Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jetzt doch noch: Türkischer Aussenminister kommt für Auftritt in die Schweiz 

23.03.17, 10:00 23.03.17, 10:45


Der türkische Aussenminister Mevlüt Cavusoglu reist heute Donnerstag in die Schweiz. Er trifft sich nach offiziellen Angaben beider Seiten mit seinem Schweizer Amtskollegen Didier Burkhalter. Anschliessend soll es ein Treffen mit Landsleuten in der türkischen Botschaft in Bern geben.

Cavusoglu wollte bereits am 12. März in der Schweiz auftreten. Er hat damals den Besuch kurzfristig abgesagt. Damals wollte Cavusoglu am Sonntag im Hilton Hotel in Opfikon vor Anhängern sprechen. Das Hotel zog seine Zusage aber wegen Sicherheitsbedenken zurück. Für eine komplette Absage der Veranstaltung mit dem türkischen Aussenminister hatte sich die Zürcher Regierung stark gemacht, weil sie grösste Sicherheitsbedenken hatte.

Anders stufte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) den damals geplanten Besuch Cavusoglus ein. Es gebe keine besonders erhöhte Bedrohung der inneren Sicherheit. Es lägen deshalb auch keine Gründe für ein Verbot vor.

Umstrittene Auftritte im Ausland

Die Türkinnen und Türken stimmen am 16. April über eine Verfassungsreform ab, die weitreichende Befugnisse für den Präsidenten vorsieht. Die im Ausland lebende Türken dürfen an der Abstimmung teilnehmen.

Mehrere türkische Regierungsminister und Politiker der Regierungspartei hielten Auftritte in europäischen Ländern ab, um für eine Annahme des Referendums zu werben. Diese Auftritte waren in diesen Ländern umstritten und wurden teilweise von den Behörden oder den Veranstaltern unterbunden. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
14
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 23.03.2017 15:24
    Highlight Naja, Burkhalter hat da wohl schon im Voraus die Banden gesteckt, immerhin findet das "Treffen mit Landsleuten" in der türkischen Botschaft statt, und nicht an einem öffentlich zugänglichem Ort. Insofern finde ich das in Ordnung, ob ich nun damit einverstanden bin, oder nicht.
    1 2 Melden
  • Super 23.03.2017 15:18
    Highlight Didier Chamberlain, oder lieber Arthur Neville Burkhalter?
    2 1 Melden
  • Goldfish 23.03.2017 13:31
    Highlight Hoffentlich realisieren nun einige Türken in der Schweiz, was einen Staat mit Meinungsfreiheit ausmacht: eine souveräne und selbstsichere Aussenpolitik ohne kindliches Geschrei, welche einem anderen Staat, der sich noch so peinlich verhält, nicht die Türen verschliesst, aber klare Grenzen zieht.
    Die Türken können sich nun entscheiden, Meinungsfreiheit und ein souveränes Staatsverhalten oder Diktatur mit infantilem Gejammer.
    11 0 Melden
  • Thinktank 23.03.2017 11:52
    Highlight Didier Burkhalter wird vermutlich ein Kopftuch tragen.
    8 6 Melden
  • Enes Sözeri 23.03.2017 11:34
    Highlight Der Dialog zwischen den Länder sollte nie einbrechen,also ist es gut das es statt findet und Politiker sich treffen, bei solchen schweren Zeiten . Auch wenn der ein oder andere dagegen ist.
    22 9 Melden
  • sherpa 23.03.2017 11:21
    Highlight Nun kann Didier Burkhaler diesem Typen mal sagen, was Sache ist, was man unter Demokratie, Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung in Wirklichkeit versteht und die Gehabe der Türkei und im Besonderen des Despoten Erdogan nicht duldet. Den Türken muss, nicht nur von der Schweiz, sondern von allen europäischen Staaten klar und deutlich kommuniziert werden, dass ihr Verhalten, ihre Drohungen und ihre primitiven Äußerungen nicht dazu beitragen, die Kontakte zu diesem Staat zu intensivieren.
    32 4 Melden
  • Wehrli 23.03.2017 10:41
    Highlight Beim Aussenminster macht es Sinn, er ist ja der Minister für "Äusseres", da soll auch klar, offen und höflich gesprochen werden.
    Den ganzen anderen Propagandgüsel dürfen sie in der Türküi behülten.
    19 6 Melden
  • Hierundjetzt 23.03.2017 10:22
    Highlight Heute tut der Didier dann ganz fest schimpfen wegen den Sprüchen von E.

    Hinter verschlossenen Türen.

    Aber immer voll auf Augenhöhe, waisch.

    ähä.

    17 2 Melden
    • äti 23.03.2017 13:38
      Highlight 👎👎👎
      2 2 Melden
  • Pasch 23.03.2017 10:15
    Highlight EDA @ Work
    16 4 Melden
  • New Ling 23.03.2017 10:04
    Highlight Nicht rein lassen!!! Bitte!!
    9 14 Melden
    • wtf 23.03.2017 13:29
      Highlight Ok, habe ihn nicht reingelassen nachdem ich deinen Kommentar gelesen habe.
      6 0 Melden

Nationalrat lehnt Transparenzpflicht für Unternehmen bei Löhnen ab

Der Nationalrat hat am Donnerstag eine parlamentarische Initiative von Susanne Leutenegger Oberholzer (SP/BL) abgelehnt, die Unternehmen zur Offenlegung der Löhne ihrer Mitarbeitenden verpflichten wollte. Weniger weit gehende Massnahmen werden jedoch bald diskutiert.

Die Initiantin sieht Transparenz als Instrument zur Durchsetzung der Lohngleichheit. Die grosse Kammer will jedoch keine entsprechenden Gesetzesänderungen. Sie gab mit 124 zu 55 Stimmen bei 2 Enthaltungen der Initiative keine Folge …

Artikel lesen