Schweiz
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Parlamentarier debattieren am ersten Tag der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 26. November 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Da waren die meisten noch anwesend: erster Tag der Wintersession am 26. November 2018. Bild: KEYSTONE

Diese Politiker schwänzten 2018 am meisten – Köppel hat sich (leicht) gebessert



Letzte Woche ging mit der Wintersession das Politikjahr zu Ende. Zeit mal nachzuschauen, welche National- und Ständeräte in den letzten 12 Monaten am meisten durch Abwesenheit glänzten. Das Polit-Startup Politik.ch analysierte darum die Anwesenheitslisten unserer Parlamentarier. Sowohl für die abgelaufene Session als auch für das gesamte Jahr 2018.

Nationalrat

Diese Nationalräte fehlten in der Wintersession 2018 am meisten

Insgesamt waren in der Wintersession 56 Nationalräte und Nationalrätinnen bei jeder Sitzung anwesend. Die Top-5 der Fehlenden über das gesamte Jahr zum Vergleich:

Abwesenheiten Nationalräte gesamte Legislatur 2018

Übrigens bestand das Podest schon letztes Jahr aus Grunder, Köppel und Bäumle. Nur war im Jahr 2017 Köppel an der Spitze.

Ständerat

Im Ständerat gab es in der Wintersession insgesamt 100 Sitzungen. Von den 46 Volksvertretern waren neun Mitglieder bei jeder Sitzung anwesend. 

Diese Ständeräte fehlten am meisten in der Wintersession

Zum Vergleich die Top-5 der Abwesenden übers ganze Jahr gesehen:

Diese Ständeräte fehlten übers ganze Jahr gesehen am meisten

(jaw)

Die jüngste Nationalrätin unter der Bundeshaus-Kuppel

abspielen

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • pascalsee 20.12.2018 06:07
    Highlight Highlight dann weiss man wen man nicht mehr Wählen solte
  • Neutralier 19.12.2018 22:52
    Highlight Highlight Herr Köppel tell me the seven thinking steps !
  • Sebastian Wendelspiess 19.12.2018 22:25
    Highlight Highlight Ernsthaft? Die SVP ist ziemlich wenig Vertreten in diesen Rankings, da hat dir SP noch öfters gefehlt. Hätte ich nicht erwartet...
  • Mutbürgerin 19.12.2018 22:07
    Highlight Highlight Wieso muss man anwesend sein. Gibts keine App mit der sie abstimmen können?
    • Fabio74 20.12.2018 07:19
      Highlight Highlight Soll das eine ernstgemeinte Frage sein?oder passt der Name zum allgemeinen Unwissen, dass man hier stolz präsentiert?
      Parlamentsarbeit ist mehr als Knöpfchen drücken
  • Peter Panther 19.12.2018 21:29
    Highlight Highlight Interessant ist ja, dass die grossen schwänzer keine hinterbänkler sind, sondern durchaus präsent, wenn eine kamera oder ein mikro in der nähe sind.
  • Fairness 19.12.2018 20:49
    Highlight Highlight Tolle Volksvertreter. Entsprechend sollte ihr Gehalt gekürzt werden.
  • Triple A 19.12.2018 20:45
    Highlight Highlight Ähhh, bei einigen bin ich froh, haben sie viel gefehlt!
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 19.12.2018 20:02
    Highlight Highlight Das ist eben die Konsequenz, wenn man ein Milizsystem hat. Dann haben die Parlamentarier auch andere Aufgaben.
    • sheimers 19.12.2018 21:34
      Highlight Highlight Warum ist das im Milizparlament akzeptiert, während es in der Milizarmee eine Strafe gibt wenn der Soldat nicht erscheint? Meiner Meinung nach wäre die Arbeit im Parlament wichtiger.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 19.12.2018 21:56
      Highlight Highlight Ich finde die Arbeit im Parlament auch wichtiger.

      Aber: Wer (im Militär) dienstpflichtig ist, wird arbeitsrechtlich stärker geschützt, als der Inhaber eines öffentlichen Amtes.

      Als Parlamentarier behält man seinen Beruf oder sein Unternehmen nicht besonders lange, wenn man zum falschen Zeitpunkt ausfällt.

      Und selbst wenn es einem gelungen ist, alle Sessionen (12 Wochen jährlich) zu organisieren und Stellvertreter für diese Zeit verfügbar zu machen (Kommissionssitzungen nicht eingerechnet) - dann kann passieren, dass das Parlament eine Sondersession durchführen will.
  • bokl 19.12.2018 19:44
    Highlight Highlight Ist wie in der Privatwirtschaft. Die Besten sind nicht diejenigen, welche jede Bedingung/Vorschrift einhalten. Nicht jede Abstimmung ist gleich wichtig.
    • Sauäschnörrli 19.12.2018 20:01
      Highlight Highlight Wenn es aber für die Wähler, die sich eigentlich durch den Gewählten vertreten sahen, wichtig war?
    • swisskiss 19.12.2018 20:57
      Highlight Highlight bokl:
      " Die Besten sind nicht diejenigen, welche jede Bedingung/Vorschrift einhalten."

      Und hier haben wir den typischen Zeitgenossen, der nicht verstehen kann, wenn diese "Besten" zum Schaden ihrer Firmen agieren und Bussen und Strafen provozieren.

      Genau diese Zeitgenossen, die sich dann masslos empören können, wenn das Handeln dieser "Besten" dazu führt, dass beispiesweise die Schweize Banken in den letzten 15 Jahren mehr als 35 Milliarden an Strafen bezahlen mussten.

      Nur Gugus Dein Kommentar!
    • bokl 19.12.2018 21:03
      Highlight Highlight Interessiert es den Wähler ob seine Interessen mit 112 zu 87 oder 113 zu 87 durchgesetzt werden? Nein.

      Wichtig ist Präsenz bei Abstimmung wo es 101:99 oder 98:99 enden kann. Aber darüber sagen Gesamtzahlen nichts aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 19.12.2018 19:27
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich sowas wie eine minimale Anwesenheitspflicht?
    • bokl 19.12.2018 19:40
      Highlight Highlight Nein. Warum auch? Sie haben das Recht zu stimmen, nicht die Pflicht. Peinlich wäre es erst, wenn eine/r die Stimmbeteiligung unterschreiten würde...
    • Sauäschnörrli 19.12.2018 19:50
      Highlight Highlight @bokl, also wenn ich in meinem Job 140‘000 abzügle, kann ich meinem Chef wohl auch schlecht erklären, dass ich das Recht habe zu arbeiten, aber nicht die Pflicht.
    • vayiaelanor 19.12.2018 20:04
      Highlight Highlight Nein, wenn du 140k/y verdienst erwartet dein Chef das du Prioritäten richtig setzen kannst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randalf 19.12.2018 19:24
    Highlight Highlight Das isch gschämig. Wurden sie doch gewählt um das Volk zu vertreten. Brauchen sie auch ein Arztzeugnis oder dürfen sie Jokertage einziehen? Überhaupt, sind das alles unentschuldigte Absenzen?
  • ATHENA 19.12.2018 19:14
    Highlight Highlight Man sollte aus solchen Grafiken / Übersichten seine Schlüsse für die kommende Wahl ziehen. Egal welche politische Ausrichtung man hat - aber man wählt Politiker nicht, damit sie dann wegen anderen "wichtigeren" Mandaten oder aus irgendwelchen anderen Gründen fehlen. (Krankheit, Unfall etc. mal aussen vorgelassen)

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