Schweiz
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Moderator Jonas Projer mit Bio-Bäuerin Ulrike Minkner im Prüfstand.   bild: screenshot srf arena

Projer nimmt die Bauern in Schwitzkasten: So lief die  «Arena» zur Ernährungssouveränität

Die erste SRF-«Arena» nach der Sommerpause startet mit einem Paukenschlag. Während die Gegner der Initiative für Ernährungssouveränität diese als «brutal asozial» bezeichnen, reist Moderator Jonas Projer mit den Befürwortern zurück in vergangene sozialistische Zeiten.



Mehr Lebensmittel aus der Schweiz, mehr Bauern, eine ökologischere und sozialere Produktion und keine Gentechnik: Das fordert die Initiative für Ernährungssouveränität. Das klingt auf den ersten Blick wie Musik in den Ohren der Bauern. Für einmal ist das Lager der Landwirte aber tief gespalten.

Initiative für Ernährungssouveränität 

Die Initiative «Für Ernährungssouveränität» der Bauerngewerkschaft Uniterre will, dass die Schweizer Bevölkerung künftig «überwiegend» mit einheimischen Lebensmitteln versorgt wird. Der Staat soll dafür sorgen, dass die Zahl der Beschäftigten in der Schweizer Landwirtschaft steigt. Exportsubventionen müssten verboten und die Zölle auf Importprodukte angehoben werden. Weiter will die Initiative ein generelles Gentech-Verbot in der Verfassung verankern. Die Initiative soll laut den Befürwortern der Bevölkerung eine Versorgung mit gesunden und ökologischen Lebensmitteln garantieren.

«Diese Initiative macht einen Schritt zurück in die Planwirtschaft», stellt Bundesrat Schneider-Ammann ganz zu Beginn der Sendung im Einzelgespräch mit Moderator Jonas Projer fest. Der Landwirt werde aus seiner unternehmerischer Verantwortung genommen und der Wettbewerb würde stark leiden, kritisiert Schneider-Ammann. Er hofft dabei auf Unterstützung aus dem Lager der SVP. Die Partei hat sich bislang noch nicht mit einer Parole öffentliche geäussert. Laut Projer war es sogar ausgesprochen schwierig, einen SVP-Vertreter in die Diskussionsrunde einzuladen. «Wir haben bei rund 15 nationalen SVP-Politikern nachgefragt. Alle haben abgesagt», so Projer.

Gefunden hat der Moderator schlussendlich doch noch jemanden: Martin Schuler, SVP-Politiker aus Zug und Landwirt, ist gegen die Initiative für Ernährungssouveränität – als einziger Bauer in der «Arena»-Runde. Er kriege Hühnerhaut beim Lesen des Initiativtexts, so Schuler. «Wir schaffen uns damit einen goldenen Käfig. Es gibt so viele innovative Bauern, aber all die guten Ideen würden durch die Paragraphen dieser Initiative abgewürgt», warnt Schuler.

Vehement widerspricht ihm Berufskollege Rudi Berli, Mitglied im Initiativkomitee. «Das Durchschnittseinkommen der Schweizer Bauern liegt unter 4'000 Franken – und das für eine 60 Stundenwoche», so Berli. Es sei höchste Zeit, den Bauern unter die Arme zu greifen und für eine nachhaltige und faire Landwirtschaft zu sorgen.

Hinter den Bauern steht auch FDP-Nationalrätin Christa Markwalder, wie sie betont. Die Initiative ziele jedoch komplett am Ziel vorbei. «Diese Initiative ist brutal asozial. Denn sie führt zu steigenden Lebensmittelpreisen und diese schaden als allererstes Familien mit tiefem Einkommen», so Markwalder.

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«Angstmacherei» sei das, schaltet sich Ulrike Minkner ein, Bio-Bäuerin und Vize-Präsidentin der Allianz für Ernährungssouveränität: «Hier wird Politik mit dem unsicheren Blick in die Glaskugel gemacht. Keine Studie zeigt, dass die Preise tatsächlich steigen werden.»

Rückendeckung erhält Minkner von SP-Nationalrat Fabian Molina. Dieser wendet sich an Nationalratsgspändli Markwalder. «Was wirklich asozial ist, dass sich viele Leute bereits heute kein gutes und faires Essen leisten können. Das Qualitätsniveau der Lebensmittel muss gehoben werden – genau das will die Initiative.»

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Projer, der in der hitzigen Diskussion beinahe Mühe hat, sich Gehör zu verschaffen, bittet darauf Bio-Bäuerin Minkner in den Prüfstand und konfrontiert sie unter Publikumsgelächter prompt mit dem Wappen der Sowjetunion. «Die Preise, die Anzahl Beschäftigte und die Löhne soll der Staat regeln. Sagen Sie doch offen, dass es sich bei ihrer Initiative um eine sozialistische handelt.» Minkner lässt die Provokation kalt. Müde lächelnd entgegnet sie, dass die Initiative keinesfalls eine sozialistische sei. Es gehe bei der Landwirtschaft einzig darum, dass der Bund endlich seine Verantwortung übernehme. «So wie er auch Energie, Verkehr und Bildung unterstützt, soll der Bund seine schützende Hand über die Bauern legen», kontert Minkner.

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Bundesrat Schneider-Ammann mag seine schützende Hand jedoch nicht ausstrecken. Ihm graue es davor, jeden Tag einen fairen Preis in der Landwirtschaft festlegen zu müssen. «Das wäre enorm kostenintensiv», so Schneider-Ammann. Hinzu kommt laut Bund ein weiteres Problem: Die Initiative bevorzugt regionalen Handel und verlangt Zölle auf landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Ausland. Laut Bundesrat verstösst die Schweiz damit gegen verschiedene internationale Abkommen. Diese müssten neu verhandelt werden.

Zum Schluss der Sendung folgt das stets hitzig debattierte Thema Gentechnik. Denn die Initianten begnügen sich nicht mit dem derzeit noch gültigen Moratorium, sondern fordern ein auf Verfassungsebene festgeschriebenes Verbot. Doch dieses Mal dreht Bauer Berli den Spiess um. «Pflanzliches und tierisches Erbmaterial darf nicht privatisiert werden. Das ist ein Gemeingut. Und die Gentechnik will genau das, und genau dann, meine Damen und Herren, befinden wir wieder uns direkt in der Sowjetunion.»

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Das eigene Erbgut verändern und schauen, was passiert?

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Video: www.explain-it.ch

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147Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 26.08.2018 23:22
    Highlight Highlight Gesunde Umwelt und gesunde Nahrungsmittel sind die Grundlage eines guten Lebens für alle! Wer dagegen ist, schadet sich selber. Habe absolut keinen Bock mehr, mich zugunsten der Lobby der industriell orientierten Landwirtschafts- und der ebenso rücksichtsloen Pharma-Lobby krank zu fressen! Fair food JA!
    7 4 Melden
  • Patoux 26.08.2018 16:57
    Highlight Highlight Ein sehr guter Freund von mir ist Bergbauer. Nun wurde er 65 Jahre alt und hat somit keinerlei Subventionen mehr. Er musste seine paar Kühe verkaufen. Nun lebt er mit seiner Frau zusammen mit einem Einkommen von CHF 3500.-- im Monat für beide. Eine Schande!
    6 3 Melden
    • Die Redaktion 26.08.2018 23:31
      Highlight Highlight @Patoux

      Und genau deswegen sollten die Produkte doch vom Konsumenten fair bezahlt werden, dann könnte man alle Subventionen streichen.
      3 2 Melden
    • JackMac 27.08.2018 16:46
      Highlight Highlight Wenn dem Bergbauern der Hof gehört und er zudem noch immer etwas zur Selbstversorgung beiträgt, wird 3‘500 im Monat wohl reichen.
      Zehntausende Büetzer ohne Wohneigentum müssen es auch können.
      Was nicht heisst, dass es richtig ist, mit 3‘500 auskommen zu müssen im Alter.
      2 2 Melden
  • Beat Galli 26.08.2018 15:47
    Highlight Highlight Ich bin nicht für und auch boch nicht gegen diese Initiative. Aber mich stört die Aussage von der FDP das wieder die ärmsten unter den Lebensmittelpreisen leiden würden.
    Diese ärmsten sind arm, weil das Einkommen nicht stimmt. Und da sind die Lebensmittelpreise aufs ganze gesehen ein echt vernachlässigbaren Anteil, nach Wohnen, Krankenversicherung, Mobilität....
    Aber so falsch ist die momentane Politik!
    13 0 Melden
  • DanielaK 26.08.2018 12:50
    Highlight Highlight Ich bin gespannt auf die Unterlagen...
    Ich bin sehr froh darüber, wenn Qualität und Regionalität wieder mehr zählt, kenne aber das Problem mit dem fehlenden Haushaltungsgeld besser als mir lieb ist. Im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, dass es gehen soll, dieses Problem staatlich anzugehen und nicht eben gerade die Haushalte mit kleinen( wirklich kleinen) Einkommen büssen müssen. Ich glaube, hier muss v.a. das Bewusstsein der Menschen das Angebot beeinflussen.
    5 0 Melden
  • Schneider Alex 26.08.2018 06:42
    Highlight Highlight Bei der Umsetzung der Ernährungssouveränitäts-Initiative haben wir einen grossen Spielraum, wie die Umsetzung angenommener Verfassungsartikel in der Vergangenheit immer wieder zeigte. Hier den Teufel an die Wand zu malen ist völlig übertrieben. Wenn ein Land in der Lage ist, in diesem Bereich eine Vorbildrolle einzunehmen, so ist es die reiche Schweiz. Oder wollen wir bei allem und jedem warten, bis die UNO, die EU oder die USA einen richtungsweisenden Entscheid fällt, an den sich alle halten müssen? Jemand muss vorangehen. Da sind nun mal die reichen Länder gefordert.
    9 4 Melden
  • Die Redaktion 25.08.2018 23:41
    Highlight Highlight Die Filme aus den Tierfabriken sollten allen bekannt sein. Hier deshalb wie unser "Fabrik"-Gemüse hergestellt wird:
    Play Icon
    6 0 Melden
  • MSpeaker 25.08.2018 19:16
    Highlight Highlight Ich bin zwar kein Bauer, kenne aber etliche ziemlich gut. Zumindest im Appenzellerland verdient kaum ein Bauer unter 4000 netto.
    Ich denke bei dem Durchschnittseinkommen fehlen viele Zustüpfe.
    17 2 Melden
    • MSpeaker 25.08.2018 20:05
      Highlight Highlight Habe selbst etwas recherchiert. Der Durchschnittswert scheint in etwa zu stimmen, aber nur da fast 50% der Betriebe nur Teilzeit bauern sind die nur 40-60% auf dem Bauernhof arbeiten und dann oft nur um die 2000 verdienen. Ein Vollzeitbauer verdient im Schnitt aber 8000 was schon realistischer klingt. Man kann also nicht von einer 60h Woche und 4000 Franken reden!
      29 3 Melden
    • Yogi Bär 26.08.2018 10:27
      Highlight Highlight Nun was der Bauer nicht im Einkommen einberechnet sind die Eigenversorgung, die Zuschüsse und Vergünstigungen - 77% der Treibstoffsteuern, tiefe Kosten der Unterbringung usw. somit würde ich behaupten, dass die Einkommen somit netto sind und nicht vergleichbar mit einem gewöhnlichen Angestellten.
      11 3 Melden
    • Die Redaktion 26.08.2018 14:26
      Highlight Highlight @MSpeaker

      Und weil es sich so lohnt und zudem gute Arbeitszeiten bietet gehen die Kleinbauern daran kaputt?

      https://www.nzz.ch/amp/schweiz/das-bauernsterben-verlangsamt-sich-ld.1384358

      Ihr wollt doch immer die kleinen und mittelständischen unternehmen schützen, dann tut es gefälligst. Wenige preisdiktierende Monopolisten sollten nicht das Resultat sein.
      4 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Warum? 25.08.2018 18:23
    Highlight Highlight Das wahre Problem ist Art. 104C4 Absatz 4 - no Gentech (psst GMO ist aber die Zukunft)
    10 18 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 18:57
      Highlight Highlight "GMO ist Zukunft!"
      Amen.
      Wer's glaubt, wird reingelegt.
      Gentech-Saatgut führt in die totale Abhängigkeit, von Saatgut- und Pestizid-Konzernen, wie Monsanto.
      Die Abhängigkeit führt in eine Verschuldungs-und Verelendungs-Spirale, ähnlich wie bei Drogensüchtigen.
      Wie sieht die Zukunft von Drogensüchtigen aus?
      Sehr schlecht.
      Ein Ausstieg wird extrem hart!
      Der Zeitpunkt für den möglichen Ausstieg wird von den meisten Drogen-Junkies verpasst.
      Wir sehen sie dann, wie sie -aufgedunsen und versifft- am Bahnhof herumhängen und am nächsten Schuss und wie sie ihn erreichen können herumstudieren...
      26 8 Melden
    • Die Redaktion 27.08.2018 00:29
      Highlight Highlight @Warum?

      Durch den EInsatz von Glyphosat und sogenannter grüner Gentechnik sind herbizidresistente Unkräuter entstanden. Glauben Sie ernsthaft, das seinen die einzigen Nebenwirkungen?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Herbizidresistente_Unkr%C3%A4uter

      Jede Initiative zeigt doch, dass die Gesetze nicht in Stein gemeisselt sind. Wir können sie zu gegebener Zeit anpassen. Ein Verbot muss nicht ewig bestehen, doch zu diesem Zeitpunkt ist es mehr als nur gerechtfertigt.
      3 1 Melden
  • *sharky* 25.08.2018 16:26
    Highlight Highlight Da werden mal wieder alternative Fakten aufgetischt und Angst geschürt, das geht auf keine Kuhhaut...
    Hier wird Ihnen geholfen... 🙃 :

    https://tageswoche.ch/form/interview/es-geht-nicht-darum-lebensmittel-zu-verbieten-maya-graf-ueber-ihre-fair-food-initiative/
    6 10 Melden
  • paysanne 25.08.2018 16:12
    Highlight Highlight Jetzt zeigt sich, dass die GegnerInnen Angst vor der Initiative haben, weil diese ökologisch und sozial nachhaltige Lebensmittel in der Schweiz und auch beim Import fordert. Es werden weder mehr Bundesmittel noch mehr Eingriffe vom Staat gefordert - sondern die Mittel sollen einzig für eine andere Ausrichtung ausgegeben werden. Wollen wir wirklich billige Schoggi hinter der Kinderarbeit steckt - wollen wir immer mehr Freihandel, der immer mehr Verkehr provoziert? Nein, das wollen wir nicht: Deshalb hat die Initiative nichts mit Planwirtschaft zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand.
    20 18 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 17:40
      Highlight Highlight Also produzieren die Bauer heute nicht ökologisch? Sämtlich Bio Label und Preisprämien darauf ein Witz?

      Oder wie soll ich Deine seltsamen Zeilen interpretieren?

      Jetzt mal ganz konkret: was ändert sich FÜR MICH als Kunde zwischen

      Biotomaten, zertifiziert, aus Zürich, Stand heute
      Biotomaten, zertifiziert, aus Zürich, Stand morgen

      Lass Dir ruhig Zeit mit der Antwort.
      20 9 Melden
    • rodolofo 26.08.2018 08:48
      Highlight Highlight @ Hierundjetzt
      Und warum gibt es heute solche Bio-Tomaten?
      Weil es eigenständig denkende Menschen in diesem Land gibt, die nicht einfach Alles glaubten, was sie an den Landwirtschaftlichen Schulen verzapften!
      Es braucht nicht immer die grössten und teuersten High Tech - Traktoren, Melk-Roboter und das ganze Saatgut-Pestizid-Kunstdünger-Set!
      Bei diesem Equipment der Agro-Industrie können die Bio-Bauern enorm sparen!
      Ebenso brauchen sie kein Soja-Kraftfutter aus Übersee, und die Bio-Milchkühe sind vitaler und haben weniger Euter-Entzündungen, was den Antibiotika-Gebrauch reduziert, usw.
      9 1 Melden
    • Yogi Bär 26.08.2018 10:43
      Highlight Highlight Schokolade wird in Industriestaaten hergestellt und dadurch die Gefahr der Kinderarbeit nicht gegeben! Bei Bohnenbauern ist die Gefahr gegeben. Zudem stimmt es auch nicht was die nicht Staatliche Einmischung betrifft. Bitte Initiativ Text lesen! Darin wird vorgesehen, dass der Bund die Mitarbeiter Zahlen für die Landwirtschaft festlegt, die Preise der Ware vorgibt und den Import von ausländischen Erzeugnissen regliert! Dies bewirkt wiederum eine unerhörte Bürokratie und Mehraufwand also im Endeffekt Mehrkosten bei Produkt und für den Steuerzahler!
      3 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 25.08.2018 14:10
    Highlight Highlight Wir haben kein Geld für anständige Sozialhilfe, für anständigen Vaterschaftsurlaub. Aber noch mehr Milliardensubventionen für die SVP-Bauern, das soll dann wieder drin liegen.

    Das erzählt man natürlich nicht, sondern spricht vom Mythos Natur, dem ehrlichen Schweizer Boden, den lieben Tierli. Das scheint zu verfangen. Lieber glückliche liebi Tierli als ein anständiger Vaterschaftsurlaub.
    33 26 Melden
    • Froggr 25.08.2018 14:58
      Highlight Highlight Immerhin investiert man das Geld für die eigenen Leute. Kenne da was, wos nicht so ist.
      15 21 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 16:08
      Highlight Highlight Wenn es Anderen schlecht geht, dann soll es den Bauern erst recht schlecht gehen?
      Was ist denn das für eine umwerfende Anti-Logik?
      Wenn wir als Menschheit überhaupt noch eine Zukunft haben wollen auf diesem Planeten, dann müssen wir zur Einsicht gelangen, dass es uns nur dann gut gehen kann, wenn es anderen Lebewesen auch gut geht!
      denn wir befinden uns in einem Ökologischen Kreislauf!
      Alles, was wir an Abfall, Gift und Schlechten Wünschen ins System hinein geben, fällt früher, oder später wieder auf uns zurück, in Form von Krankheiten, Seuchen, Krebs, Kriminellen und Terroristen.
      17 12 Melden
    • Gähn 25.08.2018 16:36
      Highlight Highlight @Froggr
      Stimmt, bei den eigenen Firmen investiert die SVP sehr gerne Geld in Ausländer. Die Kosten weniger als wir Schweizer.
      Und sonst spart man den Staat zu Tode, es sei denn man kann für sich und seine Freunde Vorteile raushauen. Dann ist es ja nicht das eigene Geld.
      27 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 25.08.2018 13:41
    Highlight Highlight Am Schluss kommt es noch soweit, dass man die Leute gerecht entlohnen müsste und dadurch die Kosten steigen. Was natürlich nicht wirklich schlimm wäre für jene die dann ja mehr verdienen. Einzig die Reichen würde es treffen.
    15 12 Melden
  • Der Tom 25.08.2018 13:21
    Highlight Highlight Ein Gentechnik Verbot darf es nicht geben. Nur weil einige Firmen mist gebaut hat eine ganze Technologie verbieten? So etwas sollte gar nicht zulässig sein. Wir dürfen nicht Technologie verbieten weil sie gefährlich werden kann. Im Gegenteil sollten wir da die Forschung verstärken und Sinnvolle Anwendungen fördern.
    41 12 Melden
    • legis 25.08.2018 16:47
      Highlight Highlight Richtig! Die mit Abstand grösste Schwäche der Initiative! Sobald man den Abschnitt mit dem Gentechverbot gelesen hat muss man eigentlich nicht mehr weiterlesen und direkt Nein stimmen!
      18 9 Melden
    • Der Tom 25.08.2018 17:42
      Highlight Highlight Ja aber genau dieser Punkt wird viele dazu bringen ja zu stimmen. Das ist ein sehr schlauer Schachzug. Eigentlich sind wir Gegner Schachmatt.
      4 9 Melden
    • DanielaK 26.08.2018 12:57
      Highlight Highlight Da bin ich mir gar nicht so sicher... Ich bin kein Freund von Gentechnik, sehe aber punkto Ernährungssicherheit durchaus auch Nutzen. Es wäre aver sehr wichtig, den Umgang mit dem Saatgut sinnvoll zu managen. Ich habe irgendwo gelesen, dass heute auch Wildformen (z.B. Gemüsepflanzen aus dem Urwald) patentierbar seien und so quasi Privatbesitz wird. Wenn ich meine Gemüsesamen nicht mer selber weiterziehen darf ohne mich im Grunde straffällig zu machen, so ist das in meinen Augen das grössere Problem, als die Gentechnik als solches.
      5 0 Melden
  • derlange 25.08.2018 12:40
    Highlight Highlight JA zu Schweizer Landwirtschaft
    JA zu Schweizer Lebensmittel

    DANKE an die produzierende Schweizer Landwirtschaft! DANKE
    DANKESCHÖN für Milch, Käse, Joghurt, Fleisch, Brot, Öl, Zucker, Schnaps usw.!
    DANKESCHÖN das ihr Sorge zu Flora und Fauna trägt!




    30 52 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 26.08.2018 11:39
      Highlight Highlight Da ist 0,0% Argumentgehalt. Ich rieche BS
      3 2 Melden
  • Yogi Bär 25.08.2018 11:23
    Highlight Highlight Kann nur sagen: Eine hirnverbrannte Initiative mehr!
    48 12 Melden
  • T13 25.08.2018 11:17
    Highlight Highlight Wiso heult der bauer beim sex?

    Weil er was ausm eigenen sack geben muss, ohne dafür subventioniert zu werden.
    61 22 Melden
  • ARoq 25.08.2018 11:16
    Highlight Highlight Dabei wäre Gentech die beste Möglichkeit, von Pflanzenschutzmitteln loszukommen.
    35 23 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 16:26
      Highlight Highlight https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/
      Der Traum von der Super-Pflanze ist wie der Traum von Super-Man etwas für Comic-Zeichner.
      DIE gentechnisch designte Super-Pflanze, oder DAS gentechnisch designte Super-Tier gibt es ebenso wenig, wie den "Neuen Menschen" der Kommunistischen Ideologie!
      Jedes Lebewesen hat Stärken UND Schwächen!
      Ein Lebewesen mit nur Stärken, ohne Schwächen gibt es in der irdischen Realität nicht.
      Also muss man auch keine Zeit verschwenden, solche Super-Lebewesen zu suchen, oder herzustellen.
      In der Gemeinschaft der Vielfalt liegt die Kraft!
      13 18 Melden
    • durrrr 25.08.2018 18:57
      Highlight Highlight @rodolofo
      Habe denn ARTE film gesehen und er ist stark tendeziös und ideologisch. Er erzieht sich desweiteren jeglichen wissenschaftlichen Grundlagen. Es gibt heute keine ernstzunehmende wissentschaftliche Studie die Glyphosat signifikantes kanzerogenes Potenzial nachweist. Das ist Fakt. Im Gegengeil, Glyphosat baut sich innerhalb weniger Tage ab. Kupfer, das im Bio eingesetzt wird belastet die Böden jedoch Jahrzehnte lang! Die Welt ist eben nicht einfach Schwarzweiss, wie und das linksgrün weiss machen will.
      10 14 Melden
    • Ursus der Rächer 25.08.2018 20:02
      Highlight Highlight Richtig Glyphosat haut ab, in die Bäche und Umgebung. Wird schon in Fischen nachgewiesen. Warum nicht zuerst Glyphosat verbieten? Dann haben wir schon mehr Bio im Land.
      20 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 25.08.2018 11:09
    Highlight Highlight Hab ich das jetzt richtig verstanden? Mehr Bauern auf gleichbleibend grosser Fläche = günstiger, weil alle mehr als heute verdienen sollen? 🤫

    Wenn jeder Arbeitnehmer einer Branche bereits heute 5‘000.- / Monat vom Staat bekommt, wie wird das dann in Zukunft aussehen? nope weniger wirds ja nicht

    Und die Differenz zahlt wer?

    SP-Molina: auch mit 980.- SH-Grundbedarf kann man sich Erdbeeren aus dem Wallis leisten oder Gurken aus dem Seeland. Die Preisdifferenz ist -.20 🙄
    32 5 Melden
    • Die Redaktion 27.08.2018 00:07
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Wenn jemand 60 Stunden in der Woche arbeitet und dennoch nur mit Direktzahlungen überleben kann, dann stimmt doch etwas mit dem momentanen System nicht. Ergo sind die Produkte schlicht unnatürlich billig. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass sich sonst die finanziell benachteiligten nicht alles leisten können, aber die werden ja von ihren Arbeitgebern oder vom Staat bezahlt. Die SVP will ja sogar noch die Sozialhilfe kürzen. Folglich müssten die Produkte noch günstiger werden. Sieger sind schlussendlich immer die Arbeitgeber/Lobbyisten welche weniger Lohn zahlen müssen.
      1 0 Melden
  • durrrr 25.08.2018 11:05
    Highlight Highlight Die Initianten leben ganz einfach noch im letzten Jahrhundert! Ist bei denen noch nicht angekommen, dass wir in einer globalisierten Welt leben?? Ich dachte das sei eigentlich bei den Leuten rechtsaussen der Fall. Die gestrige Arena belehrt uns eines besseren. Man kann doch nicht einfach die Landwirtschaft defacto verstaatlichen und abschotten.

    Abgesehen davon wäre es ein Desaster ein Gentechverbot in die Verfassung (!!) zu manifestieren. Techniken wie CrisprCas9 werden zukünftig enorm wichitg sein um Ernährungs- und ökologische Probleme zu lösen. Ein ganz klares NEIN zu diesem Unsinn!
    38 8 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 16:50
      Highlight Highlight Das Grundproblem an der Gentechnik ist halt, dass Du sie nicht ein wenig anwenden kannst.
      Einmal ausgesetzt verbreiten sich die Verunreinigungen durch den Pollenflug in Windeseile auf die Nachbarfelder!
      Eine Gentechnik-freie Bio-Landwirtschaft wäre dann nicht mehr möglich!
      Die Schweizer Landwirtschaft hat auf dem Weltmarkt nur eine reelle Chance, wenn sie sich mit Qualitäts-Produkten, wie Bio, IP und KAG-Freiland, profiliert!
      Abgesehen davon zeigen die Erfahrungen mit der Gentechnik weltweit, dass sie die schwerwiegenden Folgen der Verwüstung durch die Agro-Industrie verschlimmert.
      12 9 Melden
    • Die Redaktion 27.08.2018 00:21
      Highlight Highlight @durrrr

      Zum von Ihnen prophezeiten CRISPR/Cas-Verbot. Es wird keines geben. Nur dürfen nur keine so erzeugten Lebewesen in der Landwirtschaft einsetzen. Sonst überall schon. Hier der Initiativtext dazu:

      "Art. 104c2 4.Er verbietet in der Landwirtschaft den Einsatz genetisch veränderter Organismen sowie von Pflanzen und Tieren, die mithilfe von neuen Technologien entstanden sind, mit denen das Genom auf nicht natürliche Weise verändert oder neu zusammengesetzt wird."

      Ich habe eine ernst gemeinte Frage. Wieso wird derart schamlos gelogen auf der Seite der Gegner? Lobbyismus?



      2 1 Melden
  • Die Redaktion 25.08.2018 10:56
    Highlight Highlight "Wir schaffen uns damit einen goldenen Käfig." - Martin Schuler, SVP-Politiker

    Hehehe

    27 11 Melden
  • Astrogator 25.08.2018 10:52
    Highlight Highlight Die Bauern waren immer das Fundament der SVP, die Partei die seit 20 Jahren predigt das staatliche Unterstützung des Teufels ist und zu Faulheit führt.
    Tja Liebe Bauern, es scheint als ob ihr nun zu spüren bekommt was ihr 20 Jahre unterstützt habt.
    28 11 Melden
  • mogad 25.08.2018 10:33
    Highlight Highlight Es ist immer das Gleiche. Was kann die CH eigentlich noch verbessern an ihres Gesetzen, ohne dass Alles immer gleich gegen "internationale Vereinbarungen" verstösst, wirtschaftsschädigend ist und Arbeitsplätze gefährdet. Abblocken und Angstmacherei, um ja nichts machen zu müssen fürs Gemeinwohl, wenn es nicht gleich dazu führt, dass die Reichen noch reicher werden.
    10 18 Melden
  • Warum? 25.08.2018 10:27
    Highlight Highlight Im grunde genommen geht es doch nur darum das niemand von uns für CHF 4'000 deren Job machen würde und das die Bauern mit den neuen, vielleicht etwas zu strengen rahmenbedingungen, die Bauernhöfe sichern wollen. Einigen von euch würden 2 Wochen auf einem Bauernhof auch mal guttun - und nicht einer im Flachland sondern so ein Walliser Betrieb der in 45° Steigung steht. ;)
    16 29 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 13:45
      Highlight Highlight Gastro? Call Center? Pflegeberufe? Alles Berufe die ICH auswähle. Nicht jemand anderes.

      Die 4‘000.- kommen vom Staat! Das was darüber ist, Verkauf Gemüse zB kommt noch dazu 🙄
      24 4 Melden
    • Bene86 25.08.2018 14:36
      Highlight Highlight Die klagenden/nörgelnden Studis hier würden es doch keine 2 Tage auf einem Bauernhof aushalten. ;)
      10 26 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 15:29
      Highlight Highlight Und ein Bauerjunge mit 9 Jahre Primarschule würde nach 1h Uni Kopfweh kriegen ab dieser enormen Wissensvermittlung.

      Isch ok mit Klischees?

      Warum soll schon wieder ein Student auf einem Bauernhof arbeiten und ein Bauernjunge an die Uni🤔
      30 4 Melden
  • Kimbolone 25.08.2018 10:19
    Highlight Highlight Joah, finde auch, dass wir weitere Abermillionen in einen oft defizitär wirtschaftenden Minderheitszweig stecken sollten.

    Wenn man den Mund nicht voll genug kriegen kann... 🙄
    25 6 Melden
    • Warum? 25.08.2018 18:21
      Highlight Highlight Der Bundeshaushalt schloss 2017 mit einem ordentlichen Überschuss von 2,8 Milliarden Franken ab. Auch für 2018 wird gemäss Juni-Hochrechnung 2018 ein Überschuss erwartet (+ 2,3 Mrd.).

      Warum nicht ?
      2 6 Melden
    • Ursus der Rächer 25.08.2018 20:05
      Highlight Highlight Den brauchen wir für die AHV, sind ja Steuergelder von allen, für alle. Sogar Bauern kriegen AHV.
      8 0 Melden
  • Stichelei 25.08.2018 10:15
    Highlight Highlight Die Gentechnik in der Verfassung zu verbieten, wäre ein veritabler Schuss ins eigene Bein. Nebst der Tatsache, dass noch kein fundierter Hinweis darauf gefunden wurde, genveränderte Lebensmittel seien ungesund, wird oft vergessen, wie unsere so wertvollen Lebensmittel heute gezüchtet werden: Indem man das Saatgut mit radioaktiver Strahlundg oder agressiver Chemie behandelt, um möglichst viele völlig unkontrollierte Mutationen im Erbgut anzustossen, um eine grosse Auswahl zur Weiterzüchtung zu erzeugen. Da ist mir bewusste Veränderung mit CRISPR einiges sympatischer.
    19 6 Melden
    • Mutzli 25.08.2018 16:08
      Highlight Highlight @Stichelei Als ganz schlimmer Umweltschützer ist auch das für mich DER Hauptgrund für die Ablehnung. Was da an Panikmache getrieben wird ist schlicht unverantwortlich.

      Während man in Bereichen wie etwa Biodiversität und Klimawandel zum Glück absolut auf die Wissenschaft hört und Expertenmeinungen, wird im Bereich der Gentechnik im Gegensatz dazu mal einfach alles verteufelt.

      Gerade wenn man daran denkt, was man mit richtigem Einsatz der Technik an Pestiziden etc. einsparen könnte, ist das wirklich nur absurd.
      8 1 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 17:08
      Highlight Highlight Stimmt nicht.
      Solche Beweise gibt es.
      Du siehst sie in diesem Film:
      https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/
      Die Bio-Landwirtschaft beweist täglich und weltweit, dass es ohne letztlich selbstschädigende Methoden und Technologien geht!
      Würden mehr Mittel in die Erforschung von Biologischen Methoden gelenkt, könnten wir schon wesentlich weiter sein!
      Zum Glück gibt es unerschütterliche Naturmenschen, die eigene Wege gingen, obwohl ihnen die staatlichen Behörden nach Kräften Knüppel zwischen die Beine hielten:
      Einer von diesen Agrar-Rebellen heisst
      Sepp Holzer!
      ...
      3 4 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 17:11
      Highlight Highlight
      Play Icon
      2 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichelei 25.08.2018 10:08
    Highlight Highlight Die Initiative stammt aus der Traumfabrik „Heile Welt“, wo der Bauer im goldenen Abendlicht mit der Harke auf der Schulter vom Feld zum Hof kommt, wo die Bäuerin schon am gedeckten Tisch wartet, zusammen mit dem treu hechelnden Bless. Wie so eine massiv gewachsene Bevölkerung langfristig gesund und kostengünstig ernährt werden soll, verschliesst sich meiner Fantasie.
    32 3 Melden
    • Warum? 25.08.2018 18:27
      Highlight Highlight
      Play Icon
      2 1 Melden
    • rodolofo 26.08.2018 09:44
      Highlight Highlight @ Warum?
      Interessanter und erfreulicher Film!
      Allerdings muss ich sogleich Vorbehalte machen:
      1.: In Asien mag die monetäre Armut zurückgegangen sein. Ebenfalls zurückgegangen sind aber auch die Möglichkeiten zur Selbstversorgung, v.a. in den Mega-Metropolen mit immer mehr Überbauung, Verkehr und Verslumung.
      2.: Die Erosion der fruchtbaren Böden schreitet immer schneller voran, als Folge von Urwald-Abholzungen und Konventioneller Raubbau-Landwirtschaft.
      3.: Die Vergiftung, Vermüllung und radioaktive Verstrahlung nimmt wegen unserem "Fortschritt" immer mehr zu.
      Resultat: Hunger und Krieg!
      3 0 Melden
  • Herbert Anneler 25.08.2018 10:02
    Highlight Highlight Gesunder Food und gesunde Umwelt = gesunde Menschen = billigere Krankenkassen = sozial + höhere Lebensqualität für uns und unsere Nachkommen!
    Mir kommen die Tränen, wenn Markwalder als FDP-Frau plötzlich ihr Herz für die Armen entdeckt haben will. Das ist zynisch und eine Beleidigung für die Intelligenz von uns StimmbürgerInnen!
    14 23 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 13:43
      Highlight Highlight Du isst heute indemfall ungesund?

      Kaufst Du in den USA Chlorhühnerbein oder schreibst Du einfach mal so nach Gefühl?
      13 3 Melden
    • durrrr 25.08.2018 15:13
      Highlight Highlight Zynisch ist zu behaupten, die Lebensmittel der Industrieländer wären gesundheitsschädigend, während irgendwo sonst auf der Welt Leute nicht mal genug zu Essen haben^^
      14 2 Melden
    • Lumpirr01 25.08.2018 17:26
      Highlight Highlight @Herbert:
      Gesunder Food und gesunde Umwelt = gesunde Menschen = Ja, eindeutig, aber die Lebenserwartung steigt ja um 1 Jahr pro Jahrzent = billigere Krankenkassen???, klar nein, den die Krankheiten und dementsprechende Kosten kommen einfach im höheren Lebensalter. Nur noch die grössten Optimisten glauben, dass die Krankenkassenprämien je zurückgehen würden............
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 25.08.2018 09:44
    Highlight Highlight "Das Durchschnittseinkommen der Schweizer Bauern liegt unter 4'000 Franken – und das für eine 60 Stundenwoche."

    Es sind ja nicht die Grossbetriebe im Flachland mit ihren Vehikeln die Hunderttausende Franken kosten, sondern die kleinen Betriebe in den Bergregionen die so wenig Einkommen haben. Am meisten körperliche Arbeit wird in den Bio-Betrieben geleistet, was ja logisch ist. Was hält eigentlich jene Institution davon, die eben diese kleinen Betriebe unterstützt? Schauen wir doch einmal.

    http://schweizer-bergheimat.ch/index.php/de/

    Oh sie empfehlen beide Initiativen anzunehmen.
    30 23 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 11:12
      Highlight Highlight Oh, wenn ein Bauer 80 - 100% seines Lohnes vom Staat erhält, ist er kein Unternehmer mehr sondern Staatsangestellter.

      Und der Witz ist, durch die Hintertür möchte man nochmals eine kräftige Lohnerhöhung.

      Nope abgelehnt.
      25 3 Melden
    • Die Redaktion 25.08.2018 13:29
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Wenn ein Bauer 80-100% seines Lohns nicht vom Verbraucher erhält, dann stimmt etwas grundlegendes am System nicht. An einem System das stark subventionierte Produkte aus der EU oder unethisch produzierte Quälprodukte aus Übersee importiert.

      Wie wäre es wenn wir den Bauern einfach soviel für ihre Waren bezahlen, dass sie ohne Subventionen überleben können? Ich meine nicht die wenigen Grossbauern die der Masse wegen überleben, sondern jene kleine die das Landschaftsbild der Schweiz formen und die Biodiversität fördern. Der Weg der momentan beschritten wird ist nicht nachhaltig.
      19 5 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2018 13:42
      Highlight Highlight Weil weder Du noch ich 10.- / Liter Milch zahlen.

      Das System wies jetzt ist, ist gut.

      Weisst Du, das blablabla „ich zahle dänn schon meh waisch“ ist schlicht gelogen.

      Im Coop / Migros zählt das Porte-monnaie nicht das Abstimmungsbüchlein. Dazu gibts 1‘000ende von Marketingerhebungen, Retailerhebungen usw.

      4 Mrd wird bereits jetzt im Ausland ausgegeben, obwohl wir doch so fair und nachhaltig produzieren.

      Eben.

      Nochmals: das Porte-Monnaie entscheidet am Ende des Tages, keine grosse kreative weltverbessernde Idee

      13 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reli 25.08.2018 09:37
    Highlight Highlight Wenn die Lebensmittel überwiegend im Inland produziert werden müssen, führt das doch zu einer massiven Reduktion der Fleischproduktion: Die zur Verfügung stehende Fläche reicht dann kaum mehr für den Anbau von Tierfutter. Oder sehe ich da etwas falsch? Das kann man wollen, müsste es aber offen deklarieren. Mir geht das deutlich zu weit.
    45 17 Melden
    • mogad 25.08.2018 10:42
      Highlight Highlight Es wär mMn genau das Richtige. Es kommt nur noch Fleisch auf den Markt, das in der CH tierfreundlich produziert wurde, mit Futtermittel aus CH-Produktion. Der Viehbestand stünde dann im richtigen Verhältnis zur Produktionsfläche für Futtermittel. Und auch die Güllenmenge stünde im richtigen Verhältnis zu Fläche und Viehbestand. Das Fleisch würde teurer. Dafür würde dann die richtige, nämlich die angemessene Menge davon konsumiert und der CO2 Ausstoss massiv reduziert.
      17 7 Melden
    • marmuel 25.08.2018 11:17
      Highlight Highlight Gilt die Initiative auch für Futtermittelimport? Falls das stimmt würde das den Fleischpreis extrem nach oben drücken. Das heisst wir würden den realen Preis von Fleisch zahlen.
      9 3 Melden
    • Fufferl 25.08.2018 12:06
      Highlight Highlight Weniger fleischkonsum täte unsere umwelt saugut. Find ich gut, sollte man wirklich offen deklarieren.
      11 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.08.2018 09:18
    Highlight Highlight «So wie er auch Energie, Verkehr und Bildung unterstützt, soll der Bund seine schützende Hand über die Bauern legen»
    Die Gute hat einen interessanten Blick auf die Welt. Genau das macht der Bund ja schon heute. Bauern bekommen Subventionen, werden durch Zölle und Importbeschränkungen geschützt, müssen verschiedene Steuern nicht zahlen und wenns heiss wird fliegt das Militär noch Wasser auf die Alpen. Die Bauern werden in diesem Staat schon verhätschelet.
    225 40 Melden
    • mogad 25.08.2018 10:47
      Highlight Highlight Der Konsument wird verhätschelt, nicht der Bauer. Die Subventionen an die Bauern sorgen dafür, dass wir billige Lebensmittel kaufen können. Die Lebensmittel sind zu billig. Und diese elenden Schutzzölle auf ausl. Lebensmittel sind übrigens auch eine Fluchtursache für Einwohner der "3, Welt",
      7 11 Melden
    • Soli Dar 25.08.2018 12:27
      Highlight Highlight Viele scheinen die Initiative nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen!

      JA, Subventionen, Zölle und Importbeschränkungen gibt es schont heute, allerdings werden heute vom Bund primär die konventionelle, umweltschädliche Agrar- und Lebensmittelindustrie geschützt und gefördert, statt die nachhaltige, ressourcenschonende & sozialverträgliche kleinbäuerliche Landwirtschaft.

      Würden Grossverteiler und Lebensmittelverarbeiter faire statt Dumpingpreise für landwirtschaftliche Produkte bezahlen, bräuchte Landwirtschaft sogar weniger statt mehr Subventionen!
      8 7 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 16:03
      Highlight Highlight Dann rate ich Dir, einmal ein Praktikum auf irgendeinem Schweizer Bauernhof zu absolvieren.
      Spätestens dann, wenn Du um 5 Uhr aus den Federn musst, wirst Du merken, wie "verhätschelt" diese Bauern tatsächlich sind.
      Und übers Wochenende kannst Du ja Kühe melken, verhätschelt wie Du dann bist...
      9 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 25.08.2018 09:09
    Highlight Highlight Wenn man weiss, was den Bauern schon heute alles subventioniert wird, zum Beispiel die Steinhaufen, Steine die Bauern sowieso aus dem Feld nehmen, weil sie Maschinen kaputt machen, Bäume und Büsche usw. Möchten sie evtl. noch die Erntehelfer bezahlt haben? Gegen Bauern bin ich absolut nicht, bin zwischen ihnen aufgewachsen. Einmal muss jedoch ein Strich gezogen werden ob der Subventionsmaschinerie. Dann kommt noch Molina, für den Arbeit ein Fremdwort ist, mit Fair Food.
    152 58 Melden
    • durrrr 25.08.2018 11:14
      Highlight Highlight Die totalen Ausgaben des Bundes für die Landwirtschaft (Direktzahlungen, Exportsubventionen, etc.) sind aber genau genommen über die letzten 20, 25 Jahre konstant. Mit der Initiative würden die Ausgaben jedoch ansteigen....
      8 2 Melden
    • karl_e 25.08.2018 11:38
      Highlight Highlight @Gubbe: " Molina, für den Arbeit ein Fremdwort ist" woher weisst du das? Wie definierst du "Arbeit"? Ich nehme jedenfalls nicht an, dass du dir damit die Hände schmutzig machst.
      11 8 Melden
    • derlange 25.08.2018 12:44
      Highlight Highlight Bitte Quellangabe wo der Bauer Geld erhält für einen Steinhaufen kriegt.
      Okey, wenn du dafür keine Subventionen ausgeben willst, macht der Bauer auch keine Steinhaufen mehr. Denn auf dieser Fläche könnte er z.b. Erdbeeren anbauen und anschliessend verkaufen.
      Der Steinhaufen ist ein Beitrag and die Ökologie.
      7 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NurEineMeinung 25.08.2018 08:48
    Highlight Highlight ..., nicht schlüssig 2. Teil
    3.
    Wenn die Zahl der Bauern per Gesetz steigen soll, werden sich mehr Bauern die zur Verfügung stehende Landwirtschaftsfläche teilen. Schon heute ist es kaum möglich kleine Betriebe zu bewirtschaften. Die gesamte Zulieferindustrie der Landwirtschaft ist nicht dafür eingerichtet. Die logische Folge: Mehr Landwirte = mehr Kisten = teurere Produke. Das wissen die Initianten, deshalb wollen sie hohe Zölle auf ausländischen Agrarprodukten.

    4. Es ist asozial eine kleine Gruppe von Produzenten zu bevorzugen auf Kosten Einer grossen Mehrheit, die den Preis zu zahlen hat.
    40 5 Melden
    • Soli Dar 25.08.2018 16:34
      Highlight Highlight Es ist asozial, dass eine grossen Gruppe von Tieren in Massentierhaltung und Gastarbeitern unter menschenunwürdigen Sklaven ähnlichen Bedingungen (z.T. bis zu 14 Std. am Tag und ohne Schutzausrüstung gegen Pestizide und andere Gifte) schuften müssen, nur dass sich eine vergleichsweise kleine Gruppe von CH-Konsumenten keine faire Preise zahlen muss, sondern zu Dumpingpreisen Fleisch etc. importieren und essen kann.
      2 2 Melden
  • NurEineMeinung 25.08.2018 08:42
    Highlight Highlight Nicht schlüssig:

    1.
    Wenn man gegen die Privatisierung von Genen ist, heisst das nicht, dass man gegen Gentechnik ist.

    2.
    Milchpreis: Wenn mehr bezahlt wird für Milch, wird mehr produziert, weil es sich dsnn lohnt. Das kennen wir von der Milchschwemme.

    u.s.w
    32 9 Melden
    • mogad 25.08.2018 10:50
      Highlight Highlight Dann sollte man ev. die Milchmenge steuern. Und keine billige EU Milch mehr importieren. Das ergibt weniger Milchbauern, die aber vom Milchpreis leben können.
      4 3 Melden
  • w'ever 25.08.2018 08:32
    Highlight Highlight bei den ganzen subventionen die für die bauern immer anfallen, sollte sich man mal überlegen, ob dieser ganze verein vom staat übernommen und kontrolliert werden sollte.
    User Image
    44 19 Melden
    • lansky 25.08.2018 11:41
      Highlight Highlight Jawohl, Genosse.
      5 4 Melden
  • Raphael Stein 25.08.2018 08:21
    Highlight Highlight Das Teaserbild ist wieder mal voll der Hammer.

    Projer der saubere Städter von oben her runter lächelnd, Minkner im Biopuli im Notlauf, atemlos.

    Momol Watson, haben wir die Geschichte mal wieder in den passenden Rahmen gedrängt.
    20 33 Melden
  • Yogi Bär 25.08.2018 08:20
    Highlight Highlight Für mich ist es eine Rückkehr in die Planwirtschaft vergangener UDSSR Zeiten und deshalb bin ich klar dagegen!
    42 21 Melden
    • Soli Dar 25.08.2018 12:58
      Highlight Highlight Diese propagandistische Vergleiche sind völlig absurd und realitätsfern. Sie zeugen von wenig fundiertem Wissen über diese Initiative und einer sehr verzehrten Wahrnehmung.
      6 9 Melden
    • Yogi Bär 25.08.2018 14:31
      Highlight Highlight Ich habe den Initiative Text sorgfälltig durchgelesen und komme weiterhin zum selben Schluss!
      7 3 Melden
    • Soli Dar 25.08.2018 15:38
      Highlight Highlight Super, es scheint wichtig zu sein, dass der Initiativtext, wider aller Vorurteile, aufmerksam gelesen wird.

      Mir ist jedoch nach wie vor schleierhaft wie und warum man zum Schluss kommen kann es sei Planwirtschaft à la UdSSR.

      Ein gewisser Protektionismus, Zölle, Subventionen und staatliche Regulierungen sind
      a) nix neues (gibt es heute schon und zwar nicht nur in der Landwirtschaft),
      b) weder Alleinstellungsmerkmal dieser Initiative noch der sowjetischen Planwirtschaft.

      3 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 25.08.2018 08:19
    Highlight Highlight Das wird eine hoch spannende Diskussion, bei der die bisherigen Koordinaten von "Links" und "Rechts", "Oben und "Unten", "Reich" und "Arm", usw. komplett über den Haufen geworfen werden!
    Einen Vorgeschmack dazu lieferten die gestrige Arena-Sendung.
    Heute morgen titelt der Tages Anzeiger:
    "Diese Initiative ist vergiftet"
    Die Volksinitiative für Ernährungssouveränität löse eine unbezahlbare Subventionitis aus, sagt Bundesrat Johann Schneider-Ammann
    Eigenartig! Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass die vom Freihandel a la JSA geförderte Agro-Industrie am meisten Gift verwendet...
    24 22 Melden
    • durrrr 25.08.2018 11:19
      Highlight Highlight Komisch was rodolofo. Wenn ewiggestrige, protektionistische Globalisierungsgegner plötzlich Linke und nicht Rechte sind. Bezeichnet man diese nun eigentlich auch als "Abgehängte" ??
      12 1 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 15:25
      Highlight Highlight @ durrrr
      Ja, da ist sicher ein gewisses Aha-Erlebnis mit dabei.
      Ich muss aber auch sagen, dass "unsere" Art von Protektionismus sehr verschieden ist von "Eurer" Art von Protektionismus.
      "Ihr" wollt alles Einheimische schützen, also auch voll mechanisierte und stark giftelnde Konventionelle Grossbauernbetriebe, Tierfabriken, AKW's usw.
      "Wir" dagegen wollen alles Qualitativ gute, das weltweit hohen sozialen- und ökologischen Standards genügt, gegenüber dem Billig-Ramsch, der seine externen Folge-Kosten auf die SteuerzahlerInnen und auf die Natur abwälzt, schützen.
      ...
      5 2 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 15:34
      Highlight Highlight ...
      "Eure" Art von Protektionismus und "unsere" Art von P. haben aber eine gemeinsame Schnittmenge dort, wo es um die Schweizer Bio-Landwirtschaft, -Qualitäts-Handwerk, -Gewerbe für Clean Tech, -Fair Trade, -Erneuerbare Energien, -Häuser-Isolationen, -Bau-Biologie usw. geht!
      Wir sind uns AUCH einig darin, dass wir unsere Bauern mit guten Produkte-Preisen, Zöllen und Direktzahlungen für besondere Leistungen, wie Ökologie und Landschaftspflege, unterstützen und gegen Billig-Ramsch-Importe schützen müssen!
      In Afrika zerstören (subventionierte) EU-Billig-Exporte die dortige Landwirtschaft!
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 25.08.2018 08:09
    Highlight Highlight Die Selbstversorgung war zuletzt 1945 gewährleistet, und danach nie mehr. Ein klares Nein zu dieser Initiative, wir haben schon genug Mitglieder der classe parasitaire, es braucht nicht noch mehr. Wenn die Bauern mehr Einkommen wollen, sollen sie erstens innovativer sein, wie das jeder Unternehmer muss und zweitens dafür sorgen, dass ein grosser Teil der Subventionen nicht mehr an Emmi, Nestlé, Fenaco und Co geht.
    51 13 Melden
    • fcsg 25.08.2018 10:44
      Highlight Highlight Nicht einmal während der Anbauschlacht im 2. Weltkrieg war die CH auch nur annähernd selbstversorgend, die Selbstversorgung bei Lebensmitteln erreichte gerade einmal 60%...
      https://www.nzz.ch/versorgungssouveraenitaet_und_andere_utopien-1.789997
      11 0 Melden
    • karl_e 25.08.2018 11:41
      Highlight Highlight Meines Wissens war die Selbstversorgung nicht einmal 1945 gewährleistet.
      7 1 Melden
    • Soli Dar 25.08.2018 15:58
      Highlight Highlight Bitte bleibt bei den Fakten.

      1) Niemand verlangt Selbstversorgung auch diese Initiative nicht, alles andere ist schlicht falsch.

      2) Es geht um den Erhalt von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum, um menschenwürdige Löhne und Arbeitsbedingungen, v.a. auch für Landwirtschaftsangestellte,

      3) Diese Initiative soll ja eben gerade innovative Landwirtschaft (statt Subventionen für schädliche Agrarindustrie) fördern und eben gerade dafür sorgen, dass "ein grosser Teil der Subventionen [bzw. des Ertrages] nicht mehr an Emmi, Nestlé, Fenaco und Co geht".
      3 1 Melden
  • LeMo 25.08.2018 07:41
    Highlight Highlight Grundsätzlich eine spannende Initiative. Ich habe allerdings Mühe mit Argumentationen wie „Es sei höchste Zeit, dass wir den Bauern unter die Arme greifen [...]“ Was tuen wir den bitte schön die ganze Zeit mit den Subventionen? Wir bauen einen Schutzwall um unsere Bauern und verhindern mit den Subventionen teilweise auch eine Innovation und Anpassung der Branche.
    51 6 Melden
    • Soli Dar 25.08.2018 16:12
      Highlight Highlight Nahrung und Landwirtschaft kostet so oder so. Es ist stellen aber eben die Frage, welchen Landwirtschaft wird wie fördern wollen?!

      1) Ob wir (wie bisher) mit Freihandelsabkommen und Subventionen, die vermeintlich "innovative" Agrochemie- & Agrarindustrie im In- und Ausland fördern, die mittels Massentierhaltung, Monokultur, Glyphosat und anderen Pestiziden, Sklaven ähnlichen Arbeitsbedingungen, Menschen, Tiere, Natur ausbeuten und unsere Umwelt & Gesundheit zerstören oder

      2) ob wir eine nachhaltige, ressourcen- und umweltschonende, faire Landwirtschaft im In- und Ausland fördern wollen!
      1 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 25.08.2018 03:12
    Highlight Highlight Es ist relativ einfach: Wenn der Konsument bereit ist (gezwungwen wird) und der Steuerzahler bereit ist mindestens das doppelte für Grundnahrungsmittel zu zahlen und dabei noch die Gleichen, die der EU komplette kooperation zugesagt haben, nun verhandeln wollen, dann können wir dieses löbliche Experiment starten.
    40 54 Melden
    • mogad 25.08.2018 10:52
      Highlight Highlight 👍👍👍👍👍👍👍
      3 3 Melden
    • Soli Dar 25.08.2018 16:20
      Highlight Highlight Das ist nun wirklich reine Spekulation und Angstmacherei.

      So sind die Preise für Lebensmittel in den letzten Jahren gestiegen, während die Einnahmen für Bauern gesunken sind. Das Problem liegt primär beim Lebensmittelverarbeiter & Grossverteiler, welcher eine Marge von über 70% haben und keine faire Preise zahlen.

      Dies will die Initiative ändern, Transparenz schaffen.

      Zudem sollen nachhaltige sozialverträgliche faire Produkte sowie der Direktvertrieb gefördert, beides dürfte die Preise für gesunde, soziale und nachhaltige Produkte senken und somit für alle ermöglichen!
      1 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.08.2018 17:44
      Highlight Highlight Ich sage ja nicht dass ich dagegen bin. Aber solange Herr und Frau Schweizer den Butter in Konstanz kaufen weil er ein paar Rappen billiger ist, sehe ich schwarz.
      1 1 Melden

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