Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Le president valaisan Christian Constantin, droite, et le chef de la communication du FC Sion Nicolas Pillet, gauche, parlent de l'article du journal Le Matin sur l'affluence au stade de Toubillon lors d'une conference de presse du club de football de Super League FC Sion ce samedi 4 avril 2015 a Martigny. Le FC Sion va rencontrer mardi prochain le FC Zuerich en demi-finale de la coupe de Suisse. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bald Verleger? Christian Constantin (rechts) spricht, während der Kommunikationschef des FC Sion ein Exemplar von «Le Matin» von 2015 präsentiert.  Bild: KEYSTONE

«Le Matin Sports» – Tamedia und Sion-Boss Constantin prüfen gemeinsames Zeitungsprojekt 



Tamedia und Christian Constantin, der Präsident des FC Sion, prüfen ein gemeinsames Projekt: Die gedruckte Zeitschrift «Le Matin Sports».

Die neue Zeitschrift würde 18 Mal im Jahr mit einer Auflage von 100'000 Exemplaren erscheinen, teilte das Zürcher Medienhaus Tamedia am Montag mit. Der Verlag betont jedoch, dass er die Marke «Le Matin» nicht verkaufen werde.

Im Moment will Tamedia noch keinerlei Angaben zu Budget, Zeitplan oder Auswirkungen auf das Personal machen. Der Verlag habe die Situation «klären» wollen, nachdem in der vergangenen Woche Gerüchte aufgekommen seien, hiess es am Montag beim Pressedienst von Tamedia auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA.

Zwei Optionen werden in Betracht gezogen: Bei der ersten würde Constantin das gesamte Projekt leiten und auch die verlegerische Linie vorgeben, während Tamedia die Leistungen erbringen würde. Das Medienunternehmen würde die Marke zur Verfügung stellen und die Zeitschrift drucken.

Treffen mit Tamedia-Verleger Supino

Bei der zweiten Variante wäre Tamedia für die Verlagsleitung zuständig. Constantin wiederum würde die nötigen Sponsorengelder auftreiben, um den Titel zu finanzieren. «Wir sind noch im Projektstadium, alles ist noch ganz frisch», sagte Tamedia-Sprecher Patrick Matthey auf Anfrage. Die Idee sei am 21. Juni in Sion entstanden bei einem Treffen zwischen Christian Constantin und Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino.

Die Redaktionen von Tamedia Romandie waren am vergangenen Dienstagnachmittag in einen dreitägigen Streik getreten. Sie protestierten damit gegen die auf Ende Juli geplante Einstellung der gedruckten Ausgabe der Tageszeitung «Le Matin». 41 Mitarbeitenden droht der Verlust des Arbeitsplatzes.

Unter der Ägide der Waadtländer Regierung beginnen am (heutigen) Montag um 14 Uhr Schlichtungsverhandlungen. Tamedia werde nicht über das Treffen informieren, da der Austausch vertraulich sei. (sda)

Längste Fussgänger-Hängebrücke der Welt im Wallis eröffnet

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mikel 09.07.2018 15:12
    Highlight Highlight Mit Constantin... Das passt ja gut zum Tagi von heute... Ich bin als alter Tagi-Leser nach wie vor schwer enttäuscht.
  • Luca Brasi 09.07.2018 13:09
    Highlight Highlight Ich sehe schon die Schlagzeilen zum FC Sion bei einem le matin sport, das von Constantin geführt wird:
    "Constantin feuert undankbaren Trainer"
    "Schon wieder ein genialer Schachzug von Constantin"
    "Hurra auf Constantin!"

    (Frei übernommen von den Simpsons)

    😜
  • Madmessie 09.07.2018 12:03
    Highlight Highlight Was wäre die Romandie ohne Constantin. Gibt es dort eigentlich auch noch andere Unternehmer?

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2018

In vielen Kantonen beginnt heute für die Schüler das neue Schuljahr. Ihre Lehrer verdienen nicht nur nach Schulstufe massiv unterschiedlich, eindrücklich sind auch die Differenzen zwischen den Kantonen.

Der Lehrermangel bleibt schweizweit ein Problem – und er dürfte sich bis 2025 verschärfen. Dass viele Lehrer Teilzeit arbeiten, ist dafür nur ein Grund. Die Zunahme der Schülerzahlen, die Pensionierung der Babyboomer und eine hohe Fluktuation tragen ihren Teil dazu bei. Und oft auch der Lohn.

Denn insbesondere auf den unteren Stufen sind die Entschädigungen nicht gerade rosig – gemessen an der Ausbildung und der gesellschaftlichen Verantwortung. Dazu kommen massive Unterschiede zwischen den …

Artikel lesen
Link zum Artikel