Schweiz
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Entgegen der EU-Waffenrichtlinie: Sturmgewehr soll in Schweizer Stuben bleiben

02.03.18, 17:35 02.03.18, 18:28


Er soll die Waffe behalten dürfen.  Bild: KEYSTONE

Sportschützen und -schützinnen sollen weiterhin mit halbautomatischen Gewehren schiessen und Armeeangehörige ihre Waffen nach der Entlassung behalten dürfen. Der Bundesrat will die EU-Waffenrichtlinie pragmatisch umsetzen.

Möglich machen dies Ausnahmebewilligungen vom vorgesehen Verbot dieser Waffen. Im Zentrum der verschärften EU-Vorschriften stehen halbautomatische Gewehre und Pistolen mit Magazinen mit grossem Fassungsvermögen. Darunter ist das Sturmgewehr 90 der Schweizer Armee, das auch Sportschützen üblicherweise benützen.

Für Gewehre liegt die Grenze bei 10 Schuss im Magazin, für Pistolen bei 20 Schuss. Diese Waffen seien gefährlich, weil mit ihnen ohne Nachladen mehrere Male geschossen werden kann. Ziel der neuen Gesetzgebung ist, den Zugang zu diesen Waffen zu beschränken und den Informationsaustausch im Schengen-Raum zu verbessern.

Regelmässige Trainings nachweisen

Am Freitag verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zur Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie in der Schweiz. Im Antrag nimmt er Rücksicht auf die Sportschützen. Sie können weiterhin mit Sturmgewehren schiessen, wenn sie entweder Mitglied in einem Schiessverein sind oder nachweisen können, dass sie regelmässig schiessen.

Umfrage

Die EU will das Schweizer Sturmgewehr verbieten. Gut oder schlecht?

  • Abstimmen

5,349 Votes zu: Die EU will das Schweizer Sturmgewehr verbieten. Gut oder schlecht?

  • 52%Blöde Frage: Schlecht natürlich! Geht's denen noch!
  • 25%Find ich gut. Mehr Waffen = mehr Gewalt.
  • 23%So lange sie mir das Feldtelefon 56 nicht abnehmen ist mir das Wurst!

Wer seine Armeewaffe nach dem Dienst übernehmen will, kann dies weiterhin tun. Möglich macht das eine Ausnahmeregelung, die mit der EU ausgehandelt werden konnte.

Wer bereits eine Waffe besitzt, die gemäss Richtlinie verboten ist, muss dies innerhalb von drei Jahren beim kantonalen Waffenbüro bestätigen lassen. Nötig ist das nur, wenn die Waffe noch nicht registriert ist oder wenn der Besitzer sie nicht direkt bei der Entlassung aus dem Dienst von der Armee übernommen hat.

Ausnahmebewilligungen sind auch für Sammler und Museen möglich. Sie können verbotene halbautomatische Waffen in ihren Beständen haben, wenn sie nachweisen können, dass sie sie sicher aufbewahren. Waffen, für die die Ausnahmebewilligung nötig ist, müssen Sammler und Museen in einer Liste aufführen.

Drohung mit Referendum

Die EU-Waffenrichtlinie stand von Beginn weg im Visier der Kritik: Der Schweizerische Schiesssportverband, der Schweizerische Unteroffiziersverband und Pro Tell, die Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht, drohten bereits mit dem Referendum. Von den grossen Parteien stellte sich die SVP gegen die Vorlage.

Als «Schengen»-Land ist die Schweiz jedoch verpflichtet, beim nach den Terroranschlägen von Paris von der EU verschärften Waffenrecht nachzuziehen. Sie muss die neuen Bestimmungen bis zum 31. Mai 2019 umsetzen.

Der Bundesrat betont in seiner Botschaft nun die Wichtigkeit des Schengen-Abkommens für die Schweiz bei der Bekämpfung von Kriminalität. Das Dublin-Abkommen wiederum sei zentral für die Schweizer Asylpolitik. Ausserdem führt er Kosten ins Feld.

Ein eigenes, mit «Schengen» vergleichbares System für die innere Sicherheit aufzubauen, würde laut einem Anfang Jahr veröffentlichten Bericht 400 bis 500 Millionen Franken kosten. Ein Wegfall von Schengen/Dublin würde der Volkswirtschaft Einkommensverluste von bis zu 11 Milliarden Franken im Jahr verursachen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bätzi 05.03.2018 16:13
    Highlight Alles halb so wild, Die Schützen können weiterhin ihren Sport betreiben. Und die Sammler und Jäger können genau so Ihrem Hobby Fröhnen. Das einzige was sich ändert es wird wird wieder einmal Bürokratischer hol dir die Bewilligung sowieso und den Soderschein Sowieso.
    In Deutschland gibt es fast die selbe Diskussion mit den Schützenverein. Ergo alles halb so wild.
    1 3 Melden
  • Paisley Parker 03.03.2018 20:43
    Highlight Auch wenn der Titel des Artikels sugeriert, dass die Schweiz der EU getrotzt hat...

    Heute wurde Geschichte geschrieben. Die Schweiz hat ihre Eigenständigkeit verloren.

    Die EU weiss nun, dass sie mit ein wenig Druck auf unsere Politiker, ihre Interessen gegen den Volkswillen einer Nation (Ja, wir hatten mal eine Volksabstimmung zu dem Thema) durchdrücken kann.

    Heute ist es das Waffengesetz. Was ist es morgen?

    Ausser hohe Kosten wird dieses Gesetz nur eines erreichen: die immer krassere Spaltung des schweizer Volkes.

    Wir werden gerade durch die EU in eine sehr gefährliche Richtung gedrängt.
    19 2 Melden
    • just sayin' 03.03.2018 23:12
      Highlight interessanterweise sehen das viele nicht so.

      bei der nobillag abstimmung riefen die gegner laut, dass die direkte demokratie gefährdet würde.

      und bei diesem thema hört mann keinen ton davon.

      ist fast wie 1938 in deutschland. „es sind ja nur die juden betroffen! mich betrifft das nicht!“

      überspitztes beispiel?
      vieleicht.

      von der grundidee demokratisch bestimmte gesetze auszuhebeln, aber ziemlich identisch
      7 1 Melden
  • joe 03.03.2018 08:30
    Highlight Feldtelefon 50
    5 1 Melden
    • NotWhatYouExpect 03.03.2018 09:45
      Highlight Ach da werd ich schwach XD wie haben wir es doch geliebt dem gegenüber beim Anschließen einen kleinen Stromschlag zu geben XD
      1 0 Melden
    • joe 03.03.2018 11:12
      Highlight Wäre immer noch zuverlässiger als All-IP!
      4 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 03.03.2018 12:26
      Highlight Naja... aber damit könntest du auch keine Millionen von Anschlüssen verwalten.
      0 1 Melden
    • joe 03.03.2018 12:56
      Highlight Ich upgrade mein FT50 mit einer Zen64. Hat in der RS schon super funktioniert!
      2 0 Melden
  • Saul_Goodman 03.03.2018 08:16
    Highlight Hey ja lieber mal einfach prinzipiell gegen die Eu sein und alles was sie tun, anstatt zu schauen worum es überhaupt geht und nachzudenken 🤔
    Wir lassen uns von der eu sicher keine sicheren waffengesetze aufschwatzen und unsere ur-schweizerischen roaminggebühren behalten wir in jedem fall auch! Nur das das gesagt ist!
    8 15 Melden
    • Paisley Parker 03.03.2018 20:56
      Highlight Ich denke die meisten wissen ganz genau worum es geht. Und du?

      Auch wenn dich DIESE Gesetzesänderung nicht betrifft, so wurde der EU signalisiert, dass sie über die Köpfe der schweizer Bevölkerung hinweg und in eklatantem Verstoss gegen unsere direkte Demokratie, unsere Gesetze diktieren kann.

      Heute ist es das Waffengesetz. Morgen vieleicht Gen-Food, Chlorhühner, Klonen etc etc.

      Ein Referendum ist so sicher wie das Amen in der Kirche und wird uns Schweizer nur noch mehr entzweien.

      Heute ist ein schwarzer Tag für die Schweiz. Auch wenn noch nicht alle das bemerkt haben.
      16 2 Melden
    • Stephan Löffel 04.03.2018 14:56
      Highlight EU mampft Schweiz, das war schon immer das Ziel. In jeder Beziehung. Und gratis. Wo immer es geht. An vielen Orten haben sie es ja auch schon geschafft. Waffen noch nicht. Oder doch ? Mit leichtem oder auch hartem Druck wie bei den Flugzeugen. Ja auch wir dummen kleinen Bürger merken das. EU. Wenn ich aber jeden einzelnen Staat einzeln betrachte.....haben die noch viel "Entwicklungspotential" wie mein ehemaliger Chef immer zu Nieten diplomatisch gesagt hat. Ich finde auch, es braucht NEUTRALE KRÄFTE. Welche die Köpfe der Leute wieder zurechtrücken. Dafür ist die Schweiz da.
      2 1 Melden
  • MeinSenf 03.03.2018 07:03
    Highlight Zur Klarstellung für alle EU-Pauschalkritiker: Die EU verbietet uns gar nichts. Sie sagt lediglich, was auf ihrem Gebiet verboten ist. Es ist unser Bier, ob wir als Schengener Mitgliedstaat hier ebenfalls nachziehen WOLLEN oder nicht. Der EU ist's egal. Aber beides hat Konsequenzen: Verbleib im Schengener Sicherheitsraum Ja oder Nein.

    Soviel zum Formalen. Über den Inhalt der Waffenrichtlinie darf man natürlich seine Meinung haben. Und sofern man Mitglied der EU ist, kann diese auch aktiv mit einbringen. Aber das wollen wir ja nicht... Ne Faust im Sack ist vieeel die bessere Lösung :-)
    6 8 Melden
    • just sayin' 03.03.2018 23:19
      Highlight „zum waffengesetz darf mann eine meinung haben“

      jep! eine meinung darfst du schon haben. deine meinung und stimme ist aber offenbar nichts mehr wert.

      wenn die eu ein wenig druck macht, wertet das unsere regierung scheinbar höher als nationale gesetze welche demokratisch entstanden sind.

      wir hatten mal direkte demokratie hier
      9 1 Melden
  • bruce 03.03.2018 06:28
    Highlight Mal abgesehen vom tatsächlichen Nutzen dieser Regelung, welche ich persönlich gut fände, ist es doch ein wenig bedenklich wie viele Kommentarschreiber das Thema hier für EU bashing benutzen. Die Regelung ist eine Folge des Schengen-Dublin Abkommens und der Beitritt zu diesem Abkommen wurde in der Schweiz per Volksabstimmung angenommen. Es hat also nichts mit einer EU Mitgliedschaft oder "heimlichem Gehorsam" zu tun. Es wäre doch besser einfach sachlich über das Thema zu diskutieren und Argumente vorzubringen...
    6 10 Melden
  • David Rüegg 03.03.2018 06:17
    Highlight Das Sturmgewehr 90 ist eine Kriegswaffe, kein Spielzeug, kein Sportgerät und Selbstverteidigungsartikel. Objektiv betrachtet gibt es eigentlich keinen Grund, weshalb Privatpersonen das Recht haben sollten, solche Waffen zu besitzen. Für den Schiesssport gibt es adäquate Alternativen und dass das Sturmgewehr im Keller des Soldaten die Wehrhaftigkeit erhöht ist ohnehin ein Ammenmärchen.
    5 18 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.03.2018 10:55
      Highlight Warum ist das ein Ammenmärchen?
      8 5 Melden
    • David Rüegg 03.03.2018 13:38
      Highlight Erklär mir doch mal, weshalb es notwendig sein soll, dass "Soldaten" ihre Waffe zuhause lagern? Welchen strategischen Vorteil aus Sicht der Armee bringt das?
      1 11 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.03.2018 14:28
      Highlight Schnellere Bewaffnung im ernstfall, keine Ahnung, vielleicht. Bin kein Spezialist. Keine Ahnung. Oder kein Klumpenrisiko wenn alle Waffen am gleichen Ort sind, mehr Sicherheit, da alle verstreut. Etc. Was ist den dein Argument?
      12 0 Melden
    • Paisley Parker 03.03.2018 23:38
      Highlight @David Rüegg: Doch. Ein Stgw90 (und andere halbautomatische Waffen) haben ihre Berechtigung im Schiesssport.

      sie sind dir scheinbar nicht bekannt, aber es gibt sie
      10 1 Melden
    • David Rüegg 04.03.2018 08:12
      Highlight @ Sebastian: Ein Krieg kommt nicht von einem Tag auf den anderen, auf sowas wäre die Armee ohnehin nicht vorbereitet... wird dir schon in der RS beigebracht.
      @ Paisley: Die Tatsache, dass man ein Sturmgewehr auch für Wettkämpfe brauchen kann ändert nichts daran, dass es eine Kriegswaffe ist. Für den Sport gibt es Alternativen
      1 6 Melden
  • Telomerase 02.03.2018 21:35
    Highlight Klassisches Beispiel eines "Security Theater" (https://en.wikipedia.org/wiki/Security_theater)

    Bringt nichts, kostet nur und kehrt die Stimmung gegen das Schengenbündnis noch weiter.
    33 5 Melden
  • Stephan Löffel 02.03.2018 21:07
    Highlight auch ich bin dafür: je mehr Waffen je besser. Aber nur Waffen der ARMEE. Sonst nichts. und ein 20er Pack Muni. Und wenn festgestellt wurde, dass der Kamerad geschossen oder das Pack verbraucht hat, wandert er nen Monat in den Knast. Ausserdem wird ihm ein Krminalverfahren angehalst, ein ziviles wo genau festgestellt wurde, warum die Waffe verwendet wurde. So sehe ich das. Denn falls mal irgendwas geschieht, darf man sich ruhig wehren dürfen. Aber ausgebildet. Alte Waffen zurück oder unbrauchbar als Souvenier. Angst vor Waffen ist nicht nötig. Aber Angst vor Menschen. Ein Messer ist auch eine.
    17 43 Melden
    • David Rüegg 03.03.2018 13:39
      Highlight Bist du vertraut mit der Entwicklung der Selbstmorde durch Schusswaffen, vor und nach Einzug der "Taschenmunition"?
      0 6 Melden
    • just sayin' 03.03.2018 23:25
      Highlight @david rüegg

      bist du vertraut mit der anzahl suizide (vor und nach dem einziehen der taschenmun)?

      wenn jemand sein leben beenden will, soll er also vor einen zug springen (und möglichst noch ein paar menschen fürs leben traumatisieren?

      krasse meinung
      8 1 Melden
    • David Rüegg 04.03.2018 08:17
      Highlight Vielleicht solltest Du Dich mal etwas eingehender mit dem Thema auseinandersetzten bevor Du mir "krasse Meinungen" unterstellst: Die Verfügbarkeit von "Mitteln" spielt bei Affekthandlungen (wie Selbstmorde dies häufig sind) eine grosse Rolle. Es rettet also durchaus Leben, wenn weniger Waffen im Umlauf sind.
      0 6 Melden
    • just sayin' 04.03.2018 14:27
      2 0 Melden
    • just sayin' 04.03.2018 15:42
      Highlight @david rüegg

      es ist klar zu erkennen (ausser du zweifelst an den zahlen des bfs), dass die suizidrate seit jahren steigt. mit oder ohne taschenmunition.

      wenn suizide per gesetz verunmöglicht werden sollen, so sollten wir sofortbadewannen, haartrockner, medikamente, seile, züge, brücken und scharfe gegenstände verbieten.

      weiter bin ohnehin der meinung, dass ich die freiheit haben soll, mein leben zu beenden, wann immer ich will.
      8 0 Melden
  • Chrigi-B 02.03.2018 20:41
    Highlight Wie viele legal erworbene Waffen wurden bei den letzten Anschlägen verwendet? Wie viele Attentäter waren den Geheimdiensten bekannt? Was für Waffen werden bei allg. Straftaten verwendet? Lieber proaktiv gegen korrekte Bürger vorgehen.

    Das wären die unbequemen Fragen, welche sich das EU Parlament stellen sollte. Aber es ist typisch - Pseudolösung olé....
    93 16 Melden
    • Djinn 03.03.2018 01:24
      Highlight Bei Anschlägen sind Waffen welche zuhause liegen nicht wirklich nützlich. Wie viele korrekte Bürger haben schon in Eifersucht die Verflossene oder deren Liebhaber erschossen? Unter Morden machen Beziehungsdelikte den grössten Teil des Kuchens aus und nicht Anschläge.
      16 13 Melden
    • David Rüegg 03.03.2018 06:11
      Highlight hast du dir schon mal überlegt wo die Waffen herkommen welche auf dem "Schwarzmarkt" landen? Die wenigsten Hersteller werden wohl für direkt für dieses Segment produzieren. Die Rechnung ist tatsächlich ganz einfach: je mehr Waffen im Umlauf sind, desto höher die Waffengewalt.
      4 9 Melden
    • reaper54 03.03.2018 08:16
      Highlight @Djinn und die EU richlinie bringt diesbezüglich genau 0. Oder inwiefern soll es von bedeutung sein mit welcher Magazingrösse geschossen wurde?
      Zudem heisst ein Restriktives Waffengesetz nicht, dass weniger Personen ermordet werden. GB hat ein viel restriktiveres Waffengesetz als die Schweiz aber die höhere Mordrate.
      8 1 Melden
    • Djinn 03.03.2018 10:15
      Highlight @reaper54
      Gegenfrage. Wofür braucht es grosse Magazine? Jäger brauchen sie nicht, denn die sollten ja möglichst bald treffen, auch Sportschützen haben im Schiessstand genügend Zeit um nachzuladen. Ich kenne nur zwei Parteien für welche viel Munition einen wirklichen Vorteil bedeutet, nämlich Terroristen und Amokläufer. In Grossbritannien sind soziale Spannungen und daraus entstandene Gangs das Problem und glauben Sie, es würde besser werden, wenn mehr Waffen verfügbar sind? PS Zu den Mordopfern gehören ja meist Gangmitglieder.
      1 8 Melden
    • reaper54 03.03.2018 10:28
      Highlight @Djinn Gerade als Sportschütze ist ein grösseres Magazin von essentiellem Vorteil, heisst nur 1x einrichten was das bessere Schussbild abgibt als wenn man sich andauernd bewegen muss.
      Aber eben es sind Personen wie sie welche die Materie garnicht interessiert sondern die einfach ihren Standpunkt durchpauken wollen. Und im nächsten Atemzug regt man sich über einen Trump auf der nichts weiter als ein Auswuchs aus diesem Hochschaukeln ist.
      7 1 Melden
    • Djinn 03.03.2018 10:55
      Highlight @reaper54
      Bei Wettkämpfen ist doch der Vergleich mit anderen das Ziel und wenn für alle die Bedingungen gleich sind ist es weiterhin Fair. Da alle gleich oft rumruckeln müssen, sehe ich kein Problem, es wird immernoch der Beste gewinnen. Gefällt Ihnen das Schussbild nicht, naja üben Sie. Gitarren verstimmen sich auch ständig und dennoch gibt es Menschen welche bedeutend besser Spielen als ich, aber es macht mich nicht wirklich traurig.
      2 10 Melden
    • Djinn 03.03.2018 11:09
      Highlight @reaper54
      PS ein Vorteil gegen über wem? Allen anderen welche die selben Voraussetzungen haben?
      1 8 Melden
    • Chrigi-B 04.03.2018 03:46
      Highlight Meine Güüüüte! Es ist glasklar eine Pseudoübung für Pseudosicherheit! Ich kann in den Sommerferien in den Kosovo, Mazedonien oder Serbien fahren und ein vollautomatisches Sturmgewehr(AK47) auf den Rücksitz legen. Die Chancen in einer Kontrolle hängen zu bleiben sind etwa 1 zu 100. Das ist unser Problem!
      10 0 Melden
  • Chrigi-B 02.03.2018 20:35
    Highlight Referendum olé... Wo kann man unterschreiben?
    46 15 Melden
  • Bombenjunge 02.03.2018 20:24
    Highlight Die EU kann sich verpi**en. Wir sind eine Milizarmee.
    56 29 Melden
    • FabianK 02.03.2018 21:59
      Highlight Die Regelung hat zwar überhaupt nichts mit der Armee zu tun, weil es nur um Waffen geht, die nach dem Armeeaustritt übernommen werden, aber ansonsten finde ich auch, dass die die EU nichts in der Schweiz zu verbieten hat.
      30 8 Melden
    • just sayin' 03.03.2018 23:29
      Highlight @FabianK

      nein. es geht eben nicht nur um ehemalige armeewaffen.

      lies die vorlage
      3 0 Melden
  • hävi der spinat 02.03.2018 19:31
    Highlight Die EU hat in der Schweiz überhaupt nichts zu verbieten.

    Genau darum sind wir ja nicht Mitglied geworden.
    130 53 Melden
    • Zwerg Zwack 03.03.2018 01:02
      Highlight Artikel gelesen? Dies ist, weil wir Mitglied des Schengenraums sind.
      21 9 Melden
    • David Rüegg 03.03.2018 06:08
      Highlight und wir sind halt trotzdem teil von Europa und sitzen doch im gleichen Boot... deshalb war ich persönlich schon immer gegen den Alleingang der Schweiz (auch wenn die EU alles andere als superduper ist)
      2 6 Melden
    • just sayin' 03.03.2018 23:02
      Highlight unsere regierung kuscht genug vor der eu, dass sie es leider nicht mal befehlen muss
      5 1 Melden
    • David Rüegg 04.03.2018 08:21
      Highlight @ just sayin': "Unsere Regierung" begreift möglicherweise, dass eine gute wirtschaftliche Zusammenarbeit mir der EU von weit grösserer Bedeutung für unser Land ist, als ein paar Armeewaffen im Keller lagern zu dürfen...
      0 3 Melden
    • just sayin' 04.03.2018 14:21
      Highlight @david rüegg

      sie haben die vorlage offensichtlich nicht gelesen. es geht um deutlich mehr.

      und mein hauptproblem ist, dass das stimmvolk offensichtlich nicht mehr gefragt ist, wenn es darum geht unsere gesetze zu ändern.
      2 0 Melden
  • Watcher 02.03.2018 18:07
    Highlight Was hat die EU diesbezüglich mit der Schweiz zu tun? Nicht, dass ich für Waffen bin, aber, ist die Schweiz nun definitiv offiziell in der EU? Oder läuft immer noch alles hinter verschlossenen Türen im geheimen Rahmen ab? Ade Demokratie...
    105 35 Melden
    • Stephan Löffel 02.03.2018 21:18
      Highlight Da hat irgendein Euro Politiker wieder mal einen Wunsch geäussert. Und unsere Politiker denken öffentlich drüber nach. Ich finde das jämmerlich.
      Nur weil die da drüben nicht dürfen und neidisch sind und ihre Augen zusammenkneiffen wenn sie zu uns schauen, müssen wir noch lange nicht nach deren Tanze pfeiffen. echt.

      Unser System hat gut geklappt mit den üblichen Ausnahmen. Jedem Soldaten wird eingebläut, was er mit der Waffe am Ende seiner Dienstzeit tun soll , und was ihm blüht, wenn sie geklaut wird.

      Er/ sie kann sie ja auch jederzeit im Zeughaus abgeben/einlagern. inkl Muni. Frechheit.
      17 7 Melden
    • Butzdi 02.03.2018 21:48
      Highlight Es steht im Text: wegen Schengen.
      Als «Schengen»-Land ist die Schweiz jedoch verpflichtet, beim nach den Terroranschlägen von Paris von der EU verschärften Waffenrecht nachzuziehen.
      15 12 Melden
    • Saul_Goodman 03.03.2018 08:22
      Highlight Haha wir haben ja nur die höchste dichte an "üblichen ausnahmen" europas... doch doch klappt alles super! Wir haben das voll im griff!



      2 5 Melden
    • just sayin' 03.03.2018 23:33
      Highlight @Butzdi

      nein. die schweiz ist nicht verpflichtet. es wäre alles verhandlungssache.
      4 0 Melden

EDA relativiert Cassis' Aussage: Flankierende Massnahmen weiterhin «rote Linien» 

Die Schweiz sei bereit, im Rahmen der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen bei den flankierenden Massnahmen der EU entgegen zu kommen, sagte Cassis am Mittwoch. Nun hat das Aussendepartement die Aussagen des Bundesrates relativiert.

Bundesrat Ignazio Cassis ist bereit, im Rahmen der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen bei den flankierenden Massnahmen der EU entgegenzukommen.

«Wir müssen, sowohl die EU wie die Schweiz, hier bereit sein, über den eigenen Schatten zu springen und kreative Wege zu finden», sagte der Schweizer Aussenminister am Mittwoch in der Sendung «Rendez-vous» von Radio SRF.

Schon lange kritisiert Brüssel die flankierenden Massnahmen, die Arbeitnehmende vor Dumpinglöhnen und …

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