereinnahmen steigen.
      ☝️Prozentual aber sinken die Steuern bei den Firmen.

      Zum Beispiel zahlen auch die Reichen prozentual weniger Steuern als der Mittelstand. Finde ich nicht in Ordnung.
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