Schweiz
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Zigarette verursachte den Brand in Olten — nun wird eine Notbrücke gebaut

Der Brand auf der Holzbrücke in Olten hat einen Schaden in der Höhe von mehreren 100'000 Franken verursacht. Bis am 4. April ist die Brücke total gesperrt.



Der Brand der historischen Holzbrücke am Mittwoch in Olten istauf fahrlässigen Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen, wie die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstag meldet. Kam es in den vergangenen Jahren lediglich zu Glimmbränden auf der Oltner Alten Brücke, sind die Schäden nach dem Brand vom Mittwoch enorm, wie die ersten Abklärungen ergeben haben.

Brand der Holzbrücke in Olten am 28. März 2018. (Bild: az)

Kampf gegen Glutnester. Screenshot TeleM1

Die Fachleute sprachen am Donnerstagmorgen von Kosten von mehreren hunderttausend Franken für die Reparatur der Holzbrücke, für welche glücklicherweise eine Versicherung besteht.

Die Brücke ist nach dem Brand zwar nicht einsturzgefährdet; die Tragfähigkeit ist indessen reduziert und die Schäden an der «Fahrbahn» und an den Werkleitungen sind gross. Weil die Joche nicht mehr genügend Tragkraft besitzen, muss eine aus zwei Stücken bestehende, insgesamt 40 Meter lange und zwei Meter breite Notbrücke erstellt werden.

Die Löscharbeiten sind aufwendig. Glutnester lassen die Flammen immer wieder auflodern.

   Video: © TeleM1

Wegen der dafür notwendigen Vorbereitungsarbeiten für deren Einbau und dem Einbau selber bleibt die Holzbrücke voraussichtlich bis kommenden Mittwoch, 4. April 2018, nachmittags total gesperrt.

Die erforderlichen Stahlträger werden am kommenden Dienstag von der Seite des Postplatzes her möglichst frühmorgens eingebracht, um den Verkehr im Umfeld nicht übermässig zu beeinträchtigen. Zudem werden die durch den Brand beziehungsweise die Löscharbeiten entstandenen Löcher im Belag provisorisch gedeckt.

Brand Holzbrücke in Olten – die Feuerwehr löscht vom Land und von Booten auf der Aare aus

Video: © ot/Bruno Kissling

Notbrücke

Die Notbrücke ist für den Veloverkehr (ausser gestossene Velos) gesperrt und wegen des Höhenunterschieds von 50 bis 60 Zentimetern nicht behindertengerecht. Sie bleibt für voraussichtlich rund ein halbes Jahr bestehen, davon vier Monate für die detaillierte Untersuchung, die Vorbereitungsarbeiten und die Beschaffung des Holzes in der benötigten Qualität und rund zwei Monate für die effektive Bauzeit. (sko) (aargauerzeitung.ch)

Aktuelle Polizeibilder

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    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 30.03.2018 09:50
    Highlight Highlight Im Stadtstaat Singapur sieht man niemanden rauchen in der Oeffentlichkeit, Littering ist inexistent. Wegen horrender Bussen, sogar Gefängnis ist möglich, wenn ein Plastiksack auf die Strasse geworfen wird. Jetzt kommt dann wieder: wir wollen keine Totalüberwachung, keinen Polizeistaat usw..
    Alles klar, dann müssen wir uns im Gegenzug halt abfinden mit asozialem Verhalten im öffentlichen Raum.
    Mit allen Folgeerscheinungen für die Umwelt.
  • öpfeli 29.03.2018 19:46
    Highlight Highlight Hauptsache die Zigi fallen lassen nach dem Rauchen. 🤷 Sieht man leider immer noch viel zu oft.
  • w'ever 29.03.2018 17:47
    Highlight Highlight da werden für die löschung der brücke hunderttausende liter von wasser mit hochdruck auf die brücke gespühlt, und ein paar stunden/tage später findet die polizei heraus, dass der brand auf "fahrlässigen Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen" ist?
    kann ich irgendwie so nicht ganz glauben.
  • SpoonerStreet 29.03.2018 15:28
    Highlight Highlight Wer die Brücke mit offenen Augen passiert weiss wie trocken das Holz ist und dass sich Staub an den Ecken der Holzträger sammelt. Wer seine Zigarette dort entsorgt handelt aus meinen Augen fahrlässig. Habe mich schon öfters gewundert weshalb Leute so unvorsichtig mit der Brücke umgehen. Denn wenige Meter vor und nach der Brücke hat es sogar Aschenbecher.
    • phreko 29.03.2018 18:00
      Highlight Highlight Oder gleich in kauf genommen...dann wären wir schon im Bereich des Eventualvorsatzes.
    • Alnothur 29.03.2018 22:46
      Highlight Highlight Och, das ist so einigen Rauchern herzlich egal. In Biel am Bahnhof haben wir mittlerweile einen Mülleimer mit Aschenbecher, der so platziert ist, dass man beim in-den-Bus-einsteigen fast darüberstolpert, direkt an der Trottoirkante. Es hat immer noch genug Raucher, die ignorant genug sind, die Zigarette stattdessen unter den Bus zu werfen.
    • dorfne 30.03.2018 09:43
      Highlight Highlight @phreko. Der Eventualvorsatz zieht sich durch fast jedes Handeln der Gesellschaft. Man nimmt ihn in Kauf. Denn sobald man mit Gesetzen und Vorschriften kommt wird aufgeschrieen: Eigenverantwortung, Freiheit, der böse Staat will uns Alles verbieten usw.. Früher brauchte es weniger Gesetze und Vorschriften, die Leute hatten Anstand und Respekt vor fremdem Eigentum, fühlten sich mitverantwortlich für das Wohlergehen der Gemeinschaft.
  • osaliven 29.03.2018 15:11
    Highlight Highlight Diese Fahrlässigkeit von gewissen Leuten macht mich einfach nur wütend. Ich hoffe sie finden den Typ und die Versicherung klagt auf Regress
    • onlyhuman 30.03.2018 17:52
      Highlight Highlight ..oder die typin?
    • osaliven 31.03.2018 00:11
      Highlight Highlight @onlyhuman Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige
      Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche
      Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beiderlei Geschlecht

      Oder so

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