Schweiz
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Aufklärungsquoten – das Schweizer Einbrecher-Paradies ist der Kanton Solothurn

Eine Analyse der Kriminalstatistiken aller Kantone zeigt: Die Aufklärungsquote von Einbrüchen ist im Kanton Solothurn am kleinsten, im Kanton Neuenburg am grössten. Der Aargau liegt genau im Schweizer Durchschnitt.



Während Neuenburg und Schaffhausen bei diesem Massendelikt im Mehrjahresschnitt Aufklärungsquoten von 22,9 und 22,3 Prozent verzeichnen, liegt die Quote im Kanton Solothurn bei nur 8,4 Prozent. Von 12'375 Einbrüchen konnte Solothurns Polizei etwas über 1000 Delikte aufklären, wie eine Analyse der «Sonntagszeitung» ergab.

Ein «erheblicher Ermittlungsaufwand» sei nötig, um Tätern Delikte nachweisen zu können, klagt die Solothurner Polizei. Im Vergleich zu anderen Kantonen gebe es in Solothurn eine überdurchschnittlich hohe Einbruchszahl. Deshalb sei die Quote eher tiefer ausgefallen.

Diesen Aufwand betreibt der Kanton Schaffhausen, der mit durchschnittlich 22,3 Prozent in der Deutschschweiz beim Einbruchdiebstahl die beste Aufklärungsquote verzeichnet.

Bild

Die Quote der Ermittlungserfolge der Polizei bei Einbrüchen unterscheidet sich gewaltig.

Um Einbrecher zu fassen, setzt der kleine Kanton konsequenten Kriminaltechniker ein. Bis zu einen Arbeitstag arbeiten diese pro Einbruch an der Sicherung und dem Abgleich der Tatortspuren.

Zur Aufklärung von Einbrüchen müsste die verfügbare Kriminaltechnik flächendeckend eingesetzt werden, verlangt jetzt Max Hofmann, Generalsekretär des Verbands Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB). Es gehe nicht an, dass man aus Sparüberlegungen darauf verzichte. Das sei die Gesellschaft den Opfern von Einbrüchen schuldig, die oft an den traumatischen Erlebnissen leiden würden. (aargauerzeitung.ch)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 26.03.2017 14:06
    Highlight Highlight Die Ausrede der Solothurner ist aber schon ein bisschen komisch. Vielleicht wird dort soviel eingebrochen, weil die Gefahr erwischt zu werden relativ gering ist...?
  • rodolofo 26.03.2017 11:56
    Highlight Highlight Also Leute, auf in den Kanton Solothurn!
    Kommt nicht auch "der Bestatter" von da?
    • TanookiStormtrooper 26.03.2017 14:04
      Highlight Highlight Mike Müller schon, der Bestatter spielt aber im Aargau...
    • rodolofo 26.03.2017 15:31
      Highlight Highlight @ Tanooki
      Was hast Du da gerade gesagt?
      Dass derjenige, der den Bestatter spielt, also der Bestatter, aus Soloturn kommt?
      Und was habe ich gesagt?
      Genau das!
      Wo der Bestatter spielt, weisst Du besser, als ich.
      Es ist also der Aargau.
      äusserst interessant...
    • TanookiStormtrooper 26.03.2017 16:42
      Highlight Highlight Bruno Ganz ist aber auch kein Nazi, nur weil er mal Hitler gespielt hat.
      Mike Müller spielt im Bestatter einen Aargauer ist aber selber aus Solothurn...
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