Schweiz
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«Trump ist isoliert» – SP-Präsident Levrat erzählt von seiner USA-Reise

19.02.17, 16:33 20.02.17, 09:44


Christian Levrat. Bild: KEYSTONE

Donald Trump kann künftig nicht nach Belieben regieren, glaubt Ständerat Christian Levrat (SP/FR) nach einer USA-Reise. Dem neuen US-Präsidenten dürften sich zahlreiche Gegenkräfte in den Weg stellen.

«Man darf den korrektiven Einfluss der amerikanischen Demokratie nicht unterschätzen», sagte Levrat am Sonntag der Nachrichtenagentur SDA. Laut dem Präsidenten der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates funktioniert das von amerikanischen Verfassung vorgesehene System der «checks and balances» ziemlich gut.

Die Abgeordneten im Kongress schienen bereit, ihre Rolle gegenüber dem Weissen Haus zu spielen. Selbst wenn die Republikaner die Mehrheit in den beiden Parlamentskammern hätten, so schienen die Parlamentarier nicht bereit, dem Präsidenten blind zu folgen. Das zeige sich vor allem in der Aussenpolitik.

Widerstand

In drei Wochen Regierungszeit sei es Trump nicht gelungen, die Beziehungen zu Russland zu ändern. Für Levrat ist es ein «Euphemismus» zu behaupten, dass viele Republikanische Persönlichkeiten die positive Sicht Trumps auf Moskau nicht teilten. Viele dieser Republikaner seien immer noch von der Ideologie des Kalten Krieges geprägt.

Erst am Samstag etwa hat der Republikanische Senator Lindsey Graham zu neuen Sanktionen gegenüber Russland aufgerufen. An der Münchner Sicherheitskonferenz riet er Trump, standhaft zu sein und beschuldigte Russland, sich in den amerikanischen Wahlkampf eingemischt zu haben.

Die Medien und die Justiz seien «bereits in Bewegung», beobachtete Levrat auf seiner USA-Reise. Mehrere Medien wollten zu den Vorgängen im Weissen Haus recherchieren. Die Zeitung «Washington Post» etwa habe 30 Personen zusätzlich für sein Rechercheteam eingestellt.

Die Justiz hat ihrerseits Trumps umstrittenes Einwanderungsdekret gekippt, das Bürgern verschiedener muslimischer Länder die Einreise in die USA verbot.

«Gefährliche» Steuerreform

Zudem ist die Wirtschaftswelt nicht gewillt, Trump und seiner Partei bei ihrer Steuerreform zu folgen. Das Projekt sieht starke Steuersenkungen und die Einführung einer 20-Prozent-Steuer auf Importe vor.

Eine solche Entscheidung würde sofort Vergeltungsmassnahmen von China oder europäischen Staaten nach sich ziehen, was das Ende des aktuellen Welthandels-System bedeuten würde. Für die Schweiz, welche einen von zwei Franken mit Exporten verdient, wäre das sehr gefährlich, sagte Levrat.

Ob die Reform aber tatsächlich umgesetzt wird, ist unklar. Arbeitgeberverbände sind sehr skeptisch und Gewerkschaften wehren sich dagegen. Am Ende seien es die Konsumenten in den USA, welche die Rechnung für einen allfälligen Handelskrieg zahlten, zeigte sich Levrat überzeugt.

Die Schweiz und die Europäer müssten sich zusammenschliessen und Washington mit einer Stimme vor dieser Rückkehr zum Protektionismus warnen, sagte der Ständerat weiter.

Die US-Regierung unter Trump verhalte sich, als habe sie keine Gesprächspartner im Ausland und als ob alle anderen Länder ihre Konditionen ohne aufmucken annehmen würden.

Zahlreiche Gespräche

Levrat hatte mit Ständerat Andrea Caroni (FDP/AR) von Montag bis Samstag New York und Washington besucht. Sie führten Gespräche mit US-Abgeordneten und Vertretern des US-Handelsministeriums, sowie der Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Medien. Auch Leiter von Think-Tanks trafen die beiden Schweizer.

Aus den Gesprächen sei hervorgegangen, dass Trump nicht genug vorbereitet für sein Amt und sehr isoliert sei. Die Art des neuen US-Präsidenten, zu arbeiten und zu kommunizieren, lasse sehr viele Leute perplex zurück, sagte Levrat. «Das übersteigt das Fassungsvermögen.» (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.02.2017 04:54
    Highlight Levrat hat in den USA erkannt:
    - Donald Trump kann künftig nicht nach Belieben regieren,

    - «Man darf den korrektiven Einfluss der amerikanischen Demokratie nicht unterschätzen», sagte Levrat

    - Die Art des neuen US-Präsidenten, zu arbeiten und zu kommunizieren, lasse sehr viele Leute perplex zurück, sagte Levrat.

    - Zudem ist die Wirtschaftswelt nicht gewillt, Trump und seiner Partei bei ihrer Steuerreform zu folgen.

    - Die Justiz hat ihrerseits Trumps umstrittenes Einwanderungsdekret gekippt,
    ___________

    Ich, Spooky, habe das in der Schweiz im BLICK auch gelesen.
    0 3 Melden
  • lilie 20.02.2017 08:50
    Highlight Ich finde das einen wohltuenden Bericht, auch wenn ich die Situation nicht so positiv sehe wie Levrat.

    Aber es ist gut zu sehen, dass unsere Politiker vernünftige Ansprechpersonen finden in den USA und ihre Arbeit machen können, trotz Trump-Administration.
    38 8 Melden
  • Butzdi 20.02.2017 07:57
    Highlight Was für ein Käse. Trump hat alle seine Kabinettsposten an unfähige Superreiche verkauft und die Republikaner haben es durchgewunken. Da ist kein Widerstand zu spüren. Partei vor Land und Volk... traurig.
    20 19 Melden
  • walsi 20.02.2017 06:14
    Highlight Levrat reist in die USA und spricht dort vor allem mit Leuten die Trump nicht gewählt haben, zur Erinnerung in Washington haben über 90% für Clinton gestimmt, und glaubt nun ein objektives Bild der Situation erhalten zu haben. Das ist der gleiche Fehler den die Presse vor den Wahlen machte. Sie hatte nur mit Leuten aus der Filterblase gesprochen die ihre eigene Meinung entsprach. Wie es ausschaut ist die Presse dabei den gleichen Fehler mit der aktuellen Berichterstattung über Trump zu wiederholen.
    24 29 Melden
  • Kulinarischer Sondermüll 20.02.2017 01:02
    Highlight Uii dieser Satz:"Für Levrat ist es ein «Euphemismus» zu behaupten, dass viele Republikanische Persönlichkeiten die positive Sicht Trumps auf Moskau nicht teilten. Viele dieser Republikaner seien immer noch von der Ideologie des Kalten Krieges geprägt."

    Was soll das für den Leser nun heissen?
    Die Behauptung: "viele Republikaner teilen die positive Sicht Trumps nicht." ist eine Beschönigung.

    Für mich wäre dies im nachfolgenden Kontext eine Beschönigung: Viele Republikaner teilen die Meinung Trumps.

    Oder was will uns der werte Herr Levrat sagen?
    10 20 Melden
    • lilie 20.02.2017 08:26
      Highlight Ich habe es so verstanden: "Viele Republikaner sind geprägt von der Zeit des Kalten Krieges und sind entsetzt über Trumps positive Haltung gegenüber Russland. Sie lehnen jegliche Annäherung als indiskutabel ab".

      Das Schlimme ist ja, dass Trump keine Ahnung von Russland und den internationalen Verflechtungen ist. Er findet einfach Putin einen tollen Hecht.

      Wäre Putin morgen nicht mehr im Amt, würde Trump Russland am A*** vorbeigehen. Bin ich überzeugt.
      16 5 Melden
    • R&B 20.02.2017 09:45
      Highlight @Kulinarischer Sondermüll: ....dass viele Republikaner vehement dagegen sind, die Sanktionen zu Gunsten einer "freundschaftlicheren" Beziehung aufzuheben.
      6 4 Melden
  • Lowend 19.02.2017 23:13
    Highlight Unsere rechten Freunde scheinen neidisch auf Christian Levrat zu sein, aber lasst euch doch am besten selber wählen, dann könnt ihr auch im Dienst der Schweiz in die USA reisen, um mit Politikern zu sprechen deren geistiger Horizont nicht an der Schweizer Grenze und Begrenztheit endet.
    50 47 Melden
    • R&B 20.02.2017 09:49
      Highlight Und komischerweise wird nur Levrat hier kritisiert, aber nicht Caroni von der FDP. Für mich beide sehr kompetente Vollblut-Politiker.

      Solche Parlamentarier-Reisen in die USA nach Wahlen sind üblich, um durch Gespräche mit Abgeordneten etc. die neue Position der Regierung zu verstehen.

      Ich als Bürger möchte, dass solche Reisen stattfinden, den man kann nicht erwarten, dass die USA an einem Staatsbesuch interessiert ist, weil die Schweiz für die USA schlechtweg zu klein ist.
      28 7 Melden
  • seventhinkingsteps 19.02.2017 23:04
    Highlight Bei aller Sympathie dem Mann und der SP gegenüber, ich teile Levrat's Optimismus nicht...
    21 11 Melden
  • Thinktank 19.02.2017 22:21
    Highlight Warum hat er nicht mit Trump gesprochen? Die Meinungen der Trumpgegner kann man bequem in sämtlichen Zeitungen dieser Welt lesen. Völlig sinnlose Aktion.
    45 68 Melden
    • FrancoL 19.02.2017 23:31
      Highlight Die Meinung von Trump ist ja allgegenwärtig, da braucht man nicht nachfragen, man riskiert eine Antwort zu bekommen die bis man in der Schweiz ankommt schon 2-3 überholt ist.
      Also alles verlorene Mühe.
      Im Vordergrund steht sinnreich die Suche und Vertiefung im Bereich der Gegnerschaft.
      40 11 Melden
    • Sophia 20.02.2017 00:34
      Highlight Wollte er doch, aber der Trump hielt den Levrat für einen Journalisten.
      37 3 Melden
    • lilie 20.02.2017 08:30
      Highlight Weil es offenbar darum ging, konstruktive Gespräche zu führen und Partnerschaften aufzubauen und zu pflegen.

      Da ist Trump die falsche Adresse.

      OK, das war jetzt gemein ausgedrückt, aber auch wenn es Obama gewesen wäre: Die Verflechtungen finden nicht auf allerhöchsten Ebene statt, da gibts höchstens einen dekorativen Smalltalk. Business macht man mit den ensprechenden Stellen, dazu sind die ja da.

      Dass man da unweigerlich auch auf den "Chef" zu sprechen kommt, ist vermutlich unausweichlich.
      14 5 Melden
  • Spooky 19.02.2017 21:04
    Highlight "Levrat hatte mit Ständerat Andrea Caroni (FDP/AR) von Montag bis Samstag New York und Washington besucht."

    Haben die die Beiden die Reise selber bezahlt?
    35 97 Melden
    • FrancoL 19.02.2017 22:05
      Highlight Sind die Erkenntnisse vom Bezahlen der Reise abhängig? Für mündige Menschen wohl kaum.
      75 26 Melden
    • Stichelei 19.02.2017 22:19
      Highlight Oh @spooky. Neidisch, dass jemand irgendwo hin reisen durfte, ohne selbst zu bezahlen? Da musst du ja täglich heulen vor Schmerz, wenn du an all die Konferenzen denkst, an die Firmen ihre Mitarbeiter gratis jahrein, jahraus schicken
      74 24 Melden
    • Fischra 19.02.2017 22:19
      Highlight Sie sollten nicht versuchen diese Reise mit ein wenig negativer Stimmung schlecht zu machen. Egal ob dies der Staat mit meinen Steuern bezahlt oder die beiden das selbst berappt haben. Die Schilderung von Herrn Levrat sind doch sehr interessant. Meiner Meinung nach absolut gut und berechtigt dass sie dies auf Staatskosten gemacht haben. Es wird gute Gründe geben.
      63 22 Melden
    • Spooky 20.02.2017 05:27
      Highlight @FrancoL
      "Sind die Erkenntnisse vom Bezahlen der Reise abhängig?"

      Private Erkenntnisse, die eine Person für sich behält, sind unabhängig. Aber öffentlich kommunizierte Erkenntnisse, wie in diesem Fall, sind davon abhängig, wovon eine Person existenziell oder karrieremässig abhängig ist.

      "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing"
      "Wer zahlt, befiehlt"
      11 18 Melden
    • Spooky 20.02.2017 05:29
      Highlight @Stichelei
      Immer diese doofe Neidkeule! Langweilig!
      8 17 Melden
    • Spooky 20.02.2017 05:36
      Highlight @Fischra
      Herr Levrat ist für mich, zusammen mit Tamara Funiciello, der intelligenteste Politiker in der Schweiz. Weil er - im Gegensatz zu den meisten Pseudo-Linken auf Watson - zusammen mit Frau Funiciello den Kapitalismus überwinden will.

      Aber es nimmt mich trotzdem wunder, ob er und sein Begleiter die Reise selber bezahlen mussten.
      7 16 Melden
    • FrancoL 20.02.2017 10:12
      Highlight @Spooky; Das ist nun eine sehr einfache Sicht. Ich hoffe schwer dass diejenigen die in meinem Auftrag zB ein Werk in den alten Oststaaten besichtigen und mir ihren Eindruck zuhanden der hiesigen Unternehmungen die Halbprodukte dort beziehen wollen, eine fachmännische Arbeit leisten und mir eine möglichst klare Sicht zu diesen Werken übermitteln.

      So funktioniert heute ein Teil der Wirtschaft, die Teilnehmer versuchen einen guten Job zu machen, nicht alles ist korrupt und käuflich.
      11 4 Melden
    • Stichelei 20.02.2017 12:40
      Highlight @spooky. Einverstanden. Genauso langweilig wie diese ewigen Neidstatements.
      1 6 Melden
    • Spooky 20.02.2017 16:48
      Highlight @Peter der Grosse
      "Wer zahlt, befiehlt" Das würde Dir und Deinesgleichen so passen, gell?

      Ja klar 😈
      1 5 Melden
    • Spooky 20.02.2017 16:50
      Highlight @Stichelei

      Du solltest gescheiter meine Eingangsfrage beantworten, statt mich mit deinem Neidkomplex zu nerven.
      1 5 Melden
    • Spooky 20.02.2017 17:02
      Highlight @FrancoL. Wie gesagt, ich finde diesen kämpferischen Levrat total super. Aber genau so wie Thinktank finde ich dieses Amerikareisli eine völlig sinnlose Aktion. Auch wenn Levrat Trump persönlich getroffen und einen total guten Eindruck von ihm bekommen hätte - Levrat hätte das ja nicht öffentlich erklären dürfen. Levrat hatte seine Meinung schon gemacht, bevor er nach Amerika gereist ist. Levrat ist der Boss der SP. Seine Gedanken sind zwar frei, aber seine öffentlichen Aussagen nicht. Das heisst, er muss Donald Trump sowieso total doof finden - in der Öffentlichkeit.
      1 5 Melden
    • FrancoL 20.02.2017 18:27
      Highlight @Spooky; Ich glaube kaum dass sich Levrat die Meinung schon vorher gemacht hat. Gerade die Tatsache dass Trump isoliert ist, nimmt man wohl am ehesten in den Staaten wahr.

      Es geht ja nicht um die Meinung zu Trump oder dessen Politik, dazu hätte Levrat nicht in die USA fahren müssen.
      Doch um die Situation die die Amis erleben mit zu bekommen muss man vermutlich wirklich in die USA.

      Als SPler müsste er zudem keine Probleme haben die Wahrnehmung die er empfunden hat
      1 zu 1 wiederzugeben, es ist ja keine ideologische Darlegung.
      5 1 Melden
    • Stichelei 20.02.2017 20:24
      Highlight @spooky: Ich gehe deshalb nicht auf deine Eingangsfrage ein, weil mir die Antwort sowas von egal ist. Wenn's der Bund bezahlt hat, ist es wegen seiner Funktion ok und wenn er es selbst bezahlt hat, ist es seine Privatsache.
      3 1 Melden
    • Fischra 20.02.2017 21:00
      Highlight Herr Levrat hat als Präsident der Aussenpolitischen Komission des Ständerates seine Pflicht wahrgenommen. Er hat sich ein Bild über die aktuelle Lage vor Ort in Amerika gemacht und Hilft so aktiv der Schweiz und deren Wirtschaft. Viele Handlungen werden Strategisch geplant und stützen sich auf solche recherchen. Sich hier darüber zu unterhalten ob die Reise nun der Staat bezahkt hat erübrigt sich. Der Ertrag dieser Reise ist sehr viel mehr Wert als diese paar Franken. Für diese Tatsache muss man weder links noch rechts sein.
      4 0 Melden
    • Spooky 21.02.2017 05:21
      Highlight @Fischra
      Für die Erkenntnisse, die Levrat in den USA gehabt hat und die er in diesem Artikel beschreibt, hätte er nicht in die USA reisen müssen.

      Was Levrat uns da erzählt, das hätte er auch in der Schweiz im BLICK lesen oder auf CNN gucken und hören können.

      Übrigens, wer hat dieses Reisli bezahlt?
      0 5 Melden
    • Fischra 21.02.2017 06:34
      Highlight @spooky. Ich bin da nicht Ihrer Meinung. Für mich ist dieses "Reisli" legitim. Informationen als Staatsvertreter aus der Presse zu nehmen wäre Trump like. Wer es bezahlt hat weiss ich nicht. Ich hoffe der Staat.
      4 0 Melden
    • Stichelei 21.02.2017 07:10
      Highlight @spooky. Deinen Äusserungen entnehme ich, dass du wohl nie in die Ferien reist. Der Kuoni-Katalog oder im Notfall eine Reportage im National Geografic wird dir ja genügen.
      4 0 Melden
    • Spooky 21.02.2017 17:43
      Highlight @An alle, die freundlicherweise auf meinen Eingangskommentar reagiert haben:

      Schon gut. Ein Skandal ist dieses Reisli NICHT. Es war für mich nur ein bisschen seltsam, dass Levrat in den USA genau das erlebt hat, was ich schon von den Medien her kannte, die ja die meisten gegen Trump sind.

      Aber wie schon gesagt, Levrat ist für mich im Moment der fähigste Politiker. Aber das heisst ja nicht, dass man ihm nicht an den Karren fahren darf. Im Gegenteil.
      2 2 Melden
    • FrancoL 21.02.2017 18:52
      Highlight @Spooky; Um nachzufragen; hast Du wirkliches der Presse entnehmen können dass Trump in den Staaten isoliert ist? ich habe viel zu Trump gelesen, doch eher über seine Untaten und sein teilweise mehr als ungeschicktes Verhalten, dass er in den Staaten isoliert sein soll, das konnte ich mir vorstellen, aber wurde mMn nicht so richtig thematisiert. Für mich ist isoliert zudem nicht das gleiche wie kritisiert.
      2 0 Melden
    • Spooky 21.02.2017 19:19
      Highlight @FrancoL
      Wenn ein Präsident der USA von allen Medien lächerlich gemacht wird (auch von Watson), dann ist er isoliert.

      Ich war für Hillary. Aber die Amis haben Trump gewählt. Punkt.

      Die Journalisten sind wegen der Wahl von Trump narzisstisch gekränkt.

      Darum bekriegen die Journalisten den Trump auf Teufel komm raus. Es würde mich nicht wundern, wenn sie ihn aus seinem Amt verjagen würden.

      Aber ob das seine Wähler einfach so akzeptieren würden, ist eine andere Frage.
      0 3 Melden
    • FrancoL 21.02.2017 20:07
      Highlight @Spooky; Narzistisch gekränkt, das wäre ja kein Problem und bestens auszusitzen.
      Das Problem liegt viel tiefer: Trump ist ein Lügner, ein Mann der die Wahrheit mit Füssen tritt, ein Mann ohne Rückgrat, ein Mann den man kaum die Führung eines mittleren Golfclubs übertragen würde. Und das ist das Problem nicht die eventuell gekränkte Presse.
      Nun beginnst auch Du mit diesen Nebelpetarden der gekränkten Presse, wäre sie nicht gekränkt Trump würde sie trotzdem beschuldigen beim ersten Artikel der ihm nicht ins Konzept passt.
      Das Uebel: Seine Anhänger nehmen ihm nicht einmal die ärgsten Lügen übel.
      3 0 Melden
    • Spooky 21.02.2017 20:28
      Highlight @FrancoL
      Dem Obama verzeihen die Linken alles - sogar die Folterungen in Guantanamo und die Folterungen in den geheimen CIA-Gefängnissen und die totale Überwachung und die üble Verfolgung von Snowden.

      Dem Trump verzeihen die Linken nicht einmal, dass er keine mörderischen Terroristen in die USA einreisen lassen will.

      Come on, FrancoL. Denk ein bisschen ausserhalb des doofen Mainstreams!
      0 4 Melden
    • FrancoL 21.02.2017 21:46
      Highlight @Spooky; Als Europäer der ich nun mal bin, als Mitverantwortlicher für viele Desaster in der näheren und weiteren Umgebung, wofür ich eine gewisse Mitschuld nicht ablehnen kann, bin ich alles andere als ein Mainstream-Folger.
      Das was aber Trump nun anstellt ist weit ab von Logik, von Anstand und Menschenwürde.
      Das was Trump vor hat, ist eine reine Hetzerei und Spalterei und wir werden hier in Europa noch etliches abkriegen. Da nützen Deine Vergleiche mit Obama nicht viel. Menschen wie Trump werden in Zukunft unsere Welt und Umwelt weit mehr negativ prägen als uns lieb ist.
      4 0 Melden
    • FrancoL 21.02.2017 22:00
      Highlight @Spooky; Und wenn diese Terroristen zB aus Tunesien oder Saudi Arabien kommen, wieso ist der Trump da nicht konsequent? Wegen den Geschäftsbeziehungen? oder weil er die Landkarte immer noch nicht kennt?
      Denkst Du auch dass diese top ausgebildeten Terroristen so doof sind sich nicht einen Pass zu besorgen der eine Einreise ermöglicht?
      Denkst Du dass der IS wenn er nun mal will nicht in der Lage ist jegliche Barriere die lediglich als Aktionismus getarnt ist zu überwinden? ja dann gehörst wohl eher Du zum Mainstream.
      Was ich an Trump stört ist zudem die Deregulierung, ein böser Rückschritt.
      4 0 Melden
    • Spooky 21.02.2017 22:14
      Highlight Iss ein Snickers, mein lieber FrancoL!

      Jedesmal, wenn Trump überbordet und voll daneben ist (was seinem Charakter entspricht), wird ihn die amerikanische Justiz zurückpfeifen.

      Aber wie gesagt, möglicherweise werden ihn seine Gegner aus dem Amt verjagen.

      Ich persönlich hätte zwar lieber Hillary gehabt.
      Aber Trump ist kein Dummkopf und auch kein Teufel. Er will das Beste für die USA. Das ist auch das, was seine Wähler von ihm erwarten. Seine Wähler erwarten keine Wunder. Sie wollen genug zu essen und ein Dach über dem Kopf. Falls nicht, wird Trump nicht wiedergewählt.
      0 3 Melden
    • Spooky 21.02.2017 22:46
      Highlight @FrancoL
      "Als Europäer der ich nun mal bin, als Mitverantwortlicher für viele Desaster in der näheren und weiteren Umgebung, wofür ich eine gewisse Mitschuld nicht ablehnen kann,.."

      Tsss...!!! Geht's dir eigentlich noch! Du beschäftigst Leute mit Handicaps, die sonst keine Arbeit kriegen würden. Chapeau! Wie kommst du überhaupt darauf, dass du eine Mitschuld hast für irgendwelche Schweinereien, die in der Welt passieren?

      Mein persönlicher Stolz ist es, dass ich für meine Nächsten korrekt bin. Die Weltpolitik ist mir im Grunde total egal.

      0 3 Melden
    • FrancoL 22.02.2017 00:42
      Highlight @Spooky; ich esse viel, viel zu viel aber nicht nur Nüssen.
      Mich stört das was Trump mit den USA vor hat überhaupt nicht, finde es zwar lächerlich solche Versprechen zu machen, die dann andere ausbaden müssen, aber das ist eben "made in USA". Was weniger gut ist und das wären wir zu spüren bekommen ist die sich anbahnende Deregulierung, diese wird Schule machen, denn wenn ein Markt dereguliert wird folgt der nächste Markt und das geht in den Staaten nicht aber bei uns wo die Einzelmärkte viel zu klein sind. . . . .
      4 0 Melden
    • FrancoL 22.02.2017 00:45
      Highlight ©Spooky; Ich kann meine Vision der Wirtschaft nur realisieren wenn der Markt nicht dereguliert ist und viele die das gleiche wie ich versuchen haben auch diese Abhängigkeit von einer gewissen leitenden Regulierung. Dereguliert gilt bald einmal das Faustrecht.

      Bezüglich Mitschuld ist es entscheidend wie man in der Wirtschaft unterwegs ist. Zähle ich die Taten meiner Auftraggeber zusammen so haben diese vor allem früher echt viel Dreck am Stecken und ich habe gut davon gelebt wenn auch mit einer guten Verteilung innerhalb meiner Abhängigen. Doch es trifft mich trotzdem eine Mitschuld.
      4 0 Melden
    • FrancoL 22.02.2017 00:51
      Highlight ©Spooky; Dieser Mitschuld bin ich ein auch etwas schuldig, zumindest dass ich nicht wegschaue und mir bewusst bin dass die Folge von einem irren Globalhandeln nicht ein "Zuckerschlecken" ist, sondern viele, zu viele auf dem Weg nach oben liegen bleiben, ohne goldige Rettungsschirme und das gilt es zu bekämpfen und Hand zu bieten für etwas weniger Ungleichheit. Dass man für die die einem am nächsten sind faire und korrekt ist, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Da habe ich auch kein schlechtes Gewissen, an Grosszügigkeit hat es mir nie gefehlt, hatte aber auch Glück dies sein zu können.
      4 0 Melden
    • Spooky 22.02.2017 06:31
      Highlight "Zähle ich die Taten meiner Auftraggeber zusammen so haben diese ( ......) echt viel Dreck am Stecken und ich habe gut davon gelebt ( .....) Doch es trifft mich trotzdem eine Mitschuld."

      Stopp! Wenn du es nur noch mit Auftraggebern zu tun haben willst, die keinen Dreck am Stecken haben, dann kannst du Konkurs anmelden. Wenn du das aber machst, dann handelst du zwar gegenüber dir selber richtig, aber gegenüber deinen angestellten Mitarbeitern ethisch falsch. Auf unserem Planeten gibt es keine Gerechtigkeit. Ich kann nur für meinen Nächsten schauen, nicht für die Welt.
      3 3 Melden
    • FrancoL 22.02.2017 09:48
      Highlight @Spooky; Verantwortung ist und bleibt Verantwortung. Nur Du siehst die ganze Verantwortung entweder schwarz oder weiss. Das sehe ich grundlegend anders; es sind die Zwischentöne die es jedem Einzelnen erlauben die Verantwortung wahr zu nehmen. Man kann auch für sich festzustellen, dass der eigene Wohlstand einher geht mit Mechanismen die andere, gleich wo in dieser Welt, benachteiligen. Man kann es wohl nicht ändern, aber man sollte so fair sein, dass man die Auswüchse dieser Benachteiligung nicht verurteilt und versuchen diese Benachteiligung ein klein wenig erträglicher zu gestalten.
      2 0 Melden
    • Spooky 22.02.2017 11:37
      Highlight @FrancoL
      Ich wünsche dir und deiner Firma (oder was auch immer) viel Erfolg. Und ich hoffe, dass du genug scharfe Zähne hast, um in deinem Umfeld (das ich übrigens auch kenne) (bin gelernter Maurer) zu überleben.

      Weil: Falls du in unserem kapitalistischen System unter die Räder kommst und in die Armutsfalle gerätst, dann kannst du niemandem mehr unter die Arme greifen, geschweige denn helfen.

      0 1 Melden
  • Dirk Leinher 19.02.2017 19:58
    Highlight Ist doch recht erstaunlich dass Levrat ausgerechnet anhand des Beispiels Russland "beruhigt" scheint und frohlockt, dass Trump es nicht schaffte in 3 Wochen bessere Beziehungen zu Russland herzustellen.
    Die intelligentesten Worte die ich von Trump bisher hörte waren diese: "Ein gutes Verhältnis zu Russland ist eine gute Sache, nicht eine schlechte Sache", nur 'dumme' Leute oder Idioten können glauben, dass das schlecht ist!"
    So gesehen steht Levrat auf der "Idiotenseite"
    34 46 Melden
    • seventhinkingsteps 19.02.2017 23:02
      Highlight Eine gute Beziehung ist aber keine, in der man sich immer bückt...
      37 6 Melden
    • Dirk Leinher 20.02.2017 06:50
      Highlight Da habwen Sie recht, aber dass man sich um gute Beziehungen zu haben immer bücken muss ist Ihre Ansicht nicht meine.
      6 3 Melden
    • Fabio74 20.02.2017 08:26
      Highlight Gut heisst abee nicht vor Putin kriechen und akzeptieren was er tut
      7 4 Melden
    • FrancoL 20.02.2017 20:14
      Highlight Es kommt immer darauf an was Trump unter einer guten Beziehung versteht.
      Versteht er das Gleiche wie die Beziehung zu seinen Geschäftspartner, ja dann ist es für viele wohl kaum eine gute Beziehung.
      Versucht er die Staaten in den Vordergrund zu stellen dann wird es auch keine gute Beziehung. Gibt er den Russen zuviel nach, dann ist es für die Republikaner keine gute Beziehung.

      Insofern ist man wohl eher dumm oder ein Idiot wenn man das was Trump sagt für bare Münze nimmt ausser man sei der Meinung dass alleine schon irgend eine Beziehung genügt um gut zu sein.

      Levrat liegt nicht falsch.
      3 0 Melden
    • Fischra 20.02.2017 21:02
      Highlight Einfach zu nicken um ein gutes Verhältnis zu erzielen ist auch nicht die Lösung. Schon gar nicht ist es die Art vom Narzissten Trump. Putin nutzt jede Schwäche aus. Das darf man nicht vergessen
      3 0 Melden
  • Typu 19.02.2017 18:57
    Highlight Alles schön und gut. Trotzdem schafft es trump teilweise seine leute in wichtige positionen zu bringen. Das hat definitiv konsequenzen. Alleine schon bei der FCC und im surpreme court.
    43 3 Melden
  • Sheez Gagoo 19.02.2017 18:31
    Highlight Zum Glück klärt uns der Levrat über die Zustände auf! Ich habe gedacht, er ist nur ein Wichtigtuer der in die U.S.A. reist, sich mit Leuten umgibt die ihn nicht kennen, im Kongress einen Kaffee trinkt und uns dann belehrt mit Plattitüden, die man auf SPON besser gelesen hat.
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    • Aged 19.02.2017 19:09
      Highlight Dann, ja dann, würde ich auf SPON bleiben und ...
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    • Sheez Gagoo 20.02.2017 03:00
      Highlight @aged: ...und was?
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    • Herbert Anneler 20.02.2017 04:42
      Highlight @ Bin tief beeindruckt von deiner intellektuellen Tiefenschärfe und der schieren Gewalt der von dir vorgelegten Fakten und Argument - ein echter Schiissgagu!
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    • Sheez Gagoo 20.02.2017 14:50
      Highlight Tja, lieber Herbert, was hasst den du intellektueller Höhenflieger hier geliefert ausser einer substanzlosen Pöbelei? Wo sind deine Fakten und Argumente? Fühlst du dich jetzt ganz fest schlau? Überlegen oder was? Was soll ich mit deinem ach so superklugen Kommentar anfangen? Das einzig einigermassen helle daran ist, dass du meinen Nick erkennen konntest. Gaanz schlau, gaanz schlau. bekommst ein Leckerli, du Superintellektueller Hoschi, oder hast du wirklich was zu sagen? Bitte zerlege doch meinen Kommentar argumentativ oder ist es dann wieder vorbei mit deinem Superintellekt?
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    • Sheez Gagoo 20.02.2017 16:48
      Highlight Ja, Herbert und aged, gepöbelt und Blitze verteilt ist schnell gemacht aber wenn ich euch zum Diskurs einlade zieht ihr eure kümmerlichen Schwänze ein. Tragischer Fall von Pseudointellektualismus. So kriechet wieder aus euren finsteren Löchern! Doch nicht so schlau?
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    • FrancoL 20.02.2017 20:22
      Highlight @Sheez Gagoo; Meine Güte nach Deinem Eingangspost erwartest Du noch eine Diskussion? Das war doch schon die reinste Pöbelei.
      Und wie hast Du genau die beiden Angesprochenen zum sinnreichen Diskurs eingeladen? Entgeht mir, aber möglicherweise wurde Dein Post nicht vollständig aufgeschaltet.
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    • Sheez Gagoo 20.02.2017 21:07
      Highlight @FrancoL: Ja
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    • Sheez Gagoo 20.02.2017 21:22
      Highlight @Franco: Was für eine Pöbelei?Der Levrat reist in die USA, kommt zurück und erzählt uns, was wir eh schon wissen. Mein Post, ob du damit einverstanden bist oder nicht, hatte mehr Substanz als alle Antworten darauf. Darfst gerne blitzen, du darfst mir aber AUCH GERNE SAGEN, WARUM ICH FALSCHLIEGE. Ich rolle dir sogar einen roten Teppich aus und streue Rosenblätter, bin offen und lasse mich gerne belehren! Bin da gaanz offen. Ich bitte allerhöflichst, mit Sahne und Kirsche obendrauf.
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    • FrancoL 20.02.2017 23:19
      Highlight @Sheez Gagoo: Wieso Du falsch liegst? Das soll ich Dir sagen oder erläutern? Wie soll ich beurteilen ob Du falsch liegst wenn ich Deinen Eingangspost lese, einen Post der Versucht darzustellen wie Levrat in den Staaten unterwegs war, aber dies mit Mutmassungen (zB ein Kaffe im Kongress trinkt) die Du so in den Raum stellst. Ich bin gerne bereit für Diskurse jeglicher Art, aber über Mutmassungen kannst Du Dich gerne mit anderen unterhalten. Inhalte interessieren mich immer, Dein Eingangspost enthielt keine.
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    • Sheez Gagoo 23.02.2017 17:46
      Highlight @Franco: Entschuldige die späte Reaktion. Ich bleibe dabei. Der Besuch und die Aussagen Levrats sind redundant. Das du mich jetzt wegen des Kaffees aufhängen willst zeugt für mich nur davon, dass dir nichts mehr einfällt. Auch wenn ihr drei gegen einen sind macht nichts richtiger.
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    • FrancoL 24.02.2017 00:29
      Highlight @Sheet Gagoo; Ich nehme an dass Dir die Bedeutung der Redundanz klar ist, es handelt sich von Dir aus gesehen um eine überflüssige und schon mehrfach belegte Tatsache die Herr Levrat in den Staaten konstatieren konnte. Ich bin anderer Meinung, spielt allerdings keine Rolle. Ich gebe Dir zu bedenken dass um eine Redundanz anzuführen die zu belegende Tatsache auch mehrfach belegt werden muss, dh. ohne Reise vor Ort wäre gar keine Redundanz gegeben weil nur eine Sicht anstehen würde und da spricht man nun wirklich nicht von Redundanz.
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    • FrancoL 24.02.2017 00:32
      Highlight @Sheez Gagoo; Weniger die beleidigte Leberwurst spielen wäre auch eine Einsicht.
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    • Sheez Gagoo 24.02.2017 12:50
      Highlight Ich bin nicht beleidigt. Ich sehe keinen Fehler meinerseits.
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    • FrancoL 24.02.2017 14:06
      Highlight @Sheez Gagoo; Ok richtig Sie haben keinen Fehler begangen, Sie haben ihre Sicht dargestellt, Unterstellungen angeführt ohne diese zu belegen, das alles unter dem Titel Ihrer Meinung. Und ja es ist kein ein Fehler eine eigne Meinung zu haben, auch nicht wenn sie nicht den Tatsachen entspricht, dies mehr denn je seit ja alternative Fakten auch noch Gültigkeit haben.
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    • Sheez Gagoo 24.02.2017 15:16
      Highlight Was für alternative Fakten? Wo liege ich falsch? Das der Levrat nichts neues sagt lässt sich einwandfrei tausendfach belegen. Ich glaube, du hast einen falschen Eindruck von mir. Mir wird da Zeug unterstellt und da wehre ich mich bis aufs Blut. Wir können streiten, bis der Levrat mumifiziert ist. Du unterstellst mir, was du selber tust.
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    • FrancoL 24.02.2017 19:05
      Highlight @Sheez Gagoo; Dann lerne Dich besser auszudrücken. Schreibe nicht tausendfach wenn dies kaum möglich ist und befasse Dich mit den Grundaussagen zB der Feststellung dass Trump offenbar isoliert ist, das ist nicht das gleiche wie die Annahme die wirklich tausendfach zutrifft, dass er tausendfach gerügt wird. Ich unterstelle Dir nichts ausser das was Du geschrieben hast und da fehlt für Deine Redundanz die Beweisführung. Und wenn etwas einwandfrei zu belegen ist dann belege es doch bitte, ich habe sehr selten in den Medien über eine Isolierung gelesen . . . .
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    • FrancoL 24.02.2017 19:10
      Highlight @Sheez Gagoo; . . . wenn ich etwas tausendfach gelesen habe ist es dass man tausendfach mit Trump nicht einverstanden ist und das ist nicht das Gleiche wie eine Isolierung. Die Isolierung bringt ganz andere Aspekte in die Handlungen einer Person, ganz entscheidend ist zB ob es sich um eine interne oder externe Isolierung handelt. Persönlichkeiten (ob gross oder klein) haben zB den Hang zur Selbstisolierung, was sich für deren Entscheide verheerend auswirken kann, darum finde ich die Annahme der Isolierung eine spannende Sache.
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    • Sheez Gagoo 24.02.2017 19:31
      Highlight Artikel "plötzlich echter Gegenwind" auf Spiegel Online. Kann den link irgendwie nicht kopieren, sorry.
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    • Sheez Gagoo 24.02.2017 19:40
      Highlight @Franco: Ich stehe dir nicht vor dem Glück, dich von dem Ärtikel bereichern zu lassen. Für mich hat der Levrat halt nur viel heisse Luft produziert. Das habe ich kundgetan und wurde von Hoschis angefeindet. Und zwar unterste Schublade. Da wehre ich mich, wie ich nur kann. Auch wenn wir seit Tagen streiten, Respekt, die anderen pöbeln nur und ziehen ihre kümmerlichen Schwänze ein, wir batteln wie Männer! (Oder Frau, kenne dich nicht).
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    • FrancoL 24.02.2017 20:00
      Highlight @Sheez Gagoo; Jetzt kommen wir doch der Sache etwas näher: Du hast, dies ist Dir zu verdanken, einige Artikel gepostet, und genau da sieht man die unterschiedliche Sicht die wir beide zur Feststellung dass Trump isoliert ist haben. Deine Artikel zeigen allesamt 2-3 Dinge es geht um Isolationismus, es geht darum dass Trump von den Reps isoliert wird, das ALLES war und ist bekannt, hat aber nichts mit der Feststellung dass "TRUMP ISOLIERT IST" zu tun, denn: Isolationismus und sich von der Reeps abwenden oder isolieren IST JA sein Programm . . . .
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    • FrancoL 24.02.2017 20:04
      Highlight @Sheez Gagoo; . . . . . dass Trump von der Gesellschaft isoliert wird, das ist die richtige und wichtige Meldung! Um diese Feststellung geht es und sorry die ist nie und nimmer schon tausendfach erwähnt oder geschrieben worden.
      Wenn sich eine Führer selbst isoliert, bewusst isoliert dann ist das ein Zeichen, wenn dieser Führer isoliert wird dann ist es eben eine ganz andere Geschichte.
      Es gibt in der Geschichte genügend Beispiele von Politikern die sich isoliert haben und von solchen die isoliert wurden. Die Zweiten haben meistens nicht mehr lange regiert.
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    • Sheez Gagoo 24.02.2017 20:34
      Highlight Ist es. Ob das richtig ist oder nicht war nie die Frage. Ich habe dem Trump auch hier heftig kritisiert und wurde auch hier getrollt. Das macht Levrats Aktion nicht relevanter um beim Thema zu bleiben. Du kannst nicht erwarten, dass ich tausend Links poste. Wenn du das anders siehst, ist das deine freie Wahl. Für mich war der Erkenntnisgewinn gleich null. Das habe ich kundgetan, da sind mir auch die Blitze egal. Aber wer feige trollt möchte ich am liebsten verprügeln(undemokratisch). Ich wurde auch beleidigt, hast es ja gelesen. Das ist werhafte Demokratie und Debattenkulturwiewirsieführen.
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    • FrancoL 24.02.2017 20:47
      Highlight @Sheez Gagoo; Ich erwarte ja nicht tausend links, eigentlich nur wenige oder gar einen, einen der aussagt dass er isoliert wird ohne dies selber so gewollt zu haben. Das ist nach wie vor der springende Punkt.
      Ich würde mich freuen wenn tatsächlich Trump isoliert würde und zwar von denen die an ihn geglaubt haben, das könnte dann tatsächlich zu einer Wende führen, eine Wende zum Besseren.

      Nun wir haben unterschiedliche Ansichten über Aktio und Reaktio und das kann gut stehen bleiben.
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  • TanookiStormtrooper 19.02.2017 18:30
    Highlight Wer Betsy DeVos als Bildungsministerin und Scott Pruitt als Umweltminister bestätigt, ist ein Feind der Bildung und unseres gesamten Planeten! Die Regulierung hat hier eindeutig nicht funktioniert, da stehen Parteiinteressen vor Landesinteressen. Ich bin da eher skeptisch, die Amis sind schon Bush naiv in ein paar unsinnige Kriege gefolgt. Immerhin gibt es von den Demokraten kein blindes Vertrauen mehr, aber das reicht eben leider nicht.
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    • Sheez Gagoo 19.02.2017 19:02
      Highlight Keine Parteiinteressen. Trumps Interessen und die seiner Junta.
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  • StefanZaugg 19.02.2017 17:38
    Highlight Schön, dass Levrat ein paar Tage auf Städtereise nach New York und Washington DC durfte.
    Wenn er sich aber in den beiden Städten mit den wohl meisten Trumpgegnern umhört, ist er kaum aus seiner "Bubble" rausgekommen und hört halt das was er hören wollte. Der Erkenntnisgewinn dürfte eher klein sein.
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    • SanchoPanza 19.02.2017 17:49
      Highlight jein. Trump wurde zwar von Leuten vom Land gewählt, im Kongress muss er jedoch mit Anwälten, Abgeordnete und Senatoren kämpfen.
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    • Sophia 20.02.2017 00:32
      Highlight Komisch, dass du annimmst, der Levrat habe seine Blase nicht verlassen, wo man doch täglich sehen kann, was der Trump so von sich gibt und was andere Amerikaner dazu äusseren. Ich schreibe jetzt nur von dem, was die Politiker direkt von sich geben, ohne die Pressemeinungen. In den USA rumort es, das hätte uns der Levrat nicht mal mitteilen müssen. Jetzt tat er es aber, erzählte nur Bekanntes und schon befindet er sich in einer Blase. Entschuldigung, solche Kommentare kommen für mich aus einer Aversionsblase und haben nichts mit Objektivität zu tun!
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    • Spooky 21.02.2017 05:50
      Highlight Das, was Levrat erzählt, habe ich bereits im BLICK gelesen und bei CNN erfahren. Dieses Touristenreisli war total überflüssig. Erkenntnisgewinn für die Schweiz: Zero.

      Übrigens, wer hat das Reisli bezahlt?
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SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Was heute Mainstream ist, war vor 30 Jahren rechtsextrem»

Die SP eilt derzeit von einem Wahlerfolg zum nächsten. Sie profitiere von der «Arroganz der Bürgerlichen», glaubt Nationalrat Cédric Wermuth. Und er erklärt, was sich bei der SP nach dem Rücktritt von Parteipräsident Christian Levrat ändern muss.

Herr Wermuth, die SP gewinnt derzeit in der ganzen Schweiz Wahlen – in den Kantonen Genf und Bern, in den grossen Städten, in der Agglo. Haben die Sozialdemokraten einen Zaubertrank entdeckt?Cédric Wermuth: Nein, unser Erfolg hat vor allem mit harter Basisarbeit zu tun, nicht mit magischen Elixieren. Ich betrachte das Formhoch der SP unterdessen tatsächlich als stabilen Trend. Ich habe immer gesagt, dass wir die Wahlen in Bern als flächen- und bevölkerungsmässig grossen Kanton abwarten …

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