Schweiz
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Rechtsextreme PNOS kritisiert Polizei, weil sie sich nicht mit Linken prügeln durfte



In Bellach, Solothurn, war am Samstagabend die Hölle los. Im Restaurant Rössli hielt die rechtsextreme Partei «PNOS» ihren jährlichen Parteitag ab. Zu Gast waren rund 120 Teilnehmer und Redner aus der internationalen rechten Szene, darunter auch aus der deutschen AfD

Kurz nach 20 Uhr erhielt die Solothurner Polizei die Meldung, dass sich der Parteiversammlung im Rössli eine Gegengruppierung nähere: Antifaschistische Aktivisten. Innert weniger Minuten seien die ersten Polizisten vor Ort gewesen, schreiben die Solothurner Behörden. Ein Aufeinandertreffen der Gruppierungen habe verhindert werden können, so der Mediensprecher der Kantonspolizei, Thomas Kummer.  

Zwar entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken aufgrund einer kaputten Scheibe und mehreren beschädigten Autos, das Schlimmste konnte allerdings verhindert werden. Nicht in den Augen der PNOS. Die «Partei National Orientierter Schweizer» beklagte sich nämlich im Nachhinein in einem Facebookpost über den Einsatz der Polizei. 

Den Eidgenossen sei es gelungen, die Bande zu verfolgen. «Es fehlten schliesslich nur noch wenige Meter, damit die Linksextremisten hätten gestellt werden können», heisst es im Post. Doch dann habe ihnen die Polizei den den Weg versperrt.

«Doch ausgerechnet diese Polizei versperrte den Eidgenossen den Weg und hielt die wehrhaften Patrioten auf. Und wie könnte es auch anders sein: Einmal mehr liess man die Linksextremisten ziehen!»

PNOS auf Facebook

Die Polizei widerspricht den Vorwürfen der PNOS. Laut Mediensprecher Kummer war die Polizei vorbereitet. «Von unserer Seite her hiess das Ziel, die direkte Konfrontation zu verhindern. Das haben wir erreicht», sagte Kummer gegenüber der Solothurner Zeitung. (ohe)

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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SemperFi 07.11.2017 06:48
    Highlight Highlight Und wieder hat der Ahnensturm gepennt. Die kann man nicht mal für den Parkdienst brauchen. 😂

    Irgendwie sind die PNOS-Buben zu bedauern. Ihr Engagement für eine intakte Schweiz wird einfach zu wenig geschätzt.
  • Freddie Quecksilber 07.11.2017 06:44
    Highlight Highlight Es würde aber auch viel weniger Probleme geben wenn die Linksextremen aufhören würden bei jedem Auftritt von Rechtsextremen aufzutauchen. So wäre der Abend sicher ruhig verlaufen. Ohne Polizeieinsatz.
    • SemperFi 07.11.2017 11:51
      Highlight Highlight Ich finde auch, man sollte die Buben möglichst ruhig ihren gemeinnützigen Aufgaben nachkommen lassen. Immerhin räumen sie immer sauber auf.
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 13:29
      Highlight Highlight Genau, lassen wir die Nazis sich organisieren und neue Mitglieder akquisieren. Wieso nicht gleich den roten Teppich ausrollen. Sind doch alles anständige, adrette Herren, und das mit dem Holocaust, das meinen die nicht so, das ist halt ein Verständigungsproblem
  • seventhinkingsteps 06.11.2017 19:41
    Highlight Highlight Ganz so weit daneben ist die PNOS ja nicht mit ihrer Erwartung, dass Nazi Veranstaltungen geschützt werden. Die NSDAP konnte auch nur dank totaler Passivität der Behörden und des Bundesrates in der Schweiz so aktiv neue Mitglieder rekrutieren unter den Auslandsdeutschen. Und Nazifeste mit Tausenden Besuchern gab's auch, im Hallenstadion und im Volkshaus. Hoch die Neutralität!
  • seventhinkingsteps 06.11.2017 19:37
    Highlight Highlight Und wieder musste ein unschuldiges Fenster eines unschuldigen Wirten dran glauben!
  • Büetzer 06.11.2017 15:09
    Highlight Highlight Zum thema antifa...
    Entweder man ist für faschismus, oder gegen faschismus! Bei dieser frage gibt es nun wirklich nur 2 mögliche antworten. Seid doch einfach mal alle ehrlich zu euch selber und denkt darüber nach .

    Wir sind alle Antifa hoff ich wenigstens
    • CASSIO 06.11.2017 20:01
      Highlight Highlight Büetzer, ich bin Antifaschist, aber mit der Antifa kann ich überhauot nichts anfangen, und genau DIES ist das Problem. "Linke" Idioten missbrauchen den Kampf gegen den Faschismus, den wir alle führen sollten, und verhindern so, dass Normalos sich ebenfalls gegen diese Ignoranten stellen, die sich mit andern Faschisten zu einem grossfaschistischen Reich vereinigen wollen, Ironie pur.
    • seventhinkingsteps 06.11.2017 22:29
      Highlight Highlight @CASSIO

      Der (Rechts)Liberalismus ist der Steigbügel Halter des Faschismus
    • Hayek1902 07.11.2017 01:35
      Highlight Highlight Ich bin gegen Faschismus und deshalb auch gegen die Antifa. Leure die alles schwarz-weiss malen sind mir generell unsympathisch. Ich kann auch gegen euch beide sein, nazis und antifanten, und für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 06.11.2017 14:00
    Highlight Highlight Die Empörung der PNOS-Mitglieder ist zu verstehen, denn es sind deren Autos welche zerstört wurden.

    Und wer hat versagt? Ganz klar die Polizei, welche den Auftrag hat den Rechtsstaat durchzusetzen.

    So kriegen beide extremistischen Pole weiter zulauf und die Stimmung heizt sich auf...
    • seventhinkingsteps 06.11.2017 19:38
      Highlight Highlight Rechtstaat durchsetzen = Nazis schützen

      Merkst du selber, oder?
    • Freddie Quecksilber 07.11.2017 06:47
      Highlight Highlight Rechtstatt durchsetzen ist nicht Nazis schützen sonder die Leute festnehmen die ein vergehen gemacht haben und zwar die die autos zerkrazen.
    • Domino 07.11.2017 07:23
      Highlight Highlight Nach deiner Auffassung dürfte ich dein Auto zerkratzen, da wir nicht der gleichen Meinung sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.11.2017 13:59
    Highlight Highlight Nun wahre Patrioten wüssten, dass in der Schweiz das Gewaltmonopol beim Staat und nicht beim wütenden Mob liegt.
  • Gender Bender 06.11.2017 13:19
    Highlight Highlight Eidgenosse ist ein historischer Begriff. Wenn überhaupt, überhaupt dürfen sich Menschen als Eidgenossen bezeichnen wenn im historischen Lexikon der Schweiz niedergeschrieben wurde, dass eben diese Familie vor 1848 hier ansässig war. Das können die wenigsten sind sie doch Abkömmlinge von Bauern und die wurden selten erwähnt.
    • Uf em Berg 06.11.2017 15:29
      Highlight Highlight Wow! Wusste gar nicht, dass ich alle Kriterien zur Eigenossin erfülle (ausser vielleicht politische Einstellung). Wie verhält es sich nun aber, wenn ich weiss, dass mein Ur-Grossmutter Süditalienerin war? Nachnamen geben nur Auskunft über die männliche Seite (zumindest meistens) des Stammbaums. Bin ich nun eine Eidgenossin mit Migrationshintergrund?
      *Ironie off*
  • ThePower 06.11.2017 13:09
    Highlight Highlight "Wehrhafte Patrioten", meine Fresse ist das lächerlich. Winkelried würde sich im Grab umdrehen..
  • zombie woof 06.11.2017 12:17
    Highlight Highlight Die Eidgenossen....pffffff
  • Watson - die Weltwoche der SP 06.11.2017 11:51
    Highlight Highlight "Zwar entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken aufgrund einer kaputten Scheibe und mehreren beschädigten Autos, das Schlimmste konnte allerdings verhindert werden" Ah die solidarische und gewaltfreie Linke.
    • Walter Sahli 06.11.2017 12:20
      Highlight Highlight Wenn Du frei erfindest, darf ich das auch:
      Hätten die PNOS Schläger die Gegengruppe erwischt, hätte es Tote gegeben. Die freiheitsliebenden Rechten meinen ja immer nur die eigene Freiheit und schlagen alle Anderen tot.
    • rauchzeichen 06.11.2017 12:33
      Highlight Highlight ah die ohne zu wissen wers war vorverurteilende, nichtdenkende rechte, in form eines roten riesens.

      oder haben gar beide parteien ein paar rückspiegeli demoliert? who cares, beide extremistischen gruppierungen sollen sich bitte verkrümeln. weder rechts noch linksextremismus hat jemals fortschritt gebracht.
    • saukaibli 06.11.2017 13:00
      Highlight Highlight Hat jemand behauptet, Linksextreme seien besser als Rechtsextreme? OK, die Linksextremen haben es meistens eher auf Sachwerte abgesehen, die Rechtsextremen auf Menschen, aber sonst ist das ein ähnlicher Menschenschlag. Das sind beides Gruppen von Bekloppten. Aber zwischen links und linksextrem gibt es grosse Unterschiede, genau wie zwischen rechts und rechtsextrem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 06.11.2017 11:42
    Highlight Highlight Verstehe nicht, wieso sich die PNOS derart echauffiert, sollen doch froh sein, dass sie nicht gehörige vermöbelt wurden und die Polizei den von ihnen immer wieder geforderten Rechtsstaat verteidigt haben. Sie, die PNOS, wären sicherlich nicht dazu in der Lage gewesen
  • rauchzeichen 06.11.2017 11:26
    Highlight Highlight pnos und braunhemden, bis auf 80 jahre trennt die wenig.
  • Watson - die Weltwoche der SP 06.11.2017 11:26
    Highlight Highlight "Antifaschistische Aktivisten", nette Umschreibung für "Linksextreme"
    • ChlyklassSFI 06.11.2017 11:56
      Highlight Highlight Gefallen dir Faschisten besser?
    • El Vals del Obrero 06.11.2017 12:02
      Highlight Highlight Wofür (oder besser gesagt für wen) steht eigentlich das AH in deinem Nick?
    • Watson - die Weltwoche der SP 06.11.2017 12:31
      Highlight Highlight @Datsyuk, nein, weil Antifaschisten ja Faschisten sind.

      @mein Senf AH-64 ist ein Kampfhubschrauber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • häfi der Spinat 06.11.2017 11:24
    Highlight Highlight Man stelle sich vor:
    Linksextreme treffen sich im Rössli Solothurn. Das Treffen wird gestört durch einen Aufmarsch von Rechtsextremen.

    In der CH Presseszene währe die Hölle los und man würde befürchten, die Schweiz stehe wenige bange Stunden vor eine Putsch der Hitleristen.
    In allen Schweizer Städten würden Antifa-Umzüge, in ihrem selbstlosen Kampf gegen den Faschismus, mutig die Innenstädte verwüsten.
    Die nächsten 5 Arena Sendungen würden alarmiert, das Thema Rechtsextremismus behandeln.
    • Fabio74 06.11.2017 11:59
      Highlight Highlight Text nicht verstanden.
      Es gehtei zig und allein um das Jammern der Faschiszen det PNOS dass die Polizei ihrem Job gema ht hat, und dass die PNOS nivht wie vor 80 Jahren als SA Jagd auf Linke machen durfte und dies straffrei.
    • almlasdn 06.11.2017 12:10
      Highlight Highlight Ja hoffentlich!
    • Büetzer 06.11.2017 12:31
      Highlight Highlight Vieleicht liegt es ja daran dass ihr zu wenige seid um auf die Straße zu gehen....und es ist ja auch viel einfacher und ungefährlicher per Kommentar zu hetzen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 06.11.2017 11:07
    Highlight Highlight dümmer geht nümmer.
  • Peldar 06.11.2017 10:59
    Highlight Highlight Liebes Watson Team...
    Wäre es nicht viel interessanter zu wissen, was für Gastredner da waren, worüber etwa gesprochen wurde und was die PNOS an ihrem Parteitag besprochen hat?
    Klar ist es aufregend, dass es vielleicht kurz "geknallt" hat. Aber wir sprechen hier von einer Rechtsextremen Partei, da darf man schon ruhig über mehr als ein Handgemenge schreiben.
  • saukaibli 06.11.2017 10:43
    Highlight Highlight Liebe PNOS-Mitglieder, ihr seid keine Eidgenossen, die sind alle seit Jahrhunderten tot. Und Patrioten seid ihr auch nicht, höchstens Idioten. Bei diesem rechtsextremen, pathetischen Geschwafel kommt mir fast das Kotzen.
  • Madison Pierce 06.11.2017 10:43
    Highlight Highlight In der Schweiz wird die Staatsgewalt von der Polizei ausgeübt, nicht von "wehrhaften Patrioten". Es war selbstverständlich in Ordnung, dass die Polizei eine Schlägerei verhindert hat.

    Gerne hätte ich aber eine Begründung der Polizei gelesen, weshalb die Angreifer ziehen gelassen wurden. Es scheint fast zur Routine zu werden, dass solche Angreifer unbehelligt davon kommen. Nicht nur bei Linksextremen, auch bei gewalttätigen Fussballfans.
  • ujay 06.11.2017 10:38
    Highlight Highlight Oh, die PNOS wurde an Selbstjustiz gehindert. Böse böse Polizei. Mir kommen gleich die Tränen.....hahahaha
  • FrancoL 06.11.2017 10:35
    Highlight Highlight “Zu Gast waren rund 120 Teilnehmer und Redner aus der internationalen rechten Szene, darunter auch aus der deutschen AfD"
    Dachte es gehe der PNOS um die Schweiz? Was soll denn der Aufmarsch von Redner aus der INTERNATIONALEN rechten Szene? Will die PNOS nun plötzlich sich für den Beitritt in ein Rechtsnationales Europa bewerben?
    • Fabio74 06.11.2017 11:10
      Highlight Highlight Und dachte die AfD hätte nichts mit dem Faschismus am Hut?
    • seventhinkingsteps 06.11.2017 19:36
      Highlight Highlight Hoch der internationale Nationalismus!

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