Schweiz
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Susanne Hartmann (CVP) neu in der St. Galler Regierung



Die Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann (CVP) wird neue St. Galler Regierungsrätin. Sie schaffte neben den vier Bisherigen im ersten Wahlgang den Sprung in die Exekutive.

Bruno Damann (CVP, bisher) erreichte 68'766 Stimmen, Marc Mächler (FDP, bisher) 67'316, Fredy Fässler (SP, bisher) 65'242, Stefan Kölliker (SVP, bisher) 65'077 Stimmen, und Susanne Hartmann (CVP, neu) 57'464 Stimmen. Alle anderen Kandidierenden haben das absolute Mehr von 53'945 Stimmen verpasst und müssen am 19. April in den zweiten Wahlgang.

Die neu gewaehlte Regierungsraetin Susanne Hartmann (CVP), wird von Regierungsrat Stefan Koelliker (SVP, bisher), begruesst, bei den Wahlen im Kanton St. Gallen, am Sonntag, 8. Maerz 2020, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Im ersten Wahlgang gewählt: Die Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann. Bild: KEYSTONE

Die St. Galler Regierungsratswahlen funktionieren nach eigenen Gesetzen: Die CVP, die sowohl 2012 als auch 2016 bei den Kantonsratswahlen zu den Verlieren gehört hatte, konnte ihren zweiten Sitz im Regierungsrat 2016 problemlos halten.

Zweiter Wahlgang muss entscheiden

Das ist auch 2020 der Fall: Die CVP schickte als Ersatz für den in den Ständerat gewählten Benedikt Würth die Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann ins Rennen. Die 49-jährige Juristin distanzierte am Wahlsonntag ihre Konkurrenz von Beginn weg. Nach Auszählung aller 77 Gemeinden lag sie weiterhin auf dem fünften Platz. Michael Götte (SVP) folgte mit 48'927 Stimmen. Der Gemeindepräsident von Tübach trat nach 2012 bereits zum zweiten Mal bei den Regierungsratswahlen an.

Die FDP wollte Martin Klötis Sitz mit Kantonsrat Beat Tinner (Azmoos) verteidigen. Für die SP sollte Kantonsrätin Laura Bucher (St. Margrethen) den Sitz von Heidi Hanselmann halten. Auch Beat Tinner (FDP) 47'430 Stimmen und Laura Bucher (SP) 46'904 Stimmen, müssen in den zweiten Wahlgang.

Rahel Würmli (Grüne), ehemalige Stadträtin von Rapperswil-Jona, gelang mit 40'980 Stimmen ein gutes Resultat. Abgeschlagen ist Zlatan Subasic (Parteifrei SG) mit 12'898 Stimmen. Vereinzelte erhielten 11'366 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 34.43 Prozent. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ostpol76 08.03.2020 22:38
    Highlight Highlight Naja, es ist vielleicht nicht der richtige Weg aber ich bin als "Protest" nicht wählen gegangen. Die vielen Plakate seit 2 Monaten nerven nur noch. Jeder freie Meter an der Hauptstrasse ist zugepflastert mit irgendwelchen Köpfen und es wird bei jeder Wahl schlimmer.

    Wenn die Kandidaten wieder durch ihre Taten anstatt das inflationäre anbringen von Plakaten von sich reden machen, gehen sicher auch wieder mehr Bürger an die Urne.
    • Holunderblütensirup 09.03.2020 06:26
      Highlight Highlight Also würden Sie mich wählen wenn ich nächstes mal mich stellen lasse, aber Ihnen zuliebe kein Plakat aufhänge? Aber Sie haben Glück: FDP/SVP haben keine Mehrheit mehr in St.Gallen. Es Könnte evtl jetzt sogar dann mehr Taten folgen.
  • einmalquer 08.03.2020 20:25
    Highlight Highlight Wahlen mit einer solchen Wahlbeteiligung gleichen den Geisterspielen im Sport.

    Und dann wird die Demokratie hochgelobt, der Volkswille für absolut erklärt und hochmütig auf Länder hinunter geschaut, die keine direkte Demokratie haben.

    Unsere Geisterdemokratie ist nur noch Folkore.

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