Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Mehr Verkehr, mehr Stau, teurere ÖV-Billette: Wie soll die Schweizer Politik das Mobilitätsproblem lösen? bild: screenshot/srf

Zweistöckige Autobahn, Flüster-Asphalt und Tempo 85 – wilde Ideen in der Verkehrs-«Arena»

Verstopfte Züge, Stau auf den Strassen: Die Mobilität nimmt zu. Darüber sind sich Politiker und Experten einig. Doch wie diese Probleme konkret zu lösen sind und wie wir uns in Zukunft fortbewegen, darüber scheiden sich die Geister. 



Bis 2040 nimmt der Personenverkehr um 25 Prozent zu. So lautet die Prognose des Bundes. Egal ob mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: die Schweizer Infrastruktur stösst bald an ihre Grenzen.

Als «Herkules-Aufgabe» beschrieb Evi Allemann, SP-Nationalrätin und Präsidentin des VCS das Mobilitätsproblem. Allemann brachte es auf den Punkt. Nur schien sich keiner der «Arena»-Gäste tatsächlich ins Gewand des Helden zu wagen, um die Aufgabe zu meistern. 

An Visionen mangelte es den Politikern nicht. Von Moderator Mario Grossniklaus beauftragt, blickte Balthasar Glättli, Nationalrat der Grünen, in die Glaskugel. «Das Auto wird in Zukunft nicht mehr etwas sein, was wir besitzen. Es wird automatische Fahrzeuge geben, die einem auf einer Kurzstrecke von A nach B bringen», beschreibt Glättli seine Mobilitäts-Vorstellung im Jahr 2060.

abspielen

Balthasar Glättli Video: streamable

Wenig begeistert von Glättlis Idee war Andreas Burgenener, Direktor von Auto-Schweiz. Dennoch musste auch Burgener einräumen, dass es in ferner Zukunft wohl zu vermehrten Car-Sharing kommen wird.

Auch über die nahe Zukunft konnten sich Burgener und Glättli nicht einigen. Während Glättli in der Stadt Zürich am liebsten überall Tempo 30-Zonen einführen würde, setzt Burgener auf flüssigen Tempo 50-Verkehr und Lärm schluckenden «Flüster-Asphalt».

Geschwindigkeit hin oder her, dass damit das Mobilitätsproblem noch lange nicht gelöst ist, stellt Mobilitätsexperte Thomas Sauter-Servaes fest. Thomas Hurter, SVP-Nationalrat setzt dabei auf Optimierung: «Der Erfolg der Zukunft ist der Mobilitätsmix. Wir müssen die Technologien spielen lassen.»

Die pragmatischste Lösung des Abends: Eine zweistöckige Autobahn

abspielen

Publikumsgast Felix Egolf Video: streamable

Nicht auf Technologien, sondern auf pragmatische Lösungen setzt Publikumsgast Felix Egolf. Wenn es nach ihm ginge, würde er dem Stau auf den Strassen mit einer zweistöckigen Autobahn den Kampf ansagen. SP-Nationalrätin Allemann sieht das gar nicht. «Das würde in der Landschaft extrem hässlich aussehen», so die VCS Präsidentin. Zudem seien Brücken extrem teuer im Unterhalt.

Dass der Verkehr, egal ob auf Strassen oder Schienen, in Zukunft teurer wird, darüber waren sich alle einig. Eine Finanzierungsmöglichkeit ist das «Mobility Pricing». Wer zu Hauptverkehrszeiten reist, soll auch mehr bezahlen, so die Idee. Mobility Pricing war zwar in aller Munde, ist aber laut allen Politikern «ferne Zukunftsmusik».

Einzig der Mobilitäts-Experte Sauter wandte sich seufzend an die Studiogäste und meinte: «Mobility Pricing wird nicht erst Überübermorgen kommen, sondern viel schneller als wir alle denken.» In der Luftfahrt sei das schon lange so. Wenn die Nachfrage steigt, tun es auch die Preise. «Warum soll so etwas nicht auch im normalen Strassen-  oder Bahnverkehr funktionieren?», warf Sauter fragend in die Runde.

«Mobility Pricing kommt früher als wir alle denken»

abspielen

Experte Thomas Sauter Video: streamable

Unstimmigkeit mit einem Schuss Ratlosigkeit, so lässt sich die «Arena»-Debatte über das Mobilitätsproblem gut beschreiben. Etwas, was wiederum Experte Sauter spürte und erneut den Politikern die Leviten lies: «Wir müssen uns einfach im Klaren darüber sein, was wir ausgeben möchten und welche Ziele wir damit erreichen wollen. Und solange wir das nicht definieren, läuft die ganze Diskussion am Ziel vorbei.»

So sieht der neue SBB-Hochgeschwindigkeitszug aus

Das könnte dich auch interessieren:

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

103
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sensenmaa 23.10.2017 06:57
    Highlight Highlight Das schweizer Verkehrsnetz ist schon an den Grenzen während der Stosszeiten.
  • Nischi91 23.10.2017 00:48
    Highlight Highlight Am schönsten wäre doch wenn da ein autonomes, intelligentes system wäre, bestehend aus der infrastruktur, die wir schon haben.
    Die Reise würde via App bestellt, die schnellste Varianten berechnet & die entsprechenden Mittel eingesetzt.

    Arbeitsweg: mit Auto 20min, mit ÖV 40 mit viel umsteigen. Also würde ein selbstfahrendes Auto mich abholen (u.U. mit anderen Leuten in die selbe Richtung), bringt mich da hin & fährt weiter.

    Wochenende: Zu meinen Eltern fahre ich 2h. Ein grosser Teil würde mit ÖV erfolgen, der Rest wieder mit selbstf. Auto. Diese würden von lokalen Anbietern gewartet.
  • 7immi 22.10.2017 15:44
    Highlight Highlight was mich an dieser arena stört war das allgegnwärtige halbwissen oder gar unwissen. firmenchefs und marketingabteilungen sagen viel wenn der tag lang ist, was dann geliefert wird ist in der regel etwas anderes. selbstfahrende autos gibts vielleicht in 20 jahren auf autobahnen, jetzt gibt es sie aber noch nicht und man sollte auch nicht mit ihnen rechnen oder gar planen. auch unqualifizierte aussagen wie zB. sicherheitsabstand von 50cm sei in zukunft möglich war mehr als falsch, regelungstechnisch ist das nie möglich. ein hochbezahltes laientheater war das, nichts anderes...
  • grünergutmensch 22.10.2017 11:26
    Highlight Highlight Was da morgens um acht a3 richtung stadt fährt, unglaublich, die teuersten riesekarossen, jeder 2. ein cayenne mit einem schlipsträger, sz/gl/zg. Garage-büro direkt. Dabei gibt es super verbindungen von da hinten! Aber die hässlichen blechkisten müssen ja gezeigt werden und ja nicht mit dem pöbel im zug.
    • grünergutmensch 22.10.2017 21:23
      Highlight Highlight War eher so gemeint: weshalb fahren bürogummis nicht mit dem zug, das sie ja nicht aufs auto angewiesen sind? Und weshalb so riesen schlitten für sich alleine wenn nicht zur kompensation?;)
    • grünergutmensch 22.10.2017 21:25
      Highlight Highlight idiotisch eigentlich, die zeit welche im täglich stau verplempert wird könnte so viel besser genutzt werden. Ein buch lesen, zeitung, schlafen etc
    • grünergutmensch 22.10.2017 21:40
      Highlight Highlight Und neid, absolut nicht, glaub mir
  • grünergutmensch 22.10.2017 11:21
    Highlight Highlight Ich habe gerade eben meinen golf verkauft und wieder ein streckenabo gelöst. Jeder sollte zuerst mal bei sich anfangen und nicht stets die anderen in die pflicht nehmen
    • Sensenmaa 23.10.2017 07:00
      Highlight Highlight Du weisst ja, des Schweizern liebstes Hobby, zu erst im anderen Garten Laub wischen. 😁
  • Chrigi-B 21.10.2017 22:52
    Highlight Highlight Mhm. Lösungen? Verbot von Drecksschleudern. Alles über 10 Liter Verbrauch wird mit CHF 100.- belegt fürs passieren von Städten. (Lkws und Lieferwagen ausgeschlossen). Heute war ich in Zürich, jedes 5te Auto hatte über 300 PS. Absolut unnötig, ignorant und heuchlerisch, wenn man von der Goldküste im Porsche Cayenne etc. ins Urania Parkhaus fährt für flanieren und Shopping.
    • Eric Lang 22.10.2017 09:25
      Highlight Highlight Ist deine Statistik nicht wohl ein wenig übertrieben?
      Ich kenne mich gut mit Autos aus, würde mir aber nicht zutrauen, die Leistungsspreizung der Autos genau zu wissen.
      Was ich aber vermute ist, dass Du meinen 320D BMW, welcher 4.7Liter auf 100km verbraucht, wohl auch in die 300 PS Kategorie einteilen würdest.
      Schlussendlich schwingt da ziemlich viel Sozialneid, in deinem Kommentar mit.
    • Chrigi-B 22.10.2017 17:07
      Highlight Highlight Sozialneid? Nenne es gesunden Menschenverstand! Mit V12 oder V8 Möcken im Start und Stop durch die Stadt ist einfach bescheuert und gehört verboten. Alles über 200 PS gehört so besteuert, via Einkommen, dass es sich niemand mehr leisten kann! Ob Milliardär oder Sozialhilfebezüger.
  • Evan 21.10.2017 19:25
    Highlight Highlight Die Innerstädtische Lösung:
    Benutzer Bild
  • Quecksalber 21.10.2017 11:42
    Highlight Highlight 25% Verkehrszunahme könnten relativ gut gelöst werden. Mit gutem Willen könnten z.B. Autos wieder um den Betrag kürzer und schmaler werden. Das brächte bereits einiges.
    • atomschlaf 21.10.2017 21:39
      Highlight Highlight Was soll das bringen? Platz spart man damit einzig im Stau oder beim Parkieren.
      Sobald der Verkehr fliesst, fällt das nicht mehr ins Gewicht.

      Ausserdem: Ein wesentlicher Grund für das Wachstum, vor allem in der Breite sind die heutigen Crashvorschriften. Verkleinern ist nicht so einfach wie es klingt.
    • atomschlaf 21.10.2017 21:45
      Highlight Highlight @Taebneged: Was die Grundfläche, also den Platzbedarf auf Strassen und Parkplätzen angeht, sind SUVs kaum grösser als vergleichbare Kombis.

      Mal so als Beispiel:
      VW Golf Variant (Kombi) vs. VW Tiguan:
      Länge: 4.562m vs. 4.460m
      Breite: 1.799m vs. 1.820m

      Quelle:
      https://www.angurten.de/is/abmessungen/1400-Golf+VII+Variant
      https://www.angurten.de/is/abmessungen/1600-vw-tiguan-ii
    • andrew1 21.10.2017 23:25
      Highlight Highlight Braucht trotzdem noch die 2 sekunden abstand ca 60m auf der Autobahn. Ob jetzt 60 oder "61"......
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerUnsichtbare 21.10.2017 10:06
    Highlight Highlight Es ist wie beim Arzt..wir müssen nicht symptombekämpfung betreiben, sondern die Ursache am Grund bekämpfen...ich finde das Hauptproblem ist das die Menschen nicht mehr dort wohnen wo sie auch Arbeiten müssen. Der Bund soll da anpacken, dann gibt es auch weniger Pendler etc...
    • 7immi 21.10.2017 10:47
      Highlight Highlight zum glück hat es in den städten ja so viel günstigen wohnraum... die theorie sieht gut aus, in der praxis scheitert es aber.
    • atomschlaf 21.10.2017 11:59
      Highlight Highlight Was soll soll der Bund da anpacken, Davide?

      Wie stellst Du dir das vor?

      Zwangsumsiedlungen von Pendlern?
      Oder den Unternehmen vorschreiben, wo sie ihre Betriebsstätten zu errichten haben?
    • DerUnsichtbare 21.10.2017 14:04
      Highlight Highlight Wie wäre es mittels lohnanpaassungen und eine obergrenze definieren für gewisse wohnungen? Ich verstehe jeden der in einem kaff wohnt und in zürich grosses geld verdient und da muss der bund ansetzen. Weil eines müssen wir nicht diskutieren mehr strassen und gleise ist nur eine verlagerung der probleme in die zukunft
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 21.10.2017 09:49
    Highlight Highlight Eigentlich könnten wir gut 10% der heutigen Fahrzeuge von den Strassen verbannen. Denn ein Auto oder auch andere Vehickel stehen in ihrer Lebenszeit gut 90-99% rum. Ob das zu Hause, am Ausflugsort oder beim Geschäft rum steht spielt doch keine Rolle. Könnte man eine Fahrzeug-Sharing Technologie voranpushen, welches dich von Punkt A nach Punkt B bringt und dann zur nächsten Person geht, könnten wir sicherlich 10%+ des Verkehrsaufkommens einsparen. Zum anderen sollte man bei Stau die Verkehrslimite auf 40-60 km/h senken, denn sonst pushen viele für gut 400m auf 80km/h hoch und bremsen wieder ab.
    • atomschlaf 21.10.2017 11:08
      Highlight Highlight Mit Deinem Vorschlag bräuchte man zwar weniger Fahrzeuge, aber es gäbe nicht weniger Verkehr.

      Und noch tiefere Tempolimiten sind so ziemlich das Letzte was wir in diesem Land brauchen.
    • JoeyOnewood 22.10.2017 07:28
      Highlight Highlight @Atomschlaf: Hast du auch noch Argumente gegen die Tempolimite (Bei stockendem, versteht sich!). Es würde den verkehr nämlich flüssiger und darum im schhnitt schneller
      machen!
    • atomschlaf 22.10.2017 10:12
      Highlight Highlight In der Theorie hat eine Strasse bei 80-90 km/h die maximale Kapazität, d.h. eine Limite unter 80 bringt punkto Verkehrsfluss a priori schon mal gar nichts.

      In der Praxis ist allerdings auch der Nutzen von Tempo 80 schon fraglich.
      1. Weil der Verkehr sich mit zunehmender Dichte erfahrungsgemäss von selbst verlangsamt.
      2. Weil im Stossverkehr die empfohlenen Sicherheitsabstände regelmässig nicht eingehalten werden (können). D.h. die theoretisch mögliche Kapazitätserhöhung durch eine Reduktion von 100 oder 120 auf 80 wird viel geringer ausfallen oder auch gar nicht eintreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Märklin 21.10.2017 09:49
    Highlight Highlight Wenn der deutsche Philosoph Precht Recht behält, dann werden in 10 oder 15 Jahren die Hälfte der Schweizer sowieso nicht mehr arbeiten, sondern spazieren gehen und damit den Verkehr entlasten.
    Das garantiere Einkommen ohne Arbeit ist somit die einfachste Lösung des Verkehrsproblems.
    • atomschlaf 21.10.2017 11:09
      Highlight Highlight Hat Herr Precht auch erläutert, wie er dies zu finanzieren gedenkt?
  • Thinktank 21.10.2017 09:24
    Highlight Highlight Jedes Unternehmen weiss, wenn es wächst, muss es seine Infrastruktur dem Wachstum anpassen. Nur der Staat glaubt, er könne mir flexiblen, automatisierten oder sonstigen Scheinlösungen die Probleme auf die Bevölkerung umwälzen, die sich in allen Belangen dann einschränken müssen. Wenn Staat und Wirtschaft die Zuwanderung und das Wachstum wollen, sollen sie im selben Umfang die Strassen erweitern.
    • atomschlaf 21.10.2017 09:56
      Highlight Highlight Endlich ein paar Worte der Vernunft. Danke, Thinktank!
    • rauchzeichen 21.10.2017 11:57
      Highlight Highlight entweder wir machen weiter wie anhin, ausbau, umfahrung,etc. das führt nur zu mehr verkehr und nie zu einem ende. angebot -> nachfrage

      die von dir als scheinlösungen abgekanzelten dinge, sind genau die konzepte die den verkehr zu vermindern mögen. ich versteh nicht wie dir das nicht auf den ersten blick auffällt. wenn ich von zuhause aus arbeite, produzier ich kein verkehr. hab ich gleitzeiten und arbeite gerne nachts auch nicht gross. die scheinlösungen sind keine einschränkungen, sie sind befreiungen des arbeitnehmers auf kosten der wirtschaft. und nebenbei vermindern sie unsern verkehr.
    • atomschlaf 21.10.2017 12:03
      Highlight Highlight @Peter: Wenn man der Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg aus ideologischen Gründen einbleut, Verkehr und insbesondere der Strassenverkehr sei die Wurzel allen Übels und in den Medien und der politischen Diskussion den Nutzen des Verkehrs noch nicht mal ansatzweise thematisiert, dann kommen eben solche Fehlentwicklungen dabei raus. Auch wenn "wir" der Staat sind.

      Leider lassen sich die meisten Leute sehr leicht beeinflussen, statt selbst mal nachzudenken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RETO1 21.10.2017 09:14
    Highlight Highlight Wer für die Masseneinwanderung ist soll sich nicht über die Folgen beschweren
    • rauchzeichen 21.10.2017 15:24
      Highlight Highlight masseneinwanderung, wie putzig. die ist ja an allem schuld...

      beschweren? wir haben ein verkehrsproblem das gelöst werden muss, was einige wenigstens versuchen, während andere sich auf den rücken drehen, käfer spielen und masseneinwanderung grunzen.
    • RETO1 21.10.2017 18:14
      Highlight Highlight ME hat nix mit der Verkehrszunahme zu tun gell rauchzeichen, schlaf weiter
    • rauchzeichen 21.10.2017 20:05
      Highlight Highlight was soll dann dein erster kommentar?
  • dorfne 21.10.2017 08:54
    Highlight Highlight Herr Sauter sagt: wenn in der Luftfahrt die Nachfrage steigt, steigen auch die Preise. Hab eher den Eindruck, dass die Preise dort sinken, trotz steigender Nachfrage. Eigentlich widersinnig. Oder hab ich was verpasst?
    • Oban 21.10.2017 09:26
      Highlight Highlight Nein eigentlich steigt der Preis das ist schon richtig so wie gesagt. Die Plätze im Flieger werden nach Tarifklassen aufgeteilt, z.b. in ECO gibt es mehrere. Sind die günstigen Tarifklassen aufgebraucht, gibt es nur noch die teurerern.
      Nur weil ein AirBerlin USA flüge ab 199.- angeboten hat, heisst die nicht das dies die Regel ist, denn gerade Europa- USA hat extreme überkapazitäten.
      Probieren sie mal Zürich-Frankfurt 2 Wochen vor Abflug zu buchen, 800.- sind da die regel wen sie Morgens oder Abends fliegen wollen, da hier die Nachfrage sehr hoch ist.
    • Maragia 21.10.2017 10:02
      Highlight Highlight Diese Flüge sind auch so teuer, weil diese meist geschäftlich genutzt werden! Und das weiss die Swiss natürlich auch. Hatte auch gerade mal wieder für Zürich - Dresden über 800.- gezahlt am späteren Nachmittag!
    • Oban 21.10.2017 12:33
      Highlight Highlight Ich wollte ZRH-FRA, am späten Abend hin und am 2 Tage später Mittags heim. 5 Wochen vor dem Termin 280.-, eine Woche vor dem Termin 820.-. Sprich 5 Wochen vor dem Termin für so eine Rennstrecke ein ganz akzeptabler Tarif, für 820 nimmt man aber lieber den ICE, kostet in der 1.klasse auch keine 300.-.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weber Daniele 21.10.2017 08:50
    Highlight Highlight Das schlimmste an der Arena war, dass niemand von der www.auto-partei.ch eingeladen wurde. Wir, die für die Autofahrer kämpfen. Aber lieber links-/grüne Verkehrsverhinderer zu Wort kommen lassen. Freundliche Grüsse Daniele Weber Präsident auto-partei.ch
    • Schneider82 21.10.2017 09:33
      Highlight Highlight Und wo war die Bus, Bahn und Velo Partei?
    • atomschlaf 21.10.2017 09:52
      Highlight Highlight Schneider, die gibt es längst: Nennen sich "Grüne"
    • Chrigu91 21.10.2017 10:45
      Highlight Highlight Autopartei gibt es auch schon längst. Nennt sich "SVP"
    Weitere Antworten anzeigen
  • RescueHammer 21.10.2017 08:45
    Highlight Highlight
    Es fehlt schlicht der politische Wille, Veränderungen (welcher Art auch immer) anzupacken! Wie der Experte Sauter es sagt 'solange wir nicht definieren, läuft die Diskussion am Ziel vorbei.'
  • b4n4n4j03 21.10.2017 08:31
    Highlight Highlight Da heute viele interessante Jobs vorallem in den Stätten vorhanden sind, viele aber lieber nicht dort wohnen wollen, oder man bei Doppelverdienern evtl in zwei verschiedene Richtungen zur Arbeit geht wird gependelt.
    Mein Vorschlag wäre u.a. Shared Offices ausserhalb der Stätte, wo gute Infrastruktur zur Verfügung steht somit könnte der Arbeitsweg reduziert werden, und die Lebensqualität erhöht werden... Natürlich müssen auch noch andere Lösungen hin, aber mit den richtigen Anreizen von der Politik/Steuern könnte damit die mobilität sicher reduziert werden. Mal ehrlich wer pendelt gerne?!
  • N. Y. P. D. 21.10.2017 08:13
    Highlight Highlight Bis 2040 nimmt der Personenverkehr um 25 Prozent zu. So lautet die Prognose des Bundes.

    Frage : Geht der Bund also von einer Bevölkerungszunahme von 25% aus bei uns ? Wir wären dann bei 10 Millionen 500'000 Einwohnern.

    Und im Jahre 2040 geht der Bund wieder von einer Zunahme von weiteren 25% aus bis ins Jahr 2060.

    Im Jahr 2060...

    Wo wollen wir im Jahr 2200 stehen ?

    Mir fehlt eine Vision für die Schweiz. Wo wollen wir in 200 Jahren stehen.

  • mrmikech 21.10.2017 07:57
    Highlight Highlight Das problem ist das zuviele zugleich unterwegs sind, und zuviele individuell. Lösung 1: flexibele arbeitszeiten, mehr home office, mehr lokales office sharing. Lösung 2: während stosszeiten nur autos mit mindestens 2 personen auf bestimmte strecken zulassen, gibt es in städte wie LA schon sehr lange. Lösung 3: congestion charge für städte, wie in London. Lösung 4: städte velofreundlicher machen. Lösung 6: selbstfahrende shuttles für kurzstrecken zwischen öv und grossbüros.

    Diese kombination von lösungen wird das problem mit 50% reduzieren, leider hat die Schweizer politik keine ahnung.
    • Kronrod 21.10.2017 08:32
      Highlight Highlight Lösung 7: Infrastruktur ausbauen! Manchmal ist die offensichtliche Antwort auch die richtige.

      Lösung 8: weniger Zentralisierung. Es sind vor allem die Städte verstopft. Wenn wieder vermehrt auf dem Land gearbeitet würde, gäbe es auch weniger Verkehr.
    • dorfne 21.10.2017 08:42
      Highlight Highlight Ja, es gibt unzählige gute Ideen. Nur wird es nicht ohne neue Verbote und Gebote gehen und teurer wird es auch. Die Umsetzung scheitert an der Macht von Auto Schweiz, Erdölindustrie, Tiefbauindustrie und an der ideologischen Macht der Mitte-rechts Mehrheiten in der Politik die mit den Baufirmen, den Importeuren und Zulieferer der Branche eng verbandelt sind. Der kleinste Nenner genügt um das Volk gefügig zu machen: Der freie Bürger soll so viel, so zügig und so billig wie möglich in seiner Hochglanzkarrosse rumfahren dürfen! Wir sind doch liberal!
    • ströfzgi 21.10.2017 09:32
      Highlight Highlight Wenn jemand alleine unterwegs wäre und genau dort wo er/sie fahren sollte dieser "bestimmte Strecke" wäre, würde man dann...

      A) irgend eine Person bitten, einzusteigen?

      B) die ÖV nehmen?

      Oder

      C) im Navi diese bestimmte Strecke als zu meiden eingeben?

      D) ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 21.10.2017 07:57
    Highlight Highlight Das Problem sind nicht fehlende Lösungen, sondern dass die Umsetzung Jahrzehnte dauert. Man schaut lieber zu, wie das Problem immer grösser wird, anstatt zu handeln.
    • dorfne 21.10.2017 08:49
      Highlight Highlight Das Problem ist mMn nicht die Dauer der Umsetzung, sondern der fehlende Wille zur Umsetzung - zuviele wirtschaftliche Interessen.
      Die einzige Hoffnung ist mMn, dass neue aufstrebende Industrien die Autoindustrie marginalisieren werden. Ansätze gibt es: Uber, Fernbusse usw..
  • Berner 21.10.2017 07:31
    Highlight Highlight Schon der Titel ist falsch: es gibt nicht mehr Mobilität, sondern mehr Verkehr. Und wenn in Infrastruktur investiert wird, gibt's noch mehr davon. Als ob die prognostizierte Verkehrszunahme ein Naturgesetz wäre.
    • raphidet 21.10.2017 08:38
      Highlight Highlight Mobilität ist „die Möglichkeit einer Ortsveränderung“. Und diese nimmt mit steigendem Wohlstand sehr wohl zu.
    • trio 21.10.2017 08:38
      Highlight Highlight Das wir noch lange nicht soweit sind, zeigen die Blitze bei diesem Kommentar 😒
    • dorfne 21.10.2017 08:50
      Highlight Highlight Wie recht Sie haben. Aber wenn es um wirtschaftliche Interessenvertretung geht, bleibt die Vernunft leider auf der Strecke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nashorn 21.10.2017 07:19
    Highlight Highlight Der Verkehr soll bis 2040 um 25% zunehmen. Warum wird er dermassen zunehmen? Da müssen Lösungen her um das zu verhindern. Alles andere ist nur Symtombekämpfung.
    • Kronrod 21.10.2017 08:34
      Highlight Highlight Du meinst, wir sollten die Grenzen schliessen und keine Einwanderer mehr reinlassen. Willkommen bei de SVP!
    • raphidet 21.10.2017 08:46
      Highlight Highlight Finde auch, dass die ganze Diskussion völlig am Ziel vorbeischiesst. Man sollte sich eher fragen, woher die überproportionale Verkehrszunahme rührt. Die Entwicklung von Siedlung und Vekehr muss in ihrem Zusammenspiel verstanden und viel besser aufeinander abgestimmt werden. Mit anderen Worten: Verkehrszunnahme ist u.a. durch raumplanerische Versäumnisse der letzten Jahrzehnte verschuldet.
    • dorfne 21.10.2017 09:19
      Highlight Highlight Erinnern Sie sich an die Finanzkrise von 2007/08? Die haben alle die was davon verstanden kommen sehen und nichts dagegen unternommen. Im Gegenteil: es wurde noch schnell kräftig abgeräumt. So wird es mit dem Gesundheitswesen laufen, mit dem Verkehr, mit den schrottreifen AKWs die man munter weiterlaufen lässt, mit dem Klimawandel. Gehandelt wird erst, wenn es zum Kollaps, bzw. zur Explosion oder Kernschmelze kommt. Nachher muss dann halt der Staat mit Abermilliarden Franken einspringen. Bei den Rückbaukosten der AKWs ist das bereits so sicher wie das Amen in der Kirche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 21.10.2017 07:09
    Highlight Highlight Danke Herr Grossniklaus für Ihren besonnenen und ruhigen Moderationsstil. Seit langem wieder einmal eine Ausgabe bis zum Ende gesehen.

  • Schneider Alex 21.10.2017 06:56
    Highlight Highlight Was tun gegen den Verkehrskollaps?

    Um den Verkehskollaps in den Grossagglomerationen zu verhindern, gibt es noch andere Mittel als die Erhöhung der Verkehrskapazitäten und die weitere bauliche Verdichtung in den bereits dicht überbauten Grossagglomerationen. In erster Linie muss die Zuwanderung auf ein vernünftiges Mass zurückgefahren werden. Daneben muss die Arbeitsplatzentwicklung an den Hotspots der Grossagglomerationen durch eine entsprechende Zonenpolitik eingeschränkt werden.
    • dorfne 21.10.2017 09:25
      Highlight Highlight Selbst wenn die CH aus der PFZ mit der EU aussteigen würde, hätten wir kaum weniger Zuwanderung. Der Punkt ist, dass es immer mehr Menschen auf der Welt gibt. Auch die CH verzeichnet Jahr für Jahr Geburtenüberschüsse in fünfstelliger Höhe. Aber es wird munter weiter erzählt, wir sollten unbedingt mehr Kinder kriegen, wegen der AHV usw.. Das nenn ich Volksverdummung, sorry.
    • RETO1 21.10.2017 10:23
      Highlight Highlight die Massenzuwanderung ist nicht gottgegeben, man kann sie steuern
  • Schneider Alex 21.10.2017 06:56
    Highlight Highlight Auch die Wirtschaft muss sich bewegen und Arbeitsplätze, die nicht zwingend auf zentrale Standorte in den Grossagglomerationen angewiesen sind, müssen in die Zentren an der Peripherie, z. B. in den Kanton Aargau, verlagert werden, um damit unter anderem die weniger genutzte Gegenlast-Richtung der Pendlerverkehrswege besser ausnützen zu können.
    • raphidet 21.10.2017 08:50
      Highlight Highlight Nur wird die Wirtschaft nicht einfach so aus Goodwill in die Peripherie umsiedeln. Da braucht es Anreize, wobei wiederum die Politik gefordert wäre. Die neue Regionalpolitik des Bundes (NRP) macht einen ersten Schritt in diese Richtung.
    • dorfne 21.10.2017 09:26
      Highlight Highlight was sollen die Blitze, man wird wohl noch Werbung für den Aargau machen dürfen!
    • Oban 21.10.2017 12:23
      Highlight Highlight Ich arbeite im KT. AG, da man mit den ÖV teilweise 3x so lang wie mit dem Auto hat, kommen von 400MA, ca. 300 täglich mit dem Auto.
      Die Verlagerung kann also nur funktionieren wenn das Gebiet gut erschlossen ist, die ist Aargau nur um Baden und Aarau der Fall und gerade Baden platzt aus allen Nähten . Die Mieten für eine anständige 3.5 Zimmer Wohnung beginnen auch bereits bei 2000.-, bei 4.5 reden wir dann schnell von 2400-2600.
  • Chnebeler 21.10.2017 06:22
    Highlight Highlight Ich finde es immer so amüsannt, wen über Tempo reduktionen diskutiert wird. Hand aufs Herz wenn man auf der Autobahn bei 80km/h weniger Abstand hält als aktuell die meisten mit 120km/h gewinnt man nicht viel Kapazität. Den wer auf der A1 von Bern Richtung Zürich fährt weiss auch bei 120km/h beträgt der Abstand zu den Hauptverkehrszeiten oft max. 10m.

    Daher glaube ich eher dass man den Verkehr verflüssigen könnte, wenn auf der Autobahn generell 120 gilt, ausser in Baustellen. Den das ewige 120-»100-»80-»120-»80… bringt doch den Handorgeleffekt erst richtig zum spielen.
    • Oban 21.10.2017 12:27
      Highlight Highlight Gerade auf der A1 interessiert es auch auf der Linken Spur keinen das 80Km/h ist, da kannst du 95 fahren und nach wenigen Sekunden klebt dir einer am Heck.
      Aber das ist ja auch klar z.b. um den Baregg kommt alle paar 100m ein weiteres schild und jedes zeigt was anderes an.
  • Jason84 21.10.2017 04:47
    Highlight Highlight Tut mir leid. Mobility Pricing betrifft besonders 2 Gruppen: 1. Menschen die pendeln müssen weil sie siche ein(e) Wohnung/Haus am Arbeitsort nicht leisten können.
    2. KMU‘s die sich ihre Arbeitsorte und Arbeitszeiten für ihre Dienstleistungen nicht auswählen können.
    Das ist nicht die Lösung des Problems.
    Diemit abstand meisten Leute während der Hauptverkehrszeit können sich das nicht anders legen. Sonst würden sie es tun.
    Ich fahre zur Zeit jeden Tag von St. Gallen nach Zug. Um irgendwie durch zu kommen fahre ich um kurz nach 5 am Morgen ab und muss um spätestens dort sein.
    • Nick Name 21.10.2017 07:54
      Highlight Highlight Tut mir leid, aber irgendwann werden wir auf alle Fälle unsere vielen verschiedenen Komfortzonen verlassen müssen, weil schlicht die Ressourcen nicht mehr da sind. Dazu gehört z.B. der Anspruch, quasi unbegrenzt mobil sein zu können. Das zeigt sich heute schon: Es hat einfach zu wenig Platz.
      Und ja, das wird "ungerecht" - bzw. auch das ist es schon heute. Mit viel Schtutz kann ichs mir leisten, per Heli von St. Moritz nach Bern zu pendeln. Können die meisten nicht.
  • glüngi 21.10.2017 01:18
    Highlight Highlight Ausser der Autobahn hat also keiner der kandidaten auch nur irgend eine lösung gebracht? (Ich frage da ich die folge nicht gesehen habe) in zukunft wird es sehr wahrscheinlich mehr car sharing geben. Hoffentlich wird der autopilot zuverlässig arbeiten was das auto zum wohnraum machen würde. Mobility sharing finde isch schlecht. Schliesslich können die meisten nicht aussuchen WANN sie reisen müssen. Mal wieder ein arschtritt für den mittelstand und ein "fick dich!" An diejenigen den es nicht so gut geht. Neue technologie muss her. Ausserdem sollte es bald mal ubahnen geben hier zu lande.
  • Spooky 21.10.2017 01:02
    Highlight Highlight Was war denn das wieder für eine nutzlose Diskussion!
    Ich hoffe, die No Billag wird angenommen.
    • Markus K 21.10.2017 06:38
      Highlight Highlight Wo kann ich für die "No Spooky" unterschreiben?
  • Pasch 21.10.2017 00:55
    Highlight Highlight Wer hat noch nicht wer will nochmal?
    Bonzen unter sich versuchen die Herausforderungen der täglich betroffenen zu regulieren!
    Ihr seid alle Hunde_AA
    • Nick Name 21.10.2017 07:54
      Highlight Highlight Die "Bonzen" müssen ja nie unterwegs sein, gell.

Bei der SVP ist der Wurm drin: In der Wahlkampf-«Arena» schiessen alle gegen Rösti

Acht Wochen vor den Wahlen lässt SRF-Moderator Sandro Brotz die Parteipräsidenten Farbe bekennen. Einer schert dabei besonders aus.

Elefantenrunde nach der zweimonatigen Sommerpause. Zurück aus den Ferien eröffnet SRF-Moderator Sandro Brotz die «Arena» gleich mit dem wichtigsten Thema dieses Jahres: Den bevorstehenden Wahlen. Ins Studio geladen sind die Präsidentinnen und Präsidenten der wählerstärksten Parteien.

Noch acht Wochen dauert es bis zum grossen Showdown. Die Parteien haben sich in Position gebracht. Die SP druckt ihr Logo auf rote Socken, die BDP verteilt gelbe Trinkflaschen, die CVP versucht es spielerisch mit …

Artikel lesen
Link zum Artikel