Schweiz
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Moderator Jonas Projer spricht waehrend der Aufzeichnung der Sendung

Ein Dompteur in seiner Arena: Jonas Projer. Bild: KEYSTONE

Projer, der Profi

Wenn es hoch kommt, hat er sieben Minuten Freizeit pro Tag. Für seine Themenwahl erntet er immer wieder harsche Kritik. «Arena»-Moderator Jonas Projer (37) im Gespräch über Fehltritte, Wimperntusche und das Leben mit vier Kindern.

23.03.18, 14:44 23.03.18, 16:32


Die Stimme ist rauer als sonst, der Blick glasig. «Mit dieser Scheibe muss ich aufpassen, was ich Ihnen erzähle», scherzt Jonas Projer, während er das erste Neocitran des Tages in einem Becher mit heissem Wasser auflöst, den er für 60 Rappen in der SRF-Cafeteria gekauft hat.

Seit Anfang Woche schleppt sich der «Arena»-Moderator trotz schwerer Erkältung ins Büro. Das passt zu ihm. Die Koketterie mit der Scheibe ebenso. Natürlich wird kein unbedachtes Wort über seine Lippen kommen – angeschlagenes Immunsystem hin, Medikamentennebel her.

Denn Unbedachtheiten haben im System Projer keinen Platz. Einem Schach-Profi gleich, sieht er die Folgen jedes Spielzugs voraus. Wie kontert der Gegner, wo wird's gefährlich, wo erst richtig interessant?

Vor seinen Sendungen studiert der Moderator die Positionen seiner Gäste so lange, bis er sie selber im Brustton der Überzeugung wiedergeben kann. Neue Kampfflugzeuge? «Unbedingt, ohne sie wäre die Schweizer Armee wie ein Haus ohne Dach!» Oder: «Warum denn, wenn die Schweiz doch von Freunden umzingelt ist?»

Er weiss, welche Köder er auswerfen muss, um seine Gäste aus der Reserve zu locken. Und welche Karte er ausspielen muss, um die Runde wieder zu einen.

Die Reizfigur Nummer 1

Zumindest in der Theorie. In der No-Billag-Debatte musste sich Projer den Vorwurf gefallen lassen, er habe sich von Emotionen leiten lassen, sei in der Runde eher Betroffener als Dompteur gewesen.

Und als er letzte Woche die «Arena» zum Fall Rupperswil ankündigte, brach eine Welle der Empörung über die Redaktion herein, die in ihrer Heftigkeit wohl selbst Projer selbst überrascht hat. Quotenbolzerei!, schrien die einen. Ob Projer nun das Kunststück schaffen wolle, schon vor der Sendung die ersten Beschwerden einzufahren, fragten andere.

Abwegig ist der Gedanke nicht: Mit seiner Ganser-«Arena» hat Projer der Ombudsstelle mehr Beschwerden beschert als irgendein anderer Moderator mit irgendeiner anderen Sendung vor ihm. Auch die Abstimmungs-Sendung zu No Billag gehört zu den meist kritisierten der letzten Jahre.

Oft zielen die Absender dabei auch auf die Person Projers. Der «Arena»-Chef habe Roger Schawinski in den Beanstandungen als Reizfigur Nummer 1 beim Schweizer Fernsehen abgelöst, sagt Ombudsmann Roger Blum zu watson. «Es ist schon auffällig, wie oft bei ihm auf den Mann gespielt wird.» Immer wieder fordern erzürnte Zuschauer gar die Absetzung des Moderators.

Wenn Projer die Anwürfe nahe gehen, lässt er es sich nichts anmerken. «Die Leute regen sich ja nicht über mich als Jonas Projer auf, sondern über die Rolle, die ich einnehme.» Es gelinge ihm gut, die beiden Bereiche zu trennen.

Das private Ich legt er vor der Sendung in der Garderobe ab. Dann zieht er ein neues Hemd an, einen neuen Anzug. Die Visagistin verpasst ihm ein Make-up, inklusive Wimperntusche («unsichtbar für den Zuschauer, laut den Expertinnen in der Maske aber wichtig für den Ausdruck am Bildschirm»). Fertig ist der Teflon-Projer, an dem fast jede Kritik abprallt.

Ein «Riesenjob» als Brüssel-Korrespondent

Der 37-Jährige hat einen schwindelerregenden Aufstieg hinter sich. Mit nur 28 Jahren schickte das SRF den studierten Filmwissenschaftler aus Winterthur als Korrespondent nach Brüssel. Die Branche war begeistert: Projer mache «in der Eurokrise einen Riesenjob» schrieb das Magazin «Schweizer Journalist» und kürte ihn zum Newcomer des Jahres.

Letztes Jahr kam der Titel «Journalist des Jahres 2017» hinzu. Und bereits brachte der «Schweizer Journalist» ihn als möglichen Nachfolger für SRF-Direktor Rudolf Matter ins Gespräch. Da sei die Fantasie mit dem Autor durchgegangen, lacht Projer. Und überhaupt: Er will noch eine Weile «Arena»-Moderator bleiben.

Das Moderationsteam der Elefantenrunde des Schweizer Fernsehens RTS und SRF mit Romaine Morard vom Westschweizer Fernsehen RTS, links, und Jonas Projer, des Deutschweizer Fernsehens SRF, bereiten sich auf ihren Einsatz vor, in der Wandelhalle des Nationalrats im Bundeshaus, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 18. Oktober 2015 in Bern. Die TV- und Radiostationen der SRG SSR senden am Wahltag zum ersten Mal einen Teil ihrer Berichterstattung direkt aus dem Parlamentsgebaeude. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Volle Konzentration an den eidgenössischen Wahlen 2015 (im Bild mit Romaine Morard vom Westschweizer Fernsehen). Bild: KEYSTONE

«Viele Menschen sind schlicht nicht mehr bereit, andere Meinungen auszuhalten.»

Denn es gibt da etwas, was ihn aufregt. Und zwar so richtig. «Viele Menschen sind schlicht nicht mehr bereit, andere Meinungen auszuhalten.» In Zeiten von Social Media sei die Toleranz, sich nur schon andere Ansichten zuzumuten, stark gesunken. «Oft höre ich von Leuten: Wenn Blocher oder Wermuth mitdiskutieren, dann schalte ich gar nicht erst ein.»

Doch gute Argumente, ist Projer überzeugt, entstehen durch Reibung, nicht in der Filterblase. «Der Kern der Arena, wie ich sie verstehe, ist die ständige Vermutung, dass der Gegner vielleicht auch recht haben könnte.» Und die Annahme, dass auch der andere das Beste für das Land will, fügt er an. Seine eigenen politischen Überzeugungen gibt der Journalist aus Prinzip nicht preis.

Was nützt der beste Journalismus, wenn er niemanden erreicht?

Von der Linken muss sich Projer häufig anhören, er bediene eine rechte Agenda. Von rechts argwöhnt es derweil, die linke Gesinnung der SRG-Journalisten drücke in der Sendung immer mal wieder durch. Und die Mitte, die fühlt sich ohnehin untervertreten. In solchen Momenten zückt Projer seine Excel-Tabelle. Wetten, dass die Redezeit pro Partei über das Jahr ihrer Wählerstärke entspricht? Zahlen lügen nicht.

Ein Thema nicht zu behandeln, «weil es heikel ist», das wäre völlig falsch, meint er mit Blick auf Rupperswil. Nur müsse man es eben anständig tun. Nimmt man die Reaktionen auf Twitter zum Massstab, ist das im aktuellen Fall gelungen. Die Aufregung war nach der Sendung wie weggeblasen. Und die Zuschauerquote deutlich unter dem Schnitt. 126’000 Menschen schauten sie, das entspricht einem Marktanteil von 16 Prozent.

«Wenn eine Sendung bei den Emotionen beginnt, macht sie vieles richtig. Aber wenn sie bei den Emotionen aufhört, alles falsch.»

Natürlich war Projer an der anfänglichen Aufregung nicht unschuldig. «Wieso kann man Thomas N. nicht einfach wegsperren – und den Schlüssel wegwerfen?», textete seine Redaktion die Sendung in Stammtisch-Manier an. Und nein, man tat es nicht, weil man es nicht besser wusste.

Projer stellt sich auf den Standpunkt, der beste Journalismus nütze nichts, wenn er niemanden erreiche. «Wenn eine Sendung bei den Emotionen beginnt, macht sie vieles richtig. Aber wenn sie bei den Emotionen aufhört, alles falsch.» Aus einem dumpfen Bauchgefühl soll eine differenzierte Meinung werden, so der Anspruch der Sendungsmacher.

Wenn dabei Quote und Inhalt stimmt – umso besser. Im Zweifelsfall entscheide er sich aber immer für letzteres, beteuert Projer.

«Es kommt vor, dass ich Fehler mache. Dass ich nicht so ruhig bleibe, wie ich es selber will. Aber eine Sendung darum in Bausch und Bogen verwerfen? Nein.»

Er weiss: Notfalls muss er jeden seiner Entscheide vor Bundesgericht vertreten können. Dort landen Beschwerden gegen seine Sendungen letztinstanzlich. Projer versucht, dieses Damoklesschwert als «Challenge» zu sehen, nicht als «Albdruck». Die Messlatte liegt hoch, auch während der Sendung. «Die Herausforderung besteht darin, innert Sekunden Sätze zu formulieren und Entscheide zu fällen, die belastbar sind.»

Gibt es eine Sendung, die er bereut? Die er am liebsten ungeschehen machen würde? Für einmal schweigt Projer lange. Zehn Sekunden Stille auf dem Aufnahmegerät. Dann: «Es kommt vor, dass ich Fehler mache. Dass ich nicht so ruhig bleibe, wie ich es selber will. Aber eine Sendung darum in Bausch und Bogen verwerfen? Nein.»

«Immer 1,5 Grad Körpertemperatur vom Betreuungskollaps entfernt.»

Als rastlosen Schnelldenker beschreiben Arbeitskollegen den «Arena»-Chef. Als einen, der selbst auf dem Weg in die Cafeteria noch rasch eine Mail beantwortet. Projer selber zählt nicht mehr, wie viele Stunden er pro Woche arbeitet. Wenn er seine Kinder ins Bett gebracht hat, liest er sich oft noch in das Thema der nächsten Sendung ein. Mit seiner Frau, einer Genferin, hat er zwei Buben (7, 1) und zwei Zwillingsmädchen (5).

Wie das Paar alles unter einen Hut bringt? «Mit Ach und Krach, wie andere Mütter und Väter auch.» Als berufstätige Eltern sei man «immer 1,5 Grad Körpertemperatur vom Betreuungskollaps entfernt», sagt Projer. Kommt der Anruf aus der Krippe, weil ein Kind Anzeichen von Fieber zeigt, müsse jemand springen: Er, seine Frau, die Grosseltern oder Freunde.

Sieben Minuten Freizeit pro Tag

So etwas wie Freizeit kennt der Journalist nicht. In der warmen Jahreszeit fährt er manchmal mit der Vespa zur Arbeit. Sieben Minuten dauert der Weg. «Das sind die einzigen sieben Minuten, die ich ganz für mich habe», sagt Projer ohne Bedauern in der Stimme. Es sei für ihn das grösste Glück, Zeit mit seiner Familie zu verbringen, den Zwillingen abends «Ronja Räubertochter» vorzulesen oder mit dem Grossen in einem Comic zu blättern.

Zudem, meint er mit einem Anflug von Galgenhumor, sei die Zeit mit den Kindern ja nur während rund 20 Jahren so intensiv.

Das Handy auf dem Tisch vibriert. Nein, nicht die Krippe. Christa Rigozzi. Die Co-Moderatorin der Sendung «Arena/Reporter» versucht es schon zum zweiten Mal. «Hi Christa, kann ich dich zurückrufen?»

Nun versuche es die «Arena» im Quotenkampf mit Sex and Crime, hatte ein Medienkritiker gespottet, als Projer das neue Format mit Beteiligung der Ex-Miss letzten Sommer aus dem Hut gezaubert hatte.

Schachmatt

Stimmen wie diese sind nach der ersten Sendung weitgehend verstummt. Und Projers Plan, der ist einmal mehr aufgegangen. Keine Sekunde hatte er daran gezweifelt, dass Rigozzi, die studierte Medienwissenschaftlerin und Kriminologin, einen souveränen Auftritt hinlegen würde. «Was sagt es denn über Menschen aus, die einer Frau aufgrund ihres Aussehens die Kompetenz absprechen?», ist das einzige, was er nun zum Thema noch zu sagen hat. Schachmatt.

Arena/Reporter
Jonas Projer und Christa Rigozzi
2017

Copyright: SRF/Daniel Winkler
NO SALES
NO ARCHIVES

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Jonas Projer und Co-Moderatorin Christa Rigozzi. bild: SRF/Daniel Winkler

«Kann ich noch etwas Puder haben, damit ich brilliere und nicht glänze?»

Wenn das Scheinwerferlicht am Freitagabend im Studio angeht und der Teflon-Projer mit seiner Mascara in der Manege steht, dann geht das Spiel in eine neue Runde. Die ersten Köder wird er schon auswerfen, bevor die Aufnahmelampe angeht. «Kann ich noch etwas Puder haben, damit ich brilliere und nicht glänze?», ruft er dann durchs Studio. Oder: «Bitte keine Tomaten werfen – oder zumindest nicht auf den Moderator.»

Damit hat er die ersten Lacher des Abends auf sicher. Zumindest der Eröffnungszug gelang Projer, dem Profi, noch jedes Mal.

Wie Projer die «Arena» neu designte

So sieht «Der Bestatter» aus, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Video: watson/Lya Saxer, Angelina Graf

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Brikne, 20.7.2017
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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 23.03.2018 22:52
    Highlight Projer ist sicher ein ganz fähiger, ehrgeiziger Leistungsmensch mit sehr viel Wissen etc.

    Was ihm aber doch ziemlich abgeht, ist eine neutrale Haltung als Moderator. Das ist wirklich schade.
    Leutenegger konnte das wahnsinnig gut, obwohl er ganz sicher immer eine persönliche dezidierte Meinung zum Thema gehabt hätte (jetzt ist er immerhin Politiker).

    Projer muss lernen, dass weder das unmöglich designte Studio, noch all die Knöpfchen und Zusatzideen von Belang sind. Zählen tut nur seine Moderation mit den Gästen, der Rest ist uninteressantund überflüssig.
    28 28 Melden
    • JoeyOnewood 24.03.2018 06:38
      Highlight Zeigen Sie mir mal die Ausschnitte, in denen Projer nicht neutral ist. angesehen von den tatsächlich missratenen Sendungen zu Billag und Fale News habe ich in den Sendungen nie eine Tendenz ausmachen können. Er lässt alle ausreden, ist nett und provoziert gleichermassen alle seine Gäste. Diese Keule „keine neutrale Haltung“ ist schnell ausgepackt, ich empfinde es gar nicht so, ich wüsste nicht wann. Gutes Beispiel dazu war die Arena zum Rahmenvertrag mit Blocher und Wermuth. Tendentiös: wo?
      29 16 Melden
    • blaubar 24.03.2018 09:49
      Highlight Die Ganserarena? Die 231 Nobillagarenen sowieso. Es fällt mir einfach immer wieder auf. Gestern war er ok. Ich müsste jetzt ins Archiv gehen und Beispiele aufschreiben (mag ich jetzt grad nicht tun, es gibt aber unzählige) Das Problem ist, dass er einfach zu wenig entspannt und distanziert ist für einen Moderator. Das ist meine Meinung, so wie ich ihn empfinde. Ich hätte lieber weniger Projer und mehr Gäste.
      8 19 Melden
  • E7#9 23.03.2018 20:54
    Highlight Am besten gefiel mir Urs Leuthard. Aber ich finde Projer nicht schlecht. Er leitet die Diskussionen recht souverän, bisweilen etwas selbstdarstellerisch aber nicht unsympathisch. Einzig, und das egal wie man zu Ganser steht, was er mit ihm abgezogen hat fand ich recht daneben. Man lädt nicht jemanden ein eine Plattform zu nutzen, um ihn dann auf selbiger ohne Vorwarnung und akribisch vorbereitet vorzuführen.
    29 16 Melden
  • paterpenn 23.03.2018 20:36
    Highlight Ich mag ihn.
    34 18 Melden
  • Paternoster 23.03.2018 20:30
    Highlight Und auch schön fände ich es, wenn die Arena als so wichtige Plattform im Service Publique, Meinungsbildner/Korrigierer aber auch Einstiegsgefäss in das politische Interesse der Schweiz seine Sendezeit um 20Uhr finden würde. Warum muss ich länger aufbleiben, nur um ein/den Pfeiler des Programms SRF zu sehen.
    Politik und Meinungsaustausch sollte doch wie auch zbsp. "Sternstunde" zu besten Zeiten gezeigt werden.
    Die Wiederholungen sind natürlich recht und gut.
    33 3 Melden
  • Watson=Propagandahuren 23.03.2018 18:59
    Highlight Projer ist bestimmt ein Profi in seinem Job.
    Man kann aber durchaus darüber diskutieren was denn sein Job ist. Echte Information auf Augehöhe oder doch pseudoneutrale Agitation?
    Die Legenden über 24-Stundenarbeitstage und dergleichen kannte ich bisher nur von Politikern.
    23 24 Melden
  • Asparaguss 23.03.2018 18:56
    Highlight Ob gut oder schlecht sei dahingestellt. Mit 4 Kindern braucht es eine gewaltige Organisation. Aus diesem Blickwinkel mein tiefster Respekt. Hab nur 1 Kind und ab und an am Anschlag...
    41 14 Melden
  • Rannen 23.03.2018 18:45
    Highlight Dieser Herr mit seiner Aroganz geht mir schon lange auf den Geischt! Die Arena schaue ich deshalb schon lange nicht mehr! SRF in Reinkultur
    30 95 Melden
    • äti 23.03.2018 19:09
      Highlight ... aha, und weil du nicht schaust bist du im Bilde. Toll.
      55 19 Melden
    • Na 23.03.2018 19:09
      Highlight *Arroganz
      *Geist
      37 15 Melden
    • JoeyOnewood 24.03.2018 06:44
      Highlight Jaja, daher kommen sie, die „arrogantes SRF“ Rufe. Vielleicht sollte man sich einmal fragen, wie denn ein Moderator aufzutreten hat. In einem Löwen-Käfig wie die Arena, in dem eigentlich alle Beteiligten über ein extrem ausgebildetes Selbsbewusstsein verfügen. Muss der Moderator da nicht über ein sehr gesundes Selbstvertrauen verfügen? Kann einem gesundes Selbstvertrauen als Arroganz ausgelegt werden? Selbstverständlich, immer. Kurz gesagt, das ist der Kelch eines Arena-Moderators.
      16 1 Melden
  • Markus Kappeler 23.03.2018 18:40
    Highlight Der Held der Linken.
    26 86 Melden
    • äti 23.03.2018 19:11
      Highlight .. wieso?
      48 16 Melden
    • JoeyOnewood 24.03.2018 06:48
      Highlight Immer wenn jemand, einen wie Projer, der noch nie seine politische Position durchblicken liess (abgesehn von den berufsbedingten Meinungen zu Billag und Fake News, die waren berufsbedingt und nicht ganz souverän), als Linker bezeichent, frage ich mich jedesmal, ob sich der Verfasser bewusst ist, wie weit draussen seine eigene politische Meinung demnach einzuordnen ist. Wenn mitte links ist und rechts die mitte. Wo ist dann rechts?
      20 4 Melden
  • Angelo C. 23.03.2018 18:23
    Highlight Bekundete anfänglich auch Mühe mit Projer, dies vorab deshalb, weil er die Befragten stets mitten in ihren statements forsch und unhöflich unterbrach, dies zumal wenn deren Äusserungen nicht seinem persönlichen Gusto entsprachen.

    Mittlerweile hat sich das aber offensichtlich gebessert und er scheint sich in seiner Moderatenrolle mehr und mehr zurechtgefunden zu haben.

    Und so kann auch ich nun recht gut mit ihm leben, denn er macht seinen Job m.E. recht gut.

    Zudem: Allen Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann 😉!
    56 12 Melden
  • Sir Konterbier 23.03.2018 17:34
    Highlight Projer ist super. Vor allem als Brüssel-Korrespondent war er überragend!
    38 20 Melden
  • inquisitio 23.03.2018 17:30
    Highlight Projer ist seit der Ganser Arena nicht mehr glaubwürdig.
    43 86 Melden
    • Juliet Bravo 23.03.2018 18:28
      Highlight Ganser war schon vor der Projer Arena nicht glaubwürdig. 😉
      91 21 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 23.03.2018 19:03
      Highlight @juliet warum?
      18 22 Melden
    • Benji Spike Bodmer 23.03.2018 20:17
      Highlight Weil jemand, der zum Beispiel bei Ivo Saseks AZK oder für den Kopp-Verlag auftritt, unter anderem damit jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.
      26 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die verwirrte Dame 23.03.2018 16:43
    Highlight Ich bin ein riesen Fan von Projer und finde, dass er seinen Job hervorragend macht.
    124 92 Melden
    • Aussensicht 23.03.2018 19:10
      Highlight Profil-Nomen est Profil-Omen
      16 31 Melden
  • Grigor 23.03.2018 16:26
    Highlight Die Anhänger von Ganser haben anscheinend einen Alert eingestellt um bei Aritkel über Projer gleich reagieren und Blitze verteilen zu können. Oder die User von Watson ändern jedes Mal komplett ihr Verhalten. Normalerweise wird hier diskutiert und nicht "nur" geblitzt.
    88 74 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 23.03.2018 18:05
      Highlight Jetzt stellst du auch schon Verschwörungstheorien auf? ;)
      45 14 Melden
  • Rabbi Jussuf 23.03.2018 15:55
    Highlight «Viele Menschen sind schlicht nicht mehr bereit, andere Meinungen auszuhalten.»

    Genau, beschreibt er sich da selber? Das ist zumindest der Eindruck, den ich oft von ihm habe.
    Nicht nur darum scheint er mir permanent überfordert zu sein.


    Die Arena hat besseres verdient.
    63 176 Melden
    • Schlumpfinchen 23.03.2018 17:33
      Highlight So en Seich was du da schreibst. Ich kann dir aus persönlicher Erfahrung sagen, dass er beide Seiten mit voller Überzeugung vertreten kann. Wenn er dir unausgeglichen rüberkommt, dann würde ich mir, wenn ich du wäre, einmal überlegen, ob das Zitat eher auf dich zutrifft. Du scheinst mir jeweils auch ziemlich in deiner Meinung festgefahren in deinen Kommentaren hier.
      65 16 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.03.2018 19:19
      Highlight Schlumpfinchen
      Deine "persönliche Erfahrung" interessiert hier recht wenig.
      Lesen solltest du auch wieder mal üben. Ich habe nichts von "unausgeglichen" geschrieben.

      Du scheinst ja andere Meinungen auch nicht auszuhalten. Warum sonst musst du ad hominem angreifen?
      10 32 Melden
  • 2sel 23.03.2018 15:33
    Highlight Ich finde Projer ein grossaartigen Arena-Moderator. Seine Gäste könnten sich mehrheitlich eine Scheibe von Ihm abschneiden...
    249 180 Melden
  • Gegu 23.03.2018 15:27
    Highlight Ich schaue die Arena erst wieder seid Preuer Moderator ist. Ich finde Jonas Preuer macht seinen Job sehr gut.
    182 138 Melden
  • Couleur 23.03.2018 15:07
    Highlight Nichts gegen Projer an sich, aber ich finde das Bild, das hier von einem "Erfolgsmenschen" gezeichnet wird verstörend. Formulierungen wie "Sieben Minuten Freizeit pro Tag" oder "immer 1,5 Grad Körpertemperatur vom Betreuungskollaps entfernt" und ähnliche im Text sollen wohl untermauern, dass man in unserer Leistungsgesellschaft am Limit laufen muss (oder mindestens dieses Bild nach aussen darzustellen), um jemand zu sein. Ich habe da eher Mitleid als dass dies Bewunderung bei mir auslöst.
    497 38 Melden
    • P. Saulus 23.03.2018 15:56
      Highlight danke, das hätte ich nicht besser sagen können - ich schliesse mich unbedingt an
      77 11 Melden
    • FrancoL 23.03.2018 16:18
      Highlight Es geht nicht um Mitleid oder Bewunderung, es geht um die nackte Tatsache dass heute "am Limit gehen" zu einer Qualität geworden ist, nicht zuletzt auch vom Sport her abgeleitet. Um jemand zu sein gibt es zwei Blickwinkel: die des Betrachteten und die der Aussenstehenden und wenn man die Aussenstehenden bedienen muss dann zählt diese Qualität des "am Limit gehen" stark. Man kann also selbst auswählen, wo man sich hinstellen will. Ja und für die Mehrheit muss man am Limit laufen um jemand zu sein. Aber das kann man wählen, ob man für die Mehrheit ein JEMAND sein will oder nicht.
      30 26 Melden
    • Raphael Stein 23.03.2018 16:39
      Highlight ...Leistungsgesellschaft am Limit laufen muss

      der ist gut, um jemand zu sein.

      11 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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