Schweiz
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ZUM BERICHT DER SECO UEBER DIE EU-ZUWANDERUNG UND DEN DAMIT VERBUNDENEM WIRTSCHAFTSWACHSTUM STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Eine Intensivpflegerin beschaeftigt sich mit Patienten im nigelnagelneuen Intensivbehandlungs Notfall- und Operationszentrum (INO) des Inselspitals, anlaesslich einer Fuehrung im Anschluss an die Konferenz der Kantonsregierungen zur Personenfreizuegigkeit, am Freitag, 9. Januar 2009 in Bern. Die Personenfreizuegigkeit mit der EU hat wesentlich zum Beschaeftigungswachstum in der Schweiz beigetragen. Laut des neusten Berichts des Staatssekretariats fuer Wirtschaft (SECO) kann rund die Haelfte des Zuwachses mit der Zuwanderung in Verbindung gebracht werden.

In den letzten Jahren wanderten besonders viele Ärzte aus Osteuropa in die Schweiz ein.  Bild: KEYSTONE

Unattraktive Schweiz? Es kommen so wenige EU-Zuwanderer wie noch nie

17.07.17, 04:12 17.07.17, 06:12


Die Schweiz verzeichnet einen neuen Tiefststand punkto EU-Zuwanderung. Zwischen Januar und Juni 2017 sind netto 15'000 Personen aus Europa in die Schweiz eingewandert, wie «Der Bund» und Tages-Anzeiger am Montag berichten. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zu 2013 mehr als halbiert.

Seit Einführung der vollen Personenfreizügigkeit 2007 sei der Wanderungssaldo – die Differenz zwischen Zu- und Auswanderung – noch nie so tief gewesen. 

Für die tiefen Zahlen gibt es diverse Gründe. Ins Gewicht fällt insbesondere die boomende Wirtschaft in Teilen Europas: «In Deutschland boomt die Wirtschaft, aber auch in Spanien und Portugal findet ein Aufschwung statt», sagt Jan-Egbert Sturm von der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich, zum «Tages-Anzeiger». Der Anreiz, in die Schweiz zu kommen, sinke somit.

Schwächelnder Arbeitsmarkt als Hindernis

Ein weiteres Hindernis ist der schwächelnde Schweizer Arbeitsmarkt. Laut George Sheldon, emeritierter Professor für Arbeitsmarktökonomie, sei dies sogar der hauptsächliche Treiber der Einwanderung: «Die Zuwanderung in die Schweiz wird in erster Linie von der wirtschaftlichen Nachfrage von Schweizer Unternehmen bestimmt.» Von alleine kämen Ausländer kaum hierher, um Arbeit zu suchen.

(amü)

Diese interaktive Karte zeigt die wichtigsten Meilensteine in der Beziehung Schweiz – EU

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Brikne, 20.7.2017
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121
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    Alle Leser-Kommentare
  • vaste 17.07.2017 20:19
    Highlight Gibt es Zuwanderung, steigt automatisch der Bedarf nach vielem, beispielsweise nach Ärztlicher Versorgung oder nach Lebensmitteln. Die Verfügbarkeit von Lebensmitteln lässt sich relativ rasch hochfahren. Jene für medizinische Versorgung bedeutend langsamer. Daher stammt doch ein spürbarer Anteil der Mediziner heute aus dem Ausland. Sie reisen Ihrer Klientel quasi hinten nach. Mit der Steuerung der Zuwanderung (Nachfrage) lassen sich auch Märkte (Angebot) spürbar steuern.
    18 5 Melden
    • Lami23 17.07.2017 22:43
      Highlight Wohl eher, weil die Schweiz weniger Mediziner ausbildet, als sie benötigt. Selbst wenn jetzt die Zuwanderung gestoppt würde, (was meiner Meinung nach nicht das Ziel sein kann), wird ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung in den nächsten Jahren alt und Multimorbid und somit Medizin sowie Pflegebedürftig. Das wird auch weiterhin nur mit Zuwanderung der Fachkräfte oder einer Veränderung im Ausbildugssystem in der Schweiz möglich sein.
      9 12 Melden
  • Sapere Aude 17.07.2017 18:18
    Highlight "«Die Zuwanderung in die Schweiz wird in erster Linie von der wirtschaftlichen Nachfrage von Schweizer Unternehmen bestimmt.» Von alleine kämen Ausländer kaum hierher, um Arbeit zu suchen."

    Sind es also doch nicht die bösen Linken oder die EU die für die massive Einwanderung verantwortlich sind, sondern die Nachfrage von Schweizer Unternehmen. Die Zuwanderung liesse sich folglich einfach steuern, würde man genau diese Nachfrage steuern . Genau das will die SVP aber nicht.
    20 10 Melden
  • piedone lo sbirro 17.07.2017 17:33
    Highlight niemand will die zuwanderung eindämmen.

    der SVP geht es darum, die zuwanderung nach gesamtwirtschaftlichen interessen zu kontingentieren. kontingentierung heisst nicht eindämmen!

    die einzige initiative, die die zuwanderung eindämmen wollte, war ecopop. wie die an der urne zersaust wurde, wissen wir.
    blocher kämpfte an vorderster front dagegen.

    18 9 Melden
    • RETO1 18.07.2017 00:19
      Highlight wie ist das jetzt mit den Parkplätzen vor dem Läckerlihus?? hmmm?
      3 14 Melden
    • piedone lo sbirro 18.07.2017 09:35
      Highlight @RETO1

      wie ist das jetzt mit der zuwanderung und den fremdenfeindlichen lügenartikeln von mörgeli in ihrer weltwoche?? hmmm?
      7 5 Melden
    • RETO1 18.07.2017 17:32
      Highlight alles klar, du bist überführt
      1 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ujay 17.07.2017 15:43
    Highlight Tja, die schweizer Willkommenskultur ist halt unwiderstehlich.
    12 8 Melden
  • Lami23 17.07.2017 15:36
    Highlight Ich weiss, viele freuen sich jetzt über die abnehmende Zuwanderung. Ich arbeite im Gesundheitswesen. Und dort würde ohne die Zuwanderung gar nichts mehr gehen. Die Schweiz bildet nämlich weniger Ärzte aus als sie benötigt und spart damit schön Geld, mit den Pflegenden dasselbe, nur das deren Ausbildung um einiges günstiger ist.
    25 11 Melden
    • Lami23 17.07.2017 18:35
      Highlight So weit ist es noch nicht, aber das wird bei Personalmangel sicher ein mögliches Szenario. Darum geht es nicht ohne Zuwanderung oder mehr Ausbildung gekoppelt mit attraktiveren Rahmenbedingungen dass die Mitarbeitenden nicht gleich wieder gehen.
      4 3 Melden
    • Waedliman 18.07.2017 14:45
      Highlight @Klabusterbeere: Also, ich kenne einen Deutschen, der in der Psychiatrie arbeitet und Selbstmordgedanken hat, weil er sich im Vergleich zu seiner vorigen Tätigkeit in Deutschland aufgrund des deutlich besseren Stellenschlüssels extrem langweilt
      1 1 Melden
    • Lami23 18.07.2017 15:53
      Highlight Klabusterbeere, ich arbeite in der Pflege und kenne entsprechend viele Leute. Patientensicherheit ist gewähleistet, Stellenschlüssel stimmt und das an den meisten Orten. Aber das Problem existiert und die Tendenz ist zunehmend.
      0 2 Melden
  • Chääschueche 17.07.2017 11:51
    Highlight Der Bausektor schwächelt das merkt man sehr gut. Arbeite in einem anverwandten Bereich und das ist auch gut so. Somit brauchen die Firmen weniger Temporäre Arbeitskräfte und viele gehen deshalb wieder zurück. Was auch gut ist.

    Jedoch bereiten mir nicht die "Wanderarbeiter" sorgen sondern die Flüchtlinge....Die bringen unserer Wirtschaft nämlich nichts...Ausser natürlich der Sozialindustrie...
    39 49 Melden
    • Hochen 17.07.2017 15:24
      Highlight Mir bereiten Leute mit so wenig Emphatie sorgen nicht Flüchtlinge!
      25 15 Melden
    • Fabio74 17.07.2017 18:15
      Highlight Solange die CH Waffen verkaufen wollen wie blöd, REgimes unterstützen und sich über die Kehrseite dann fluchen
      9 11 Melden
  • Booker 17.07.2017 11:44
    Highlight Dafür immer mehr Grenzgänger und "vorläufig" aufgenommene Zugewanderte sowie solche die einfach untertauchen (Nichteintretendsentscheid)
    47 33 Melden
    • ujay 17.07.2017 15:35
      Highlight Komm mit Fakten, Quellen, Belegen. Das hier ist wischiwaschi...
      15 12 Melden
  • piedone lo sbirro 17.07.2017 11:34
    Highlight viele schweizer haben nichts davon, dass ausländische firmen dank dumpingsteuern in die schweiz kommen.

    im gegenteil: da die firmen immer weniger steuern zahlen, darf dann der mittelstand die milliardenkosten für den durch die zuwanderung nötigen infrastrukturausbau berappen.

    tiefere steuern für konzerne sowie lockerung der lex koller = neue (ausländische) firmen = neue stellen = fachkräftemangel = zuwanderung von expats.

    kein vaterschaftsurlaub = weniger geburten = mehr zuwanderung nötig.

    die steuergeschenkstrategie von SVP/FDP ist der grösste treiber der zuwanderung.
    51 30 Melden
    • reaper54 17.07.2017 12:31
      Highlight Sehr wichtiger Punkt der Vergessen ging, die Sozialindustrie welche die Flüchtlinge anzieht und das unkonsequente Ausschaffen illegaler Immigranten.
      31 50 Melden
    • TheMan 17.07.2017 13:14
      Highlight piedone welche Partei möchte in die EU? Die SP. Wen würde sie somit unterstützen? Die Wirtschaft. Welche Partei war gegen die MEI? Die SP. Wer hat die SP so Unterstützt? Die Wirtschaft. Wer wusst vor den Bilateralen und PFZ, das die Firmen ein Zücherchen brauchen, das diese hier bleiben? Die SP. Wer hat das Volk versarscht? Die SP? Die Geburtenrate haben wir dank der Zuwanderung so. Da viele Angst haben, den Job zu verlieren. Dank SP. Das der Mittelstand Bluten muss ist dank SP so. Und das die Armen, noch Armer werden auch. Sozial ist was anderes.
      24 40 Melden
    • TheMan 17.07.2017 13:42
      Highlight Und noch etwas, wäre die SP so Sozial, und nicht für die Wirtschaft da. Dan hätten wir Arbeitslosigkeit so um die 0.5-0.1%. Das würde heissen, Mehreinnahmen für den Staat. Eine abgesicherte AHV. Weniger Ausgeben bei der Arbeitslosenkasse. Der Steuerzahler könnte mehr Geld ausgeben, was gut wäre für die Wirtschaft (was die SP verschweigt) Der Nachteil für die SP: der Weg in die EU wäre Definitiv gescheitert. Keine Offenen Grenzen (was kein Problem wäre). Die SP interessiert sich nur für die Reichen. Ausgesteuerte (nimmt sie nicht in Ihre Statistik) und Normaler Arbeiter sind ihnen egal.
      16 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 17.07.2017 11:11
    Highlight ...
    9 10 Melden
  • chnobli1896 17.07.2017 10:51
    Highlight Spannend wäre es die Statistik nach Branchen zu sehen (Zustrom und Abwanderung pro Branche). Gibt es das irgendwo ohne allzu grossen Aufwand?
    42 3 Melden
  • piedone lo sbirro 17.07.2017 10:09
    Highlight "Die Zuwanderung in die Schweiz wird in erster Linie von der wirtschaftlichen Nachfrage von Schweizer Unternehmen bestimmt. Von alleine kämen Ausländer kaum hierher, um Arbeit zu suchen."

    gesamtwirtschaftliche interessen nennen das die MEI-initianten. aber was interessiert dass unsere rechtsnationalisten.

    ihre partei impft ihnen täglich ein, dass alle sozialhilfe-empfänger europas in die schweiz kämen, um unsere kassen zu plündern.
    gefangen in ihrer parallelwelt, sind viele resistent gegen fakten geworden.
    72 70 Melden
    • MartinArnold 17.07.2017 10:25
      Highlight Und sie vermischen auch noch Asylanten mit den PFZ Migranten um hohe Zahlen zu erreichen!
      Jeder der bicht schwarz in der CH arbeitet bezahlt Sozialbeiträge!
      Die PFZ hat der CH gutgetan und tut ihr gut.....
      Hört endlich mit dem Märchen der billigen ausländischen Arbeitskräften auf. Diese billigen Arbeitskräfte machen nur Jobs, die die Schweizer nicht machen oder machen wollen!
      45 39 Melden
    • piedone lo sbirro 17.07.2017 10:43
      Highlight vor dem läckerlihuus in basel und vor der ems-chemie sieht man praktisch nur autos mit ausländischen kennzeichen. alles fachkräfte? eigentlich müsste man den rechtsnationalen profiteure die sozialen errungenschaften streichen.

      *PFZ kündigen! masseneinwanderung stoppen!* LOL
      37 27 Melden
    • atomschlaf 17.07.2017 11:31
      Highlight "vor dem läckerlihuus in basel und vor der ems-chemie sieht man praktisch nur autos mit ausländischen kennzeichen."

      @Piedone: Fährst Du in der halben Schweiz umher, Autos auf den Parkplätzen zählen oder behauptest Du einfach mal was ins Blaue hinaus?
      38 40 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • poesie_vivante 17.07.2017 10:05
    Highlight Ja, ja, wie noch nie! 15'000 sind 15'000 zu viel. Die Schweizer Infrastruktur ist auf 6 Millionen Leute ausgelegt, nicht auf 8.5 Millionen.
    56 81 Melden
    • Charlie B. 17.07.2017 10:48
      Highlight "Die Schweizer Infrastruktur ist auf 6 Millionen Leute ausgelegt, nicht auf 8.5 Millionen."

      Selten so gelacht :-P
      62 30 Melden
    • poesie_vivante 17.07.2017 11:07
      Highlight @Charlie B.

      Ja, das stimmt, die Wahrheit kann sehr befreiend wirken. Es freut mich, dass ich Sie zum Lachen bringen konnte.
      27 35 Melden
    • Chääschueche 17.07.2017 11:52
      Highlight @Charlie B
      Zumindest die Strassen sind nicht für so viele Leute ausgelegt...das zeigen Statistiken und Pendlerstau von Montag bis Freitag in jeder Stadt und bei jeder Autobahnverzweigung.
      18 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 17.07.2017 09:57
    Highlight KK-Prämie says NO!
    28 19 Melden
    • Radesch 17.07.2017 11:18
      Highlight Die steigt ja nicht wegen der Zuwanderung... Alle Zuwanderer müssen ja auch zahlen. Ich denke, dass dort die Probleme in der Chefetage und/oder in Teilen der Bevölkerung liegen, die wegen jedem "Wehweh" zum Arzt müssen.
      20 14 Melden
  • SVRN5774 17.07.2017 09:14
    Highlight Das sind doch mal gute Nachrichten! :)
    54 23 Melden
  • RacKu 17.07.2017 08:53
    Highlight Wer braucht heute noch einen (DE) Chirurgen? Mit How To Videos kriegen wir das auch selber hin! 🤡
    60 20 Melden
    • Eskimo 17.07.2017 10:00
      Highlight Es gibt viele Schweizer die gerne Chirurgen geworden wären. Nur wurden die CH Ausbildungsplätze beschränkt.
      Aber dann wegen Ärztemangel jammern und Ärzte aus Griechenland Deutschland Polen und sogar afrikanischen Ländern importieren. Wirklich sehr Sinnvoll....
      76 8 Melden
    • RacKu 17.07.2017 10:29
      Highlight Studienplätze wurden aufgestockt. Wir müssen nur noch abwarten. 15 Jahre. 🙄
      24 3 Melden
    • Chääschueche 17.07.2017 11:54
      Highlight @Eskimo
      Das ist so. Der Ärztemangel existiert...Jedoch auch nur, weil Herr und Frau Schweizer wegen jedem SCHEISS ins Spital rennen und die Ärzte viel zu übervorsichtig sind...
      6 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 17.07.2017 08:15
    Highlight 15k pro Halbjahr ergibt 30k netto aufs ganze Jahr.
    Das sind immer noch ca. 300 neu zu bauende Wohnungen pro Woche.
    Tschüss schöne Schweizer Landschaft.
    75 66 Melden
    • RacKu 17.07.2017 09:09
      Highlight 😂 au mann! Hab gehört die Bauen jetzt alle in den Naturschutzzonen ihre Villen!
      29 52 Melden
    • herpderpschlerp 17.07.2017 09:16
      Highlight besser wenn ihr fensterplatz in der schule etwas zugebaut wird, dann sind künftige schüler vielleicht weniger abgelenkt
      35 38 Melden
    • Steely Dan 17.07.2017 11:15
      Highlight @Redly: die durchschnittliche Zunahme der Wohnfläche, die von Schweizern in Anspruch genommen wurde, wirkt sehr viel stärker auf die Zersiedelung als die Vermietung von alten Löchern in Wohnsilos an Immigranten. Mietest Du noch oder besitzt Du schon?
      17 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • axantas 17.07.2017 07:41
    Highlight Da wir nicht endlos ein markantes Zuwanderungsplus haben können, ist es ja keine schlechte Entwicklung, wenn sich das mal etwas normalisiert.

    Wir werden deshalb nicht untergehen...
    64 8 Melden
    • poesie_vivante 17.07.2017 10:08
      Highlight Normalisieren würde es sich, wenn mehr Leute die Schweiz verlassen als neu einwandern würden. Dann müssten wir uns auch nicht mehr täglich mit Dichtestress herumplagen.
      23 34 Melden
    • birkir einsteinson 17.07.2017 10:31
      Highlight @poesie_vivante was sind denn die Symptome von Dichtestress? Ich glaube ich habe das auch aber mein Hausarzt schreibt mich aus nicht erklärbaren Gründen nicht krank. Vielleicht kannst du mir ja helfen, damit ich meinem Arzt es besser erläutern kann.
      20 9 Melden
    • poesie_vivante 17.07.2017 11:06
      Highlight @birkir einsteinson

      Mit Dichtestress meine ich:

      - Permanenter Stau auf allen Autobahnen rund um die grossen Städte
      - Permanente überfüllte Züge auf den wichtigen Hauptachsen
      - Permanent überfüllte Geschäfte des täglichen Bedarfs in den grossen Städten

      Wenn Sie irgendwo auf der Alpe leben, dann haben Sie womöglich Glück gehabt und merken vom Dichtestress nichts - in allen städtischen Ballungszentren hingegen merken sie diesen sehr wohl.
      12 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 17.07.2017 07:38
    Highlight Und was soll daran schlecht sein?
    53 20 Melden
    • Lami23 17.07.2017 09:42
      Highlight Stichwort Gesundheitswesen.
      16 26 Melden
  • mein Lieber 17.07.2017 07:34
    Highlight Ich traue diesen Zahlen nicht, aber nur weil im gleichen Artikel etwas von boomender Wirtschaft in Deutschland, Spanien und Portugal erwähnt wird. Gibt es noch ein Paralleluniversum wo das so ist?
    32 26 Melden
    • Posersalami 17.07.2017 09:45
      Highlight In Portugal boomt die Wirtschaft wirklich, zumindest im Vergleich zu anderen Länder der € Zone. Eine Linke Regierung machts möglich, weil sie der Austerität entsagt haben.
      27 13 Melden
    • Reto32 17.07.2017 10:43
      Highlight Die EU-Wirtschaft hat momentan bessere Aussichten als die Schweiz. Während wir hier mit einer starken Währung kämpfen müssen, erhalten einige wirtschaftsschwache Regionen Aufschwung, in Frankreich werden liberale marktfreundlichen Reformen durchgesetzt und Deutschland hat eine tiefere Erwerbslosigkeit als die Schweiz
      20 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 17.07.2017 07:00
    Highlight Unatraktiv? Es sind immer noch 15'000 pro Jahr! Gesund wäre ein Saldo von 0.
    82 114 Melden
    • zombie woof 17.07.2017 08:40
      Highlight Natuerlich, und die SVP fuellt die Luecken
      42 48 Melden
    • Ökonometriker 17.07.2017 08:41
      Highlight Das sind 15000 pro 6 Monate, also extrapoliert 30000 im Jahr.
      36 10 Melden
    • RacKu 17.07.2017 08:48
      Highlight 😂✌️ mit Wirtschaft ist hier keine Beiz gemeint.
      33 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 17.07.2017 06:42
    Highlight Das hat sicher einen ganz tollen Impact auf unsere Wirtschaft.. aber immerhin ist die SVP jetzt zufrieden.
    33 69 Melden
    • Serjena 17.07.2017 07:59
      Highlight Oh ich weiss nicht, da kann die SVP dieses Thema doch nicht mehr bewirtschaften und was dann...
      22 13 Melden
    • Pisti 17.07.2017 10:02
      Highlight Wieso sollte die SVP ruhe geben? Das sind aufs ganze immer noch 4x so viel, wie der Bundesrat seinerzeit vorgeschwindelt hat. Und dazu kommen nochmals etwa so viel Asylanten, diese praktisch alle direkt in die Sozialhilfe.
      Es ist also noch genug Futter für die SVP vorhanden. 😉
      23 23 Melden
    • Fabio74 17.07.2017 18:28
      Highlight @Pisti Wie oft wollt ihr die Lüge noch bringen??
      Die Aussage hiess: ca 10'000 ZUSÄTZLICH zur durchschnittlichen Migration, die damals um 50'000 war...
      2 3 Melden
  • Redly 17.07.2017 06:31
    Highlight 'noch nie' ist seit 2007?

    Finde den Fehler.
    81 14 Melden
  • supergurke22 17.07.2017 06:31
    Highlight Ist doch gut
    48 20 Melden
  • derEchteElch 17.07.2017 05:47
    Highlight "Es kommen so wenige EU-Zuwanderer wie noch nie"

    Nun, "Wie noch nie" denke ich nicht, denn es waren weniger, als es die EU noch nicht gab..

    jedenfalls; Es ist gut so 😀👍
    80 42 Melden
    • Serjena 17.07.2017 08:04
      Highlight Ja dann können die "Eidgenossen" endlich auch die Arbeiten machen welche bis jetzt praktisch nur von Ausländern gemacht wurden. (Z.B. Im Reinigungsbereich....(ziemlich anstrengend und man wird allenfalls etwas schmutzig und Toiletten- Reinigung....)
      37 35 Melden
    • Eskimo 17.07.2017 09:06
      Highlight @serjena
      Nur weil weniger kommen heisst nicht dass keine mehr kommen. Ausserdem sind diejenigen die gekommen sind auch immer noch hier.
      Und ja wenn man in die Schweiz kommen will, gilt es zu arbeiten.
      Die allermeisten der Einwanderer sind aber nicht deswegen hier.....
      31 32 Melden
    • Donald 17.07.2017 09:24
      Highlight @Serjena
      Da hast du etwas falsch verstanden. Die Ausländer, welche das bereits machen, gehen ja nicht weg. Daher mache ich mir keine Sorgen.

      Sorry, musste sein. Auf einen dummen Kommentar folgen noch dümmere. Gesetz des Internets.
      20 11 Melden
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