Schweiz
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An InterCity train with IC2000 double-storeyed coaches and a Re 460 locomotive of Swiss Federal Railways SBB drives through a curve in the vicinity of Flawil in the canton of St. Gallen, Switzerland, pictured on August 21, 2008. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein InterCity-Zug mit IC2000-Doppelstockwagen und einer Re 460- Lokomotive der Schweizerischen Bundesbahnen SBB faehrt am 21. August 2008 bei Flawil im Kanton St. Gallen durch eine Kurve. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Verbindungen zwischen Zürich und St.Gallen werden ausgebaut. Bild: KEYSTONE

Mehr Züge, kürzere Reisezeiten: SBB blasen in der Ostschweiz zum Angriff



Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gehen in der Ostschweiz in die Offensive: Ab Ende 2018 werden zwischen Zürich und St.Gallen mehr Sprinter-Züge eingesetzt, der Rheintal-Express Wil-St.Gallen-Chur wird nach Zürich verlängert, dafür fällt die stündliche Verbindung zwischen Basel und St.Gallen weg. Die Reisezeiten zwischen Zürich und Kreuzlingen verkürzen sich ebenso wie jene zwischen Zürich und Romanshorn jeweils um einige wenige Minuten.

SBB will Pendlern entgegenkommen

Auf der Strecke Zürich - St.Gallen sollen nach SBB-Angaben bis zu sieben Mal am Tag ein zweiter «Sprinter» eingesetzt werden. In die Röhre gucken ÖV-Benutzer aus Wil und Gossau, die die Eurocity-Züge Zürich - München benutzen; die EC-Verbindungen halten nicht mehr in Wil und Gossau.

Im Kanton Thurgau wird der Fahrplan der «Seelinie» angepasst. Hierbei würden die Kunden, so versprechen es die SBB, von einer Fahrzeitverkürzung um bis zu einer Viertelstunde profitieren. Profitieren sollen auch Pendler aus der Ostschweiz, die in Zürich Oerlikon arbeiten. Die Interregio- beziehungsweise ICN-Verbindungen nach St.Gallen/Chur bedienen künftig auch den Bahnhof Oerlikon.

Andreas Meyer, links, CEO SBB, und Bundesraetin Doris Leuthard, rechts, erscheinen zur Einweihung der neuen S-Bahn St.Gallen, am Montag, 9. Dezember 2013, in St.Gallen. Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember geht in der Ostschweiz das ausgedehnteste S-Bahn-Netz des Landes in Betrieb. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

SBB-Chef Andreas Meyer und Verkehrsministerin Doris Leuthard 2013, anlässlich der Eröffnung des S-Bahn-Netzes in der Ostschweiz.   Bild: KEYSTONE

(tat)

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    Alle Leser-Kommentare
  • NiemandVonNirgendwo 05.09.2016 17:46
    Highlight Highlight Auf den EC kann man gut verzichten, dieser ist immer überfüllt und selten pünktlich. Die Sprinter dürfen jedoch keine S-Bahnzüge sein. Das wäre definitiv ein Rückschritt
  • leclerc 05.09.2016 16:43
    Highlight Highlight Baut besser endlich mal die Verbindungen in Olten, Aarau und Baden aus😤
    • c0rnfl4ke 05.09.2016 17:55
      Highlight Highlight Stimmt, zwischen Olten und Aarau fehlt ganz klar eine grosse Baustelle und da wird momentan sicher auch kein Tunnel gebaut.
    • leclerc 05.09.2016 18:25
      Highlight Highlight Leider dient der Tunnel nur den Langstreckenzügen
    • c0rnfl4ke 05.09.2016 18:36
      Highlight Highlight Nein, der Regionalverkehr verkehrt dann dank des Tunnels ab 2020 neu durchegehnd im Halbstundentakt. Sowohl zwischen Olten und Aarau, als auch zwischen Aarau und Zürich.
  • Fabio74 05.09.2016 13:40
    Highlight Highlight Ein RE der durch die gesamte Ostschweiz kurvt in S-Bahn Qualität.
    Man sollte der SBB auf die Finger klopfen
    • Knut Knallmann 05.09.2016 20:18
      Highlight Highlight Angeblich wird der neu zum "IR" - Wer zudem die Komplette Medienmitteilung auf der SBB-Seite studiert, wird feststellen, dass der neue Fernverkehrsdoppelstockzug auf dieser Linie verkehren wird. Sind doch Aussichten, oder?
    • Fabio74 05.09.2016 21:04
      Highlight Highlight @knut: Doppelstockzüge in S-Bahn Qualität sind nicht ausreichend zu diesen Preisen.
  • Normi 05.09.2016 12:38
    Highlight Highlight Dann sollen die pendler ihre steuern auch in ZH bezahlen...
    • Ton 05.09.2016 13:02
      Highlight Highlight Eigentlich müsste man die Kantone an sich überdenken, da dies derart kleine Gebiete sind. ;-)
    • Scaros_2 05.09.2016 13:17
      Highlight Highlight Und aus Sicht eines Deutschen müsste man das Land Schweiz überdenken da es so klein wirkt ;-)
    • Evan 05.09.2016 18:57
      Highlight Highlight Wo wir schon dabei sind, die Länder sollen auch gleich abgeschafft werden. Dafür gibts ja jetzt die EU. Und später dann ein zentrale globale Regierung in Washington. ;)
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