Schweiz
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ARD fragt den Präsidenten von Oberwil-Lieli AG, warum er lieber 290'000 Franken zahlt als Flüchtlinge aufzunehmen. Antwort: «Die liegen uns ewig auf der Tasche» 



Andreas Glarner will in seiner Gemeinde Oberwil-Lieli keine Asylbewerber. Dafür ist er bereit, nächstes Jahr 290'000 Franken an Bussgeldern aus der Gemeindekasse zu zahlen. Glarner politisiert für die SVP und präsidiert deren Fraktion im Aargauer Grossen Rat.

Auf die Geschichte wurde nun auch das deutsche Fernsehen aufmerksam. Ein Reporter des ARD-Morgenmagazins hat die Aargauer Gemeinde und ihren Gemeindeammann besucht (den Beitrag kannst du in der ARD-Mediathek ansehen). 

Bild

Andreas Glarner steht Red und Antwort.
Screenshot: ARD

Der Journalist Daniel Hechler fragt bei Glarner nach:

«Was sagen Sie zu einer Familie, die am Grenzzaun steht? Einer Mutter mit zwei kleinen Kindern, die verzweifelt ist und bittet, Einlass nach Europa zu bekommen und dort Schutz zu erhalten.»

Reporter des ARD-Morgenmagazins

«Dass sie die Reise vergebens gemacht hat.»

Andreas Glarner

«Und was sollen sie machen?»

Reporter

«Umkehren.»

Glarner

«Warum?»

Reporter

«Das sind potentielle Sozialhilfebezüger. Die werden uns für immer und ewig auf der Tasche liegen.»

Glarner

Andreas Glarner fühlt sich falsch dargestellt. «Das ist ein Bericht eines ultralinken Journalisten, der nur zum Ziel hatte, mich als herzlosen Bürgermeister darzustellen», sagt Glarner auf Anfrage. Er habe noch viel mehr gesagt, das sei jedoch herausgeschnitten worden. Etwa, dass man vor Ort Hilfe leisten müsse.

Bild

Hier standen die Gebäude, die präventiv abgerissen wurden.
Screenshot: ARD

Als nächstes präsentiert Andreas Glarner das Stück Land, das die Gemeinde aufgekauft hat, um die leeren Gebäude abzureissen, die sich darauf befanden – damit der Kanton keine Asylbewerber darin unterbringen kann.

«Wir hatten Befürchtungen, dass uns der Kanton Asylbewerber aufs Auge drücken will. Da haben wir gesagt: Besser abreissen und auf sicher gehen.»

Andreas Glarner

Bild

Balz Bruder, Sprecher des Kantons Aargau hofft, dass nicht weitere Gemeinden nachziehen.
Screenshot: ARD

Dass die Gemeinde Oberwil-Lieli 19'000 Franken Busse bezahlt hat, um keine Asylbewerber aufnehmen zu müssen, findet der deutsche Reporter eine «zynische Rechnung». Er fragt beim Kanton Aargau nach.

Gemäss Balz Bruder, Sprecher des Kantons Aargau sei es nicht im Sinne des Gesetzgebers, aber die Auslegung des Gesetzes ermögliche es, sich von Flüchtlingen «freizukaufen». «Hoffentlich macht dieses Beispiel nicht Schule», sagt Bruder abschliessend.

Bild

Der Journalist bei seinem Fazit.
Screenshot: ARD

Zum Schluss des Beitrags findet Reporter Daniel Hechler deutliche Worte:

«Ansichten, die anderswo als rechtsradikal gelten sind hier salonfähig. Oberwil-Lieli, letztlich ein eher dunkler Fleck der Schweiz, der mit der humanitären Tradition des Landes so gar nichts zu tun haben will.»

(rey)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gratwanderer 23.09.2015 11:47
    Highlight Highlight Hier wird über Geld und Nutzen geschrieben, Herrgott diese Leute flüchten weil der IS Köpfe abschneidet und Leute in Käfige sperrt mit Benzin übergiesst und sie dann anzündet. Was habt ihr bloss für ein Problem verdammt noch mal.
  • herschweizer 23.09.2015 10:27
    Highlight Highlight Also ihr lieben Leute hier die hier "politische" Grabenkämpfe austragen... kann mir wer erklären wieso diese Syrer flüchten? Was hat wie zu dieser Situation geführt? Wie ist dort Bürgerkrieg entstanden usw usw
    • Yolo 23.09.2015 12:26
      Highlight Highlight Du hast Internet und Google ist dein bester Freund. do it...
  • So en Ueli 22.09.2015 14:42
    Highlight Highlight Ob ein Gemeinde eine Strafe bezahlen muss oder die Asylanten versorgen muss kommt aufs Gleiche heraus, da beides kostet. Aber bei der Strafe sind die Kosten fix und können nicht aus dem Ruder laufen. Und ganz ehrlich, auch wenn diese Syrer gebildet sind, benötigen diese eine Zusatzbildung um überhaupt an unser Bildungslevel heranzukommen. Das ganze Theater verursacht extreme Kosten, da sollte man genau schauen für was man sein budgetiertes Geld augibt. Und wer sagt mir, dass diese lieben Asylsuchenden nicht den Untergang der westlichen Welt herbeisehnen? IS, Islamisierung und so?
  • Addi 22.09.2015 14:18
    Highlight Highlight "Die werden uns für immer und ewig auf der Tasche liegen."
    und
    "Wir hatten Befürchtungen, dass uns der Kanton Asylbewerber aufs Auge drücken will. Da haben wir gesagt: Besser abreissen und auf sicher gehen."

    Der Mann hat doch absult Recht!!! Der gefällt mir. Mehr solche Leute, die solchen Mut haben!!!
  • Thomas Binder 22.09.2015 07:35
    Highlight Highlight 2200 Einwohner von Oberwil-Lieli bezahlen offenbar lieber jährlich jeweils 132 Franken als sich am unbezahlbaren Blick in ein Dutzend vor Dankbarkeit glänzender Augenpaare zu erfreuen. Sie tun mir leid!
  • runner 22.09.2015 07:30
    Highlight Highlight Syrer sind unserer Kultur dermassen fern, sie zu intergrieren ist finanziell ein Verlust - das ist einfach Fakt. Die Gemeinschaft der Eidgenossen kann nur ein funktionierendes Sozialsystem erhalten, wenn sie Menschen integriert, die eine positive Lebenssteuerbilanz haben, das ist ökonomisch genügend belegt von Sozialökonomen. Syrer sollten sich in deren eigenem (arabischen) System aufhalten und ihren Kindern die weiten Reisen ersparen. Als Frau möchte ich nichts mit dieser Kultur zu tun haben. Sie ist frauenfeindlich.
    • Eisenhorn 22.09.2015 10:11
      Highlight Highlight Wie viele Syrier kennen sie? Haben sie Freunde aus dem arabischen Raum? Ich schon und das mit der Integration klappt super.
    • illoOminated 22.09.2015 10:16
      Highlight Highlight Hast du dich mit den Verhältnissen in Syrien vor dem "Sturz" Assads auseinandergesetzt?
      Syrien war grösstenteils ein säkulärer Staat, das ganze Bildungssystem (das stabil und fast allen zugänglich war) wurde bewusst frei von Religion gehalten.
      Sie mögen eine andere Kultur haben, aber die ist unserer ähnlicher als der 'arabischen' Kultur, wie du sie nennst (womit du wahrscheinlich vor allem die scharia-orientierte Rechtsprechung meinst).
      Und jetzt mal konkreter: Bevor man das Maul aufreisst, erst mal informieren - und sonst Schnauze tief, langsam kotzt euer Unwissen nämlich an.
    • TJ Müller 22.09.2015 14:01
      Highlight Highlight @Chlinä_Tigär
      Kannst du, oder willst du nicht richtig antworten? Illo hat definitiv Recht. Die Syrer sind überdurchschnittlich gebildet da sie vor dem Krieg ein gutes Bildungssystem hatten. Ist vor allem wichtig im Hinblick auf die Aussage von Herrn Glarner, das seinen alles Analphabeten, was definitiv nicht stimmt! Ich meine sogar gelesen zu haben, dass etwa ein Fünftel der aktuellen Flüchtenden einen Hochschul/Universität und ein weiterer Fünftel einen Gymnasiumsabschluss haben. Die Alphabetisierungsrate lag 2003 bei etwa 75% und stieg in den folgenden Jahren noch eher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amazonas queen 22.09.2015 06:11
    Highlight Highlight Die Einführung sagt alles: Billigrollatoren aus Fernost. Soviel zum Thema Werkbank Schweiz.
  • Armando 21.09.2015 23:37
    Highlight Highlight Hier die ungekürzte Fassung von ARD:
    Play Icon
  • Zeit_Genosse 21.09.2015 23:17
    Highlight Highlight Wenn man Probleme technokratisch angeht, kommt es so heraus. Von Politikern erwarte ich vernetztes Denken und Handeln. Einfach nur irgendwelche Probleme in Lieli lösen wollen und so schwach zu kommunizieren sollte an der Urne bestraft werden.
  • Heinz Kremsner 21.09.2015 22:49
    Highlight Highlight Oberwil-Lieli , ein von rechtsradikalen dominiertes Dorf. Sind wir schon wie in Deutschland wo Dörfer mitsamt den Politikern in fester Hand von Rechtsradikalen und Faschisten ist und unliebsame Einwohner gemobbt werden und illegales und Rechtsbruch begangen wird (Glarner hat die Adresse eines Soz-Bezügers veröffentlicht; er liess Häuser abbrechen die dem Kanton gehörten !!! ). Die Einwohner tolerieren dass er mal mit 20 Tagen Gefängnis bestraft wurde. Scheinbar alles normal. Glarners Verhalten beweist dass die SVP keine Lösungen im Asyl-Bereich will sondern nur Hass und Brandstifter züchten
    • Chlinae_Tigaer 22.09.2015 06:25
      Highlight Highlight Apropos Hass;

      Ihr Kommentar sprüht nur so davon.

      Mal darüber nachdenken?
    • Yolo 22.09.2015 07:09
      Highlight Highlight Sie verwechseln Hass mit Empörung...
    • Chlinae_Tigaer 22.09.2015 10:25
      Highlight Highlight @Yolo

      Sie meinen, Sie verwechseln Hass mit Empörung?

      Ok.

      Nochmal; Versuchen Sie Ihre Ansichten als die Ihrigen zu benennen und nicht andern anzudichten.

      Ich schrieb was ich beim lesen des Kommentars von @H.K merkte;

      Apropos Hass;

      Ihr Kommentar sprüht nur so davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moelal 21.09.2015 21:22
    Highlight Highlight Je Leute, Ihr habt es in der Hand. Geht wählen und versaut der SVP die Party. Nur so können solche schwachsinnigen Gemeindepräsidenten gestoppt werden.
  • Dä Brändon 21.09.2015 21:14
    Highlight Highlight Welche Flüchtlinge lagen der Schweiz jemals auf der Tasche? Schaut euch mal die ex-Jugos an: viele erfolgreicher als mancher "Eidgenosse". Schaut euch mal ihre Kinder an, top Abschlüsse, top Arbeitsstellen. Das ist die wahre Sorge der Bünzlis, sie könnten intelligenter sein und Vorgesetzte der Eidgenossen sein.
  • Die Super-Schweizer 21.09.2015 20:41
    Highlight Highlight Vorbestraft und rechtsextrem...
    Benutzer Bild
  • Statler 21.09.2015 20:38
    Highlight Highlight Mir wird einfach nur schlecht, wenn ich gewisse Kommentare hier lese.
    Ein reiches Land wie die Schweiz und es gibt tatsächlich Leute, die sich über die Kosten Gedanken machen, das ist schlicht zum Kotzen. Erst jahrelang von Diktatoren und Kriegen profitieren und sich dann wundern, wenn die Leute plötzlich vor der Türe stehen und etwas von dem Geld abhaben wollen. Und ja, WIR haben auch davon profitiert, auch wenn wir nur indirekt beteiligt, oder nur Kohle verwaltet haben. Es war und IST widerlich.

    http://www.zeit.de/2015/36/fluechtlinge-migration-kapitalismus-rassismus
    • StefanZaugg 21.09.2015 23:10
      Highlight Highlight Der Zusammenhang, bzw die Begründung, weshalb Europa da mitschuldig ist, hat sich bei mir immer noch nicht ergeben. Bei den USA und Russland sehe ich ja einen gewissen Zusammenhang, aber bei Europa, und besonders der Schweiz, naja...
    • Yolo 22.09.2015 07:15
      Highlight Highlight Man muss nicht zwingend Krieg führen um in der Verantwortung zu stehend. Wirtschaftlich kann man genau so viel Schaden anrichten. z.B. Bankgeheimnis, jeder Despot freute sich über das nützliche Gesetz. Dann mit Steuerprivilegien zieht man Firmen an wie Glencore und andere grosse Players (z.B. ehem. Blackwater) die wegen den Menschenrechten nicht gerade positiv in den Schlagzeilen stehen. Man kann es auch als kausale Verantwortung bezeichnen. Es gibt einige Anzeichen, man muss es nur sehen wollen
    • Chlinae_Tigaer 22.09.2015 10:38
      Highlight Highlight Mir wird einfach nur schlecht....

      ... wenn ich hier die Intoleranz sehe von einigen die gerne (in anderen Bereichen) nach Toleranz schreien.

      Fangt mal an, andere Meinungen als eure eigenen zu tolerieren.

      Nicht alles was ihr gut findet ist es auch. Ebenso kann etwas was ihr nicht gut findet, gut sein, oder zumindest Grundsätze zu einer Überlegung, resp. Diskussion aufzeigen oder anregen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Babsy3 21.09.2015 20:17
    Highlight Highlight Ein Gemeindepräsident, der eine solche Wahrnehmung von Menschen auf der Flucht hat, der ist eine Zumutung für solche Menschen!
    Aber Geld braucht es ja wirklich viel und darum,häre mit däm Bazeli......
    Diese Menschen (Flüchtlinge) sind motiviert und wollen ihr Leben verändern!!!
  • Palatino 21.09.2015 20:07
    Highlight Highlight Der Mann, über den sich ein paar Leute hier im Forum aufregen heisst Andreas Glarner. Dass der Vorname Andreas aus Griechenland stammt...geschenkt! Warum heisst aber ein Einwohner des Kantons Aargau Glarner? Ist etwa ein Vorfahre von Herrn G. aus dem Kanton Glarus ausgewandert, handelte es sich um einen Migranten? Und weshalb wohl ist Vorfahre Glarner ausgewandert? Doch nicht etwa aus wirtschaftlichen Gründen?
  • Sapere Aude 21.09.2015 20:00
    Highlight Highlight Europa und die Schweiz trägt eine Verantwortung. Glarner und seine Genossen im Geiste sind nicht bereit diese Verantwortung zu tragen. Sie können aber nicht einmal ehrlich sein und zugeben, dass ihnen das Geld wichtiger ist, als die Rettung von Menschenleben. Sie können nicht zugeben, dass ihnen ihre politische Laufbahn wichtiger ist als Menschenleben. Die SVP sagt, Schweizer wählen SVP. Wenn man so denken muss wie die SVP um ein Schweizer zu sein, dann kann ich mich nicht Schweizer nennen. Aber Weltbürger und Gutmensch und darauf bin ich stolz.
    Play Icon
    • Sapere Aude 27.09.2015 12:27
      Highlight Highlight Wenn alles nur so einfach wäre. nur so ein paar Beispiele:
      - Schon alleine in deinem Smartphone wird es seltene Erde haben, welche oft durch Kinderarbeit abgebaut wird.
      - Öl und Benzin kommt immer noch zur Hälfte aus dem nahen Osten.
      - Schweizer Banken horten Geld alles Diktatoren.
      - Nestlé kauft Wasser auf und verschlimmert dadurch in der dritten Welt die Probleme.
      Einfach den Kopf in den Sand stecken, entbindet dich in keiner Weise von deiner Verantwortung. Die Welt ist globalisiert, da hängt mehr oder weniger alles zusammen. Aber man kann es sich auch einfach machen.
    • Sapere Aude 27.09.2015 14:27
      Highlight Highlight Hier geht es nicht um Schuld oder Sühne, sondern um Verantwortung. Indem Sie beispielsweise wenige Autofahren und dafür ÖV benutzen, nicht all zwei Jahre ihr Handy wechseln, keine Nestléprodukte kaufen oder nicht jene Politiker wählen die Waffenexporte und Schutz von Diktatorengelded sind, können sie etwas bewirken. Wir alle können etwas beitragen und wir alle tragen ein Verantwortung für unsrer Leben, aber auch jenes unsrer Mitmenschen.
  • stadtzuercher 21.09.2015 19:39
    Highlight Highlight Gelebter Neoliberalismus. Am Ende landen die finanzschwachen Schweizer und mit den Flüchtlingen zusammen in den armen Gemeinden, und die Reichen und ausländischen Expats geniessen die schönen Seiten der Schweiz bei tiefsten Steuern. Gehörst du zu den Gewinnern oder Verlierern?
  • Wilhelm Dingo 21.09.2015 19:19
    Highlight Highlight Rechtsradikal? So ein Schwachsinn. Allenfalls ist Lieli unsolidarisch oder nicht hilfsbereit. Die Medien sollten einmal mehr aufpassen wie sie mit den Begriffen umgehen. Alles andere ist billige Quotenhetze.
    • geht doch 21.09.2015 19:28
      Highlight Highlight Auf dem rechten Auge blind?
    • Die Super-Schweizer 21.09.2015 20:43
      Highlight Highlight Glarner ist der rechteste ALLER Nationalratskandidaten. Wer also soll denn bitteschön rechtsextrem sein, wenn rechts nichts mehr ist?
    • Wilhelm Dingo 21.09.2015 20:51
      Highlight Highlight ja, darum sehe ich immer überall nur linke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sigmund Freud 21.09.2015 19:17
    Highlight Highlight Wie konnte es die SVP schaffen in der Schweiz die stärkste Partei zu werden während es Parteien mit solchen Ansichten in anderen europäischen Ländern kaum ins Parlament schaffen?
    • dnsd 21.09.2015 20:04
      Highlight Highlight Ist ja nicht der einzige krasse Unterschied... Wie können wir Jahrzehnte lang schwarze Zahlen schreiben? Wie können wir unsere Städte so sauber halten? Unsere kranken so gut pflegen? Sicher nicht wegen der SVP aber anders heisst nicht schlechter - klar?
    • Tom Scherrer (1) 21.09.2015 22:08
      Highlight Highlight Siggi - eigentlich bist du ja der analytiker :))
  • Lowend 21.09.2015 19:12
    Highlight Highlight Leider darf man hier in der Schweiz die Partei der Rechtsradikalen nicht als dass bezeichnen, was sie sind, denn in dem verlogenen Land gibt es ja offiziell kleine Rechtsradikalen, sondern nur aufrichtige Patrioten und linken Chaoten, die man am besten aus- oder abschaffen sollte und da die Gefahr für das Kapital seit jeher von den Armen/Linken kam, sind die widerlichen Äusserungen Glarners eben nicht neofaschistisch und rassistisch, sondern Stimme der strohdummen Schäfchen, die nach der Pfeife ihrer Leitfaschisten und eines Parteibesitzers ihre Arroganz und Dummheit laut in die Welt blöken.
    • geht doch 21.09.2015 19:34
      Highlight Highlight Natürlich darf man diese rechtsradikale Partei als rechtsradikal bezeichnen. Vor allem sollte man ihr die Interpretationshoheit nicht überlassen.
    • Chlinae_Tigaer 21.09.2015 20:30
      Highlight Highlight ... man könnte schon fast sagen faschistisch.
    • el_chef 21.09.2015 22:58
      Highlight Highlight @chlinetiger jaja mit wörtern wie faschismus um sich werfen ohne die bedeutung zu kennen... faschismus ist ein politisches system welches sehr rechts ist, grundsätzlich jedoch nichts mit ausländerhass und judenverfolgung zu tun hat(dies ist nazionalsozialismus). faschismus ist das system in dem ein einzelner an der macht ist, die verantwortung wird über verschiedene stufen bis zum untersten mitglied weitergeleitet...(kurz und unvolständig erklärt) die svp, egal was man davon hält, ist demokratisch und hat nichts mit faschismus zu tun
  • Bouz 21.09.2015 18:51
    Highlight Highlight Dachte wirklich die Zeit mit dem Ablass haben wir hinter uns.
  • zombie woof 21.09.2015 18:40
    Highlight Highlight Ich gebe dem Journalisten vollkommen recht, diese Ansichten sind Rechtsradikal! Solche Aussagen, aber auch solche Personen wie Glarner, sind einer Schweiz unwürdig! Aber es zeigt einmal mehr, das Jahrelange Wirken der SVP trägt Früchte, Rassismus/Fremdenhass ist Salonfähig geworden.
  • Sapere Aude 21.09.2015 18:05
    Highlight Highlight Mag sein, dass der Artikel parteiisch ist. Aber die Aussage von Glarner ist klar, als reiche Gemeinde will man keine Kriegsflüchtlinge, weil diese potentielle Sozialhilfeempfänger sind. Eine solche Aussage ist beschämend und entsetzend. Schwach kann er nicht zugeben ein Rassist zu sein und dass ihm Geld wichtiger ist als Menschenleben. An alle Gutmenschen, wenn ihr Zeit habt kommt doch bit morgen um 1800 nach Aarau um diese Menschenverachtende Politik ein Zeichen zu setzen.
    • Roger Gruber 21.09.2015 18:27
      Highlight Highlight Sapere aude, dann aude mal: jeder Flüchtling (bei weitem nicht alle aus Kriegsgebieten), der hier willkommen geheissen wird, wird weitere Flüchtlinge nach sich ziehen. Wie viele können wir aufnehmen? 100'000? 1'000'000? 10'000'000? Und dann? Wenn dann immer noch weitere kommen (und das werden sie, da sie ja alle willkommen sind)? Machen wir dann die Grenze dicht? Geht ja nicht, sonst sind wir Rassisten. Also lassen wir weiterhin alle rein? Ist das ihr Plan? Solange es Menschen auf der Welt gibt, die es in Europa besser haben als zuhause, sollen alle kommen, die das möchten? Toller Plan...
    • Sapere Aude 21.09.2015 18:41
      Highlight Highlight Libanon mit 4 Mio Einwohner hat 2 Mio Flüchtlinge aufgenommen, Jordanien über 800k (mit 7 Mio Einwohner und 16fach kleinerem BiP). Momentan sind schätzungsweise 2-4 Millionen auf dem Weg nach Europa. Einem Wirtschaftsraum mit 550 Millionen Einwohner. All jene die behaupten, wir können das nicht bewältigen, oder bezahlen, die sind entweder zu geizig oder Rassisten. Es geht mir nicht um Wirtschaftsflüchtlinge, die werden bereits wieder zurückgesendet. Es geht um jene, die an Leib und Leben bedroht sind. https://www.facebook.com/video.php?v=10152998881031971&autoplay_reason=ugc_default_allowed
    • philosophund 21.09.2015 18:48
      Highlight Highlight @gruber: Um bei Kant zu bleiben: Sie haben so nicht zu Ende gedacht. Unsinn lässt sich nämlich durch Überprüfung ausschliessen. Aber Sie müssen nicht Denken, denn der Hirte braucht ja auch Schafe damit er Hirte bleiben kann. Kant versuchte vor 200 Jahren das Selbstdenken anzuregen. Klappt aber bis heute bei vielen noch nicht. Es ist bequemer gewissen Chefideologen (Blocher&Co, Religiöse Anführer&Co) zu folgen anstatt selbst einmal gründlich darüber zu nachdenken.

    Weitere Antworten anzeigen
  • UncleHuwi 21.09.2015 17:50
    Highlight Highlight Egal ob Teile rausgeschnitten wurden oder nicht, so etwas geht einfach nicht!
  • DerWeise 21.09.2015 17:34
    Highlight Highlight Immerhin ehrlich...
    • geht doch 22.09.2015 15:25
      Highlight Highlight Diese "Ehrlichkeit", bzw. Salonfähigkeit seines Gedankenguts ist Teil des Skandals.
    • DerWeise 22.09.2015 15:34
      Highlight Highlight klar, ich will aber nicht wissen, wieviele Amtsträger tatsächlich solche Überlegungen (egal von Links bis Rechts) machen....
  • elivi 21.09.2015 17:28
    Highlight Highlight ich würde die busse um einiges höher legen. Diese dann dirket weiter investieren in die hilfe.
    Wenn sich so ein dorf schon freikaufen will, dann aber nur durch indirekte hilfe ... ignoranz und arroganz kann man nicht 'wegmachen' aber wenigstens hilft ihre ignoranz-busse jemanden
    • Bobo B. 21.09.2015 17:51
      Highlight Highlight Mit Ignoranz meinst du hoffentlich das zwanghafte Übersehen der Tatsache, dass uns mit den Flüchtlingen tatsächlich viele potentielle Sozialfälle ins Haus stehen. Mit Arroganz dann wohl die Art und Weise, wie diejenigen attackiert werden, die diese unangenehme Wahrheit auch noch öffentlich benennen.
  • Eisenhorn 21.09.2015 17:28
    Highlight Highlight Man muss kein "Ultralinker Reporter" sein um die Aussagen egal in welchem Kontext für ziemlich asozial zu halten...
  • Roger Gruber 21.09.2015 17:25
    Highlight Highlight Gestern auf youtube gesehen: Auf die Aussage, man fürchte sich in DE vor der kulturellen Flutwelle, antwortet Merkel: 1. Angst ist ein schlechter Ratgeber. 2. Europa ist schuldig, weil IS-Terroristen teilweise aus EU-Ländern kommen. 3. Wer angst vor Islamisten hat, soll doch mehr in die Kirche gehen. Unglaublich? Zugegeben: völlig unglaublich. Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ich würde es auch nicht glauben.
  • G-4 21.09.2015 17:20
    Highlight Highlight So etwas kann und darf es in einem Land mit einer solch humanitären Geschichte wie der Schweiz nicht geben.
    Wir haben unsere Verantwortung zu tragen, der GANZE Westen ink. USA ist mitverantwortlich, für das was passiert ist und für das was das ganze ausgelösst hat.
    Wie kann sich eine kleine,reiche schweizer Gemeinde so etwas unmoralisches erlauben. Die Menschenrechte dürfen um nichts in dieser Welt ausgeklammert werden.

    Wenn ich der Bund wäre, würde ich ein Asylzentrum genau in Oberwil-Lieli Down-Town bauen...

    Das hat nichts mehr mit SVP ja oder nein zu tun.
    • So en Ueli 22.09.2015 14:57
      Highlight Highlight "Wir haben unsere Verantwortung zu tragen, der GANZE Westen ink. USA ist mitverantwortlich, für das was passiert ist und für das was das ganze ausgelösst hat. "

      Sag mir an was sind du und ich Schuld? Sind wir Schuld, dass es Staaten gibt, welche unfähig sind zu regieren? Müssen du und ich dafür aufkommen, dass man versucht hat einen unliebsamen Präsidenten zu stürzen (arabischer Frühling) und somit diese ganze Scheisse ausgelöst hat?
  • Roger Gruber 21.09.2015 17:18
    Highlight Highlight Und weiter geht die Propaganda der System-Medien. Wer das "alle sind Willkommen"-Lied nicht mitsingt, ist rechtsradikal. Was nicht in dieses Bild passt, wird rausgeschnitten oder wird im Bericht "vergessen". Eine Frage: gibt es einen Plan? Ich meine: wie sollen die Flüchtlinge untergebracht werden? Wie werden sie integriert? Wie will man die kulturellen Unterschiede handeln? Wie viele können wir beschäftigen, und womit bezahlen wir das alles? Wie viele können wir aufnehmen und wann ist Schluss (oder ist nie Schluss)? Auf all diese Fragen gibt es keine Antwort. Nur Diffamierung der Fragenden..
    • kettcar #lina4weindoch 21.09.2015 17:54
      Highlight Highlight Die "Fragenden" sind nicht bereit an Antworten mitzuarbeiten. Da liegt das Problem. An Lösungen ist man nicht interessiert. Es wird einfach geblockt.
    • Amadeus75 21.09.2015 18:02
      Highlight Highlight Und wie sieht die von der SVP immer wieder zitierte "Hilfe vor Ort" aus? Hat irgendeiner dieser brauner SVP-Hardliner einen konkreten Vorschlag gemacht? Wie will man in einem Bürgerkriegsland Hilfe vor Ort leisten? In und ausserhalb von Syrien sind fast 12 Millionen Syrer auf der Flucht!

      Es bringt nichts über Ürsachenbekämpfung oder Hilfe vor Ort zu schwafeln, die Flüchtlinge sind da und die brauchen JETZT Hilfe!
    • Amadeus 21.09.2015 18:03
      Highlight Highlight Seien sie nicht so wütend. Hier Ihre Anworten gemäss Andreas Glarner im ZDF -Bericht.

      1.) Ja, es gibt einen Plan. Herr Glarners Plan ist, keine Flüchlinge zu wollen.
      2.) Sie werden nirgends untergebracht. Um sicher zu gehen werden dafür Häuser abgerissen.
      3.) Gar nicht. Siehe Antwort 1 & 2
      4.) Gar nicht. Siehe Antwort 1 & 2
      5.) Gar nicht. Siehe Antwort 1 & 2. Herr Glarner benutzt Steuergelder um die Germeinde freizukaufen.
      6.) Siehe Antwort 1 & 2

      Und falls sie den Beitrag schauen werden sie feststellen, dass einige Einwohner (alle ablehnend gegenüber Flüchtlingen) sehr wohl zu Wort kamen.
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  • Doctor Unrath 21.09.2015 17:14
    Highlight Highlight Manchmal schäme ich mich, Schweizer zu sein. Ich hoffe einfach, dass wir nicht mehr irgendwohin flüchten müssen.
    Im übrigen würde ich es gern sehen, wenn der Herr Glarner mal wirklich mit Flüchtlingen an der Grenze in Kontakt kommt. Sagt er denen dann wirklich ins Gesicht, sie sollen umkehren?
    • G-4 21.09.2015 17:22
      Highlight Highlight Wohl kaum.... :.-(
    • ESMI 21.09.2015 17:51
      Highlight Highlight Hey Doc, Du kannst ja nichts dafür, hier geboren zu sein, also hast Du im Prinzip keinen Grund Dich zu schämen.
      Vielleicht solltest Du gehen, bevor Du irgendwann flüchten musst, denn das wird - falls Du einer christlichen Religion angehörst - früher oder später der Fall sein. Geh lieber solange Du noch rennen und Dich schämen kannst.
    • Brasser 21.09.2015 18:18
      Highlight Highlight @Grafhp: Befass Dich doch einmal ein wenig mit der Schweizer Geschichte und dabei konkret mit dem Zeitraum, als Tausende Schweizer aus Armut mit dem Schiff nach Amerika ausgewandert sind. Ich sehe da keinen grossen Unterscheid zu den heutigen Völkerwanderungen, ausser, dass damals an der Grenze kein Ami zu ihnen gesagt hat, dass sie die Reise umsonst gemacht hätten...
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  • pd90 21.09.2015 17:10
    Highlight Highlight Hoffentlich hat Oberwil-Lieli bald ein saftiges Defizit... unglaublich sowas...
    • pd90 21.09.2015 22:38
      Highlight Highlight Lol wenn alle so denken Gute Nacht Schweiz... Dir ist schon bewusst, dass die Schweiz nicht nur durch die Eidgenossen gross geworden ist? Den Wohlstand haben wir allen Nationalitäten zu verdanken und ja, es wird sicher welche geben die das System ausnützen, aber dadurch alle in Verruf zu bringen ist doch recht fragwürdig.
  • Bucky 21.09.2015 17:09
    Highlight Highlight «Ansichten, die anderswo als rechtsradikal gelten sind hier salonfähig. Oberwil-Lieli, letztlich ein eher dunkler Fleck der Schweiz, der mit der humanitären Tradition des Landes so gar nichts zu tun haben will.» Endlich mal einer, ders geschnallt hat. Und nicht nur in Obereil-Lieli sind Ansichten salonfähig, die anderswo als rechtsradikal gelten. Man wird noch mancherorts in der Schweiz fündig.
    • Hayek1902 21.09.2015 17:31
      Highlight Highlight wobei die definition natürlich eh ein witz ist, weil du in deutschland schneller mal rechtsradikal bist als ein amg auf der autobahn

Edelweiss ist Edelweiss, nur Rassist ist keiner: Gossau steckt im Nebel fest

In Gossau ZH steht die Welt Kopf: Hier gehen Eltern an die Medien, Schulleiter verurteilen ihre Fachkräfte und Schüler verteidigen ihre Lehrerin. Eine Geschichte über Adlerpullis, Edelweiss-Hemden, geheime Whatsapp-Chats und kalte Eisen.

Am ehrlichsten ist vielleicht die «Kafi Huus»-Wirtin im Zentrum Gossaus – klipp und klar und gerade heraus: «Sie wollen wissen, was die Leute sagen? Das kann ich Ihnen schon sagen: Die Lehrerin ist schuld an dem Ganzen! Dass die sowas verbietet! Aus einer Mücke einen Elefanten machen», ruft die 53-Jährige. «Ein Kopftuch darf man tragen an der Schule, aber ein Edelweiss-Hemd nicht?», fragt sie.

Dass an der Sekundarschule Gossau keine einzige Schülerin ein Kopftuch trägt, überrascht die Wirtin …

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