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Im März protestierten ETH-Studierende in Zürich gegen höhere Studiengebühren. Bild: screenshot vseth.ethz.ch

500 Franken mehr pro Jahr – ETH-Studenten droht am Donnerstag saftige Gebührenerhöhung

Am Donnerstag ist es soweit: Der ETH-Rat fällt den definitiven Entscheid über die bereits letztes Jahr angekündigte Erhöhung der Studiengebühren auf 1660 Franken. Der Studierendenverband wehrt sich – doch die Würfel dürften bereits gefallen sein.



Studierende an der ETH Zürich und der EPFL in Lausanne müssen möglicherweise schon bald tiefer ins Portemonnaie greifen. Am Donnerstag bestimmt der ETH-Rat, ob er die Gebühren – wie nach dem Grundsatzentscheid im September 2017 angekündigt – erhöht. Sie sollen ab dem Herbstsemester 2019 über zwei Jahre gestaffelt um insgesamt 500 Franken von heute 1'160 Franken auf 1'660 Franken im Jahr 2020 angehoben werden.

Der ETH-Rat bezeichnet die vorgesehene Erhöhung von 500 Franken als «moderat» und «sozialverträglich». Verschiedene «Abfederungsmassnahmen» sollten den Zugang zum ETH-Studium für alle sicher stellen. Die zusätzlichen Einnahmen wolle man mehrheitlich in die Lehre investieren, um «das hochstehende Unterrichtsniveau weiter zu verbessern».

Der ETH-Rat begründete die geplante Erhöhung mit finanziellen Argumenten: Während die Studierendenzahlen an den beiden ETH in den letzten zehn Jahren um rund 60 Prozent gestiegen seien, habe der Anstieg bei den investierten Bundesmitteln im ETH-Bereich nicht mit diesem Wachstum mithalten können.

Ausserdem befände sich die ETH auch mit jährlichen Studiengebühren von 1’660 Franken immer noch im unteren Drittel der Schweizer Hochschulen. Die Università della Svizzera Italiana (4‘000 Franken) oder die Universität St. Gallen (2‘852 Franken) verlangen deutliche höhere Semestergebühren.

«Finanziell nicht begründbar»

Unter den Studierenden erregte der Grunsatzentscheid für eine Gebührenerhöhung Unmut. Es sei «ein falscher Schritt», der «eindeutig dem momentanen Finanzierungsmodell der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen entgegen» stehe. Das schrieb der Verbands der Studierenden an der ETH (VSETH) im September in einer Medienmitteilung.

In der Folge führte der VSETH eine Umfrage durch, deren Ergebnisse in die Anhörungsantwort von Ende 2017 zuhanden des ETH-Rats einflossen. 70 Prozent der Studierenden sprachen sich in der Umfrage gegen die geplante Erhöhung aus.

VSETH-Vizepräsidentin Medea Fux sagt gegenüber watson, dass «eine Erhöhung der Studiengebühren finanziell nicht begründbar ist». Die ETH stehe wirtschaftlich weiterhin gut. Ausserdem zweifelt sie den finanziellen Effekt an: «Die Mehreinnahmen aus der Gebührenerhöhung würden im Verhältnis zum Gesamtbudget der ETH nur gerade 0,3 Prozent betragen», erläutert Fux. In der Lehre, wohin die Einnahmen fliessen sollen, betrage der Anteil 1,2 Prozent.

«Spürbare Mehrbelastung»

Die vom ETH-Rat angekündigten Abfederungsmassnahmen seien ungenügend: «Die Gebührenerhöhung führen zu einer Chancenungleichheit». 500 Franken seien für viele ETH-Studierende eine spürbare Mehrbelastung. Viele von ihnen haben gemäss Fux ein knappes Budget und müssen mit relativ wenig Geld auskommen.

Die hohe zeitliche Belastung durch das Studium von durchschnittlich 50 Stunden pro Woche sowie die lange Lern- und Prüfungsphase in den vorlesungsfreien Zeit machten es schwierig, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Studiengebühren sowie Ausgaben für Material und Exkursionen machten zwischen 8 und 23,5 Prozent des Budgets von ETH-Studenten aus.

Als zusätzliche Belastung kommen laut Fux die hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz hinzu – welche insbesondere für ausländische Studierende ein Problem seien. Mit 500 Franken höheren Studiengebühren dürften es sich viele von ihnen zweimal überlegen, an die ETH zu kommen: «Somit besteht gefährdet die Gebührenerhöhung die Internationalität, welche die ETH auszeichnet.»

«Höchst riskanter Schachzug»

Für VSETH -Vizepräsidentin Fux ist die Gebührenerhöhung «in erster Linie politisch motiviert». Der ETH-Rat hoffe, mit der Gebührenerhöhung dem Parlament zu signalisieren, dass man seinen finanziellen Beitrag leiste. Damit wolle er verhindern, dass National- und Ständerat das Budgetwachstum im ETH-Bereich weiter abbremsten.

«Das ist aber ein höchst riskanter politischer Schachzug mit unklarem Ausgang», kritisiert Fux. Die negativen Auswirkungen einer Gebührenerhöhung überwiegten eindeutig. Es sei deshalb inakzeptabel, dass die Studierenden als Spielball der Bundespolitik missbraucht werden

Briefaktion an ETH-Ratsmitglieder

Ob sich die Kritik der Studierenden Wirkung gezeigt hat, wird erst am Donnerstagnachmittag klar. Sie hatten sich mit zahlreichen Aktionen dagegen gewehrt. Anfang März 2018 etwa demonstrierten rund 600 Personen gegen höhere Studiengebühren.

Kurz darauf vertagte der ETH-Rat den Entscheid mit der Begründung, «einige der vorgebrachten Anliegen» zu überprüfen. An seinem Ansinnen, die Studiengebühren zu erhöhen, hielt er allerdings fest. Die genaue Ausgestaltung erfordere jedoch weitere Abklärungen.

Über diese Ausgestaltung dürfte der ETH-Rat morgen informieren. Mit einer Briefkampagne zuhanden der Ratsmitglieder hat der VSETH in den vergangenen Wochen noch versucht, eine Gebührenerhöhung zu verhindern. (cbe) 

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86
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hering 05.07.2018 23:30
    Highlight Highlight Ich finde die Kommentare hier ziemlich undifferenziert. Es ist doch finanziell ein fundamentaler Unterschied, ob mann direkt an der ETH studiert oder ob man eine HF oder FH macht. Irgendwie scheinen die Teilnehmer dieses Chats sehr wenig über die Situation des jeweils anderen zu verstehen. Ich finde hier dürfte Watson gerne ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten. Ich studiere selbst an der ETH und arbeite nebenher noch ein wenig. Klar ist es nicht extrem viel Geld aber es fehlt halt an anderen Ecken und Enden. Watson ich warte auf eure Uni-Aufklärung !!!
    0 3 Melden
  • CHatson 05.07.2018 09:26
    Highlight Highlight Was die sich erlauben ist unmöglich! Meine Studiumskosten für den Bachelor übertrafen 40'000, mein MAS über 20'000... Ich habe natürlich noch nebenbei 100% gearbeitet, ich glaube da liegt das Problem! 1660 pro Jahr, wie lächerlich.
    11 17 Melden
    • Shlomo 05.07.2018 15:30
      Highlight Highlight Pardon aber einen Bachelor für 40'000 Fr. auf die schnelle ist mir keine Hochschule in der Schweiz bekannt bei welcher solche Gebühren fällig wären.
      2 1 Melden
  • Thurgauo 05.07.2018 06:24
    Highlight Highlight Ich finde auch, dass man Studenten fördern sollte. Als ich mir aber die Studiengebühren für die ZHAW angesehen habe, musste ich laut lachen. Was sind bitte 750.- pro Semester? Ich mache gerade eine Weiterbildung die nicht gefördert wird, 6'000. - pro Semester für einen Tag pro Woche! Das Studium gibts wirklich geschenkt, ich fände schön, wenn es für ein paar andere Weiterbildungen auch den einen oder anderen Franken gäbe. Die 500.- Aufschlag sind voll ok.
    34 24 Melden
    • kobL 05.07.2018 10:15
      Highlight Highlight Ist schon noch ein kleiner Unterschied, ob man jetzt einen Tag pro Woche in die Schule muss und so locker mehr als 80% arbeiten kann. Viel mehr als Anwesend sein musst du wahrscheinlich nicht bei deiner Ausbildung. Ich habe Teilzeit studiert an der ZHAW und daneben 70% gearbeitet. 6 Tage Wochen waren eigentlich das normale, damit ich finanziell einigermassen durchkam und es noch akzeptable Noten gab. Keine Ferien während 4 Jahren und nur beschränkt in den Ausgang. Da machen 500.- viel aus. Nicht jeder Student hat reiche Eltern!
      16 9 Melden
    • Kukukuk 05.07.2018 12:52
      Highlight Highlight @kobl. Mehr als anwesend sein ist nicht nötig? Wir haben trotzdem wöchentlich Prüfungen welche bei ungenügend zum rausschmiss führen und der Stoff einer HF ist nicht auf niveau Sekundarschule. Natürlich verdienen wir was aber wir zahlen auch um einiges mehr als die "armen" studenten.
      5 5 Melden
    • kobL 05.07.2018 13:14
      Highlight Highlight Was hast du den so studiert "Abstimmungsbetrug"? Sollte kein mimimi sein. Ich wollte nur aufzeigen, dass es auch noch Studenten gibt, die sehr viel für einen Abschluss Opfern, dabei auf eigenen Beinen stehen und dann ist 500.- viel Geld.
      Ich finde es lächerlich, wenn man einen CAS (10 ETCS) oder MAS (60 ETCS) mit BSc/BA (180 ETCS) oder MSc/MA (nochmals 90-180 ETCS) vergleicht und über die Kosten eines CAS/MAS jammert. Es kann jeder an einer FH / Uni / ETH studieren und von der subventionierten Bildung profitieren. Und ich hoffe, dass es so bleibt.
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • eysd 05.07.2018 00:50
    Highlight Highlight Ein Studium ist mit einem Nebenjob recht schwierig so unter einen Hut zu bringen, damit er auch für Luxus erbrinngt. Mit Luxus ist hier nicht "teure Kleidung", sondern alles was einwenig mehr wie das Nötigste ermöglicht, gemeint. Eltern wollen häufig ihre Kinder nicht unterstützen. Weiss ich aus erster Hand. Was dann...?! Sollen sich nur die vollspendierten von zuhause, ein gutes Studium leisten können und die ärmeren können trotz Potential nicht? Die Schweiz soll doch so viel gute Akademiker haben wie möglich. Studieren ist nicht faulenzen und Langeweile.
    28 10 Melden
    • Kukukuk 05.07.2018 12:53
      Highlight Highlight Arbeiten und Schule funktioniert wenn man will.. Aber man muss wollen
      4 3 Melden
  • canadienne 05.07.2018 00:04
    Highlight Highlight Der Punkt ist doch, dass dies wieder ein Schritt weiter weg ist von der Chancengleichheit. Klar gibt es viele Studenten, deren Eltern die Semesterbeiträge einfach durchwinken. Und bei den andern? Bei einem Vollzeitstudium, das eine Nebenbeschäftigung durch die Prüfungsphase Ende der Semesterferien verunmöglicht, können 500.- eine merkliche Mehrbelastung bedeuten. Wenn entsprechend die Stipendien wieder angepasst werden müssen, ist dieser Schritt recht fragwürdig - besonders, da die Mehreinnahmen lediglich 0.3% resp. 1.2% des Budgets ausmachen.
    21 11 Melden
  • Karl33 04.07.2018 23:53
    Highlight Highlight Schöner könnte man den gegenseitigen Neid nicht zelebrieren als in der Kommentarspalte. Die Politik freuts, schliesslich kann man bei weniger Ausgaben die Steuern senken...
    20 6 Melden
    • manhunt 05.07.2018 08:31
      Highlight Highlight ...für unternehmen vielleicht, bestimmt nicht für normalverdiener.
      8 0 Melden
  • Kekzus 04.07.2018 23:30
    Highlight Highlight 500.- können verschiedenes bedeuten. Für mich selbst wäre es viel gewesen, da die Unterstützung von Zuhause nicht mal das WG-Zimmer bezahlt hat. Durch mein Studium (Informatiklastig) war es aber einfach mit Websites etc Geld zu verdienen. Denke ich an andere, wäre das so sicher nicht möglich gewesen bei der wenigen Zeit die bleibt. Wintersemester meist keine und Sommersemester 2-3 Wochen Ferien.

    Grundsätzlich finde ich den Ansatz aber falsch: Das Studieren soll geldunabhängig bleiben! Für jene mit viel Geld wären auch 5000.- nicht viel - darum solls aber nicht gehen...
    19 7 Melden
  • Rojotorino 04.07.2018 22:21
    Highlight Highlight Ha. Ha. Ha. Wie herzig.

    Meine Ausbildung dauert zwei Jahre kostet 30'000 Franken. Und da ich aus dem Kanton Bern komme darf ich schön brav alles selbst blechen. Mit meinem Praktikumslohn ja kein Problem. Aber hey...irgendwann sollte es sich ja auszahlen, oder?
    33 57 Melden
  • Panna cotta 04.07.2018 21:41
    Highlight Highlight 1600 Fr. für eine der besten Schulen der Welt? Wo ist das Problem?
    52 38 Melden
    • sgrandis 05.07.2018 12:06
      Highlight Highlight das man die besten Studente möchte, nicht die mit den reichsten Eltern
      7 4 Melden
  • Toerpe Zwerg 04.07.2018 21:29
    Highlight Highlight 1600 ist ein absoluter Spottpreis für eine Ausbildung dieser Klasse. Krass, dass die sich dagegen auflehnen und gar Scheinargumente (gefährdet Internationalität) ins Feld führen.

    53 42 Melden
    • sgrandis 05.07.2018 12:11
      Highlight Highlight Der Preis eines ETH Studiums ist doch nicht in Geld... die ETH-Mentalität ist viel mehr: du musst mega hart arbeiten (50 h Woche, 3 Wochen Ferien im Jahr) um zu bestehen. Die Selektion geschieht über Leistung.

      Ausserdem ist das Argument, dass der Beitrag zum Gesamtbudget vernachlässigbar ist meines Erachtens stichhaltig. Es stinkt schon nach Symbolpolitik
      8 3 Melden
  • Rumbel the Sumbel 04.07.2018 21:28
    Highlight Highlight Und übrigens pro Jahr 500.— mehr. Das macht pro Monat 41.666.....Darüber sollten sie nicht jammern.
    37 33 Melden
  • Don Alejandro 04.07.2018 21:09
    Highlight Highlight 500.- pro Jahr mehr ist also zuviel für die angehende Elite. Lächerlich diese Posse. Oder von den Reichen lernt man sparen. Denn über 3/4 der Studenten stammt aus Akademikerfamilien. Die haben in aller Regel keinen Lastwagenfahrer- oder KassierInnen-Lohn.
    36 59 Melden
  • Leider Geil 04.07.2018 21:07
    Highlight Highlight 1660 Franken für ein Jahr ETH sind doch ein Pappenspiel!
    33 32 Melden
  • Hierundjetzt 04.07.2018 20:49
    Highlight Highlight Kurzen Moment: ausländische Studenten zahlen für die 10 beste Uni weltweit nur 1‘600.- Fränkli? Für einen ETH Studiengang im Wert von 60‘000 - 150’000.- ? Das geht gar nicht! 0 Verständnis!!!

    Erstausbildungen egal ob Tertiär A oder B (A bis zum BSc) sollen und müssen gratis sein. Dafür stehe ich ohne wenn und aber ein.

    Alles andere unbedingt kostendeckend.

    75% der CH zahlen Ihre formale (!) Weiterbildungen auch selber.

    Wenn 25% halt noch hurti husch einen MSc machen „müssen“ soll dies auch selber bezahlt werden.

    Die 500.- mehr für die ETH sind mehr als angebracht.
    26 47 Melden
    • Bündn0r 05.07.2018 00:57
      Highlight Highlight ETH Studenten machen nicht einfach "schnell einen Master, weil sie ihn wollen". Die Ausbildung ist erst mit dem Msc beendet, der Bsc wird nur wegen Bologna vergeben. Früher ging auch (fast) keiner mit dem 2. Vordiplom arbeiten.
      Bevor die ETH Studiengänge nicht mehr vom Staat übernommen werden, bietet die Uni noch einige Studiengänge an, die vorher gestrichen werden sollen.
      14 7 Melden
    • Hierundjetzt 05.07.2018 08:24
      Highlight Highlight Die Finanzierung ist hart, keine Frage. Aber ernsthaft jetzt, ein zinsloses Darlehen via Kanton ist sehr wohl machbar.

      Oder in gottesnamen ein zwei Jahre dazwischen arbeiten

      Ist ja jetzt bei 2,4 % Arbeitslosigkeit nicht so, dass man mit einem BSc keinen Job findet 😉
      4 2 Melden
  • Clife 04.07.2018 19:55
    Highlight Highlight Das geht schon fast in Richtumg Diskriminierung Mittelständischer. Da können ja nurnoch die oberen Schichten ein Studium finanzieren. Findet die ETH wenigstens einen berufsnotwendigen und -passenden Nebenjob für Studierende, die solche Summen zahlen müssen?
    21 35 Melden
  • Howard271 04.07.2018 19:51
    Highlight Highlight 3200 statt 2200 Franken im Jahr sollten gerade für eine solche hochklassige Universität für die allermeisten wirklich kein riesiges Problem sein. Und wer es sich wirklich nicht leisten kann, hat richtigerweise Anrecht auf Stipendien und andere Hilfen.
    27 22 Melden
    • RandomStudi 05.07.2018 00:20
      Highlight Highlight Ich glaube, du hast noch nie probiert ein Stipendium in unserem tollen System zu erhalten.
      17 5 Melden
    • who cares? 05.07.2018 21:15
      Highlight Highlight Es sind nur 1600.- im Jahr.
      0 0 Melden
  • el_chef 04.07.2018 19:28
    Highlight Highlight An alle die jetzt schreiben, sie machen eine berufsbegleitende weiterbildung für ... chf und bezahlen alles selber:
    Ich bin zurzeit an der eth und habe pro jahr(nicht semester) 4 wochen ferien. Nun nimmt es mich wunder, in welcher zeit ihr das geld zusammenbekommen möchtet, mit welchem man auch essen, öv, sport etc. Bezahlen soll?
    61 32 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 04.07.2018 23:17
      Highlight Highlight Ich war auch an der ETH und habe nebenbei ca. 20% gearbeitet. Zusammen mit dem Ersparten aus dem Zwischenjahr vor dem Studium hat das bestens bis und mit Master gereicht.
      15 9 Melden
    • Hierundjetzt 04.07.2018 23:22
      Highlight Highlight - Zinsloses Darlehen
      - Stipendium

      Das geht nicht, weil Deine Eltern reich sind? Ja dann, warum soll ich mit meinen Steuern die elterliche Fürsorgepflicht finanzieren?

      12 9 Melden
    • derEchteElch 05.07.2018 00:32
      Highlight Highlight Geh arbeiten. So wie jene, die ihre Weiterbildung Berufsbegleitend machen und arbeiten statt am Wochenende zu saufen o. an Freistunden in der Stadt oder Badi rumzuhängen.
      17 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 04.07.2018 19:03
    Highlight Highlight Die 2850.- sind an der Universität St.Gallen für den Master gerechnet. Im Bachelor sind es 2452.- (pro Jahr)

    Das findet man mit zwei Klicks über Google.
    7 10 Melden
    • who cares? 05.07.2018 21:22
      Highlight Highlight Lustig wie alle blitzen, wenn man die HSG erwähnt 😂.

      @watson: im Text ist es übrigens noch immer nicht richtiggestellt.
      0 0 Melden
  • Silly_Carpet 04.07.2018 18:57
    Highlight Highlight Und an der Uni Basel wurde eine mögliche Erhöhung gerade diese Woche abgeschmettert 🎉
    70 37 Melden
  • Cerberus 04.07.2018 18:55
    Highlight Highlight Ich musste meinen Master auf dem zweiten Bildungsweg machen.

    Ich hätte mit den A-Backen geklatscht, wenn ich solch lächerliche Studiengebühren bezahlten hätte müssen. Nix mit Stipendien, Zuschüssen und dergleichen. Hat mich annähernd einen sechsstelligen Betrag gekostet.
    220 154 Melden
    • Shlomo 04.07.2018 19:19
      Highlight Highlight Master auf dem zweiten Bildungsweg? Entweder man hat einen Master of Science, Engineering oder Arts oder so ein Migrosklubschul-Master aka MAS.
      37 13 Melden
    • phreko 04.07.2018 19:28
      Highlight Highlight -->2. Bildungsweg = Ausbildung mit der sich Teilzeit mehr Geld verdienen lässt?
      --> Hast du auch Jahresprüfugen im August gehabt? und so ungefähr 3 Wochen Zeit für einen Ferienjob?
      35 10 Melden
    • Nate Smith 04.07.2018 19:34
      Highlight Highlight An der ETH hätte das genau gleichviel gekostet wie auf dem ersten Bildungssweg.
      9 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 04.07.2018 18:49
    Highlight Highlight Auf der einen Seite dies auf der anderen Seite das:
    https://www.watson.ch/schweiz/jugend/522934276-experten-fordern-mehr-jugendliche-sollen-ans-gymi-sonst-hat-die-schweiz-ein-problem

    Und wieder einmal beisst sich die Katze in den Schwanz.
    50 30 Melden
    • Alnothur 04.07.2018 19:50
      Highlight Highlight "Experten"
      8 6 Melden
    • aglio e olio 05.07.2018 12:39
      Highlight Highlight Die Matura ist in der Regel Voraussetzung für den Eintritt in die Hochschule. Aber das weisst du sicher, Abstimmungsbetrug.
      2 1 Melden
    • aglio e olio 05.07.2018 15:43
      Highlight Highlight Ich glaube du möchtest mich nicht verstehen. Es geht doch im verlinkten Artikel vor allem auch darum, dass bei mehr Maturanden auch mehr Akademiker "entstehen", die ja scheinbar auch benötigt werden.
      "Dies zeige sich am Fachkräftemangel in der Wirtschaft oder an den Universitäten, die ihre Lehrstühle oft mit Bewerbern aus dem Ausland besetzten. Es mache keinen Sinn, sich zu beklagen, dass viele deutsche Professoren in der Schweiz lehren würden, gleichzeitig aber weniger Schweizer Jugendliche an den Gymnasien zu fordern, sagt Loprieno."
      Höhere Studiengebühren bewirken eher Gegenteiliges.
      0 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kukukuk 04.07.2018 18:47
    Highlight Highlight Wegen 1600fr. Ein theater? Ich mach berufsbegleitend eine Weiterbildung und zahle über 2000 fr. Pro Semester. Ich verdiene gleichviel mit 80% arbeiten, wie jemand der in den semesterferien arbeiten geht.. Aber die Studenten werden ja zu wenig unterstützt... 🙄
    197 193 Melden
    • quarzaro 04.07.2018 19:06
      Highlight Highlight Wieder einer der es nicht versteht. Du hast an der ETH nur 2*2 Wochen "Semesterferien", während der restlichen Zeit musst du lernen. Da kannst du sicher nicht gleichviel verdienen, wie du mit 80% Pensum.
      62 9 Melden
    • Shlomo 04.07.2018 19:21
      Highlight Highlight Hhhmm wenn du ein 80% Pensum hast verdienst du wohl mehr als jemand der nicht ganz 20 Wochen pro Jahr Vollzeit arbeitet.
      18 8 Melden
    • Yes. 04.07.2018 19:31
      Highlight Highlight An der ETH ist die Prüfungsphase am Ende der Semesterferien, in den Ferien wird gelernt! Wenn Sie mir nicht glauben gehen Sie an irgendeinem Tag bis Ende August zwischen 7:30 und 21:00 in ein beliebiges ETH Gebäude mit Lernplätzen.
      51 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 04.07.2018 18:39
    Highlight Highlight Weniger Geld für anderen Mist (Iphone, Teure Kleider, Zigaretten, Ausgang...) und schnell hat man 500 Chf zusammen.
    176 169 Melden
    • phreko 04.07.2018 19:29
      Highlight Highlight Du witzbold, mit den teuren Kleidern an der ETH. Die Raucherquote wird auch ziemlich tief sein, im Vergleich zum Durchschnitt.

      Zeigt bloss, dass du Null Ahnung hast.
      42 9 Melden

Richtich oder valsch? «Schreiben nach Gehör» steht in mehreren Kantonen auf der Kippe 

In vielen Schulen dürfen Primarschüler so schreiben, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Der Kanton Nidwalden ist vorgeprescht und verbannt das lautgetreue Schreiben neu ab der 2. Klasse aus den Schulzimmern. Das will nun auch der Zuger Bildungsrat prüfen. 

«Mein Nahme ist Lena und ich besize eine Kaze»: Sätze wie diesen schreibt so mancher Primarschüler in sein Aufsatzheft – und das ganz ohne Rotstift-Korrektur des Lehrers. In vielen Schweizer Schulen dürfen Primarschüler so schreiben, wie sie sprechen. «Schreiben nach Gehör» heisst das Konzept aus dem Lehrplan 21 – und es ist umstritten. Der Kanton Nidwalden wird das lautgetreue Schreiben nun ab der 2. Klasse aus den Schulzimmern verbannen, wie die NZZ berichtet. 

Der Widerstand wächst …

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