Schweiz
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Mussten sich als «Verkehrsverhinderer» titulieren lassen: Jürg Grossen und Bastien Girod.

Hässiger Auto-Fan trifft auf Vollgas-Forscher – das war die Verkehrs-«Arena»

In den Städten und Gemeinden gibt es immer mehr Tempo-30-Zonen. SVP-Giezendanner ruft die Bevölkerung zu Widerstand auf – und bringt einen Mobilitätsforscher mit seinen Provokationen in Rage.



Fred Karli, Rentner und Revisor der Autopartei, ist wütend. Und zwar so richtig. Auf die links-grünen «Verkehrsverhinderer» im Land – und insbesondere auf die beiden Vertreter der Gattung im Studio. «Die Verkehrsverhinderer da drüben, die wollen einfach nicht!», schrie er im «Arena»-Studio, die Stimme heiser vor Erregung, den Zeigefinger anklagend auf Bastien Girod (Grüne) und Jürg Grossen (GLP) gerichtet.

Karli ist wütend über die 24’000 Staustunden im Jahr, über die mickrigen Autobahnen im Land. «Eine Autobahn, die nicht drei Spuren hat, ist keine Autobahn!», rief er mehrfach und eindringlich in die Runde. Wenn Spanien es schaffe, dreispurige Autobahnen zu bauen, dann werde dies zwischen Egerkingen und Wangen an der Aare ja wohl möglich sein! Aber eben: Die Verkehrsverhinderer.

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«Sie müssen nicht so hässig werden auf uns», gab Bastien Girod süffisant lächelnd zurück (und trieb Karli damit erst recht zur Weissglut). Das Problem sei ein logistisches: Der Verkehr von drei Spuren bleibe nicht auf der Autobahn, sondern komme anschliessend in die Städte, nach Zürich oder nach Bern. Und diese Städte seien nur einmal Nadelöhre, die sich nicht beliebig ausbauen liessen. Das Zauberwort heisse deshalb «Verkehrsmanagement».

Wer am Freitagabend die «Arena» verfolgte, der wurde Zeuge eines Kampfs der Kulturen. Da ist diese eine Schweiz, in der das Auto zur eigenen Identität gehört, für Freiheit und Unabhängigkeit steht. Und da ist die andere Schweiz, die sich nach verkehrsberuhigten Plätzen, sicheren Schulwegen und ruhigen Nächten sehnt. Dazwischen: Eine Kluft, so tief, dass der Röstigraben daneben geradezu lachhaft erscheint.

«Ich rufe die Bevölkerung von Frutigen dazu auf, Widerstand zu leisten!»

Ulrich Giezendanner, SVP-Nationalrat

«Tempo 30 – Lärmschutz oder Schikane?», lautete die Ausgangsfrage der Sendung. Denn derzeit schrauben zahlreiche Städte und Kantone an ihren Tempolimiten, um die Lärmschutzverordnung des Bundes zu erfüllen. Nicht nur auf Quartiersträsschen, sondern auch auf zahlreichen Durchgangs- und Hauptstrassen wird die Maximalgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer gedrosselt. 

So auch im bernischen Frutigen, der Heimat von GLP-Chef Jürg Grossen. Betroffen ist die Kantonsstrasse, die mitten durchs Dorf führt. Grossen findet das gut. SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner weniger. «Ich rufe die Bevölkerung von Frutigen dazu auf, Widerstand zu leisten!», verkündete der Lastwagenunternehmer – und konnte sich dabei ein triumphierendes Grinsen nicht verkneifen.

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Denn in seiner eigenen Gemeinde Rothrist haben die Bürger die Verkehrsverhinderer bereits zum Teufel gejagt. Just diese Woche musste der Gemeinderat sein Tempo-30-Projekt unter dem Druck einer Petition und zahlreicher Einsprachen beerdigen. Und auch in umliegenden Dörfern wehrten sich die Autofreunde erfolgreich. «Die Bevölkerung macht dieses Theater nicht mit», bilanzierte Giezendanner zufrieden.

Doch zurück nach Frutigen: 17 Sekunden länger daure es, das Dorf mit Tempo 30 statt mit Tempo 50 zu durchqueren, rechnete Grossen vor. Im Gegenzug würden die Nächte ruhiger und die Schulwege sicherer. In den letzten 70 Jahren hätten die Kinder den Schulweg auch ohne Tempo-30-Zone gemeistert, gab Giezendanner zurück.

Das kam dem Experten im Studio, dem Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes, offensichtlich in den falschen Hals. Ihm gehe es um die Kinder, die seit 70 Jahren über solche Wege laufen und dabei verletzt oder getötet werden, fuhr er den SVP-Politiker an. Ohnehin liessen seine Aussagen wenig Zweifel daran aufkommen, welcher der beiden Verkehrswelten er sich zugehörig fühlt.

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Geschätzte Redegeschwindigkeit: 120km/h. Video: streamable

«Wir werden uns anschauen müssen, ob wir weiterhin so viel Verkehr haben wollen. Ob Verkehr weiterhin so stattfinden muss, dass wir mit grossen, schweren Fahrzeugen mit dicken Pneus unterwegs sind», meinte Sauter-Servaes. Und spie die Sätze dabei in einer Geschwindigkeit heraus, dass es selbst dem Tempo-Fan Giezendanner schwindlig geworden sein dürfte.

Es folgte ein hitziger Schlagabtausch. Er wolle ja schon wissen, was dieser Doktor Sauter forsche, provozierte Giezendanner. Vielleicht sei es an der Zeit, sich einmal mit Autos zu befassen. Sauter rang sichtlich mit der Fassung, als der SVP-Mann seine Ausführungen zu Feinstaub und Lärmbelastung immer wieder anzweifelte.

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500 Lärm-Tote pro Jahr?

Wenig überraschend fanden die beiden Lager denn auch in der Lärmfrage keinen gemeinsamen Nenner. Ein Vertreter der Lärmliga zitierte eine Studie, wonach pro Jahr rund 500 Menschen an den Folgen von Lärmbelastung sterben. Einer Studie, die der Bund in Auftrag gegeben habe, glaube er ohnehin nicht, meinte Giezendanner dazu lapidar.

Es war die Zürcher FDP-Regierungsrätin Carmen Walker Späh, die dann und wann einen Versuch unternahm, die Kluft zwischen den beiden Verkehrswelten zu überwinden. Die Schweiz sei ein Volk von Pendlern, erinnerte sie die Runde. Wenn die Strasse und die Schiene gleichermassen überlastet seien, bestehe die Kunst darin, am richtigen Ort die richtige Massnahme zu ergreifen.

Auch Jürg Grossen betonte, es brauche ein Konzept, das alle Verkehrsträger umfasse. Er selber sei sowohl Fussgänger als auch Velo- und Elektroautofahrer – und darum sicher kein Verkehrsverhinderer.

Mit diesen 12 Autofahrern willst du keine Spritztour machen

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Video: watson/Knackeboul, Gina Schuler

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 08.04.2018 13:04
    Highlight Highlight Die Zeiten des individuellen Verkehrs gehen langsam zu Ende. Wer das nicht einsieht, dem ist nicht zu helfen. Immer mehr Fahrzeuge, mehr Menschen und weniger Platz.
  • MarkBraun 08.04.2018 11:17
    Highlight Highlight Es ist Sonntag Morgen, ein schöner Frühlingstag, und wieder dröhnte eine Gruppe von alten Harley-Davidson-Motorräder vorbei, unüberhörbar, das typisch laute Knattern, dann Zwischengas BRUMM BRUMM vor dem Anhalten am Fussgängerstreifen und dann wieder Zwischengas BRUMM BRUMM vor dem Anfahren, Lärm für viele Stadt- und Dorfbewohner wegen dem Freizeitvergnügen ein paar Weniger! Können diese alten Töfflibuebe und faulen Dicksäcke nicht auf modernste E-Bikes umsteigen? Wie wäre es mit einer Inititiative für ein Nacht- und Sonntagsfahrverbot für Motorräder?
  • pascii 08.04.2018 10:42
    Highlight Highlight Fehlzündung, Auspuffklappe, Sonntagsausflug… einige Autofreaks stellen ihr Bedürfnis gerne über das der anderen. Knatterschorsch hat gewonnen…
  • Ökonometriker 08.04.2018 09:52
    Highlight Highlight Und wieder haben beide Seiten recht, kommen aber auf keine Einigung.
    Es braucht den Ausbau der Autobahnen, wenn man die Zahl der Staustunden verringern will. Es braucht aber auch ein besseres Verkehrsmanagement und auch Politiken wie die Förderung von Home Office, um die Pendelspitzen zu brechen.

    Derzeit fehlt ein Gesamtkonzept und die Parteien streiten sich um Detailpunkte mit Argumente, die zwar isoliert betrachtet stimmen - im Gesamtkontext aber für sich genommen nutzlos sind.
    • Posersalami 08.04.2018 23:52
      Highlight Highlight Ein Ausbau der Autobahn verlagert den Stau nur an einen anderen Ort.
    • Ökonometriker 09.04.2018 07:30
      Highlight Highlight @Posersalami: das ist eine Überpauschalisierung. Wenn die Leute, die von Bern nach St.Gallen müssen, nicht bis im Kempthal im Stau stehen, verlagert sich der Stau eben nicht an einen anderen Ort da die nachfolgende Infrastruktur die Belastung gut aufnehmen könnte.

      Daher braucht es gemischte Massnahmen - nicht nur eine one-size-fits-all Lösung.
    • Posersalami 09.04.2018 08:32
      Highlight Highlight St Gallen und Bern sind beide regelmässig vom MIV überlastet. Wenn die Autos noch schneller in die Städte kommen, was passiert dann wohl da?

      Von Bern nach St Gallen kann man übrigens ganz wunderbar mit dem Zug fahren.
  • Pius C. Bünzli 08.04.2018 09:41
    Highlight Highlight Die aggro Autofahrer sind also auch aufbrausend und aggressiv wenn sie nicht in einem Auto stecken. Interessant.
  • felixJongleur 08.04.2018 08:32
    Highlight Highlight Du, dann ists halt mal Tempo 30, hauptsache es rollt!
  • swisskiss 07.04.2018 14:18
    Highlight Highlight "das Auto zur eigenen Identität gehört, für Freiheit und Unabhängigkeit steht."

    Da haben doch die Waffennarren gestern argumentiert das die Waffe das Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit sei...

    Ja was jetzt? Oder ist der Autofahrer mit der geladenen Waffe im Handschuhfach noch freier und unabhängiger?

    Spass beiseite. Alleine der Fakt, dass die Staustunden ein solches Ausmass angenommen haben, zwingt zu wirksamen Massnahmen. Und da sollte Ideologie mit Sicherheit nicht im Mittelpunkt der Lösungsfindung stehen. Sonst sind wir in 10 Jahren in der noch schwierigeren Lage.
    • Troxi 07.04.2018 15:26
      Highlight Highlight Also die Untergrundprojekte (zb carho sous terrain) werden mit Sicherheit die Strassen entlasten und wenn mal kein Lastwagen mehr im Süden und Norden auf der Strasse reinkommt wird es sicherlich auch angenehmer. Zusätzlich könnte man ein Öberholverbot von LKWs einführen, dann gibt es keine Elefanten rennen mehr, was auch entlastung brächte.
    • just sayin' 08.04.2018 07:49
      Highlight Highlight ab solchen kommentaren (und manipulativen artikeln) kann ich nur den kopf schütteln
  • schuhva 07.04.2018 14:02
    Highlight Highlight Die Anzahl der Verkehrstoten sinken zwar jedes Jahr, aber nicht nur weil es weniger Unfälle gibt. Die Verkerstotenstatistik erfasst sind nur diejenige die innerhalb von 30 tagen ab den Unfallfolgen sterben.

    Die Medizin hat aber in den lezten Jahren ernorme Fortschritte gemacht. So können viele Verunfallte länger am Leben erhalten werden, sterben aber dann trotzdem an den direkten Folgen des Unfalls. Diese Verkehrstoten werden somit NICHT in der statistik erfasst.

    Um zu vergleichen ob der Verkehr in den letzten Jahren sichere geworden ist, sollte man nur die Umfallstatistik berücksichtigen.
  • Denk nach 07.04.2018 13:28
    Highlight Highlight Es hat vele Nichtautofahrer unter den Kommentatoren. Das mag in den Städten gehen, auf dem Land wird es schwieriger! Meines Erachtens gibt es bislang keine sinnvolle Strategie den ÖV und das Auto zu verbinden. Wieso werden die Parkplätze an Bahnhöfen verknappt und verteuert? Logisch fährt jeder mit dem Auto in die Stadt, wenn neben dem ÖV ticket noch ein teurer oder kein Parkplatz am Bahnhof dazu kommt...

    Wieso hat man vor den Städten wie Zürich keine grossen Parkplätze mit ÖV Anschluss? Deutschland kennt solche systeme bereits (z. B. München). Nur auf die Autofahrer zu schiessen ist unfair.
    • peeti 07.04.2018 15:14
      Highlight Highlight Es gibt über 500 Park&Ride-Bahnhöfe in der Schweiz, auch in und um Züri. Dies scheint mir eine sinnvolle Strategie zu sein. Gut möglich, dass man diese noch weiter ausbauen und die Preise senken sollte. Aber wer heute unbedingt mit dem Auto Richtung Stadt muss hat bereits die Möglichkeit, dies mit dem ÖV zu verbinden. Gratis ist das natürlich nicht.
    • Denk nach 07.04.2018 18:34
      Highlight Highlight Genau das ist das Problem, die Anreize fehlen... Schade eigentlich! Wären sie gratis (teilweise gibt es das für GA Besitzer, aber nicht für Freizeit Kunden, die ja 50% der verkehrsbelastung darstellen) und wären genügend vorhanden, würde das sicherlich zu einer Verbesserung führen.
    • dmark 08.04.2018 12:41
      Highlight Highlight Das mit den wenigen Parkplätzen liegt wohl mit daran, dass man diese Plätze lieber als Wohnraum vermarktet, weil dieser lukrativer ist und weit mehr Kohle einbringt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nubotronic 07.04.2018 12:27
    Highlight Highlight Irgendwie haben hier die meisten wohl nicht mal ein Auto? 🤔 wenn ich in der Stadt wohne bräuchte ich auch keins.
    Was sollen jetzt alle in die Städte ziehen und nicht mehr pendeln, wär das besser?
    30-Zone in einem Wohnquartier, who cares. Auf die Wenigen Meter kommt es nicht drauf an das ich einige Sekunden länger habe. Besser die Grossinfrastruktur (Autobahnen) ausbauen!
    Aber nein, anstatt zb. beim Aathal eine Autobahn zu bauen stehen wir alle im Stau und verpesten die Städte. Das soll grüne Politik sein?
    • peeti 07.04.2018 15:19
      Highlight Highlight Jeder Ausbau führt wiederum zu Mehrverkehr.
      Und nein, niemand verbietet dir das Pendeln. Aber wenn du dafür zwingend jeden Tag alleine 1,5 Tonnen Blech benötigst, dann musst du dich nicht über Widerstand in der Stadt wundern.
    • dmark 08.04.2018 12:46
      Highlight Highlight Schon etwas grotesk diese Diskussionen. Da ziehen die Leute in die Städte, obwohl sie wissen, dass dort die Luft weit stärker belastet ist, als im ländlichen Raum und klagen dann über den Verkehr dort. In D wird so etwas gerne entlang den Autobahnen gemacht. Man kauft billige Grundstücke und klagt anschliessend gegen den Lärm dort und fordert Lärmschutzwände, sowie Tempolimit vom Staat.
  • leu84 07.04.2018 11:50
    Highlight Highlight Ich finde sehr extreme Positionen doof. Es braucht gute Strassen (inkl. Fahrrad- und Fussgängerweg) und ÖV. In der meisten Fällen braucht es nur eine Optimierung oder Effizienz. Was am meisten bringen würde, ist günstigen Wohnraum für den Mittelstand in den Zentren. Man sollte da wohnen, wo man arbeitet.
    • John Carter 07.04.2018 17:15
      Highlight Highlight Die Zentren sind aber voll. Und ob verdichtetes Bauen gute Laune macht, daran zweifle ich. Noch mehr Leute in die Städte pumpen.

      Es hat in der Agglo um die Städte genügend freien Wohnraum. Es kann nun mal nicht jeder im "Zürich-Seefeld" wohnen.

      Eine Folge der PFZ die uns über 1 Mio. neue Bürger in das Land spülte - und viele kamen nicht zu fuss.
    • leu84 08.04.2018 09:46
      Highlight Highlight Ok, als Nichtstädter sehe ich Zentren nicht nur den innerstädtischen Bereich. Bsp. Zürich ist zwischen Altstetten und Tiefenbrunnen, Wollishofen und Seebach/Oerlikon. Selbst Glattbrugg/Opfikon/Dübendorf liegt nahe der Stadt. Ähnliches gilt auch für Kleinstädte wie Aarau oder Biel.
      Zusammenfassend: Stadt bis zum Stadtrand plus Agglomeration.
  • ybfreak 07.04.2018 11:25
    Highlight Highlight In Köniz bei Bern ist auf einem Abschnitt der Hauptstrasse schon seit längerer Zeit Tempo 30. Dazu hat es entlang der Strasse so eine Art Skulpturen, die eine Fussgängerzone darstellen. Obwohl es keine Fussgängerstreifen hat und sie grundsätzlich keinen Vortritt haben, funktioniert das wunderbar. Die Autos halten aus Rücksicht und für den Fussgänger ist es viel angenehmer weil die Autos viel langsamer daherkommen. Dieses Prinzip sollte man überall innerorts einführen, wo zumindest teilweise mit einem hohen Aufkommen von Autos und Fussgänger zu rechnen ist. Nehmt Rücksicht aufeinander 😊
  • Angelo C. 07.04.2018 11:12
    Highlight Highlight Die hier kaum erwähnte Zürcher FDP-Regierungsrätin Carmen Walker Späh hat mit Abstand die ausgewogensten und sachlich relevantesten Aussagen gemacht.

    Aber da man in sensationell aufgemachten Artikeln zwangsläufig mehr auf Klamauk und vollmundige Kontrahenten setzt, kommen gute Argumente und sinnerfüllte Kompromisse schier zwangsläufig zu kurz 😉.
  • Oh Dae-su 07.04.2018 10:31
    Highlight Highlight Ich bin ja gespannt auf die Vollendung des Ausbaus des Nordrings. Meiner Erfahrung nach gibt es am Morgen auf der Hauptstrasse bei der Ausfahrt Affoltern immer einen grossen Rückstau sobald die Autobahn halbwegs frei ist. Wenn die Autobahn jetzt mehr Kapazität hat, sehe ich den Rückstau bis auf die Autobahn schon kommen. Dann hat der ganze schöne Ausbau genau gar nichts gebracht.
  • PeterMo 07.04.2018 10:30
    Highlight Highlight Das Hauptproblem ist, dass zu viele Menschen in der Schweiz leben und damit ergo auch immer mehr Autos.
    • Sportfan 07.04.2018 11:55
      Highlight Highlight Dann ziehen sie doch weg, das würde uns helfen ...

      Nein unser Problem ist, dass die Wirtschaft vor Jahren entschieden hat, dass 2 Stunden Arbeitsweg "zumutbar" ist und das von den Arbeitnehmern einfach so verlangen kann.

      Alle Betriebe ziehen in die Ballungsräume oder in die Steueroasen. Niemand will mehr dort arbeiten, wo die Menschen sind, sondern dort, wo es hipp oder günstig ist. Das ist das Problem.
    • Fabio C. 07.04.2018 12:50
      Highlight Highlight "Alle Betriebe ziehen in die Ballungsräume"
      "Niemand will mehr dort arbeiten, wo die Menschen sind"
      Merkst du selber, oder?
    • meine senf 07.04.2018 13:42
      Highlight Highlight Und je mehr Autobahnen bzw. Autobahnspuren (oder auch weniger Menschen) es gibt, desto weiter kommt man in diesen zwei Stunden und desto weiter in Kilometer sind somit die Wege, die noch "zumutbar" sind.

      Auch das ist ein Grund für das von vielen bestrittenem "mehr Strassen erzeugen mehr Verkehr".
  • Schneider Alex 07.04.2018 10:27
    Highlight Highlight Geschwindigkeitskontrollen nur an gefährlichen Stellen und Zeiten durchführen!

    Geschwindigkeitstafeln gelten für ganze Strassenzüge oder Quartiere und rund um die Uhr. Dies lässt keine sinnvolle Differenzierung nach Gefahrenstellen und -zeiten zu. Umso dringlicher ist es, Geschwindigkeitskontrollen nur dort und dann durchzuführen, wo und wann wirklich eine Gefährdung besteht. Es darf nicht sein, Geschwindigkeitskontrollen dort und dann vorzunehmen, wenn möglichst viele und hohe Bussen zu erwarten sind.
    • meine senf 07.04.2018 10:49
      Highlight Highlight Die Geschwindigkeitstafeln signalisieren die *Höchst*geschwindigkeit unter optimalen Bedingungen. Und nicht "hier darf man nur genau diese Geschwindigkeit fahren, welche hier auch absolut sicher ist, bitte eigenen Verstand nicht mehr benutzen."

      Wenn man eine Gefahrenstelle sieht, muss man selber soweit denken, dass man da vielleicht langsamer fahren muss.

      Ausserdem fordere ich nach der selben Logik die Abschaffung von Billetkontrollen im ÖV. Hat schliesslich nichts mit der Sicherheit zu tun.
    • Sportfan 07.04.2018 11:03
      Highlight Highlight Und wann ist eine Dorfdurchfahrt gefährlicher? Am Tag oder Nachts? Am Tag, wenn es viele Kinder hat oder Nachts, wenn ich die Menschen weniger sehe? Sie können das vielleicht erklären. Ehrlich gesagt, mir ist es ziemlich egal, wenn ich Opfer eines Unfalles werde, um welche Zeit der stattfand.

      Gut, wenn sie beweisen können, dass die Länge des Bremsweges und die Wucht des Aufpralls etwas mit der Tageszeit zu tun hat, dann können wir über ihren Vorschlag gerne diskutieren. Vorher leider nicht.
    • aglio e olio 07.04.2018 13:51
      Highlight Highlight Jede Stelle an der ich z.B. eine Strasse überquere, ist eine potenzielle Gefahrenstelle. Wie auch jede Stelle an der jemand vor oder hinter mir fährt. Die meisten Unfällie passieren schliessich aufgrund unverhersehbarer Vorfälle, oft in Verbindung mit mangelnder Aufmerksamkeit. Weniger Geschwindigkeit senkt das Risiko enorm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 07.04.2018 10:18
    Highlight Highlight "Im Gegenzug würden die Nächte ruhiger und die Schulwege sicherer. In den letzten 70 Jahren hätten die Kinder den Schulweg auch ohne Tempo-30-Zone gemeistert, gab Giezendanner zurück"

    Dir Ausssge des Herrn G. ist an Zynismus kaum zu überbieten, wenn man bedenkt dass allein auf dem Schulweg jährl. 1300 Kinder in Unfälle verwickelt werden.
    https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/ratgeber/verkehrsteilnehmer/kinder.php
    Dass sich die Anzahl Fahrzeuge in den letzten 70 Jahren vervielfacht hat, lässt er aus. Als Transportunternehmer liegt der Fokus halt auf dem Profit.
    • Eric Lang 07.04.2018 10:30
      Highlight Highlight Tja, und wie viele Unfälle kommen daher, dass sich die Kinder falsch Verhalten im Alltag!?
      Wohl nicht umsonst zeigt im verlinkten Artikel der TCS die vielen Möglichkeiten auf, um Kinder besser für den Verkehr zu wappnen.
      Es reicht eben nicht aus, wenn man mit 5 Jahren den PC bedienen und Gameboy online spielen kann, dass echte Leben findet vor der Haustüre statt und nicht auf der PS2.
    • DMR 07.04.2018 10:44
      Highlight Highlight @Eric Lang bin ganz Ihrer Meinung. Es wird einfach vergessen das dabei immer zwei Parteien sind, der Autofahrer und der Fussgänger. Und ob Kinder oder nicht Regeln müssen da eingehalten werden von beiden Seiten und sonst halt eingeübt werden bis es klappt. Deshalb Erziehung für beide Seiten für gegenseitige Rücksichtnahme.
    • aglio e olio 07.04.2018 11:04
      Highlight Highlight Kinder sind kleine Menschen und in ihren Fähigkeiten noch sehr eingeschränkt.
      Und du schreibst quasi "Selbst schuld"?
      Echt jetzt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 07.04.2018 10:11
    Highlight Highlight Zum Glück wächst heute eine Generation heran denen das Auto kein Statussymbol mehr ist. Es ist nun mal Tatsache, wir produzieren viel zu viel unnötigen Verkehr. Individualverkehr zu jeder Zeit und überall störungsfrei ist eine Illusion und auch kein Menschenrecht das es zu verteidigen gilt. Das gilt es zu akzeptieren, die Zeiten des unbegrenzten Individualverkehrs sind endgültig vorbei.
    • Fabio C. 07.04.2018 12:54
      Highlight Highlight Nur weil's kein Statussymbol ist heisst's nichs, dass es weniger gefahren wird.
    • road¦runner 07.04.2018 15:05
      Highlight Highlight Aber dass Car sharing eher akzeptiert und genutzt wird, was in meinen Augen in Zukunft einen grossen Beitrag zur entschärfung der Situation beitragen wird.
    • dmark 08.04.2018 12:57
      Highlight Highlight Diese "Car-Sharer", welche nur ab und an Auto fahren, sehe ich im Grunde genommen mittlerweile sogar als eine grössere Gefahr an, weil diesen Leuten, ob ihrer wenigen Zeit im Auto oftmals die Fahrpraxis fehlt und diese auch meistens längst nicht mit der Bedienung des ausgeliehenen Fahrzeugtyps vertraut sind.
      Schon mal in diese Richtung darüber nach gedacht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Sinner 07.04.2018 10:07
    Highlight Highlight Ist Herr Karli repräsentativ für die Autopartei? Ich war erstaunt, wie klein und kindlich seine Welt ist. Er will einfach Auto fahren können und darum mehr Spuren und täubelet dafür und blendet alles andere aus. Und ich glaube, da war nichts gespielt.
    • karl_e 07.04.2018 11:43
      Highlight Highlight Er ist repräsentativ. Die alten Autoparteiler der 80er Jahre waren genau so. Auch ein gewisser Herr Giezendanner gehörte einst zu den Exponenten dieser Partei.
  • pascalsee 07.04.2018 10:01
    Highlight Highlight Da finde ich die übertrieben laut getunten autos und motorräder viel schlimmer. Der unnötige lärm! Das sollte drinngend verboten werden
    • Eric Lang 07.04.2018 10:32
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass man solche Wagen mit zum Beispiel Klappenauspuffanlage, immer noch legal ab Werk bestellen kann.
    • Tatwort 07.04.2018 15:36
      Highlight Highlight Nein, Eric Lang, das Problem ist, dass es nach wie vor Käufer solcher Produkte gibt.
    • ma vaff... 07.04.2018 18:49
      Highlight Highlight ja die pösen Klappenauspuffanlagen...
      Gefährliche Dinger sind das...
      Ich mag die auch nicht. Ich fahre lieber decat😂😘
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 07.04.2018 09:59
    Highlight Highlight Zwei Punkte möchte ich hervorrufen;

    -> in Tempo 30 Zonengilt grundsätzlich Rechtsvortritt! Auch für Velofahrer die von links kommen!

    -> in Tempo 30 Zonen sind Fussgängerstreifen NICHT zulässig, sofern die nicht direkt bei einer Schule oder dsgl. benötigt werden.

    Des weiteren erscheint mir der Mobilitätsforscher ungeeignet. Sauter-Servaes ist ein selbstdarsteller, der laufend seine politische Überzeugung äussert und dazu keine Gelegenheit auslässt.

    Meines Wissens ist der Expertenplatz für neutrale, berichtigende Inputs und nicht zum „Partei ergreifen und mitdiskutieren“ gedacht..
    • Eric Lang 07.04.2018 10:40
      Highlight Highlight Bitte verbreite hier nicht so einen Unsinn;
      "> in Tempo 30 Zonengilt grundsätzlich Rechtsvortritt! Auch für Velofahrer die von links kommen!"

      Kein Radfahrer etc. hat in der Tempo 30 Zone Vortritt wenn er von links kommt!

      https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/ratgeber/verkehrsregeln/20-und-30-zonen.php

    • E7#9 07.04.2018 11:14
      Highlight Highlight @Eric Lang: An den Rechtsvortritt muss sich auch der von links kommende Radfahrer halten.
    • Sportfan 07.04.2018 11:17
      Highlight Highlight Tja, schade, dass diese Tempo 30 Zonen "trotz Rechtsvortritt und fehlenden Fussgängerstreifen" überall bestens funktionieren und die Menschen gelernt haben damit umzugehen. Schon verrückt, diese Automobilisten ... haben voll auch kapiert, dass im Kreisel Linksvortritt gilt.

      Aber schön, dass sie schon Phase 2 der Hilflosigkeit in dieser Frage zünden. Immer dann, wenn die Argumente ausgehen, dann spielt man auf den Mann, auf den Wissenschaftler, der die unbequeme Wahrheit überbringt.
  • andrew1 07.04.2018 09:53
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren bei diesen unqualifizierten und autofeindlichen komentale wie viel hier über 15000 km im jahr mit dem auto fahren.
    Dislike = UNTER 15000 km
    Like = über 15000 km.
    Bitte ehrlich sein 😇
    • leu84 07.04.2018 10:16
      Highlight Highlight Beruflich bedingt ca. 6000 km im Jahr. Fahre aber schon 15 Jahre Auto. Auch schon bis nach Hamburg gefahren. :)
    • Sportfan 07.04.2018 10:29
      Highlight Highlight Und? Es geht ja nicht um das Autofahren zu verbieten. Auch ich fahre über 50'000 km pro Jahr (beruflich).

      Aber, ich fahre (wie vermutlich 95% der anderen "Vielfahrer") diese Strecken grösstenteils auf der Autobahn. Und wenn ich dann halt mal durch ein Dorf/Stadt muss, dann fahre ich halt 30, wenn es hilft. So what. Ich verliere dabei kaum was, vor allem weil es täglich maximal eine handvoll Dörfer sind. Der Nutzen ist ja klar und offensichtlich. Zwei Stunden Physik reichen dazu aus.
    • andrew1 07.04.2018 10:39
      Highlight Highlight @sportfan auf der anderen seite gibt man beim öv milliarden aus damit man ein paar minuten schneller ist und beim auto wird es immer langssmer trotz immer wie weniger schweren unfällen und besseren fahrzeugen. DAS geht mir nicht auf. Von 130 zu 120 von 100 zu 80 von 60 zu 50 von 50 zu 30....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sportfan 07.04.2018 09:50
    Highlight Highlight Diese ganze Diskussion erinnert mich an die Debatten über Fussgängerzonen in gewissen Zentren oder Gebieten. War das damals ein Geschrei ... gleich wie heute: "die Grünen, die Linken" usw. Und jetzt, jetzt haben wir solche Zonen bekommen und sehen den gigantischen Mehrwert.

    Und wenn Giezedanner und der Autopartei Vertreter nur noch laut werden können und sonst keine Argumente haben, dann ist diese Diskussion bald zu Ende.

    Hand aufs Autoherz, die meisten von uns müssen täglich durch max 3 bis 4 Dörfer fahren. Da können wir 5' mehr Arbeitsweg locker vertragen.
  • Fabian Studer 07.04.2018 09:44
    Highlight Highlight Hey ihr Autofahrer denked scho nur an euch. Verzichtet doch eifach oder Fahrt uf em Land nid all 7 Minute es trämmli?
    • DMR 07.04.2018 10:12
      Highlight Highlight Ich glaube das gleiche könnte man jetzt auch Fussgängern oder Velofahrern vorwerfen, denken Sie nicht auch Herr Studer? Pro Velo denkt da auch nur an sich im Grunde genommen.
    • Fabio C. 07.04.2018 13:00
      Highlight Highlight Fussgänger und Velofahrer sind menschlich gesehen halt das natürlichere.
    • DMR 07.04.2018 13:18
      Highlight Highlight @Fabio C.: Falls Sie menschheitsgeschichtlich meinen wären es dann nur noch die Fussgänger. Und pendeln jeden Tag wäre auch nicht „natürlich“. Ich finde Ihre Argumentation ein höchst spannendes Gedankenexperiment zurück zu den Jägern und Sammlern, jedoch kann ich Ihnen nicht ganz folgen was dies nun mit der hier dargelegten Problematik über den anscheinenden Egoismus von Autofahrern zu tun hat. Könnten Sie bitte Ihre Aussage weiter erläutern würde gerne mehr erfahren.
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  • ElAladiN 07.04.2018 09:39
    Highlight Highlight Es gibt zu viele Autos Punkt. Schaut doch mal wie unser schönes Mittelland bereits zersiedelt ist. Und ihr wollt allen ernstes noch mehr ausbauen d.h. zersiedeln?! Das Einzige, was jedem Autofahrer hilft ist die Autozahl zu verringern. Z.b. Fahrgemeinschaften oder Verzicht können helfen alles andere schafft nur neue Probleme. Macht endlich das verfluchte Benzin, Diesel, Kersin TEURER der Umwelt zu liebe.
    Danke für die Blitze. Vergesst bitte nicht: mit dem heutigen CO2 Ausstoss können wir uns gleich an die Wand stellen und abdrücken.
    • Eric Lang 07.04.2018 10:15
      Highlight Highlight Geh doch nach Grönland, wenn es Dir hier zu eng wird.

      Schon einmal überlegt, dass die Grünen und linken EU Turbos eine Mitschuld haben, da sie die weitere Zuwanderung aus dem Ausland befürworten.
      Wir haben Stand Februar 2018 2,061 Millionen Ausländer in der Schweiz.
      Die mittlerweile Eingebürgerten sind da nicht dabei und die Hunderttausenden Grenzgänger auch nicht!
    • DMR 07.04.2018 10:16
      Highlight Highlight Strassenausbau ist nicht gleich Zersiedlung. Beschweren Sie sich doch über die Zersiedlung bitte beim Zonennutzungsplan sprich dem Raumplanungsgesetz. Und wie wärs mal mit den ÖV Preisen runter als immer wieder irgendwo noch teurer zu werden? Würde dann andere Leute welche auf Kraftfahrzeuge angewiesen sind weniger benachteiligen und alle anderen täts sowieso freuen.
    • ElAladiN 07.04.2018 11:58
      Highlight Highlight @Eric Lang wählen Sie weiterhin die "Volkspartei". Dieser Artikel hat mit Mobiltät zu tun... Aber das bekommen halt nicht alle mit.

      @ DMR
      Was ist dann Zersiedelung (Zerstückelung der Landschaft, Fragmentierung von Lebensräumen), wenn es nicht Strassen und Siedelungen sind? Besser mal Recherchieren dann kommen Sie vielleicht drauf...

      Öv gute Idee aber wer zahlts freiwillig?
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  • Mova 07.04.2018 09:39
    Highlight Highlight Der VCS und die Grünen wollen Bäume sehen. Nur keiner fährt zur Stosszeit mal zum Spass durch den Gubrist. Es braucht immer noch Leute die arbeiten und Steuern zahlen. Bevor man das Geld für irgendwelche Sozialprojekte verprassen kann. Es wird Zeit das Vereinseinspracherecht zu kastrieren.
    • eliS 07.04.2018 10:07
      Highlight Highlight Du meinst wohl das Verbandsbeschwerderecht...?
  • Pointer 07.04.2018 09:34
    Highlight Highlight Bezüglich Lärm stechen vorallem die Busse heraus, da sollte man ansetzen. Und bezüglich Tempo 30: Manche Autos sind bei dieser Geschwindigkeit lauter als bei 50 kmh, ausser Elektroautos, aber da ist der Lärm auch bei 50 kmh kein Problem.
    • Fabio C. 07.04.2018 13:04
      Highlight Highlight Schwachsinn... Kein Auto ist mit 30 lauter als mit 50. Ein Elektroauto ist bei 50 auch etwa gleich laut wie ein normaler Verbrenner (ohne Sportauspuff, etc.), weil es halt auch auf Reifen fahren muss.
    • Siebenstein 07.04.2018 13:15
      Highlight Highlight Richtig, manch modernes Fahrzeug ist dermassen lang übersetzt, dass man geneigt ist in 30er-Zonen im ersten Gang zu fahren.
      Bei 50 findet sich doch eher was passendes.
      Dazu kommt die längere Vorbeifahrt, selbst wenn die Lautstärke gleich wäre, ist man gesamthaft dem Geräusch länger ausgesetzt.
      Übrigens gibt es immer (!) mehr Abgase bei Tempo 30 gegenüber Tempo 50.
  • Dragonlord 07.04.2018 09:32
    Highlight Highlight Tempo 30 auf allen Schulwegen und in den Quartieren. Was soll daran falsch sein?
    Früher war das wohl nicht nötig, weil es weniger Autos gab, keine SUV's und weniger LKW's. Und weil man einfach noch keine Erfahrung mit der Gefahr "Automobil" hatte.
    Ich sehe es tagtäglich, wenn ich meine Tochter in den 1. Chindsgi begleite. Viele Autofahrer passen die Geschwindigkeit nicht an und halten nicht an, um die Kinder über die Strasse zu lassen.
    Wir sollten ein bisschen Zeitverlust gegen Lebensqualität und Sicherheit tauschen können. Auch in unserer Leistungsgesellschaft muss sowas möglich sein!
    • Eric Lang 07.04.2018 10:23
      Highlight Highlight Mein Gott, ist deine Tochter nicht einmal in der Lage alleine in die Schule zu gehen?
      Ich bin beruflich sehr viel unterwegs (leider) und sehe sehr, sehr selten Autofahrer welche nicht sofort am Fussgängerstreifen stoppen und WENN auch Du ein wenig Verkehrssinn und Toleranz zeigst, dann ist alles kein Problem.
      Als Autofahrer braucht man auch Zeichen, dass Jemand über die Strasse will und dann ein paar Sekunden Zeit um zu stoppen.
      Leider latschen heute die Meisten, ohne Vorzeichen, mit Ohrstöpseln im Ohr, im rechten Winkel über die Strasse und wir Autofahrer dürfen eine Vollbremsung machen.

    • who cares? 07.04.2018 12:05
      Highlight Highlight Im 1. Chindsgi ist man vierjährig. Das einem da noch ein Elternteil begleitet vorallem wenn keine Gspänli dabei sind finde ich voll legitim. War bei mir auch so und der Chindsgi liegt bald 20 Jahre zurück.

      Aber ich nehme an, dass du, Eric, bereits als vierjähriger 10km zur Schule und wieder nach Hause gelaufen bist bei Schnee und Regen. Oder so.
    • Siebenstein 07.04.2018 13:19
      Highlight Highlight @Eric Lang: ich fahre ja schon auch noch gerne Auto aber was Du hier mit Deiner verqueren Ansicht anrichtest ist erschreckend kontraproduktiv!
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 07.04.2018 09:32
    Highlight Highlight Wir haben noch gerade 250 verkehrstote pro jahr bei einem 8.5 millionen volk. In den 70ern mit viel weniger verkehr und menschen waren es noch 1800. Derzeit gibt es etwa gleich viele verkehrstote wie bergtote. Wollen sie jetzt wandern und bergsteigen verbieten oder auf jeden berg pilizisten stellen die die ausrüstung kontrollieren? Das leben ist nun mal lebensgefährlich. Am besten alle zu hause einsperren damit sie im bett sterben weil es draussen zu gefährlich ist. Es wird langsam grotesk mit dem sicherheitswahn. Gleichzeitig sterben 4000 an alkohol und 12000 an tabak und kein mensch interess
    • Sportfan 07.04.2018 10:47
      Highlight Highlight ehm, dann reden sie mal mit einem Angehörigen, der jemanden im Strassenverkehr verloren hat. Der aber vermutlich noch leben würde, wenn Tempo 30 gewesen wäre....

      Dem ist es ziemlich Scheissegal, wenn sich einige zu Tode saufen oder rauchen oder in den Bergen abstürzen.

      Grotesk ist einzig und allein, Unschuldig getötete mit "Risikogruppen" zu kombinieren. Denn sich selber zu schaden, verbietet niemand, andere zu gefährden sollten wir so gut wie möglich verbieten.
    • andrew1 07.04.2018 11:12
      Highlight Highlight Auch da kann man sich selber lieb sein wenn man vor dem überqueren der strasse gut links und rechts schaut und bei nacht gute kleidung trägt. Dann passiert nämlich kein unfall und es ist auch kein abruptes bremsmanöver notwendig egsl ob das auto jetzt 60 oder 30 fährt. Man muss die ursachen bekämpfen weshalb es überhaupt zu vollbremsungen kommt. Wenn jemand voll auf die eisen muss ist schon etwas falsch gelaufen.
    • wasylon 07.04.2018 11:26
      Highlight Highlight @Sportfan
      Eine Frage. Fährst Du Beruflich und Privat immer mit einem Auto Kollisionswarner/Notbremsassistenten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homes8 07.04.2018 09:23
    Highlight Highlight Der beste Verkehr ist derjenige der nicht stattfindet. Firmenbosse plaziert eueren Standort dort, wo eure Angestelten auch wohnen können. Eventuel in günstigen Wohnungen der firmeneigenen Pensionskasse.
    Geht zu Fuss, oder mit dem Velo zur Arbeit, oder in die Ferien. Ihr werdet staunen wie entspannend das ist und wie schön das Lebensein kann. Alles andere ist nur Selbstmord auf Raten
  • Pirat der dritte 07.04.2018 09:20
    Highlight Highlight In der Diskussion fehlt der gesunde Menschenverstand und der Pragmatismus. Es bracucht schlicht vieles: Verkehrsberuhigung, Ausbau des Strassennetzes, 30iger Zonen innerorts, 3-4spurige Autobahnen, Parkhäuser, Trams, Busverbindungen etc. Die Infrastruktur muss an die 8.7 Mio Einwohner angepasst werden.
  • DonDude 07.04.2018 09:16
    Highlight Highlight Luege, lose, laufe...
    Hat man uns früher beigebracht. Die Fussgänger hatten eine Verantwortung. Heute laufen sie nur noch blind auf die Strasse raus. Smartphone in der Hand und grosse Beats auf den Ohren. Kein Wunder knallts dann. Aber schuldig ist natürlich der Automobilist.

    Lärmtote?😳 was soll denn das bitte für eine Studie sein? Wie will man den Tod durch Lärm nachweisen? So ein Schwachsinn!!!
    • Slavoj Žižek 07.04.2018 09:18
      Highlight Highlight Tja heute müssen halt die Autofahrer schauen, wenn das schwierig ist für dich solltest du das Auto sowieso stehen lassen.
    • Dragonlord 07.04.2018 09:26
      Highlight Highlight Das wird auch heute noch so gelehrt. Diese Argumente mit "früher" kotzen mich an. Sie sollten mal täglich mit einem Chindsgi-Chind den Schulweg bestreiten, dann würden sie nicht solchen Unsinn von sich geben. Meine Tochter weiss genau, was sie tun muss. Das Problem hier liegt nicht bei den Handyzombies oder den abgelenkten Fussgängern, die gab es schon zu Walkman-Zeiten. Es geht um Tempo 30 und eine Verminderung des Verletzungsrisikos! Sicherheit, um unsere Kinder zu schützen, sollte für alle ein Anliegen sein. Zumindest auf dem Schulweg und in den Quartieren!
    • DMR 07.04.2018 09:48
      Highlight Highlight Nein es müssen ALLE schauen, lieber „empty“. Verantwortung abschieben geht nicht, sei das von Erwachsenen selbst oder dann von Eltern die selbst nicht mehr auf Ihre Kinder aufpassen wollen/können. Verhaltensregeln für Fussgänger sind einfach und logisch zu verstehen und sehr leicht einzuhalten, wieso dann nicht eifach machen, hm? Sonst würd ich eher sagen gehen sie lieber nicht mehr als Fussgänger auf die Strasse, sonst müssen sie noch Regeln einhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 07.04.2018 09:11
    Highlight Highlight Hab leider auf die Schnelle keine Infos im Internet gefunden. Vielleicht weiss jemand mehr. Die Strassen sind doch alle klassifiziert. Kantonsstrassen, Quartierstrassen, Quartiersammelstrassen, Begegnungszonen usw.. Und wenn diesen Klassifizierungen Geschwindigkeiten zugeordnet werden sollte es doch keine Streitigkeiten mehr geben?! Was könnte ein Hr. Giezedanner dagegen haben, dass die Geschwindigkeiten reduziert werden je näher die Strassen Wohngebieten oder Innenstädten kommen?
    • reich&schön 07.04.2018 09:31
      Highlight Highlight Das hat ja lange gut funktioniert.
      Tempo 50 auf übergeordneten Strassen innerorts und Tempo 30 in Wohnquartieren.
      Darüber herrschte bis vor kurzem weitgehend Konsens.
      Das Problem liegt nicht bei Giezi sondern bei den grünen Extremisten, die nun auch auf übergeordneten breiten Strassen Tempo 30 wollen.
    • mogad 07.04.2018 10:29
      Highlight Highlight @reich&schön. Wenn "übergeordnet" Hauptstrasse heisst bin ich mit Ihnen einverstanden.
    • aglio e olio 07.04.2018 10:33
      Highlight Highlight Dagegen aus Prinzip.
      Anscheinend eine Mindestanforderung an SVP Nationalräte. 😉
  • JackMac 07.04.2018 09:10
    Highlight Highlight Wir dürfen in unserem Dorfquartier seit 2 Jahren Tempo 30 geniessen.
    Eine schmale Strasse ohne Trotoir, jetzt wieder miteinander statt gegeneinander, mit spielenden Kinder und Erwachsenen und entschleunigten Verkehrsteilnehmern.
    Es ist leben und lebenswert!
    By the way, ich fahre einen der geächteten SUV‘s und mag zügiges Fahren. Da wo es Sinn macht!
    • FabianK 07.04.2018 09:25
      Highlight Highlight Einen SUV zu kaufen wenn man zügiges Fahren mag ist ja auch etwas die Falsche Entscheidung, nicht? Ausser mehr Lärm und Spritverbrauch schaffen die Motoren in schweren SUVs ja auch nichts.
    • mogad 07.04.2018 09:48
      Highlight Highlight Stimme ihnen zu. Es geht nicht um Verzicht auf das Auto, es geht um einen dosierten Einsatz desselben und um Rücksichtsnahme.
  • Walter Sahli 07.04.2018 09:06
    Highlight Highlight Wer für breitere Autobahnen ist, ist zwangsläufig für mehr Landenteignungen.
    • mogad 07.04.2018 09:21
      Highlight Highlight Und wer immer mehr und breitere Strassen fordert muss immer weiter weg ziehen, um in der Ruhe wohnen zu könne. Und dann fährt er lange Strecken um in die Städte zu kommen, in die Naherholungsgebiete usw..
    • reich&schön 07.04.2018 09:32
      Highlight Highlight Man könnte auch doppelstöckig bauen und so den Landverbrauch ca. halbieren.
    • andrew1 07.04.2018 09:43
      Highlight Highlight Wer für hohe zuwanderung ist ist zwangsläufig für enteignungen und platzprobleme, lärm, stau, überlastung der infrastruktur, sinkendes bip pro kopf, erwerbslosigkeit,....
    Weitere Antworten anzeigen
  • DMR 07.04.2018 09:01
    Highlight Highlight Und gegen angefahrene Kinder, wie wäre es mit Erziehung und Kontrolle? Ich sehe genug Eltern welche ihre Kinder auf Trottoirs mit ihre. Tretvelos rumkurven lassen. Wenn diese dann auf die Strasse kommen weil die Eltern ausser Reichweite waren oder gar nicht erst auf das Kind geschaut haben, kann ich nur sagen an der Strasse wird nicht gespielt und gefälligst an die Hand genommen oder richtig erzogen. Wir haben das noch gelernt und unsere Eltern haben dafür Verantwortung übernommen. Heute sehen ich leider selbst in der Stadt immer wieder weit entfernte Kinder rumtollen und wer ist dann schuld?
    • thefreshgandalf 07.04.2018 09:18
      Highlight Highlight Der Auto fahrer. Darum lieber freiwillig 30 fahren wenn Kinder in der Nähe sind(sein könnten).
    • EvilBetty 07.04.2018 09:19
      Highlight Highlight Vorausschauendes Fahren, kännsch? Mal den Fuss lupfen und mit den rechten Reifen nicht fast auf dem Trottoir fahren? Sie haben keine Kinder, oder?
    • FabianK 07.04.2018 09:27
      Highlight Highlight Eindeutig der Autofahrer. Solche Gefahren muss man erkennen und frühzeitig abbremsen und Abstand halten. Ist auch rechtlich so. Lernt man im Verkehrskundeunterricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DMR 07.04.2018 08:57
    Highlight Highlight Ich glaube das viele Autofahrer die ständigen Einschränkungen, Behinderungen gar und Sticheleien satt haben. Daher auch die enormen Reaktionen des hier zu unrecht diffamierten Autofreundes. Überall wird auf Kosten der Autofahrer noch ein Radweg gebaut, in der Hoffnung die Bevölkerung so aufs Rad zu bringen anstatt ins Auto. Ich denke da an Bern wo ganze Abbiegespuren aufgehoben werden für das Velo und das Chaos für Autos nur noch grösser wird. Solche „Projekte“ fördern dann nicht das Miteinander sondern führen nur zu Wut gegenüber dem anderen. Oder gehört Rausekeln ebenfalls zur grünen Taktik?
    • maxi 07.04.2018 09:45
      Highlight Highlight und dann gibt es die gümmeler wo 40 auf der strasse fahren alles blockieren, anstatt auf ihrem radweg zu fahren
    • Sportfan 07.04.2018 10:11
      Highlight Highlight Nein, führt es nicht...

      ... ausser bei denen, die sich gewohnt waren, dass sie immer Vorfahrt haben.

      Das Verhältnis Autostrasse/Radweg ist vermutlich 99:1 und jetzt fühlen sie sich schon "herausgeekelt und ins Chaos getrieben"?

      Sie entlarven sich ja selbst. Sie wollen gar kein Miteinander, sie wollen den anderen (Velos) maximal dann etwas zugestehen, wenn das die PKWs nicht einschränkt. Ihr Beispiel mit der Abbiegespur in Bern oder "Überall wird auf Kosten der Autofahrer noch ein Radweg gebaut".

      Die Zeiten ändern sich. Auch die Mobilität der Menschen.
    • aglio e olio 07.04.2018 10:48
      Highlight Highlight Ja dann ekeln wir halt die anderen (Nichtautofahrer) raus.
      Ist das die Lösung?
      Ich fahre gern Auto, finde es aber zu kotzen dass der Schulweg meines Kindes auf einer Strasse stattfindet. Veloweg, Fussgängerweg? Fehlanzeige.
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  • Lowend 07.04.2018 08:51
    Highlight Highlight Fakt bleibt, dass die meisten Autofahrer mit Tempo 5 bis 10 durch den Zürcher, Berner, Basler, oder Genfer Morgen- oder Feierabendverkehr stocken.

    Für die wäre Tempo 30 sogar fast ein Segen, weil die Durchschnittsgeschwindigkeit von Ampel zu Ampel dann vielleicht sogar Tempo 15 wäre, da sich bei tieferen Tempi der Verkehrsfluss generell verbessert.
    • reich&schön 07.04.2018 09:33
      Highlight Highlight Unsinn. Auch in Städten wie Zürich kann man zu vielen Zeiten und auf den meisten Strecken locker mit 50 fahren.
    • derEchteElch 07.04.2018 10:03
      Highlight Highlight Tempo 30 heisst gleichzeitig keine Ampeln, nur noch Rechtsvortritt und keine Fussgängerstreifen.

      Wollen Sie das?
    • Lowend 07.04.2018 10:13
      Highlight Highlight Sie müssen sicher nur selten in die Stadt und dass vermutlich auch nur in ihrer Freizeit und als reicher und schöner Autonarr träumen Sie sicher noch von der grossen Freiheit des Autos, die ihnen die schönen Hochglanzprospekte vorgaukeln, aber leider ist die Realität für den ganz normalen Pendler eine ganz andere.

      https://www.blick.ch/news/schweiz/strassenverkehr-viele-staustunden-in-zuerich-und-genf-id6315939.html
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  • EvilBetty 07.04.2018 08:50
    Highlight Highlight Nimm was mit, wirst es brauchen können

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  • Gigugeli 07.04.2018 08:49
    Highlight Highlight Für Anwohner ist eine 30er Zone ein Segen, was ich vermisse ist die Diskusion um zu laute Auto/Töff. Es ist doch ein Mega Witz, dass diese nur bei exakt 50 Km/h die Lärmgrenzen einhalten.
  • Markus Kappeler 07.04.2018 08:30
    Highlight Highlight ".....Und da ist die andere Schweiz, die sich nach verkehrsberuhigten Plätzen, sicheren Schulwegen und ruhigen Nächten sehnt". Wieso wohnt ihr nicht auf dem Ballenberg?
    • Klaus07 07.04.2018 08:48
      Highlight Highlight Gegenfrage, wenn Sie freie Strassen suchen um Rassen zu können, warum leben Sie nicht am Nürnburgring?
    • mogad 07.04.2018 09:01
      Highlight Highlight Traurig, dass man IMn auf den Ballenberg, ins Freiluftmuseum zügeln muss für sichere Schulwege und ruhige Nächte! Sie wohnen sicher in einer ruhigen Gegend und verstopfen dann mit dem Auto den Dorfkern oder die Innenstadt, wo viele Menschen leben und arbeiten und immer mehr Dreck und Verkehrslärm ausgesetzt sind.
    • DMR 07.04.2018 09:04
      Highlight Highlight Richtig. Stadt ist Stadt, wenn das nicht passt muss man nicht vom Dorf in die Stadt kommen und dann daraus genanntes Dorf machen wollen. Da gehört dann halt anderes Verhalten im Strassenverkehr dazu (also mehr Aufpassen weil halt nicht jede halbe Stunde mal ein Auto kommt vom Nachbarn).
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 07.04.2018 08:29
    Highlight Highlight Wer schon mal tags mit 50 durch Frutigen gefahren ist, ist entweder ein Glückspilz oder ist ein gewisses Risiko eingegangen, einen Unfall in Kauf zu nehmen.
    Ich wette, dass man tags schon jetzt ein vernünftiges Durchschnittszempo von 30 - 40 km/h fährt, will man sicher durch Frutigen fahren.
  • Menel 07.04.2018 08:29
    Highlight Highlight "17 Sekunden länger daure es, das Dorf mit Tempo 30 statt mit Tempo 50 zu durchqueren..."

    Das ist vielen Rasern nicht bewusst, dass sie, wenn sie mit überhöhter Geschwindigkeit fahren, meist nur ein paar Minuten gewinnen. Ich frage mich immer, ob das, das Risiko vom Rasen wert ist.
    • Klaus07 07.04.2018 08:52
      Highlight Highlight Es geht den meisten Autofahrer gar nicht um den Zeitgewinn, der ist eigentlich immer nur sehr marginal. Es ist eher, dass es um sein Ego geht, das Auto ist eines der letzen Refugium, wo der einzelne sein Ego so richtig ausleben kann. Die Mentalität: Geh weg jetz komm ich. Sehe ich täglich auf der Strasse. In Baustellen die mit 80 Ausgeschildert sind, fahren 80% mit 100 durch, selbst LKW fahrer. Da geht es nicht um Zeit sondern um: Warum soll ich langsam fahren, die anderen machen es ja auch nicht.
    • mogad 07.04.2018 08:58
      Highlight Highlight Es geht um den Rausch der Geschwindigkeit. Jeder ein Vettel!
    • atomschlaf 07.04.2018 09:01
      Highlight Highlight Wir sprechen hier nicht von "Rasen".
      Es geht um dem Strassenausbau angepasste Geschwindigkeit und das ist Tempo 30 auf Durchgangsstrassen definitiv nicht.
      Ausserdem ist es geradezu pervers wie im ÖV Milliarden investiert werden, um ein paar Minuten zu gewinnen, während gleichzeitig auf der Strasse mutwillig die Reisezeiten verlängert werden.
      Eigentlich sollte man eine Rechtsgrundlage schaffen um die Temposenker für die Kosten der zusätzlich benötigten Fahrzeit zu verklagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 07.04.2018 08:22
    Highlight Highlight Ich staune über die Herren Giezedanner und Sauter. Ich wusste gar nicht, dass die Auto's keinen Feinstaub ausstossen! Dass sie nur Staub der schon auf der Strasse liegt aufwirbeln? Ich wohnte früher an einer Kantonsstrasse und musste wöchentlich eine pechschwarze, körnige Russschicht vom Fenstersims an der Aussenfassade wegputzen. Schwarzer Staub auch in der Wohnung! Nur schon 100 m von einer Kantonsstrasse mit Tempo 80 entfernt vermindert sich die Luftbelastung massiv.
  • solum 07.04.2018 08:17
    Highlight Highlight Bastien Girod als Forscher zu beschreiben ist wohl etwas weit gegriffen. Macht sich aber natürlich gut in einer solchen Runde einen "Wissenschaftler" zu führen. Als medienheisse Person lässt er sich immer gerne vor Publikum einladen.
    • Klaus07 07.04.2018 08:56
      Highlight Highlight Studium an der ETH Zürich als Umweltnaturwissenschaftler, Doktorarbeit über Ökobilanz, Forschungsarbeit an der Universität Utrecht und arbeitet zur Zeit an der ETH Zürich am SusTec (Group for Sustainability and Technology). Ich weiss ja nicht was für Sie ein Forscher sein soll, aber Indiana Jones sicher nicht.
    • mogad 07.04.2018 09:57
      Highlight Highlight Teilen Sie uns einfach mit, was Ihnen an Girods Aussagen nicht passt!
    • solum 07.04.2018 10:50
      Highlight Highlight Sein curiculum vitae beeindruckt mich wenig mit selber zwei ETH Studienabschlüsse in der Tasche, einer davon ebenfalls vom Umweltdepartement usys. Nicht jeder, welcher an einem Institut tätig ist, kann als Forscher bezeichnet werden, sorry. Und was teilweise über seine Lippen flattert, ist schlicht realitätsfremd.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reich&schön 07.04.2018 08:16
    Highlight Highlight Was Autobahnen angeht muss man wissen, dass trotz der permanenten ÖV-Lobhudelei in Medien und Politik rund 3/4 des Personenverkehrs auf der Strasse abgewickelt werden.
    Es ist eine Illusion, man könne sich über Jahrzehnte Wirtschafts- und Bevölkerungswachstumsraten >= 1% p.a. leisten und gleichzeitig das Strassenverkehrsnetz derart schleppend und minimalistisch ausbauen. Chaos und Anzahl Staustunden werden immer schlimmer, bis die volkswirtschaftl. Kosten untragbar werden.

    PS: Freunde der Kostenwahrheit, bitte den folgenden Link studieren, bevor ihr antwortet. Merci! 😉
    https://bit.ly/2Iw2Wiz
    • Karoon 07.04.2018 08:48
      Highlight Highlight @reich und schön
      So sieht man sich wieder. Es ist richtig, dass der ÖV sich finanziell nicht selbst tragen kann. Aber: das Bauen von Strassen erhöht die Kapazität nur kurzfristig. Mittel- und langfristig erhöhen sich die Autozahlen, sodass Staus und Fahrzeiten für alle zunehmen. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Braess-Paradoxon
    • Klaus07 07.04.2018 09:12
      Highlight Highlight Ich hab ihre Tabelle angeschaut und seh darin, das die Kosten für den Personenverkehr von 2010 auf 2014 um 3,4% gestiegen ist. Dazu müsste man noch die Statistik des Astra über die Verkehrsleistung anschauen. Die Fahrleistung des gesammten Strassennetzes stieg von 2012 bis 2016 um 2812 Millionen km. Eine Zunahme von 4,6%, das heisst dass die Kosten parallel mit der Verkehrszunahme laufen. Auch die Staustunden laufen im gleichen Massen nach oben. Auch die Investitionen in den Ausbau laufen in etwa gleich hoch. Ihre Aussage dass der Ausbau schleppend ist ist falsch.
    • reich&schön 07.04.2018 09:23
      Highlight Highlight @Klaus: Natürlich ist der Ausbau schleppend.
      Schau dir z.B. mal die Planungs- und Bauzeiten am Gubrist oder bei der Autobahnlücke im ZH-Oberland an.
      Zudem würden die Staustunden nicht derart dramatisch ansteigen, wenn der Ausbau nicht schleppend wäre.
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  • WhatZitTooya 07.04.2018 08:11
    Highlight Highlight 😌
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  • Staal 07.04.2018 08:07
    Highlight Highlight Danke Herr Giezendanner für den Einsatz in der Arena. Die Floskeln des Grünen Plauderi mit dem unsäglichen Plaffeien Dialekt sind unerträglich
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 07.04.2018 08:44
      Highlight Highlight und ich fand den giezendanner unerträglich.
    • rodolofo 07.04.2018 09:12
      Highlight Highlight Immer auf spaltende Ressentiments setzen, was?
      Aber diese Taktik der "Kalten Krieger" verfängt hier in der Schweiz zum Glück immer weniger.
      Darum bin ich sehr zuversichtlich für diese Schweiz, dass sie sich endlich aus ihrer Rechtsnational geprägten Schockstarre befreit und den Frühling spürt!
      Einen Frühling mit viel Vogelgezwitscher und mit wenig dröhnenden Reifen...
    • capture 07.04.2018 09:16
      Highlight Highlight Ob man seine Aussage, er glaube sowieso keiner Studie die der Bund in Auftrag gegeben hat, nicht auch als populistisches Geschwätz eines Plauderis (der notabene einen Teil des Lohns vom Bund erhält) bezeichen kann, sei mal so dahingestellt.
  • philosophund 07.04.2018 08:00
    Highlight Highlight Den Sinn von Tempo 30 werdet ihr erst verstehen, wenn ihr eigene Kinder habt (deren Köpfe einen LKW-Reifen nicht mal überragen), welche täglich in den Kindsgi laufen. Ihr solltet dabei mal erleben wie es sich auf dem Trottoir anfühlt, wenn Giezendanners Lastwägen mit 50kmh an euch knapp vorbeifahren.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 07.04.2018 08:44
      Highlight Highlight amen
    • atomschlaf 07.04.2018 09:04
      Highlight Highlight Ich bin an einer Hauptstrasse aufgewachsen wo damals noch Tempo 60 galt.
      Alle meine Gspönli und ich haben es schadlos überstanden und unsere Eltern haben sich noch nicht mal die Hosen vollgemacht. Unvorstellbar heute!
    • DMR 07.04.2018 09:10
      Highlight Highlight Die Kinder müssen da richtig erzogen werden, wie wir das alle auch erfahren durften. Da wird halt nicht nebendran gespielt sondern anständig gegangen. Für alle anderen Aktivitäten welche bei Kindern sehr beliebt sind gibt es den Spielplatz oder den Park aber nicht den Strassenrand.
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  • Thurgauo 07.04.2018 07:58
    Highlight Highlight Bezüglich Autobahn bin ich anderer Meinung. Mit drei Spuren wäre der Verkehr meiner Meinung nach flüssiger. Wenn eine nur für Lastwagen wäre bzw. nur eine von ihnen benutzt werden darf. Wenn ich von St. Gallen nach Oberbüren fahre, schlängelt sich während der Stosszeoten eigentlich der ganze Verkehr ständig nur an den Lastwagen vorbei.
    • rodolofo 07.04.2018 09:08
      Highlight Highlight (siehe Grossraum Milano.)
    • Thurgauo 07.04.2018 09:31
      Highlight Highlight Mir ist es langsam sogar lieber, wenn alle Autofahrer links fahren. Es staut so oder so, keiner kann in den Stosszeiten 120 fahren. Momentan fahren einige korrekt rechts und werden dann nicht mehr auf die linke Spur gelassen. Schlussendlich drücken sie in eine kleine Lücke und das klassische "alle müssen bremsen", "alle geben Gas" beginnt. Wenn alle links fahren, ist es wenigstens mehr oder wenig flüssig.
    • mogad 07.04.2018 09:58
      Highlight Highlight Für wie lange wär er dann flüssiger?
  • Hugo Wottaupott 07.04.2018 07:56
    Highlight Highlight Die Hütten sanieren würde gegen den Lärm sicherlich auch was bringen.
    • rodolofo 07.04.2018 09:07
      Highlight Highlight Wie Bastien Girod sagte:
      "Wir müssen nicht einzelne Lärmschutzmassnahmen gegeneinander ausspielen!"
      Wir können diese Massnahmen kombinieren und damit ihre Wirkung vervielfachen.
      Die Synergien, welche sich dadurch ergeben, führen dazu, dass die Kombination mehr ist, als die Summe ihrer Einzelteile!
      Allgemein gesagt:
      Das Eine tun, ohne das Andere zu lassen.
    • Hugo Wottaupott 07.04.2018 09:38
      Highlight Highlight Macht auch Sinn 30 zu verlangen wenn man innerhalb des Hauses eh nichts mehr vom Strassenlärm mitbekommt oder?
    • mogad 07.04.2018 10:42
      Highlight Highlight Vom Lärm kriegt man vielleicht nicht mehr viel mit, aber vom Russ und den giftigen Abgasen die volle Ladung.
  • Kronrod 07.04.2018 07:36
    Highlight Highlight Wie kommt man auf 500 Lärmtote pro Jahr? Sind das Grüne, die einen Herzinfarkt kriegen, wenn sie einen Ferrari knattern hören?
    • tomdance 07.04.2018 08:50
      Highlight Highlight Wenn ein Ferrari knattert, dann musst du in die Garage. Empfahl.
    • Maruel 07.04.2018 08:53
      Highlight Highlight Lärm macht krank und Krankheiten können Menschen töten.
    • Kronrod 07.04.2018 12:38
      Highlight Highlight Ich finde es einfach lächerlich, zu behaupten, 500 Leute würden jedes Jahr an Verkehrslärm sterben. Das ist mehr, als es Verkehrstote insgesamt gibt. Natürlich beeinträchtigt Lärm die Lebensqualität und eine tiefe Lebensqualität führt zu einem kürzeren Leben. Aber den Lärm als alleinige Todesursache hinzustellen ist ein Witz.
  • N. Y. P. D. 07.04.2018 07:28
    Highlight Highlight Mit Tempo 30 in Quartierstrassen kann ich leben. Ist sicher sinnvoll wegen des Lärms und der Sicherheit.

    Aber seit überall angefangen wurde, auf Durchgangs- und Hauptstrassen Tempo 30 einzuführen, ist mir das Verständnis abhandengekommen.

    Eine Frage der Zeit, bis wir über Tempo 30 auf Durchgangs- und Hauptstrassen 👉national abstimmen werden.

    Ich habe echt keinen Bock, wenn ich ins Berner Oberland fahre, in jedem Dorf mit 30 zu schleichen..
    • Caturix 07.04.2018 07:50
      Highlight Highlight Sie vielleicht nicht mir ist erst egal. Ich weiss wie es ist wenn man an einer Strasse lebt. Seit 30 Jahren es wird mit dem Lärm immer schlimmer.
    • tkey 07.04.2018 07:51
      Highlight Highlight Geniessen sie die Aussicht bzw. den Weg. Viel schneller sind sie ohnehin nicht am Ziel. Bin für Tempo 30: weniger Lärmbelastung, mehr Sichergeit und vor allem Entschleunigung des Alltags. In diesem Sinne „oooommm“.
    • reich&schön 07.04.2018 08:03
      Highlight Highlight Tempo 30 in Quartierstrassen ist OK.
      Tempo 30 in engen Dorfkernen wo man eh kaum schneller fahren kann, wie z.B. im Bündnerland in Bivio oder Silvaplana ist auch OK.
      Was aber gar nicht geht ist Tempo 30 auf breiten Durchgangsstrassen, schon gar nicht in Orten ohne vernünftige Umfahrungsmöglichkeit.
      Erst recht nicht angesichts der drakonischen Strafen, wo es schon zum Ausweisentzug führen kann, wenn man ein schlecht platziertes 30er-Schild übersieht und stattdessen mit 50 fährt.
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  • Somboon Saleoff 07.04.2018 07:24
    Highlight Highlight Es gibt in dem Lande Schweiz ein paar wenige Straßenabschnitte wo Tempo 30 sinnvoll und berechtigt ist.
    Was aber zurzeit in der Schweiz mit den Tempo 30-Zonen abläuft ist absoluter Schwachsinn!
    95 % davon sind absolut überflüssig und dienen weder dem Lärmschutz noch der Verkehrssicherheit sondern der Verkehrs Verhinderung.
    Anstatt mit den verkehrsabgaben Straßen zu bauen, wirt in der Schweiz damit der ÖV quersubventioniert und als Gegenleistung mutiert daraus die aktuelle Situation der Verkehrs Verhinderung.
    Einfach nur noch ein elendes Trauerspiel!
    • Knut Knallmann 07.04.2018 07:54
      Highlight Highlight Logisch muss der ÖV quersubventioniert werd - Er ist ja auch Teil der Grundversorgung und als solcher per Definition nicht kostendeckend. Das Ganze ist sowieso ein Märchen: Was dem MIV aus der Mineralölsteuer weggenommen wird, bekommt er in Form von allgemeinen Steuermitteln wieder zurück -> Nur die Nationalstrassen werden direkt durch die Verkehrseinnahmen finanziert. Gemeinde- und Kantonsstrassen mehrheitlich durch allgemeine Steuereinnahmen - Das Ganze ist schlussendlich ein Nullsummenspiel...
    • äti 07.04.2018 08:07
      Highlight Highlight Wie definiert sich 'Verkehrsverhinderung'? Was wird verhindert? Vielleicht bloss etwas Geschwindigkeit?
      Und, wo genau möchtest du Strassen bauen? Und wie? Schon mal die CH aus der Vogelperspektive gesehen oder eine neuere Strassenkarte?
    • rodolofo 07.04.2018 08:17
      Highlight Highlight Das "Herunterbremsen" kommt so oder so früher oder später!
      Darum ist es ja auch sinnvoll, das Herunterbremsen jetzt schon kollektiv einzuüben.
      Denn in absehbarer Zeit macht unser ausgeplünderter und von der "Menschlichen Plage" auf vielfältigste Weise heimgesuchte Planet schlapp.
      Die Verwüstung schreitet ebenso voran, wie das Artensterben, das Bauernsterben und das Bienensterben.
      Und irgendwann wird auch der letzte Autofahrer inmitten von einer Mondlandschaft im Stau stecken, wo viele ausgestiegene Autofahrer schimpfen, dass es nicht vorwärts geht.
      Weiter vorne sind dann schon viele tot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gzuz187ers 07.04.2018 07:10
    Highlight Highlight Also der Gesichtsausdruck vom lieben Autofan als Giroud seelenruhig sagt er soll nicht so wütend werden, ist unbezahlbar.
    • mogad 07.04.2018 08:47
      Highlight Highlight Die Wut des Mannes wird eh kein Ende nehmen, denn eine 3. Autobahnspur wird den Stau nicht auf lange vermindern. Je mehr Strassen, umso mehr Verkehr. Wird irgendwo ein Stau beseitigt, entstehend andernorts ein Neuer. Das wissen auch die Herren Giezedanner und Co. Sie wollen einfach aus ideologischen und wirtschaftlichen Gründen (Bau- und Autoindustrie) die Zitrone so lange auspressen bis kein Tropfen mehr raus kommt, oder sie steuern bewusst auf den Kollaps zu, so wie es 2007/08 die Finanzindustrie gemacht hat. Nach uns die Sintflut.
  • Herbert Anneler 07.04.2018 07:03
    Highlight Highlight Bin zu Fuss, mit dem Fahrrad, dem Auto und dem Motorrad unterwegs - 30 km/h innerorts ist für alle Beteiligten eine gute Sache. Wer dagegen ist, hat sich selber schlicht nicht im Griff. Wo so viele unterwegs sind wie in unserem Land, sind Selbstbeherrschung und Rücksichtnahme zum Wohle aller unabdingbar. Wie es für Opfer und Täter ist - ein Bekannter von mir wurde auf dem Fussgängerstreifen totgefahren, eines meiner Kids wurde von einem Auto angefahren -, das möchte ich allen Verkehrsteilnehmenden gerne ersparen. Es gibt immer enorm viel unnötiges Leiden und Leid. 30 km/h aus ganzem Herzen!
    • reich&schön 07.04.2018 08:05
      Highlight Highlight Unsinn.
      Tempo 30 in Quartiertstrassen ist eine gute Sache, aber auf breiten übersichtlichen Durchgangsstrassen hat Tempo 30 nichts zu suchen!
    • Dominik Treier (1) 07.04.2018 08:09
      Highlight Highlight Finde auf Hauptstrassen macht Tempo 30 wenig Sinn, zumindest wenn keine Umfahrung der Ortschaft existiert. Denn wenn ich in der Ortschaft wohne und nur heim möchte wird mich das kaum stören aber wenn ich viele solcher Strecken passieren muss summiert sich der Zeitverlust doch. Die Folge: Man wird wieder auf die allerkürzesten Wege durch die Quartiere ausweichen anstatt die Hauptstrassen zu nutzen, was kaum der Sinn sein kann...
    • el heinzo 07.04.2018 08:35
      Highlight Highlight Ah, die Stimme der Vernunft!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 07.04.2018 06:54
    Highlight Highlight Geschwindigkeitskontrollen nur an gefährlichen Stellen und Zeiten durchführen!

    Geschwindigkeitstafeln gelten für ganze Strassenzüge oder Quartiere und rund um die Uhr. Dies lässt keine sinnvolle Differenzierung nach Gefahrenstellen und -zeiten zu. Umso dringlicher ist es, Geschwindigkeitskontrollen nur dort und dann durchzuführen, wo und wann wirklich eine Gefährdung besteht. Es darf nicht sein, Geschwindigkeitskontrollen dort und dann vorzunehmen, um möglichst viele und hohe Bussen auszusprechen.


    • Bläsche 07.04.2018 07:55
      Highlight Highlight Auch ohne Geschwindigkeitskontrolle muss man sich an die Limite halten. Falls Stellen existieren, wo man "möglichst viele und hohe Bussen" verteilen kann, heisst dies lediglich, dass dort der Handlungsbedarf am Grössten ist.
    • dan2016 07.04.2018 07:55
      Highlight Highlight Geschwindigkeitstafeln, Schneider Alex, sind Höchstgrenzen. Du DARFST an Gefahrenstellen deine Geschwindigkeit anpassen. Einiges funktioniert nicht bei der Ausbildung der Autofahrer.
    • mogad 07.04.2018 08:54
      Highlight Highlight Dann machen Sie's doch wie die meisten Andern: missachten Sie einfach die Schilder. Kontrolliert ja eh Keiner. Brenzlig wird's wenn ein Unfall passiert, oder jem. überfahren wird. Aber dafür gibt's ja nur bedingte Gefängnisstrafen oder eine recht bescheidene Busse! Ende Ironie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 07.04.2018 06:53
    Highlight Highlight Kurz vor dem Einschlafen hat dieses Paradebeispiel eines Wutbürgers nochmals Kräfte bei mir mobilisiert und mich zum lachen gebracht.
    Danke dafür!
    Aber dann musste ich wirklich ins Bett, damit ich mich am anderen Morgen als Erster bei ihm bedanken kann, mit einem Kommentar auf Watson.
    Ich müsste diesen Wutbürger allerdings aufklären darüber, dass in den Richtlinien vom "Komitee für eine Autofreie Schweiz" klipp und klar geschrieben steht, dass der Motorisierte Verkehr nur in Ausnahmefällen erlaubt wird, nämlich in der Landwirtschaft, für die Feuerwehr und für die Ambulanz.
  • Scooby doo 07.04.2018 06:47
    Highlight Highlight Soll dem Karli doch jemand Mal erklären dass mehr strassen , Mehrverkehr bedeuten ... Ein Ausbau der Autobahn macht für mich persönlich nur ansatzweise Sinn! Giezendanner hat anscheinend Angst ,dass seine lkw's nacher 17 Sekunden länger durch frutigen fahren!
  • Eric Lang 07.04.2018 06:25
    Highlight Highlight In meiner Kindheit fuhren heutige Youngtimer und Oldtimer noch mit 60km/h durch die Städte und Dörfer und trotzdem wurde während meiner ganzen Schulzeit kein Mitschüler Opfer des Verkehrs.
    Schon aus dem Grund, dass wir noch lernten, luege, lose, laufe!
    Keine Smartphone Zombies und Kinder die einsam am Fussgängerstreifen warteten, bis endlich einmal ein Auto kommt welches extra anhält!
    Ich bin durchaus für gezielte Temporeduktionen, jedoch kann es nicht sein, dass wir selbst auf der Autobahn bald nur noch Tempo 80 fahren.
    Es kommt mir vor wie bei den Flughäfen und dortigen Anwohnern.
    • cgk 07.04.2018 07:42
      Highlight Highlight In Ihrer Kindheit war das Verkehrsaufkommen halb so gross und die Todesfallrate fast doppelt so hoch. Die Geschwindigkeit auf Autobahnen wird heute je nach Verkehrsdichte reguliert. Was wollen Sie jetzt 120 fahren, wenn 5 km vor Ihnen stockender Verkehr ist?
    • zombie woof 07.04.2018 07:42
      Highlight Highlight Wann war das? in den fünfzigern? Ich habe meine Lehre als Carrosseriespengler in den 70ern gemacht. Im Kanton Bern gab es viele Spenglereien und alle hatten Arbeit. Frag mich jetzt nur grad ob die Schäden an den Autos aus dem Nichts entstanden sind?
    • Caturix 07.04.2018 07:54
      Highlight Highlight Was sie da schreiben ist falsch, in deiser Zeit gab es mehr Unfälle aber viel weniger Autos. Weniger Autos heisst auch weniger Lärm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Galli 07.04.2018 06:12
    Highlight Highlight Auto sind von Grund auf für eine Geschwindigkeit von 50-120 Km/h ausgelegt.
    Alles darunter und mehrheitlich darüber ist die Effizienz des Autos (ausser elektrisch) schlechter.
    Alles was unter 50ig ist ist entsprechent verschwenderisch. Mehr Dreck mehr Verbrauch=Gegenteil von Grün.
    • rodolofo 07.04.2018 08:00
      Highlight Highlight Als "Grünem" kommt mir bei einem solchen Votum natürlich gleich die Galle hoch.
      Das bezweckst Du doch wohl, gell?
    • phreko 07.04.2018 08:29
      Highlight Highlight Dachte 400PS seien für mehr gedacht...
    • EvilBetty 07.04.2018 09:12
      Highlight Highlight Welcher Spacken fährt denn 30 im ersten Gang?
  • victoriaaaaa 07.04.2018 02:22
    Highlight Highlight Hat es eigentlich einen Moderatoren(rück)wechsel gegeben? wo war denn eigentlich der projer?

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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