Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Im März protestierten ETH-Studierende in Zürich gegen höhere Studiengebühren. Bild: screenshot vseth.ethz.ch

500 Franken mehr pro Jahr – ETH-Studenten droht am Donnerstag saftige Gebührenerhöhung

Am Donnerstag ist es soweit: Der ETH-Rat fällt den definitiven Entscheid über die bereits letztes Jahr angekündigte Erhöhung der Studiengebühren auf 1660 Franken. Der Studierendenverband wehrt sich – doch die Würfel dürften bereits gefallen sein.

04.07.18, 18:24 05.07.18, 06:26


Studierende an der ETH Zürich und der EPFL in Lausanne müssen möglicherweise schon bald tiefer ins Portemonnaie greifen. Am Donnerstag bestimmt der ETH-Rat, ob er die Gebühren – wie nach dem Grundsatzentscheid im September 2017 angekündigt – erhöht. Sie sollen ab dem Herbstsemester 2019 über zwei Jahre gestaffelt um insgesamt 500 Franken von heute 1'160 Franken auf 1'660 Franken im Jahr 2020 angehoben werden.

Der ETH-Rat bezeichnet die vorgesehene Erhöhung von 500 Franken als «moderat» und «sozialverträglich». Verschiedene «Abfederungsmassnahmen» sollten den Zugang zum ETH-Studium für alle sicher stellen. Die zusätzlichen Einnahmen wolle man mehrheitlich in die Lehre investieren, um «das hochstehende Unterrichtsniveau weiter zu verbessern».

Der ETH-Rat begründete die geplante Erhöhung mit finanziellen Argumenten: Während die Studierendenzahlen an den beiden ETH in den letzten zehn Jahren um rund 60 Prozent gestiegen seien, habe der Anstieg bei den investierten Bundesmitteln im ETH-Bereich nicht mit diesem Wachstum mithalten können.

Ausserdem befände sich die ETH auch mit jährlichen Studiengebühren von 1’660 Franken immer noch im unteren Drittel der Schweizer Hochschulen. Die Università della Svizzera Italiana (4‘000 Franken) oder die Universität St. Gallen (2‘852 Franken) verlangen deutliche höhere Semestergebühren.

«Finanziell nicht begründbar»

Unter den Studierenden erregte der Grunsatzentscheid für eine Gebührenerhöhung Unmut. Es sei «ein falscher Schritt», der «eindeutig dem momentanen Finanzierungsmodell der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen entgegen» stehe. Das schrieb der Verbands der Studierenden an der ETH (VSETH) im September in einer Medienmitteilung.

In der Folge führte der VSETH eine Umfrage durch, deren Ergebnisse in die Anhörungsantwort von Ende 2017 zuhanden des ETH-Rats einflossen. 70 Prozent der Studierenden sprachen sich in der Umfrage gegen die geplante Erhöhung aus.

VSETH-Vizepräsidentin Medea Fux sagt gegenüber watson, dass «eine Erhöhung der Studiengebühren finanziell nicht begründbar ist». Die ETH stehe wirtschaftlich weiterhin gut. Ausserdem zweifelt sie den finanziellen Effekt an: «Die Mehreinnahmen aus der Gebührenerhöhung würden im Verhältnis zum Gesamtbudget der ETH nur gerade 0,3 Prozent betragen», erläutert Fux. In der Lehre, wohin die Einnahmen fliessen sollen, betrage der Anteil 1,2 Prozent.

«Spürbare Mehrbelastung»

Die vom ETH-Rat angekündigten Abfederungsmassnahmen seien ungenügend: «Die Gebührenerhöhung führen zu einer Chancenungleichheit». 500 Franken seien für viele ETH-Studierende eine spürbare Mehrbelastung. Viele von ihnen haben gemäss Fux ein knappes Budget und müssen mit relativ wenig Geld auskommen.

Die hohe zeitliche Belastung durch das Studium von durchschnittlich 50 Stunden pro Woche sowie die lange Lern- und Prüfungsphase in den vorlesungsfreien Zeit machten es schwierig, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Studiengebühren sowie Ausgaben für Material und Exkursionen machten zwischen 8 und 23,5 Prozent des Budgets von ETH-Studenten aus.

Als zusätzliche Belastung kommen laut Fux die hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz hinzu – welche insbesondere für ausländische Studierende ein Problem seien. Mit 500 Franken höheren Studiengebühren dürften es sich viele von ihnen zweimal überlegen, an die ETH zu kommen: «Somit besteht gefährdet die Gebührenerhöhung die Internationalität, welche die ETH auszeichnet.»

«Höchst riskanter Schachzug»

Für VSETH -Vizepräsidentin Fux ist die Gebührenerhöhung «in erster Linie politisch motiviert». Der ETH-Rat hoffe, mit der Gebührenerhöhung dem Parlament zu signalisieren, dass man seinen finanziellen Beitrag leiste. Damit wolle er verhindern, dass National- und Ständerat das Budgetwachstum im ETH-Bereich weiter abbremsten.

«Das ist aber ein höchst riskanter politischer Schachzug mit unklarem Ausgang», kritisiert Fux. Die negativen Auswirkungen einer Gebührenerhöhung überwiegten eindeutig. Es sei deshalb inakzeptabel, dass die Studierenden als Spielball der Bundespolitik missbraucht werden

Briefaktion an ETH-Ratsmitglieder

Ob sich die Kritik der Studierenden Wirkung gezeigt hat, wird erst am Donnerstagnachmittag klar. Sie hatten sich mit zahlreichen Aktionen dagegen gewehrt. Anfang März 2018 etwa demonstrierten rund 600 Personen gegen höhere Studiengebühren.

Kurz darauf vertagte der ETH-Rat den Entscheid mit der Begründung, «einige der vorgebrachten Anliegen» zu überprüfen. An seinem Ansinnen, die Studiengebühren zu erhöhen, hielt er allerdings fest. Die genaue Ausgestaltung erfordere jedoch weitere Abklärungen.

Über diese Ausgestaltung dürfte der ETH-Rat morgen informieren. Mit einer Briefkampagne zuhanden der Ratsmitglieder hat der VSETH in den vergangenen Wochen noch versucht, eine Gebührenerhöhung zu verhindern. (cbe) 

Diese kreuzfalschen Prüfungsantworten verdienen die Bestnote

Die Schweizerin, die die Lasertechnik revolutionierte

Video: srf

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

101
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hering 05.07.2018 23:30
    Highlight Ich finde die Kommentare hier ziemlich undifferenziert. Es ist doch finanziell ein fundamentaler Unterschied, ob mann direkt an der ETH studiert oder ob man eine HF oder FH macht. Irgendwie scheinen die Teilnehmer dieses Chats sehr wenig über die Situation des jeweils anderen zu verstehen. Ich finde hier dürfte Watson gerne ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten. Ich studiere selbst an der ETH und arbeite nebenher noch ein wenig. Klar ist es nicht extrem viel Geld aber es fehlt halt an anderen Ecken und Enden. Watson ich warte auf eure Uni-Aufklärung !!!
    0 3 Melden
  • CHatson 05.07.2018 09:26
    Highlight Was die sich erlauben ist unmöglich! Meine Studiumskosten für den Bachelor übertrafen 40'000, mein MAS über 20'000... Ich habe natürlich noch nebenbei 100% gearbeitet, ich glaube da liegt das Problem! 1660 pro Jahr, wie lächerlich.
    9 17 Melden
    • Shlomo 05.07.2018 15:30
      Highlight Pardon aber einen Bachelor für 40'000 Fr. auf die schnelle ist mir keine Hochschule in der Schweiz bekannt bei welcher solche Gebühren fällig wären.
      2 0 Melden
  • Thurgauo 05.07.2018 06:24
    Highlight Ich finde auch, dass man Studenten fördern sollte. Als ich mir aber die Studiengebühren für die ZHAW angesehen habe, musste ich laut lachen. Was sind bitte 750.- pro Semester? Ich mache gerade eine Weiterbildung die nicht gefördert wird, 6'000. - pro Semester für einen Tag pro Woche! Das Studium gibts wirklich geschenkt, ich fände schön, wenn es für ein paar andere Weiterbildungen auch den einen oder anderen Franken gäbe. Die 500.- Aufschlag sind voll ok.
    34 24 Melden
    • kobL 05.07.2018 10:15
      Highlight Ist schon noch ein kleiner Unterschied, ob man jetzt einen Tag pro Woche in die Schule muss und so locker mehr als 80% arbeiten kann. Viel mehr als Anwesend sein musst du wahrscheinlich nicht bei deiner Ausbildung. Ich habe Teilzeit studiert an der ZHAW und daneben 70% gearbeitet. 6 Tage Wochen waren eigentlich das normale, damit ich finanziell einigermassen durchkam und es noch akzeptable Noten gab. Keine Ferien während 4 Jahren und nur beschränkt in den Ausgang. Da machen 500.- viel aus. Nicht jeder Student hat reiche Eltern!
      16 9 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 11:45
      Highlight kobL: Mimimi
      5 12 Melden
    • Kukukuk 05.07.2018 12:52
      Highlight @kobl. Mehr als anwesend sein ist nicht nötig? Wir haben trotzdem wöchentlich Prüfungen welche bei ungenügend zum rausschmiss führen und der Stoff einer HF ist nicht auf niveau Sekundarschule. Natürlich verdienen wir was aber wir zahlen auch um einiges mehr als die "armen" studenten.
      5 5 Melden
    • kobL 05.07.2018 13:14
      Highlight Was hast du den so studiert "Abstimmungsbetrug"? Sollte kein mimimi sein. Ich wollte nur aufzeigen, dass es auch noch Studenten gibt, die sehr viel für einen Abschluss Opfern, dabei auf eigenen Beinen stehen und dann ist 500.- viel Geld.
      Ich finde es lächerlich, wenn man einen CAS (10 ETCS) oder MAS (60 ETCS) mit BSc/BA (180 ETCS) oder MSc/MA (nochmals 90-180 ETCS) vergleicht und über die Kosten eines CAS/MAS jammert. Es kann jeder an einer FH / Uni / ETH studieren und von der subventionierten Bildung profitieren. Und ich hoffe, dass es so bleibt.
      5 4 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 14:00
      Highlight "Es kann jeder an einer FH / Uni / ETH studieren und von der subventionierten Bildung profitieren. Und ich hoffe, dass es so bleibt. " - Genauso wie im Kapitalismus JEDER REICH WERDEN KANN meinst du? ;)
      Also von einem Hochschulabgänger würde ich da eigentlich ein bisschen weiter denken erwarten.
      Wenn du glaubst dass 500.- für alle anderen ausser Studenten nicht viel Geld wären, dann komm du zuerst mal auf die Welt...
      1 2 Melden
    • Thurgauo 05.07.2018 16:35
      Highlight Es geht mir hauptsächlich darum, dass man davon einen Teil zurückgeben kann. Ob vor oder nach dem Studium ist mir egal. Ich werde auch einmal zu der Kategorie gehören. Durch ein Studium wird der durchschnittliche Student sein Einkommen bis zur Rente locker um insgesamt 1'000'000.- CHF steigern können, gegenüber solchen ohne Studium. Da sind ein paar Franken zurück doch angebracht.
      1 1 Melden
  • eysd 05.07.2018 00:50
    Highlight Ein Studium ist mit einem Nebenjob recht schwierig so unter einen Hut zu bringen, damit er auch für Luxus erbrinngt. Mit Luxus ist hier nicht "teure Kleidung", sondern alles was einwenig mehr wie das Nötigste ermöglicht, gemeint. Eltern wollen häufig ihre Kinder nicht unterstützen. Weiss ich aus erster Hand. Was dann...?! Sollen sich nur die vollspendierten von zuhause, ein gutes Studium leisten können und die ärmeren können trotz Potential nicht? Die Schweiz soll doch so viel gute Akademiker haben wie möglich. Studieren ist nicht faulenzen und Langeweile.
    28 10 Melden
    • Kukukuk 05.07.2018 12:53
      Highlight Arbeiten und Schule funktioniert wenn man will.. Aber man muss wollen
      4 3 Melden
  • canadienne 05.07.2018 00:04
    Highlight Der Punkt ist doch, dass dies wieder ein Schritt weiter weg ist von der Chancengleichheit. Klar gibt es viele Studenten, deren Eltern die Semesterbeiträge einfach durchwinken. Und bei den andern? Bei einem Vollzeitstudium, das eine Nebenbeschäftigung durch die Prüfungsphase Ende der Semesterferien verunmöglicht, können 500.- eine merkliche Mehrbelastung bedeuten. Wenn entsprechend die Stipendien wieder angepasst werden müssen, ist dieser Schritt recht fragwürdig - besonders, da die Mehreinnahmen lediglich 0.3% resp. 1.2% des Budgets ausmachen.
    21 11 Melden
  • Karl33 04.07.2018 23:53
    Highlight Schöner könnte man den gegenseitigen Neid nicht zelebrieren als in der Kommentarspalte. Die Politik freuts, schliesslich kann man bei weniger Ausgaben die Steuern senken...
    20 6 Melden
    • manhunt 05.07.2018 08:31
      Highlight ...für unternehmen vielleicht, bestimmt nicht für normalverdiener.
      8 0 Melden
  • Kekzus 04.07.2018 23:30
    Highlight 500.- können verschiedenes bedeuten. Für mich selbst wäre es viel gewesen, da die Unterstützung von Zuhause nicht mal das WG-Zimmer bezahlt hat. Durch mein Studium (Informatiklastig) war es aber einfach mit Websites etc Geld zu verdienen. Denke ich an andere, wäre das so sicher nicht möglich gewesen bei der wenigen Zeit die bleibt. Wintersemester meist keine und Sommersemester 2-3 Wochen Ferien.

    Grundsätzlich finde ich den Ansatz aber falsch: Das Studieren soll geldunabhängig bleiben! Für jene mit viel Geld wären auch 5000.- nicht viel - darum solls aber nicht gehen...
    19 7 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 12:00
      Highlight Ein Gender-Student*xyz sollte vielleicht besser Schuhe putzen lernen oder sonst was sinnvolles.
      Arbeitslose Studierte gibts schon genug.
      Und würde man nicht soviele Bullshit Studienplätze anbieten, wäre vielleicht auch genug Kohle da dass sinnvolle Studienfächer (MINT) entsprechende finanziert wären.
      3 13 Melden
  • Rojotorino 04.07.2018 22:21
    Highlight Ha. Ha. Ha. Wie herzig.

    Meine Ausbildung dauert zwei Jahre kostet 30'000 Franken. Und da ich aus dem Kanton Bern komme darf ich schön brav alles selbst blechen. Mit meinem Praktikumslohn ja kein Problem. Aber hey...irgendwann sollte es sich ja auszahlen, oder?
    33 57 Melden
  • Panna cotta 04.07.2018 21:41
    Highlight 1600 Fr. für eine der besten Schulen der Welt? Wo ist das Problem?
    52 38 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 12:01
      Highlight Immer nur fordern und verlangen dass andere für einen bezahlen/arbeiten ist eben viel einfacher.
      5 7 Melden
    • sgrandis 05.07.2018 12:06
      Highlight das man die besten Studente möchte, nicht die mit den reichsten Eltern
      7 4 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 14:41
      Highlight @sgrandis: Dafür gibt es Stipendien.
      Und wenn man keine bekommt war man dann vielleicht zwar arm aber nicht gut genug.
      1 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 04.07.2018 21:29
    Highlight 1600 ist ein absoluter Spottpreis für eine Ausbildung dieser Klasse. Krass, dass die sich dagegen auflehnen und gar Scheinargumente (gefährdet Internationalität) ins Feld führen.

    53 42 Melden
    • sgrandis 05.07.2018 12:11
      Highlight Der Preis eines ETH Studiums ist doch nicht in Geld... die ETH-Mentalität ist viel mehr: du musst mega hart arbeiten (50 h Woche, 3 Wochen Ferien im Jahr) um zu bestehen. Die Selektion geschieht über Leistung.

      Ausserdem ist das Argument, dass der Beitrag zum Gesamtbudget vernachlässigbar ist meines Erachtens stichhaltig. Es stinkt schon nach Symbolpolitik
      8 3 Melden
  • Rumbel the Sumbel 04.07.2018 21:28
    Highlight Und übrigens pro Jahr 500.— mehr. Das macht pro Monat 41.666.....Darüber sollten sie nicht jammern.
    37 33 Melden
  • Don Alejandro 04.07.2018 21:09
    Highlight 500.- pro Jahr mehr ist also zuviel für die angehende Elite. Lächerlich diese Posse. Oder von den Reichen lernt man sparen. Denn über 3/4 der Studenten stammt aus Akademikerfamilien. Die haben in aller Regel keinen Lastwagenfahrer- oder KassierInnen-Lohn.
    36 59 Melden
  • Leider Geil 04.07.2018 21:07
    Highlight 1660 Franken für ein Jahr ETH sind doch ein Pappenspiel!
    33 32 Melden
  • Hierundjetzt 04.07.2018 20:49
    Highlight Kurzen Moment: ausländische Studenten zahlen für die 10 beste Uni weltweit nur 1‘600.- Fränkli? Für einen ETH Studiengang im Wert von 60‘000 - 150’000.- ? Das geht gar nicht! 0 Verständnis!!!

    Erstausbildungen egal ob Tertiär A oder B (A bis zum BSc) sollen und müssen gratis sein. Dafür stehe ich ohne wenn und aber ein.

    Alles andere unbedingt kostendeckend.

    75% der CH zahlen Ihre formale (!) Weiterbildungen auch selber.

    Wenn 25% halt noch hurti husch einen MSc machen „müssen“ soll dies auch selber bezahlt werden.

    Die 500.- mehr für die ETH sind mehr als angebracht.
    26 47 Melden
    • Bündn0r 05.07.2018 00:57
      Highlight ETH Studenten machen nicht einfach "schnell einen Master, weil sie ihn wollen". Die Ausbildung ist erst mit dem Msc beendet, der Bsc wird nur wegen Bologna vergeben. Früher ging auch (fast) keiner mit dem 2. Vordiplom arbeiten.
      Bevor die ETH Studiengänge nicht mehr vom Staat übernommen werden, bietet die Uni noch einige Studiengänge an, die vorher gestrichen werden sollen.
      14 7 Melden
    • Hierundjetzt 05.07.2018 08:24
      Highlight Die Finanzierung ist hart, keine Frage. Aber ernsthaft jetzt, ein zinsloses Darlehen via Kanton ist sehr wohl machbar.

      Oder in gottesnamen ein zwei Jahre dazwischen arbeiten

      Ist ja jetzt bei 2,4 % Arbeitslosigkeit nicht so, dass man mit einem BSc keinen Job findet 😉
      4 2 Melden
  • Clife 04.07.2018 19:55
    Highlight Das geht schon fast in Richtumg Diskriminierung Mittelständischer. Da können ja nurnoch die oberen Schichten ein Studium finanzieren. Findet die ETH wenigstens einen berufsnotwendigen und -passenden Nebenjob für Studierende, die solche Summen zahlen müssen?
    21 35 Melden
  • Howard271 04.07.2018 19:51
    Highlight 3200 statt 2200 Franken im Jahr sollten gerade für eine solche hochklassige Universität für die allermeisten wirklich kein riesiges Problem sein. Und wer es sich wirklich nicht leisten kann, hat richtigerweise Anrecht auf Stipendien und andere Hilfen.
    27 22 Melden
    • RandomStudi 05.07.2018 00:20
      Highlight Ich glaube, du hast noch nie probiert ein Stipendium in unserem tollen System zu erhalten.
      17 5 Melden
    • who cares? 05.07.2018 21:15
      Highlight Es sind nur 1600.- im Jahr.
      0 0 Melden
  • el_chef 04.07.2018 19:28
    Highlight An alle die jetzt schreiben, sie machen eine berufsbegleitende weiterbildung für ... chf und bezahlen alles selber:
    Ich bin zurzeit an der eth und habe pro jahr(nicht semester) 4 wochen ferien. Nun nimmt es mich wunder, in welcher zeit ihr das geld zusammenbekommen möchtet, mit welchem man auch essen, öv, sport etc. Bezahlen soll?
    61 32 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 04.07.2018 23:17
      Highlight Ich war auch an der ETH und habe nebenbei ca. 20% gearbeitet. Zusammen mit dem Ersparten aus dem Zwischenjahr vor dem Studium hat das bestens bis und mit Master gereicht.
      15 9 Melden
    • Hierundjetzt 04.07.2018 23:22
      Highlight - Zinsloses Darlehen
      - Stipendium

      Das geht nicht, weil Deine Eltern reich sind? Ja dann, warum soll ich mit meinen Steuern die elterliche Fürsorgepflicht finanzieren?

      12 9 Melden
    • derEchteElch 05.07.2018 00:32
      Highlight Geh arbeiten. So wie jene, die ihre Weiterbildung Berufsbegleitend machen und arbeiten statt am Wochenende zu saufen o. an Freistunden in der Stadt oder Badi rumzuhängen.
      17 23 Melden
    • Ökonometriker 05.07.2018 01:05
      Highlight Ich hab' damals zwischen Bachelor und Master einfach 2 Jahre gearbeitet und konnte damit genug auf die Seite legen, um meinen Master zu bezahlen und noch etwas übrig zu haben. Das hätte auch geklappt wenn die Studiengebühren für den Master 30'000 Franken gewesen wären.

      Aber ich hatte das Glück, das meine Ausbildung auf dem Markt sehr gefragt war und der Lohn entsprechend gut ausfiel - in anderen Gebieten findet man mit einem Bachelor kaum eine gut bezahlte Stelle, da wird es dann schwierig mit Sparen.
      15 0 Melden
    • 〰️ empty 05.07.2018 02:47
      Highlight Kredit? Darlehen? Herrje du bist an der ETH umd kommst nicht selbst darauf?
      16 16 Melden
    • el_chef 05.07.2018 08:03
      Highlight Ich habe mich nicht darüber beklagt, dass ich kein geld habe und mir das studium nicht leisten könne. Ich persönlich habe vor dem studium 1 jahr im militär und danach beim arbeiten verbracht, um ein bisschen an geld zu kommen.
      Der kommentar sollte nur aufzeigen, dass es an der eth schlichtweg nicht möglich ist, dem studium begleitend einer arbeit nachzugehen, welche auch genügend einbringt, wie dies evt an anderen unis/ph möglich ist und von einigen kommentarschreibern "gefordert" wird.
      6 4 Melden
    • el_chef 05.07.2018 08:32
      Highlight @elch
      Genau solche kommentare meine ich. Es gibt nicht einfach freistunden in denen man irgendetwas arbeiten kann. Ferien sind rar und sollten daher als solche genutzt werden. Am abend arbeiten wird auch schwierig bis unmöglich. Die einzige möglichkeit wäre tatsächlich sa oder so, und das sind dann 4 arbeitstage/monat. Da sind 500.- ~ 1/2 monatslohn.
      6 3 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 12:09
      Highlight "Ferien sind rar und sollten daher als solche genutzt werden."
      Och du ärmster. Gesetzliche Ferien für Arbeitnehmer sind in der Schweiz 4 Wochen - offenbar kannst du dir als ach so armer Student Ferien leisten, was viele Arbeitstätige nicht mal können.
      " Die einzige möglichkeit wäre tatsächlich sa oder so, und das sind dann 4 arbeitstage/monat. Da sind 500.- ~ 1/2 monatslohn. "
      Immernoch das 10-fache als was diese neuen Studiengebühren kosten. Und ihr beklagt euch? Merkst du nicht dass das ziemlich lächerlich ist?
      4 7 Melden
    • Ökonometriker 05.07.2018 13:03
      Highlight @el_chef: es gäbe auch die Möglichkeit, das Studium etwas langsamer anzugehen und den Bachelor in 5 Jahren oder so zu machen.
      Es ist schon etwas unfair wenn die Handwerker mir mit ihren Steuern ein Studium ermöglichen müssen, mit welchem ich dann als junger Abgänger schon mehr als sie verdiene.
      Daher hab' ich meine Semestergebühren stets gern bezahlt.
      5 1 Melden
    • el_chef 05.07.2018 13:04
      Highlight @abstimmungsbetrug
      Ich habe ja geschrieben, dass ich 4 wochen ferien habe, pro jahr. also gleich viel, wie ein arbeitnehmer gesetzlich bekommen muss.
      Zudem will ich mich nicht als armer student hinstellen oder mitleid bekommen, sondern eifach den sachverhalt aus sicht eines studenten darlegen. Den weg habe ich mir selber ausgesucht, und bin damit mehr als zufrieden. Es ist nur so, dass die clichés nicht/nicht immer stimmen.
      Dazu verbringe ich meine ferien zuhause, aber ich habe keine lust, die 4 studienfreien wochen noch mit arbeiten zu verbringen.
      5 1 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 14:44
      Highlight MIr geht es eben vor allem darum: "Dazu verbringe ich meine ferien zuhause, aber ich habe keine lust, die 4 studienfreien wochen noch mit arbeiten zu verbringen"
      Also sollen andere Arbeiten und dir diese Studiengebühren damit finanzieren?
      Und das findest du als Erwartungshaltung völlig okay?
      Also nicht dass ich dir keine Ferie ngönnen würde - ich hoffe du weisst worauf ich mit meiner Frage hinaus will.
      4 1 Melden
    • derEchteElch 05.07.2018 17:12
      Highlight Nein das versteht er nicht, Abstimmungsbetrug. Er erwartet, dass studieren gratis ist und er nichts dafür bezahlen muss.
      1 0 Melden
    • el_chef 05.07.2018 17:20
      Highlight @abstimmungsbetrug
      Das studium werde ich hoffebtlich mit meinen zukünftig anfallenden steuern wieder zurückbezahlen können. Bis zu diesem zeitpunkt bin ich jedoch darauf angewiesen, dass mir die ausbildung von der allgemeinheit bezahlt wird. Aber 4 wochen ferien sollten jedem gegönnt sein, um sich erholen zu können und auch noch anderes tun zu können, als an arbeit oder ans studium zu denken.
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass man 5 jahre ohne jegliche ferien einer von ihnen "geforderten" 6 tage woche durchalten kann.
      0 2 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 06.07.2018 22:03
      Highlight Wenn man sich ein wenig organisiert ist es absolut möglich, nebst einem ETH-Studium zu arbeiten!
      Nur weil die Prüfungen am Ende der Semesterferien sind, heisst das noch lange nicht, dass man jeden einzelnen Tag vom Morgen bis am Abend lernt...
      0 0 Melden
    • Ökonometriker 07.07.2018 05:33
      Highlight @Rezi: das dürfte wohl sehr von der individuellen Begabung und dem Vorwissen abhängig sein. Hinsichtlich der Tatsache, dass ein guter Teil schon mit vollzeit studieren das Studium nicht packt, dürfte es nicht für alle möglich sein, nebenbei zu arbeiten.
      0 0 Melden
  • who cares? 04.07.2018 19:03
    Highlight Die 2850.- sind an der Universität St.Gallen für den Master gerechnet. Im Bachelor sind es 2452.- (pro Jahr)

    Das findet man mit zwei Klicks über Google.
    7 10 Melden
    • who cares? 05.07.2018 21:22
      Highlight Lustig wie alle blitzen, wenn man die HSG erwähnt 😂.

      @watson: im Text ist es übrigens noch immer nicht richtiggestellt.
      0 0 Melden
  • Silly_Carpet 04.07.2018 18:57
    Highlight Und an der Uni Basel wurde eine mögliche Erhöhung gerade diese Woche abgeschmettert 🎉
    70 37 Melden
  • Cerberus 04.07.2018 18:55
    Highlight Ich musste meinen Master auf dem zweiten Bildungsweg machen.

    Ich hätte mit den A-Backen geklatscht, wenn ich solch lächerliche Studiengebühren bezahlten hätte müssen. Nix mit Stipendien, Zuschüssen und dergleichen. Hat mich annähernd einen sechsstelligen Betrag gekostet.
    219 153 Melden
    • Shlomo 04.07.2018 19:19
      Highlight Master auf dem zweiten Bildungsweg? Entweder man hat einen Master of Science, Engineering oder Arts oder so ein Migrosklubschul-Master aka MAS.
      36 13 Melden
    • phreko 04.07.2018 19:28
      Highlight -->2. Bildungsweg = Ausbildung mit der sich Teilzeit mehr Geld verdienen lässt?
      --> Hast du auch Jahresprüfugen im August gehabt? und so ungefähr 3 Wochen Zeit für einen Ferienjob?
      35 10 Melden
    • Nate Smith 04.07.2018 19:34
      Highlight An der ETH hätte das genau gleichviel gekostet wie auf dem ersten Bildungssweg.
      9 6 Melden
    • GugusGurke 04.07.2018 19:54
      Highlight Gratuliere dazu. Wo hast du dann diesen Master gemacht, dass du so hohe Gebühren hattest? An einer Universität? Da bewegen sich die Studiengebühren nämlich auf dem gleichen Niveau wie die ETH. Zudem hat man auch mit einer Berufsmatura Zugang zur ETH (mit Aufnahmeprüfung oder nach abgeschlossenem Bachelor einer FH mit guten Noten).
      27 6 Melden
    • fabsli 04.07.2018 20:36
      Highlight Was ist das denn für ein Master? Sechstelliger Betrag?
      20 6 Melden
    • Ziasper 04.07.2018 20:58
      Highlight Mimimi. Master ist nicht gleich Master. Was hast denn Du für ein Master gemacht?
      19 6 Melden
    • Francis Begbie 04.07.2018 22:33
      Highlight Wohl ein MAS, oder? Hättest ja auch an die Uni gehen können. Es wird niemand, der/die die Qualifikation erfüllt davon abgehalten auch mit ü30 noch einen Master zu machen. Für die Leute an der ETH ist dies oft die Erstausbildung. Ein Nachdiplomstudiengang ist da ganz was anderes. Nur weil Master im Namen steht ist es trotzdem was anderes.
      Wie im Artikel beschrieben belastet die ETH sonst schon überdurchschnittlich. Wollen wir in Unsere Zukunft investieren, dann ist Bildung der wichtigste Weg. Wachstum entsteht nachhaltig nur durcherhöhung des Bildungsniveaus.
      38 9 Melden
  • aglio e olio 04.07.2018 18:49
    Highlight Auf der einen Seite dies auf der anderen Seite das:
    https://www.watson.ch/schweiz/jugend/522934276-experten-fordern-mehr-jugendliche-sollen-ans-gymi-sonst-hat-die-schweiz-ein-problem

    Und wieder einmal beisst sich die Katze in den Schwanz.
    50 30 Melden
    • Alnothur 04.07.2018 19:50
      Highlight "Experten"
      8 6 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 12:11
      Highlight So und jetrzt lernst du erstmal den Unterschied zwischen Gymnasium und Hochschule, okay??
      1 1 Melden
    • aglio e olio 05.07.2018 12:39
      Highlight Die Matura ist in der Regel Voraussetzung für den Eintritt in die Hochschule. Aber das weisst du sicher, Abstimmungsbetrug.
      2 1 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 14:46
      Highlight @Aglio: Was du nicht sagst..
      Muss man mit einer Matura ein Studium anfangen?
      Wäre mir neu.
      Kann man nur via Gymnasiler Matur an eine Hochschule? Wäre auch neu.
      Haben ETH-Studiengebühren Auswirkungen auf Gymischüler? Nope.
      1 1 Melden
    • aglio e olio 05.07.2018 15:43
      Highlight Ich glaube du möchtest mich nicht verstehen. Es geht doch im verlinkten Artikel vor allem auch darum, dass bei mehr Maturanden auch mehr Akademiker "entstehen", die ja scheinbar auch benötigt werden.
      "Dies zeige sich am Fachkräftemangel in der Wirtschaft oder an den Universitäten, die ihre Lehrstühle oft mit Bewerbern aus dem Ausland besetzten. Es mache keinen Sinn, sich zu beklagen, dass viele deutsche Professoren in der Schweiz lehren würden, gleichzeitig aber weniger Schweizer Jugendliche an den Gymnasien zu fordern, sagt Loprieno."
      Höhere Studiengebühren bewirken eher Gegenteiliges.
      0 1 Melden
    • aglio e olio 05.07.2018 21:28
      Highlight Abstimmungsbetrug, das habe ich auch nicht behauptet. Lediglich bemängelt, dass einerseits mehr Maturanden gewünscht werden, mit dem Ziel mehr Hochschulabsolventen zu bekommen, auf der anderen Seite aber die Studiengebühren erhöht werden sollen, was dem letztlich entgegensteht.
      0 1 Melden
  • Kukukuk 04.07.2018 18:47
    Highlight Wegen 1600fr. Ein theater? Ich mach berufsbegleitend eine Weiterbildung und zahle über 2000 fr. Pro Semester. Ich verdiene gleichviel mit 80% arbeiten, wie jemand der in den semesterferien arbeiten geht.. Aber die Studenten werden ja zu wenig unterstützt... 🙄
    196 193 Melden
    • quarzaro 04.07.2018 19:06
      Highlight Wieder einer der es nicht versteht. Du hast an der ETH nur 2*2 Wochen "Semesterferien", während der restlichen Zeit musst du lernen. Da kannst du sicher nicht gleichviel verdienen, wie du mit 80% Pensum.
      61 9 Melden
    • Shlomo 04.07.2018 19:21
      Highlight Hhhmm wenn du ein 80% Pensum hast verdienst du wohl mehr als jemand der nicht ganz 20 Wochen pro Jahr Vollzeit arbeitet.
      18 8 Melden
    • Yes. 04.07.2018 19:31
      Highlight An der ETH ist die Prüfungsphase am Ende der Semesterferien, in den Ferien wird gelernt! Wenn Sie mir nicht glauben gehen Sie an irgendeinem Tag bis Ende August zwischen 7:30 und 21:00 in ein beliebiges ETH Gebäude mit Lernplätzen.
      51 6 Melden
    • Nate Smith 04.07.2018 19:35
      Highlight Erwachsenenbildung ist ein ganz anderes Thema. Da besteht auch jeder der bezahlt.
      38 16 Melden
    • Liv_i_am 04.07.2018 19:39
      Highlight Im Gegensatz zu ETH-Studierenden hast du aber wharscheinlich einen Sommer lang Semesterferien. An der ETH lernst du den ganzen Sommer und hast nach den Prüfungen noch knapp eine Woche Ferien.
      45 6 Melden
    • EdSti 04.07.2018 19:44
      Highlight ETH-Studenten haben ca. 4-8 Wochen Ferien im Jahre wegen der Lern- und Prüfungsphase. Zudem steht im Artikel klar, dass es als ETH-Student schwierig ist einer Arbeit nachzugehen
      39 5 Melden
    • Dominik Treier (1) 04.07.2018 19:45
      Highlight Sie haben das Wort Ferien glaube ich nicht verstanden oder gehen Sie in ihren auch arbeiten?
      23 6 Melden
    • G.Oreb 04.07.2018 19:51
      Highlight Letztes Jahr hatten wir 9 Tage Semesterferien... klar verdienen wir da wie jemand der 80% arbeitet.
      43 4 Melden
    • Petrarca 04.07.2018 20:45
      Highlight Erstausbildung wie ein BA oder ein MA sind nicht dasselbe wie eine Weiterbildung. Für die Lehre muss auch niemand bezahlen. Da investiert das Unternehmen in Lehrlinge und somit in die Zukunft...
      31 4 Melden
    • Maragia 04.07.2018 20:52
      Highlight Nur haben ETH Studenten (ein Grossteil jedenfalls) keine richtige Semesterferien um zu Arbeiten.
      Aber ja, eine Weiterbildung ist generell immer teurer!
      28 3 Melden
    • Ziasper 04.07.2018 20:55
      Highlight Als ETH-Student kannst du in den Semesterferien nicht arbeiten gehen, weil dann Lern- und Prüfungsphase ansteht. Also wenn du keine Einnahmen hast, sind 500.- mehr Gebühren schon ein Fass.
      34 5 Melden
    • Topoisomerase 04.07.2018 21:28
      Highlight Die Semesterferien sind dann Ende August 3 Wochen und im Februar, wenn man Glück hat eine. Die Prüfungen am Ende machen die vermeintlichen Semesterferien halt schon vor allem zu einer unterrichtsfreien Zeit. An Arbeit ist nicht si ganz zu denken.
      25 3 Melden
    • DingoAteMyBaby 04.07.2018 22:13
      Highlight Arbeiten ausserhalb vom Semester wäre sicher eine intelligente Variante es sei man hat die Prüfungen am Ende der Semesterferien. Spoiler: das ist ja der Fall an der Eth 😱
      25 3 Melden
    • Blablatok 04.07.2018 22:40
      Highlight Du solltest aber Folgendes bedenken: Du hast bereits eine Lehre in der Tasche, die dich für etwas qualifiziert. ETH / Uni Studenten haben bis zu ihrem Abschluss nur eine Matura, die auf dem Arbeitsmarkt fast nichts wert ist. Ergo können sie nicht einfach mal so einen vollwertigen Job annehmen. Was übrig bleibt, sind die schlecht bezahlten Hilfsjobs, für die wiederum mehr Stunden geleistet werden müssen, um einen anständigen Lohn zu haben. Diese Zeit hast du aber nicht in einem Vollzeitstudium und von den Semesterferien bleibt oft nicht mehr viel übrig nach Lern- / Prüfungsphase.
      34 6 Melden
    • dini Mueter 04.07.2018 23:12
      Highlight Ich drücke gleich eine Träne für euch armen ETH Studenten ab. Wenn ihr statt am See oder im Café zu fläzen arbeiten würdet hätte ich vielleicht etwas Mitleid.
      8 31 Melden
    • Hierundjetzt 04.07.2018 23:20
      Highlight Blablatok: Es ist Deine Wahl und somit Deine Verantwortung.

      Daneben gibt es zinslose Darlehen sowie Stipendien.

      Deine Eltern sind zu Reich für ein Stipendium? Ok, dann wäre das aber auch geklärt.

      Also...?
      12 10 Melden
    • ReziprokparasitischerSymbiont 04.07.2018 23:28
      Highlight Ja, das Studium an der ETH war eine strenge Zeit und ich habe stundenmässig fürs Studium mehr investiert als 52x42.5h. pro Jahr. Trotzdem hat die Zeit gereicht um nebenher zu arbeiten und auch das eine oder andere Hobby zu pflegen.
      Nun schätze ich es dafür umso mehr, nach 8.5h Feierabend zu machen und 4 Wochen Ferien zu haben.
      11 5 Melden
    • Elfranone 04.07.2018 23:32
      Highlight ETH studenten haben keine lange Semesterferien, nur 3 wochen je wenns gut kommt... das ist ja das problem man hat als ETH student keine zeit um zu arbeiten...
      5 2 Melden
    • nukular 05.07.2018 00:02
      Highlight Ich besuche eine HF. 2800fr pro semester...und die andern jammern rum..
      7 14 Melden
    • Cyberpunk 05.07.2018 00:12
      Highlight Ist deine bildung, privat oder staatlich organisiert? Generell: Ausbildung sollte für die finanzierbar sein, welche die angeforderungen erfüllen. Dank dem bund war dies für jedermann/frau auch realisierbar & schlussendlich förderlich für unsere wirtschaft. Seit einigen jahren spart aber der bund, weil das volk entschieden hat. Zwar zahlst du immernoch deinen beitrag für die zukunft. Doch die ETH wurde durch die Politik zu erweiterte massnahmen gezwungen zu sparen. Und wer verliert bei dieser sparübung? Teils die lehre, aber auch, wie überall: die unterste arbeiterklasse.. sprich outsourcing..
      3 3 Melden
    • Maragia 05.07.2018 10:19
      Highlight @nukular. EIne HF kannst du auch Teilzeit über mehrere Jahre machen. Beim Studium gibts diese Wahl eben nicht
      3 5 Melden
    • Alnothur 05.07.2018 10:48
      Highlight Natürlich geht das auch beim Studium... habe ich ja auch gemacht, bloss an einer "normalen" Uni, nicht an der ETH. Prüfungen hatte auch ich so einige am Ende der Semesterferien (vor Allem Mathematik).
      4 0 Melden
    • Kukukuk 05.07.2018 10:59
      Highlight Also ich arbeite 80% und die schule ist einen Tag und einen Abend also um die 110% insgesammt. Ind den Schulferien muss ich Arbeiten. Eure Lernferien welche ihr habt mache ich berufsbegleitend abends.
      Dieses jammern immer...
      4 3 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 12:14
      Highlight " Für die Lehre muss auch niemand bezahlen"
      Dort arbeitet man aber im Gegensatz zur Uni und erarbeitet sich so den Wert der Ausbildung.
      Aber woher sollt ihr Dauerstudis das wissen ;)
      3 3 Melden
    • Maragia 05.07.2018 12:46
      Highlight @Kukukuk Wenn du in den Schulferie aber arbeitest, arbeitest du entweder sonst nicht so viel oder halt mehr als 80%. Deine Aussage geht so nicht auf.
      1 4 Melden
    • Maragia 05.07.2018 12:47
      Highlight @Abstimmungsbetrug: Genau, weil die jungen Luete in der Ausbildung auch soooo viel Wert schaffen :D :D
      Dass ich nicht lache!
      4 5 Melden
    • Kukukuk 05.07.2018 13:29
      Highlight @maragia ich arbeite 80% und gehe 30% in die Schule. In den Schulferien arbeite ich 100% und auch ich habe semesterprüfungen ende semester ;)
      5 0 Melden
    • Watson-NewstotallyFucked 05.07.2018 14:14
      Highlight " Genau, weil die jungen Luete in der Ausbildung auch soooo viel Wert schaffen :D"
      Du musst lesen lernen.
      In der Lehre bist du angestellt und erhälst gleichzeitig eine Ausbildung. Du bist nicht 5 Tage die Woche dort um zu lernen, sondern hauptsächlich um zu Arbeiten (und dabei tageweise, wochenweise in Schule/Kursen um weiter Fähigkeiten die du am Arbeitsplatz nutzen kannst anzueignen) - das nützt dem Arbeitgeber wie dem Lehrling.
      Studenten sind 5 Tage die Woche FÜR SICH am lernen. Arbeiten im eigentlichen Sinn tun die meisten erst nach dem Studium.
      2 2 Melden
  • Caturix 04.07.2018 18:39
    Highlight Weniger Geld für anderen Mist (Iphone, Teure Kleider, Zigaretten, Ausgang...) und schnell hat man 500 Chf zusammen.
    175 169 Melden
    • Lindaa 04.07.2018 19:09
      Highlight Klar kann man an anderen Stellen sparen. Das ist ja nicht der Punkt.

      Die Erhöhung ist einfach nicht begründbar, das ist es.
      32 14 Melden
    • phreko 04.07.2018 19:29
      Highlight Du witzbold, mit den teuren Kleidern an der ETH. Die Raucherquote wird auch ziemlich tief sein, im Vergleich zum Durchschnitt.

      Zeigt bloss, dass du Null Ahnung hast.
      42 9 Melden
    • GugusGurke 04.07.2018 19:55
      Highlight Ich denke nicht, dass es diejenigen Studenten trifft, die sich das leisten können.
      25 2 Melden

«Ein alter Zopf» – GLP-Politiker will Geschlechter abschaffen

Verschwindet das Geschlecht aus dem Pass? Nach GLP-Nationalrat Beat Flach soll der Bund nicht mehr zwischen Mann und Frau unterscheiden.

«Bist du ein Mann oder eine Frau?»: Egal, ob wir neue Schuhe bestellen, ein Abo lösen oder eine Umfrage ausfüllen – wir werden nach unserem Geschlecht gefragt. Auch der Staat gehört zu den Fragenden, und dies kaum sind wir auf der Welt. Die Antwort schreibt er in die Akten und druckt sie auf den Pass und die ID.

Was die meisten nicht hinterfragen, findet GLP-Nationalrat Beat Flach «ein alter Zopf». Geht es nach ihm, sollen das M oder F ganz aus dem Pass und dem Personenstandregister …

Artikel lesen