Schweiz
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Luzerner Sozialinspektor soll gezielt Flüchtlinge observieren

Der Kanton Luzern sucht derzeit einen Sozialinspektor. Dass dieser aber nur Flüchtlinge und Asylsuchende observieren soll, stösst auf Kritik. 

31.05.18, 08:56 31.05.18, 18:15


Der Kanton Luzern sucht per Stellenanzeige einen Sozialinspektor. Dessen zukünftige Aufgabe: Er soll Flüchtlinge und Asylsuchende überführen, welche zu Unrecht Sozialleistungen beziehen. Oder wie es das zuständige kantonale Gesundheits- und Sozialdepartement gegenüber der Luzerner Zeitung ausdrückt: «Der Sozialinspektor klärt die Wohn-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse von Flüchtlingen, vorläufig Aufgenommenen und Personen im Asylprozess, die wirtschaftliche Sozialhilfe beziehen.»

Im Stelleninserat, das sich nur an Personen mit einer abgeschlossenen Polizeiausbildung richtet, ist auch bereits festgehalten, welche Mittel der zukünftige Sozialinspektor dazu einsetzen darf. Die Sprache ist von «Umfeld-Recherchen, Hausbesuchen und Observationen». Die Befugnisse des Inspektors sind aber beschränkt. So darf er beispielsweise niemanden verhaften und auch keine Hausdurchsuchungen vornehmen. Ein Betroffener darf dem Sozialinspektor also den Zutritt zu seiner Wohnung verweigern und ihn wegweisen.

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150'000 Franken wird den Kanton die neue Stelle kosten, wie Erwin Roos, der zuständige Departementsekretär gegenüber der «Luzerner Zeitung» sagt: «Wir gehen jedoch – auch aufgrund von Erfahrungen von Gemeinden – davon aus, dass die realisierten Einsparungen bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe mindestens die Kosten der Stelle kompensieren.»

«Das hat zur Folge, dass ein Teil der Bevölkerung in ihren Vorurteilen bestärkt wird, während es dafür keine ausreichenden Grundlagen gibt.»

Michael Flückiger, von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, zum Sozialinspektor des Kantons Luzerns.

Das Referendum gegen Sozialdetektive ist auf Kurs

«Sie können davon ausgehen, dass es zu einer Abstimmung kommt», sagte Daniel Graf vom Referendumskomittee vor wenigen Tagen zur «Berner Zeitung». Rund 40'000 Unterschriften haben die Gegner des verschärften Sozialversicherungsgesetzes bis zu diesem Zeitpunkt gesammelt. Noch bis am 5. Juli haben sie Zeit, um 50'000 beglaubigte Unterschriften zu sammeln. Sie wehren sich gegen das neue Gesetz, das es den Sozialversicherungen unter anderem erlauben würde, ihre Versicherten auch mit GPS-Trackern verfolgen zu lassen. (fvo)

Damit spricht er die Gemeinde Emmen an, die 2005 als erste Gemeinde schweizweit einen Sozialinspektor eingeführt hatte. Aufgrund der guten Erfahrungen sind in den letzten Jahren weitere Behörden dem Beispiel gefolgt. Unter anderem die Stadt Zürich oder auch der Kanton Bern, bei dem der Verein Sozialinspektion den Verdachtsfällen nachgeht. 

«Kann als diskriminierend aufgefasst werden»

Die Sozialinspektoren, die es bislang gebe, würden sämtliche Sozialhilfeempfänger prüfen, sofern ein Verdacht vorliege, so Michael Flückiger, derzeitiger Sprecher der Schweizerischen Flüchtlingshilfe. Er hört zum ersten Mal davon, dass ein Sozialinspektor speziell für Asylsuchende und Flüchtlinge eingesetzt wird. 

Dies erachtet die Organisation als falsch. Dadurch würde der Generalverdacht auf diese Personen gelenkt, so Flückiger gegenüber watson. «Das kann als diskriminierend aufgefasst werden und hat auch zur Folge, dass ein Teil der Bevölkerung in ihren Vorurteilen bestärkt wird, während es dafür keine ausreichenden Grundlagen gibt.»

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe habe keine Kenntnis davon, dass Missbrauchsfälle in der Sozialhilfe bei Flüchtlingen und Asylsuchenden häufiger vorkommen, als bei den übrigen Sozialhilfeempfänger, so Flückiger.

Verminderung des Generalverdachts

Der Kanton Luzern wehrt sich gegen die Vorwürfe von Seiten der Flüchtlingshilfe. Die neue Praxis bewirke das Gegenteil, so der zuständige Departementsekretär Erwin Roos zu watson: «Der Grossteil der Personen, zu welchen keine Hinweise und Verdachtsmomente vorhanden sind, werden nicht untersucht. Somit ist diese Massnahme eine Verminderung des Generalverdachts für diesen Grossteil, welcher sich korrekt verhält.»

Der Kanton Luzern ist für die ersten 10 Jahre für alle Personen im Asyl- und Flüchtlingswesen zuständig. Erst nach Ablauf dieser Zeitspanne sind die Gemeinden für die persönliche und wirtschaftlich Sozialhilfe zuständig. 

Im vergangenen Dezember publizierte das Bundesamt für Statistik detaillierte Zahlen zu der Sozialhilfe im Flüchtlingsbereich. Demnach haben 2016 85,8 Prozent der Asylsuchenden Sozialhilfe bezogen. Die Sozialhilfequote bei den Flüchtlingen beträgt 88,4 Prozent, bei der der Kanton Luzern die stärkste Zunahme verzeichnete (+14,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

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    Alle Leser-Kommentare
  • vaste 31.05.2018 17:26
    Highlight Herr Flückiger von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe scheint mir jetzt nicht die Instanz zu sein, die bei diesem Thema eine neutrale Grundhaltung einnimmt. Wenn er sagt, er habe davon keine Kenntnis, so schliesst das nicht aus, dass er da gar nicht hinschauen will.
    33 5 Melden
    • Fabio74 31.05.2018 20:05
      Highlight und? Darf man deswegen seine Meinung nicht kundtun?
      4 14 Melden
  • äti 31.05.2018 14:27
    Highlight Das gibt viel weniger Treffer als wenn er auf die SVP angesetzt würde. Aufgrund der alten Weisheit: "wer andere beschuldigt hat meist viel zu verstecken".
    15 43 Melden
  • Posersalami 31.05.2018 11:29
    Highlight Ich wäre dafür, dass jede Gemeinde einen Reicheninspektor einsetzt. Die lumpigen 150 000 / Jahr sollte man locker wieder hereinholen, wenn man jede Steuererklärung durchleuchtet, kontrolliert und observiert. Der Inspektor beginnt mit seiner Arbeit beim höchsten deklarierten Vermögen und arbeitet sich dann nach unten durch.

    Dann, und nur dann, können wir darüber reden, ob die unteren Randständige bespitzelt werden dürfen. Ich sehe absolut keinen Grund, den Reichen mehr zu vertrauen.
    78 84 Melden
    • derlange 31.05.2018 12:24
      Highlight Also bei uns wird die Steuererklärung so oder so geprüft. Ganz egal ob du sehr reich oder mausearm bist.
      Wenn jemand steuern veruntreut wird er bestraft, wenn jemand Sozialleistungen erschleicht wird er bestraft. Es scheint, dass es eine gewisse Notwendigkeit aufweist, die Sozialleistungen besser zu kontrollieren.
      Warum meinst du, wurde die Arbeitstelle erschaffen? Wohl nicht aus Schikane, sondern aus der Notwendigkeit.
      Oder warum werden Stellen geschaffen?

      74 13 Melden
    • Phrosch 31.05.2018 12:26
      Highlight Es würde reichen, bei kantonalen Sparübungen nicht den Steuerbehörden das Personal zu kürzen. Genau hinschauen braucht etwas Zeit und Aufwand und damit Leute.
      21 8 Melden
    • Christian Rusch 31.05.2018 12:41
      Highlight Also ich lebe lieber in einem Land mit vielen Gut verdienenden, die den Karren ziehen, als lauter ungebildeten Sozialgeldbezügern. Übrigens, die Steuererklärung von Gut verdienenden wird sehr genau angeschaut, aber das können Sie ja nicht wissen.
      65 27 Melden
    • Posersalami 31.05.2018 13:02
      Highlight @ Christian: Die Reichen ziehen aber den Karren nicht, das tun sie und ich. Reich und Leistung zu verknüpfen, und damit indirekt zu sagen der Reichtum basiere auf eigener Leistung, ist eine der grössten Leistungen der neoliberalen Think Thanks überhaupt.

      @ derlange: Ja klar, träumen sie weiter. Die Behörden können auch nur das prüfen, was eingereicht wurde. "Mein" Inspektor soll Vermögenswerte suchen gehen, die nicht deklariert wurden. Wieso sollte ein Reicher sein Vermögen korrekt angeben?
      25 26 Melden
    • derlange 31.05.2018 14:51
      Highlight Warum träume ich?
      Wenn eine Notwendigkeit gesehen wird, wird die entsprechende Stelle geschaffen.
      Möglicherweise geben die reichen ihre Steuern richtig an.
      Hast du Fakten, dass eine Mehrheit der vermögenden Personen Steuern veruntreuen?
      20 9 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.05.2018 15:56
      Highlight @derlange

      Sie haben aber Fakten, dass eine Mehrheit der Flüchtlinge zu unrecht Sozialleistungen bezieht? Ich würde mal in Baar und Wollerau die Wohnungen der dort ansässigen Reichen kontrollieren, ob sie auch wirklich bewohnt sind. Nicht gerechtfertigt meinen Sie? Soso aber Flüchtlinge ausspionieren ist völlig okay?
      13 17 Melden
    • Posersalami 31.05.2018 16:13
      Highlight @ derlange: Hast du denn Fakten, dass die Mehrheit der Flüchtlinge oder Sozialhilfeempfänger bescheisst?
      10 11 Melden
    • Christian Rusch 31.05.2018 17:00
      Highlight @Posersalami: Reichsein ist keine Homogene Masse. Ja, es gibt auch trübe Tassen, die nie selber den Finger krümmen mussten, aber auch die müssen ihre Einnahmen offen legen und finanzieren den öffentlichen Haushalt mehr wie ich. Sozialbetrüger und eben speziell Asylbewerber belasten aber auch uns, durchschnittlich 5000 Fr. pro Jahr und Steuerzahler.
      14 10 Melden
    • Posersalami 31.05.2018 17:54
      Highlight @ Christian: Leider sind Vermögen zum grössten Teil nicht erarbeitet, sondern geerbt worden:
      https://tinyurl.com/ycozsm4n
      Die Leistung war also die Gnade der Geburt.

      Von was reden wir eigentlich? Davon:
      "Im Bereich der Einkommenssteuern wird die nicht besteuerte Substanz für 2010 auf 5 bis 8 Milliarden Franken geschätzt. «Wenn diese Zahlen nur ansatzweise stimmen, ist das Problem der Steuerhinterziehung gewaltig»"
      https://tinyurl.com/ycs3j68n

      Aber hey, das sind sicher alles nur Irrtümer und peinliche Versehen!!!!!

      Begreifen sie jetzt, worum es hier geht?
      7 8 Melden
    • Fabio74 31.05.2018 20:07
      Highlight @Rusch Und die Steuerhinterzieher kosten jedes Milliarden. Sind aber weisse Christen rechter Gesinnung meistens,und daher die guten MEnschen
      Und als strammer REchter tritt man nach unten auf die Schwachen, weil man vor denen oben Angst hat
      6 12 Melden
    • derlange 31.05.2018 22:13
      Highlight Bitte nichts vermischen!
      Der Kanton Luzern sucht einen Inspektor.
      Ihr könnt das nicht mit Steuern vergleichen - die auf verschiedenen Stufen belastet werden.
      Bezüglich Fakten
      Wer schon mal an einem „Stellenschaffungs-Prozess“ beteiligt war, weiss, dass es dazu gewisse Vorraussetzungen braucht. Diese werden Faktenbasiert und nicht emotional bewertet.
      Daher bin ich der Meinung, dass gewisse Fakten dem Kanton Luzernvorliegen und deshalb die Stelle geschaffen wurde.
      Das hat nichts mit linker/rechter Politik zu tun, sondern mit Wirtschaft und logischen Denkvermögen.


      5 3 Melden
    • Posersalami 31.05.2018 23:15
      Highlight @derlange: Nein, mit logischem Denkvermögen hat das nichts zu tun. Man kann nicht ernsthaft Stellen schaffen um Sozialmissbrauch zu bekämpfen während man beim obersten Prozent noch nicht mal wissen will, ob da alles mit Recht und Ordnung zugeht. Nicht nur ich meine, dass es da gewaltige Beträge zu holen gäbe:

      "Anhand der nicht mehr zurückgeforderten Verrechnungssteuern kommt das Blatt zum Schluss, dass in der Schweiz wohl zwischen 200 und 300 Milliarden Franken Vermögen der Versteuerung entzogen werden."
      https://tinyurl.com/ycs3j68n

      3 4 Melden
    • exeswiss 01.06.2018 03:11
      Highlight @derlange die fakten sind ganz klar. man hat mit der USTR 3 im kanton luzern auf den noch nie funktionierenden Trickle down effekt gehofft und verloren. da man kein geld der reichen holen will, fängt man bei den schwächsten an.
      3 4 Melden
    • Christian Rusch 01.06.2018 08:52
      Highlight @Posersalami: Neid und Missgunst ist ein schlechter Berater. Sie schreiben in einem Ton, als ob Sie das Vermögen Anderer bereits als das Ihre betrachten. Ich nerve mich auch über hochnäsige Schnösel, die ihr Vermögen einfach so geerbt haben, kenne selber welche, aber ich weiss, dass diese sicher keine Sozialhilfe beziehen. Ein System, das zum beziehen von ungerechtfertigten Leistungen gerade zu einlädt, läuft sich irgendwann selber tot, weil immer weniger für immer mehr aufkommen müssen. Sie und ich leiden nicht unter den Reichen, sondern, unter dem nicht mehr zu finanzierendem Sozialstaat.
      4 4 Melden
    • Posersalami 01.06.2018 09:08
      Highlight @ Christian: Umgekehrt ist es aber so, dass ein System welches zur Steuerhinterziehung einlädt, Steuerhinterziehung begünstigt. Lesen sie mal den Link den ich gepostet habe!

      Mit Neid hat das alles nichts zu tun, sonder mit dem GEIZ der selbst ernannten Elite. Es ist eine GEIZ-, keine Neid Debatte. Ob jemand 1 oder 100 mio auf dem Konto hat interessiert mich nicht, ich nage selbst nicht am Hungertuch. Aber man hat gefälligst seine Steuern zu bezahlen. Da werden duzende mia hinterzogen, während Schulferien verlängert werden weil man an den Lehrerlöhnen sparen will!
      5 2 Melden
    • Posersalami 01.06.2018 09:14
      Highlight @ Christian: Hier gibts amtliche Statistiken zum Sozialhilfemissbrauch (wobei der Begriff schon weit gefasst ist), damit sie einschätzen können wie gross das Problem ist:

      "Für den Missbrauch von Sozialhilfeleistungen «im weiten Sinne» dürfte im Maximum mit Quoten von 4%-5% zu rechnen sein, für den Missbrauch «im engen Sinn» wohl meistens mit Quoten unter 2%."
      https://digitalcollection.zhaw.ch/bitstream/11475/180/1/1281841418.pdf

      Aber hey, wenn man will dass die Reichen nicht jährlich ein paar 100mia hinterziehen, dann ist es natürlich Neid. Schon klar.

      Der Neoliberalismus hat gewonnen.
      5 2 Melden
  • Posersalami 31.05.2018 11:26
    Highlight " Dadurch würde der Generalverdacht auf diese Personen gelenkt"

    Das ist für sich schon schlimm genug und spricht eigentlich schon Bände.

    Wenn der Inspektor nur Flüchtlinge jagt, wird er folglich auch nur Verstösse bei Flüchtlingen finden. Das wird dann ganz zackig selbstverstärkend und liefert den Faschisten neue Munition..

    Ich bin beinahe täglich froher, bisher keine Kinder in diese Welt gesetzt zu haben. Dabei wird es wohl bleiben.
    35 88 Melden
    • Genital Motors 31.05.2018 13:39
      Highlight danke dass deine Gene der Nachwelt erspart bleiben ;-)
      43 20 Melden
    • derlange 31.05.2018 22:27
      Highlight Wer bezahlt deine AHV?
      Wer versorgt dich im Alter?
      1 6 Melden
  • Wilhelm Dingo 31.05.2018 10:39
    Highlight Es sollen die Gruppen von Sozialhilfebezügern verstärkt kontrolliert werden, welche am meisten betrügen. Welche Kriterien das sind ist belanglos. Welche Gruppen betrügen denn am meisten? Gibt es dazu Zahlen?
    34 8 Melden
    • lilie 31.05.2018 12:48
      Highlight Das ist nicht so einfach. Jedes Sozialamt definiert nämlich Betrug anders. Zumindest weiss man: Bei der Sozialhilfe wird nicht mehr betrogen als bei anderen Versicherungen. Am meisten wird aber bei der Privathaftpflicht betrogen - des Schweizers liebster Sport (neben Steuerhinterziehung). Am wenigsten wird hingegen bei der AHV betrogen - im letzten Jahr gabs bei uns nur 3 Fälle.

      https://www.beobachter.ch/sozialhilfe/sozialhilfe-wie-viel-missbrauch-gibt-es-wirklich
      11 3 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 14:12
      Highlight Wilhelm:

      "Angehörige der Oberschicht lügen und mogeln einer wissenschaftlichen Studie zufolge eher als Mitglieder unterer sozialer Schichten.
      "upper-class individuals behave more unethically than lower-class individuals"
      http://www.pnas.org/content/109/11/4086.full

      "Unternehmenskultur in der Bankenindustrie begünstigt unehrliches Verhalten"
      http://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/archive/2014/unternehmenskultur-in-der-bankenindustrie-beguenstigt-unehrliches-verhalten.html
      16 11 Melden
    • lilie 31.05.2018 14:47
      Highlight @Ueli: Die erste Studie stammt aus den USA. Dort herrschen völlig andere Verhältnisse und Mentalitäten als bei uns. Reich sein ist geil, reich sein berechtigt einem zu allem (siehe Trump). Bei uns gilt Reich sein hingegen als etwas, was man nicht an die grosse Glocke hängt.

      Der zweite Artikel bestätigt das: Bankangestellte sind nicht von sich aus unehrlicher, das kommt auf die Unternehmenskultur an.

      Hat also nichts mit dem Einkommen zu tun, sondern mit der (Sub-)Kultur.
      15 4 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 16:02
      Highlight lilie: Deine Ausreden sind weit gesucht, und entbehren jeder Grundlage. Wir die Guten ("Geiz ist geil"), die Amis die Schlechten ("reich ist geil"). Das ist lächerlich. Amis und Europäer sind sehr ähnlich. Du hast natürlich keine Vorurteile oder engen Horizont. Nur ist die Welt und die Kultur manchmal nicht, wie du es gerne glauben willst.

      Es gibt noch mehr ähnliche Studien mit ähnlichen Resultaten, zB. bezüglich Fairness und Empathie (zB. http://bit.ly/2smKaEw).

      Es bringt nur vermutlich nichts, dir weitere Studien zu suchen und zu präsentieren, die gerade nicht in dein Weltbild passen.
      9 12 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.05.2018 16:06
      Highlight @lilie

      Introvertierte, zurückhaltende Personen kommen in der Schweiz auf keinen grünen Zweig. Sie werden bei Beförderungen übergangen oder gar durch einen Prahlhans ersetzt. Die führt dazu, dass jene die mit unfairen Mitteln kämpfen bevorzugt werden. Entsprechend sind viele besser verdienende durch sogenanntes "Ellböglä" nach oben gelangt. Dazu kommt, dass diese Personen bis kurz vor die eigene Überforderung befördert werden. Diesen Job können sie also gerade noch bewältigen, es passieren aber viele Fehler. Fehler die wiederum auf andere abgewälzt werden müssen, um das Unvermögen zu tarenen.
      10 3 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 16:20
      Highlight lilie: Ich gebe dir insofern recht, dass niemand von sich aus ein schlechter Mensch sein will, und dass ein unmoralisches Verhalten meistens nicht angeboren sondern anerzogen ist.

      Trotzdem behaupte ich, dass in reichen (Sub-)Kulturen (wie zB. dem Bankenumfeld) unmoralisches Verhalten eher toleriert oder gar in Himmel gelobt, in dem Sinne auch anerzogen wird.

      Die Betrügereien der Banker oder der deutschen Automanager und deren angehäufter Reichtum (zB. eines Joe Ackermann, Vasella, Ospel, Winterkorn, Vincenz usw.) gelten als geschäftstüchtig und verdienen in der hiesigen Kultur Anerkennung.
      11 3 Melden
    • lilie 31.05.2018 18:33
      Highlight @Ueli: Da du dir in deinem zweiten Post gerade die Antwort auf deinen ersten Post gibst, kann ich mir die Arbeit sparen. ;)

      Ausserdem ist die Diskussion eh müssig, da es ja praktisch nie passiert, dass ein Reicher Sozialhilfe beziehen muss (bzw. dann kann er nicht mehr reich sein und seine Familie auch nicht).

      @Djinn: Traurig aber wahr. Gilt aber in fast allen Kulturen. Und gilt trotzdem auch in einem positiven Sinne: Auch wenn es einem schlecht geht, muss man für sich selber einstehen. Natürlich in einer möglichst sozialverträglichen Art. Diese Balance ist die Herausforderung.
      2 2 Melden
  • walsi 31.05.2018 10:29
    Highlight Sozialhilfe ist Geld vom Staat ohne eine wirkliche Gegeleistung. Es ist auch richtig, dass der Staat Menschen in Not hilft. So ein Geldsegen verführt aber auch dazu das System auszunutzen. Das liegt in der Natur der Sache und der Menschen. Es ist folglich nur logisch, dass man kontrolliert um Missbrauch zu verhindern.
    60 18 Melden
    • Silent_Revolution 31.05.2018 12:58
      Highlight Sozialhilfe, ein Geldsegen?

      Ohne Gegenleistung? So manch überwachter Sozialhilfeempfänger ist auf freiwilliger Basis aktiver und sozialer unterwegs, als der steuervermeidende Superreiche, der völlig abgeschottet sein Egoding durchziehen kann.

      Solange es weniger Arbeitsplätze wie arbeitsfähige Menschen gibt, sind wirtschaftlich untätige Personen unumgänglich.
      Diese müssen für den Antrag schon alles offenlegen, systematische Überwachung ist abartig.

      Wenn es auf eine Stellenanzeige in irgend einem Bereich keinen geeigneten Bewerber gibt, kann wieder über Sozialhilfebetrug diskutiert werden.
      9 13 Melden
    • Nocciolo 31.05.2018 14:06
      Highlight Geldsegen? Du hast offensichtlich keine Ahnung vom Leben eines Sozialhilfebezüger.
      13 6 Melden
    • walsi 31.05.2018 14:35
      Highlight @Nocciolo: Ich habe beruflich immer wieder mit Sozialhilfeempfänger zu tun, ich habe daher wahrscheinlich mehr Ahnung als die meisten hier.

      Bei den Flüchtlingen geht es um Leute die aus einer sehr prekären Situation kommen. Hunger und Armut, für die sind die Leistungen des Sozialamt wie ein Segen.
      7 13 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 31.05.2018 16:51
      Highlight Wer im Zusammenhang mit Sozialhilfe von Geldsegen spricht, der möge mal die Caritasstudie zum Thema „Armut in der Schweiz“ anschauen.

      https://www.caritas.ch/de/was-wir-sagen/zahlen-und-fakten/armut-in-der-schweiz.html



      Und den SKOS-Bericht zur Tagung im März 2018:

      https://www.caritas.ch/de/aktuelles/blog/detail/blog/news/detail/sozialhilfe-muss-den-menschen-gerecht-werden.html?no_cache=1

      Ferner geht sehr gerne vergessen, dass sehr viele working poors darunter sind. Im Kt ZH sind es Rund ein Viertel der BezügerInnen.

      8 3 Melden
    • walsi 31.05.2018 18:01
      Highlight @JaneSoda: Es geht aber hier nicht um arme Menschen aus der Schweiz es geht um Flüchtlinge die aus einem Land kommen wo der durchschnit im Monat nur ein paar Dollar verdient. Für die sind ein paar hundert Franken Sozialhilfe extrem viel Geld. Natürlich ist das Leben hier viel teuerer. Die Leute vergleichen aber mit ihrer Heimat. Wenn die es schaffen Jeden Monat nur CHF 50.-- in ihre Heimat zu schicken ist das dort wesentlich mehr wert als hier in der Schweiz.
      1 4 Melden
    • Silent_Revolution 31.05.2018 21:30
      Highlight walsi

      Wenn Flüchtlinge es hinkriegen, von der Sozialhilfe bei den Lebenskosten in der Schweiz jeden Monat 50.- in die Heimat zu schicken, ist das eine grandiose Leistung.

      Flüchtlinge haben in der Schweiz kein günstigeres Leben als Einheimische.

      Frag doch mal die Sozialhilfebezüger, mit welchen du angeblich beruflich zu tun hast, wie viel vom Geldsegen am Monatsende übrig ist.
      5 2 Melden
  • Medea 31.05.2018 10:05
    Highlight Lieber Anreize für Arbeitgebende schaffen, dass sie mehr Flüchtlinge einstellen. Die meisten wollen arbeiten, aber finden nichts. Faule Eier gibt's bei allen Nationalitäten.
    60 90 Melden
    • Schlingel 31.05.2018 10:32
      Highlight Wir suchen noch einige Software Entwickler bei uns. Lasst uns doch Flüchtlinge einstellen......ja ne, is klar.....
      71 21 Melden
    • Fly Baby 31.05.2018 11:54
      Highlight @Schlingel warum sollte es keine Flüchtlinge geben die Software Entwickler sind? Tolles Bild hast du von anderen Menschen.
      17 49 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 12:39
      Highlight Gute Idee, Schlingel. Schau da:

      "A coding academy for refugees."
      https://powercoders.org/

      Dort könnt ihr Software-Entwickler-Flüchtlinge finden. Sie sind eine wertvolle Bereicherung für jedes Entwicklungsteam.
      11 26 Melden
    • Schlingel 31.05.2018 13:40
      Highlight Also diese "Flüchtlinge" kommen aus irgendwelchen Ländern, können oftmals kaum lesen und schreiben, müssten eine neue Sprache lernen und Schulstoff etc. nachholen... Habt ihr echt das Gefühl, dies macht man kurz so nebenbei? Hallo? Wir alle gehen im Schnitt 9-12 Jahre in die Schule und absolvieren dann noch zusätzlich etwa 3-6 Jahre eine Ausbildung/Studium. Und jetzt habt ihr echt das Gefühl, ein Flüchtling, welcher, wenn er Glück hatte, ein paar Jahre in die Schule konnte, welche nicht dieses Niveau hat, holt dies in 1-2 Jährchen auf? Sind wohl alles kleine Einsteins diese Flüchtlinge...
      25 11 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 14:28
      Highlight Nicht alle, aber einige, Schlingel.

      Viele dieser Flüchtlinge verfügen sogar über höhere Intelligenz als du, sowohl raionale wie auch erst recht emotionale. Auch in Syrien (und vielen anderen Herkunfsländern) existieren Unis und Hochschulen. Insofern kann ich mich nur wiederholen: Flüchtlinge sind eine wertvolle Bereicherung für jedes Team.
      7 21 Melden
    • Medea 31.05.2018 16:49
      Highlight Es gibt unter den Flüchtlingen alle Bildungsstufen. Darunter auch Entwickler, Ärzte, Anwälte etc. Ausserdem bleiben die ja meist in der Schweiz und somit lohnt es sich auch in Ausbildungen zu investieren. So wird aus einem Flüchtling ein Steuerzahler ;-)
      8 3 Melden
    • Schlingel 31.05.2018 17:38
      Highlight Natürlich existieren dort Unis. Diese sind jedoch vom Niveau nicht mit unseren Unis zu vergleichen und sind oftmals der Elite vorbehalten. Vorallem in Ländern wie Syrien...
      7 7 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 19:26
      Highlight Schlingel: Ich glaube, du bist etwas hochnäsig.

      Software-Entwickler brauchen kein hohes Bildungsniveau. In der Schweiz genügt Sekundarschule und Lehre. Einige Unis in Syrien oder anderen Herkunftsländern bieten bessere Ausbildungen als viele Fachhochschulen hier.

      Deine Behauptungen scheinen mir typisch für einen Dunning-Kruger-Effekt:

      "Als Dunning-Kruger-Effekt wird die systematische fehlerhafte Neigung relativ inkompetenter Menschen bezeichnet, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt
      5 6 Melden
    • derEchteElch 31.05.2018 21:06
      Highlight Ich bin dafür, dass wir den Arbeitsplatz von Ueli mit einem Flüchtling besetzen. Er ist fünstiger und es gibt sicher jemanden, der die Tätigkeit vom Ueli günstiger ausführen kann..
      10 3 Melden
    • Ueli der Knecht 31.05.2018 22:00
      Highlight Ich messe meinen Wert nicht in Franken, Elch,

      und ich bekam einen kulturellen Rucksack mit auf meinen Weg, so dass ich nicht solche Existenz- oder Jobverlust-Ängste habe.

      Ich finde aber, eine Gesellschaft, in denen solche Ängste dermassen verbreitet sind, oder die gar auf Existenängsten aufbaut, die ist krank und auf einem gefährlich selbstzerstörerischen Weg.

      Ich finde, es ist ein Unding, dass man aufgrund eigener Existenzängste dann beginnt, nach unten zu treten.

      In der Bundesverfassung, zur Erinnerung:

      "Die Stärke des Volks misst sich am Wohl der Schwachen" (http://bit.ly/2kvldTm).
      6 5 Melden
    • derEchteElch 31.05.2018 23:35
      Highlight „Ich messe meinen Wert nicht in Franken (..) ich bekam einen kulturellen Rucksack mit auf meinen Weg, so dass ich nicht solche Existenz- oder Jobverlust-Ängste habe.“

      Ohja! So ein typisch kulturschaffender linker Gutmensch!

      Was du vergisst;
      Wenn jemand einen Flüchtling einstellt, nimmt dieser den Job eines anderen weg. Es werden NICHT beide eingestellt, wenn nur eine Stelle frei ist. So etwas kennt ihr Kulturschaffenden nicht.

      Selbstverständlich kann man dich ersetzen. Statt dass du deine kulturellen Beiträge ausführst und tut dies ein anderer, deine Werke werden nicht mehr abgenommen.
      6 2 Melden
    • Schlingel 01.06.2018 11:19
      Highlight Ja Ueli, natürlich überschätze ich mich und neige zu absoluter Arroganz, da ich ein völlig inkompetenter Mensch bin. Zieh deine rosarote Brille ab. Syrien ist keine Blumenwiese, wo alle Personen seit Jahrzehnten alle an Eliteunis zugelassen werden und besser ausgebildet werden als alle anderen. Ich frage mich dann nur, warum die grossen Konzerne ihre Leute nicht in Syrien rekrutieren, oder dort Industriestandorte aufbauen... Ach ja stimmt, weil die alle eine rassistische Ader haben.
      Wach auf! Die Realität in Syrien heisst leider Krieg und Völkermord!
      3 2 Melden
    • Ueli der Knecht 01.06.2018 11:47
      Highlight Elch:
      "Ohja! So ein typisch kulturschaffender linker Gutmensch!"

      Du willst mich in eine Schublade stecken. Naja...

      Ich selbst sehe mich nicht links.

      Selbstverständlich würde ich gerne Kultur schaffen.

      Und zu "Gutmensch" empfehle ich dir folgende Lektüre:

      Es "lässt sich sagen, dass mit dem Terminus des „Gutmenschen“ eine Diskursstrategie eingeschlagen wird, die auch im Nationalsozialismus praktiziert wurde und mit der politische Gegnerinnen diffamiert und isoliert werden sollen."
      https://www.diss-duisburg.de/2011/11/das-stigma-gutmensch/

      Betr. Jobängste habe ich mich bereits geäussert.
      4 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.06.2018 14:13
      Highlight Ich bin ein linker Gutmensch und sage:

      Da alle Programmiersprachen Deutschkenntnisse voraussetzen.... Ah nein entschuldigung.

      Gutmensch und damit empathisch zu sein ist die einzige menschliche Fähigkeit, welche nie durch eine Maschine ersetzt werden kann. Maschinen besitzen keine "innere" Wärme. Ja soweit sind wir noch nicht, aber der Weg den wir einschlagen ist der falsche. Die Schwächsten weiter zuverunsichern ist unglaublich dumm. Wie verhält sich jemand der Paranoid ist und deswegen Unterstützung erhält? Es läuft so vieles dermassen falsch und ihr glaubt, dass liegt an den Schwächsten.
      3 1 Melden
    • Ueli der Knecht 01.06.2018 21:38
      Highlight Schlingel:
      "Ich frage mich, warum die grossen Konzerne ihre Leute nicht in Syrien rekrutieren, oder dort Industriestandorte aufbauen."

      In Deutschland boomt die Wirtschaft, unter anderem weil sie das Potential der Syrer erkannt haben und aktiv ausschöpfen. Insofern ist deine Frage hofflich damit beantwortet.

      Deine Vorurteile kannst du auch hier gegenchecken und korrigeren:

      "5 Vorurteile über Bildungsstand syrischer Flüchtlinge auf dem Prüfstand": http://bit.ly/2sohMSA

      "Bildungsstand von Geflüchteten:
      Bildung und Ausbildung in den
      Hauptherkunftsländern": http://bit.ly/2LaBdoX
      1 2 Melden
    • Medea 02.06.2018 12:16
      Highlight Also entweder sie arbeiten nicht und sind Sozialschmarotzer oder sie arbeiten und nehmen unsere Jobs weg.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 02.06.2018 13:05
      Highlight Medea: Möglich wäre auch, dass die Wirtschaft wächst und die fehlenden Arbeitskräfte mit Flüchtlingen füllt.

      In Deutschland arbeiten zB. mehr als 2'000 Ärzte aus Syrien, vermutlich mindestens auch soviele Software-Entwickler. Ich nehme nicht an, dass deshalb 2'000 deutsche Ärzte oder Software-Entwickler auf der Strasse stehen. Im Gegenteil, nachwievor geklagen die Unternehmen einen Fachabeiter-Mangel.

      In dem Sinne engt deine Entweder-Logik deinen Horizont ein, weil sie die Realität einfach ausblendet.

      Die meisten Flüchtlinge mit Arbeitserleubnis arbeiten; und die Arbeitslosenquote sinkt.
      1 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 02.06.2018 13:06
      Highlight @Medea

      Weil die Schweizer ja durchs Band super qualifiziert sind... oder so.
      1 0 Melden
  • Mangi 31.05.2018 09:51
    Highlight Wo kann ich mich melden für so einen Job?
    36 49 Melden
    • panaap 31.05.2018 11:31
      Highlight Da du das hier fragen musst, disqualifiziert dich leider für den Job. Inspektoren sollten ein bisschen aufgeweckter sein und es selber herausfinden.... ;l
      54 4 Melden
    • Kastigator 31.05.2018 12:44
      Highlight Lies doch den Artikel, Mangi. Oder ist das zu viel verlangt? Sie wollen einen ausgebildeten Polizisten. Bist du das?
      Wie willst du in dieser komplexen Materie tätig sein, wenn du nicht mal in der Lage bist, einen so einfachen Text zu verstehen?
      13 5 Melden
    • Nocciolo 31.05.2018 14:08
      Highlight Du bist wahrscheinlich so eib Blockwart der nichts besseres zu tun hat als seine Nachbarn zu beobachten.
      7 4 Melden
    • Fabio74 31.05.2018 20:10
      Highlight Normannenstrasse, Ost-Berlin, HAuptstadt der DDR. Frag mal nach bei der Stasi
      3 1 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 31.05.2018 09:44
    Highlight «Das hat zur Folge, dass ein Teil der Bevölkerung in ihren Vorurteilen bestärkt wird, während es dafür keine ausreichenden Grundlagen gibt.»

    Doch die Grundlage gibt es leider!

    Wir müssen schauen was mit unseren Steuergeldern passiert. Ich finde Luzern macht das gut!
    92 45 Melden
    • Fabio74 31.05.2018 10:52
      Highlight Warte immer noch wannnman endlich die Steuerhinterzieher ausräuchert. Aber das sind ja gute Schweizer und vermutlich SVPler. Da darf man kriminell sein
      31 48 Melden
    • Midnight 31.05.2018 10:57
      Highlight In Luzern werden Steuergelder für Unternehmen in Form von Steuervergünstigungen "aufgewendet", während Studenten und andere einkommensschwache Personen nicht mal mehr Krankenkassenprämienvenbilligungen erhalten.

      "Gut machen" geht anders!
      28 15 Melden
    • Peldar 31.05.2018 11:01
      Highlight Anstelle davon, dass du nach unten schiesst, würdest du besser nach oben treten. Dir wird es keinen deut besser gehen durch die Kreierung dieser Stelle.
      Wenn du dermassen um Steuergelder bekümmert bist, sollten dich die Steuern der Unternehmer und Unternehmen um einiges mehr interessieren.
      28 11 Melden
  • Ökonometriker 31.05.2018 09:30
    Highlight Dem Bericht zufolge scheint es auch noch andere Inspektoren zu geben. Macht doch Sinn, wenn die Inspektoren spezialisiert auf bestimmte Lebensumstände eingesetzt werden? Der 60-jährige Schweizer der Sozialhilfe bezieht und heimlich nach Brasilien abhaut hat andere Tricks als ein Flüchtling, der eventuell Erpresst wird Gelder nach Eritrea zu schicken und seine Rechte nicht kennt.

    Es müssen aber natürlich alle Gruppen gleichmässig geprüft werden - schon allein im Interesse eines effizienten Einsatzes öffentlicher Ressourcen.
    59 14 Melden
  • Pafeld 31.05.2018 09:21
    Highlight Zu welchen bürgerlichen Absurditäten sich Luzern im Versuch um seine nachhaltige Finanzierung wohl noch so hinreissen lässt, darf man mal gespannt sein. Solange die Bevölkerungsmehrheit wohl aus Prinzip an Wahltraditionen festhält, dürften noch eine Menge an moralisch zurechtgebastelten Kuriositäten auftauchen.
    38 65 Melden
  • Friction 31.05.2018 09:19
    Highlight Wann folgen die Steuerinpektor*innen?
    Wenn bei Sozialhilfeenpfangenden Gerechtigkeit eingefordert wird, dann bitte auch bei jenen, die sich der Steuerabgaben entziehen. Im Steuerbereich würden sich finanziell jedenfalls Steuerinspektor*innen sehr viel mehr lohnen als bei der Sozialhilfe - explizit bei Zufluchtsuchenden...
    49 20 Melden
    • Wilhelm Dingo 31.05.2018 10:44
      Highlight @Friction: Es ist schon ein grosser Unterschied ob ich der Gesellschaft weniger GEBE als gefordert oder ob ich von der Gesellschaft zuviel BEZIEHE als mir zusteht.
      27 22 Melden
    • Stachanowist 31.05.2018 10:51
      Highlight Schon passiert. Die prüfen aber am Schreibtisch statt auf der Strasse, weil effektiver:

      "Es ist eine Steueroptimierung der anderen Art. Der Luzerner Regierungsrat will zusätzliche sogenannte Steuerexperten einstellen. Diese sollen die eingereichten Steuererklärungen von Bürgern und Firmen noch stärker unter die Lupe nehmen und nicht deklarierte steuerbare Einnahmen entdecken. 4,5 Millionen Franken sollen so zwischen 2017 und 2019 an zusätzlichen Einnahmen in die Staatskasse fliessen."

      https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/luzern-kanton-setzt-auf-mehr-steuereintreiber-ld.99387
      20 1 Melden
    • Friction 31.05.2018 18:59
      Highlight @WilhelmDingo: nope ist es niht. Die Konsequenz ist die selbe. „Privare“ = wegnehmen. Es heisst also, wenn du dein Steuergeld nicht abgibst genau dasselbe. Du enthältst es dr gesellschaft vor. Du nimmst es ihr schlicht und einfach weg.
      Dasselbe sollte man sich bei jeglicher Privatisieung bewusst sein, ohne damit sagen zu wollen, dass es kein Privateigentum hibt. Aber die Gesellschaft hat darüber zu entscheiden und nicht der oder die einzelne. Das ist mein Verständnis von Demokratie.
      5 0 Melden
    • Friction 31.05.2018 19:00
      Highlight @Stachanowist: danke für den Hinweis.
      3 0 Melden
    • Fabio74 31.05.2018 20:11
      Highlight @dingo also gute Kriminelle, die weissen christen die sich "Eidgenossen" nennen, und die schlechten, sprich die Ausländer
      5 0 Melden
  • Herbert Anneler 31.05.2018 09:14
    Highlight Abstossend, aber wenigstens ehrlich: Darum geht es doch Rechtsaussen wirklich: Fremdenhass mit andern Mitteln. Mehr Staat fank denjenigen, die immer „weniger Staat!“ schreien... Entweder dumm oder dreist - oder beides!
    56 157 Melden
    • MitchMossad 31.05.2018 10:20
      Highlight Riiichtiger Kevin!
      7 13 Melden
  • Unangemeldeter Nutzer 31.05.2018 09:11
    Highlight Wenn die Schweizer das Sozialamt bescheissen und ungerechtfertigt Beiträge beziehen, dann ist das voll in Ordnung. Flüchtlinge und Asylsuchende können sich ja schliesslich nicht wehren, und sie habe so gut wie keine Lobby, ausser der "Gutmenschen", man kann die also ruhig und ohne rechtliche Konsequenzen zu befürchten observieren!
    46 141 Melden
  • DerSimu 31.05.2018 09:09
    Highlight «Das hat zur Folge, dass ein Teil der Bevölkerung in ihren Vorurteilen bestärkt wird, während es dafür keine ausreichenden Grundlagen gibt.»

    Wenn Vorurteile bestärkt werden, ist das also Schuld der Person, die das aufgedeckt hat, nicht jener der Person, die sich ein Fehlverhalten hat zu Schulden kommen lassen? Interessant 🤔
    247 62 Melden
    • aglio e olio 31.05.2018 09:45
      Highlight Die Vorurteile werden dadurch bestärkt, dass man sich gezielt auf eine Gruppe fokussiert und nich auf alle. Mit dem tatsächlichen Handeln dieser Gruppe und Aller hat das nichts zu tun.
      38 44 Melden
    • Kastigator 31.05.2018 10:18
      Highlight Typisch rechte Strategie: Zitate abkürzen und aus dem Zusammenhang reissen. Hier der vorangehende Passus - den du, würdest du dich korrekt verhalten, natürlich auch gepostet hättest: Die Sozialinspektoren, die es bislang gebe, würden sämtliche Sozialhilfeempfänger prüfen, sofern ein Verdacht vorliege, so Michael Flückiger [...] Er hört zum ersten Mal davon, dass ein Sozialinspektor speziell für Asylsuchende und Flüchtlinge eingesetzt wird.

      Dies erachtet die Organisation als falsch. Dadurch würde der Generalverdacht auf diese Personen gelenkt, so Flückiger gegenüber watson.
      17 25 Melden
    • Saraina 31.05.2018 10:39
      Highlight Ist es nicht so, dass alle Gruppen observiert werden, aber eine Person auf Flüchtlinge spezialisiert? Das macht für mich schon Sinn, denn die Umstände bei dieser Gruppe sind andere.
      28 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.05.2018 10:49
      Highlight aglio
      Artikel auch nicht gelesen?
      Es wird nicht auf "eine Gruppe fokussiert". Es wird ZUSÄTZLICH diese Gruppe auch kontrolliert. Und nur im Verdachtsfall, wie man unschwer aus dem Artikel entnehmen kann.
      28 8 Melden
    • Peldar 31.05.2018 10:52
      Highlight Ich denke Sie verstehen hier etwas falsch. Die Vorurteile werden durch das kreieren diese Stelle bestärkt und nicht durch das Verhalten einer einzelnen Person.
      8 26 Melden
    • DerSimu 31.05.2018 12:25
      Highlight @kastigator da hat wohl wer den Artikel nicht gelesen:

      "Typisch rechte Strategie: Zitate abkürzen und aus dem Zusammenhang reissen." Ich habe genau das Zitat, das oben hervorgehoben wurde genommen (ungekürzt).

      @aglio Zu deiner Aussage, muss ich nichts mehr sagen, die anderen haben schon gesagt, dass sie nicht der Wahrheit entspricht.
      13 4 Melden
    • Kastigator 31.05.2018 12:47
      Highlight Dieses Zitat steht aber in einem Kontext. Der hingegen erschliesst sich einem natürlich nur, wenn man den Artikel tatsächlich liest. Wie oft willst du dir noch ins eigene Bein schiessen und dein Unvermögen hier öffentlich ausbreiten?
      3 10 Melden
    • aglio e olio 31.05.2018 12:47
      Highlight Rabbi, du hast mich vermutlich falsch verstanden. Kein Ding.
      Die Gruppe wird ja bereits kontrolliert. Warum auch nicht? Wie alle anderen auch.
      Aber die Schaffung einer Stelle speziell für die Kontrolle von Asylbewerbern bestärkt die Vorurteile einiger, dass eben diese Gruppe besonders auffällig sei. Das wird von der Flüchtlingshilfe kritisiert.
      Was Simu wohl missverstanden hat, woraufhin ich seinen Kommentar kritisierte. Peldar hat dies besser/verständlicher zum Ausdruck gebracht.
      Ich hoffe, dass ich meine Gedanken jetzt besser offenlegen konnte.
      5 3 Melden
    • aglio e olio 31.05.2018 12:56
      Highlight Simu, du interpretierst Aussagen im meinem Kommentar, die nicht gemacht habe. Seis drum, das passiert schon mal aufgrund Unterschieden im Sendungs- und Empfangsbewusstsein.
      3 1 Melden
    • mogad 31.05.2018 13:56
      Highlight Welche Vorurteile denn? Ist es denn ein Vorurteil, dass 88,4% der Flüchtlinge Sozialhilfe beziehen?
      16 1 Melden
    • DerSimu 31.05.2018 14:20
      Highlight @kastigator ins eigene bein schiessen? Dafür hsbe ich sber viele, die meiner meinung sind 😉

      @aglio ja, nur schafft man ja nicht (teure) kontrollorgane, wenn diese nicht irgendwie gerechtfertigt sind, oder?
      7 2 Melden
    • aglio e olio 31.05.2018 14:31
      Highlight Graustufe Rot, nein dies ist kein Vorurteil. Darum geht es im Artikel auch nicht. Es geht um Sozialhilfemissbrauch.

      "Die Schweizerische Flüchtlingshilfe habe keine Kenntnis davon, dass Missbrauchsfälle in der Sozialhilfe bei Flüchtlingen und Asylsuchenden häufiger vorkommen, als bei den übrigen Sozialhilfeempfänger, so Flückiger."
      5 5 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.05.2018 14:51
      Highlight @Graustufe Rot

      So einfach ist es nicht. Flüchtlinge dürfen bespielsweise nur im Wohnkanton angestellt sein. Eine Stelle zu finden ist ungleich schwerer als für einen Schweizer und von den Traumata die sie erlitten haben um hier Ablehnung zu erfahren , will ich gar nicht sprechen. Vorurteile erschaffen hier eine selbsterfüllende Prophezeiung. Sehr gut Herr und Frau Schweizer.
      4 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.05.2018 15:06
      Highlight @Graustufe Rot

      Und bei diesen 88,4% gibt es alsoehr Betrüger? Sie bestätigen das Vorurteil sogar selber, Chapeau.

      "Die Schweizerische Flüchtlingshilfe habe keine Kenntnis davon, dass Missbrauchsfälle in der Sozialhilfe bei Flüchtlingen und Asylsuchenden häufiger vorkommen, als bei den übrigen Sozialhilfeempfänger, so Flückiger."

      Ach da schau her, verblüffend.
      4 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.05.2018 15:34
      Highlight Dass die Flüchtlingshilfe keine Kenntnis hat, ist nicht sehr überraschend. Ist auch nicht ihre Aufgabe.

      Aber, wer den Artikel gelesen hat, sollte jetzt wissen, dass es nicht um durchschnittlich mehr Betrugsfälle geht, sondern um andere Methoden des Betrugs. Da ist es schon angezeigt, dass jemand mit spezifischer Erfahrung und Wissen nachforschen kann.

      Ist der Mann einmal eingestellt, ist die Sache medial sowieso vom Tisch und es werden keine weiteren Vorurteile gestärkt.
      8 2 Melden
    • mogad 31.05.2018 16:09
      Highlight @Djinn. Stimmt zum Teil. Flüchtlinge haben es schwer eine Stelle zu finden. Umso mehr sollten sie sich anstrengen. Das passiert bei vielen von den 88,4% nicht, die in der Fürsorge sind. Ich habe 22 Jahre im Personalwesen gearbeitet, davon 14 Jahre in der Arbeitsvermittlung. Viele Migranten überschätzen sich selber, sind sich unser Arbeitstempo nicht gewohnt und strengen sich auch nicht besonders an, die Sprache zu lernen. Tätigkeiten, die in ihren Herkunftsländern als Frauenarbeit gelten machen sie nicht. Frauen als Vorgesetzte werden abgelehnt. Usw..

      7 1 Melden
    • mogad 31.05.2018 16:17
      Highlight @Djinn. Bei einem Anteil von 88,4% dürfte es nur schon aufgrund dieser Zahl viele "Betrüger" geben. Wir sollten endlich die rosa Brille abnehmen. Der arme, hilflose Migrant ist nichr der Standart. Viele reisen komfortabel mit einem Schengenvisa hierher. Auch dafür gibt es eine Industrie. Und unsere Asylindustrie (hab mich lange gegen diesen Ausdruck gewehrt) bietet mehr als jedes andere Land dieser Welt. Und wir zahlen das.
      7 2 Melden
    • mogad 31.05.2018 16:19
      Highlight @aglio. Ich hätte wohl Ironie off schreiben müssen!
      1 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 31.05.2018 09:05
    Highlight Hm. Gibt es denn Flüchtlinge die Sozialleistungen erhalten? Dann wären es ja Sozialleistungsbezüger.
    137 13 Melden
    • Entenmann 31.05.2018 11:11
      Highlight Natürlich gibt es das, sehr häufig sogar, steht auch im Artikel. Warum sollte man nicht gleichzeitig Flüchtling sein können und Sozialhilfe beziehen?

      Ebenso geht aus dem Artikel hervor, dass der Kanton Luzern in den ersten zehn Jahren für die Personen im Asyl- und Flüchtlingsbereich zuständig ist. Die "normale" Sozialhilfe ist jedoch Sache der Gemeinden. Damit ist meines Erachtens auch geklärt, warum der vom Kanton gesuchte Inspektor sich auf Asylbewerber und Flüchtlinge beschränken soll.
      13 0 Melden
  • LILA2000 31.05.2018 09:02
    Highlight Naja, Flüchtling sind nicht bessere Menschen als wir. Uns kontrolliert man auch (in meinen Augen zurecht) Also warum nicht bei den Flüchtlingen?
    327 59 Melden
    • Kastigator 31.05.2018 10:20
      Highlight Lies doch einfach den Artikel, Schatz. Da steht klar, dass es einen Sozialinspektor NUR für Flüchtlinge geben soll. Warum unterschlägst du das? Und warum nimmst du nicht auch Stellung dazu, dass der Kanton lediglich damit rechnet, dass der seinen Lohn wieder einspielt? Sozialmissbrauch scheint also kein wirkliches Thema zu sein, wenn es nur um 150k geht.
      10 27 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.05.2018 10:27
      Highlight @LILA2000

      "Die Sozialinspektoren, die es bislang gebe, würden sämtliche Sozialhilfeempfänger prüfen, sofern ein Verdacht vorliege...". Sie werden ja auch schon kontrolliert, genau so wie alle anderen. Da man jetzt aber explizit jemanden auf Flüchtlinge ansetzt zeigt doch, was der Tenor in der schweizer Bevölkerung ist: Die muss man besonders gut kontrollieren. Ich finde diese Einstellung beschämend und Integration in ein solches Umfeld ist mehr als nur schwierig.
      9 22 Melden
    • Herr Ole 31.05.2018 10:41
      Highlight Das Störende ist nicht, dass Flüchtlinge kontrolliert werden, sondern dass im Kanton Luzern eben nur Flüchtlinge kontrolliert werden. Und "wir" nicht (wer auch immer damit gemeint ist).
      8 24 Melden
    • Peldar 31.05.2018 10:50
      Highlight Eine Stelle zu schaffen, welche nur auf Flüchtlinge abzielt ist das Problem. Würde die Stelle auf alle Ethnien, Nationen, etc. ausgelegt sein so würden wir wohl nicht drüner diskutieren (obschon die Position als Sozialinspektor alleine heikel ist, da sie eine spezifische Bevölkerungsschicht unter Generalverdacht stellt.)
      8 18 Melden
    • The fine Laird 31.05.2018 23:29
      Highlight Kann ich so nicht stehen lassen. Warum ist es gut uns zu überwachen?
      1 1 Melden

Warum die Linke zu Unrecht des «Blocherismus» angeklagt wird

Der Kampf der Gewerkschaften und der SP gegen die Aufweichung der flankierenden Massnahmen ist moralisch und wirtschaftlich gerechtfertigt. Punkt.

«Seit der Finanzkrise sprechen alle von der Ungleichheit – aber niemand unternimmt etwas dagegen», seufzte einst der Ökonom Branko Milanovic in einem Interview mit watson. Er gehört zu den weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Einkommensverteilung. Seine legendäre «Elefantengrafik» hat aufgezeigt, wie der Mittelstand der entwickelten Länder unter der Globalisierung gelitten hat.

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