Schweiz
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JAHRESRUECKBLICK 2015 - JUNI - A female tourist in flip flops feeds a marmot near the Furka mountain pass, Switzerland, Wednesday, June 17, 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Die kleinen Nagetiere gehören mitunter zur Hauptattraktion für viele Touristen. Bild: KEYSTONE

Nach den Wölfen wollen die Walliser jetzt auch den Murmelis an den Kragen



Die kleinen, pelzigen Tierchen sind Sujet von zahlreichen Postkarten. Vor allem im Wallis erfreuen sich die Touristen an den süssen Nagern. Doch im Ferienort Zermatt haben die Einwohner nun genug von den Murmeltieren. Der Kanton Wallis hat die Nager zum Abschuss freigegeben. Grund dafür: Sie kommen den Dorfbewohnern zu nahe. 

Murmeltiere leben im Normalfall in den Bergen, mindestens hundert Meter oberhalb der Waldgrenze. Doch in der Region Zermatt kommen die Nagetiere bis ins Dorf hinunter – und dort richten sie Schäden an Wiesen und Häusern an. 

«Wenn jemand die Balkontür offenlässt, schleichen sich Murmeltiere bis in die Häuser. Sie untergraben auch Stützmauern», beschrieb Romy Biner-Hauser, Gemeindepräsidentin von Zermatt, gegenüber Radio SRF die Situation. Hinzu käme die Unfallgefahr durch Murmeltier-Löcher in Wiesen.

Bild

Den Murmeltieren geht es im Wallis an den Kragen. Bild: forms://331/64038

Grund für das ungewöhnliche Verhalten soll die Überpopulation im Tal sein. Deshalb hat der Kanton Wallis beschlossen, sogenannte Regulations-Abschüsse durchzuführen. Peter Scheibler, Chef der Dienstelle Jagd, Fischerei und Wildtiere des Kantons Wallis, sagte gegenüber swissinfo.ch, dass der zuständige Wildhüter bereits mehrere Dutzend Murmeltiere abgeschossen habe. 

Das Problem der Überpopulation ist durch kontrollierte Abschüsse aber noch nicht gelöst. Die Dienststelle von Seibler will daher das Reglement ausarbeiten. So, dass auch ausserhalb der Jagdsaison in bestimmten Gebieten Murmeltiere geschossen werden dürfen. (ohe)

Bauer sieht nach Hurrikan seine Tiere wieder

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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • öpfeli 15.09.2017 08:17
    Highlight Highlight Ihr esst eine Kuh die getötet wurde (für euch) aber ein Murmeli darf nicht getötet werden (für die Natur)?
    Diese ewige Doppelmoral.

    Tier ist Tier. Keines hat mehr oder weniger Wert.
  • JackMac 14.09.2017 20:34
    Highlight Highlight Ich habe keine Murmeltiersalbe mehr. Her mit den härzigen Viechern !
  • Grundi72 14.09.2017 19:43
    Highlight Highlight Ich hab jetzt aber auch schon länger keine Hirsche und sonstiges Wild mehr rund um den HB in Zürich gesehen.. Scheint als fielen die den vielen Szene-Beizen der Hipster Opfer!? Und das trotz der seit Jahren linken Regierung!!

  • Mr. Spock 14.09.2017 19:36
    Highlight Highlight Aufgrund der steigenden Temperaturen in den Alpen ist bei Murmeltieren eine Veränderung der Verhaltensmuster erkennbar. Da Murmeltiere hitze nicht gut vertragen, können sie nur zu wenigen Tageszeiten fressen und stegen in ihrem natürlichen Habitat unter grossem stress. Aufgrund des futterangebotes zieht es sie wohl ins tal. Abschiessen bringt langfridtig nichts und wird die Murmeltierpopulation zusätzlich belasten. Futterangebot entziehen und hoffen es bleibt kalt...
  • Wermissell 14.09.2017 19:14
    Highlight Highlight Ich finde das eine Frechheit. Diese armen Tiere …
    • Mia_san_mia 14.09.2017 19:26
      Highlight Highlight oh ja die armen Tiere... In der Natur werden sie ja nicht getötet 😂🙈
  • Aaamolni 14.09.2017 17:43
    Highlight Highlight Hmmm...Bestand regulieren weil mans verbockt hat- kann ich irgendwie gutheissen. Die Frage ist doch eher was danach passiert: die Turis werden ohne ein Verbot(?) wieder süsse Murmelis anfuttern und innert Kürze ist alles wider beim alten..



  • Kugelblitz 14.09.2017 17:05
    Highlight Highlight Ich nehme an die Murmeltiere werden von den Touristen gerne gefüttert. Das Nahrungsangebot steigt, ergo........
  • Jöggu 79 14.09.2017 16:57
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich nicht zu viele Wallisser? Aus Tiersicht müssten jährlich Millionen von Menschen geschossen werden um die Überpopulation zu stoppen
    • JackMac 14.09.2017 20:35
      Highlight Highlight Aber nicht während der Fütterungszeit bitte!
  • Mr. Raclette 14.09.2017 16:49
    Highlight Highlight Meine Güte, nun kriegt euch wieder ein! Es handelt sich hierbei um Regulationsabschüsse, um der an einigen Orten bereits bestehenden Überpopulation entgegen zu wirken. So wie es zum Beispiel bei Wildschweinen zur Anwendung kommt, wenn sie auf Feldern grossen Schaden anrichten.

    http://www.1815.ch/rhonezeitung/zeitung/region/murmeltiere-werden-abgeschossen/
    • AlteSchachtel 14.09.2017 17:21
      Highlight Highlight Für die Überpopulation hat die Tourismusbranche gut gesorgt und das Fehlen der Raubtiere und -vögel ist auch menschgemacht.

      https://www.myswitzerland.com/de-ch/ecotourism/murmeltiere-beobachten-und-fuettern.html
    • manhunt 14.09.2017 18:40
      Highlight Highlight den grössten schaden an der natur verursacht die überpopulation des menschen. führen wir nun dazu auch regulationsabschüsse ein?
    • Fabio74 14.09.2017 20:52
      Highlight Highlight Würde der Mensch dies der Natur überlassen würde sich das regeln.
      Hätte man doch das Wallis den Franzosen überlassen
  • olmabrotwurschtmitbürli 14.09.2017 16:26
    Highlight Highlight Vom kulinarischen Aspekt her nachvollziehbar. Aber in Wirklichkeit geht es natürlich um die Unfallgefahr. Natürlich.

    • marcog 14.09.2017 17:16
      Highlight Highlight Murmelis werden kaum gegessen. Das Fett riecht sehr penetrant, und davon gibt es reichlich. Entsprechend sind sie mühsam zum zubereiten.
    • ovatta 14.09.2017 17:41
      Highlight Highlight Ein guter Jäger trifft den Kopf, dann ist das mit dem Fett kein Problem und schmeckt vorzüglich.
  • saukaibli 14.09.2017 16:23
    Highlight Highlight Das ist mal eine Logik: Wir töten alle Raubtiere, was logischerweise zu Überpopulationen von Pflanzenfressern führt. Wenn es soweit ist, knallen wir die auch noch ab. Herr, lass Hirn regnen!
    • Don Sziggy 14.09.2017 23:42
      Highlight Highlight Gut gesagt, aber das Hirnregnen hilft im Wallis wahrscheinlich nicht.
  • Mia_san_mia 14.09.2017 16:15
    Highlight Highlight Wenns zu viele hat, ist es ja nicht so schlimm, wenn ein paar abgeschossen werden.
    • carmse 14.09.2017 17:00
      Highlight Highlight Dann müsste es uns Menschen zuerst an den Kragen.
    • Mia_san_mia 14.09.2017 19:25
      Highlight Highlight @carmse: Ja dann sollen es die Murmeltiere mal probieren 😂
    • carmse 14.09.2017 22:12
      Highlight Highlight @Mia_san_mia überleg mal... Wieso kommen sie echt den Dörfern immer näher und stellen uns halsbrecherische Fallen? 😏
  • nike85 14.09.2017 16:13
    Highlight Highlight es ist erschreckend wie ahnungslos hier kommentiert wird und einfach mal auf die walliser geschossen wird.
    aber bei dem reisserischen titel des Artikels ist ja auch nichts anderes zu erwarten.
    • carmse 14.09.2017 17:00
      Highlight Highlight Hä? Ich dachte, es wird auf die Murmeli geschossen?
    • Rafael Wyder 14.09.2017 17:32
      Highlight Highlight Oh nein, die armen Walliser! Jemand muss sie schützen, sonst sterben sie noch an den vielen reisserischen Artikeln😉
    • trio 14.09.2017 19:05
      Highlight Highlight Selber schuld!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 14.09.2017 16:03
    Highlight Highlight 🤦‍♂️ab in den Winterschlaf mir euch putzigen Viechern.
    • aglio e olio 14.09.2017 16:48
      Highlight Highlight Mhhh, Murmeli im Schlafrock...
    • Calvin Whatison 14.09.2017 16:53
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • Wehrli 14.09.2017 16:02
    Highlight Highlight Nur weil das Murmeli so süss Männlein machen kann ... Ratten & Mäuse werden in New York City alleine jedes Jahr 50 Millionen gekillt. Aber eben, das Murmeli macht Männdli ...
    • carmse 14.09.2017 17:01
      Highlight Highlight Ich find auch die Weiblein süss.
    • Mr. Raclette 14.09.2017 17:16
      Highlight Highlight Richtig! Im Grüeziland werden Waschbären abgeschossen zwecks Ausrottung, oder Jungfüchse getötet, weil sie sich zu nahe an einem Kindergarten aufhielten. Aber da stört es ja niemanden, da es zu nahe an der eigenen Haustüre ist. Dafür immer schön mit dem Finger auf die Walliser zeigen und ohne jede Hintergrundkenntnisse auf ihnen herumhacken. Danke Watson für den reisserischen und einseitigen Bericht!
  • alingher 14.09.2017 16:02
    Highlight Highlight Sepp Blatter könnte doch die Walliser Wölfe "davon überzeugen", Jagd auf die Murmeli zu machen...und dann nach getaner Arbeit das Land in Richtung Italien zu verlassen.
    Dort stört sich ja niemand an den Wölfen, weil alle im Wallis an der Arbeit sind um die Murmeli-Löcher aufzuschütten und Fendant zu servieren...
  • Moelal 14.09.2017 15:38
    Highlight Highlight Zu viel Wallisserwein macht offenbar das Hirn kapputt
    • JackMac 14.09.2017 20:38
      Highlight Highlight Es sind vor allem die Grüezeni in den Ferien, die den Walliser-Weisswein trinken.
      Und ja, stimmt.
    • Don Sziggy 14.09.2017 23:45
      Highlight Highlight JackMac, Leute aus dem Kanton, der von den anderen am meisten Geld kriegt, sollten mal die Klappe halten, wenn Ihr's denn mal schaft, auf eigenen Beinen zu stehen, kannst Du dich wieder melden.
    • JackMac 15.09.2017 13:23
      Highlight Highlight @Donzikke
      1. Kannst du nur Zürcher sein
      2. Ich bin kein Walliser
      3. Leute wie dich braucht das Wallis sicher nicht!
  • Der müde Joe 14.09.2017 15:23
    Highlight Highlight Der Werbeslogan vom Wallis kann jetzt erweitert werden:

    Wallis. Ins Herz gemeisselt, und ins Hirn geschissen.
    • HerrBircher 14.09.2017 15:40
      Highlight Highlight *geschossen
    • alingher 14.09.2017 15:54
      Highlight Highlight *gebissen
  • manhunt 14.09.2017 15:20
    Highlight Highlight anstatt der murmelis, wölfe, bären und anderen wildtieren die walliser zum abschuss freigeben. wetten dass sich danach das natürliche gleichgewicht wieder einpendelt?
  • Lester McAllister 14.09.2017 15:19
    Highlight Highlight Wallis, das Texas der Alpen.
    Was nicht passt wird abgeknallt.
    • Querulant 14.09.2017 20:14
      Highlight Highlight Wir nehmen das jetzt mal als Kompliment 😁
  • AlteSchachtel 14.09.2017 15:18
    Highlight Highlight "Unfallgefahr durch Murmeltier-Löcher in Wiesen." ???

    und den Kühen werden dann wohl Schneeschuhe mit Schaumstoffpolster angezogen, damit keine Unfallgefahr von ihren Trittlöchern ausgeht......


    • lily.mcbean 14.09.2017 16:07
      Highlight Highlight Jedes Jahr brechen sich etliche Tiere auf der Alp in den Murmelilöchern ein Bein und müssen mittels Heli zur Notschlachtung. Das ist kein Witz.
    • AlteSchachtel 14.09.2017 17:26
      Highlight Highlight @lily.mcbean
      Möglich dass das kein Witz ist, allerdings nähme mich dazu noch Wunder, welche Rinderrasse sich die Beine auf der Alp durch Murmelis brechen....

      Die hochgezüchteten grossen Milchrassen sind nämlich auch ohne Murmelis nicht wirklich berggängig. Die ursprünglichen "Bergkühe" waren niedriger, viel muskulöser und trugen nicht Euter mit sich, die fast halb so schwer sind wie die ganze Kuh.
    • lily.mcbean 14.09.2017 17:46
      Highlight Highlight Passieren kann das jeder ungeschickten oder übermütigen Kuh. Welche Rasse es vermehrt betrifft weiss ich nicht da eh die meisten Kühe bei uns den Sommer durch auf der Alp sind und es im Prinzip jeder passieren kann.
  • Jein 14.09.2017 15:08
    Highlight Highlight Die Walliser wollen doch einfach wieder mehr Murmeli verspeisen http://www.jagdaktuell.com/news/murmelpfeffer
  • EvilBetty 14.09.2017 15:04
    Highlight Highlight «Hinzu käme die Unfallgefahr durch Murmeltier-Löcher in Wiesen.»

    Wollt ihr mich verarschen?
    • lily.mcbean 14.09.2017 16:09
      Highlight Highlight Du hast noch nie ein Murmelibau gesehen, gell?
  • Frausowieso 14.09.2017 15:01
    Highlight Highlight ...käme die Unfallgefahr durch Murmeltier-Löcher in Wiesen.... - Na das rechtfertigt natürlich den Abschuss. Wo kommen wir denn hin, wenn man schauen muss, wohin man tritt.....
    • flausch 14.09.2017 15:20
      Highlight Highlight ... zurück in die Zeiten der Barbarei...

      Nein mal ehrlich unsere tolle Zivilisation ist zu einem grossen Stück auf Dummheit und sozialer Inkompetenz aufgebaut.
  • SindaJapan 14.09.2017 14:56
    Highlight Highlight Hätte man die natürlichen Feinde wie den Steinadler oder den Bartgeier ausgerottet, gäbe es solche Probleme nicht. Kranke Welt.

    Lasst die Finger von den Munggis!!!
    • Mia_san_mia 14.09.2017 16:18
      Highlight Highlight Es ist sicher schade, dass die natürlichen Feinde ausgerottet wurden. Aber schlussendlich ist es ja kein Problem wenn sie jetzt von den Menschen geschossen werden wenns zu viele hat. Wenn die Bartgeier oder Steinadler da wären, würden die das ja auch machen.
    • Tomtom64 14.09.2017 16:31
      Highlight Highlight Bartgeier sind GEIER und somit Aasfresser, also kein Feind lebender Tiere. Und ja auch Säuglinge lassen sie entgegen früheren Schauermärchen in Ruhe.
    • Mia_san_mia 14.09.2017 19:28
      Highlight Highlight Ok das habe ich nicht gewusst, der vor mir hat von denen geschrieben und ich habe ihm geglaubt ✌
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gibaue 14.09.2017 14:56
    Highlight Highlight Ein Schelm wer einen Zusammenhang zwischen fehlenden Wölfen und Überpopulation von Nagern in der Region erkennt😏
  • Vogt Gessler 14.09.2017 14:53
    Highlight Highlight Und wenn Menschen den Tieren zu nahe kommen und Schäden (bspw Müll) anrichten... werden die dann auch zum Abschuss freigegeben???
    • Fendant Rüpel 14.09.2017 15:47
      Highlight Highlight http://www.1815.ch/rhonezeitung/zeitung/region/posse-um-zermatter-wanderweg/

      Wir haben es erstmals mit Barrikaden versucht aber entscheide du ob die Jagd beginnen kann...
  • Wehrli 14.09.2017 14:41
    Highlight Highlight Munggefett, Murmeligulasch und Munggesalami

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