Schweiz
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Der Baer M25 verschwindet am 9. Mai 2014 im Wald oberhalb der Galerie der Strasse zwischen Zernez und Brail. Der Baer M25 hat sich im Mai im Engadin aufgehalten und dort Schafe, spaeter im Puschlav auch einen Esel gerissen. (KEYSTONE/Peter Balscheit)

Einer der letzten dokumentierten Bären-Besuche: M25 am 9. Mai 2014 im Wald zwischen Zernez und Brail. Bild: KEYSTONE

Augenzeugen sichten Bär im Puschlav: Ist M25 wieder in der Schweiz unterwegs?

Der Bär ist zurück! Mehrere Augenzeugen sichten am Auffahrtsdonnerstag im Puschlav (GR) einen Braunbären. 



Am Donnerstagmorgen früh meldet sich ein Autofahrer beim Amt für Jagd und Fischerei Graubünden: Auf der Fahrt in Richtung Engadin glaubte er, unterhalb La Rösa einen Bären gesichtet zu haben. Damit nicht genug. Um 10 Uhr klingelte das Telefon zum zweiten Mal. Ein weiterer Beobachter meldete sich, wie die «Südostschweiz» berichtet. Ob das Tier ein Halsband trug, konnten beide Augenzeugen weder bestätigen noch verneinen. 

Die Wildhut, die sofort vor Ort war, konnte dann den Bären während einer halben Stunde beobachten, bevor sich dieser in den Wald zurückzog.

Zurzeit ist nicht bekannt, um welches Tier es sich handelt und woher es eingewandert ist. Die letzte sichere Beobachtung eines Bären im Puschlav – und demnach auch in der Schweiz – stammt vom 25. September 2014. Die Bevölkerung wird aufgerufen, alle Bärenbeobachtungen, allfällige Risse und indirekten Hinweise der lokalen Wildhut zu melden. (rar) 

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Wildhüter oder Milizjagd? So zoffen sich die Tierschützerin und der Jäger

Mit der kantonalen Initiative «Wildhüter statt Jäger» will Monika Heierli die Jagd abschaffen. Christian Jaques findet das unsinnig. Im Streitgespräch kreuzen die zwei unterschiedlichen Kontrahenten die Klingen.

Sie ist die Präsidentin der Tierpartei Schweiz, er der oberste Jäger des Kantons Zürich. Sie will nicht, dass Jäger für die Regulierung des Wildbestands im Wald zuständig sind. Er will nicht, dass die Jäger durch Wildhüter ersetzt werden.

Im Streitgespräch werden sich Monika Heierli und Christian Jaques wenig einig. Zuletzt sind es die Zürcher Stimmberechtigten, die bei der Frage «Wildhüter oder Jäger?» am 23. September das letzte Wort haben. 

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