Schweiz
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Klimastreik in Zuerich am Freitag, 27. September 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Klimastreik in Zürich Ende September. Bild: KEYSTONE

Die SP tut viel fürs Klima. Doch profitieren tun vor allem die grünen Parteien. Warum?

Othmar von Matt / ch media



Die SP liegt im Umweltrating nur hauchdünn hinter den Grünen – und noch vor den Grünliberalen. Mit Buchautor Roger Nordmann hat sie auch den heimlichen Klimastar. Und doch scheinen nur Grüne und Grünliberale von der Klimadebatte zu profitieren. Die Genossen fühlen sich verkannt.

Youtuber Rezo erschütterte vor der Europawahl Deutschland mit einem Video von 54:18 Minuten Länge. Darin kündet er die «Zerstörung der CDU» an. Politiker Roger Nordmann macht nun in einem Youtube-Video das Gegenteil. Er baut auf: den «Marshallplan» der SP für das Klima und die Solarenergie» – in 76:19 Minuten.

Roger Nordmann, Fraktionschef der SP, ist der heimliche politische Star der Klimadebatte. Er ist Autor des Buches «Sonne für den Klimaschutz». 32 Vorträge hielt er in den letzten Monaten, etwa vor den Kadermitarbeitenden der Energiekonzerne Axpo und BKW. Er will den Strom, welchen die Schweiz mit dem Ausstieg aus fossilen Energien und aus den AKW benötigt, mit Solaranlagen decken. Mit jährlichen Investitionen von 0,3 Prozent des Bruttoinlandproduktes.

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Das Video von Roger Nordmann. Video: YouTube/Roger Nordmann, Conseiller national

Nordmann ist ein begehrter Experte. Und die SP liegt im Umweltrating von WWF, Greenpeace, Pro Natura und VCS mit 97 Prozent Zustimmung zu Umweltfragen nur hauchdünn hinter den Grünen (98,4), aber noch vor der GLP (91,1). Doch das hilft der SP nicht. Sie droht im Wettstreit um Klimawähler zu verlieren: Je nach Umfrage 0,1 (SRG) oder 0,8 Wählerprozent (Tamedia).

Rund 100 000 Personen nahmen vor einer Woche an der Klimademo in Bern teil. Davon profitieren die Parteien mit dem «Grün» im Namen: Grüne und Grünliberale. Sie sind strahlende Umfragesieger. Die Grünen legen wahlweise um 3,1 (Tamedia) oder 3,4 Prozent (SRG) zu, die GLP um 2,3 (SRG) oder 2,6 Prozent (Tamedia). Grüne (0,9 Prozent) und GLP (0,8 Prozent) saugen sogar Wähler bei der SP ab. Das zeigt die Analyse des SRG-Wahlbarometers von Sotomo.

Die Parteispitzen bemühen sich um Gelassenheit

Diese Ausgangslage sorgt für eine gewisse Nervosität im linksgrünen Lager. Nach aussen bemühen sich die Parteispitzen um Gelassenheit. «Die Grünen sind nicht Konkurrenten, sondern Partner von uns», sagt SP-Präsident Christian Levrat. «Es ist zentral, dass wir bei den Wahlen gemeinsam wachsen. Wir wollen die rechte Mehrheit brechen. Die Vorzeichen stehen gut.» Grünen-Präsidentin Regula Rytz gibt sich selbstbewusst: «Wir Grünen wollen diese Klimawahl gewinnen und das Parlament ökologischer und sozialer machen. Die Umfragen zeigen, dass die Stärkung der Grünen nicht auf Kosten der SP geht.»

Regula Rytz, Nationalraetin und Praesidentin GRUENE spricht waehrend einer Medienkonferenz zur lancierung der abstimmungskampagne «USR3, STAF: Nein bleibt NEIN», am Donnerstag, 28. Maerz 2019 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Regula Rytz hat andere Ansichten: Die Stärkung der Grünen geschehe nicht auf Kosten der SP. Bild: KEYSTONE

Doch es ist eine grosse Irritation spürbar. «Die SP macht eigentlich die Umweltpolitik», sagt ein SP-Parlamentarier hinter vorgehaltener Hand. Ein anderer: «Die SP hat eine gesamtheitlichere Umweltsicht als die Grünen.»

Eric Nussbaumer (SP), einer der profiliertesten Energiepolitiker, hält fest: «Die konzeptionelle Arbeit leistet vor allem die SP – weil wir als grosse links-grüne Volkspartei personell gut dotiert sind und die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen können.»

Unzufrieden sind die Genossen vor allem mit den Medien. Diese rücken weitgehend Grüne und GLP ins Zentrum der Klimadebatte. Nun entdecke auch die SP das Klima, vermeldeten etwa «Tages-Anzeiger» und SRF, als die Partei im Juli ihren Klima-Marshallplan präsentierte.

«SP hat einen Leistungsausweis von historischer Dimension.»

Darüber nervt sich Jacqueline Badran. «Die SP hat in der Umwelt- und Klimapolitik einen Leistungsausweis von historischer Dimension», sagt die SP-Nationalrätin, die lange in der Umweltkommission sass. «In der öffentlichen Wahrnehmung wird dieser allerdings komplett ausser Acht gelassen.»

Ein Blick in die Geschichte zeigt: Die SP spielte in den letzten Jahrzehnten in der Tat eine wichtige Rolle in der Umweltdebatte. Zentral dafür war Helmut Hubacher, zwischen 1975 und 1990 SP-Präsident. Er integrierte die ökologische Frage in die SP. «Das ist der Grund, weshalb heute sehr viel umweltpolitische Kompetenz in der SP beheimatet ist», sagt Nussbaumer.

Bis weit in die 1970er-Jahre hinein war die SP aber eine Verfechterin von Atomkraftwerken – und sie stellte mit Willi Ritschard von 1974–79 den Energieminister. Der geplante Bau des AKW Kaiseraugst spaltete die Partei. Als das Gelände besetzt wurde, erwog der Bundesrat einen Militäreinsatz.

ARCHIV -- ZUM 100. GEBURTSTAG DES EHEMALIGEN BUNDESRATES WILLI RITSCHARD AM FREITAG, 28. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Der Bundesrat Willi Ritschard in seinem Arbeitszimmer im Bundeshaus, Bern, aufgenommen im November 1977. Der aus einer Arbeiterfamilie stammende Willi Ritschard (1918-1983) wurde 1943 Gewerkschaftssekretaer. Spaeter war er SP Nationalrat und Regierungsrat im Kanton Solothurn, sowie von 1973 bis 1983 Bundesrat.  (KEYSTONE/Str)

Willi Ritschard war von 1974-79 Schweizer Energieminister. Bild: KEYSTONE

«Ritschard sagte mir persönlich, er werde in diesem Fall als Bundesrat sofort zurücktreten», erzählt Hubacher, heute 93 Jahre alt. «Ritschard führte auch ein Gespräch mit den Besetzern.» Das habe letztlich zum Ende von Kaiseraugst geführt. Hubacher: «Die SP hat Kaiseraugst schon am Parteitag von 1978 beerdigt.» Realpolitisch war das erst 1988 der Fall.

Den wissenschaftlichen Grundstein für eine Energiewende hatte der spätere Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber mit dem Buch «Wege aus der Energiefalle» 1979 gelegt. Es war das Jahr, als mit Daniel Brélaz (VD) der erste Grüne in den Nationalrat kam. 1983 kam die Föderation der grünen Parteien zustande, eine nationale Partei, die 1986 in Grüne Partei der Schweiz (GPS) umbenannt wurde.

In den 1970er-Jahren habe es in allen Parteien «umweltbewusste und atomkritische Politiker» gegeben, sagt der grüne Ständerat Robert Cramer (GE). Sie waren aber in ihren Parteien in der Minderheit. Die Wirtschaftsverbände hatten das Sagen bei den Bürgerlichen, die Gewerkschaften dominierten die Debatte bei der SP. In Genf seien die Gewerkschaften noch Ende der 1970er-Jahre mit einem Pro-AKW-Wagen an der Spitze des 1.-Mai-Umzugs gefahren, erzählt Cramer. «Deshalb war es notwendig, die grüne Partei zu gründen.»

Robert Cramer, GP-GE, aessert sich an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 10. September 2019 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Robert Cramer erinnert sich, dass es in den 70ern in allen Parteien «umweltbewusste und atomkritische Politiker» gab. Bild: KEYSTONE

Die 1990er-Jahre waren von wirtschaftlichen Problemen geprägt. Ein markanter Aufschwung der Grünen folgte 2003 (7,3 Wählerprozent) und 2007 (9,6), obwohl sich 2004 die Grünliberalen abgespaltet hatten. Die nationale GLP, 2007 gegründet, kam 2011 auf 5,4 Wählerprozente. Ihr Ziel: Die wirtschafts-liberal-ökologischen Kräfte im rechten Lager abzuholen, wie Nationalrat Martin Bäumle sagt.

Mit der Nuklearkatastrophe von Fukushima vom 11. März 2011 brach ein neues energiepolitisches Zeitalter an. Sie leitete die Energiewende der Schweiz ein mit dem schrittweisen Atomausstieg. Sowohl SP wie Grüne beanspruchen ihn für sich. Die SP Nationalräte Nordmann und Nussbaumer brachten den atomkritischen CVP-Politiker Roberto Schmidt dazu, am 14. April 2011 die Motion «Schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie» einzureichen. Sie wussten: Der Absender war entscheidend, wollten sie diese Forderung durchbringen.

Die Grünen reichten 2012 ihre Atomausstiegs-Initiative ein. Sie wurde zwar 2016 von der Bevölkerung abgelehnt. «Sie hat aber den Weg für die Energiestrategie 2050 als Gegenvorschlag zur Initiative geebnet», ist Grünen-Präsidentin Regula Rytz überzeugt. «Dieser wäre sonst nach dem Rechtsrutsch von 2015 versenkt worden.» 2017 sagte die Bevölkerung Ja zur Energiestrategie. Und ab Ende 2018 entwickelte sich die Klimapolitik zum Hauptthema der Wahlen 2019.

Regula Rytz: «Wir machen die umfassendste Analyse.»

Was aber unterscheidet Grüne, SP und GLP? «Wir denken weiter, machen die umfassendste Analyse», sagt Grünen-Präsidentin Rytz. «Wir wollen die Wachstumszwänge überwinden und die Wirtschaft zu einer globalen Kreislaufwirtschaft umbauen. Damit entkoppeln wir Wohlstand von der Naturzerstörung.» Eine Kritik äussert Rytz gegenüber der SP doch. «Es ist schade, dass sie bei der Fair-Food-Initiative nur halbherzig mitmachte», sagt sie. «Einzelne Exponenten wie Ruedi Strahm oder Anita Fetz bekämpften sie sogar aktiv.» Die Initiative wollte die Nachhaltigkeit beim Import von Nahrungsmitteln verbessern.

Die SP setzt im Gegensatz zu den Grünen auf Wachstum. «Wir verknüpfen die soziale und ökologische Frage», sagt SP-Präsident Levrat. «Klimapolitik kann nicht gegen die Bevölkerung gemacht werden, sondern nur mit ihr.» Der «Marshallplan» zeige dies: «Wird die Energiewende primär über die Bundessteuer finanziert, profitieren die tiefen und mittleren Einkommen auch finanziell von der Energiewende.»

«Jede Partei hat ein Alleinstellungsmerkmal. Bei uns ist es die Verbindung von Umwelt und Wirtschaft.»

Und wo stehen die Grünliberalen? Sie setzen auf Lenkungsabgaben und Technologie. «Jede Partei hat ein Alleinstellungsmerkmal», sagt GLP- Präsident Jürg Grossen. «Bei uns ist es die Verbindung von Umwelt und Wirtschaft.» In der Umweltpolitik sei die GLP «bei den Zielen oft deckungsgleich mit SP und Grünen», sagt er. «Die Umsetzung wollen wir aber gemeinsam mit der Wirtschaft erreichen. Die SP und Grünen setzen auf die volle Abhängigkeit des Staates.»

Auch die Grünen haben eine Klima-Koryphäe: Bastien Girod. Der Umweltwissenschafter ist Privatdozent an der ETH Zürich. Auch er schrieb ein Buch: «Green Change. Strategien zur Glücksmaximierung».

Bastien Girod, Nationalrat der Gruenen des Kantons Zuerich, spricht an der Medienkonferenz

Politiker und Buchautor: Bastien Girod. Bild: KEYSTONE

«Wahlen sind eine Belastung für die Zusammenarbeit», sagt Girod. Er spüre, «dass gewisse Sticheleien vorhanden» seien. «Darauf möchte ich aber nicht eingehen. Das Einzige was zählt, sind die Erwartungen der Jugendlichen, die von uns Taten sehen wollen.» Der SP spricht er ein Lob aus: «Sie leistet wertvolle Mithilfe beim Klimaschutz. Das ist nicht selbstverständlich, sieht man die Umweltpositionen der Sozialdemokratie in europäischen Ländern.»

«SP-Präsident Levrat interessiert sich primär für linke Machtpolitik.»

Weniger wärmere Worte hat er zur GLP. «Auch sie engagiert sich», sagt er. «In ihrer Strategie ‹Cool down› hat es interessante Vorschläge, die sich oft mit unseren decken.» Aufpassen müsse die GLP bei den Lenkungsabgaben: «Es dürfen keine sozialen Konflikte entstehen. Hier fehlen der GLP die Sensibilitäten.» Noch deutlicher wird SP-Chef Levrat: «In der Klimafrage arbeiten wir gut mit der GLP zusammen. In der Finanzpolitik aber ist sie rechts, in der Sozialpolitik ultrarechts.»

Das lässt Martin Bäumle so nicht auf sich sitzen. «SP-Präsident Levrat interessiert sich primär für linke Machtpolitik», sagt der GLP-Gründer. «Er muss sich deshalb auch nicht wundern, wenn die SP mit ihrer Umwelt- und Klimapolitik in der Öffentlichkeit weniger durchdringt.»

60'000 Klimastreiker an der Klimademo in Bern

Schüler streiken weltweit für das Klima

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    Alle Leser-Kommentare
  • Patamat 06.10.2019 20:54
    Highlight Highlight «Wir verknüpfen die soziale und ökologische Frage», sagt SP-Präsident Levrat. Genau deshalb ist die SP keine Alternative. Rot-grün ist halt nicht grün. Soziale Ungerechtigkeit ist dem Klima und der Umwelt so lang wie breit. Wenn wirklich 5vor12 ist, dann muss man akzeptieren, dass Klima- und Umweltschutz auf Kosten der Massen geht, die dann halt weniger mobil sind und weniger konsumieren können. Die schiere Menge ist das Problem, nicht ein paar wenige, die sich mehr leisten können.
  • Markus97 06.10.2019 17:07
    Highlight Highlight Ich wähle Grübliberal obwohl ich weiss das sie weniger Grün als die SP sind. Die Ideen der SP und der Grünen sind zwar gut, werden jedoch niemals mehrheitsfähig sein. Es ist mir lieber wenn die Schweiz in den nächsten Jahren 80%-90% grün ist anstatt, noch jahrelang über 100% grün zu diskutieren und nichts zu machen. Es reicht nicht mehr sich nur mit aberwitzigen Vorschlägen zu profilieren, diese aber nicht in der Realpolitik voranzutreiben. Das sehe ich bei der SP ständig. Vorschlag machen, der sowieso keinen Hauch einer Chance hat, diesen aber nicht vorantreiben.
    • sowhat 06.10.2019 21:30
      Highlight Highlight Könnte es sein, dass du SP mit Juso verwechselst?
  • rodolofo 06.10.2019 15:59
    Highlight Highlight SozialdemokratInnen vertreten traditionellerweise immer noch "das Proletariat", was dann dazu führt, dass sie für möglichst billige Preise kämpfen.
    Dieser traditionell soziale Kampf beinhaltet natürlich auch Lohnerhöhungen und bessere Sozialleistungen für eine Klientel, die zu einem grossen Teil gar nicht stimm- und wahlberechtigt ist: Die AusländerInnen!
    Billige Preise stehen nun in einem Gegensatz zu qualitativen Ansprüchen, wie dem Tierwohl und dem Umweltschutz.
    Bei diesen zwei Ursachen sind wohl die Handicaps der SP gegenüber den "Grünen" am ehesten zu suchen und zu finden.
  • wasps 06.10.2019 11:33
    Highlight Highlight Die Grünen sind das Original. Und das schon seit Jahrzehnten. Daher verdienen sie jede Klimastimme.
  • Gubbe 06.10.2019 10:54
    Highlight Highlight Ein nicht studierter Klimatologe oder Naturwissenschaftler hält Vortrage über genau diese Themen? Also genau wie beim IPCC, wo es nicht von Naturwissenschaftlern wimmelt. Politiker sind mit Vorsicht anzuhören. Viele sprechen nach dem Windfähnchen. Aus der Sorge heraus, wieder gewählt zu werden.
    • Gipfeligeist 06.10.2019 13:38
      Highlight Highlight @Gubbe
      Aus seinem CV [1] ist lediglich ein Bachelor in Politikwissenschaften zu entnehmen, also nicht Naturwissenschaftlich. Jedoch; wenn er die SP in eine Richtung bringt, welche von WWF & Greenpeace empfohlen wird, scheint es ja nicht so uninformiert zu sein?

      Sie finden eine (~veraltete) Liste [2] aller IPCC Autoren, inkl. deren Institutionen. In einem ersten Schritt schreiben NUR Experten (Peer-Reviewed), in einem 2. Schritt kommen Gesetzesgeber hinzu. Warum misstrauen Sie dem internationalen IPCC, wissen Sie es besser?

      1) https://bit.ly/2AN5irr
      2) https://bit.ly/2AOSMYB
    • wasps 06.10.2019 14:40
      Highlight Highlight Demnach taugt auch ein Thomas Stocker nichts? Mitautor von zig IPCC-Berichten?
    • Gubbe 06.10.2019 15:22
      Highlight Highlight
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  • GrumpyDog 06.10.2019 10:38
    Highlight Highlight «Die Umsetzung wollen wir aber gemeinsam mit der Wirtschaft erreichen. Die SP und Grünen setzen auf die volle Abhängigkeit des Staates.»

    So ist es. Die Wirtschaft miteinzubeziehen ist wichtig und notwendig. Dienstleistungen und Technologien im Umweltbereich werden sehr wahrscheinlich an Wichtigkeit gewinnen und können auch exportiert werden. Das ist natürlich schwer zu verstehen, wenn man wie viele SPler oder Grüne ohnehin einen Staatsjob hat. Die SP versucht zudem, die Klimafrage zu kapern, um ihre politische Ideologien voranzutreiben. Das ist das Letze, was es braucht.

    • sowhat 06.10.2019 21:35
      Highlight Highlight Weil nicht sein kann, was nicht sein darf??
      Ich würds nochmal lesen.
      Die SP versucht gar nichts zu kapern. Sie setzt die grünen Anliegen so um, dass sie eine Chance haben durchzukommen. Genau damit erreicht sie eben mehr als wenn sie Unumsetzbares fordert.
  • banda69 06.10.2019 10:30
    Highlight Highlight Ja, die Medien bringen nur die Grünen in Verbindung mit Umweltschutz. Die SP lassen sie aussen vor.

    Unwissenheit? Wohl kaum. Es handelt sich um gezielte Manipulation der Bevölkerung durch Journies/Medien die Sympathie für rechte, menschen- und umweltschädigende Parteien haben (SVP und Konsorten) oder auf deren Werbegelder angewiesen sind.

    Danke an Watson habt ihr das richtiggestellt.
    • Dodogama 06.10.2019 17:55
      Highlight Highlight So ein Schmarren :'D.
      Aber Hauptsache der berüchtigte "SVP schlecht"-Kommentar von banda69 konnte abgesetzt werden.
    • Roman h 06.10.2019 21:35
      Highlight Highlight @banda
      Also 20min brachte wie auch Watson einen Artikel über die Idee der SP die Flüge zu regulieren.
      Die SP hat eine Idee und die Medien schreiben darüber, also ich sehe ihr Problem mit den bösen Medien jetzt nicht.
    • banda69 06.10.2019 22:24
      Highlight Highlight Meine Aussagen beziehen sich auf das umweltfreundliche Abstimmingsverhalten der SP im Parlament. Es ist nahezu deckungsgleich mit dem der Grünen und massiv besser als das der GLP. In den Medien haben aber nur über die Grünen und die GLP berichtet.
  • TheDoctor 06.10.2019 09:48
    Highlight Highlight Ich habe bis jetzt immer grün gewählt. Bei dieser Wahl jetzt wähle ich mindestens zur Hälfte SP. Die wichtigsten Themen sind für mich Umwelt- und Klimapolitik. Da sind sich SP und Grüne in der Themenkompetenz nichts schuldig.

    Ich wähle im Kanton Bern, wo wir eine grossartige SP haben und einige sehr gute grüne KandidatInnen.
  • Altweibersommer 06.10.2019 09:44
    Highlight Highlight Die SVP hat ja auch ein grünes Logo - sogar mit Sünneli - ist sie deswegen jetzt auch eine grüne Partei?

    Nur weil die Grünliberalen ein "grün" im Namen haben sind sie noch lange nicht grün.
    • PC Principal 06.10.2019 13:43
      Highlight Highlight Wow dieser Spruch ist so unglaublich gut. Die Grünliberalen sind ja gegen Umweltschutz.
      Benutzer Bild
    • There Is No Planet B 06.10.2019 16:16
      Highlight Highlight Auf welche Daten/Fakten stützt du deine Aussage? Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Hier für dich ein Auszug: "SP-Chef Levrat: «In der Klimafrage arbeiten wir gut mit der GLP zusammen."

      Die folgenden Daten belegen, dass die GLP sehr wohl grün ist. Sei doch einfach froh, dass mit der GLP Stimmen von Mitte-Links und Mitte-Rechts gewonnen werden, um grüne Anliegen zu unterstützen. 💪
      Quelle: https://www.watson.ch/!670382038
      Benutzer Bild
    • Altweibersommer 06.10.2019 22:31
      Highlight Highlight Dieses Rating basiert auf Abstimmungen, die auf ein Parlament mit rechtsbürgerlicher Mehrheit abgestimmt waren. Wenn sich die Grünliberalen schon bei den harmlosen Forderungen um 10% abhängen lassen, wie sieht es dann wohl aus wenn es ernst wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carl Gustav 06.10.2019 09:42
    Highlight Highlight Lasst doch bitte grün einfach grün sein.
    Soll die Zukunft wirklich politische Lösungen bringen, braucht es eine Mehrheit im Volk, im Parlament und Regierung.
    Dafür braucht es die Grünsozis, die Grünunternehmer, die Grünbauern, die Grünfreikirchler und die Grünrassisten.
    Wofür sie sonst noch stehen, ist unwichtig, wenn sie es schaffen Lösungen zu liefern in der Umweltpolitik.
  • Toerpe Zwerg 06.10.2019 09:17
    Highlight Highlight Hans was Heiri ... Rot bleibt rot, auch wenn es grün überpinselt wird.
    • gecko25 06.10.2019 10:02
      Highlight Highlight wieso musst du dich überhaupt dazu äussern ? Für dich kommt ja wohl weder Rot noch Grün in Frage. Bleibe bitte bei deiner Kernkompetenz: Asoziale Anarchisten, oh nein sorry: Liberale
    • Toerpe Zwerg 06.10.2019 12:55
      Highlight Highlight 1. Man darf und soll sich auch zum politischen Gegner äussern.
      2. Machen es selber im selben Beitrag.
      3. Grün kommt für mich sehr wohl Infrage, links hingegen nicht.
      4. Liberale sind nicht asozial
      5. Ich bin kein Anarchist.

      Weitere Fragen?
    • rodolofo 06.10.2019 17:26
      Highlight Highlight @ Giftzwerg
      Schon mal was von "Wassermelonen-Grünen" und von "Gurken-Grünen" gehört?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wilhelmsson 06.10.2019 09:12
    Highlight Highlight Wie man bei Smartvote sehen kann, sind die Positionen bei SP und Grünen tatsächlich sehr ähnlich. Es geht letztlich um eine Priorisierung seiner wichtigsten Inhalte. Der SP und den Grünen kann es ziemlich egal sein, wenn sie gegenseitig Stimmen verlieren, da sie sich ohnehin in den allemeisten Punkten einig sind. Die GLP hat zwei Schönheitsfehler: das jetzige Wirtschaftssystem lässt sich nicht ohne Verzicht einfach auf grün umstellen und in sozialen Fragen sind sie zu deckungsgleich mit der FDP.
  • Saerd neute 06.10.2019 09:09
    Highlight Highlight Ok, streitet euch wer der bessere Ökofundi ist.
    Aber klar, es sind Wahlen und wenn ein paar das gleiche Thema beackern, muss man um Aufmerksamkeit buhlen und jeder will der Bessere sein.
    Also geht es doch nicht nur um Inhalte. Das ist echt entlarvend und kindisch.
    • rodolofo 06.10.2019 17:29
      Highlight Highlight Aber Nüübächler, die streiten sich ja gar nicht, sondern gönnen einander die zusätzlichen Sitze!
      Alles was beide nicht wollen ist, Sitze zu verlieren.
      Aber das ist doch ziemlich normal, oder?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.10.2019 09:07
    Highlight Highlight Weshalb auch SP wählen, wenn man auch das "Orginal" haben kann.
    Ist das die selbe Logik wie in Deutschland bei der AfD, weshalb soll man CSU wählen, wenn man auch das Orginal, die AfD, wählen kann wenn man gegen Merkels Flüchtlingspolitik ist?
  • skisandtrail 06.10.2019 08:50
    Highlight Highlight Und.. fast im ganzen Oberland sind überall photovoltaik-und solaranlagen, erdwärmepumpen usw verteilt... bei rechten wählern. Irgendwas stimmt doch da nicht. Was tun die linken/grünen denn mit all dem Geld?
    Es muss doch bei jedem einzelnen beginnen, sonst geht's nicht.
    • TheDoctor 06.10.2019 09:51
      Highlight Highlight Viel glp, schauste, der Grossen Jürg ist aus dem Oberland und soo viele PVAs seh’ ich hier doch nicht. Die, die es hat sind zum grossen Teil dem Grossen zu verdanken.
    • skisandtrail 06.10.2019 13:27
      Highlight Highlight Nun.. kenne viele von jenen selbst. In unserem dörfli ist auf ca jedem 5. Dach so eine anlage. Sind alles fdp oder svp wähler. Keine glp. Ist aber auch so,dass wir hier viele rechte Poltiker haben,welche nicht gleich die radikale Linie fahren.
    • TheDoctor 06.10.2019 14:11
      Highlight Highlight Weisste, sindse nicht alle glp Wehler, sind de meisten FDP und SVP Wählende in de Dörfli wo iche gerade bin. Und einige BDP, weil prominentse BDP Mensch ische hier.
      Dennoch ist Jürg Grossen halt doch eine lokale Prominenz, gerade im Kandertal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 06.10.2019 08:28
    Highlight Highlight Weil jeder der über 40 ist realisiert das links eine Notwendigkeit während den Manchester-Kapitalismus war und von dem Mythos die linken heute noch zehren.

    Das die roten grünen davon mehr profitieren? nun es hat sich noch nicht herumgesprochen das die grünen mindestens so rot sind wie die roten.
    • Saerd neute 06.10.2019 09:17
      Highlight Highlight Und es hat sich auch noch nicht rumgesprochen dass z.B. die Grünen in Deutschland die absoluten Vielflieger sind. Da viele davon Akademiker sind und sich mit ihrem hohen Gehalt für gesellsch. Ansehen und zur Schau getragene Weltoffenheit häufig mal eine " Kulturreise" leisten.
      Könnte bei uns auch gut so sein.
    • TheDoctor 06.10.2019 09:52
      Highlight Highlight Rot-Grün gewinnt und ist notwendiger denn je.
  • AdvocatusDiaboli 06.10.2019 08:03
    Highlight Highlight Dieses Umweltrating kann man nicht ernst nehmen, denn es berücksichtigt die Einwanderungspolitik nicht. Diese ist bei der SP und den "Grünen" alles andere als grün. Durch ihre lasche Einwanderungspolitik, verwandeln sie rasch und in grossem Stil Menschen mit relativ bescheidenem CO2-Fussabdruck in westliche, konsumorientierte, nicht-nachhaltige Verbraucher.

    Den Migranten kann ich das nicht übel nehmen, sie wurden ja dazu eingeladen. Der SP und den "Grünen" sollte man aber beibringen das dies weder links noch grün ist.

    Daher kann man sagen: Die GLP ist die einzige echte grüne Partei.
    • Vecchia 06.10.2019 08:59
      Highlight Highlight "Die GLP ist die einzige echte grüne Partei. "

      Lindgrün maximal und statt minimalen rötlichen Spuren eher bräunlich asozial.

      EU-Turbos und Büetzer-Ignoranz, da kann man gleich die neu leicht ergrünte FDP wählen. Das sieht man am Abstimmungsverhalten der Parlamentarier.

      https://www.woz.ch/-986b
    • wilhelmsson 06.10.2019 09:00
      Highlight Highlight Wir sollten also dafür sorgen, dass die Armen möglichst arm bleiben, dass wir auf deren Kosten weiterhin unseren Lebensstandard aufrecht erhalten können? Funktioniert, ist aber eine unmenschliche Haltung und wird zu Spannungen/Kriegen führen.
  • Thomas G. 06.10.2019 07:50
    Highlight Highlight Politiker "tun" nichts für Klimaschutz. Sie reden nur damit das tumbe Wahlvolk glaubt sie täten etwas. Im allgemeinen nennen die Medien dieses Verhalten Populismus.
    • Juliet Bravo 06.10.2019 11:21
      Highlight Highlight Diese Verallgemeinerung schiesst mE am Ziel vorbei. Gewässerschutz, Katalysatoren und Filter in Industrieanlagen, Förderung von Solarenergie, Atomausstieg, Klimaschutz, Abgasnormen etc. Überall braucht es die Politik, damit sich überhaupt etwas tut. Von Bürgerlichen und Rechten kommt dazu nicht viel. Von Grünen, SP und glp aber durchaus. Ob das dann reicht für Mehrheiten im Parlament oder beim Stimmvolk, steht auf einem anderen Blatt Papier.
    • TheDoctor 06.10.2019 23:00
      Highlight Highlight Politiker werden pauschalisierend als Populisten bezeichnet und ihnen wird unterstellt, nichts zu tun. Das ist grundsätzlich falsch. Unter anderem sind Gesetzesbebschlüsse Handlungen, die einen wesentlichen Einfluss auf das öffentliche Leben ausüben und die man als Leistungsnachweise für “Politiker” anerkennen muss.
  • Mügäli 06.10.2019 07:43
    Highlight Highlight Ich wusste das auch nicht. Für mich steht die SP vor allem für Sozialpolitik. Jede Partei in der Schweiz hat sich durch ihre jahrelange Richtung eine 'Identifizierung` geschaffen. Ich habe dies bei allen Parteien, ob jetzt SVP, FDP usw..
  • Joe 1964 06.10.2019 07:38
    Highlight Highlight Wer diese Klimahysterie anheizt..Parteien und Organisationen . hat noch lange nichts für das Klima getan.. das muss jeder einzelne machen.. doch dafür sind die meisten zu reich zu satt und vorallem zu bequem.
    • wilhelmsson 06.10.2019 08:54
      Highlight Highlight Eigenverantwortung hat nicht funktioniert und wird nicht funktionieren. Die Gesellschaft braucht einen Konsens, wie die Ziele zu erreichen sind.
    • Marshawn 06.10.2019 09:02
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht richtig. Das Klima und damit die Frage wer den Klimaschutz betreibt ist ein öffentliches Gut. Öffentliche Güter führen zu einem Marktversagen, weshalb der Staat eingreifen muss.
  • CogitoErgoSum 06.10.2019 06:35
    Highlight Highlight Nicht vergessen - auch die CVP leistet schon lange ihre Beiträge für einen besseren Klimaschutz.
    • wilhelmsson 06.10.2019 08:56
      Highlight Highlight Da haben sie recht. Leider wird die CVP ihr "C" nicht los, weshalb sie für viele nicht wählbar ist ...
    • Funboy 06.10.2019 09:49
      Highlight Highlight @wilhelmsson
      Genau das gleiche habe ich mich auch schon einige male gefragt. Würde die CVP ohne das christliche nicht mehr Stimmen erhalten.? Ich meine Ja......

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