Schweiz
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ZUM ENTSCHEID DES STAENDERATS, DEN SCHUTZ DES WOLFS NICHT AUFZUHEBEN, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 9. MAERZ 2016 FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Two wolf cubs born end of May eat under the eye of their mother a piece of meat at the Juraparc of Mont-d'Orzieres near Vallorbe, Switzerland, Thursday, July 9, 2009. (KEYSTONE/Dominic Favre) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Eine Wolfsmutter mit ihren Jungen im Juraparc bei Vallorbe. Bild: KEYSTONE

Feuer frei auf den Wolf? Die 5 wichtigsten Fragen zur Debatte im Nationalrat

Der Wolf polarisiert wie kein Tier in der Schweiz. Nun dürfte der Nationalrat wie zuvor bereits der Ständerat eine Lockerung des Schutzes beschliessen. Am Ende könnte das Volk entscheiden.



Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts galt der Wolf in der Schweiz als ausgerottet. Vereinzelte Exemplare tauchten hin und wieder auf, doch erst seit Mitte der 1990er Jahre ist er gekommen, um zu bleiben. Seither gehen die Emotionen hoch. Während sich die urbane Bevölkerung im Mittelland über die Rückkehr des Raubtiers freut, wünschen die Bergler den Wolf ins Pfefferland.

Seit Jahren beschäftigt er deswegen die Politik. Im Juni 2018 stimmte der Ständerat für eine Lockerung des Wolfsschutzes. Nun ist der Nationalrat am Zug, er berät am Mittwoch in seiner Sondersession über die Revision des Jagdgesetzes. Der ganze Sitzungstag ist für dieses Thema reserviert – ein Indiz dafür, dass eine lange und vor allem emotionale Debatte erwartet wird.

Ständerat lockert Schutz von Wolf, Luchs und Biber

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Video: srf

Wie viele Wölfe gibt es?

In der Schweiz sollen gegen 50 Wölfe leben. Es werden bis zu vier Rudel vermutet. Das bekannteste ist jenes am Calanda in Graubünden, doch auch in St.Gallen, im Tessin und im Wallis sollen Wölfe in Gruppen unterwegs sein. Hinzu kommen einige Einzelgänger. Die meisten Wölfe leben in den Bergen, doch manchmal wagen sie sich ins Mittelland vor.

Im März wurde erstmals ein Wolf von einer Fotofalle im Kanton Aargau erwischt. Für Schlagzeilen sorgte 2014 ein Exemplar, das in der Zürcher Vorortsgemeinde Schlieren von einem S-Bahn-Zug überfahren wurde. In der Regel meidet der Wolf den Kontakt zu Menschen. Angriffe sind extrem selten und meist die Folge von menschlichem Fehlverhalten oder Krankheiten wie Tollwut.

Warum ist er umstritten?

Wölfe ernähren sich überwiegend von Wildtieren, doch sie reissen auch Nutzvieh wie Schafe und Ziegen. Pro Jahr werden gegen 400 Fälle registriert. Im gleichen Zeitraum sterben laut der Umweltorganisation WWF rund 4000 Schafe an Krankheiten und bei Abstürzen auf der Alp, weil sie ungenügend kontrolliert werden. Das besänftigt die Züchter nicht, sie nehmen den Wolf ins Visier.

Im Wallis, wo die Wut auf den Wolf besonders gross ist, kam es zu einigen illegalen Abschüssen. Im Kanton Uri wurde im Februar eine Volksinitiative «Zur Regulierung von Grossraubtieren» mit knapp 70 Prozent Ja angenommen. Die Bauernvereinigung im Kanton Schwyz stimmte im März an ihrer DV einem Antrag zu, der die Ausrottung von Wolf und Bär verlangt.

Bis heute hält sich unter Wolfsgegnern hartnäckig der Mythos, die Tiere seien in der Schweiz vorsätzlich ausgesetzt oder ausgewildert worden, wie dies beim Luchs und beim Bartgeier tatsächlich der Fall war. Beweise dafür gibt es keine. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass die Wölfe aus dem südlichen Alpenraum, vor allem aus Italien, eingewandert sind.

Was macht das Parlament?

Heute können Wölfe abgeschossen werden, wenn sie innerhalb von vier Monaten mindestens 15 Nutztiere getötet haben oder sich gegenüber Menschen zu wenig scheu oder aggressiv verhalten. Der Ständerat will den Schutz lockern. Wölfe sollen zum Abschuss frei gegeben werden, wenn sie erhebliche Schäden verursacht haben oder eine konkrete Gefährdung von Menschen darstellen.

Die Umweltkommission des Nationalrats geht noch weiter, sie hat die Begriffe «erheblich» und «konkret» gestrichen. Auch gegen «verhaltensauffällige» Tiere soll vorgegangen werden. Nur ganz knapp stimmte die Kommission ausserdem dafür, das Beschwerderecht der Umweltverbände gegen Abschussbewilligungen von kantonalen Jagdbehörden zu streichen.

Um die Jagd auf den Wolf zu erleichtern, muss sein Status von «streng geschützt» auf «geschützt» zurückgestuft werden. Das Bundesamt für Umwelt hat letztes Jahr einen entsprechenden Antrag bei der Berner Konvention eingereicht. 2006 war das gleiche Gesuch abgelehnt worden. Dieses Mal könnte es durchkommen, denn der Wolf sorgt auch in anderen Ländern für rote Köpfe.

Was ist mit dem Luchs?

A lynx walks in the snow at the zoo of Servion near Lausanne, Switzerland, Thursday, February 26, 2009. (KEYSTONE/Dominic Favre)

Luchse sind weniger umstritten als Wölfe. Bild: KEYSTONE

Der Ständerat will auch den Abschuss von Bibern und Luchsen vereinfachen. Der Luchs ist weniger umstritten als der Wolf, weil er seltener Nutztiere erlegt. Über ihn ärgern sich vor allem die Jäger. Der Biber sorgt mit seinen Dammbauten immer wieder für Überschwemmungen von Kulturland. Die Kommission des Nationalrat lehnt diese Massnahme jedoch ab.

Wie geht es weiter?

Nach der Beratung im Nationalrat geht das Gesetz angesichts der absehbaren Differenzen zurück an den Ständerat. Umweltorganisationen wie die Gruppe Wolf Schweiz drohen mit dem Referendum gegen ein «reines Abschussgesetz». Dieses dürfte keineswegs chancenlos sein. Umfragen haben wiederholt eine hohe Akzeptanz des Wolfs in der Schweiz ergeben.

Um ein Referendum zu verhindern, müsse der Nationalrat «Gegensteuer geben und den Tierschutz strikter auslegen», mahnte die NZZ. Selbst bürgerliche Politiker aus Jagdkantonen haben die Gefahr erkannt, so der scheidende Berner BDP-Ständerat Werner Luginbühl: «Wir dürfen nicht überschiessen», mahnte er während der Debatte im Rat in durchaus passendem Jargon.

Wolfsrudel im Wallis

Wölfe sind hier willkommen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hallosager 09.05.2019 00:17
    Highlight Highlight Hmm. Die erwarteten Jon und Ghost Memes sind hier wohl nicht zu finden 🤨
    • Phlllppe 09.05.2019 08:12
      Highlight Highlight gut so?
      Benutzer Bild
    • Hallosager 09.05.2019 12:48
      Highlight Highlight Danke :)
  • RETO1 08.05.2019 19:31
    Highlight Highlight es gibt mehr als 1 Mio. Wölfe auf der Welt
    Warum muss man ihn schützen
    es gibt andere Arten die schützenswert wären
  • peterpan42 08.05.2019 14:05
    Highlight Highlight Es gibt Filmaufnahmen, wie in Deutschland ein Wolf einen Elektrozaun überspringt - trotzdem gehen die Schweizer Wolfsexperten davon aus, dass ein Überspringen des Zaunes keine Gefahr darstellt.
    ( https://www.jawina.de/experten-erstaunt-wolf-kann-springen/ )

    Die aktuell geförderten Massnahmen werden von der Realtität überhohlt - dies führt zum Problem, dass die Betroffenen sind alleine gelassen fühlen und zur massivsten Lösung greifen wollen.

    Wenn wir das nicht wollen, muss das Konzept so angepasst werden, dass z.b. die subventionierten Schutzzäune auch helfen.
    • nicbel 08.05.2019 17:33
      Highlight Highlight Genau richtig
    • peterpan42 08.05.2019 22:14
      Highlight Highlight Dass ihr mich richtig versteht - gerne darf der Wolf hier sein.
      Aber bitte ermöglicht mir, meine Tiere zu schützen. Letzten Winter zog ein Wolf etwa 5km an meinem Zuhause vorbei - und hat Schafe in der Nähe gerissen.
      Es gibt kein Warnsystem, dass hilft, die Tiere rechtzeitig einzustallen. Es gibt keine Studien, ob die wandernde Wölfe jedesmal einen neuen Weg gehen oder immer in etwa die gleichen Wege nehmen.
      Und wie anderswo geschrieben, sind die empfohlen Massnahmen um die Tiere zu schützen, gemäss Erfahrungen in andern Ländern ungenügend...
    • nicbel 09.05.2019 08:17
      Highlight Highlight Weisst du überhaupt wie viel das man für einen Riss erhält? Es sind nämlich nicht tausende von Franken wie viele behaupten.
  • 96m_fur 08.05.2019 12:48
    Highlight Highlight und immer noch sind die Entschädigungen die bei Schafsrissen bezahlt werden nicht einmal an Herdenschutzmassnahmen gekoppelt.

    Der Wolf war vor uns da und wir sollten fähig sein, sollte man meinen, uns mit ihm zu arrangieren andere Länder schaffen dies ja auch.

    Aber ja, unsere Bauern sind halt einfach zu Faul mal etwas zu investieren und sich mit einer neuen Situation zu arrangieren, da greift man lieber zum Gewehr - da könnte ich kotzen.

    • 96m_fur 09.05.2019 13:09
      Highlight Highlight skisandtrail - ich weiss sehr wohl, dass Bauer sein kein Zuckerschlecken ist.

      Sie haben wohl nur nicht verstanden, dass ich das Faul sein darauf bezogen habe sich auf neue Situationen einzustellen und sich entsprechend an zu passen und in diesem Bereich ist von den Schweizern Bauern jeweils sehr wenig engagement da - eben man knallt den Wolf lieber ab als sich mit ihm zu arrangieren.
  • Hiker 08.05.2019 12:45
    Highlight Highlight Und wenn dann der letzte Wolf geschossen und der letzte Wald gerodet gibts nur noch eines zu tun, der letzte löscht das Licht. Gute Nacht Menschheit.
  • Arts 08.05.2019 11:56
    Highlight Highlight Nur so nebenbei:

    "Angriffe sind extrem selten und meist die Folge von menschlichem Fehlverhalten oder Krankheiten wie Tollwut."

    Die Schweiz gilt seit 1999 offiziell als frei von terrestrischer Tollwut - Quelle: BAG
    • Arts 08.05.2019 12:05
      Highlight Highlight Dank aufwändigen Aktionen mit Impfködern konnte die Tollwut bei Füchsen in der Schweiz ausgerottet werden - Quelle: BAG
  • Triple 08.05.2019 11:47
    Highlight Highlight Einer der Gründe warum ich Grundsätzlich bei jeder Abstimmung für irgendwelche an den Haaren herbeigezogenen Goodys an Bauern mit "nein" stimmt. Die Bauern-Lobby ist immer noch zu gross.
  • Nkoch 08.05.2019 10:36
    Highlight Highlight Wenn die Masern zurück kommen dürfen lasst ihr gefälligst die Finger von den Wölfen!
    • pontifex_maximus 08.05.2019 12:37
      Highlight Highlight Irgendwann sterben dann die Wölfe an den Masern. WinWin.
  • Nik G. 08.05.2019 10:19
    Highlight Highlight Die Bauern erhalten Subventionen für, sorry das ich das sage jeden Blödsinn. Sie erhalten 3000.- für ein von einem Wolf gerissenes Schaf. Ein Schaf hat nie soviel Wert. Aus diesem Grund sind plötzlich die Wolfsrisse in die Höhe geschosen. Nun wird ein DNA Test gemacht und es stellt sich raus dass plötzlich auch Hunde dafür verantwortlich sind. Die Wolfsrisse zeigen wieder nach unten also wollen die Walliser den Wolf wieder abschiessen. Die Bauern müssen sich das Geld wieder verdienen und nicht unsere Umwelt zerstören. Nicht alle Bauern sind so.
    • peterpan42 08.05.2019 13:41
      Highlight Highlight Woher nimmst du deine Zahlen?
    • nicbel 08.05.2019 17:34
      Highlight Highlight Das würde mich auch interessieren, denn ich alls Walliser kenne die Zahlen und deine Räubergeschichten nicht.
  • e.marono@sunrise.ch 08.05.2019 10:13
    Highlight Highlight Sie müssen sich keine Sorgen um den Wolf machen, Sie müssen sich Sorgen machen, wenn Sie alleine zum Berg gehen
    • Kleine Hexe 08.05.2019 11:53
      Highlight Highlight 100%ige Sicherheit gibt es nie. Aber wenn ich mir so anschaue, wie viele (bzw. wenige) Berichte es von Angriffen auf Menschen gibt und wie viele Wölfe es weltweit gibt, ist Ihr Beitrag einfach nur Panikmache.
  • e.marono@sunrise.ch 08.05.2019 10:07
    Highlight Highlight Der Wolf ist ein Fleischfressendes Tier, die Tiere, die der Wolf fressen könnte, werden von Jägern getötet, es gibt keine Wildertiere mehr wie in früheren Zeiten im Wald. der Wolf fresse nur Fleisch, kein Tiere zu jagen Fresst auch Menschen, wie es in Spanien seit Hunderten von Jahren der Fall ist, diese Politik ist falsch, dass sie absondern, dass dieses Tier gefüttert wird, wenn es nicht mehr als Fleisch isst, dies eine Gefahr darstellt, auf den Berg zu gehen.
  • haro50 08.05.2019 10:06
    Highlight Highlight Die sogenannte Umweltkommission verlangt die Streichung des Beschwerderechts der Umweltverbände bei der Abschussfreigabe: Perverser geht es wohl nicht mehr! Gleichzeitig verlangen Bündner Jäger die Ausweitung der Rotwildjagd. Dabei ist es gerade der Wolf, welcher die Population des Rotwildes in Grenzen hält.
  • dorfne 08.05.2019 09:56
    Highlight Highlight Am liebsten würden die Wallisser während des ganzen Jahres jeden Wolf abschiessen, der ihnen vors Gewehr kommt. Ich versteh, dass frühere Generationen das Tier gehasst haben, weil es den
    hungernden Bauern die letzte milchspendende Geiss gerissen hat. Heute ist es so, dass der Mensch andern Lebewesen den Lebensraum wegnimmt und auch noch glaubt, er habe das Recht dazu. Wer Schlachtabfälle am Waldrand ablegt und den Aufbruch von erlegtem Wild rumliegen lässt, und dadurch bewusst den Wolf anlockt um ihn dann als Problemtier abschiessen zu dürfen, ist ein Täter.
    • wasps 08.05.2019 10:06
      Highlight Highlight Ich bin Walliser und zu Hundert Prozent pro Wolf. Wie viele andere Walliser auch.
    • e.marono@sunrise.ch 08.05.2019 11:09
      Highlight Highlight Wenn der Wolf keine Tiere zu fressen hat, isst er auch Menschen, dies geschieht aus hundert Jahren in Spanien, die Wölfe suchen überall nach Fleisch, es gibt keine Tiere, dann fressen auch Erwachsene Personen und Kinder, es ist dumm zu sagen, dass der Wolf nichts macht hat Angst, weil wir unsere Probleme nicht mit diesen Tieren betrachten wollen
    • wasps 08.05.2019 11:51
      Highlight Highlight Wo fressen Wölfe Menschen? Der Wolf ist seit 20 Jahren wieder in der Schweiz ansässig. Es gab noch nie einen ernsthaften Zwischenfall mit Menschen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • karamel 08.05.2019 09:41
    Highlight Highlight Da wollen so viele die ganze Zeit in Zoos damit sie Tiere wie den Wolf live sehen können, aber wehe er lebt wild in der Schweiz, dann natürlich sofort abschiessen.
    Der Wolf gehört nun mal zu diesem Ökosystem und da kommt es vor, dass er mal Nutztier reisst. Verstehe ja auch, dass dies den Bauern verärgert. Trotzdem sollte dieses Problem anders gelöst werden als mit dem Tod vom Wolf. Er tut dies ja auch nur zum Überleben.
    • Triple 08.05.2019 11:50
      Highlight Highlight Warum "auch" zum überleben? Der Mensch will den Wolf nicht zum Selbstschutz schiessen, sondern aus reiner Geldgier.
    • karamel 08.05.2019 12:09
      Highlight Highlight Stimmt, das macht das ganze noch viel trauriger... Das 'auch' hätte ich weglassen können.
  • RatioRegat 08.05.2019 09:31
    Highlight Highlight Gegenvorschlag: Wir streichen alle Subventionen für die Haltung von Schafen.

    Dadurch sollten sich Probleme mit herumstreunenden Schafsherden in den Alpen auch lösen lassen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 08.05.2019 09:50
      Highlight Highlight Seh ich Sie dann da oben Büsche schneiden und/oder Fichten kappen?
    • Hiker 08.05.2019 12:48
      Highlight Highlight Schneiden Schafe neuerdings Büsche? Denken Sie ernsthaft die Natur kommt nicht ohne den Menschen klar? Wohl eher umgekehrt. Aber bis das Menschen wie Sie kapiert haben ist es längst zu spät.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 08.05.2019 13:44
      Highlight Highlight Könnten Sie Ihren Film bitte woandershin projizieren, bitteschön? Wollen Sie sich vielleicht mal umgucken und den Unterschied zwischen Natur und Kultur kennenlernen? Und ja, chuligom, Schafe halten Gras kurz. Bodenbrüter, Zugvögel und eine ganze Reihe anderer Tiere finden das gut. Aber, hej, das würde ja Wissen um Zusammenhänge voraussetzen und das stört so beim Schubladendenken, n-est-ce pas?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Estelle P!nk 08.05.2019 09:25
    Highlight Highlight Der Luchs soll geschossen werden weil "Über ihn ärgern sich vor allem die Jäger."

    🤯🤯🤯🤯🤯

    Ich ärgere mich auch über meine Nachbarn beantrage aber nicht gleich deren Abschuss.
    • Raembe 08.05.2019 12:26
      Highlight Highlight Speziell bei uns im Tösstal gab es vor ein paar Jahren, eine gross angelegte Wiederansiedelung des Luchses.

      Das man ihn nun wieder schiessen sollte, kann ich nicht verstehen. So ein schönes und scheues Tier, schadet doch Niemandem....
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 08.05.2019 13:46
      Highlight Highlight Rehe und Gämsen könnten da anderer Meinung sein - schliesslich frisst der Luchs die, aber das ist schliesslich sein Job.
  • Seiltänzerin 08.05.2019 09:20
    Highlight Highlight "Heute können Wölfe abgeschossen werden, wenn sie innerhalb von vier Monaten mindestens 15 Nutztiere getötet haben oder sich gegenüber Menschen zu wenig scheu oder aggressiv verhalten."

    Und was geschieht mit uns Menschen, wenn wir, dem Wolf gegenüber, zu wenig scheu sind oder wir uns ihm gegenüber aggressiv verhalten?


  • Der Ökofuzi 08.05.2019 09:02
    Highlight Highlight Der Mensch lernt es wohl nie… Viele von uns machen sich grosse Sorgen wegen dem massiv voranschreitenden Artensterben, gleichzeitig werden in der ach so modernen Schweiz die Abschussbestimmungen für ein eigentlich einheimisches Raubtier gelockert bzw. von einigen sogar die Ausrottung gefordert *face palm*

    Natürlich müssen Problemtiere geschossen werden aber so etwas… wir nennen uns zwar modern aber in den Köpfen sind leider viele von uns noch im Mittelalter.
    Wir sollten endlich lernen mit der Natur zu leben anstatt gegen sie anzukämpfen. Ansonsten steht es sehr schlecht um die Menschheit.
  • Linksanwalt 08.05.2019 08:57
    Highlight Highlight Diese Debatte ist das Eigeständnis, dass man hierzulande nicht fähig ist, mit diesen (eigentlich hier beheimateten) Tieren umzugehen.
  • Borki 08.05.2019 08:51
    Highlight Highlight Es wird zu viel von den Schäden und viel zu wenig vom wirtschaftlichen Nutzen von Wolf und Luchs geredet! Für uns Förster wäre es sehr wichtig, diese beiden Top-Prädatoren wieder möglichst verbreitet im Wald zu haben. Da könnte der Bund Millionen an Schutzwaldbeiträgen sparen!

    Ganz abgesehen davon, dass diese beiden wunderschönen Tiere einfach zu unserem Ökosystem gehören!
    • Prodecumapresinex 08.05.2019 10:02
      Highlight Highlight Vielen Dank für diesen sehr wichtigen Punkt!

      Ich störe mich enorm daran, dass es bei der ewigen Wolf&Co.-Debatte stets um die Probleme mit den ursprünglich heimischen Tieren geht. Auf den ökologischen und erst recht auf den ökonomischen Nutzen, so wie du ihn aufzeigst, wird leider viel zu wenig eingegangen.

      Mich würde ein Zahlenvergleich «Nutzen-Kosten» sehr interessieren. Weisst du, ob es dazu verlässliche Studien gibt? Link?
    • Borki 08.05.2019 10:41
      Highlight Highlight @Prodecumapresinex zum ersten:
      Eine gesamtschweizerische Studie gibt es meinem Wissen nach noch nicht. Es ist auch sehr schwierig konkret zu beziffern.
      Das die Grossraubtiere in den allermeisten Fällen einen positiven Einfluss haben auf die Verjüngung des Waldes, ist genügend belegt. Man lege dazu einmal die Karte der Wald-Wild-Situation des Kantons Bern mit der Karte der Luchspräsenz der KORA übereinander. Oder rede zuerst mit einem Förster aus dem Prättigau und dann mit einem vom Calanda-Gebiet.
    • Borki 08.05.2019 10:52
      Highlight Highlight @Prodecumapresinex zum zweiten:
      Der Rest kann man nur schätzen: Der Bund bezahlt jährlich ca. 60 Mio für den Schutzwald, die Kantone legen ungefähr noch einmal so viel darauf. Ich glaube nicht, dass ich zu pessimistisch bin, wenn ich behaupte, dass Hirsch und Reh mind. 20% dieser Investitionen wieder "wegfressen" (Regional sehr unterschiedlich!).

      Natürlich kann man das nicht auf 0% reduzieren, Reh und Hirsch gehören zum Wald! Aber das theoretisch mögliche Sparpotenzial dank Wolf und Luchs dürfte damit ungefähr umrissen sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 08.05.2019 08:50
    Highlight Highlight Die Diskussion wird darauf hinauslaufen, ob die Schäden durch Wolfsrisse ein erträgliches Mass überschreiten und wie hoch der Schutz dieses Grossraubtiers vor diesem Hintergrund einzuschätzen ist. Der Bund formuliert im Zweckartikel des JSG die Förderung der Biodiversität, die Minimierung des Wildschadens und die Erhaltung der Jagd. Ich wittere die Quadratur des Kreises. Schafe und Ziegen tragen nämlich selbst etwas zur Biodiversität bei, Stichwort Verbuschung von Weideland.
    In welchem Mass werden Herdenschutzhunde eigentlich subventioniert (Anschaffung, Haltung)? Weiss das jemand?
    • Borki 08.05.2019 10:55
      Highlight Highlight Ja, mit ca. 3 Mio jährlich. Siehe Beitrag von UZEDE UZEDE weiter unten.
  • kupus@kombajn 08.05.2019 08:35
    Highlight Highlight "Im gleichen Zeitraum sterben laut der Umweltorganisation WWF rund 4000 Schafe an Krankheiten und bei Abstürzen auf der Alp, weil sie ungenügend kontrolliert werden."

    Dafür können sie aber eben niemandem ausser sich selbst die Schuld in die Schuhe schieben. Und der Mensch mag es, wenn er für seine Probleme einen Anderen als Schuldigen ausmachen kann.

    Kennt hier einer noch Franz Hohlers "Rückeroberung"? Mir fällt gerade wieder ein, wie sehr ich die Geschichte liebe.
    • azoui 08.05.2019 08:54
      Highlight Highlight ja, dieses Buch kenne ich und ja, lesenswert
  • UZEDE UZEDE 08.05.2019 08:26
    Highlight Highlight lass uns über subventionen reden ;)

    Dazu kommt, nachweislich vom Wolf gerissene Schafe werden mit 200 bis 300 Franken entschädigt - der Betrag liegt oft über dem reinen Fleischwert..
    Benutzer Bild
    • peterpan42 08.05.2019 12:27
      Highlight Highlight Jede meiner Auen hat einen höheren Wiedbeschaffungswert.
      Aber ich bin auch Züchter einer seltenen Schafrasse..
      Subventionen erhalte ich keine, da ich kein Landwirt bin.

      Müssen wir warten, bis auch Ponys und Fohlen gerissen werden (ist i Teilen von Deutschland der Fall) , bevor wir darüber diskutieren können, wie wir ein sinnvolles Gleichgewicht erreichen können?
    • Mutzli 08.05.2019 15:22
      Highlight Highlight @peterpan42

      Muss gestehen, dass ich Ihren zweiten Abschnitt nicht ganz kapiere. Was macht das nun genau für einen Unterschied ob nun die eine Art Nutztiere in Form von Schafen vs. eine andere in Form von Ponies gerissen wird?

      Wenn schon wäre doch eher das Ausmass des Reissens und besonders die Effektivität der Schutzmassnahmen relevant?
    • peterpan42 08.05.2019 22:05
      Highlight Highlight @mutzli
      Der Unterschied ist die allgemeine öffentliche Wahrnehmung. Für viele Menschen sind Schafe "nur" Nutztiere - Ponys und Pferde werden aber mit Spass, Freizeit in Verbindung gebracht, weshalb Ihr Schicksal vielen näher geht.
  • Caturix 08.05.2019 08:21
    Highlight Highlight Ist nicht der Homo Sapiens das Problem an dieser Geschichte (oder fast allen Geschichten) ?
    Es hat zu viele Menschen die eine zu kleine Fläche haben also schiesst man den Wolf ab. Den Biber (nicht Justin) und den Luchs und alle anderen die im Weg sind.
  • nuchox 08.05.2019 08:16
    Highlight Highlight Nun wirds sich zeigen was es mit "mehr grün" bei den Mitte-Rechts Parteien aufsich hat. Erhalt der Artenvielfalt gehört genauso zu einer Zukunft mit intakter Natur wie die Minimierung des Klimawandel
  • D0MD0M 08.05.2019 07:59
    Highlight Highlight Da scheint das Jagdfieber ausgebrochen zu sein...völlig irrational, ohne sachliche Argumente wird versucht, das durchzudrücken. Rotkäppchen lässt grüssen. Politiker, die ihre kindlichen Ängste als Entscheidungsgrundlage sehen, kommt sicher gut.
    • dorfne 08.05.2019 10:18
      Highlight Highlight Da werden alte Männlichkeitsmythen wiederbelebt. Einsamer Jäger tötet reissende Bestie. Mit Todesverachtung schaut er die bluttriefenden Lefzen der Bestie. Hat sie nicht eben ein unschuldiges Lämmli gerissen? Noch einmal atmet er tief durch. Dann streckt er den Drachen, äh den Jungwolf, der eigentlich nur sein Mami sucht, mit einem Schuss nieder.
    • Borki 08.05.2019 11:35
      Highlight Highlight Haha! dorfne, gut geschrieben! Ich bin eingefleischter Jäger und musste grinsen. Und ja, ein wahrer Kern hat es wohl.
  • Pilzkopfindianer 08.05.2019 07:49
    Highlight Highlight Als "Städter" habe ich ein Agronomiepraktikum im sehr ruralen Sensebezirk FR gemacht. Das Thema habe ich oft mit Bauern angesprochen. Die Menschen auf dem Land ticken schon noch ganz anders als in der Stadt. Ich hatte oft das Gefühl da gilt nur der Mensch gegen die Natur, während Städter das Land rein als Erholungs und Ausgleichsfläche sehen. Aber das war schon vor 100 Jahren so - damals ging es um den Wald, da haben aber dann zum Glück die Städter entschieden.
    • dorfne 08.05.2019 10:21
      Highlight Highlight Das Geld, das die Bauern kriegen, wird nun mal in den Städten verdient. Und wenn die Bauern die Natur so gut verstehen würden, wie sie immer sagen, hätten wir kein Problem mit durch Pestiziede verseuchten Böden und Gewässern.
    • Pilzkopfindianer 08.05.2019 10:57
      Highlight Highlight Wobei die Pestizide nicht einmal das grösste Problem darstellen - Siehe hauptabnehmer für Glyphosat ist die SBB für ihre Gleistrassen. Bodenverdichtungen durch immer schwereres Gerät (ja, meistens gilt: je neuer die Maschine, desto Schwerer, da mehr Fläche pro Arbeitsgang bearbeitet werden kann) haben oft noch viel grösseren Einfluss auf die Böden. Da fährst du mit Bio nicht unbedingt besser.
  • EhrenBratan. Hääää! 08.05.2019 07:47
    Highlight Highlight "Heute können Wölfe abgeschossen werden, wenn sie innerhalb von vier Monaten mindestens 15 Nutztiere getötet haben oder sich gegenüber Menschen zu wenig scheu oder aggressiv verhalten."

    Boah. Ich könnte kotzen. 🤦‍♂️
    • dorfne 08.05.2019 10:24
      Highlight Highlight Man muss ja nur Schlachtabfälle und am Waldrand verstreuen und schon verliert der Wolf seine Scheu und gibt sich selbst zum Abschuss frei. Mir wird auch ganz schlecht, wenn ich an diese selbstgerechten Betonköpfe denke, die glauben die Natur besser zu kennen als jeder Städter.
  • 1+1=3! Initiative 08.05.2019 07:46
    Highlight Highlight Die einzige Bedrohung, die vom Wolf ausgeht, ist im Geldsäckel der grössten Subventionsempfänger zu finden!

    Von wegen Bauern setzen sich für Land- und Artenschutz ein; sie sind Hauptverursacher des Insektensterben, töten ganze Bachläufe mit Gülle, wollen nun wieder Wölfe ausrotten und lassen sich das alles fürstlich vom Steuerzahler bezahlen.

    Macht nur weiter so, die Quittung an der Urne wird kommen.
  • Lamino 420 08.05.2019 07:36
    Highlight Highlight Lasst die Wölfe in Ruhe. 4000 Tiere sterben pro Jahr an Krankheiten oder stürzen ab. Damit haben die Wölfe nichts zu tun.
    • Nelson Muntz 08.05.2019 07:53
      Highlight Highlight Da kann man aber niemand anderen die Schuld geben...
    • michiOW 08.05.2019 08:29
      Highlight Highlight Die meisten Menschen sterben an einer Herz-Kreislauf Erkrankung, ca. 20'000.
      An infektiösen Krankheiten sterben ca. 750.

      Soll deswegen nichts weiteres gegen Infektionen unternommen werden?
    • ralck 08.05.2019 09:04
      Highlight Highlight @michiOW: Doch. Aber man «erschiesst» die Infektionen ja nicht. Es wird präventiv gegen Infektionen vorgegangen. Genau so könnte man auch präventiv gegen Risse vorgehen. Aber dieser Aufwand steht natürlich in keinem Vergleich zu einem einfachen Abschuss eines Tieres. ;-)
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  • Findolfin 08.05.2019 07:27
    Highlight Highlight Unfassbar. Knapp 50 Tiere verursachen so einen Aufstand. Aber mit rationalen Argumenten kommt man hier wohl nicht weit (Wolfrisse vs. Unfälle/Krankheit).
    • michiOW 08.05.2019 08:24
      Highlight Highlight Haben Sie denn je mit einem Bauern gesprochen?
    • Roman Loosli 08.05.2019 09:09
      Highlight Highlight Haben Sie je mit einem Wolf gesprochen?
    • dorfne 08.05.2019 10:06
      Highlight Highlight Ich hab den Verdacht, dass es für den Jagttrieb-gesteuerten Besitzer eines Gewehrs eine Art Klimax darstellen würde einen Wolf abzuschiessen. Davon zehrt man dann für den Rest des Lebens: am Stammtisch genauso wie bei der Erzählung von Heldengeschichten für die Enkel.
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  • Tobi-wan 08.05.2019 07:24
    Highlight Highlight Ich kann die Bauern verstehen, dass es nicht schön ist, wenn ein Wolf ihre Schafe reisst. Es ist dabei aber keine Existenz bedroht, dafür gibt es Ersatzzahlungen. Und die sind teilweise deutlich höher, als die gerissenen Schafe Wert sind, wenn man die Haltung und den Zustand mancher Schafe beurteilt.
    Aber es zeigt auch schön die heutige Zeit auf. Anstelle sich darauf einzustellen, entsprechende Massnahmen zu ergreifen und damit umzugehen werden Schutzbestimmungen gelockert und der „einfache“ Weg eingeschlagen.
    • michiOW 08.05.2019 08:24
      Highlight Highlight Ein Bauer sollte sich also freuen, wenn seine tiere sterben?🤔
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 08.05.2019 09:14
      Highlight Highlight Der einfache Weg ist der billigste, leider.
      Wölfe sind schlau - über die paar Zäunchen highfiven die sich. Herdenschutzhunde wären eine Idee, aber die sind empfindlich teuer. Allein die Ausbildung dauert drei Jahre, der Unterhalt ist auch nicht ohne und für die Herden braucht man mehrere. So ein Arbeitshund ist mit 11, 12 Jahren zu alt und sollte dann in den Ruhestand. Ich schlage vor, dass die Städter mal ein paar Saisons auf den Almen mitmachen und dann mitdiskutieren, wie man Wolf, Schafe, Biodiversität und die Kosten ins Gleichgewicht bekommt.
    • Borki 08.05.2019 09:54
      Highlight Highlight Zerpheros, der einfachste und billigste Weg wäre es, die Schafhaltung nur noch da zu unterstützen, wo sie der Gesellschaft mehr Nutzen bringt als sie schadet.
      Mit dem eingesparten Geld könnte man - überspitzt gesagt - jedem verbleibenden Schaf seinen persönlichen Bodyguard-Hund hinstellen!
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  • Aurum 08.05.2019 07:22
    Highlight Highlight Man bemüht sich, den Wolf wieder ins Land zu holen, damit dieser wieder abgeschossen werden kann.
    Zur Erinnerung, jedes Lebewesen hat seinen Platz und erledigt seine Arbeit im System. Ein Paradebeispiel für die unglaubliche Wirkung des Wolfs findet man im Yellowstone-Nationalpark wo dessen Wiederansiedlung für eine Stabilisierung des Flusslaufs sorgte.
    (Aktuelles Thema: jedes noch so kleine Wesen hat einen massiven Einfluss auf das ganze Ökosystem, da nicht vorhersehbare Mechanismen von deren Abwesenheit in Gang gesetzt werden.)

    Wolf im Yellostone:
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    • 1+1=3! Initiative 08.05.2019 07:55
      Highlight Highlight Solche komplexen Auswirkungen zu verstehen erfordert viel wissenschaftliche Arbeit. In Zeiten von Fakenews und Co viel zu teuer und anstrengend, lieber abknallen und (kurzfristig) Gewinne maximieren.

      Traurig, wie viele noch nicht bemerkt haben, dass wir uns so nur selber ins Knie schiessen.
    • e.marono@sunrise.ch 08.05.2019 10:10
      Highlight Highlight Der Wolf ist ein Fleischfressendes Tier, die Tiere, die der Wolf fressen könnte, werden von Jägern getötet, es gibt keine Wildertiere mehr wie in früheren Zeiten im Wald. der Wolf fresse nur Fleisch, kein Tiere zu jagen Fresst auch Menschen, wie es in Spanien seit Hunderten von Jahren der Fall ist, diese Politik ist falsch, dass sie absondern, dass dieses Tier gefüttert wird, wenn es nicht mehr als Fleisch isst, dies eine Gefahr darstellt, auf den Berg zu gehen.
    • Aurum 08.05.2019 12:13
      Highlight Highlight Die Jäger haben die Aufgabe den bestand zu regulieren. Kommt der Wolf, wird der Bestand natürlicherweise bereits reguliert und die Jäger dürfen dann weniger bejagen.
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  • Nelson Muntz 08.05.2019 07:21
    Highlight Highlight Wird ein Bauer, der seine Nutztiere stark vernachlässigt oder wegen ungenügender Sicherung in den Bergen abstürzen lässt, auch zum Abschuss freigegeben?
    • michiOW 08.05.2019 08:23
      Highlight Highlight Wenn ein Mensch einen Menschen beisst, wird er dann wie ein Hund eingeschläfert?
    • Glenn Quagmire 08.05.2019 09:26
      Highlight Highlight michOW: Glaube nicht, Suarez ist immer noch da
    • dorfne 08.05.2019 09:42
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. Zur Ergänzung: Jeder Schafriss wird vom Staat entschädigt.
  • demian 08.05.2019 07:15
    Highlight Highlight Genau der Wolf! Eines der grössten Probleme unseres Landes.

    Nein im Ernst, lasst den Wolf in Ruhe. Die Schäden werden bezahlt und Zwischenfälle mit Menschen gab es bisher auch nicht. Also was soll das?

    Jetzt wäre es nett, wenn sich die Volksvertreter dringenderen Dingen wie Klima, AHV, Arbeitslosigkeit, usw. widmen würden.

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