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SVP-Nationalrat Adrian Amstutz verzichtet auf erneute Kandidatur



Nationalrat  Adrian Amstutz, SVP-BE, spricht an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) in Volketswil, am Samstag, 27. Oktober 2018. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Der Berner SVP-Politiker Adrian Amstutz tritt Ende dieses Jahres von der Politbühne ab. Er verzichtet auf eine erneute Nationalratskandidatur, obwohl ihm die Kantonalpartei mit einer Statutenänderung eine längere Amtszeit ermöglicht hätte.

Die Berner SVP hatte am Montagabend an einer Delegiertenversammlung eine Lockerung der Amtszeitbeschränkung für ihre Mandatsträger beschlossen. In Einzelfällen kann die Partei künftig mit einer Zweidrittelmehrheit beschliessen, dass Amtsträger mehr als die bisher geltenden maximal vier Amtsperioden im Amt bleiben können.

Damit sollte konkret der Weg für eine erneute Kandidatur Amstutz' geebnet werden.

Dass die bernische SVP «nahezu einstimmig» den Wunsch geäussert habe, er möge erneut kandidieren, sei für ihn «eine Ehre»: Das schreibt Amstutz in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Doch wolle er nun «die mit der Erreichung des 65. Lebensjahres geschmiedeten Zukunftspläne» zusammen mit seiner Familie «und in der Hoffnung auf gute Gesundheit» umsetzen, so Amstutz weiter. Wie versprochen werde er aber bis Ende Oktober 2019 seine Funktion als Wahlkampfleiter der SVP Schweiz «voll motiviert» erfüllen.

Auf Anfrage ergänzte Amstutz, nach seinem Ausscheiden aus dem Nationalrat wolle er sich weiterhin im Stiftungsrat der Rega engagieren und Präsident des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbands Astag bleiben. Zudem wolle er wandern, mit dem Gleitschirm fliegen, Ski fahren und mit den Grosskindern etwas unternehmen.

Amstutz war bei den Wahlen 2007, 2011 und 2015 jeweils bestgewählter Nationalrat im Kanton Bern. 2011 sass er einige Monate im Ständerat, wurde aber bei den Wahlen im Herbst 2011 abgewählt. Amstutz hatte im März 2011 zunächst Simonetta Sommarugas Ständeratssitz erobert und wurde dann im Herbst 2011 von Hans Stöckli (beide SP) geschlagen.

Von 2012 bis 2017 leitete Amstutz die Fraktion der SVP in den eidgenössischen Räten. Den für ihn freigelassenen Platz auf der Nationalratsliste der SVP Kanton Bern wird nun eine Kandidatin der Jungen SVP einnehmen, wie es bei der Partei auf Anfrage hiess. (aeg/sda)

Amstutz regt sich über Netzsperren-Diskussion auf

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans007 17.01.2019 16:39
    Highlight Highlight Jetzt, wo wir in die heisse Phase mit den EU-Verhandlungen kommen, ziehen sich die Hetzer und Scharfmacher zurück, zuerst Blocher, dann Brunner und jetzt Amstutz...nur Maurer hält durch...
  • Mnemonic 17.01.2019 16:37
    Highlight Highlight Gut so. Er hat genug Schaden angerichtet...
  • Ich mein ja nur 17.01.2019 16:22
    Highlight Highlight Eine gute Nachricht. Ein Zöisler weniger.
  • dho 17.01.2019 15:51
    Highlight Highlight Mir kommen die Tränen.
  • Clife 17.01.2019 15:43
    Highlight Highlight Danke Herr Amstutz. Ob Sie erfolgreich waren oder nicht, zumindest haben Sie sich mit 65 in den Ruhestand eingelassen, um auch nächsten Generationen die Chance zur Mitwirkung in der Politik zu geben. Sie sind auf dem richtigen Weg, wenn Sie nicht auf die SVP hören und Ihren eigenen Weg gehen anstatt einem vorgeschriebenen.
  • dechloisu 17.01.2019 15:41
    Highlight Highlight Halte nicht viel von Ihm, aber eines muss man Ihm lassen.
    Er lässt sich nicht einfach überreden, nur weil sie keine Alternative haben.
  • Käpt'n Hinkebein 17.01.2019 15:16
    Highlight Highlight Über die Sesselkleber motzen und dann die Statuten ändern wollen, damit einer länger bleiben kann... So etwas macht einen glaubhaft!
    • Peter von der Flue 17.01.2019 17:13
      Highlight Highlight Wieso der Protagonist tritt zurück und gut ist. Hauptsache bellen oder was?
    • Fabio74 18.01.2019 09:27
      Highlight Highlight @von der Flue er ja aber die Partei die immer motzt, wollte die Statuten ändern

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