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Mit diesem Plakat zog Dietsche 2016 in den Wahlkampf. bild: twitter

St.Galler SVP-Politiker tritt nach Belästigungs-Vorwürfen zurück



Der St.Galler Kantonsrat Marcel Dietsche tritt per sofort von allen öffentlichen Ämtern zurück. Seine Stelle bei der St.Galler Kantonspolizei hat er gekündigt. Hintergrund ist die Einreichung einer Strafanzeige gegen den Polizisten, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Marcel Dietsche informierte kurz vor Ostern 2019 das Kommando der Kantonspolizei St.Gallen über sein allfälliges, unkorrektes Verhalten gegenüber Arbeitskolleginnen. In der Folge reichte der 39-Jährige seine Kündigung bei der Kantonspolizei St.Gallen ein und wurde inzwischen vom Dienst freigestellt. Gegen ihn wurde seitens Dritter eine Strafanzeige wegen Verdachts auf sexuelle Belästigung von Berufskolleginnen eingereicht.

Da sich alleine schon die Eröffnung einer Strafuntersuchung nicht mit seiner beruflichen und politischen Tätigkeit vereinbaren lässt, hat sich der gesundheitlich angeschlagene Kantonsrat entschieden, per sofort von all seinen öffentlichen Ämtern zurückzutreten. Dies zum Schutz seiner Familie, seiner Partei und den weiteren Organisationen, denen er angehörte. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Marcel Dietsche politisierte während 14 Jahren im St.Galler Kantonsparlament für die SVP, war Präsident der Berufsfachschulkommission, Präsident der Sport Union Ostschweiz, in der Betriebskommission des Kinderheims Bild sowie Vorstandsmitglied der SVP Oberriet.

(pd/lw/chmedia)

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    Alle Leser-Kommentare
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 01.05.2019 20:14
    Highlight Highlight Ich finde gut wird darüber berichtet. Aber ist es wirklich nötig, diese Person mit vollem Namen und Bild zur Schau zu stellen? Er zieht ja die Konsequenzen und das Strafverfahren läuft noch. Derart prominent ist ein Polizist und Kantonsrat ja dann auch wieder nicht.
    • violetta la douce 01.05.2019 20:23
      Highlight Highlight Hier geht es nur darum, die nächste Sau durchs Dorf zu treiben.
    • Randy Orton 01.05.2019 20:45
      Highlight Highlight Ja ist es
    • honesty_is_the_key 01.05.2019 21:19
      Highlight Highlight Ich bin ganz deiner Meinung Herr Bratwurst. Und falls er sich als unschuldig erweisen sollte, ist sein Leben deswegen ziemlich im Eimer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 01.05.2019 19:49
    Highlight Highlight Immerhin hat er den Anstand, sofort überall zurückzutreten. Danke dafür. Da gibt es ja immer wieder andere Trauerspiele.
    • Don Sinner 01.05.2019 20:42
      Highlight Highlight Der wird schon lange was anderes im Köcher haben. Seien wir nicht naiv. Politiker sind es auch nicht. Sie sind gerissen. Zu danken gibt es hier nichts.
  • Patronus 01.05.2019 19:46
    Highlight Highlight Sieht sonst noch jemand Leonard Hofstadter in ihm?
    • DonChaote 01.05.2019 20:03
      Highlight Highlight Jetzt ja...
  • The Unseen Fenian Hand 01.05.2019 17:36
    Highlight Highlight Täusch ich mich, oder sind es bei solchen Skandalen immer SVP Vertreter die für solch unrühmliche Schlagzeilen sorgen? Und dies nicht erst seit gestern sondern schon länger. Die Namen habe ich allesamt bereits vergessen, der (subjektive) Eindruck aber der bleibt.
    • Zeitreisender 01.05.2019 19:26
      Highlight Highlight Mir fällt spontan je ein Fall der Grünen, der CVP und der Gewerkschaft ein. Man sollte sich nicht von seiner Subjektivität leiten lassen, fällt mir aber manchmal selbst schwer.
    • Phrosch 01.05.2019 19:47
      Highlight Highlight Und die CVP nicht vergessen, hat wiederholt in diesem Bereich nicht geglänzt.
    • Freilos 01.05.2019 19:50
      Highlight Highlight Es gibt zwei Fälle in der Unia. Der Walliser CVP Politiker kommt mir noch in den Sinn. Vielleicht gibt es andernorts auch solche Geschichten. Ich glaube das hat nichts mit der politischen Einstellung zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 01.05.2019 16:49
    Highlight Highlight Bye Bye SVP.
    • wasps 01.05.2019 17:31
      Highlight Highlight Steht bei denen aber nicht im Parteiprogramm. Schwarze Schafe gibt es in jeder Partei.
    • Astrogator 01.05.2019 18:53
      Highlight Highlight @wasps: bei anderen Parteien sind es Einzelfälle. Davon kann bei der SVP keine Rede sein. Ist eben grundsätzlich attraktiv für solche Subjekte...
    • wasps 01.05.2019 19:08
      Highlight Highlight @Astrogator: Das bezweifle ich bzw. gerade wenn es um sexuelle Belästigung geht, ist die Dunkelziffer hoch. Man kann die SVP völlig zu Recht kritisieren, aber ab einem gewissen Punkt wird’s kindisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • violetta la douce 01.05.2019 15:29
    Highlight Highlight Wie formulierte es die Journalistin Michele Binswanger, als eine linksextreme Dozentin in,s Kreuzfeuer der Medien geriet?

    "Es geht doch nur darum, die nächste Sau durch,s Dorf zu treiben".
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 01.05.2019 18:26
      Highlight Highlight Ach ist das wieder ein süsses mimimimi.
      Wärs ein linker Politiker gewesen würden unter anderem du und andere (selbstge)Rechte euch genüsslich darüber auskotzen wie schlimm doch die Linken sind. 😊😇
    • d.r. 01.05.2019 18:28
      Highlight Highlight Zusammenhang? Vergleichbarkeit? Was hat ein „Kreuzfeuer der Medien“ mit einer Strafanzeige gegen einen Polizisten zu tun? Was hat eine „linksextreme Dozentin“ mit einem SVP-Kantonsrat zu tun? Das Problem bei diesen online-Kommentaren ist, dass gewisse Meldungen bei gewissen Lesern einen Pawlowschen Reflex auslösen. Sie lesen SVP und schreiben sofort irgendwelche kruden Dinge in die Kommentarspalten, die nichts, aber rein gar nichts mit der Meldung zu tun haben. Hmm...
    • Ritiker K. 01.05.2019 20:08
      Highlight Highlight Franziska Schutzbach als "linksextreme Dozentin" zu bezeichnen ist schlichtweg falsch. Marcel Dietsche hat sich offensichtlich der sexuellen Belästigung schuldig gemacht hat.

      Schon nur zu versuchen die beiden zu vergleichen zeugt von grober Unkenntnis und einem hilflosen Versuch die Taten des SVPlers zu verharmlosen
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