Schweiz
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Lugano im Juli 2017. Bild: Jürg Krebs

Eine Gruppe Muslime im Juli 2017 in Lugano. Die Frauen tragen einen medizinischen Mundschutz – um das Burkaverbot zu umgehen? Bild: Jürg Krebs

So überlisten Musliminnen im Tessin das Burkaverbot

Es ist offensichtlich: Musliminnen haben einen Weg gefunden, wie sie das Tessiner Burkaverbot umgehen können. Statt eines Schleiers tragen sie einen medizinischen Mundschutz. Die Polizei ist derzeit machtlos.

Jürg Krebs / Nordwestschweiz



Lugano, Ende Juli. Luganesi und Touristen flanieren am Abend dem See entlang. Auch eine Gruppe Muslime. Wie derzeit viele stammen sie vermutlich aus dem arabischen Raum. Auffallend: Die Frauen tragen lange Gewänder und Kopftuch – zwei von ihnen zusätzlich einen weissen medizinischen Mundschutz. So kennt man es von den Asiaten.

Doch die Frage stellt sich unweigerlich: Umgehen die Musliminnen auf diese weise das Burkaverbot, das im Tessin seit vorigem Sommer gilt? Es ist mehr als deutlich: Kopftuch und Mundschutz ergeben in Kombination eine Vollverschleierung. Das kann im Tessin mit einer Busse belegt werden.

Eine entsprechende Anfrage am 3. August beim zuständigen Stadtrat von Lugano, Michele Bertini, blieb bis jetzt unbeantwortet.

Neues Phänomen

Gegenüber dem Tessiner Giornale del Popolo bestätigte nun Roberto Torrente von der Polizei Lugano am Montag: Es handle sich um ein neues Phänomen, das dieses Jahr aufgetaucht sei.

Und: Ob die Frauen den Mundschutz aus medizinischen Gründen tragen würden oder nicht, sei schwierig nachzuweisen. Ein medizinisches Attest könnte eine Möglichkeit darstellen, so Torrente. Doch das sei aktuell nur eine Idee, die auch noch von Regierungsrat Norman Gobbi geprüft werden müsste. 

Torrente gibt zu: So wie der medizinische Mundschutz gibt es andere Möglichkeiten das Verhüllungsverbot zu umgehen. Er erzählt den Fall einer Frau, die gebeten wurde, den Schleier abzunehmen. Sie kam der Aufforderung nach, setzte sich eine grosse Brille auf und hielt die Hand vor den Mund. So «verhüllt» lief sie davon.

(aargauerzeitung.ch)

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

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Video: watson

Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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64
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    Alle Leser-Kommentare
  • Vachereine 16.08.2017 08:52
    Highlight Highlight Ich vermute einmal, dass die tessiner Geschäfteinhaber nicht unglücklich darüber sind, das in diesen Fällen die Polizei sich ratlos zeigt.
    Es klingt nach einer willkommenen Ausrede, um das geschäftsschädigende Gesetz nicht durchsetzen zu müssen.
    Eigentlich ist es klar. Das Gesicht darf nicht verhüllt werden, egal wie.
    Die Polizei müsste alle Maskentäter büssen, oder verwarnen.
    Die Trägheit der Polizei in diesem Fall wird rechtsnational ausgerichteten Parteien und Gruppierungen in die Hände spielen. Es provoziert die Trumpisierung des Tessins, bzw. der Schweiz.
  • Phrosch 15.08.2017 22:48
    Highlight Highlight Und jetzt verbieten wir Musliminnen den Mundschutz, Asiatinnen dürfen den aber tragen (doch, sehe ich regelmässig). Was machen wir aber dann mit muslimischen Asiatinnen? Und mit uns allen, wenn wirklich eine Pandemie kommt und wir uns alle schützen müssen? Und jede Antwort führt zu vielen neuen Fragen...
  • Hans der Dampfer 15.08.2017 22:01
    Highlight Highlight Hat die Frau mit Hand und (grosse)Brille das Party-Accessoire gezückt?
    User Image
  • MartinArnold 15.08.2017 14:37
    Highlight Highlight Einfach herrlich!!!
    Und Herr Wobmann ärgert sich grün und blau😂😂
    Wird wohl schon schäumen vor Wut!
    Seine nächste Unterschriftensammlung.
    Gesichtsmasken nur noch im OP😂
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 15.08.2017 15:02
      Highlight Highlight Lach ihn nur aus den Wombat (Walter Wobmann)

      Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten!
  • posti 15.08.2017 14:20
    Highlight Highlight Das ist ein alter Hut. In Frankreich ist das schon seit Jahren so. Frauen tragen einfach solche Masken und umgehen so einer Busse. Worst case kennt man schon einen Arzt der für was ein Attest ausstellt.
  • Alterssturheit 15.08.2017 14:03
    Highlight Highlight Variante I: sollte konsequent verboten werden. Touristen sollen sich an alle unsere Vorgaben halten.

    Variante II: Touristen sollen tun und lassen was sie wollen, Hauptsache sie geben hier möglichst viel Geld aus.

    Irgendwie gefallen mir beide Varianten nicht so recht.
    • trio 15.08.2017 18:23
      Highlight Highlight Variante III: man verzichtet auf unnötige Gesetze, somit können die Touristen sich an die Vorgaben halten und Geld ausgeben.
  • ujay 15.08.2017 13:37
    Highlight Highlight Hahaha...da kann ich mir die Schadenfreude nicht verkneifen😂😂😂
    • Roterriese 15.08.2017 14:11
      Highlight Highlight Glückwunsch, Sie feiern gerade eine Ideologie die aktuell im tiefsten Mittelalter feststeckt.
    • SemperFi 15.08.2017 18:18
      Highlight Highlight @roterriese: Nein, gefeiert wird ein kreativer Umgang mit sinnlosen Gesetzen.
  • Darkside 15.08.2017 12:55
    Highlight Highlight Sehr schön, das zeigt die Lächerlichkeit solcher Kleiderverbote (und deren Befürworter).
    • Roterriese 15.08.2017 14:12
      Highlight Highlight Witzig: die Burka selber ist eine Kleidervorschrift, ein Grossteil der Frauen wird diese nicht freiwillig tragen.
    • MartinArnold 15.08.2017 14:39
      Highlight Highlight @ Roterriese
      Und mit einem Verbot hier, helfen Sie denen dort????
      Träum schön weiter von der arischen Schweiz!!!!
    • Roterriese 15.08.2017 14:52
      Highlight Highlight @MartinArnold: Lol. Vielmehr ist zu ihrem Kommentar nicht zu sagen. xD
    Weitere Antworten anzeigen
  • AlteSchachtel 15.08.2017 12:42
    Highlight Highlight Das kommt dann eben raus, wenn ein Vermummungsverbot rassistischen Ursprungs ist und auch noch so dämlich auf eine bestimmte Verhüllung ausgelegt ist.

    Hätte man das Vermummungsverbot bei Demos einfach noch auf die generelle Erscheinung auf öffentlichen Plätzen (ohne Fasnacht und medizinische Gründe) ausgeweitet, wären solche Mundschutz-Alternativen nicht möglich.

    Aber ich nehme an, der kreative Tipp an die Muslimas kam sowieso von der Nora Illi und Entourage.
    • Roterriese 15.08.2017 14:10
      Highlight Highlight Sind Burkaträger*innen jetzt eine Rasse? Oder wieso soll dieses Vermummungsverbot einen rassistischen Ursprung haben?
    • gnp286 15.08.2017 14:57
      Highlight Highlight @roterriese: Ich frage mich gerade ab Deinem genderverschandelten 'Burkaträger*innen'...

      Wie viele transsexuelle wird's wohl geben, die eine Burka tragen? :D
    • Roterriese 15.08.2017 15:20
      Highlight Highlight @gnp286 ich schätze mal so null, die würden wohl gesteinigt.
  • Chili5000 15.08.2017 12:05
    Highlight Highlight Ach her je, die Tessiner haben echte Probleme. Diese blöden Touristen aber auch...
  • Quacksalber 15.08.2017 11:25
    Highlight Highlight Ist doch sympathisch, dass diese Leute erfinderisch sind. Ausserdem ein Problem der Tessiner.
  • paul derek 15.08.2017 11:21
    Highlight Highlight Es scheint absolut kein Wille und auch Respekt vorhanden zu sein sich der lokalen Kultur auch nur im Minimum anzupassen. In den Herkunftsländern dieser Touristen (& Migranten) wird absolutes Gehorsam verlangt und würde so ein "Fehlverhalten" in umgekehrter Weise niemals toleriert werden. Es ist traurig und gleichzeitig alarmierend zu sehen, mit wieviel Intoleranz die Europäische Toleranz in diesen Zeiten konfroniert wird.
    • Chili5000 15.08.2017 12:08
      Highlight Highlight Bin gespannt wie du dich in Thailand an die Kultur anpasst, wirst du auch zum Thai? Unsere Gesellschaft ist tolerant gegenüber andren Religionen und Kulturen, darauf bin ich Stolz. Mir ist es egal ob es in anderen Ländern anders ist...
    • ma vaff... 15.08.2017 12:26
      Highlight Highlight @derek
      In Dubai ist es möglich im Bikini am Strand zu sein. Wo ist das Problem?
      Müssen sich jetzt schon Touristen integrieren, und Fondue schmatzend als Alpheu mit ner Ziege durchs Dorf watscheln?
    • Jasjmin 15.08.2017 12:29
      Highlight Highlight Ich bin froh in einem Staat zu Hause zu sein, in welchem ich mehrheitlich frei wählen darf, was ich anziehen möchte und was nicht. Es käme mir im Traum nicht in den Sinn ein solches System mit einem totalitären Regime zu vergleichen um so einen Kleiderzwang rechtzufertigen.
      Ich wurde im Iran auch von Einheimischen dazu angehalten das Kopftuch auszuziehen. Touristen gegenüber sind sie deutlich toleranter. Ebenfalls hörte ich mehrfach ein "Sorry" dass ich Kopftuch tragen müsse.
      Dass wir in Sachen Gastfreundschaft noch dazulernen können ist wohl manchem bekannt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • oliversum 15.08.2017 11:06
    Highlight Highlight Hach, die Tessiner und ihre Probleme...
  • demokrit 15.08.2017 11:04
    Highlight Highlight Wieso kommen solche Leute überhaupt in die Schweiz? Eine Einreisesperre wäre die richtige Antwort.
    • naherrawan 15.08.2017 11:22
      Highlight Highlight Dein Ernst? Wer sonst kann sich die teuren schweizer Uhren und Läderach Schoggi leisten, wenn nicht die Saudis?
    • AdiB 15.08.2017 11:36
      Highlight Highlight Die schweiz hat NOCH einen guten ruf. Und für leute mit dem nötogem kleingeld ein, das muss ich gesehen haben land.
      Ach ja, diese leute haben das nötige kleingeld und bringen wahrscheinlich die meiste kohle von allen touristen. Aber du bist das genie das lieber dem ruf der schweiz schadet und wegen solchen wie dir würden gewiesse regionen den bach runter gehen, weil sie vom tourismus leben.
      Ps: der ami- oder weisse europäer-tourist ist ein rappenspalter von dem hast du nicht viel.
    • demokrit 15.08.2017 11:39
      Highlight Highlight Ui, da bin ich aber unseren Feinden der Freiheit zünftig auf den Schlips getreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wandtafel 15.08.2017 11:02
    Highlight Highlight Katz & Mausspiel... Irgendwie musste ich lächeln bei dieser Art von Kreativität.
  • Keine grösseren Probleme...? 15.08.2017 10:51
    Highlight Highlight Die spielen mit uns. Der Bürger merkt's. Die Gesetzgeber nicht, oder wollen nicht. SchweizerIn, macht mal einen Fehler. Ihr kommt an die Kasse....
    • aglio e olio 15.08.2017 12:22
      Highlight Highlight Nein, die passen sich den hiesigen Gesetzen an.
      Das wird doch immer gefordert. Dann machen sie es, zugegeben auf etwas kreative Weise, aber es ist auch nicht Recht. Ja wie denn nun?
    • Menel 15.08.2017 12:55
      Highlight Highlight Wegen Touris? 😳
    • SemperFi 15.08.2017 18:46
      Highlight Highlight Kreativer Umgang mit sinnlosen Gesetzen ist auch Schweizern erlaubt. Aber trauen muss man sich schon selber.
  • Scaros_2 15.08.2017 10:47
    Highlight Highlight Wenn der sture glauben und die fähigkeit sich anzupassen ad absurdum geführt wird. *facepalm*

    Nein *double facepalm*
    • Saraina 15.08.2017 22:04
      Highlight Highlight Facepalm ist natürlich auch eine Möglichkeit, das Burkaverbot zu umgehen....

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