Schweiz
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Die besten Unis der Welt: So schneiden die Schweizer Hochschulen ab



Erst 30 Plätze runter, dann 46 hoch: Die Rangliste der besten Hochschulen des Magazins Times Higher Education gleicht für die Uni Zürich in diesem und letztem Jahr einer Achterbahnfahrt. Dank neu aufgeschlüsselter Daten landet sie unter den 100 besten Unis der Welt.

Im vergangenen Jahr sackte die Uni Zürich im Hochschulranking von Times Higher Education (THE) um 30 Plätze ab, beim diesjährigen Ranking schnellt sie um sagenhafte 46 Rangplätze nach oben auf Platz 90. Dahinter steckt aber offenbar keine grundlegend neue Strategie der Hochschule, sondern schlicht die Datenlage, auf der das Ranking beruht.

ETH Zentrum Zürich, Uni Zürich

Uni (links) und ETH Zürich. Bild: Wikipedia

ETH Zürich von Yale überholt

Die Bewegung der Universität Zürich auf der Rangliste ist zwar die augenfälligste, aber nicht die einzige, betrachtet man die Schweizer Hochschulen: Die ETH Zürich rutscht um einen Rang ab und landet neu auf Platz 11, weil sie von der Yale University (USA) überholt wurde. Diese kletterte vier Plätze auf Rang 8.

Damit gehört die ETH Zürich zwar nicht mehr zu den Top 10, bleibt aber beste Hochschule Kontinentaleuropas. Die ETH Lausanne verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr leicht von Platz 38 auf 35. Nicht mehr unter den Top 100 ist hingegen die Universität Basel, die von Rang 95 auf 103 abrutscht.

Rangliste der Schweizer Hochschulen

Uni Ranking

Uni Ranking

Quelle: THE

Studenten sitzen am Mittwoch, 25. Mai 2005, vor dem Hauptgebaeude der Universitaet St. Gallen. Die Gebaeude der Universitaet St. Gallen aus den 60er-Jahren muessen umfassend saniert werden. Der Sichtbeton weist durch Verwitterung erhebliche Schaeden auf. Ueber das Projekt zur Sanierung und Erweiterung der Universitaet St. Gallen wird am Wochenende vom 5. Juni 2005 im Kanton St. Gallen abgestimmt. (KEYSTONE/Regina Kuehne)

Hochschule St.Gallen. Bild: KEYSTONE

Oxford, Cambridge und Stanford an der Spitze

THE berechnet die Rangliste der besten Hochschulen der Welt anhand von Faktoren wie Anzahl Fachpublikationen pro Forschendem, Bedeutung dieser Publikationen innerhalb der Fachbereiche oder dem Zahlen-Verhältnis von Dozierenden zu Studierenden einer Institution.

Die beste Hochschule der Welt bleibt laut dem Ranking auch dieses Jahr die University of Oxford, wie im Vorjahr gefolgt von der University of Cambridge und der Stanford University. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Olaf44512 27.09.2018 01:12
    Highlight Highlight Was brauchts noch dass die ETH auf Platz 1 kommt? Das sollten wir doch hinkriegen!
  • #Technium# 26.09.2018 22:54
    Highlight Highlight Yale 😍 Meine absolute Lieblings-Uni. Legendär, berüchtigt, geheimnsisvoll zugleich...
  • Spooky 26.09.2018 21:06
    Highlight Highlight An Hochschulen wird alles gelehrt, ausser Freiheit der Gedanken.
  • Herr Ole 26.09.2018 19:09
    Highlight Highlight Ich würde gern wissen, wie die Kategorie Teaching bewertet wird? Normalerweise ist das kein besonders wichtiges Kriterium zur Einstellung von Professoren, weshalb die besten Unis meistens nicht die besten Lehrer, sondern die besten Forscher haben.
  • Stambuoch 26.09.2018 17:24
    Highlight Highlight 7 Unis unter den Top 200 - und dies für ein kleines Land wie die Schweiz. Vergleichbare - aber auch grössere Länder (in EU) würden sich die Finger lecken, könnten sie dies erreichen. Und dies trotz der finanziell milliardenschweren Konkurrenz aus China, welche nicht kleiner wird.
  • Ramy 26.09.2018 17:07
    Highlight Highlight Würde gerne den Schlüssel erfahre, wie gemessen wird welche Unis gut und welche schlecht sind.
    Wie gut die Studierenden abschliessen und danach einen guten Job erhalten?
    Ist eine Uni, die die besten aus der vorherigen Stufe (High School, Kanti) nimmt und aus ihnen die besten Abgänger macht besser, als eine die die schlechtesten aufnimmt und aus ihnen "durchschnitt" macht?
    • Garp 26.09.2018 17:46
      Highlight Highlight Eine Uni ist keine Berufsausbildung im üblichen Sinne. Sie sollte Selbständigkeit, Flexibilität des Denkens, Forschergeist und neue Wege gehen können und Spass am Lernen fördern. Dann kann man sich leicht in die Berufswelt einarbeiten, auch in kurzer Zeit, nach einem Studium. Und man ist dann auch bereit immer dazu zu lernen, weil lernen eben Spass macht, sofern einen der Job nicht daran hindert ;-) .
    • glointhegreat 26.09.2018 20:30
      Highlight Highlight @garp
      Viel spass beim "einfach in die berufswelt einarbeiten" ....
      Wenn man zeitruck, kostendruck, qualitätsdruck, mitarbeiterwünsche, verschiedene charaktere und kulturen usw. An der uni in der praxis lernt.... Dann ja, .... Ansonsten wird man in der arbeitswelt (diese die geld verdient) einfach "ein studierter" "fachlöli" sein.
  • milone 26.09.2018 16:51
    Highlight Highlight Eigentlich ist’s doch ganz gut, dass unsere Bib nicht ganz so schön ist, wie diejenigen in der Bildstrecke. Ich käme sonst wohl aus dem Staunen nicht mehr heraus und wäre total unkonzentriert😊
  • Ökonometriker 26.09.2018 16:40
    Highlight Highlight Eine solche Rangliste zu erstellen ist per se schpn hanebüchen. Die Bedürfnisse, Ziele und Ansprüche der Studenten sind so divers, dass man nicht einfach alle über einen Kamm scheren kann.
    Wenn ein Ranking nicht eindeutig definieren kann, was 'gut' und was 'besser' ist, ist es wertlos. Hier werden Äpfel mit Birnen, Gurken und Melonen verglichen.
    • Garp 26.09.2018 16:55
      Highlight Highlight Es geht nicht um die Bedürfnisse von Studenten, bei diesen Rankings, sondern um Forschungsresultate, die Aufmerksamkeit erregen in den Reihen der Forscher. An Universitäten steht nun mal Forschung im Vordergrund, dazu sind sie da. Wer kein Interesse an Forschung und Weiterentwicklung hat, ist an einer Uni eigentlich falsch.
    • Ökonometriker 26.09.2018 17:14
      Highlight Highlight @Garp: das sind aber nur 2 der 5 Kategorien und zählt weniger als die Hälfte...
    • Garp 26.09.2018 17:36
      Highlight Highlight Ja, aber es geht eben nicht um die Bedürfnisse von Studenten, es geht um Erfolg, und um messbare Grössen. Man könnte diese Ranking natürlich ganz anders anlegen, je nachdem auf welche Werte man den Fokus legt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 26.09.2018 16:15
    Highlight Highlight Würde mich noch interessieren, wieviel Geld pro Studierendem in den verschiedenen Unis zur Verfügung steht, für Forschung und Dozenten.
    • Graviton 26.09.2018 18:10
      Highlight Highlight Das ist nicht so einfach zu beantworten, da das Geld von verschiedenen Quellen kommt. Für die Forschung (eine Haupttätigkeit der Unis) wird das meiste Geld direkt an die forschenden Wissenschaftler vergeben - nicht an die Uni. Dieses Geld stammt meistens vom SNF (Schweiz) oder ERC (Europa), oder auch von der Industrie wenn es eine Kooperation gibt. Das Geld für Uni und Studenten wird direkt von den Kantonen (oder Bund im Fall von ETHs) beigesteuert. Genaue Zahlen habe ich leider nicht. Aber die ERC Grants sind oft etwa 2 Mio Euro für eine Laufzeit von 5 Jahren. Das SNF ist ein wenig sparsamer.
    • Garp 26.09.2018 19:46
      Highlight Highlight Das weiss ich auch, dass das nicht so einfach zu beantworten ist. Darum brauch ich ja Journalisten, die auch gern forschen und die sowas nachgehen mögen.

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