Schweiz
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Des voitures roulent devant un radar sur l'autoroute entre Morges et Lausanne ce mercredi 22 juillet 2015 a Lonay. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Sicherheitsgarant für die einen, Abzocke für die anderen. Blitzer sind in der Schweiz umstritten. Bild: KEYSTONE

In welchen Städten die meisten Radarfallen stehen – diese Blitzer-Fakten musst du kennen

Radarmessgeräte sind unter Autofahrern verhasst. Die Polizei nutzt sie, um gefährliche Strassenabschnitte zu beruhigen – und als Einnahmequelle. Wir zeigen dir, welches die Radar-Hochburgen der Schweiz sind und wie viel Geld die Blitzer in die Kassen spülen.



Insgesamt stehen in der Schweiz fast 600 automatische Radargeräte im Einsatz. Mobile Geräte, die von Polizisten bedient werden, ausgeschlossen. Die Anlagen konzentrieren sich besonders auf Schweizer Städte. In der Stadt Zürich alleine stehen 87 Blitzer. watson hat bei den Gemeinden und Stadtpolizeien nachgefragt und die Daten ausgewertet.

Top 10 der Schweizer Städte mit den meisten Blitzern

Anzahl Blitzer Schweizer Städte Radarfallen

Anmerkung: Die Blitzer in der Stadt Lugano gehören grösstenteils der Kantonspolizei und nicht der Stadtpolizei. Bild: watson

Die meisten Blitzer stehen in Zürich, gefolgt von Lausanne und Luzern.

Schaffhausen hat die meisten Blitzer pro Kopf

Vergleicht man jedoch die Anzahl Blitzer mit der Bevölkerungszahl, landet Zürich nur auf dem vierten Platz. Die Stadt Schaffhausen hat mit relativ wenig Einwohnern (35'948, Ende 2015) und elf Blitzern die höchste Radarfallen-Dichte pro Kopf. Auch die Städte Luzern, Lausanne, Zürich und Biel weisen verglichen mit der Bevölkerungszahl eine hohe Dichte von Blitzern auf. 

Die Stadt Basel belegt mit zehn Blitzern auf 169'916 Einwohner (Ende 2015) den zehnten Platz und ist damit in dieser Auswahl das Schlusslicht.

Blitzer in Schweizer Städten pro 10'000 Einwohner:

Blitzer Radarfallen Schweiz Vergleich 2016

Anmerkung: Da nicht alle zehn Städte über aktuelle Einwohnerzahlen (2016) verfügen, wurden die Einwohnerzahlen von 2015 verwendet.   Bild: watson

Die fleissigsten Blitzer

Die Stadt Basel hat dafür die fleissigsten Radarmessgeräte. Die zehn Blitzer haben 2016 unglaubliche 101'016 Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt, Rotlichtmissachtungen ausgeschlossen. Das macht im Schnitt 10'102 Übertretungen pro Blitzer. Schaffhausen landet mit 7855 Blitzen pro Radarmessgerät auf dem zweiten Platz.

Für Genf und Lugano liessen sich keine konkreten Zahlen zu Geschwindigkeitsübertretungen auftreiben, deshalb fehlen die beiden Städte in dieser Aufstellung.

Anzahl Übertretungen pro Radarmessgerät:

Blitzer Radarfallen Schweiz Vergleich 2016

Für Genf und Lugano liessen sich keine aktuellen Zahlen zu Geschwindigkeitsübertretungen finden, deshalb werden sie in dieser Karte ausgelassen. Bild: watson

Wo am häufigsten gerast wird

In Schaffhausen scheinen es die Autofahrer besonders pressant zu haben. Hier gibt es pro Einwohner im Jahr im Schnitt 2,4 Geschwindigkeitsübertretungen. Schlusslicht bildet die Stadt Bern. Hier gibt es pro 1000 Einwohner nur 95 Geschwindigkeitsübertretungen.

Anzahl Übertretungen pro 1000 Einwohner:

Blitzer Radarfallen Schweiz Vergleich 2016

Wegen fehlenden Zahlen sind auch hier Genf und Lugano ausgeschlossen. Bild: watson

So viel Geld spielen die Blitzer ein

In der Stadt Zürich gibt es 87 stationäre und semistationäre Radaranlagen. Durch die Messungen dieser Anlagen wurden im letzten Jahr 374'000 Geschwindigkeitsbussen verteilt. Damit nahm die Stadtpolizei Zürich 20 Millionen Franken ein. Der «fleissigste» Blitzer steht an der Hohlstrasse. Auf Platz zwei und drei landen die beiden Blitzer an der Bucheggstrasse gleich nach der Hardbrücke Richtung Oerlikon.

Im restlichen Kanton Zürich stehen 14 Anlagen, zwei fix und zwölf semistationär. Insgesamt nahm der Kanton Zürich 25 Millionen Franken durch Ordnungsbussen aus dem Strassenverkehr ein.

Blitzeranlagen im Kanton Zürich:

Blitzer

Zahlen zum Kanton Zürich. Bild: watson

In Basel wurden im Februar auf der Autobahn in nur zweieinhalb Stunden 588 Rotlicht-Sünder gebüsst. Umsatz: 147'000 Franken. 

Auch die Tessiner wissen, wie man Radarfallen positionieren muss. Eine Radarfalle bei Balerna hatte 2016 in nur sechs Monaten ganze acht Millionen Franken eingebracht. Es wurden 68'000 Verstösse gegen das Tempolimit gemessen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 199 km/h, erlaubt sind 100. 

Auswirkungen der Blitzer

1972 wurden bei Dübendorf in Zürich versuchsweise die ersten Radarmessgeräte installiert. Seitdem hat sich die Anzahl der Geräte in der Schweiz stetig erhöht.

Konsequenz: Die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten wegen zu schnellem Fahren haben stetig abgenommen. Dies dürfte aber auch mit der allgemeinen Temporeduktion auf Schweizer Strassen von 1984 und der Verbesserung der Sicherheit der Fahrzeuge zusammenhängen.

Verletzte und Tote in Folge von zu schnellem Fahren auf Schweizer Strassen:

Blitzer

daten: bfs, Bild: watson

Eine weitere Veränderung besteht darin, dass früher auf den Autobahnen öfters zu schnell gefahren wurde als heute. Mittlerweile halten mehr als 80 Prozent der Autofahrer die Maximalgeschwindigkeiten auf Schweizer Autobahnen ein. Ausserorts sind Autofahrer aber vermehrt schneller unterwegs als erlaubt.

Anteil der Verkehrsteilnehmer, die zu schnell fuhren:

Blitzer

daten: eth-studie 2003-2010, Bild: watson

Schweizer nach eigenen Aussagen brave Fahrer

Im europäischen Vergleich geben sich die Schweizer regeltreu. In einer Umfrage gaben hierzulande nur etwas mehr als 60 Prozent an, im letzten Monat innerorts mindestens einmal zu schnell gefahren zu sein. Der EU-Schnitt liegt bei fast 70 Prozent.

Anteil der Personen, die laut eigener Aussage im letzten Monat innerorts mindestens einmal zu schnell fuhren: 

Blitzer

daten: eurostat, Bild: watson

Fahrerin rammt Polizeiauto und flieht:

Play Icon

Video: reuters

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ruffy Uzumaki 06.08.2017 00:13
    Highlight Highlight restlichen Kanton Zürich stehen 14 Anlagen, zwei fix und zwölf semistationär."

    What? Wie wird "semistationär" definiert? In Winterthur fallen mir spontan 8 ein, die seit mindestens 5 Jahren dort stehen. Und dann fehlen noch Dübendorf, Schlieren etc...
    • mountaineer 07.08.2017 12:49
      Highlight Highlight "semistationär" sind jene Anlagen, die nicht fest installiert sind, sondern auf einen Anhänger geladen werden oder selbst als Anhänger transportiert werden können und meist für einige Wochen unbemannt am gleichen Ort betrieben werden.

      Unten ein Foto eine solchen Geräts
      User Image
    • Ruffy Uzumaki 07.08.2017 21:13
      Highlight Highlight Gut, danke, aber das war eher eine Frage bezüglich der Aufzählung, weil alle genannten fixen Radarkästen nicht semistationär sind!
  • stamm 05.08.2017 16:35
    Highlight Highlight Radarkasten zur Sicherheit stimmt nur zum ganz kleinen Teil. Es gibt etliche andere ``Baustellen`` im Strassenverkehr, welche aber der Staatskasse nichts nützen. Warum dürfen Roller 45 und 75km/h fahren, wenn die Limiten bei 50 und 80 liegen? Mit Anhänger 80, wenn LKW`s knapp 90 fahren? Warum werden kaum Linksfahrer gebüsst? Warum werden Autobahnen nicht ausgebaut, wo doch die Einwohnerzahl rasant zunimmt? Warum wird nicht einfach auf Schulwegen zu den Zeiten geblitzt, wo die Kinder auch unterwegs sind? Warum wurde eingeführt, dass Fussgänger Vortritt haben?
  • San_Fernando 05.08.2017 07:35
    Highlight Highlight Ich verstehe die ganze Aufregung auch nicht. Wenn man sich an die Tempolimiten hält wird man auch nicht geblitzt.
    Gehe davon aus, dass vor allem die Männer davon betroffen sind. Kann es sein, dass es hormonelle Hintergründe hat?
    • mountaineer 05.08.2017 09:32
      Highlight Highlight Tempolimits werden dann gut eingehalten, wenn Sie der Anlage und dem Ausbau der Strasse entsprechen.
      "Good practice" wäre die 85-%-Regel, gemäss der das Limit so anzusetzen wäre, dass es bei freier Fahrt ohne einengende Vorschriften von 85 Prozent der Fahrer eingehalten würde.
      http://www.mikeontraffic.com/85th-percentile-speed-explained/
      In der Schweiz haben wir stattdessen leider rein politisch motivierte Limiten ("Tempo Wald"), die für die gut ausgebauten Strassen oft sehr tief sind und entsprechend schlecht bzw. nur unter grossem Repressionsdruck halbwegs eingehalten werden.
    • San_Fernando 05.08.2017 18:11
      Highlight Highlight Und falls dem nicht so ist, hält man sich einfach an die vorgegebene Geschwindigkeit...
  • Domino 05.08.2017 01:31
    Highlight Highlight Nach eigenen Beobachtungen häufen sich Unfälle bei Blitzern auf der Autobahn. Jeder drückt heftig auf die Bremse und so kommt es zu Auffahrunfällen. Somit dienen diese Blitzer eher der Verkehrsunsicherheit und gefährden damit Menschenleben.
  • naherrawan 04.08.2017 23:21
    Highlight Highlight Berner... langsam wie eh und je :D
  • giguu 04.08.2017 20:23
    Highlight Highlight um auf der autobahn etwas flüssiger zu fahren und um nicht geblitzt zu werden gibts die app CamSam (nur Android). wer innerorts rast, der soll ruhig geblitzt werden 😀
  • Micha Moser 04.08.2017 17:40
    Highlight Highlight Ganz ehrlich? Das sind überraschend wenige Blitzer meiner Meinung nach. Rin Problem habe ich damit aber garkeine 😂
    Blitzt mich nicht zuviel :P
  • 123und456 04.08.2017 17:37
    Highlight Highlight herrgottnochmal. haltet doch einfach die geschwindigkeitslimite ein, dann werdet ihr auch nicht geblitzt. und wenn: selbst schuld...
    es kommt vor, dass die blitzer zuemlich "gemein" platziert sind, beispielsweise auf einer strecke mit vielen tempowechseln aufgrund von innerorts und baustellen aber ansonsten ist es ja meist klar angeschrieben. und soweit ich weiss muss man die geschwindigeit nicht erst nach dem limit-schild anpassen, sondern ab der höhe des schilds...
    • giguu 04.08.2017 20:24
      Highlight Highlight warum? schnell fahren ist relativ... mit einem alten fiat seicento 120 zu fahren ist etwa gleich gefährlich, wie mit einer E Klasse 200....
    • El Rafiosi 04.08.2017 22:56
      Highlight Highlight @giguu: Der kinetischen Energie ist es ziemlich egal ob du mit einem alten Fiat oder einem modernen Mercedes fährst...und dem angefahrenen Fussgänger / Rahdfahrer / Motorradfahrer ebenfalls.
    • giguu 05.08.2017 08:49
      Highlight Highlight el rafiosi das stimmt, aber bremsen, fahrwerk, knautschzone, etc spielen auf der autobahn eine grössere rolle als E kin... hat ja keine velofahrer und fussgängsters...
  • Güggel 04.08.2017 16:52
    Highlight Highlight Ich schlage vor, dass alle Bussen in die AHV fliessen. Es ist stossend, dass Bussen ein Budgetposten von Kommunen und Kantonen sind. So stehen die Geräte dort, wo sie am meisten einspielen, nicht dort, wo sie der Sicherheit dienen.
    • Sash 05.08.2017 01:49
      Highlight Highlight Das wäre keine schlechte Idee mit der AHV!Einen Budgetposten verdienen die Verkehrsbussen schon, jedoch sollte dies nicht als zu erreichendes Ziel ausgelegt werden. Eine Prognose der erwarteten und auf Erfahrung basierenden Einnahmen wird ja vom Bürger verlangt (ups, woher kommen jetzt diese 25 Mio. Ende Jahr?). Werden die Busseneinnahmen dann um 5 Mio. unterschritten, ist das nicht so schlimm wie wenn Kosten um 5 Mio. überschritten werden.
      Über Standorte von einzelnen Geräten lässt sich sicher diskutieren, aber Limiten gelten nun mal überall.
      Fahrt einfach so, dass ihr es verantworten könnt!
  • Denk nach 04.08.2017 16:51
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum mehr Leute innerorts schnell fahren als auf der Autobahn! Die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit ist innerorts ungleich höher als im "kontrollierten" Umfeld auf der Autobahn.
    • giguu 04.08.2017 20:26
      Highlight Highlight ich rege mich auch immer auf... fahre gern 20-30kmh zu schnell auf der autobahn. wenn ich dann leute überhole, die 100 fahren, die mich dann im 80er der baustelle wieder mit 100 überholen frage ich mich echt... schnell fahren ok, aber schleichen und dann dort wo leute arbeiten und es gefährlich ist... geht gar nicht
  • paper 04.08.2017 16:41
    Highlight Highlight 2/2 Beispiele für schlecht platzierte Blitzer:
    Thurgau: Blitzer mitten in der Autobahnauffahrt. (Beim Einspuren auf die Autobahn schaue ich auf alles AUSSER die Geschwindigkeit)
    Luzern: Blitzkasten anfangs des 80er-Tunnel, der wegen Bauarbeiten ausnahmsweise nur 60 ist. Ich sehe die 60er-Tafel, will ausrollen lassen, sehe überrascht den Blitzer, bremse stark, der hinter mir wäre fast in mich reingedonnert.
    Graubünden: Blitzer in der Kurve, Töfffahrer kommt zu schnell, bremst, stürzt und stirbt dabei.
    • Sauäschnörrli 04.08.2017 16:59
      Highlight Highlight Mit dem Blitzer im Thurgau meinst du wohl den auf der A7 Frauenfeld West Richtung Kreuzlingen? Da ist die Auffahrt aber schon gut und gern 200m hinter dir, sollte also machbar sein bis dann mal schnell einen Blick auf den Tacho zu werfen.
    • Maragia 04.08.2017 17:15
      Highlight Highlight Auch wenn ich dich zum Teil verstehe, ist bei all deinen geschilderten Problemen ja die überhöhte Geschwindigkeit verantwortlich gewesen. Also macht es durchaus Sinn, dass kontrolliert wird.
    • Sauäschnörrli 04.08.2017 19:51
      Highlight Highlight Wie ich gesagt habe, 200m, also ca 6 Sekunden bei 120, da wird man wohl noch mal schnell Zeit finden auf den Tacho zu schauen.
      User Image
    Weitere Antworten anzeigen
  • paper 04.08.2017 16:37
    Highlight Highlight 2. Problem: Blitzkasten sind ein Fehlkonzept. Sie Überprüfen lokal die Geschwindigkeit und treffen deshalb die falschen. Die Standorte sind recht einfach vorherzusehen, und oftmals suboptimal. Viel besser sind Radarsysteme die durch Erfassung des Kennzeichens über eine längere Distanz die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnen. Das würde die richtigen treffen und Gefahren auf einem grossen Abschnitt reduzieren. 1/2
  • paper 04.08.2017 16:32
    Highlight Highlight 1. Problem: Die Geschwindigkeitslimiten sind extrem undynamisch. Auf der knapp 2 Meter breiten Bergstrasse mit Kurven, Traktoren, Kühen, Lawinen, uvm. gilt dasselbe Limit wie auf der 7.5 Meter breiten, schnurgeraden Überlandstrasse mit abgetrenntem Fahrrad- und Traktorweg.
    Diese gut ausgebauten Hauptstrassen sollten unbedingt als Autostrassen und somit 100km/h deklariert werden.
  • Charlie7 04.08.2017 16:01
    Highlight Highlight Es gibt da so eine zuverlässig App, die auf Android (CamSam) gratis läuft und auf iOS (Blitzer.de) etwas kostet.
    Man kann die App im Hintergrund laufen lassen und bekommt frühzeitig eine auditive Warnung.
    Wird wohl illegal sein, die während der Fahrt laufen zu lassen.
    • Sauäschnörrli 04.08.2017 17:04
      Highlight Highlight Und es kostet auch die App mit den Blitzern zu speisen, da man nicht gewarnt wird wenn den Blitzer noch keiner eingetragen hat, fährt der erste rein, der moderne Winkelried quasi.
  • saukaibli 04.08.2017 15:23
    Highlight Highlight Also dass 80% die Geschwindigkeit auf der Autobahn einhalten sollen, kann ich nicht so recht glauben. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre und mich den Autos auf der linken Fahrspur anschliesse, zeigt mein Tacho normalerweise zwischen 130 und 145km/h an. Ich vermute da wurde nur auf dem rechten Fahrstreifen gemessen. Oder es wurden die km/h abgezogen von den lässigen Fahrern, die tagsüber unterwegs sind und mit 100 auf der linken Spur rumdümpeln.
    • Jason84 04.08.2017 15:52
      Highlight Highlight Es gibt eine Toleranz beim eigenen Tacho und eine beim Blitzer. Ich stelle meinen Tempomat auf der Autobahn auf 133 und werde so nie geblitzt.
    • DonDude 04.08.2017 16:50
      Highlight Highlight Im Morgenverkehr mit 130km/h wäre ein Traum. In meiner Region ist es eher 80-100km/h. Teilweise eher 40-60km/h auc der linken Fahrbahn versteht sich.
    • Jason84 04.08.2017 22:07
      Highlight Highlight @Dondude
      Ich fahre am morgen um 05:15, da gehts noch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 04.08.2017 15:21
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich eine Regel, wie viel Abstand Blitzer von Geschwindigkeitsreduktionen haben müssen? Ich wurde bisher einmal geblitzt (in Basel), gefühlte 100M nach einem Tenpo 100km/h Schild (von 120km/h auf 100km/h), war dann beim Blitzer noch mit 108 unterwegs.
    • zettie94 04.08.2017 15:57
      Highlight Highlight Wieso sollte es? Die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt ab dem Schild und nicht 100 m danach. Musst die Geschwindigkeit halt vorher reduzieren, siehst das Schild ja in der Regel früh genug.
    • Sauäschnörrli 04.08.2017 17:08
      Highlight Highlight Ach was Zettie, beim Schild stehe ich auf die Kupplung und Rolle dann durchs Dorf, in Niederneunforn (bergab richtung Frauenfeld) habe ich so Ende Dorf immer noch 65 auf dem Tacho, ökologisches fahren nennt man das.

      *ironie-off
    • Sauäschnörrli 04.08.2017 18:33
      Highlight Highlight @rich guy, ich lasse auch ausrollen einfach bis zur Tafel und nicht erst ab da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 04.08.2017 15:16
    Highlight Highlight Ich fahre auf der Autobahn meist 150km/h. Dann gibts halt ein paar mal im Jahr eine Busse von ca 250-300.- ist ok. Innerorts hatte ich hingegen noch nie eine Busse wegen Geschwindigkeit.

    Die Blitzkastenweltmeister sind meiner Meinung nach die Luzerner. Ich glaube die können langsam den Steuerfuss senken nach all meinen Bussen in diesen Tunnels entlang der A2..😡
    • Androider 04.08.2017 16:12
      Highlight Highlight "... all meinen Bussen..."

      Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber so nach dem ersten, allerspästestens zweiten Mal sollte man doch wissen, wo die stehen^^ Oder warens immer mobile Blitzer?
  • Filzstift 04.08.2017 15:12
    Highlight Highlight Finnland als Nr. 1 beim "Anteil der Personen, die laut eigener Aussage im letzten Monat innerorts mindestens einmal zu schnell fuhren" irritiert mich etwas, da die eigentlich sehr gesetztreu fahren. Du kannst dort 102 Km/h auf einer doppelspurigen 100-Strecke fahren und alle fahren in Reih und Glied und es wird nicht überholt. Ähnlich in Norwegen - im Gegensatz dazu Schweden (mit Deutschland vergleichbar).
    • Lars Widmer 05.08.2017 18:11
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht ganz... vielleicht sind die einfach ehrlicher?🤔
  • Poegg 04.08.2017 14:58
    Highlight Highlight Dass im bedächtigen Bern pro Kopf am wenigsten gerast wird ist schon fast kitschig-klischeehaft...
  • Sprudli 04.08.2017 14:51
    Highlight Highlight Das die Berner am wenigsten Bussen wegen der Geschwindigkeit erhalten war klar;-)
  • Ohniznachtisbett 04.08.2017 14:31
    Highlight Highlight Tempo-limits und Geschwindigkeitskontrollen sind ja im Prinzip eine gute Sache. Nur: Innerorts habe ich vollstes Verständnis. Auch habe ich Verständnis für Blitzer ausserorts an gefährlichen Stellen oder auf der Autobahn bei Baustellen oder sonstigen Gefahrherden. Wo ich aber NULL Verständnis habe: Blitzer steht 50m vor der Ausserorts-Tafel, Blitzer steht im 120er auf einer übersichtlichen Strecke, restlos alle Blitzer auf der Überlandstrasse in Schwammendingen etc. Es soll Sinn machen und Sicherheit bringen, nicht Geldmacherei sein!
    • Dominik Treier (1) 04.08.2017 17:03
      Highlight Highlight Für viele Kantone und Städte soll es aber vor allem Geld bringen... Wenn man sich nur schon vorstellt, dass in vielen Kantonen die Bussgeldeinnahmen budgettiert werden... Sobald man so viel reinholen muss wies geht entstehen dann solche Abzockerblitzer wie 10 Meter vor dem Geschwindigkeitswechsel oder auf einer für Kilometer schnurgeraden Strasse...
  • Sauäschnörrli 04.08.2017 14:25
    Highlight Highlight Ich warte schon auf die Kommentatoren die sonst immer Argumentieren dass wer sich an die Regeln hält nichts zu befürchten hat, aber Blitzer jetzt als Wegelagerei bezeichnen.
  • Richu 04.08.2017 14:06
    Highlight Highlight Beispielsweise im Aargau hat es keine fest installierten Radarfallen wie in vielen Schweizer Städten und Kantonen.
    Trotz dieser Tatsache von fehlenden Radarfallen im Aargau ist die Unfallstatik in diesem Kanton "nicht schlechter" als in anderen Kantonen, d.h. Radarfallen sind hauptsächlich Einnahmequellen für Städte und Kantone!
    • EvilBetty 04.08.2017 14:41
      Highlight Highlight Und selbst wenn: selber Schuld.
    • John Smith (2) 04.08.2017 14:41
      Highlight Highlight Und was ist jetzt schlecht daran, dass der Staat das Geld von den Gesetzesbrechern nimmt?
    • Ohniznachtisbett 04.08.2017 15:33
      Highlight Highlight JohnSmith: Es geht darum, dass man im Strassenverkehr für teilweise harmlose Delikte relativ schwer bestraft wird. z.B. 95 ausserorts wird mit 160 Fr. Busse geahndet. In DE wäre man noch legal unterwegs, in FR wäre man gerade mal 5 zu schnell. 95 ausserorts ist an vielen Orten kaum gefährlicher als 80. Bestrafung sollte ja immer Schuld und Tat angemessen sein. So gesehen, kann man sich schon fragen, ob es um Sicherheit oder um Geldmacherei geht. Mit 106 ausserorts gibt man den Brief ab. Man sollte viel mehr gefährliches Fahren bestrafen. Überholmanöver, drängeln etc. mal zu schnell sein ist OK
    Weitere Antworten anzeigen
  • -woe- 04.08.2017 13:47
    Highlight Highlight Ich habe schon länger beschlossen, keine Bussgelder mehr zu bezahlen und diese staatliche Wegelagerei zu boykottieren. Wie ich das mache? Ich halte mich an die Verkehrsregeln.
    Ich warte schon lange auf eine gemeinsame Aktion von ACS, TCS, Autopartei und SVP: "Keine Bussgelder für den Staat!" Ein Jahr lang fahren alle die korrekte Geschwindigkeit, gurten sich an und zahlen brav die Parkgebühren.
    Hei, wird das ein Gaudi, wenn dann Ende Jahr dem Staat die budgetierten Einnahmen aus den Bussen fehlen!
    • ujay 04.08.2017 15:02
      Highlight Highlight Wenn die eingeplanten Einnahmen fehlen, werden die anderweitig abgezockt: Steuern, Gebuehren und fantasievolle Abgaben.
    • Jolly Jumper 04.08.2017 15:06
      Highlight Highlight @axantas Unser Auto hat einen Tempomat, welcher sich so einstellen lässt, dass du die eingestellte Geschwindikeit nicht überschreiten kannst. Wäre vielleicht was worauf du beim nächsten Autokauf achten kannst. :)
    • Hans Jürg 04.08.2017 15:58
      Highlight Highlight @axantas: Ich Weiss nicht, wie alt Du bist. Aber wahrscheinlich zu jung, um noch erlebt zu haben, wie (vor allem in der Nacht) auf der Rosengartenstrasse gerast wurde. Seit die Radare da sind, ist die Strasse viel sicherer geworden und auch korrekt fahrende Automobilisten können ohne Angst nachts diese Strasse benützen.
  • EvilBetty 04.08.2017 13:45
    Highlight Highlight Einfach an die Limiten halten.
    • MacB 04.08.2017 15:29
      Highlight Highlight Langweiler :)
    • EvilBetty 04.08.2017 15:41
      Highlight Highlight Ja ich weiss :D
    • MacB 04.08.2017 15:59
      Highlight Highlight Ich krieg ab und zu mal einen Zettel aber ich nehm's in Kauf. Ich kann dir nicht mal sagen warum. Ich bin ja kein Raser, meistens sind es ein paar km/h und immer ausserorts oder auf der Autobahn. Aber ich kann einfach nicht 120 fahren, da brech ich zusammen (fahre täglich 2-4 Stunden ) :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • phoenix81 04.08.2017 13:43
    Highlight Highlight Wenn man die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt anstatt das Auto hat man soviel weniger Probleme an die man ständig denken muss... richtig befreiend *durchschnauf*
    • gnp286 04.08.2017 15:26
      Highlight Highlight *durchschnauf* im nach Schweiss und Fürzen stinkenden ÖV? :D scnr
    • phoenix81 04.08.2017 16:28
      Highlight Highlight Ich weis gar nicht wie sich das anfühlt... im Stau zu sitzen, einen Parkplatz zu suchen, die Bezinabgase an einer Tankstelle einzuatmen, den passenden Termin für das Wechseln der Winterreifen zu finden, die Nebelscheinwerfer im Nebel einzuschalten müssen und nicht zu wissen was 50m vor einem ist, den Parkplatz zur Wohnung zahlen zu müssen...
    • phoenix81 04.08.2017 21:35
      Highlight Highlight an allen bahnhoefen wo schnellzuege halten muessten 50 stoeckige hochhaeuser stehen und die zuege muessten im 10min takt pendeln. das waere die zukunft.
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Hinrichtungen nach dem Bauernkrieg: Das letzte Wort hat «der uf der blauwen dillen»!

Im schweizerischen Bauernkrieg von 1653 kommen durch die Strafgerichte der Obrigkeit – durch Erhängen und Enthaupten – mehr Menschen ums Leben als auf dem Schlachtfeld. Hat dieser Aufstand überhaupt etwas bewirkt?

Was sollen Gnadengesuche der Regierungen der Waldstätte und des Abts von Einsiedeln, von Untertanen, Frauen und Kindern, wenn die «Herrgotts Lumpen» endlich hinter Schloss und Riegel sind? Nein, jetzt wird abgerechnet.

Im ganzen Aufstandsgebiet werden Hunderte von Bauern verhört, teilweise gefoltert, verurteilt: zu Hausarrest und Verbannung, Kriegsdienst gegen die Türken und Ruderdienst auf venezianischen Galeeren, was einem Todesurteil gleichkommt. 45 Untertanen werden von den …

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