Schweiz
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Bundesrat droht, die Zahlung der Kohäsionsmilliarde an die EU neu zu beurteilen

21.12.17, 12:44 21.12.17, 15:10


Der Bundesrat reagiert auf den Entscheid der EU Kommission zur Börsenregulierung. Er erwägt, die Stempelsteuer abzuschaffen, um den Börsen- und Finanzplatz zu stärken. Bei der bereits versprochenen Kohäsionsmilliarde geht er über die Bücher.

Doris Leuthard. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat kritisiert die EU-Kommission für den Entscheid, die Gleichwertigkeit der Börsenregulierung nur befristet anzuerkennen. Bundespräsidentin Doris Leuthard stand am Donnerstag in Bern vor die Medien.

«Wir betrachten die befristete Anerkennung als klare Diskriminierung der Schweiz»

Doris Leuthard 

Die Schweiz habe in den vergangenen Wochen auf verschiedenen Ebenen interveniert und ihre Position deutlich gemacht. Und diese sei klar: Die Schweiz erfülle die Bedingungen für die Anerkennung der Börsenäquivalenz genauso wie die anderen Drittstaaten, die eine unbefristete Anerkennung bekommen hätten. Deshalb sei der Entscheid eine Diskriminierung.

Sachfremd und inakzeptabel

Auch die Verbindung dieses technischen Dossiers mit den institutionellen Fragen sei sachfremd und inakzeptabel. Der Bundesrat habe an einer Sitzung am Donnerstag seine Haltung zum Entscheid festgelegt. 

«Aus Sicht des Bundesrates gibt es Zweifel an der Rechtmässigkeit dieses Entscheides»

Doris Leuthard

Der Bundesrat habe auch den Eindruck, dass der Entscheid der EU zum Ziel habe, den Finanzplatz Schweiz zu schwächen. Er wolle den Beschlüssen der EU Massnahmen entgegensetzen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz erhöhten.

Stempelabgabe abschaffen

Der Bundesrat beschloss laut Leuthard, den Börsen- und Finanzplatz zu stärken. Das Finanzdepartement wurde beauftragt, dem Bundesrat bis Ende Januar Vorschläge zu unterbreiten. Dabei steht die Abschaffung der Stempelabgabe im Vordergrund.

Die Abschaffung der Stempelsteuer ist im Parlament seit langem ein Thema, zuletzt im Zusammenhang mit der Unternehmenssteuerreform III. Das Vorhaben wurde aber auf Eis gelegt, um die Volksabstimmung nicht zu belasten. Grund sind die hohen Kosten.

Aus der Umsatzabgabe nimmt der Bund heute rund 1,30 Milliarden Franken ein, aus der Versicherungsabgabe 700 Millionen Franken. Hinzu kommt die Emissionsabgabe auf Eigenkapital, die über 200 Millionen Franken einbringt. Die Abschaffung aller Stempelabgaben würde also ein Loch von gut 2 Milliarden Franken in die Bundeskasse reissen.

Kohäsionsmilliarde neu beurteilen

Der Entscheid der EU belaste auch die bilateralen Beziehungen in wichtigen Dossiers, sagte Leuthard weiter. Die Kohäsionsmilliarde sei verschiedentlich genannt worden. Der Bundesrat behalte sich vor, die Arbeiten an der Vernehmlassungsvorlage angesichts dieser Entwicklung «neu zu beurteilen».

«Der Bundesrat stand immer für die Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen ein», sagte die Bundespräsidentin. Er habe das Weiterführen der Verhandlungen für ein institutionelles Abkommen als Ziel für 2018 festgelegt. Er habe aber auch festgestellt, dass weiterhin grosse Differenzen bestünden. Deren Überwindung setze die gegenseitige Bereitschaft voraus, eine sachliche Diskussion in vertrauensvollem Klima zu führen.

Die Reaktionen

Kaum hatte Doris Leuthard ihr Statement abgegeben, wurde ihr Auftritt auf den sozialen Medien bewertet. Eine Mehrheit begrüsste, dass der Bundesrat «endlich einmal klare Worte» wählte.

Es gibt aber auch Kritik. Beispielsweise von SP-Nationalrätin Claudia Friedl.

Auch Natalie Rickli (SVP) ist von der Bundespräsidentin enttäuscht. Sie hofft nun auf das Parlament.

(mlu/fvo/sda)

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: undefined/SDA

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    Alle Leser-Kommentare
  • beaetel 23.12.2017 01:27
    Highlight Die EU erteilt nur eine befristete Erlaubnis und der bürgerlich geführte Bundesrat sieht die Chance, die Transaktionssteuer auf Spekulationen zu eliminieren? Teuer sind die Courtagen und nicht die Stempelsteuer ... Zuviel Trump reingezogen? Spekulanten schonen, Arbeit besteuern und bei den Armen sparen. Einfach nur pervers.
    0 0 Melden
  • blaubar 21.12.2017 20:34
    Highlight Was für die EU eine Kohäsionsmilliarde ist, ist für die Schweiz eine Adhäsionsmilliarde.
    3 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 21.12.2017 19:37
    Highlight Vertrag unter Freunden! Verhandlungen unter Feinden!
    1 1 Melden
  • Barracuda 21.12.2017 17:49
    Highlight Frecher als das unsägliche Gebaren der EU ist eigentlich nur noch der Vorschlag, man wolle die Stempelsteuer abschaffen. Sorry, aber wie krank ist das denn. Der Vorwand ist absolut durchschaubar und wer davon profitiert sollte auch jedem klar sein.
    7 1 Melden
  • Schweizer Bünzli 21.12.2017 16:32
    Highlight Brauchen die Banken wirklich Entwicklungshilfe in der Höhe von 2 Mia. jährlich?
    8 1 Melden
  • Cityslicker 21.12.2017 16:24
    Highlight „Diskriminierung!“, „Zweifel an der Rechtmässigkeit dieses Entscheides!“ - Mein Gott, dieses Suhlen in der Opferrolle ist doch einer Schweiz unwürdig. Und die Rechtmässigkeit anzufechten, ist ja nun wirklich Realsatire: Das ach so böse Rahmenabkommen würde ja gerade zu definierten Standards für die Klärung unterschiedlicher Rechtsauffassungen führen - wo will man diese aber bis dahin geltend machen?!
    7 13 Melden
    • Shabina 21.12.2017 16:49
      Highlight Das Rahmenabkommen ist ein Unterdrückungsabkommen. Wenn es für dich legitim ist, dass die Klärung von verschiedenen Rechtsauffassung durch die Gerichte einer der beiden Vertragsparteien erfolgt, würde ich gerne mit dir Verträge abschliessen und dann meine Vorstellungen durchdrücken.
      4 3 Melden
  • Nosgar 21.12.2017 15:16
    Highlight Ich würde den Gotthard für ausländische Fahrzeuge schliessen.
    13 15 Melden
    • Fabio74 21.12.2017 21:14
      Highlight Netter Versuch. Retorsionsmassnahmen aus dem Kindergarten. 70% des alpenquerenden Verkehrs gehen um die Schweiz rum.
      Mit den restlichen 30% machst du A und F wütend, mehr aber nicht.
      Und wenn die EU-Staaten rigorose Grenzkontrollen einführen oder sonstige Storys?
      2 3 Melden
  • Kaffo 21.12.2017 15:12
    Highlight Es ist leicht mit Geld um sich zu schmeissen wenn man es nicht selbst verdient hat. Wer ist der stärkere? Ich wette die EU gewinnt.
    13 1 Melden
  • Grigor 21.12.2017 15:05
    Highlight Wir wollen also jährlich auf 2 Mia. verzichten um 1 Mia. nicht zahlen zu müssen. Ich war nicht gut in Mathematik, aber macht das wirklich Sinn?
    18 4 Melden
    • Asmodeus 21.12.2017 16:03
      Highlight Für die Lobbyisten und die Banken? Oh ja.
      12 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 16:42
      Highlight Zur Präzisierung: EINMALIG 1,3 Mia. sparen, dafür JÄHRLICH 2 Mia. ans Bein streichen.
      6 0 Melden
  • Granini 21.12.2017 14:57
    Highlight Ich schnalls schon lange nicht mehr was da läuft. Aber:

    A. Gut wehrt sich der Bund. Zeigt mal Courage!

    B. Ich dachte diese Geldschenkung sei nicht an Bedingungen gebunden? Plötzlich doch irgendwie nicht? Was isch das fürne Chindergarte?
    23 7 Melden
  • sheshe 21.12.2017 14:56
    Highlight Ja super, dann bezahlen wir einfach statt 5% Stempelsteuer neu 7.7% Steuer auf z.B. Versicherungsprämien, wie die anderen Länder (angeglichen an MwSt.-Satz), oder was?
    10 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.12.2017 14:56
    Highlight Dienen die klaren Worte allenfalls nur als Ablenkung für die Stempelsteuerabschaffung?
    23 3 Melden
  • Juliet Bravo 21.12.2017 14:56
    Highlight Die EU hat immer wieder klar gemacht, das sie von der CH auch ein Entgegenkommen erwartet und wir nicht immer nur profitieren könnten. Die CH hat all diese Gelegenheiten verschleppt, sich taub und stur gestellt - Fortschritte gab es 0 bei diesem Rahmenabkommen. Dass man jetzt langsam keine Geduld mehr für unsere Sonderzüglein hat, ist doch klar!
    16 26 Melden
  • Schweizer Bünzli 21.12.2017 14:28
    Highlight Mit der Stempelsteuer könnte man locker die ganze SRG und alle von den Gebühren finanzierte Privatsender finanzieren (und noch ein paar dazu). Aber eben: Jedem das Seine, mir das Doppelte. Hauptsache, den Banken geht es gut.
    39 14 Melden
  • einmalquer 21.12.2017 14:23
    Highlight Hopp Schwiiz
    Hopp Bundesrat
    stellt die EU in den Senkel,

    verweigert die 100 Millionen im Jahr für ein paar wenige Länder, blutet die EU finanziell aus – sie hat es verdient, ohne das unser Geld wird die EU ein- und zusammenbrechen. Denn bei einem Budget von nur gerade 150 Milliarden der EU sind die 100 Millionen aus der Schweiz entscheidend.

    Und nebenbei wird auch noch der Herzenswunsch aller Reichen und Finanzer erfüllt und die Stempelsteuer abgeschafft, so wir entziehen uns selbst 2.4 Milliarden Einnahmen pro Jahr.

    So gewinnen wir gegen diese EU – immer. Weiter so!
    33 22 Melden
    • Oberon 21.12.2017 14:52
      Highlight Ich meine sogar gehört zu haben das die EU voller Ehrfurcht der Schweiz eine Mitgliedschaft ohne Bedingungen anbieten will.

      Die Drohungen wirken macht weiter so wir können uns sicher durchsetzen. Im Notfall kündigen wir alle Verträge und dann hat die EU den Dreck.

      13 10 Melden
  • Tropfnase 21.12.2017 14:18
    Highlight Na Dorli, hast deinen Junker zu früh geknuddelt!
    Finde die Neubeurteilung richtig, eigentlich sollte dass sogar vor das Volk kommen! Den Eines dürfte jatzt klar sein. Die EU erpresst Staaten um ihre Ziele zu erreichen.
    78 13 Melden
    • MARC AUREL 21.12.2017 15:38
      Highlight Das hat nichts mit erpressen zu tun! Nur profitieren geht nicht..
      14 6 Melden
    • 〰️ empty 21.12.2017 16:02
      Highlight Das ist kein Kuddeln, das ist Verhandlungstaktik.
      10 2 Melden
    • Oberon 21.12.2017 19:24
      Highlight Das schlimme ist ja, dass wir nicht wirklich vieles in die Verhandlungsmasse einbringen können.

      Vielleicht sollten die Gedanken in einen eigenen Wirtschaftsraum mit den Ländern ins Auge gefasst werden die in etwa gleichgesinnt sind.
      Ich würde diese Partner auch eher in der ganzen Welt suchen und nicht geografisch begrenzen.

      3 1 Melden
  • TheMan 21.12.2017 13:54
    Highlight Naja Leuthard wird 0 Chancen haben. A wird die SP dagegen sein etwas gegen die EU machen. B. Linke Politiker haben zu Oft dan Kniefall vor der EU gemacht. Und C. Durch die Verarschung am Schweizer Volk mit den Bilateralen, PFZ un Nichtumsetzung der MEI, müssen wir fast die Milliarden bezahlen. Wen wir durch Links alle Trümpfe abgegeben haben haben wir verloren. Unsere Gründer würden sich im Grab drehen, was die Linken aus der Schweiz machen.
    25 52 Melden
    • Asmodeus 21.12.2017 14:47
      Highlight Du bist auch ein Spezialist.

      Dir ist bewusst dass sowohl Nationalrat als auch Ständerat nicht Links sind?
      28 13 Melden
    • Platon 21.12.2017 14:49
      Highlight @TheMan
      Wo fängt dann bei dir links an?😂
      21 7 Melden
    • Juliet Bravo 21.12.2017 14:50
      Highlight Links hat und hatte niemals eine Mehrheit in der Schweiz. Du überschätzst die Macht der SP extrem. Und die Bilateralen sind keine Verarschung sondern Verträge, die für unsere Interessen vital sind. Die Mehrheit des Stimmvolkes hat das jedenfalls mehrmals so bestimmt.
      21 15 Melden
    • Liselote Meier 21.12.2017 15:14
      Highlight Wenn man die ökonomischen u. politischen Verhältnisse komplett ausser Acht lässt, Geschichte rein aus Mhyten kennt mag dies so erscheinen. Utopie.

      Gekuscht wurde schon vor der Gründung der Schweiz vor den Grossmächten.Durchmarsch der Russen, aufgezwungenen Neutralität am Wiener Kongress, vor Bismarck wurde gekuscht, vor Hitler wurde gekuscht. Um überhaupt überlebensfähig zu sein. Eine Linken Bundesrat gab es bis dahin nicht.

      Das ist nun mal die politische Realität, seit der vernichtenden Niederlage in Norditalien.
      Kuschen ist seither raison d'être, da dreht sich niemand im Grabe um.



      14 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 16:48
      Highlight Während der vier Jahre, als Christoph Blocher dem Justiz- und Polizeidepartement vorstand, hat er denen in Brüssel aber zünftig den Tarif durchgegeben. Damals hätte die EU niemals so frech gegen die übermächtige Schweiz aufbegehrt!
      4 1 Melden
    • SemperFi 21.12.2017 20:59
      Highlight @Schweizer Bünzli: Und wie er den Amis den Marsch geblasen hat, ich bekomme heute noch Gänsehaut!
      2 1 Melden
  • Schweizer Bünzli 21.12.2017 13:52
    Highlight Wenn ich das so lese, dann beschleicht mich der Verdacht, der Bundesrat habe sich mit Juncker und der EU heimlich abgesprochen, damit er einen Vorwand hat, die Stempelsteuer abzuschaffen.
    49 11 Melden
    • Wilhelm Dingo 21.12.2017 14:57
      Highlight Es geht nicht nur Dir so...
      14 1 Melden
  • RatioRegat 21.12.2017 13:51
    Highlight Weshalb zur Stärkung des Finanzplatzes nun Abgaben im Umfang von 2 Mia. Franken gestrichen werden sollen, erscheint mir schleierhaft.

    Es sieht mir nicht danach aus, als ob die Finanzbranche auf irgendwelche Vergünstigungen angewiesen wäre. Auch scheint mir, dass nur ein loser Zusammenhang zwischen der Abschaffung der Stempelabgabe und der Äquivalenzanerkennung durch die EU besteht.

    Die Ankündigung dieses Vorhabens zum jetztigen Zeitpunkt geschieht wohl in der Hoffnung, dass allfällige Kritik in der emotionaleren Diskussion über die Streitigkeiten mit der EU untergehnt.
    33 2 Melden
  • Platon 21.12.2017 13:40
    Highlight Du meine Güte unterschreibt dieses Rahmenabkommen bevor ihr die Stempelsteuer aufhebt! Wer soll denn dieses Milliardenloch bezahlen? Der Mittelstand! Die Bürgerlichen wollen nun wohl die EU als Vorwand für einen weiter Milliardenbschiss benutzen. Ganz schwach!
    52 31 Melden
  • #Faschiing 21.12.2017 13:35
    Highlight Jawohl! Zeigt endlich mal Zähne!
    16 8 Melden
  • JackMac 21.12.2017 13:34
    Highlight Wie blauäugig man nur sein kann.
    Fertig Rosinen gepickt.
    All diejenigen, die jetzt wieder rausposaunen, dass wir es denen in Brüssel schon zeigen, sei folgendes ins Bewusstsein gerufen:
    Wir sind keine Insel, wir sind mitten in Europa, umgeben von EU-Staaten und Freunden.
    Wenn wir das Gefühl haben, den Freunden immer ans Schienbein treten zu müssen und von oben herB zu urteilen, müssen wir uns nicht wundern, wenn sie wirklich mal den Hammer auspacken.
    11 39 Melden
    • Asmodeus 21.12.2017 14:48
      Highlight Also ich würde Juncker und Co als so einiges bezeichnen. "Freunde" fällt da nicht darunter.
      19 5 Melden
    • Gringoooo 21.12.2017 14:48
      Highlight Rosinenpicken? Die Schweiz? Von der EU? In diesem Universum?
      16 9 Melden
    • Shabina 21.12.2017 16:33
      Highlight @JackMac
      a) Die EU ist die Rosininpickerin! Momentan ist auch die EU die Schienbeintreterin! Richtig, die Länder um uns sind unsere Freunde, die EU aber ist der Feind der Freiheit und Unabhängigkeit, btw. auch für unsere Freunde rundum!

      Mit deiner Einstellung hätte es gar nie eine CH gegeben. Schon zur Gründerzeit mussten wir uns gegen eine Übermacht stellen um die Schweiz zu gründen. Ja das braucht Mut, Verhandlungsgeschick und ein gesundes Selbstvertrauen. Leider wurden die Verhandlungen ohne diese Atribute geführt, sonst wären wir heute an einem anderen Punkt!
      1 4 Melden
    • Fabio74 21.12.2017 21:20
      Highlight @shabina deine Geschichtsklitterung ist nett.
      Die Schweiz gibt es weil 1815 die Grossmächte diese neutrale Ding da in der Mitte haben wollten, als Puffer zwischen den Mächten so hat auch keiner direkt den Gotthard. Darum musst man auch die NEutralität akzeptieren.
      Zuvor war es ein feudalistischer Staatenbund, der lange von Frankreich abhängig war und liefern musste, wenn die Befehle kamen
      Im Übrigen schimpft man Handelspartner in zivilisierten Ländern nicht als Feinde
      3 1 Melden
    • JackMac 21.12.2017 21:37
      Highlight Danke Fabio
      1 0 Melden
  • hardy1996 21.12.2017 13:26
    Highlight
    Die EU ist mehr eine Diktatur als eine Union...
    33 13 Melden
    • Juliet Bravo 21.12.2017 14:52
      Highlight Keine Ahnung von Diktaturen hast du!
      12 15 Melden
    • hardy1996 21.12.2017 15:32
      Highlight von wo willst du das wissen?
      9 5 Melden
    • Juliet Bravo 21.12.2017 15:53
      Highlight Das kommt in deinem Kommentar zum Ausdruck. Ansonsten: klär mich auf.
      7 3 Melden
    • Fabio74 21.12.2017 21:22
      Highlight Polen istauf dem Weg in die Diktatur. Russland ist eine, China, Nordkorea, Venezuela, die meisten Nahost-Staaten etc
      Aber wer die EU als Diktatur bezeichnet hat von Tuten und Blasen keine AHnung, wählt aber SVP.
      2 1 Melden
  • dan2016 21.12.2017 13:16
    Highlight die Drohung mit der Milliarde ist bei weitem nicht der grösste Trumpf. Das ist jetzt wirklich peanut für beide Seiten, mehr der Psychohygiene geschuldet. Das sind pro EU-Bürger gut 20 Rappen und Jahr. Viel schlimmer für die EU ist eine zusätzliche Grossbaustelle. Und da könnte die Schweiz noch einiges dazu beitragen.....
    18 7 Melden
  • Gringoooo 21.12.2017 13:15
    Highlight Unser Bundesrat ist doch mal aus dem Winterschlaf erwacht - gut so.

    Was eine freiwillige friedliche Union nicht alles für den Zwang zur Anbindung macht ...

    Bleibt spannend.
    24 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 17:08
      Highlight Das ist kein Zwang. Schliesslich will die Schweiz etwas von der EU (die Anerkennung), nicht umgekehrt. Die Schweiz kann im Prinzip auf diese Anerkennung pfeifen. Letztlich geht es darum, einen möglicht günstigen Kompromiss für die Schweiz auszuhandeln.
      1 1 Melden
  • Zeyben 21.12.2017 13:08
    Highlight Endlich kapiert es auch der Bundesrat
    19 6 Melden
  • Dekiii 21.12.2017 13:07
    Highlight Diese drecks EU geht mir so etwas von auf den Wecker. Hier nochmals grossen Dank an die SVP für den Kampf gegen eine Annäherung der Schweiz zur EU. Die Kohäsisionsmilliarde sollten sofort zurückgezogen werden und keinen weiteren Rappen an die EU fliessen!!!
    37 30 Melden
    • Hoppla! 21.12.2017 14:57
      Highlight So viel Hass. Schade.

      Und konsequenterweise verzichten wir auch auf alle Vorteile seitens EU? Oder ist dies das berühmte Rosinenpicken der Schweiz? Wir wollen alles, aber bezahlen keinen Preis dafür.

      Die Schweiz als Exportland ist auf Beziehungen mit dem Ausland und vor allem der EU angewiesen. Dass hier die Vorteile nicht nur einseitig sein können, müsste jedem klar sein.
      15 15 Melden
    • Shabina 21.12.2017 16:39
      Highlight @Hoppla
      Der Preis für die Beteiligung am Binnenmarkt wird immer höher. irgendwann ist Schluss und man muss diesen Wahnsinn stoppen. Spätestens bei dem Rahmenvertrag müsste eigentlich auch dem Hinterletzten die Augen aufgehen.

      Als Rosinenpickerei würde ich zB. den illegalen, einseitigen Schengen-Vertragsbruch bezeichnen. Oder die Nichteinhaltung der Neat.
      Die EU hat übermässig viel von der CH profitiert, dem ist Einhalt zu gebieten!

      Zudem sind nicht alle vier Pfeiler der Bilateralen umgesetzt worden, doch die EU pocht auf die Personenfreizügigkeit, der ihr am meisten nutzt!
      2 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 21.12.2017 17:11
      Highlight Ganz genau. Die SVP hat alles im Griff. Schicken wir doch einen der zwei SVP-Bundesräte nach Brüssel, der wird's dann schon richten und nebenbei dem Juncker zeigen, wo Bartli den Most holt. Jawohl!
      5 1 Melden
    • Fabio74 21.12.2017 21:24
      Highlight @shabina: Dass die CH ihre Beiträge leisten muss ist eigentlich jedem klar, der eine Ahnung hat von Geschäfte machen die 130 Millionen im Jahr sind ein Klacks dafür dass die CH Zugang zum Binnenmarkt mit über 500 Mio Einwohnern hat.
      Zudem bestimmt die CH allein, wohin das Geld geht. Die EU redet nicht mit.
      Welche Pfeiler welcher Bilateralen wurden denn nicht umgesetzt und warum?
      Die PFZ nutzt beiden Seiten. Jeder Vertrag nutzt immer beiden Seiten, sonst würde man diese nicht aushandeln
      2 1 Melden
  • ströfzgi 21.12.2017 12:47
    Highlight Da macht die Doris aber grosse Augen 👀.

    Willkommen in der Realität.
    30 5 Melden

EDA relativiert Cassis' Aussage: Flankierende Massnahmen weiterhin «rote Linien» 

Die Schweiz sei bereit, im Rahmen der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen bei den flankierenden Massnahmen der EU entgegen zu kommen, sagte Cassis am Mittwoch. Nun hat das Aussendepartement die Aussagen des Bundesrates relativiert.

Bundesrat Ignazio Cassis ist bereit, im Rahmen der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen bei den flankierenden Massnahmen der EU entgegenzukommen.

«Wir müssen, sowohl die EU wie die Schweiz, hier bereit sein, über den eigenen Schatten zu springen und kreative Wege zu finden», sagte der Schweizer Aussenminister am Mittwoch in der Sendung «Rendez-vous» von Radio SRF.

Schon lange kritisiert Brüssel die flankierenden Massnahmen, die Arbeitnehmende vor Dumpinglöhnen und …

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