Schweiz
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Zwei Tage nach Bundesratswahl hört Leutenegger Oberholzer auf



ARCHIVBILD ZUM VORZEITIGEN RUECKTRITT VON LEUTENEGGER OBERHOLZER --- SP-Nationalraetin Susanne Leutenegger-Oberholzer (BL), aeussert sich zur Weissgeldstrategie des Bundesrates, am Dienstag, 18. Dezember 2012, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Susanne Leutenegger Oberholzer. Bild: KEYSTONE

Die bevorstehenden Bundesratsersatzwahlen lässt sich die Baselbieter SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer nicht entgehen. Danach ist jedoch Schluss: Per 7. Dezember tritt die 70-Jährige Politikerin aus der grossen Kammer zurück.

Ihren konkreten Rücktrittstermin gab Leutenegger Oberholzer am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst bekannt. Dass sie auf «spätestens Ende Jahr» aus dem Nationalrat ausscheiden will, hatte sie schon im März angekündigt. Ein Lebensabschnitt gehe nun zu Ende, twitterte die ehemalige Präsidentin der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK).

Die 70-Jährige Ökonomin und Juristin mit Wohnsitz in Augst BL kann auf insgesamt 23 Jahre in Bundesbern zurückblicken. Für die SP Baselland war sie 1999 in den Nationalrat gewählt worden. Zuvor war hatte sie schon für die POCH von 1987 bis 1991 in der grossen Kammer gesessen.

Die Bundesratswahlen finden am 5. Dezember statt. Ersetzt werden müssen Johann Schneider-Ammann (FDP) und Doris Leuthard (CVP). Zwei Tage später hat Leutenegger Oberholzer ihren letzten Tag unter der Bundeshauskuppel.

ARCHIV -- Samira Marti, Kandidatin als neue JUSO-Praesidentin, vor der Delegiertenversammlung der JUSO in Zuerich am Samstag, 18. Juni 2016. Die 24-jaehrige Baselbieter SP-Politikerin Marti rueckt in den Nationalrat für die zuruecktretende Susanne Leutenegger Oberholzer nach. Die Erstnachrueckende Kathrin Schweizer verzichtet auf das Amt, wie die SP Baselland am Montag, 26. Maerz 2018 mitteilte. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Samira Marti. Bild: KEYSTONE

Nachfolgerin von Leutenegger Oberholzer wird Samira Marti, die am 10. Dezember angelobt wird. Nachrücken kann die 24 Jahre alte Studentin und Co-Vizerpräsidentin der SP Baselland, weil Kathrin Schweizer verzichtet und stattdessen im März 2019 für die Baselbieter Regierung kandidiert, in welcher die SP derzeit nicht vertreten ist. (aeg/sda)

Parlament hebt Immunität von Ex-Nationalrat Miesch auf

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 16.11.2018 14:35
    Highlight Highlight Nimmt mich "wunder" ob sie in ihre Ferienwohnung geht, die sie kurz vor der Zweitwohnungs-Initiative, wo sie im Komitee sass, gekauft hat. Eine Frau mit Charakter.
  • Quacksalber 15.11.2018 21:14
    Highlight Highlight Eine echte Vollblutpolitikerin wie man sie selten antrifft. Ihr Alarmismus war zwar öfter nervtötend, allerdings nur weil immer etwas Wahres drin steckte.
  • wasylon 15.11.2018 20:06
    Highlight Highlight Good News die 68er gehen in Rente. Jetzt ist nur noch Anita Fetz als letztes Relikt von der kommunistischen POCH im Parlament vertreten.
  • Livia Peperoncini 15.11.2018 13:48
    Highlight Highlight Jetzt kann Frau bald Ex-Nationalrätin ihren Ruhestand in ihrer Valbella-Ferienwohnung, die sie 2 Wochen vor der Abstimmung zur Zweitwohnungsinitiative gepostet hat, ja so richtig geniessen. Vielleicht lädt sie ja sogar ihre Gspänli vom Ja-Unterstützungskomitee zu einem Gläschen Malanser ein und stossen mit dem SP-Trinkspruch "Wasser predigen und Wein trinken" an.
    • Lowend 15.11.2018 17:08
      Highlight Highlight Ist Livia etwa neidisch, oder darf nur die rechte Elite ihren Lebensabend im Luxus geniessen, während aufrechte Sozialdemokraten am Hungertuch nagen müssen?
    • Schlange12 15.11.2018 17:38
      Highlight Highlight Moralisch ist ihr Verhalten nach der Ansicht vieler falsch. Rechtlich ist es aber in Ordnung. Sie hätten ja auch noch zuschlagen können. Dazu kauft man eine Ferienwohnung nicht einfach so, da laufen diverse Prozesse vor dem Unterzeichnen ab.
      Moralisch falsch. Rechtlich in Ordnung.
    • Fabio74 15.11.2018 19:01
      Highlight Highlight und wie viele Jahre muss man diese dumme Sprüchlein noch bringen?
      Kannst ja den Verfassungs-Schwinger Amstutz fragen warum er die Zweitwohnungsinitiative danach geschändet hat
      Moral hat im Übrigen nichts im Recht zu suchen

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