Schweiz
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Alt-Bundesrat Christoph Blocher bei seiner Rede an der 28. Albisguetli-Tagung der Zuercher SVP in Zuerich am Freitag, 15. Januar 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Traditionell der Hauptredner an der Albisgüetli-Tagung der Zürcher SVP: alt Bundesrat Christoph Blocher.
Bild: KEYSTONE

Blocher behauptet, die Zürcher Polizei wimmle Sex-Opfer ab – doch in 10 Jahren gab es keine einzige Beschwerde (0)



Bei seinem Rundumschlag an der Albisgüetli-Tagung der SVP (Stichwort: Diktatur) nahm Christoph Blocher auch die Zürcher Polizei ins Visier: In der Stadt Zürich würden Anzeigen zu Sexualdelikten gar nicht mehr entgegen genommen, sagte Blocher laut Blick im Nachgang zur Silvesternacht in Köln.

Ein happiger Vorwurf. Aber stimmt er auch?

Die Zürcher Polizei dementiert vehement: «Ich weise diese Vorwürfe von alt Bundesrat Christoph Blocher in aller Deutlichkeit zurück», sagte Polizeikommandant Daniel Blumer dem «Blick». Ihm sei kein einziger solcher Fall bekannt. Bekannt ist dagegen, dass jährlich zwischen 1200 und 1900 Anzeigen wegen Sexualdelikten eingingen.

Daniel Blumer, links, Kommandant der Stadtpolizei Zuerich, und Polizeivorsteher Richard Wolff, rechts, in der St. Peters Kirche in Zuerich am Freitag, 28. Maerz 2014. Fuenf Aspirantinnen und 24 Aspiranten der Klassen F13 und W13 haben das erste Jahr der Zuerrcher Polizeischule ZHPS erfolgreich abgeschlossen und die Eidgenoessische Berufspruefung

Kommandant der Zürcher Stadtpolizei: Daniel Blumer.
Bild: KEYSTONE

Würde die Polizei Opfer wirklich abweisen, wäre zu erwarten, dass zumindest einige von ihnen sich mit einer Beschwerde wehren würden. Doch auch da: Fehlanzeige. Laut der Ombudsfrau der Stadt Zürich, Claudia Kaufmann, hat es in den letzten zehn Jahren «keine einzige Beschwerde» gegen die Stadtpolizei wegen einer nicht entgegengenommenen Anzeige zu einem Sexualdelikt gegeben. 

Gegenüber dem «Blick» reagierte der abtretende SVP-Vizepräsident Blocher nicht auf Nachfragen, worauf er seine Vorwürfe stütze und ob er sie belegen könne.

(trs)

abspielen

Blochers Rede in voller Länge. Das heisst, sie ist lang. Sehr lang.
YouTube/SVP des Kantons Zürich

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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Donalf 11.02.2016 23:50
    Highlight Highlight Aussagen System Blocher basieren teilweise auf folgendem Prinzip: SCHNECKEN SIND EIN GUTES ESSEN, ICH SELBST HABE SIE NOCH NIE GEGESSEN, ABER MEINES VATERS BRUDERS SOHN IST NEBEN EINEM GESESSEN DER EINEN GESEHEN HAT SCHNECKEN ESSEN. Ist das Wissen?
  • zombie woof 19.01.2016 13:27
    Highlight Highlight Dass man im Alter den Verstand verlieren kann, das kann ich durchaus verstehen, aber dass Jüngere sich dieses ganze wirre und reisserisches Zeugs, dass dieser alte Mann von sich gibt, auch noch anhören und bejubeln,das lässt mich schwer daran zweifeln ob das mit dem Verstand verlieren erst im Alter kommt.....
  • Kastigator 19.01.2016 13:22
    Highlight Highlight Wen erstaunts? Als er über ein Jahr lang abstritt, die BaZ gekauft zu haben, und dann doch ertappt wurde, sagte er ja ganz deutlich, ein Politiker dürfe lügen. Only in the SVP ...
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 19.01.2016 12:34
    Highlight Highlight Hallo-ho, der nicht mehr ganz so junge Mann hat eine Initiative durchzubringen. Und in Zeiten der Lügenpresse muss er bis zum 28. Februar noch ein wenig Stimmung machen. Und wie macht man das wohl am effizientesten? Etwa durch sachliche Informationen, nüchterne Argumentationen zum Thema oder doch eher durch Paranoia? Womit mobilisiert man den frustrierten Wähler und schubst ihn an die Urne?
    Rechtstaat? Pah! Zwei-Klassen-Justiz? Geschenkt! Menschenrechte? Sind für die wo wei. Und überhaupt - diese fremden Richter, die Ausländer und die Flüchtlinge mit den Smartphones!
  • fuegy 19.01.2016 10:17
    Highlight Highlight Herr Blocher macht es sehr geschickt, er verpackt eine kleine Wahrheit in viele kleine/grosse Lügen. Viele Menschen schlucken aber dann, z.T. wissentlich, die Lügen, weil im Kern etwas kleines, wahres dran ist und so belügen sich die Menschen selbst. Dass sie es selbst sind, welche den Lügen zustimmen, wird wehement verdrängt, deshalb oft dann die überhärtete Reaktionen und der grosse Aufschrei, wenn jemand das Lügenkonstrukt aufdeckt. Es geht oft um Überzeugungen, welche sich nur sehr schwer "ändern" lassen, wie der Mensch selbst.
  • Wolfsblut_2 19.01.2016 10:08
    Highlight Highlight Ich würde gerne mal alle Lügen aufgelistet sehen, die CB ohne rot zu werden schon verbreitet hat. Diese Liste muss aber nicht so umfassend sein, dass sie bis zur Übernahme der EMS-Chemie zurückgeht.
  • Donalf 19.01.2016 09:31
    Highlight Highlight Blocher und seine blinden Anhänger sind eine Gefahr für Schweiz. Die meisten sogenannten Führer von gestern und heute haben zusammen mit Getreuen Alleinherrschaften angestrebt und aufgebaut. Dazu kommt, dass CB wie es sich anhört, fast immer in seiner Karriere mit Halbwahrheiten weitergekommen ist.
  • Marc A. 19.01.2016 09:11
    Highlight Highlight Ein weiterer Artikel, welcher sich direkt gegen Blocher und/oder die SVP richtet. Dabei hätte man sich mit diesem Thema durchaus journalistisch tiefgründiger und sachlicher beschäftigen können. Schade, dass sich watson immer öfter für diese tendenziöse und ab und zu etwas "billige" Berichterstattung entscheidet. Just my 5 cents.
    • C0BR4.cH 19.01.2016 09:37
      Highlight Highlight Ahja, was sollte man hier den bitte noch ausbudeln über diesen Fall?

      Sicher kannst du da journalistisch tiefgründiger und sachlicher Antwort geben?
    • Rööfe 19.01.2016 09:41
      Highlight Highlight Wenn man einen Politiker zitiert ist man tendenziös? Ich glaube die SVPler leben in einer Parallelgesellschaft. Diese Gesellschaften sind der Nährboden solcher abstrusen Ideen. Man ist immun gehen parteifremde Inpute, salbt sich gegenseitig und bestärkt sich im Kampf gegen die Linken und die Netten. Diese Sekte wird langsam zu einer Gefahr für unsere liberale Gesellschaft.
    • Marc A. 19.01.2016 09:57
      Highlight Highlight Blocher biegt Sachverhalte zurecht. Aber das tut ein Wermuth, Molina oder Madame Leutenegger-Oberholzer genau so. Das gehört ein bisschen zur Politik dazu - nur Blocher macht das vielleicht eine Spur geschickter als andere. Nun wäre es aber die Aufgabe einer Zeitung, dem SACHERVERHALT nachzugehen, und das geschieht hier mit diesem Artikel leider nur oberflächlich. Obwohl man Klicks und Futter für die "SVP-Hater" generiert, distanziert man sich nicht wirklich von diesem gewissen "Niveau", welches man den SVP-Anhängern anlastet. Schön aber von Watson, dass Ihr einen kritischen Post freischaltet!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 19.01.2016 09:04
    Highlight Highlight Der alte, verschrobene Kauz beherrscht das Spiel der Diffamierung wie kein Zweiter. Weil er auch die grösste Unwahrheit und den hanebüchensten Unsinn so erklären kann, dass es ein Grossteil seiner Gefolgschaft immer wieder glaubt.

    Es ist übrigens nicht allein eine Frage der Intelligenz, ob man dem «Flumer» glaubt oder nicht. Fans (SVP-Anhänger sind zu einem grossen Teil Blocher-Fans) schliessen ihre Idole so tief in ihr Herz, dass diese quasi einen Unfehlbarkeitsbonus haben. Es ist, wie wenn jemand im Unterbewusstsein einen Schalter umlegen würde. Man kann dann nicht anders, als zu glauben.
    • Hans -würkli- Nötig 19.01.2016 09:54
      Highlight Highlight Stockholm-Syndrom?
  • klugundweise 19.01.2016 08:58
    Highlight Highlight Dass Blocher an pathologischer Selbstinszenierung leidet ist bekannt. Dann aber 30% der Wählenden blind folgen ist himmeltraurig.
    • C0BR4.cH 19.01.2016 09:38
      Highlight Highlight Was der Typ halt hat ist eine gewisse charismatische Ausstrahlung. Auch wenn vieles erfunden und gelogen ist was er sagt, gibt es trotzdem Leute, die ihm dann halt folgen, leider.
    • Hoopsie 19.01.2016 10:56
      Highlight Highlight Leider folgen sie nicht unbedingt Blocher, sondern der ausländerfeindlichen Haltung. Egal wer da vorne am Mikrophon steht, wenn er gegen die Ausländer ist, ist er klug, gut und richtig. Und wenn er dann noch austeilen kann, wow, dann ist alles super. Man sieht ja, wie schnell dort die Sympathien wechseln. Von Mörgeli zu Köppel floss wenig Wasser die Limmat hinunter.
  • Hans -würkli- Nötig 19.01.2016 08:47
    Highlight Highlight Ich finds ja schon bedenkenswert wenn generell Leute Halbwahrheiten und auch Lügen ohne Angst vor Strafverfolgung verbreiten können. Bei C.B. ist der Wirkungsgrad dann noch einiges höher.....
  • Linus Luchs 19.01.2016 08:42
    Highlight Highlight Blocher wirkt schon etwas senil, aber das täuscht. Alles, was er in einer solchen Rede sagt, ist natürlich nicht Zufall, sondern scharf kalkuliert. Mit seiner Darstellung, eine überforderte Polizei würde Anzeigen zu Sexualdelikten nicht mehr entgegennehmen, nimmt er Bezug auf Köln, und er malt das Bild von einer Schweiz, in welcher die Rechtsordnung untergeht, weil es so viele kriminelle Ausländer gibt… – nichts als Abstimmungspropaganda, diesmal an die Adresse der Frauen. Zwar erstunken und erlogen, aber mit dem Lügen hatte Blocher noch nie ein Problem, nicht einmal als Bundesrat.
    • manhunt 19.01.2016 09:24
      Highlight Highlight "Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es der SVP gelingt, die Menschen von den politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für die SVP, ihre gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind der SVP."

      wenn auch in leicht abgeänderter form. hat aber nichts von seiner gültigkeit eingebüsst.
  • felixJongleur 19.01.2016 08:39
    Highlight Highlight Dass Exponenten der svp immer wieder Beamten in den Rücken fallen ist nichts neues. Jene Beamte notabene die tagtäglich den Kopf hinhalten in der Umsetzung jener Regeln die in rechtsbürgerlich geprägten Gremien gefällt wurden. Es macht mich wirklich hässig dieses schnodrige abwatschen der Institutionen welche unseren Staat zusammenhalten. Aber dann wieder die harte Hand von denselben fordern, da ist man dann wieder schnell dabei und spukt grosse Töne. Selbstverständlich schliesst dies nicht aus, die Bürokratiemaschinerie & Staatsgewalt kritisch im Auge zu behalten.
  • DerDude 19.01.2016 08:35
    Highlight Highlight Soo, nochmals schön ein Bricket nachlegen damit das Angstfeuer schön lodert wenn wir über die Durchsetzungsinitiative abstimmen.
  • The oder ich 19.01.2016 08:08
    Highlight Highlight Der Herr Blocher ist Ex-Bundesrat und nicht alt Bundesrat: er wurde nämlich nicht wiedergewählt (wie auch vier Jahre zuvor Frau Ex-Bundesrätin Ruth Metzler).
    Ein alt Bundesrat hat sein Amt freiwillig abgegeben; C. B. darf sich immerhin bald alt SVP-Vizepräsident nennen^^
    • Stichelei 19.01.2016 12:27
      Highlight Highlight Vielen Dank für die Berichtigung. Für mich am wichtigsten ist einfach die Tatsache, das er NICHT MEHR Bundesrat ist, aus welchem Grund auch immer :-)
  • Chlinae_Tigaer 19.01.2016 07:45
    Highlight Highlight Wer letzten Freitag die ARENA schaute, staunte nicht schlecht über etliche weltfremde, haltlose Behauptungen und Aussagen von Herrn Molina.

    Doch darüber berichten?

    Mitnichten.

    Hauptsache man kann wieder auf dem Erzfeind Blocher rumtrampeln.
    • Murky 19.01.2016 08:11
      Highlight Highlight Nun, der Molina versucht auch nicht gerade unseren Rechtsstaat abzuschaffen, oder?
    • zorrofarblos 19.01.2016 08:20
      Highlight Highlight bitte nennen sie mir einige aussagen von molina, die sie als weltfremd erachten. die juso muss man nicht mögen - ich tus auch nicht - aber ich fand, dass molina zu diesem thema ziemlich realitätsnah argumentiert hat.
    • Daniel Caduff 19.01.2016 08:24
      Highlight Highlight Whataboutism am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anam.Cara 19.01.2016 07:28
    Highlight Highlight Zum Glück hat das Video der Blocher-Rede geklemmt. Früher haben sie die Albisgüetli-Rede in gedruckter Form in die Haushalte verschickt. Ich kam nie über Seite zwei, weil ich mich demassen über die Halbwahrheiten und Halbzitate geärgert habe. Oft wurden auch historische Begebenheiten in "angepasster" Weise zur Unterstützung der Aussagen hinzu gezogen. Köppel ist ja auch ein Meister dieser Kunst.
    Die Aussage ist vermutlich im Zusammenhang mit Köln zu sehen: in Zürich würde man die grabschenden Ausländer nicht ausschaffen können (weil die Polizei schlampt).
    Das bringt weibliche Wählerstimmen.
    • Daniel Caduff 19.01.2016 08:10
      Highlight Highlight Das Lustige ist ja vor allem, dass die Meisten auch bei einer möglichen Annahme der DSI gemäss dem Deliktskatalog nicht ausgeschafft werden. Und bei Asylsuchenden kommt meist das Non-Refoulement-Prinzip zur Anwendung. Aber auch in Köln gilt: Ohne Verurteilung passiert gar nichts. Aus 600+ Anzeigen gabs bisher gerade mal ein paar Hand voll Verdächtige für die Kulisse und 0(!) Verurteilungen. Aber als Überdruckventil für die Simpel und Wutbürger in diesem Land reicht solch eine Argumentation vermutlich.
  • Stichelei 19.01.2016 07:23
    Highlight Highlight Dass Ch. Blocher sich in immer abstrusere Ideen versteigt, daran gewöhnt man sich ja langsam. Worüber ich aber immer mehr staune bzw. den Kopf schüttle ist, dass jede dieser unterirdischen Äusserungen in allen Medien eine so umfassende Plattform findet. Gibt's denn wirklich keine relevanteren News als die seltsamen Ergüsse eines alt Bundesrats?
    • azoui 19.01.2016 07:49
      Highlight Highlight Ich denke es ist wichtig, dass die Medien diese Äusserungen nicht nur aufnehmen, sondern auch hinterfragen.
    • Urs457 19.01.2016 10:51
      Highlight Highlight Ex-Bundesrat, bitte!!! :-))
  • giguu 19.01.2016 07:13
    Highlight Highlight Es ist aber schon sehr bedenklich, dass niemand von der Mitte oder Links ein Rezept für diese Lügen findet, die dem Volch täglich aufgetischt werden. Wenn ich Kommentare im Blick oder auf 20 Minuten lese läuft es mir kalt den Rücken runter. Langsam darf man wirklich Angst um die Zukunft der Schweiz haben. Warum tritt die Linke nicht mal kollektiv ab, wenn sie kein Rezept findet gegen diese Lügenpartei? Vielleicht merkt das Volch dann, dass nicht die anderen an allen Problemen schuld sind...
    • manhunt 19.01.2016 07:38
      Highlight Highlight ach, es ist doch bloss die geschichte, welche sich wiederholt. auch wenn das zum heutigen zeitpunkt noch niemand zu glauben scheint. und wenn dann in noch nicht absehbarer zeit, die konsequenzen der heutigen politik und hetze drohen, wird es wieder niemand gewusst haben und niemand gewesen sein.
    • Murky 19.01.2016 08:14
      Highlight Highlight @manhunt, genau das ist meine Befürchtung. Und ich fürchte mich wirklich etwas davor meine Kinder in einer Apartheid aufwachsen zu sehen welche früher oder später blutig explodiert...
    • SomeoneElse 19.01.2016 08:27
      Highlight Highlight Nun die von der SVP genannten Probleme sind halt eben nicht so grosse Probleme. würde die Linke sich zurückziehen und auf Opposition machen könnte die SVP die PR-Maschine in die andere Seite drehen und alles schönrede und erzählen es sei ihnen zu verdanken dass es nun so sei. Das Problem sind die intransparenten Parteifinanzierungen und schlussendlich die gekaufte Politik. Blocher ist nahe bei den paar dutzend Leuten die soviel besitzen wie die Hälfte der Weltbevölkerung... aber davon kann er gut ablenken wenn der/die kleine Mann/Frau lieber auf Flüchtlinge neidisch ist, die ein Handy besitzen
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 19.01.2016 07:03
    Highlight Highlight Kenne zwei Personen persönlich, die Anzeige in Zürich erstattet haben. Mir scheint, dass die Polizei viel dazugelernt hat in den letzten Jahren. Sie haben die Anzeigen mit einer hohen Sensibilität entgegengenommen. Kann deshalb die Aussagen von Blocher nicht verstehen.
  • URSS 19.01.2016 07:01
    Highlight Highlight 1900 Anzeigen pro Jahr , das macht pro Monat 166!!! Anzeigen. Meistens gibt es nochmals Delikte die NICHT angezeigt werden.Also wenn das nur Zahlen von Zürich sind, finde ich das beängstigend .
    • der nubische Prinz 19.01.2016 07:55
      Highlight Highlight Haben Sie sich das Tutorial von Renate Künaz durchgelesen? ;)
      !!!!!
    • Hierundjetzt 19.01.2016 08:47
      Highlight Highlight 166 Anzeigen / Monat auf 400'000 Einwohner?

      Wobei die meisten auf die Prostitution fallen?

      0,0004%?

      Echt, dass finden Sie viel? Mit Verlaub, wo exakt leben Sie
  • kettcar #lina4weindoch 19.01.2016 05:51
    Highlight Highlight Ich dachte das sei eher ein Problem bei der Zuger Polizei... Aber schön, dass sich die SVP nun für die Opfer sexueller Gewalt einsetzt.
    • URSS 19.01.2016 07:02
      Highlight Highlight Wieso ein Problem der Zuger Polizei?
    • Kato 19.01.2016 07:19
      Highlight Highlight @Urs: Es ist eine Anspielung auf Spiess-Hegglin
  • amazonas queen 19.01.2016 05:33
    Highlight Highlight So funktioniert es eben. Er kann abstruse Behauptungen in den Raum stellen und die Jünger glauben es. Ich denke nicht, dass an der Tagung auch nur einer "Bischt sicha, Chrischtoph?" gefragt hat.

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