Schweiz
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Hans was Heiri? Oder Roger was Christoph. bild: Keystone/watson

Wir müssen über Roger Köppels Frisur sprechen



Die SVP Schweiz lädt zur Delegiertenversammlung und debattiert über Europa. So weit, so bekannt. Das Rahmenabkommen mit der EU, das am Samstag im aargauischen Wettingen auf der Traktandenliste stand, ist zwar noch nicht spruchreif. Aber wann lässt man bei der SVP schon eine Gelegenheit aus, um gegen Brüssel und den «unterwürfigen» Bundesrat zu wettern?

Ein klarer Fall für Christoph Blocher also, der den Kampf gegen den «Kolonialvertrag» bereits mit Volldampf aufgenommen hat. Doch der Strategiechef der SVP glänzte in der Mehrzweckhalle Tägerhard durch Abwesenheit. An seiner Stelle trat einer ans Mikrophon, bei dessen Anblick man unvermittelt zusammenzuckte. Wer ist das? Blocher junior??

Roger Koeppel (SVP/ZH) aeussert sich zur internationalen Zusammenarbeit 2017-2020 am Donnerstag, 2. Juni 2016 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Roger Köppel während der Sommersession im Juni. Bild: KEYSTONE

Dann machte er den Mund auf, und man vernahm die Stimme von Roger Köppel, Nationalrat, Verleger und Chefredaktor der «Weltwoche». Und tatsächlich so etwas wie Christoph Blochers Ziehsohn. Oder sogar mehr? Denn da war etwas, das den Betrachter fassungslos machte.

Köppels Haare.

Bislang kannte man ihn als Träger einer welligen bis strubbeligen Frisur. Der Köppel, der am Samstag zur johlenden SVP-Gemeinde sprach, präsentierte sich mit geglätteter Mähne. Und gab damit gewollt oder ungewollt ein Statement ab: Ich bin euer neuer Blocher, auch äusserlich.

Okay, einen Unterschied gibt es: Christoph Blocher trägt den Scheitel links, Köppel rechts. Ein wenig Individualismus darf sein, sonst kommt noch jemand auf die Idee mit der Analogie von Herr und Hund, die sich im Laufe der Jahre immer ähnlicher sehen. Aber die Botschaft war klar: Hier stehe ich, um die von Blocher entzündete Fackel weiterzutragen.

Knallige Metaphern und hämische Worte

Die Zeit dafür ist langsam reif. Christoph Blocher versteht es immer noch, seine Gefolgschaft zu fesseln. Aber er wird nicht jünger, seine öffentlichen Auftritte haben nicht mehr die hypnotische Kraft, mit der er etwa zu Zeiten des EWR-Abstimmungskampfs 1992 prall gefüllte Festzelte in Ekstase versetzen und selbst überzeugte Gegner ins Wanken bringen konnte.

Roger Koeppel spricht an der Delegiertenversammlung der SVP am Samstag, 20. August 2016, in Wettingen. (KEYSTONE/Siggi Bucher)

Roger Köppel am Samstag in Wettingen. Bild: KEYSTONE

Roger Köppel besitzt das Instrumentarium, um in diese gewaltigen Fussstapfen zu treten. Seine mit einer Standing Ovation bejubelte Rede liess keine Wünsche offen. Sie war gespickt mit knalligen Metaphern und hämischen Worten an die Adresse des Aussendepartements und seines Vorstehers Didier Burkhalter. Und der EU, auf die er genüsslich einprügelte, um dann treuherzig zu erklären, es sei «ganz schlechter Stil, einem Krankenwagen Steine hinterher zu werfen».

Schwache Gegner

Das war Blocher-Speak in Reinkultur, ebenso wie die Beteuerung, man wolle mit der EU gut zusammenarbeiten und bilaterale Abkommen «auf Augenhöhe» abschliessen. Wie das gehen soll, wenn die Schweiz gleichzeitig den Rahmenvertrag versenkt, liess Köppel offen. Seine «Gegner» machten es ihm am Samstag aber auch sehr leicht.

Staatssekretär Jacques de Watteville konnte den Habitus des distinguierten Diplomaten nie ablegen. Und SP-Nationalrat Tim Guldimann bot einen Auftritt zum Fremdschämen. Er leierte eine Kopfgeburt herunter in Form einer Parabel über einen Klub, dem ein kleines Land nicht angehören will und bei dem ein Parteipräsident namens Albert «Extrawurst mit Rösti» bestellt. «Aufhören!» rief irgendwann einer im Publikum. Es war unanständig, aber innerlich dachte man «Recht hast du!».

Wenn der Abstimmungskampf über das Rahmenabkommen ähnlich verläuft, werden Blocher und Köppel leichtes Spiel haben. Vollständig wird der Ziehsohn seinen Übervater nicht ersetzen können. Bei aller äusserlichen Angleichung fehlt dem immer noch etwas bubenhaften Köppel das bäuerische Charisma, mit dem Blocher die «einfachen Leute» dazu bringen kann, gegen ihre Interessen zu votieren.

Aber die Weichen sind gestellt. Wer immer noch die Illusion hegt, mit der SVP werde es nach Christoph Blocher abwärts gehen, muss spätestens seit Samstag alle Hoffnung fahren lassen. Es gibt eine Zukunft nach Herrliberg. Die Anhänger der SVP dürfen sich freuen. Für die Gegnerschaft aber sind es wahrhaft haarige Perspektiven.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 26.08.2016 03:55
    Highlight Highlight Roschee Göbbels
  • JackMac 24.08.2016 10:05
    Highlight Highlight Das Verhältnis von Köppel zu Blocher ist doch in etwa wie Alfred E. Neumann zu Mad, nicht?
    Der Unterschied ist, dass die zwei letzteren zum Lachen animieren, die ersteren sind nur zum Weinen
  • Baccara aka Shero 23.08.2016 13:11
    Highlight Highlight ..ach eben..wo Blunschi draufsteht ist auch Blunschi drin. Warum bin ich denn nicht eher drauf gekommen! *facepalm*

    Also. Ich wähle nicht SVP. Aber warum dürfen denn die ihre Meinung nicht auch kund tun? Weil sie in vielen Fällen nicht hip-gutmenschig ist? Und weil sich Köppel keinen Hipsterbart wachsen lässt und vegan isst?

    Ich verstehs nicht, wofür die ganze Polemik gut sein soll. Sind wir doch froh, dürfen wir hier in der Schweiz soviele Meinungen zu einem einzigen Thema hören. Andernorts gibt es EINE Meinung. Die von Kim Jong-Un. Nämlich.
  • lilie 23.08.2016 09:02
    Highlight Highlight Der Artikel bietet mehr Gehalt, als der Titel vermuten lässt...

    Apropos Frisur, ist sonst noch jemandem aufgefallen, dass Trump sich Mühe zu geben scheint, frisurtechnisch ein wenig gepflegter aufzutreten?

    Vielleicht wirds in den höheren Politlagen immer zugiger, da braucht der Mann von Welt eine etwas windschnittigere Frisur. 😆
  • Anna Landmann 23.08.2016 08:24
    Highlight Highlight Es ist natürlich in Zeiten der Instant-Kommentierer, die nur den Titel lesen, ein taktischer Fehler, so eine Schlagzeile zu schreiben. Der Text ist nämlich gehaltvoller.
  • Louie König 23.08.2016 07:25
    Highlight Highlight Ich möchte mein Beileid an alle aussprechen, die es nicht über den Titel hinaus geschafft haben beim Lesen dieses Artikels. Und das dürften, wenn man die Kommentare anschaut, so einige sein. Wenn ihr nämlich mehr gelesen hättet, wäre euch aufgefallen, dass die Frisur lediglich der Aufmacher dieses Artikels ist. Dass danach die gefährlichen Parallelen zwischen Köppel und Blocher aufgezeigt werden, wird ignoriert. Das schlimmste ist aber, dass die Gegner effektiv niemanden haben, der rhetorisch bzw. polemisch an Köppel/Blocher ran kommt, das macht mir immer mehr Sorgen.
    • herschweizer 23.08.2016 08:25
      Highlight Highlight Finde es übertrieben... Köppel bedient zu sehr den Wutbürger und wirk gegenüber dem Alten unsicher und auf gewühlt. Der Alte bringt seine Polemik sehr unschuldig rüber die bei seiner Zielgruppe wie religiöse Dogmen wirken. Das kann K einfach nicht. Sorry die Globalisierung wird auch in ch ankommen dh grössere mediale Player werden auf das Umfeld der heranwachsendeln Wähler Einfluss nehmen ob es mir jetzt sympathisch ist oder nicht... Isolation wird uns eher Richtung Venezuela oder NKorea....hhh
    • Skip Bo 23.08.2016 08:28
      Highlight Highlight Was mich am Titel stört, ist Anstoss zur Nazikeule welche hier immer auf fruchtbaren Boden fällt. Diese Polemik stört dich offenbar nicht.
      Die Analyse im Artikel ist alter Wein in neuer Kartonverpackung.
    • Louie König 23.08.2016 12:13
      Highlight Highlight @Skip Bo: Nein stört mich keineswegs, da es absolut berechtigt ist, diese Vergleiche zu ziehen, auch wenn die verblendeten Sünnelianhänger dies ganz anders sehen. Und ausserdem wird der Vergleich mit C. Blocher gemacht und im Text kein einziger Link zum anderen Herrn mit Seitenscheitel gemacht.
      Ich sage nicht, dass du den, vorhin erwähnten, Anhängern angehörst, das Nazikeulen-Argument legt es aber nahe.
  • Stichling 23.08.2016 07:24
    Highlight Highlight Frisur? Wieso zum Teufel die Frisur?
    • herschweizer 23.08.2016 08:17
      Highlight Highlight Devils haircut?
  • Spooky 23.08.2016 01:57
    Highlight Highlight Ich empfehle Peter Blunschi einen anderen Wodka,
    zum Beispiel diesen hier:
    ♬⬇︎☟⬇︎♬
    [https://de.wikipedia.org/wiki/Żubrówka

    ;-)))))))))))
  • Donalf 23.08.2016 00:19
    Highlight Highlight Was hat er eigentlich gesagt, was wir noch nicht schon von der SVPLER gehört haben. Sein Verherrlichung durch die Zuhörer muss Angst machen, wir hatten schon einmal einen Messias, was der dem Volk gebracht hat, lesen wir Geschichte und können dabei feststellen, auch damals wurden die Gehirne der Anbeter gleichgeschaltet. Wollen wir das?
  • Markus Hofstetter 22.08.2016 23:44
    Highlight Highlight Und wer zuerst "Blick" unterbietet hat gewonnen, oder wie?
  • herschweizer 22.08.2016 21:44
    Highlight Highlight Ja ob ihr es jetzt glaubt oder nicht... auch die Bunte oder das InTouch haben manchmal auch recht imfall.
  • terribile 22.08.2016 19:21
    Highlight Highlight müssen wir nicht - die ist recht so. Der Wiedererkennungswert ist so gegeben.
  • RescueHammer 22.08.2016 19:03
    Highlight Highlight Die Frisur von Roger erinnert mich an einen Irren mit kleinem Schnauzer...
    Hmmm, hoffentlich ist es nicht so, hoffentlich...
    Aber sogar Anne Will hat den guten Mann als Brandstifter bezeichnet!
    • herschweizer 22.08.2016 21:50
      Highlight Highlight Billiger Vergleich. Noch polemischer als der Roger.
  • dracului 22.08.2016 18:09
    Highlight Highlight Eventuell hilft Unterstützung der "Wissenschaft" der Frisurenpsychologie:

    http://m.schwarzkopf.de/sk/de/home/haarstyling/frisuren_trends/schnitte_und_frisuren/frisuren-und-scheitel.mobile.html

    😂
  • Herbert Anneler 22.08.2016 17:58
    Highlight Highlight Köppel nach der Salbung durch Christoph...
  • heul doch 22.08.2016 17:29
    Highlight Highlight Und hier der (medien-)wetterbericht... Ein ende des sommerlochs ist nicht in sicht.
  • Eljham 22.08.2016 17:08
    Highlight Highlight Können wir die Polemik über Äusserlichkeiten von PolitikerInnen nicht dem Boulevard überlassen? Mässi.
    • herschweizer 22.08.2016 21:41
      Highlight Highlight Zum Glück können wir es hier lesen... wäre doch schön ein wenig peinlich im Zug mit der Bunten oder der InTouch
    • Lichtblau 22.08.2016 22:10
      Highlight Highlight Warum? Ich finde das eine durchaus gelungene Glosse. Und zum Schluss wird's ja ziemlich ernsthaft.
    • rodolofo 23.08.2016 07:27
      Highlight Highlight @ Zaafee
      Tut mir sehr leid, dass "wir" Deinem hohen Niveau nicht gerecht werden!
      Aber pass auf, dass Du Deinen Kopf nicht an einem Deckenbalken, oder Türrahmen anschlägst!
      Nach dem SVP-Rechtspopulismus gibt es als Reaktion darauf nun eben das neue Genre "Linkspopulismus".
      Glaubst Du, "wir" hätten nicht sehr lange versucht, mit diesen Leuten vernünftig zu argumentieren?!
      Aber ich habe eingesehen: Es geht nicht!
      Frau Sommaruga geht aufs WC und ich betätige hier auf Watson die verbale Klo-Spülung...
      Ab in die Kanalisation mit der braunen Scheisse!
      Oder wie der Bauer sagt:
      "De Mischd isch gfüert!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • blobb 22.08.2016 16:52
    Highlight Highlight Titel nur angeklickt, um hier zu schreiben, dass ich einen Artikel mit so einem Titel, aus Prinzip nicht lese. Aber das muss euch nicht kümmern, seit ihr ja eine so starke Medienmarke ;)
    • Noschi 23.08.2016 02:26
      Highlight Highlight Blobb,blobb,blobb -absolut unnötiger Kommentar. Imfall.
  • JJ17 22.08.2016 16:41
    Highlight Highlight Finde den Satz "Aber wann lässt man bei der SVP schon eine Gelegenheit aus, um gegen Brüssel und den «unterwürfigen» Bundesrat zu wettern?" witzig.
    Auch wenn ich kein SVP Anhänger bin, aber wann lässt watson schon eine Gelegenheit aus, um gegen die SVP zu wettern?
    • rodolofo 23.08.2016 07:18
      Highlight Highlight @ Pippo26
      Und wer ist so zerbrechlich, dass er zum "Glashaus" gehört?
  • amade.ch 22.08.2016 16:23
    Highlight Highlight Hätte ich nur den Titel gelesen, ich würde hier so negativ kommentieren wie die meisten. Die Pushnachricht war überflüssig, der Titel ist es ebenso. Der Artikel an sich ist aber gar nicht so schlecht und nicht mal so reisserisch, wie ich es bei Blunschi erwartet hätte.

    Also, vielleicht lest ihr den Artikel jetzt auch noch? ;-)
  • Kaffo 22.08.2016 16:05
    Highlight Highlight Natürlich ist das gewollt, dass man wegen der Frisur vergleiche zieht. Köppel ist wie ein Schulbueb der immer provozieren muss. Aber welche Frisur er auch immer trägt, gescheiter wird er dadurch leider nicht. Wo Köppel drauf steht, ist Köppel drin.
    • demokrit 22.08.2016 16:18
      Highlight Highlight "1995 schloss Köppel sein Studium der Politischen Philosophie und Wirtschaftsgeschichte in Zürich mit dem Lizentiat ab. Er schrieb seine Lizentiatsarbeit – mit dem Titel Autorität und Mythos: Carl Schmitt und die Wiederverzauberung staatlicher Gewalt (1916–1938) – bei dem Philosophen Georg Kohler." - Wikipedia. Dumm ist der Mann also sicher nicht.
    • Toerpe Zwerg 22.08.2016 17:17
      Highlight Highlight Noch gescheiter wär gefährlich.
    • Herbert Anneler 22.08.2016 18:06
      Highlight Highlight @ Demokrit: Carl Schmitt, "Kronjurist des Dritten Reichs", Autor der "politischen Theologie" - so gelesen in der NZZ. Nein, dumm sind die nicht, sonden gefährlich wie Klapperschlangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandokan 22.08.2016 15:47
    Highlight Highlight Die Frisur passt zum Köppel,die Brille auch. Vorhin Brille im Stil von 1933 , Frisur 1945. Jetzt Frisur 1933 Brille 1945. Darum lasst Ihn so wie er ist. Ironie Off .
    • NWO Schwanzus Longus 22.08.2016 16:21
      Highlight Highlight Was hat das mit der Nazizeit zu tun? Man schafft es jedesmal die Nazis herrauszuholen ohne Bezug.
    • rodolofo 22.08.2016 19:22
      Highlight Highlight @ DJ_Terror
      Ja seltsam, nicht?
      Warum kommen im Zusammenhang mit diesen SVP'lern immer wieder diese Nazis in den Sinn?
    • NWO Schwanzus Longus 22.08.2016 20:41
      Highlight Highlight Warum Rodolfo? Ja weil ihr euch nicht informiert und eh alles und jeden als Nazis beschimpft was nicht in eurem Kram passt. Ich bin absolut kein SVP Anhänger, aber es soll doch möglich sein konstruktive Kritik anzubringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ron Collins 22.08.2016 15:46
    Highlight Highlight Ja ja liebe Watson...und was kommt als nächstes?
    Lesen wir bald über die Grösse von Köppels oder Blochers Hände? Oder ihre Nasen? ...Please

    Ihr könnt Sie ja "debunken" ok....aber wo sie recht haben haben Sie recht.
    • Gabe 22.08.2016 16:11
      Highlight Highlight Roger Schawinsky sind es Sie? :) lol
    • Ron Collins 22.08.2016 16:43
      Highlight Highlight Dear Gabe...ne du, kennst wohl den Roger nicht? Wenn ich Roger Schawinsky wäre, hätte ich grad gute Gründe auch auf diese zwei SVP protagonisten zu prügeln. Schwanzinky macht ja nichts lieber als auf Köppel und Blocher zu bashen. Er ist experte - er hets ja erfunde! ;) LOL aber richtig!
  • HolzöpfelundZipfelchappe 22.08.2016 15:46
    Highlight Highlight Drei Dinge, die mich mehr interessieren, als Roger Köppels Frisur:
    1) Till Schweigers romantische Filme
    2) Krankenversicherungswechsel
    3) die Bedienungsanleitung meines Staubsaugers
    • robben 22.08.2016 16:19
      Highlight Highlight 4) die paarungsritualevpm zwergschildkröten
    • Jürg Müller 22.08.2016 16:52
      Highlight Highlight Und warum hast Du den Artikel gelesen ? Fertig mit der Bedienungsanleitung Deines Staubsaugers ?
    • Lowend 22.08.2016 17:36
      Highlight Highlight Whow, wie schaffen Sie es, die Abstimmungen von Watson, derart krass zu manipulieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bastardo 22.08.2016 15:44
    Highlight Highlight jetzt ist auch roger köppel ein opfer des sexismus!

    http://www.watson.ch/!406419908#comment_460826
    • Eljham 22.08.2016 17:10
      Highlight Highlight Watson: "Hillary Clinton für ihre Garderobe, Frisuren und Stimme zu kritisieren, ist sexistisch..."
      Aha.
    • Marek Zeman 22.08.2016 19:27
      Highlight Highlight Er wird aber nicht für die Frisur kritisiert. Es wird angemerkt (und hauptsächlich als Aufhänger statt Inhalt genutzt), dass er seine Frisur der von Christoph Blocher angeglichen hat.

      Das ist nicht dasselbe...
  • rodolofo 22.08.2016 15:42
    Highlight Highlight Mit diesem Köppel tut's jetzt richtig weh...
    Und wo geht unsere ganze Aufmerksamkeit hin?
    Dorthin, wo's am meisten weh tut!
    Den Titus-Geplagten wird geraten, die Dauerplage eines Pfeiftons zu "integrieren", sich also ja nicht dagegen zur Wehr zu setzen, da dies den Tinitus nur stärkt!
    Je mehr wir uns über ihn aufregen, desto mehr lehrt er uns das Fürchten!
    Das erscheint paradox, ist aber so.
    Lassen wir doch Köppeli den Stöffeli imitieren!
    Die Karikaturisten und Komiker freut's!
    Die können dann wiederum den Köppel zeichnen und imitieren, so dass wir wieder viel zu lachen haben.
    Freude herrscht!
  • Döst 22.08.2016 15:35
    Highlight Highlight Übrigens hat Köppel seit ein paar Monaten auch eine neue Brille. Darüber sollte watson auch noch einen Artikel schreiben...
  • EvilBetty 22.08.2016 15:25
    Highlight Highlight Nein, müssen wir nicht! Seine Frisur ist doch bitte das kleinste Problem!? FYI: Ich habe den Artikel nicht gelesen.
    • Reed R. 22.08.2016 16:46
      Highlight Highlight dito
    • Jürg Müller 22.08.2016 16:55
      Highlight Highlight Zwar habe ich Dir ein Herz gegeben, aber: reinklicken, nicht lesen und - kommentieren ? Betty lässt doch nicht etwa nach ?
  • Scott 22.08.2016 14:53
    Highlight Highlight Hier meine Bewertung für diesen "Beitrag":


    Benutzer Bild
  • ostpol76 22.08.2016 14:52
    Highlight Highlight Armer Herr Blunschi. Wenn man keine Argumente gegen seinen politischen Gegner findet muss man eben über dessen Frisuren schreiben :-)
  • Soli Dar 22.08.2016 14:50
    Highlight Highlight Hund und Herrchen:-) sind beides Rattenfänger und rechtspopulistische Demagogen. Beide brandgefährlich, schürren Ängste und Ressentiments, hetzen gegen Minderheitenb und vertretten neoliberale Interessen ect.
  • Judge Dredd 22.08.2016 14:49
    Highlight Highlight Bitte Herr Blunschi, das ist jetzt nicht ihr Ernst?
    • Jürg Müller 22.08.2016 17:06
      Highlight Highlight Und warum liest der Richter Josef solche Artikel? Nach dem Lesen des Titels weiss man, was kommt
  • Alex23 22.08.2016 14:48
    Highlight Highlight Wahrscheinlich hat er immer wieder mal einen Bad-Hair-Day. Das kann passieren. Und dann schmiert er eben eine Extraportion Brillantine rein, wie am Samstag in Wettingen.
    Aber das Haarproblem stellt ihn in die Reihen von Koriphäen wie z.B. Donald Trump und der hat ja, wie man weiss, wirklich was auf dem Kasten.
    Aber mal im Ernst, der Typ lässt es mir kalt den Rücken runter laufen. Roger meine ich.
    • formerly known as 23.08.2016 15:00
      Highlight Highlight Brillantine....Pffffhahahaahhaha xD ich liebe Brillantine. Bitte mach mir das nicht auch noch kaputt.
  • Der Zahnarzt 22.08.2016 14:45
    Highlight Highlight An der Rede von Herrn Guldimann konnte man sehen, dass die SP Teil des Problems ist. - Es gibt in der CH keine Mehrheit für die EU und es gibt viele, die lieber einen Inländervorrang als PFZ wollen etc. Die SVP wäre nicht so stark, wenn die SP dies endlich zu Kenntnis nehmen würde. - Lieber aber besucht man wohl Wochenend Workshops in einem SPA Hotel in der Toscana und diskutiert über den Zusammenhang zwischen Gender und Zen-Buddhismus.
    • FrancoL 22.08.2016 17:08
      Highlight Highlight Die Frage ist doch nicht was die SP macht sondern wie die Wirtschaft sich aufstellen will. Und es lässt sich kaum begründen dass die Wirtschaft einen Innländervorrang und keine Pfz will. Denn hätte dies die Wirtschaft wirklich gewollt dann hätte die Zuwanderung natürlich gedrosselt werden können. Es ist also eher ein Gegensatz Volch versus Wirtschaft. Allerdings gefällt der SVP dieses Szenario nicht und man hackt dann gegen links. Wer die Wirtschaft kennt ist da im Vorteil. Doch die SVP ist da im Dilemma, denn sie ist ein Teil der Wirtschft und trägt 2 verschiedene Paar Schuhe.
  • SaveAs_DELETE 22.08.2016 14:40
    Highlight Highlight Wir müssen uns über eure Push-Einstellungen unterhalten!
    • SemperFi 22.08.2016 17:12
      Highlight Highlight Pushnachrichten kann man im Fall abschalten. Hab ich nach München gemacht. Seeehr wohltuend.
  • Madison Pierce 22.08.2016 14:39
    Highlight Highlight Leider fehlen den anderen Parteien aktuell solch genialen, intellektuellen Spitzenrhetoriker. Hubacher ist ja seit längerem nicht mehr aktiv in der Politik, ebenso Leuenberger. Wermuth hat Potential, ist aber noch zu frech und jugendlich. Girod ist intellektuell, aber kein Rhetoriker. Vielleicht Jositsch oder Killias, aber von denen hört man ausserhalb ihrer Fachgebiete nichts.
    • NWO Schwanzus Longus 22.08.2016 16:18
      Highlight Highlight Wermuth hat politisch wenig zu bieten. Er wirkt unüberlegt und ist halt doch fecht "politisch Korrekt". Daher wird er wohl niemals so viele Leute begeistern wie Köppel.
    • Lowend 22.08.2016 17:38
      Highlight Highlight Whow! Ein echter Köppel-Fanboy!
  • Hammerschlegel 22.08.2016 14:37
    Highlight Highlight Haartracht ist nur Zugabe. Köppels Rede ein demagogisches Meisterstück. Und alle sind beeindruckt von seiner Redegewandtheit und verkennen dabei wie gefährlich er ist. Wie erwähnt, geht ihm das Bauernhafte des Herr Blocher und allgemein das Gespür für Politik zwar ab. Als Einpeitscher wird er aber für die SVP einen guten Job machen.
  • Sapere Aude 22.08.2016 14:35
    Highlight Highlight Das einzige was neu ist, ist die Frisur. Das Köppel in Blochers Fussstapfen treten soll ist hinlänglich bekannt.
    • NWO Schwanzus Longus 22.08.2016 15:33
      Highlight Highlight Ja das stimmt. Aber trotzdem ein schwacher Artikel. Hier auf die Frisur rumzureiten finde ich schwach.
    • NWO Schwanzus Longus 22.08.2016 15:35
      Highlight Highlight Ich meine damit das Köppel Blocher Nachfolger wird das stimmt Sapere Aude. Ausserdem ist Blocher Bilderberger. Ein paar Ansichten der SVP finde ich gut speziell in EU Themen, aber für mich ist das eine Gesteuerte Partei, sie dient immer noch den Wirtschaftskonzernen.
    • Sapere Aude 22.08.2016 16:35
      Highlight Highlight Das wollte ich eigentlich mit meinem Kommentar implizieren ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • sonic 22.08.2016 14:30
    Highlight Highlight Dass ihr auf Äusserlichkeiten herumreitet, disqualifiziert euch selber und ist jeweils ein Zeichen davon, dass einem die Argumente ausgehen.
    Das könnt ihr doch besser! Argumente rund um sachliche Themen gibt es doch genug...
    • Soli Dar 22.08.2016 15:00
      Highlight Highlight Na ja wer im Glaushaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Die Weltwoche, Köppel und andere Rechtspopulisten sind ja gerade erfolgreich, weil sie nicht mit Fakten und sachlichen Argumente auftrumpfen sondern eben Ängste und Ressentiments schürren, Hetze betreiben und Sündenböcke kreieren und Pauschalsieren und Vereinfachen ect.
    • thzw 22.08.2016 15:59
      Highlight Highlight Es ist doch interessant, mal über die Frisur eines männlichen Politikers zu reden. Hier werden Aussagen und Positionen transportiert! Leider fallen den Medien bei Frisuren weiblicher Volksvertreter immer nur Kategorien wie "Bad Hair Day" oder "was hat denn DIE für einen Coiffeur" ein.
    • Lichtblau 22.08.2016 22:32
      Highlight Highlight Hallo? Das mit der Frisur war doch bloss ein Aufhänger! Oder glaubt hier jemand, Herr Blunschi schreibt jetzt über Hairstyling?
  • Töfflifahrer 22.08.2016 14:30
    Highlight Highlight Und Lösungen? Von der Clique wohl eher nicht!
  • Robert K. 22.08.2016 14:24
    Highlight Highlight Bitte nicht. Ich habe Spass an watson, aber z.Z. häufen sich Beiträge, über die ich nur Kopfschütteln kann. Vorschlag: Mehr Recherche what's up, wo man nach dem Lesen sagen kann - jetzt weiss ich was.

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

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