Schweiz
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Zum Scherzen aufgelegt: Erich Hess (SVP), Gegner einer transparenteren Parteienfinanzierung.

«Angst und Geld hani kei»: So schlängelte sich Erich Hess durch die Transparenz-«Arena»

Eine Volksinitiative will die Schweizer Parteien verpflichten, ihre Finanzen offenzulegen. In der «Arena» hatten nicht alle Anwesenden gleich viel Lust, über ihre Einkünfte zu sprechen.



Gleich zu Beginn mussten die Gäste in der «Arena» die Hosen runterlassen: Wie viel ihr letzter Wahlkampf gekostet habe, wollte Moderator Jonas Projer von ihnen wissen. Das erste Gebot gab der Aargauer FDP-Mann Thierry Burkart ab: 80'000 Franken. Wobei er die Frage nach den Namen der wichtigsten Spender grosszügig überhörte.

Gesprächiger zeigte sich diesbezüglich Nadine Masshardt, SP-Nationalrätin aus Bern. 25'000 Franken war ihr die Wiederwahl in den Nationalrat nach eigenen Angaben wert. Die grösste Spende – 2000 Franken – habe sie von ihren Eltern erhalten.

«Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig.»

Erich Hess (SVP)

Gar kein Interesse an einem finanziellen Striptease dieser Art zeigte hingegen der Dritte im Bunde, Erich Hess. «Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig», liess der Berner SVP-Nationalrat die Zuschauer wissen. Um sich dann zur Aussage hinreissen zu lassen, 100'000 Franken reichten in einem grossen Kanton wie Bern nicht weit.

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Grund dafür, dass sich die Politiker entgegen der Schweizer Gepflogenheiten vor laufenden Kameras über ihre Ausgaben austauschten, war die Initiative «Für mehr Transparenz in der Politikfinanzierung», die diese Woche von einem überparteilichen Komitee eingereicht worden war. Sie verlangt, dass Parteien ihre Finanzen offenlegen und die Herkunft von Grossspenden über 10'000 Franken deklarieren müssen.

«Es ist eine Tatsache, dass die Schweiz das einzige Land in Europa ist, das keine Transparenzregelung kennt in der Politik.»

Nadine Masshardt (SP)

In einer Demokratie sei es entscheidend, dass die Leute wüssten, wo die grossen Spenden herkommen, argumentierte Masshardt. «Es ist eine Tatsache, dass die Schweiz das einzige Land in Europa ist, das keine Transparenzregelung kennt in der Politik», sagte sie mit Verweis auf die internationalen Organisationen OECD und GRECO, die die Schweiz deswegen seit Jahren scharf kritisieren. Flankiert wurde Masshardt von Otto Hostettler, Co-Präsident des Vereins Lobbywatch.

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«Ich kenne einen erzbürgerlichen Kerli, der mir erzählt hat, dass er bei einer Wahl einen linken Kandidaten unterstützen will.»

Thierry Burkart (FDP)

«Niemand ist an sich gegen mehr Transparenz», versuchte Gegner Thierry Burkart, den Befürwortern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es gehe ihm um den Schutz der Spender, die bei einer Annahme der Initiative zwangsgeoutet würden. «Ich kenne einen erzbürgerlichen Kerli, der mir erzählt hat, dass er bei einer Wahl einen linken Kandidaten unterstützen will.» Diesem «Kollegen aus Baden» wäre es gar nicht recht, wenn jemand davon erführe, so Burkart.

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Bei Migrationsthemen wäre es schwierig, überhaupt an Kampagnengelder zu kommen, ereiferte sich daraufhin Erich Hess. Kaum eine Firma oder eine Privatperson habe ein Interesse daran, solche Vorlagen öffentlich zu unterstützen. Damit landete der Mann mit der Igeli-Frisur einen Treffer, manövrierte sich aber gleichzeitig auch in eine Sackgasse. Denn sein anderes Hauptargument an diesem Abend lautete, dass sich das Volk nicht kaufen lasse von der Politik.

Von Moderator Projer mit dem Widerspruch konfrontiert («Dann spielt ja Geld trotzdem eine Rolle!»), verrannte sich Hess in die Aussage, in Abstimmungskämpfen hätten ja jeweils beide Seiten gleich viel Geld. Wie ein Lausbub, der bei einem Streich erwischt worden war, konnte er sich das Lachen nicht verkneifen, als Projer feststellte, dass diese These nun etwas gar steil geraten sei.

«Ein Ja an der Urne ist teurer als ein Nein.»

Louis Perron, Politologe

Ob Stimmbürger wirklich käuflich sind, erörterte Politikberater Louis Perron am Expertentisch. Ein Ja an der Urne sei teurer als ein Nein, dozierte er gut gelaunt. Denn für ein Nein reiche es, das schwächste Argument der Befürworter zu identifizieren und die ganze Kampagne darauf auszurichten. Die Bürger von einem Ja zu überzeugen, sei ungleich schwieriger.

Geld ist laut Perron nicht der einzige Faktor in Abstimmungskämpfen, «aber ein wichtiger». Wenn eine Seite in einem Abstimmungskampf doppelt so viel Geld zur Verfügung habe wie die andere, sei dies deutlich spürbar. Und in der Schweiz herrsche «ab und zu» ein solch krasses Missverhältnis. Verglichen mit dem europäischen Ausland mute das Schweizer System «schon etwas gspässig» an, so der Politologe weiter. Denn in unseren Nachbarländern herrschten nicht nur strenge Transparenz-Vorschriften. Gleichzeitig seien die Parteien dort auch staatlich finanziert und darum viel weniger auf private Spenden angewiesen.

Genau darauf hatten die Initiativgegner gewartet: Thierry Burkart warnte davor, dass eine staatliche Parteienfinanzierung bei einer Annahme der Initiative unumgänglich wäre, weil die privaten Spenden in dem Fall drastisch zurückgingen. Und Erich Hess sah die Schweiz bereits in der Hand von «faulen» Parteikadern, die «nichts mehr machen fürs Land». Ein solch «kommunistisches System» gelte es abzuwehren.

Die zunehmend ungeduldigeren Einwände Masshardts, dass nichts dergleichen zur Debatte stehe, taten den düsteren Visionen keinen Abbruch. Ohnehin prallten in der Runde kommunikative Welten aufeinander: Während die SP-Frau ihren ersten «Arena»-Auftritt im Angriffsmodus absolvierte, war Hess zum Scherzen aufgelegt und sichtlich entspannt.

«Angst und Geld hani no nie gha.»

Erich Hess (SVP)

Die Pointe des Abends landete er, als Projer die Runde an diesem Freitag, dem 13. zu ihrer abergläubischen Seite befragte. «Angst und Geld hani no nie gha», antwortete Hess in Anlehnung an den Kultspruch des IV-Rentners Yilmaz Z. – und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

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Video: streamable

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Das Original: Mit einem Interview auf TeleZüri erlangte Yilmaz Z. Kultstatus. Video: YouTube/ao1dra

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 15.10.2017 12:45
    Highlight Highlight Es geht einzig um den Schutz der Spender. Ich verstehe, dass der Dorfbeck nicht will, dass man sein Spendenverhalten kennt. Immerhin möchte er keine Kunden verlieren oder gar einem Farbanschlag ausgeliefert sein.
    12 43 Melden
    • plastikbecher 15.10.2017 14:49
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass der Dorfbeck über 10'000 CHF spendet. Ihre Aussage hat also wenig mit der Initiative gemein.
      56 6 Melden
    • Gummibär 15.10.2017 18:41
      Highlight Highlight Schade. Ich wünsche mir einen Dorfbeck, der gutes Brot macht. Ob er die Grünen oder die SVP unterstützt ist mir völlig Wurst.
      Generell gefallen mir Leute, die zu ihrer Meinung stehen.
      38 2 Melden
  • Lowend 14.10.2017 15:56
    Highlight Highlight Ich wäre schon lange dafür, dass alle Parteien die Namen und die Spenden ihrer Geldgeber auf den Webseiten als Banner veröffentlichen und alle Parlamentarier die Logos ihrer Financiers gut sichtbar an der Kleidung tragen.

    Einige Webseiten hätten ein grösseres Banner als das Parteiprogramm und bei einigen Politikern würde das aussehen, wie früher die Ordenwände der russischen Generäle. ;-)
    92 12 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.10.2017 13:47
      Highlight Highlight Stemps: Nur die, die gegen den Staat sind, dürfen sich nicht äussern. Ist wie bei der EU, wenn du nicht dabei bist, hast du nichts zu melden.
      3 12 Melden
  • Pafeld 14.10.2017 14:37
    Highlight Highlight Verblödungs-TV mit Erich Hess... Dass man sich bei der SRG dermassen instrumentalisieren lässt, schockiert mich. Scheinbar darf man nun ungestraft alles blaue vom Himmel herunterlügen, sofern man nur noch ein paar Schenkelklopfer dazu raushaut. Dann doch lieber noch RTL. Das ist wenigstens nicht gebührenfinanziert.
    39 136 Melden
    • amore 14.10.2017 19:44
      Highlight Highlight Es ist eben auch wichtig, dass man die verschiedenen IQ der einzelnen Parlamentarier und Parlamentarierinnen kennen lernen kann.
      53 3 Melden
  • Lowend 14.10.2017 14:12
    Highlight Highlight Wenn man die ganzen Überlegungen liest, wie dieses Gesetz gebrochen werden könnte, wenn es denn käme, zeigt exemplarisch, was für eine kriminelle Energie auf Seiten der Gegner vorhanden ist und dies ist eigentlich schon alleine ein Grund für ein «JA» zu dieser Initiative!
    105 13 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.10.2017 13:54
      Highlight Highlight Stipps: Was ist ein 'Stiftungsvehikel'?
      14 1 Melden
    • JoeyOnewood 16.10.2017 10:16
      Highlight Highlight Stemps, echt jetzt mal: Hat dir die SP als Kleinkind den Nuggi gestohlen??
      13 0 Melden
  • Gustav.s 14.10.2017 14:08
    Highlight Highlight Kultspruch, Ylmaz wer? Den Spruch gabs hier schon vor über 20 Jahren.
    Seit wann wird der jemandem zugeordnet?
    17 56 Melden
    • Pafeld 14.10.2017 14:39
      Highlight Highlight Seit er damals von Ylmaz gebracht wurde?
      55 6 Melden
  • aglio e olio 14.10.2017 13:34
    Highlight Highlight zitat:" «Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig», liess der Berner SVP-Nationalrat die Zuschauer wissen. "
    Als gewählter Volksvertreter ist er m.M.n. dem Volk, den Wählern Rechenschaft schuldig.
    159 8 Melden
  • Burdleferin 14.10.2017 13:22
    Highlight Highlight Klar, es geht um den Schutz der Gönner. Unglaublich, mit welchen Ausreden das Wohl der reichen WählerInnen vorgeschoben wird. Nicht, dass ich Mitleid hätte. Aber das ist sowas von feige.
    66 6 Melden
  • manhunt 14.10.2017 13:06
    Highlight Highlight «Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig.»
    doch erich, bist du verdammt nochmal! nämlich allen stimmbürgern. wir haben ein recht darauf zu erfahren, wessen interessen du vertrittst. zumal der lohn für deine parlamentssitzungen von uns steuerzahlern aufgebracht wird.
    117 6 Melden
  • Radesch 14.10.2017 12:07
    Highlight Highlight Ich sehe echt keinen logischen Grund die Initiative abzulehnen. Klar, dass es mich nicht unbedingt interessieren muss, aber irgendein Journalist kann eventuell mit Spenden geheime Verhandlungen oder ähnliches aufdecken.

    Das wäre doch interessant, wenn man sehen würde "wer mit wem ins Bett steigt". Dabei ist natürlich klar, dass das sowohl von linker wie von rechter Seite passiert.

    Und da unsere Parteien uns repräsentieren sind sie auch Rechenschaft über ihre Einnahmen und Ausgaben schuldig.
    80 79 Melden
  • meglo 14.10.2017 11:35
    Highlight Highlight Hess irrt sich: Als Politiker ist er jemandem Rechenschaft schuldig, nämlich seinen Wählern. Diese würden sich sehr wohl dafür interessieren, wer seinen Wahlkampf mit massgeblichen Mitteln finanziell unterstützt. Ein Minimum an politischer Ethik wäre daher, dass er als Politiker hier Transparenz schafft. Heimliche Geldgeschenke an Politiker riechen für mich nach Korruption, weil Geld nur ganz selten ohne Erwartungen fliesst. Es ist daher auch bezeichnend, dass die heute bestehende Intransparenz vor allem von jenen vehement verteidigt wird, die am meisten davon profitieren.
    140 9 Melden
    • dan2016 14.10.2017 12:00
      Highlight Highlight Hesswähler vermutlich eher nicht
      10 8 Melden
  • Don Sinner 14.10.2017 11:29
    Highlight Highlight "Angst und Geld...". Der unverhohlene Rechtsaussenzynismus in der Maske des geschniegelten Lausbuben. 1. hat der Bursche Geld. 2. Der Spruch fällt auf Kosten eines ausländischen IV-Prügelopfers. Perfekt. Die Stammtischler, die mitgrölen und -grinsen, treten mit Hess nochmal nach. Das tut gut. Auf die Schwächsten. Das macht mich stark. Das gibt mir Genugtuung. Unverhohlen.
    109 19 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.10.2017 12:49
      Highlight Highlight @ Don
      Meine Güte, dieser Spruch war noch das beste an seinem unsäglichen, weitgehend argumentfreien Auftritt. Der Spruch ist kult und darf von jedem benutzt werden.
      15 12 Melden
  • RiZZel 14.10.2017 11:27
    Highlight Highlight Ein Witz. Wenn man sich schämt, für was man abstimmt oder wen man unterstützt, ist das doch Beweis genug, dass man selber nicht an diese Meinung glaubt? Denn, wenn ich für etwas Ja oder Nein stimme, dann bin ich auch überzeugt, dass meine Meinung die Richtige ist, um meine Interessen zu wahren.
    84 8 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 14.10.2017 14:13
      Highlight Highlight Muahahaha! Zeit, in den Spiegel zu schauen, Stemps.
      35 6 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 14.10.2017 16:16
      Highlight Highlight Das tat ich nicht und darauf wollte ich nicht hinaus, Step;-)
      19 3 Melden
    • meglo 14.10.2017 17:47
      Highlight Highlight @Stemps
      Du scheinst etwas im falschen Film zu wandeln. Es geht hier nicht um Toleranz oder Intoleranz linker oder rechter Zeigenossen. Es geht um Transparenz bei Parteispenden. Mach dich mit dem Thema vertraut und gib uns danach doch kund, was du zu diesem Thema wesentliches zu sagen hast. Es würde die Diskussion mit dir entscheidend vereinfachen.
      24 2 Melden
  • who cares? 14.10.2017 11:24
    Highlight Highlight Auf die eine Seite finde ich wichtig zu wissen, welche (vielleicht auch versteckten) Interessen die Parteien vertreten. Das ist bedeutend für den Demokratieprozess, weil man ja seine Vertreter wählen will.
    Auf der anderen Seite sollte man jedoch beachten, dass die politische Ausrichtung, wie auch die Religion oder die sexuelle Orientierung ein Teil der Privatsphäre ist.
    15 31 Melden
    • Hierundjetzt 14.10.2017 12:04
      Highlight Highlight Korrekt. Und wenn Dir Deine Privatsphäre so extrem wichtig ist, dann spende einfach keine 10‘000.-
      33 9 Melden
    • who cares? 14.10.2017 12:39
      Highlight Highlight Andererseits nimmt man mit einer grösseren Spende mehr Einfluss auf eine politische Entscheidung als einem eigentlich zusteht (eine Stimme) und sollte deshalb auch in der Öffentlichkeit hinter dem stehen können.
      Find ich schwierig.
      23 3 Melden
    • meglo 14.10.2017 17:57
      Highlight Highlight @Stemps
      Es sei dir unbenommen, dass du die SP nicht magst. Ich kann mir vorstellen, dass die Partei, der du nahezustehen scheinst, mir auch nicht gefällt. Aber darum gehts nicht. Versuch doch einmal etwas relevantes zum Thema zu sagen und wenn's geht in verständlichen Sätzen. Vielen Dank.
      22 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.10.2017 10:57
    Highlight Highlight Persönlich neige ich ja zu einem Ja, auch wenn ich noch viel optimierungsbedarf sehe und meiner Meinung nach Otto Hostettler viel zu wenig Zeit bekam.
    Auch die Phrasen von Masshardt waren überhaupt nicht überzeugend. "Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten!" ("sic!")
    Diesen Schmaren musste man sich schon von Rechts bei der Debatte um das neue Geheimdienstgesetzt anhören, nun kommt der Satz auch von Links, an Danke.
    Über Hess diesen ungehobelten Gesellen lasse ich micht jetzt nicht aus.
    41 2 Melden
  • Lowend 14.10.2017 10:35
    Highlight Highlight Logisch das ein Lastwagenfahrer der Profipolitiker wurde und nun plötzlich mehrfacher Hauseigentümer ist, die Transparenz wie der Teufel das Weihwasser fürchtet.

    Dieser SVP Profi will dann gleichzeitig, dass IV- und Sozialhilfebezieher jeden Rappen, den sie nebenher verdienen dem Staat melden und notfalls streng gebüsst werden, sollten sie auch nur ein kleines Geschenk in ihrer Deklaration vergessen.

    Verlogener geht es kaum, aber auch das ist typisch SVP. Auf die schwachen Leute prügelt man ein und politisiert dann für die Reichen und die eigene Tasche auf den Leichen der Verprügelten!
    107 152 Melden
    • Lowend 14.10.2017 13:56
      Highlight Highlight And what about blablabla....

      Aber hier geht es aber um Hess und nicht um diese alten Kamellen, die im übrigen alle transparent abgearbeitet wurden.

      Und im übrigen ist diese Initiative breit abgestützt und keine Sache der SP und da fällt einfach auf, dass die SVP total am Volk vorbei und lieber für das Grosskapital politisiert. Fragt sich einfach, was sie zu verstecken haben?

      Man kann ja nicht ausschliessen, dass nicht fremde Mächte die SVP finanzieren. damit sie die Schweiz destabilisiert, oder wer garantiert mir, dass nicht Drogengelder fliessen, damit ja keine Legalisierung kommt?
      34 66 Melden
    • Lowend 14.10.2017 15:31
      Highlight Highlight Polemik ersetzt keine Logik, aber Logik ist ja bei den Rechten eh verpönt.

      Daher hier Logik für Dummies:

      Da Sie diese uralten Geschichten kennen, ist deren Aufarbeitung transparent erfolgt.

      Da kein Mensch weiss, wie Hess plötzlich zu seinem kleinen Vermögen kommt, ist dies intransparent.

      Was sagen Sie übrigens zu dem Umstand, dass laut SVP arme Bürger über jeden Rappen Rechenschaft ablegen müssen, während Reiche sogar Beträge über 10'000.- verschleiern dürfen? Finden Sie das logisch und gerecht?
      36 56 Melden
    • Lowend 14.10.2017 16:58
      Highlight Highlight Whow! Da wird aber von den Blitzdrückerbrigaden massiv geblitzt, oder sonst scheine ich ja sehr prominent zu sein, dass hunderte Wutbürger nur meinen Beitrag bewerten? ;-)

      Anscheinend finden die es gut, dass die SVP auf die Armen einprügelt und die Reichen schützt?

      Echt entlarvend!
      26 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 14.10.2017 10:33
    Highlight Highlight Frage :

    Dürfte Christoph Blocher den Nationalräten der SVP pro Session mit 9900.- unter die Arme greifen, damit sie Büromaterial kaufen können ? Verbunden mit der Bitte, das Geld der Partei zu spenden, falls man keine Büroklammern benötigt.
    Bei Bedarf kann man noch die Regionenleiter mit 9900.- unterstützen. Ist beliebig ausbaubar.
    Meiner Meinung nach, spricht gesetzlich nichts dagegen.
    6 12 Melden
    • Hierundjetzt 14.10.2017 12:10
      Highlight Highlight Klar möglich. Oder ich gebs Dir 20‘000 bar auf die Hand. Oder Du stellst extra eine zu hohe Rechnung als „Berater“.

      Bescheissen kann man jedes System. Aber um das gehts nicht. Es geht darum dass 90% der ansonsten ehrlichen Politiker auch bei den Finanzen transparent sind.
      24 1 Melden
  • Ökonometriker 14.10.2017 10:28
    Highlight Highlight Für mich wirft diese Initiative gewisse Fragen auf:
    1) Wie verhindert man, dass Spenden dann einfach über Vereine umgeleitet werden (e.g. X spendet an Stiftung Y, Y spendet an AUNS, AUNS spendet dann an SVP)?
    2) Wie verhindert man, dass die Nachbarn und Freunde erfahren wo man spendet? Gerade in einem Dorf gibt's sonst schnell böses Blut...
    3) Wie stellt man sicher, dass politische Randthemen trotzdem noch diskutiert werden können? Via Vereine?

    Aus all diesen Gründen haben wir ja auch das Stimm- und Wahlgeheimnis... sollte man das dann im Rahmen der Transparenz nicht auch aufheben?
    28 62 Melden
    • rauchzeichen 14.10.2017 10:50
      Highlight Highlight 1. auch diese prozesse müssten transparent sein. egal von wem eine partei geld kriegt, ich will es als stimmbürger wissen.

      2. och, können die armen dörfler nicht zu ihrer meinung stehen weil sonst der müller und der meier wütend sind? gewinnt die angst vor emotionaler reaktion über den rationalen denkprozess? das wäre echt traurig.

      3. ich kann diskutieren mit wem und über was ich will. verstehe die frage nicht.

      4. absolut.
      41 7 Melden
    • Urs457 14.10.2017 10:51
      Highlight Highlight Die Initiative will, dass Spenden erst ab 10'000 Franken offengelegt werden müssen! Ich persönlich finde diesen Wert massiv zu hoch und sehe diese Grenze eher schon bei 1000 Franken.
      38 6 Melden
    • alessandro 14.10.2017 11:23
      Highlight Highlight Wegen potentiellen "bösen" Blutes in einem Dörfchen die gesamte Parteifinanzierung verschleiert lassen?
      Vielleicht einfach mal zu seiner Spende stehen?
      34 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chris Olive 14.10.2017 10:11
    Highlight Highlight Wenn ich bedenke wie vielen Menschen man mit diesen Partei-Spenden helfen könnte, anstatt sie in Hass-Plakate zu investieren...
    94 27 Melden
    • Roterriese 14.10.2017 11:03
      Highlight Highlight Hass, das Unwort des Jahres 2017
      6 45 Melden
    • Valon Behrami 14.10.2017 12:13
      Highlight Highlight roterriese:
      Damit musst du nicht richtig auf den Kommentar von Chris Olive eingehen. Das zeigt aber eben, dass die Argumente fehlen.
      17 5 Melden
    • Fabio74 14.10.2017 12:47
      Highlight Highlight @riese: Nein Hass ist traurige Realität geworden seit Blocher seinen Rachefeldzug gestartet hat
      26 7 Melden
  • Echo der Zeit 14.10.2017 10:10
    Highlight Highlight "Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig" Diese Aussage Passt , so was zu einem Svp Politiker. An denn eigenen Wähler wohl am Wenigsten - deren Politik ist alleine nach dem Geldadel ausgerichtet.
    96 23 Melden
  • Posersalami 14.10.2017 10:04
    Highlight Highlight Die Initiative geht in die richtige Richrung. Aber wieso erst ab 10000.-? Ich will jeden Rappen machvollziehen können! Ich will auch wissen, wo und wer die Politiker sonst noch bezahlt und welche Sachleistungen sie bekommen. Wer bezahlt, der befiehlt. So ist das auch in der Politik.
    54 28 Melden
  • derEchteElch 14.10.2017 09:50
    Highlight Highlight Nadine Masshardt (SP) sagte gestern in der Arena als Befürworterin wortwörtlich:

    „wer nüt z’verstecke het, het nüt z’befürchte“

    Dieses Argument wurde bei der NDG Abstimmung keineswegs akzeptiert und ich weiss noch, wie sehr die Linke gegen einen transparenten Bürger sturm lief.

    Das Zitat hat Masshardt mehrfach wiederholt, ging aber immer im Geschrei unter, ihr könnt gerne nachsehen..
    43 73 Melden
    • Me, my shelf and I 14.10.2017 10:27
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um die Angst vor vermeindtlich willkürlicher Überwachung, sondern um die Offenlegung von Parteifinanzierung, einem Schritt der Zustände wie in Deutschland zukünftig vermeiden sollte!
      69 14 Melden
    • derEchteElch 14.10.2017 10:43
      Highlight Highlight Und trotzdemhag auch HIER jeder Bürger das Recht, snonymzu bleiben, unabhängig davon, was und wie viel er spendet.

      Beim NDG bist du mir und allen anderen gegenüber immer noch der genau gleiche gleich anymome Typ wie vorher auch..
      7 45 Melden
    • meglo 14.10.2017 11:21
      Highlight Highlight Wenn 'dem Elch' jeweils die Argument ausgehen, röhrt er wie üblich gegen die Linken. Das Bedürfnis nach Transparenz bei der Finanzierung von Parteien und das berechtigte Bedürfnis des Bürgers nach Schutz vor Bespitzelung durch den Staat sind doch zwei völlig 'verschiedene Stiefel'. Es ist doch nur ethisch korrekt, wenn ein Politiker offenlegen muss, wer ihn massgeblich finanziert. Nur mit finanziell offenen Karten so ist doch echte Demokratie möglich.
      42 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 14.10.2017 09:50
    Highlight Highlight "Beisse nicht in die Hand, die dich füttert" oder "wes Brot ich ess, des Lied ich pfeif"........
    Schon längstens ist bei der Parteienfinanzierung in der Schweiz Transparanz nötig, so wie das schon lange in allen kultivierten Staaten ist.
    89 9 Melden
    • rodolofo 14.10.2017 11:43
      Highlight Highlight Die Schweiz auf Augenhöhe mit dem Kosowo, oder mit dem Kongo...
      Das wird unsere Brüder und Schwestern aus dem Balkan und aus Afrika sicher freuen!
      Es ist doch im Grunde immer und überall das Selbe! Bei uns wird einfach etwas feiner und kultivierter miteinander umgegangen, als draussen in der Provinz, wo die Oligarchen und Landlords mit ihren Privatarmeen und Schlägertrupps das Sagen haben!
      Denn hier befinden wir uns in den glänzend sauber geputzten Wandelhallen der "Westlichen Demokratie und Freiheit"...
      Ich könnt gleich kotzen auf diesen glänzend sauber geputzten Boden aus Marmor!
      24 4 Melden
  • rodolofo 14.10.2017 09:48
    Highlight Highlight Ich fasse zusammen:
    Wer nichts zu verbergen hat, weil da nicht viel Geld zu finden ist, ist für Offenlegung und Transparenz.
    Wer sehr viel zu verbergen hat, weil da finanzkräftige Lobbies sehr viel Geld investieren, ist gegen Offenheit und Transparenz in Sachen Parteispenden.
    Nebst dieser Geld-Problematik stört mich an Wahlen und Abstimmungen folgendes:
    Der Zwang, mit spektakulären und schockierenden Aktionen und Statements aufzufallen, damit die Medien über einen berichten. Die Inhalte werden vom Spektakel verdrängt.
    Musterbeispiele: Donald Trump, Wahlen in Österreich.
    66 8 Melden
  • AskLee 14.10.2017 09:47
    Highlight Highlight Und jetzt bitte das Argument "ich han ja nüt z Verberge" bringen... oh sorry falsche Abstimmung.
    18 32 Melden
    • alessandro 14.10.2017 11:28
      Highlight Highlight Es geht nur um die Finanzierung, nicht in Bezug aufs Privatleben. Ist dieser Unterschied so schwierig zu verstehen?
      33 3 Melden
    • AskLee 14.10.2017 13:15
      Highlight Highlight Präzisiere
      "die Partei hat ja nichts zu verbergen"
      4 4 Melden
  • infomann 14.10.2017 09:42
    Highlight Highlight Auf die wirklich wichtigen Fragen gab es in der Arena keine Antwort, nur peinliche Ausreden.
    Interessant wäre gewesen wieviele buttert die Autolobby, Öllobby, Pharmalobby, Krankenkassenlobby, usw in die Parteien.Das sind bestimmt nicht nur eine Million sonder dutzende wenn nicht hunderte von Millionen.
    62 3 Melden
  • Chääschueche 14.10.2017 09:30
    Highlight Highlight Das lustige: Das bringt nicht viel.... der Hauptsponsor der rechten ist und bleibt Herr Blocher. Und das ist allgemein bekannt. ;)

    Vielleicht schadet es dann sogar eher den linken die ja nicht unbedingt einen Milliardär im Rücken haben.
    16 32 Melden
  • Chääschueche 14.10.2017 09:27
    Highlight Highlight Ich werde nein stimmen...

    Ich bin zwar auch für mehr transparenz aber schlussendlich stimme ich so ab wie ICH das will und da spielt es mir keine Rolle wer der Partei nun Geld spendet.

    18 79 Melden
    • FrancoL 14.10.2017 10:29
      Highlight Highlight Sie wollen also keine Trasparenz, Sie wollen nicht wissen wer wen beeinflusst?
      Naja dann hat das Beeinflussen bei Ihnen bestens gewirkt. Willkommen in der gefakten Freiheit.
      64 10 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 14.10.2017 10:51
      Highlight Highlight Ich stimm trotz JA zur Transparenz auch noch immer selbst ab ^.^
      Der Unterschied ist wohl, dass ich wissen will, welche finanzielle Mächte hinter welchen Personen/Parteien steht.
      52 4 Melden
  • amore 14.10.2017 09:23
    Highlight Highlight In einer demokratischen Gesellschaft werden die Meinungen offen und transparent ausgetauscht. Dabei hat neutrales Geld nichts zu suchen. Oder aber man weiss, woher es kommt.
    34 3 Melden
  • walsi 14.10.2017 09:17
    Highlight Highlight "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" Gilt in der Politik genau so wie in anderen Lebenssituationen. Zu glauben Jemand spendet einer Partei hohe Beträge für Wahlen und Abstimmungen ohne eigenen Interesse ist naiv. Das ist wie wenn jemand sagt: "Ich lasse mich von Werbung nicht beeinflussen!" Wenn Werbung keinen Einfluss hätte würden die Firmen nicht Milliarden dafür ausgeben.
    53 3 Melden
  • Grundi72 14.10.2017 09:12
    Highlight Highlight Unnötige Initiative. Einmal mehr ist purer Neid der Antrieb.

    Wenn jenand mehr hat als der Linke, ist es nicht das Ziel des Linken auch so viel zu tun um auch so viel zu haben. Die Logik des Linken: Ich muss dem anderen etwas wegnehmen damit wir gleich wenig haben. So ging schon jedes sozialistische System den Bach runter. Zum Glück! Es habens nur noch nicht alle gecheckt...
    19 95 Melden
    • béast 14.10.2017 10:58
      Highlight Highlight es geht nicht um die geldfluss-umleitung, sondern um geldfluss-sichtbarkeit. aber klar: leute, bei denen das 'tun/spenden' nicht dem 'sagen' entspricht, die haben dann ev. ein problem.
      45 5 Melden
    • Sapere Aude 14.10.2017 11:24
      Highlight Highlight Dieses ewige Neidargument, welches bei jeder Vorlage aus linken Kreisen kommt, ist langsam langweilig. Hast du noch irgend etwas konstruktives beizutragen oder betrachtest du die Sache wie immer durch die ideologische Brille? Denn wieder einmal hast du den Kern der Sache nicht begriffen. Es geht nicht darum jemanden etwas wegzunehmen. Es geht alleine darum, dass ich als Bürger ab einem bestimmten Betrag weiss, woher Parteien oder Politiker ihre Spenden erhalten. Denn mit Geld ist immer auch eine gewisse Erwartungshaltung des Spenders verbunden, diese Info ist also für mich als Wähler relevant.
      36 3 Melden
    • alessandro 14.10.2017 11:34
      Highlight Highlight Lasst alles verschleiert, aber bitte dann nicht stolz auf die Demokratie sein. Wenn das Volk nicht weiss wer für was zahlt, dann ist man im Demokratie-Ranking leider höchstens Mittelfeld.
      24 2 Melden
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  • meglo 14.10.2017 09:09
    Highlight Highlight Unser System hat ein Gschmäckle nach Korruption. Was um Himmels Willen ist denn gegen Transparenz bei Parteispenden einzuwenden. Offenbar haben viele Parlamentarier etwas zu verbergen.
    71 6 Melden
  • N. Y. P. D. 14.10.2017 08:27
    Highlight Highlight Sehr guter Bericht.

    Erich Hess (SVP) Dieser selbstverliebte Hess mit der hübschen Igelifrisur und mit seinem alles übertönenden Sprachorgan werde ich mir kein zweites Mal antun. Dieses Phrasendreschen hält ja keiner aus.

    Kann hier bitte einer schreiben, was diesen Hess auszeichnet. Ich finde ihn unfassbar langweilig. Weder originell noch ist es in irgendeiner Weise interessant ihm zuzuhören.
    58 13 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 14.10.2017 10:56
      Highlight Highlight Das Einzige was mich zum Thema Hess erheitert:

      Play Icon
      27 3 Melden
    • rauchzeichen 14.10.2017 10:59
      Highlight Highlight er hat ne menge geld in den wahlkampf gesteckt. das zeichnet ihn aus. kapitalistisch gesehen die auszeichnung schlecht hin. er hat geld, er muss richtig was drauf haben. ein weiterer grund für ein ja.
      31 4 Melden
    • alessandro 14.10.2017 11:39
      Highlight Highlight Hess bedient die von latentem Rassismus umgarnten Wutbürger. Es fehlt ihm leider einfach an Intellekt um die komplizierteren Sachverhalte zu begreifen und selber zu denken. Aber das wollen weder jene die ihn wählen, noch jene die ihm befehlen was zu stimmen. Ferngesteuerter Parteisoldat, bei dem das Volk echt noch zu dumm war und ihn gewählt hat.
      Eine Untergrabung der Demokratie par excellence, aber leider noch plebiszitär legitimiert.
      Kommt mir manchmal vor wie die Kälber die den Schlächter noch selber wählen.
      28 2 Melden
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  • kettcar #lina4weindoch 14.10.2017 08:15
    Highlight Highlight Nicht so schwierig zu erraten, wer Hauptsponsor von Hess ist...
    User Image
    125 18 Melden
  • Yolo 14.10.2017 07:58
    Highlight Highlight Ich will wissen, welche Firma/Spender meine gewählte Partei unterstützt und welche Absichten hinter den Vorstössen stecken. Die Politiker sind ihren Wählern verpflichtet und nicht deren Geldgebern.
    196 15 Melden
    • rauchzeichen 14.10.2017 11:03
      Highlight Highlight solange du nicht svp-wähler bist, stimmt dein letzter satz. aber in dieser partei läuft das anders. hess: ich bin niemandem verpflichtet...
      27 3 Melden
  • adi37 14.10.2017 07:45
    Highlight Highlight Typisch, Neidgesellschaft der SP. Statt mit guter Politik und guten, akzeptablen Argumenten fürs Volk, werden die erfolgreichen Parteien mit fast allen Mitteln bekämpft. Sinnlos Energie verschleudern, die wichtigeren Themen nützen würde. Es hat sich x-fach erwiesen, dass die StimmbürgerInnen nicht käuflich sind! Ebenso hat sich erwiesen, dass viele Spender, (auch grosse), partei-ungebunden sind! Wenn die SP "angeblich" nur sauberes Geld (wers glaubt) annimmt, ist das ihr Problem! Annahme der Initiative wäre der Anfang der Staatsfinanzierung und Beschränkung unserer direkten Demokratie!
    56 264 Melden
    • Hierundjetzt 14.10.2017 08:49
      Highlight Highlight Tja, dummerweise kommt die Initiative nicht nur von der SP sondern von mehreren anderen auch noch.

      Zudem: wer einfach mal so 10‘000.- (und erst ab da greift die Initiatve) der verfolgt handfeste persönliche Ziele.

      Nein, niemand gibt 20 oder 30‘000 einfach so!

      Und genau diese lustigen will ich per Namen kennen.

      Was aber sicher wäre, wir müsste nicht mehr so häufig über sinnlose SVP Initiativen abstimmen...
      81 8 Melden
    • rönsger 14.10.2017 08:54
      Highlight Highlight @adi37: Darf ich aus deiner Antwort triefende Ironie herauslesen, oder meinst du es ernst? Sooderso: Die grösste Partei, die SVP, hat mit Christoph B. einen Hauptsponsor. Parteiunabhängig? Der neue Bundesrat, Ignazio Cassis, hat sich vor seiner Wahl von den Krankenkassen füttern lassen. Hat er jeweils unabhängig entschieden? Beispiele aus den Bereichen Banken, Energie, Versicherung, Verkehr, Bau etc. schliessen sich nahtlos daran an. Drum: "Unabhängigkeit" ist ein, nicht einmal guter, Witz; und wer noch an die direkte Demokratie glaubt, verdient einen Martullo: "You are a dreamer!"
      57 4 Melden
    • meglo 14.10.2017 09:01
      Highlight Highlight Bitte liefere doch einmal Fakten an Stelle von Behauptungen.
      29 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 14.10.2017 06:58
    Highlight Highlight Die Transparent-Initiative schafft eine Scheintransparenz. Das entscheidende im Wahlkampf sind nicht die erwähnten Geldbeträge. Viel mehr kommt zusammen durch die unentgeltliche Unterstützung zahlreicher Wahlkampfhelder. Wenn einer 50 Stunden aufwendt, um bei einem Wahlkampf mitzuhelfen, dann müsste das auch als 5000 CHF Spende erfasst werden. Die Initiative hat hier einen blinden Fleck. Generell scheint mir die Linke ihre Niederlagen etwas zu oft mit Parteifinanzen erklären zu wollen, anstatt sich zu überlegen, ob sie möglicherweise einfach nicht recht haben.
    43 173 Melden
    • EvilBetty 14.10.2017 08:57
      Highlight Highlight Genau... 5'000 Stutz pro ca. Woche sind ja auch ein absolut durchschnittlicher Lohn in der Schweiz 🙄
      53 8 Melden
    • Valon Behrami 14.10.2017 09:16
      Highlight Highlight Wegen dieses "angeblich blinden Flecks" soll die Initiative nicht gut sein? Warum bist du für Geheimniskrämerei?
      51 6 Melden
    • FrancoL 14.10.2017 09:33
      Highlight Highlight Wenn das so ist dann sollten die Parteien erst recht ein Interresse an der Offenlegung haben. Diese würde doch eindrücklich zeigen, wie gut die einzelne Partei in der Gesellschft eingebunden ist und tatkräftig gestützt wird. Spricht doch für eine Offenlegung.
      39 5 Melden
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  • San_Fernando 14.10.2017 04:38
    Highlight Highlight Wenn diese Initiative nicht angenommen wird, dann verstehe ich die Welt nicht mehr...
    161 32 Melden
  • Alnothur 14.10.2017 03:38
    Highlight Highlight Staatliche Parteienfinanzierung à la BRD würde gerade noch fehlen...

    Vielleicht sollten wir ja auch noch gleich das Abstimmungsgeheimnis abschaffen?
    32 136 Melden
    • meglo 14.10.2017 09:04
      Highlight Highlight Typisch diese absurde Argumentation. So etwas fällt einem nur ein, wenn man keine echten Argumente hat.
      48 8 Melden
    • Beggride 14.10.2017 09:19
      Highlight Highlight Immer diese Fantasiefolgen, die gar nichts mit der aktuellen Sachlage zu tun haben und vermutlich nie ejntreten werden... Aber hauptsache die Gegenpartei hat ein Kontra-Argument
      39 7 Melden
    • Nuka Cola 14.10.2017 09:55
      Highlight Highlight [Überspitzt]

      Wieso eigentlich nicht, wer seinen Entschluss sauber und korrekt gefallen hat, der kann ja sicherlich auch nachher noch dahinter stehen.

      Dann würde mal sehen, welche Generation hier in der Schweiz den puren Rassismus verinnerlicht.

      Denn die Schweiz ist bei weitem nicht so weit wie man denkt. Letztens mit einer alten Frau (76) im Zug über Organspende gesprochen "mini Irgan derf den keine vo dene dreckige Usländer kriege, au kein Papierlieschwitzer", sie zeigte mir dann noch ihre Patientenverfügung, wo sie dies in nicht weniger rassistischer Art festgelegt hatte.
      33 8 Melden
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  • Miikee 14.10.2017 03:23
    Highlight Highlight Der Hess, einer der peinlichsten Politiker den wir in der Schweiz haben. Kann mir nicht erklären wie den jemand Wählen konnte. Da muss viel Geld im Spiel sein.
    180 37 Melden
    • Roterriese 14.10.2017 08:36
      Highlight Highlight Schon mal was von Sibel Arslan gehört, oder Cédric Wermuth?
      16 50 Melden
    • Chääschueche 14.10.2017 09:24
      Highlight Highlight Beweise für die Behauptung?
      10 35 Melden
    • meglo 14.10.2017 11:48
      Highlight Highlight Immer diese kindische Pausenhof Argumentation. Gehen die Argumente aus, wird als Ablenkungsmanöver einfach behauptet, dass es die Anderen ja auch tun. Selbst wenn es so wäre, wäre dies kein Argument gegen Transparenz. Im Gegenteil, es wäre dann erst recht nötig mehr Transparenz zu schaffen.
      18 3 Melden
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