Schweiz
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Schweine auf dem Gutsbetrieb Massnahmenzentrum Kalchrain, am Mittwoch, 13. Juni 2018 in Huettwilen. Ein in den vergangenen 20 Jahren fast in Vergessenheit geratenes, absolut naturnahes Haltungssystem fuer Schweine erlebt ein Revival: Die ganzjaehrige Freilandhaltung. Dabei werden die Tiere nicht in einer Bucht im Stall gemaestet sondern sie leben das ganze Jahr ueber draussen. Zum Schlafen und bei schlechtem Wetter stehen ihnen eingestreute Unterstaende zur Verfuegung.  (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Diese Schweine in Hüttwilen TG geniessen ganzjährige Freilandhaltung. Damit geht es ihnen besser als vielen Artgenossen in der Schweiz und im Ausland.   Bild: KEYSTONE

Und jetzt rate mal, wie viel Platz ein Schwein in einem EU-Stall hat

Geht es nach den Grünen, soll Import-Fleisch künftig höhere Tierwohl-Standards erfüllen. Der watson-Vergleich zeigt, wie es heute um die Tierhaltung in den verschiedenen Ländern steht. 

14.08.18, 06:57 17.08.18, 14:35
Leo Helfenberger, Jacqueline Büchi


«Tierwohl statt Tierfabrik»: Mit diesem Slogan ziehen die Fair-Food-Initianten in den Abstimmungskampf. Ihr Ziel: Der Bund soll Regeln aufstellen, damit Lebensmittel umweltschonend, tierfreundlich und fair produziert werden. Produkte, die aus dem Ausland importiert werden, müssten ebenso gewisse Nachhaltigkeitsstandards erfüllen wie Lebensmittel aus dem Inland. Import-Fleisch müsste also grundsätzlich aus artgerechter Tierhaltung stammen. 

Doch wie stark unterscheiden sich die Zustände in schweizerischen und ausländischen Ställen heute tatsächlich? Der watson-Vergleich zeigt es:

Platz pro Tier

Grafiken Schweiz EU Nutztier Landwirtschaft Rinder Hühner Schweine

Daten: Tierschutzgesetz, EU-Regulierung zu Nutztieren  grafik: leo helfenberger

Ein Meter in der Länge und etwas weniger in der Breite: Auf dieser Fläche spielt sich das Leben eines Schweins in einem konventionellen Schweizer Mastbetrieb ab. 0,9 Quadratmeter Platz muss eine 100 Kilogramm schwere Sau mindestens haben. So will es das Schweizer Tierschutzgesetz.

Deutlich mehr Bewegungsfreiheit hat im Vergleich ein Schwein, das auf einem Schweizer Bio-Hof gehalten wird. Es lebt auf 1,65 Quadratmetern und hat täglich Auslauf ins Freie. In der EU steht den Tieren im Vergleich dazu gerade einmal eine Liegefläche von 0,75 Quadratmetern zur Verfügung.

Grafiken Schweiz EU Nutztier Landwirtschaft Rinder Hühner Schweine

Daten: Tierschutzgesetz, EU-Regulierung zu Nutztieren grafik: leo helfenberger

0,14 Quadratmeter darf eine gewöhnliche Legehenne in der Schweiz für sich beanspruchen. Das heisst: Auf einem einzigen Quadratmeter können bis zu sieben Hühner untergebracht werden. In einem Biobetrieb sind es fünf Tiere, wobei diese zusätzlich Auslauf im Freien erhalten. In der EU kommen auf einen Quadratmeter neun Hühner. Während die Käfighaltung von Legehennen in der Schweiz verboten ist, sind in der Europäischen Union Käfige in «ausgestalteter» Form weiterhin zulässig.

Grafiken Schweiz EU Nutztier Landwirtschaft Rinder Hühner Schweine

Daten: Tierschutzgesetz, EU-Regulierung zu Nutztieren grafik: leo helfenberger

Die kleinsten Buchten, die in der Schweiz für Rinder gebaut werden dürfen, messen zwei Quadratmeter. Bio-Rinder haben im Vergleich mehr als doppelt so viel Platz, zudem dürfen sie auf der Weide grasen. In der EU existieren keine Vorschriften für die Rinderhaltung.

Dies sei einer der grossen Mängel in der EU-Tierschutzgesetzgebung, sagt Hansuli Huber vom Schweizerischen Tierschutz (STS). Verbindliche Regeln gibt es nur für die Haltung von Legehennen, Schweinen, Kälbern und Hühnern. «Pferde, Kühe, Truten, Ziegen und Schafe hingegen sind komplett ohne Schutz, für sie existieren keine detaillierten und konkreten Haltungsvorschriften.»

Zwar kann jeder EU-Staat zusätzlich eigene Tierschutzvorschriften erlassen. «Das einzige Land, das eine ähnlich detaillierte Gesetzgebung wie die Schweiz kennt, ist Österreich», so Huber. Als besonders prekär gelte die Situation in Südeuropa. Dort würden gemäss Berichten von Tierschutzorganisationen häufig nicht einmal die rudimentären EU-Richtlinien eingehalten, staatliche Kontrollen seien praktisch inexistent.

«Dass es auch bei uns erlaubt ist, ein Mastschwein auf einer Fläche von weniger als einem Quadratmeter und ohne Einstreu zu halten, ist vielen Leuten nicht bewusst.»

Hansuli Huber, Schweizerischer Tierschutz

Unter dem Strich gehe es den Nutztieren in der Schweiz wesentlich besser als anderswo, hält Huber fest. Dafür seien nicht nur die strengeren Mindestvorschriften verantwortlich, sondern auch die hohe Dichte an Label- und Bio-Betrieben. «In keinem anderen Land gibt es so viele Bauern, die den Tieren freiwillig mehr Auslauf gewähren, als sie von Gesetzes wegen müssten.»

Dennoch lebten die Tiere auch in unseren Ställen häufig nicht so, wie es die Werbung suggeriert. «Dass es auch bei uns erlaubt ist, ein Mastschwein auf einer Fläche von weniger als einem Quadratmeter und ohne Einstreu zu halten, ist vielen Leuten nicht bewusst.»

Höchstbestände

Grafiken Schweiz EU Nutztier Landwirtschaft Rinder Hühner SchweineGrafiken Schweiz EU Nutztier Landwirtschaft Rinder Hühner SchweineGrafiken Schweiz EU Nutztier Landwirtschaft Rinder Hühner SchweineGrafiken Schweiz EU Nutztier Landwirtschaft Rinder Hühner Schweine

Daten: Höchstbestandesverordnung  grafik: Leo helfenberger

«In der EU sind Tierfabriken mit 50’000 bis 100’000 Hühnern die Regel, selbst Bio-Eier stammen dort teilweise aus Betrieben mit 30’000 bis 40’000 Tieren.»

Hansuli Huber, Schweizerischer Tierschutz

Bis zu 18’000 Legehennen darf ein Schweizer Betrieb halten. Bei Schweinen ist das Limit mit 1500 ausgewachsenen Tieren erreicht, bei Mastkälbern mit 300 Tieren. Die EU kennt im Gegensatz dazu keine Bestandesobergrenzen. Jedes Land kann selber regeln, wie viele Tiere in einem Betrieb gemästet werden dürfen.

«Spricht man in der Schweiz von Massentierhaltung, sind das ganz andere Dimensionen als in der EU oder in den USA», hält Hansuli Huber vom Tierschutz fest. «In der EU sind Tierfabriken mit 50’000 bis 100’000 Hühnern die Regel, selbst Bio-Eier stammen dort teilweise aus Betrieben mit 30’000 bis 40’000 Tieren.»

Umgang mit den Tieren

Unterschiede gibt es auch bei den erlaubten Eingriffen und Transportmethoden. In begründeten Fällen dürfen den Schweinen in europäischen Ställen die Ringelschwänze gekürzt und die Zähne mit der Zange abgezwackt werden. Damit soll verhindert werden, dass sich gestresste Tiere gegenseitig die Schwänze abbeissen. «Schwesterorganisationen berichten uns, dass solche Eingriffe in vielen EU-Ländern gang und gäbe sind», so Huber.

Als besonders stossend bezeichnet Huber die Schlachttransporte quer durch Europa. Bis zu 24 Stunden am Stück dürfen Schweine in der EU transportiert werden. «Auch eine Petition, die von einer Million Menschen unterzeichnet wurde, vermochte an der brutalen Transportpraxis nichts zu ändern», bedauert Huber. In der Schweiz beträgt die maximale Fahrzeit sechs Stunden, spätestens nach acht Stunden müssen die Tiere wieder aus dem Transporter ausgeladen sein. 

Bei der Schlachtung der Tiere existieren nur geringfügige Unterschiede. In der EU ist es mit einer Ausnahmegenehmigung zum Beispiel möglich, Tiere ohne Betäubung zu schlachten. In der Schweiz ist dies verboten.  

Zahnlose Initiative?

Ob Fleisch und Eier aus solcher Produktion künftig vom Schweizer Markt ferngehalten werden können, ist allerdings selbst bei einer Annahme der Fair-Food-Initiative fraglich. Denn Importverbote sind mit den internationalen Handelsverpflichtungen der Schweiz nicht vereinbar. Und die Grünen haben bereits signalisiert, dass sie es nicht auf eine Konfrontation mit der EU oder der Welthandelsorganisation anlegen.

Um Konflikte abzuwenden, könnte sich die Schweiz deshalb damit begnügen, Zielvereinbarungen mit der Lebensmittelbranche abzuschliessen oder die Zölle auf nachhaltige Produkte zu senken. Auch eine bessere Deklaration von nicht-konformen Lebensmitteln wird diskutiert.

Tierschützer Huber, dessen Organisation die Fair-Food-Initiative unterstützt, glaubt, dass gewisse Produzenten in der EU durchaus bereit wären, in bessere Tierwohl-Standards zu investieren, wenn sie damit für den zahlungskräftigen Schweizer Markt interessant werden. Er hofft auf die Schweizer Detailhändler: So haben sich Migros und Coop bereits dazu verpflichtet, ab 2020 nur noch Fleisch zu importieren, die den Mindeststandards im Schweizer Tierschutz entsprechen.

Gegner befürchten Preisanstieg

Die Gegner der Fair-Food-Initiative bezeichnen die Vorstellung, dass die Initiative die Produktionsmethoden im Ausland beeinflussen kann, als «illusorisch». «Realistischer ist, dass gerade kleine Produzenten aus Schwellen- und Entwicklungsländern nicht mehr in die Schweiz exportieren können oder dürfen», schreibt der Wirtschaftsverband Economiesuisse. Das Ziel, fairere Bedingungen im Ausland zu schaffen, werde so verfehlt.

Weiter kritisiert Economiesuisse, dass die Initiative die Wahlfreiheit der Konsumenten einschränke und die Lebensmittelpreise in die Höhe treibe. Dies wiederum könnte den Einkaufstourismus zusätzlich ankurbeln.

2016 importierte die Schweiz gut 92’000 Tonnen Fleisch aus dem Ausland, wie die Jahresstatistik des Branchenverbands Proviande zeigt. Der grösste Teil stammt dabei aus Deutschland oder anderen EU-Ländern. Doch auch Geflügel aus Brasilien, Rind aus Uruguay sowie Schaf aus Australien und Neuseeland landet in namhaften Mengen in Schweizer Küchen.

Problem gelöst? Jetzt kommt das Fleisch aus der Petrischale

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • alain95 16.08.2018 12:47
    Highlight In diesem Artikel wird etwas Wesentliches vergessen! Rund ein Drittel der Schweine in der Schweiz werden nach Labelstandards gehalten (IP Suisse, Coop Naturafarm). Diese Label setzen eine Fläche von 1.25 m2, respektive 1,6 m2 = praktisch Bio, inkl. Auslauf voraus!
    1 3 Melden
    • Benno Steinmann 17.08.2018 02:50
      Highlight Etwa 60% werden leider wie im Artikel beschrieben, auf 0.90m2 gehalten. Und erhlich gesagt ist auch die Bio Haltung noch beschissen.
      Wenn man bedenkt dass das Schwein das intelligenteste Tier auf dem Hof ist. Böse Zumgen behaupten dass es oft sogar intelligenter sei als sein Besitzer....
      9 3 Melden
  • DieRoseInDerHose 15.08.2018 09:20
    Highlight Unter diesem Artikel darf natürlich der Hinweis auf die Massentierhaltungsinitiative nicht fehlen:

    https://massentierhaltung.ch/

    Auf die Plätze, fertig, unterschreiben!!! 🎉
    11 4 Melden
  • OSB1 15.08.2018 00:02
    Highlight Ich bin ja nach wie vor dafür, Schlachthäuser in den Ortskern / die Innenstadt zu verlagern und mit Glaswänden auszustatten! 😑
    22 2 Melden
  • Pirat der dritte 14.08.2018 16:52
    Highlight Immer haarstreubend, wenn man sich überlegt, was mit Tieren gemacht wird. Dabei sind Schweiz und EU immer noch führend bez. Tierschutz in der Welt. Wie sieht das blos in China aus?
    Ich esse nur noch am Wochenende Fleisch oder Fisch, und es muss Bio bzw. nachhaltig sein.
    22 3 Melden
  • stabiler 14.08.2018 13:46
    Highlight Ich möchte wirklich jedem ans Herz legen, bei Gelegenheit den folgenden Videobeitrag zu schauen:

    https://bit.ly/2OAx2V5

    Danach müsste jedem klar sein, dass die aktuelle "Nutztierhaltung" unabhängig davon, ob einem Schwein nun 0.9 m2 oder 0.75 m2 Liegefläche zugestanden wird (der Unterschied beträgt etwa die Fläche eines DIN A3-Blattes), die Bedürfnisse der Tiere krassest missachtet.

    Das bedeutet aber eben auch, dass der oft proklamierte ausschliessliche Konsum von Schweizer Fleisch in keinster Weise ethisch vertretbar(er) ist.
    34 9 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 14.08.2018 16:55
      Highlight danke für das video

      GO VEGAN
      17 32 Melden
  • Tooto 14.08.2018 11:42
    Highlight Jedes Jahr am 1. August gegen Feuerwerk hypen wegen den armen Tieren, aber den Rest vom Jahr solche Zustände ausblenden :)
    Der Unterschied ist, dass wir die Tiere auf unserem Teller nicht leiden sehen und daher sind wir (ich rede von der Mehrheit, nicht von uns allen) nicht so sensibel was die Tierhaltung angeht.
    27 5 Melden
  • grünezecke #fcksvpafd 14.08.2018 11:05
    Highlight meine güte, ist es so schwer zu verzichten?
    versucht doch wenigstens wie mogat zu leben (kommentar vorhin). es muss nicht jeden tag fleisch sein oder fisch, auch tierische produkte müssen nicht ständig konsumiert werden! und glaubt mir, als ehemaliger fleischsuchti war der umstieg zu vegi und teilzeitvegan ;) gar nicht so schwer! und heute vermisse ich es kein bisschen mehr und bin kerngesund. cheers und en tierleidfreie guete!
    35 16 Melden
  • silves 14.08.2018 10:46
    Highlight Die Grafiken zur Anschauung der Platzverhältnisse sind VIEL ZU GROSSZÜGIG gezeichnet.

    Beispiel Schwein mit 0.9m2: Im Verhältnis zur Schweingrösse scheint mir das eher 4m2 zu sein. (2x2m). Dasselbe mit den anderen Grafiken. Bio-Schwein 1.65m2 (enspricht einer Länge von 1.3x1.3m) abgebildet etwa 9m2 usw..
    Euro-Schwein: 0.75m2; das ist nicht mal ein Meter Länge pro Schwein. In der abgebildeten Grafik hätten 6 Schweine Platz. Was der Realität entsprechen würde..


    35 2 Melden
  • Patrick Mosimann 14.08.2018 09:39
    Highlight Auch in der Schweiz ist nicht alles perfekt. Aber wir sind auf guten Weg. Auch Kontrollen sind in der Schweiz viel besser organisiert. Der Artikel zeigt aber ganz deutlich in Sachen Tierwohl sind wir viel besser als alle anderen. Auch dank den Steuerzahler die die Direktzahlungen helfen zu finanzieren. Jeder der Steuern zahlt und Schweizer Fleisch komsumiert hilft dabei den Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen als in der EU. Ist noch nicht alles perfekt aber es zeigt die Schweizer Landwirtschaft ist Vorreiter. Auf das kann man auch mal Stolz sein.
    31 3 Melden
    • Dr ander 14.08.2018 12:37
      Highlight Danke👍
      Wir sind nicht perfekt, aber wir arbeiten daran.
      12 2 Melden
  • mogad 14.08.2018 08:12
    Highlight Wir essen 1 Mal pro Woche Label-Fleisch (Bio, Naturafarm und Naturaplan) und 1 Mal pro Woche Fisch, Bio-Käse Milch und Eier aus CH-Produktion. Undeklarierte Tierprodukte kaufen wir nicht. Ich will nicht missionieren. Es ist einfach nur das, was wir als Konsumenten tun können. Und vegearisches Essen finden wir sehr fein und das kann raffiniert zubereitet werden.
    45 5 Melden
  • Menel 14.08.2018 08:04
    Highlight Wie sind denn die Bio-Verordnungen in der EU?
    21 1 Melden
  • Steven86 14.08.2018 07:55
    Highlight https://www.stern.de/tv/vermehrung-auf-sechs-etagen--im-schweinehochhaus-werden-bis-zu-3000-tiere-gehalten-7897712.html

    Schon bedenklich, wie die Tieren gehalten werden um nur wir billiges Schweinefleisch kaufen können. Ich möchte nicht wissen was alles in diesem Fleisch drin ist.
    21 1 Melden
  • Nate Smith 14.08.2018 07:07
    Highlight Wieso hat die Anzahl Tiere pro Hof irgendeine Tierschutzrelevanz? Gegen Krankheiten könnte ja man auch die Ställe unterteilen, belüften etc. Sieht für.mich eher nach Bauernverbands Lobbyarbeit aus um unsere ineffizienten Kleinbäuerlichen Bertriebe vor Professionalisierung zu schützen.
    11 21 Melden
    • Dr ander 14.08.2018 12:40
      Highlight 🤦‍♀️
      Die Professionalisierung der ineffizienten, kleinbäuerlichen Familienbetriebe nennt man Massentierhaltung.
      12 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.08.2018 19:49
      Highlight Auch in kleinbäuerlichen Betrieben gibt/gab es katastrophale Verhältnisse.
      2 2 Melden
    • Nate Smith 14.08.2018 19:56
      Highlight @dr ander: und was ist an Massentierhaltung konkret schlecht wenn die Tierschutzgesetze eingehalten werden? GPS gesteuerte, vollautomatische Feldmaschinen anstatt ukrainische Saisoniers, Laser-gestützte Melkroboter die nachweislich besser für die Kuh melken als der Bauer von Hand oder mit seiner Uraltmaschine? Mir schleierhaft wie man auf die Idee kommen könnte dass das was wir vor 50 Jahren gemacht haben besser sein soll für die Tiere. Das rentiert bei 100 Kühen halt nicht. Schauen Sie mal einen gut geführten deutschen Grosshof an. Da läuft vieles besser als bei den meisten Schweizer Bauern.
      6 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.08.2018 10:18
      Highlight Nate
      Bitte nicht übertreiben!
      Grössere Bauernbetriebe sind in der Schweiz ebenso gut, eher besser als deutsche.
      5 1 Melden
  • blaubar 14.08.2018 01:22
    Highlight ...und jetzt rate mal, wer das Fleisch kauft und ist!
    25 3 Melden
  • Rolf Meyer 13.08.2018 22:56
    Highlight Wenn ich Fleisch kaufe, dann nur noch Bio-Fleisch. Dem Tierwohl zuliebe.
    26 0 Melden
    • Focusengineer 14.08.2018 07:27
      Highlight Tierwohl ist schön und gut, jedoch ist es dem Tier im Moment der Schlachtung egal ob es etwas mehr Platz hatte, oder beim Schlachten noch gestreichelt wird. Es will auch nur weiterleben.

      Massentierhaltung<Bio-Haltung<keine Haltung
      20 48 Melden
    • mogad 14.08.2018 11:57
      Highlight @Focusengeneer. (Uff, die nicknames werden immer komplizierter).
      Wir schaffen den Tod nicht ab, wenn wir gar kein Fleisch mehr essen. Der Tod ist immer überall. Aber wie wir Menschen hat das Tier das Recht auf ein Leben in Würde vor dem Tod. Keine endlos langen Tiertransporte zum Schlachthof in qualvoller Enge und ein schneller schmerzloser Tod, der uns Menschen übrigens meistens nicht vergönnt ist!
      P.S. bei uns gibts heute ein meditteranes, veganes Mittagessen.
      23 4 Melden
    • Focusengineer 14.08.2018 12:22
      Highlight @mogad Ich verstehe natürlich, dass alle Lebewesen einestages sterben. Doch warum müssen wir die Tiere für unsere „geschmackliche“ Befriedigung sehr jung töten, wenn es uns ohne genau so gut geht (und den Tieren sogar noch besser). Tierwohl ist der erste Schritt in die richtige Richtung, es müssen aber andere in Richtung Suffizienz folgen, dass unsere Zukunft gesichert ist.
      Ä guete
      7 11 Melden
  • Mike Minder 13.08.2018 22:36
    Highlight Kommt halt davon wenn man jährlich 15000 Seiten EU-Recht übernimmt. Irgendwannkommt auch der Tierschutz resp. Das Lebensmittelgesetz dran. Muss man nicht gutfinden, aber ist man halt dann voll nationalistisch und so wenn man ws vor 3 jahren schon gesagt hat
    22 27 Melden
  • So en Ueli 13.08.2018 22:34
    Highlight Wer soll sich nun wem anpassen? Will die EU wirklich, dass wir uns denen anpassen? Von was träumen die in der Nacht?
    31 3 Melden
  • dding (@ sahra) 13.08.2018 21:02
    Highlight Mit dem Rahmenabkommen, wird uns die EU, alle miesen Regelungen aufs Auge drücken.
    21 12 Melden
    • Zahlenheini 14.08.2018 09:00
      Highlight Landwirtschaft ist kein Teil dieses Abkommens.
      9 7 Melden
    • dding (@ sahra) 14.08.2018 10:23
      Highlight Das glaube ich Ihnen nicht.
      4 3 Melden
    • Zahlenheini 14.08.2018 11:47
      Highlight Lesen Sie doch mal das Abkommen.
      6 3 Melden
    • mogad 14.08.2018 12:02
      Highlight Der Konsument entscheidet. Und Die EU wird ihr EU-Bio Label wohl kaum wieder abschaffen.
      4 2 Melden
  • derlange 13.08.2018 20:48
    Highlight Dreiviertel unserer Nutztiere dürfen regelmässig Auslauf im Freien geniessen (RAUS) (Sommer auf der Weide, Winter im Laufhof) und zusätzlich über die Hälfte der Nutztieren werden nach (BTS) besonderes tierfreundlicher Stallhaltung gehalten.
    Ein Hoch auf unsere Schweizer Bauer.
    DANKE an die produzierende Landwirtschaft!
    Jeden Tag Schweizer Lebensmittel!
    40 18 Melden
    • swissPHANTOM 14.08.2018 09:53
      Highlight Warum schreibst du "Nutztiere"? Du redest hier (nur) von Rinder/Kühe bzw. den beinahe schon privilegierten unter den Nutztieren, und beschönigst das Ganze enorm mit deinem Werbetext. Wobei im Winter immer noch die Anbindehaltung erlaubt ist, über 23 Stunden in einer Box die ca. 40cm breiter als die Kuh selbst ist, an einer Leine am Halsband die gerade so lang ist damit das Tier einen Schritt nach hinten gehen kann um sein Geschäft zu verichten.
      19 11 Melden
    • swissPHANTOM 14.08.2018 09:54
      Highlight Und die Vorschriften zum Laufhof setzen auch nicht mal eine Stunde im Tag als mindestdauer fest. Und besonders tierfreundliche Stall Haltung bedeutet
      auch nur das sie etwas Stroh in der Liegebox haben und frei im Stall laufen können der aber immernoch eine auf die Wirtschaftlichkeit fokussierte Grösse hat, darum werden sie auch praktisch überall enthornt.
      19 6 Melden
    • swissPHANTOM 14.08.2018 09:57
      Highlight Was sagst du zur normalen schweizer Mastschweinehaltung die nur mit Hilfe von Antibiotika und Missachtung der Bedürfnisse funktioniert? Was sagst du zum ganz normalen und alltäglichen Schweinekanibalismus wo sich die Schweine aus Frust, Langeweile und daraus resultierenden Aggressionen gegenseitig die Schwänze abfressen? Darum werden die Schwänze kupiert um das Problem etwas zu minimieren. Super...dein schweizer Fleisch!
      24 9 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.08.2018 11:10
      Highlight BTS ist alles, aber bestimmt nicht besonders Tierfreundlich. Das ganze Leben in einem Stall zu verbringen soll tierfreundlich sein?

      Bei Hühnern bedeutet BTS, dass sie Zugang zu einem geschützten Aussenklimabereich haben. Mega lässig. Keine Erde, keine Würmer nur etwas Frischluft. Juhuuuiii.
      17 3 Melden
  • Daniel Kräuchi 13.08.2018 20:29
    Highlight Der Konsument hat`s in der Hand, das Geld mein ich...Gib es nach Gutem Wissen Und Gewissen aus, mehr zu sagen erübrigt sich......
    56 5 Melden
    • mogad 14.08.2018 12:06
      Highlight Bio und Label-Produkte sind teurer. Das kann kompensiert werde, indem man weniger Fleisch isst. Geflügel ist auch in Bio-Qualität günstig zu kaufen und erst noch gesünder als Schwein und Rind.
      3 2 Melden
  • Dogbone 13.08.2018 19:35
    Highlight Wenigstens die Herkunftsdeklaration müsste so präzise wie möglich sein. Nicht „mindestens 30% aus Deutschland“ oder „Herkunft Europa“ sondern Land und Ortschaft plus Angabe des Produktionsstandards des Betriebs. Ausser etwas Aufwand kann es keinen rationalen Grund geben, das nicht zu tun. Und Änderungen wegen Lieferengpässen und dergleichen dürfen nicht einfach gleich deklariert und mit der gleichen Charge verschickt werden.
    So kann der Konsument entscheiden und nur er kann diese Zustände wirklich verändern.
    59 3 Melden
    • derlange 13.08.2018 21:37
      Highlight Die EU ist doch ein einziger Wirtschaftsraum.
      Warum hier eine Landesdekleratiom?
      Schweizer Fleisch ist das einzige was konsumiert werden soll!
      In Kantinen, Imbissbuden und Restaurants immer wieder nachfragen!
      Danke an die produzierende Schweizer Landwirtschaft!
      25 6 Melden
  • Gurkentruppenchefin 13.08.2018 19:25
    Highlight Muss das erste Mal im Leben aufs Geld schauen. Dann kauft man aber immernoch nicht das billigste Grüselfleisch, sondern frisst halt mal nicht soviel und investiert in Linsen und gutes Gemüse.
    Mir tun ganz arme Familien leid, die wirklich die Kinder nur satt kriegen, indem sie Mengen an nicht so qualitativem Essen kaufen. Wobei ich denke, dass dort mit Aufklärung in der Schweiz auch noch einiges drinliegt. Ich war einmal 100 Leuten „Working Poor“vorgesetzt. Habe immer frisches Gemüse und Obst für sie gekauft
    71 4 Melden
  • dmark 13.08.2018 19:14
    Highlight >In der EU [...] Tiere ohne Betäubung zu schlachten.<

    Nun ratet mal, warum dies so ist?
    Generell heisst es : "Eine betäubungslose Schlachtung ist in Deutschland gesetzlich verboten."
    Aber:
    "Aus religiösen Gründen können jedoch Ausnahmegenehmigungen erteilt werden."

    Das bedeutet also, dass es sowohl Moslems, als auch Juden gestattet ist, ihre Rituale innert der EU aus zu leben. Ungeachtet der Tierschutzgesetze. Was wiederum bedeutet, dass der Glauben über dem Tierwohl steht.

    https://www.bzfe.de/inhalt/halal-schlachtung-1153.html

    http://www.sgsaar.de/index.php?seite=schechita

    84 4 Melden
    • blaubar 14.08.2018 01:26
      Highlight Fairerweise muss man sagen, dass auch die CO2-Betäubung sehr hässlich ist. Die Tiere bekommen Panik, weil sie keinen Sauerstoff mehr bekommen. Nachvollziehbar, oder?
      17 2 Melden
    • no-Name 14.08.2018 07:08
      Highlight @blaubar

      So sicher ist das nicht...
      Im spital wirken Menschen in der Co2-Narkose (Atem- oder Stoffwechselbedingt) ziemlich ruhig aber sehr schläfrig, solange das Atemmuster physiologisch ist.

      Beim Thema Schächtung (damals) kamen mir auch die Patienten in den Sinn, die beim Verbluten eigentlich relativ schmerzfrei und ruhig einschliefen, solang die Situation nicht hässlich war (hektisches Personal, sichtbare grosse Blutmengen usw...).

      Ich bin seit 25 jahren Vegi und sage das weil ich mich frage ob objektiv eine ‘richtige’ tötunsweise eruirbar ist und wieviel subjektives mitschwingt.
      6 1 Melden
    • blaubar 14.08.2018 10:11
      Highlight Ich komme durch YT Videos drauf, wo die Schweine in den CO2-Bädern in Panik ausbrechen.
      Das einzige was hilft, ust verdrängen. Nur so kann man ruhig durch das Leben gehen. Das meine ich teils ironisch, teils aber auch ernst.
      6 1 Melden
    • no-Name 14.08.2018 14:23
      Highlight @blaubar

      Hmmm.... ich kenne die Videos nicht und bin mir nicht sicher ob ich mir die antun will...

      Du schreibst CO2-Bäder wie kann ich mir das den vorstellen? Wenn es “Trockenbäder” sind, wird ja den armen Schweinen in erster Linie wohl auch Saukalt? Die gibt es auch in der Medizin, aber in geheizter Form.

      Ein guter Kumpel und grosser Fleischliebhaber der Ethiker ist, sagt bezüglich der Verdrängung das selbe wie Du. Es gibt wohl keine moralische rechtfertigung Fleisch als genussmittel zu konsumieren. Und unser Dorfmetzger schlachtet wegen besserem Umsatz nur noch Nachts.
      1 0 Melden
  • mAJORtOM95 13.08.2018 19:01
    Highlight Wie passt ein Schwein in 0.75 m^2 ?...
    38 1 Melden
    • TodosSomosSecondos 13.08.2018 21:10
      Highlight Eines auf 0,75 ist schwierig aber 1000 auf 750 geht dann eben schon :-(
      21 1 Melden
    • nick11 13.08.2018 23:03
      Highlight 1.5x0.5m, und mehrschichtig geht auch, ist ja schön kuschelig.
      8 2 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 14.08.2018 03:04
      Highlight Muttersäue werden in gittern gehalten, in welchen sie sich nicht bewegen können
      20 1 Melden
  • Jol Bear 13.08.2018 18:46
    Highlight Wahrscheinliche Umsetzung nach Annahme der Initiative, wegen internationaler Verträge: Senkung von Importzöllen auf Fleisch, welches den CH-Richtlinien entspricht, Deklarationspflicht der Produktionsmethode auf alle Importe, Fleisch nach EU-Mindestanforderungen ist deklariert aber nach wie vor erhältlich. Folge: die Importe aus Methode, die den CH-Vorschriften entsprechen, werden wegen tieferer Zölle tendenziell günstiger, der Druck auf CH-Bauern wird dadurch grösser. Ob die dann zufrieden wären?
    20 0 Melden
  • no-Name 13.08.2018 18:35
    Highlight Insnbegracht dessen, das wir als erwachsene Menschen ein Bett mit 2.0 qm im allgemeinen zum Schlafen (8/24h) als zu klein empfinden und im Schnitt 70-80kg wiegen....

    ....fällt mir nichts mehr dazu ein.
    62 3 Melden
  • Max 4 13.08.2018 18:32
    Highlight Leider ist das Schwein im Gehege viel zu klein dargestellt.
    0,9 qm sind ja nur etwa 70 cm x 130 cm. So müsste das aussehen wie ein Auto auf dem Parkplatz.
    110 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.08.2018 21:52
      Highlight Was misst denn ein 100kg Schwein wenn es schläft?

      Etwa 70cm x 130cm?
      6 0 Melden
    • blaubar 14.08.2018 01:27
      Highlight Das dumme an der Schweinezucht ist halt, dass man ihnen leider mindestens soviel Fläche geben muss, wie sie gross sind.
      15 0 Melden
    • Max 4 14.08.2018 10:43
      Highlight Bauernbrot, mit oder ohne Hörner?
      1 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.08.2018 11:18
      Highlight @Max 4

      Natürlich mit Hörnern. Sie sollten einfach genug Platz haben um ein Nest zu bauen und ihre gelegten Eier gegebenenfalls auch auszubrüten.
      8 0 Melden
  • mibi99 13.08.2018 18:18
    Highlight Zum Thema Tiertransport ist euch ein Fehler unterlaufen.
    Man darf die Tiere in der Schweiz maximal 6h transportieren
    29 3 Melden
    • Datsyuk 13.08.2018 20:12
      Highlight https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/transport-und-handel/tiertransporte/anforderungen.html


      Hier steht aber auch 8 Stunden.
      14 1 Melden
    • mibi99 13.08.2018 22:41
      Highlight Ja aber die gesamte Fahrt darf maximal 8h sein.
      Aber nach spätestens 6h muss eine längere Pause mit Auslauf für die Tiere gemacht werden.
      Hier schreiben sie aber, dass erst nach 14 h eine Pause gemacht werden muss und erwähnen nichts vom Auslauf.
      Und durch das, dass die Tiere in der Pause Auslauf benötigen, wird in der Schweiz definitiv kein Mast- und Schlachttier mehr als 6h transportiert.
      13 0 Melden
  • Ökonometriker 13.08.2018 18:02
    Highlight Striktere Qualitätsvorgaben bei Nahrungsmitteln könnten auch den Weg zu mehr Freihandel ebnen. Heute verlangen Bauern Zölle, weil sie strengere Vorschriften einhalten müssen. Unterstehen importierte Nahrungsmittel denselben Vorschriften gibt es keinen Grund für Zölle mehr. Damit wäre der Weg frei für neue Freihandelsabkommen - das gefällt dann auch EconomieSuisse.
    44 3 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.08.2018 17:46
    Highlight Die SVP ist gegen die Fair-Food-Initiative, mit der Begründung, dass sie das Freihandelsabkommen verletze und einen bürokratischen Mehraufwand bedeute.

    Die Masseneinwanderungsinitiative macht ja genau das Selbe, dort ist es aber egal.

    Sie sind gegen die Energiestrategie 2050 und sitzen im Vorstand von Swissoil.

    Wie kann man so eine Partei ernsthaft wählen?
    168 17 Melden
    • 7immi 13.08.2018 19:36
      Highlight die sp will noch immer der eu beitreten, gleichzeitig will man kein lohndumping. die grünen wollen weg von dreckigem strom, verhindern aber alternative projekte wegen landschaftsbild etc. so ist die politik, dieses denken in ideologischen schranken und die ständige doppelmoral waren mir noch nie sympathisch.
      60 14 Melden
    • blaubar 14.08.2018 01:28
      Highlight Vergesst die Parteien!! Heute ist nicht mehr links/rechts das Thema, sondern oben/unten.
      24 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.08.2018 16:59
      Highlight Für das Lohndumping sind ja nicht die Grenzen verantwortlich sondern die Arbeitgeber. Wenn die Grünen ein Projekt verhindern hat es immer seine Gründe und das Landschaftsbild ist keiner, sondern seltene Pflanzen oder Tiere.
      4 3 Melden
  • Nick Tamer 13.08.2018 17:32
    Highlight "Weiter kritisiert Economiesuisse, dass die Initiative die Wahlfreiheit der Konsumenten einschränke und die Lebensmittelpreise in die Höhe treibe.” Genau! Pro Kinderarbeit. Und Sklaverei gleich auch noch. Geiz ist geil!
    155 2 Melden
  • lucandrea 13.08.2018 17:31
    Highlight Passend Massentierhaltungsinitiative:

    https://massentierhaltung.ch/

    Auf Initiativbogen anklicken, unterschreiben, abschicken und schon hat man seine Gute Tat für heute vollbracht und was gegen die beschriebenen Zustände unternommen.
    39 25 Melden
    • Dr ander 13.08.2018 18:03
      Highlight Hallo


      Ich habe eine Frage an Sie, da Sie ja offensichtlich mit dem Initiativtext vertraut sind.

      Ich betreibe Mutterkuhhaltung mit 18 Muttertieren im Nebenerwerb.
      Wieviel Muttertiere darf ich bei Annahme der Initiative noch halten?
      21 10 Melden
    • Alle haben bessere Namen als ich. 13.08.2018 18:57
      Highlight @Dr ander

      Der Initiativtext schreibt nichts genau vor so, jedoch wird angedeuted dass sich die Gesetzgebung an den heutigen Bio-Suisse Richtlinien orientieren soll. (Nach 25 Jahren Übergangsphase)
      14 0 Melden
    • lucandrea 13.08.2018 20:01
      Highlight Die Definition der Massentierhaltung erfolgt über die Gruppengrösse sowie die systematische Missachtung der Grundbedürfnisse der Tiere.

      Initiativtext im Wortlaut:
      "neu Art. 80a BV (Landwirtschaftliche Tierhaltung)

      2 Massentierhaltung bezeichnet eine technisierte Tierhaltung in Grossbetrieben zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte, bei der das Tierwohl systematisch verletzt wird.

      3 Der Bund legt die Kriterien für eine tierfreundliche Unterbringung und Pflege, den Zugang ins Freie, die Schlachtung und die maximale Gruppengrösse je Stall fest."
      12 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.08.2018 20:52
      Highlight @Dr ander

      Es gibt zwei möglichkeiten:
      1. Sie wissen es wirklich nicht, ergo sind Ihnen die Kühe nicht einmal 5 Minuten Recherche wert.

      2. Sie wissen genau, dass die Herdengrösse einer artgerechten Tierhaltung nach FiBL entsprechen muss und 18 Mutterkühe mit Kälbern diese Grenze übersteigt.

      https://shop.fibl.org/chde/mwdownloads/download/link/id/1007/

      Ich empfehle Ihnen den Nebenerwerb aufzugeben.
      12 8 Melden
    • Dr ander 14.08.2018 07:14
      Highlight @lucandrea

      Den Initiativtext habe ich auch gelesen. Vielen Dank. Jedoch beantwortet dies meine Frage nicht.
      Ich frage mich, weshalb die Initianten nicht den Mut haben, die Definition von Massentierhaltung klar zu benennen?

      Sind 25 Milchkühe in einem Anbindestall mit RAUS nun plötzlich Massentierhaltung?
      7 3 Melden
    • Dr ander 14.08.2018 07:23
      Highlight @Bauernbrot

      Es tut mir sehr leid, aber dass ist mir wirklich neu. Wo bitte steht in ihrem Link etwas von Gruppengrösse bei Mutterkühen. Ich jedenfalls habe es nicht gefunden. Bitte helfen Sie mir.
      Der Link handelt von Tränkermast bzw. Ammenkuhhaltung. Ist nicht ganz das selbe. Aber das wissen Sie ja bestimmt. Wussten Sie übrigens, dass gem. FiBl die Anbindehaltung von Vieh erlaubt ist?
      Wussten Sie dass genau diese Anbindehaltung in der von Mutterkuh Schweiz Definierten Haltungsvorschriften verboten sind.

      Ich empfehle Ihnen das Schreiben von Kommentaren in Zukunft zu lassen.
      14 2 Melden
    • lucandrea 14.08.2018 13:37
      Highlight @ Dr ander

      Ich verstehe, dass sie sich von den Initianten eine klare Grenze wünschen. Ich denke, sie beschränken sich bewusst auf Grundsätze und respektieren somit die Prozesse des gesetzlichen Systems.

      Wird die Initiative angenommen, wird sie in der Bundesverfassung verankert. Das Parlament erarbeitet daraus dann das Gesetz und die Verordnung, wo die Details festgemacht werden.
      3 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.08.2018 16:04
      Highlight @Dr ander

      Die Kühe werden also im Stall angebunden und erfahrungsgemäss von ihren Kälbern getrennt. Diese werden in eine Box besperrt. Finden sie diese Trennung, ungeachtet der Vorschriften, tierfreundlich?

      PS die Kälber dürfen ja sowieso nicht angebunden werden und für Milchkühe ist selbst laut "Mutterkuh Schweiz" eine Anbindehaltung erlaubt.
      2 1 Melden
  • TheGoon 13.08.2018 17:18
    Highlight Das Poulet aus Brasilien ist echt widerlich.
    Was die Deutschen als Food bezeichnen ist traurig.
    Ob es Sinn macht Tiere in Neuseeland.. ach echt jetzt...?!!!

    c'mon...

    Economiesuisse, ich verstehe nicht warum man diese Gruppe dauernd zitiert..? Saftlade!
    137 6 Melden
  • Eskimo 13.08.2018 17:08
    Highlight Und Watson-Baroni empfiehlt uns Poulet aus Frankreich...
    89 10 Melden
  • Gipfeligeist 13.08.2018 16:57
    Highlight Ui nein, wenn das durchkommt gibt es einen Preisanstieg (!!). Faire Preise für faire Ware? In welcher illusorischen Traumwelt leben wir denn dann?

    Nein ernsthaft. Fleisch war einmal ein Genussmittel und wurde nicht nur reingestopft. Der Konsument darf ruhig bluten, davon stirbt er nicht
    162 5 Melden
  • What’s Up, Doc? 13.08.2018 16:55
    Highlight Der Konsument hat es in der Hand und ist der Einzige der was ändern kann. Wenn jedem Bio zu teuer ist oder der Weg zum Bio Bauern zu weit und bei z.B. Aldi Rindfleisch für unter 45 Franken das Kilo kauft ändert sich gar nichts. "Gutes" Fleisch kostet Geld und muss auch nicht 7 mal die Woche sein.
    122 3 Melden
    • Schubidubidubid 13.08.2018 20:12
      Highlight Gesetze können genauso etwas ändern. Wieso ist der Konsument der einzige, der das kann? Der Gesetzgeber kann es viel besser.
      24 3 Melden
    • What’s Up, Doc? 14.08.2018 09:41
      Highlight Schubidubidubid, wenn die Konsumenten Ihr Verhalten ändern würden ginge dass viel schneller. Mir ist das Thema Gesetz auch klar aber das Dauert 1. Jahre und 2. gibt's in Bern genug Lobbyisten die dafür sorgen dass im Gesetz auch genug Ausnahmen platz finden. Darum meine ich dass die Konsumenten mehr macht haben als ein Gesetz.
      8 2 Melden
    • Ratatvisker 14.08.2018 10:01
      Highlight Wir konsumieren nicht nur wir machen auch noch die Gesetze... direkte Demokratie und so
      5 1 Melden
    • Schubidubidubid 14.08.2018 10:35
      Highlight Paperlapapp. Es gibt kein Beispiel für das funktionieren der Konsumentendemokratie. Wenn das funktionieren sollte, müsste man den Leuten erstmal genug Geld geben, damit sie sich alle teureres Fleisch leisten könnten.
      Wir sind Bürger, keine Konsumenten. Das abschieben der Verantwortung auf Einzelne hat System. Damit muss endlich mal Schluss sein.
      3 6 Melden
    • What’s Up, Doc? 14.08.2018 11:22
      Highlight Schubidubidubid. Paperlapapp. Beispiel: Die Nachfrage von biologisch produzierten Produkten und der Anstieg von biologisch produzierenden Bauernhöfen. Wir sind nicht nur Bürger sondern auch Konsumenten oder lebst du von Luft und Liebe?
      3 3 Melden
    • What’s Up, Doc? 14.08.2018 13:16
      Highlight Schubidubidubid, hier noch eine Leseempfelung. Ist zwar älter aber trifft immer noch zu. "Konsumverhalten und Förderung
      des umweltverträglichen Konsums
      Bericht im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU". Einfach mal durch die bevorzugte Suchmaschine jagen.
      0 1 Melden
    • Schubidubidubid 14.08.2018 15:45
      Highlight Es ist nicht richtig, die Verantwortung für verfehlte Politik auf den Bürger zu schieben. Und Bio muss man sich auch leisten können. Es gibt zwar mehr Bio-Produkte, aber der Punkt hier wäre ja, dass Tiere nur noch anständig gehalten werden. Solange irgendwelche Leute tschechisches Poulet kaufen, wird es ohne Verbot auch produziert und importiert werden.
      2 0 Melden
    • Schubidubidubid 14.08.2018 15:46
      Highlight Aus 'Kathrin Hartmann - die grüne Lüge':

      "Die grüne Konsumeuphorie ist nicht nur antiaufklärerisch, sondern un- bis antipolitisch. Denn sie verwandelt wichtige gesellschaftliche Fragen, wie wir gut und gerecht auf diesem Planeten zusammenleben können, in eine rein ökonomische und technische Angelegenheit. So verkommt Weltrettung zum kreativen Ideenwettbewerb, der sich in einem Mosaik vieler schöner Geschichten niederschlägt, die allesamt den eindruck erwecken: Es wird endlich alles gut."
      2 0 Melden
    • What’s Up, Doc? 14.08.2018 16:45
      Highlight 1/2 Schubidubidubid
      "Es ist nicht richtig, die Verantwortung für verfehlte Politik auf den Bürger zu schieben." Ich habe nichts Anderes behauptet, ich argumentiere nur damit dass der "Bürger" schneller reagiert als die Politik und dass es in der Politik eben nicht nur ein Interesse gibt.
      "Bio muss man sich auch leisten können." Genau darum sag ich ja man muss auch nicht jeden Tag Fleisch essen. Dann klappt es auch mit dem Budget.
      "Es gibt zwar mehr Bio-Produkte, aber der Punkt hier wäre ja, dass Tiere nur noch anständig gehalten werden." Richtig, das ist der Sinn von Bio-Produkten.
      1 0 Melden
    • What’s Up, Doc? 14.08.2018 16:58
      Highlight 2/2 Schubidubidubid.
      "Solange irgendwelche Leute tschechisches Poulet kaufen, wird es ohne Verbot auch produziert und importiert werden." Es wird nur das Produkt produziert welches auch nachgefragt wird, das nennt man in der Wirtschaft dann "Marktgleichgewicht" oder eben "die Nachfrage bestimmt das Angebot". Und damit wären wir wieder beim Fleischkonsum (Preis und Häufigkeit) und beim Kunden oder wie Du es lieber sagst, dem Bürger.
      "Aus 'Kathrin Hartmann - die grüne Lüge'" Mir ist lieber die Menschen machen sich über "ökonomische und technische Angelegenheit" Gedanken, als gar keine.
      1 2 Melden
    • Schubidubidubid 14.08.2018 17:49
      Highlight Vielleicht ist ja auch die freie Marktwirtschaft das Problem? Das will ich damit sagen. Der einzige Weg, bessere Verhältnisse zu schaffen, ist eine strikte Regulierung des Marktes.
      2 1 Melden
    • What’s Up, Doc? 14.08.2018 18:29
      Highlight Ich würde jetzt nicht gerade die freie Marktwirtschaft per se vertäufeln, sie hat auch viele Vorteile (Käufer entscheiden über das Güterangebot, Vielfältiges Güterangebot ect.) Wo Licht da auch Schatten (Konjunkturschwankungen, Fehlende soziale und arbeitsrechtliche Absicherung (letzteres trifft bei uns ja nicht im grossen Stil zu, zum Glück!))
      Aber Du hast recht, auch laut Economic of Freedom Index 2018* gäbe es sicher die eine oder andere Leitplanke die der Staat noch setzen könnte, die Frage ist halt wie schnell das geht. Übrigens Danke für diese Diskussion, finde sie sehr interessant.

      1 0 Melden
    • Schubidubidubid 15.08.2018 16:36
      Highlight Yeah danke auch; mein Punkt ist definitiv radikal :)

      Ich frage mich zB auch, ob "vielfältiges Angebot" etwas positives ist. Ich halte es nicht für ein Menschenrecht, in der Schweiz Seafood und Passionsfrüchte kaufen zu können.

      Ich glaube, dass in gewissen Bereichen, insbes. bei Nahrungsmittel, dringend hinterfragt werden müsste, ob ein liberaler/globalisierter Markt wirklich Vorteile bringt.

      Das Bild, dass freie Kaufentscheidung = Freiheit ist (Wahlfreiheit = Freiheit), ist in meinen Augen halt auch ideologisch geprägt.
      1 0 Melden
    • What’s Up, Doc? 16.08.2018 09:46
      Highlight "Ich frage mich zB auch, ob "vielfältiges Angebot" etwas positives ist." Das ist eine sehr Gute Frage, es kommt halt auf das Produkt an. Was die Lebensmittel angeht stimme ich Dir 100% zu, wir haben das Glück dass wir in der Schweiz unseren Tisch Jahr ein Jahr aus mit verschiedenen abwechslungsreichen saisonalen Produkten decken könnten. In Bereichen wie der Pharmaindustrie bin ich froh spielt der Markt, klar jetzt kann man sagen "die Branche macht so oder so die Preise wie sie will", aber ich könnte mir vorstellen dass es ohne die Vielfalt wie im wilden Westen zu und her gehen würde.
      1 0 Melden
  • béast 13.08.2018 16:46
    Highlight richtig progressiv wäre, wenn das label-vergeben grundsätzlich auf den kopf gestellt würde:

    steht nix, ists bio/nachhaltig/tierfreundlich/etc.

    für alles andere: grosse sticker mit 'aus quälhaltung / mit hormonen versetzt / kann auch als arzneimittel eingenommen werden / dieses nahrungsmittel beinhaltet keine natürlichen zutaten / etc.'.
    893 30 Melden
    • tagomago 13.08.2018 16:55
      Highlight Genau gleich mit Kleidern. "Nicht-fairtrade-Label" usw. Ich hoffe, das wird kommen. Das wäre mal ne gute Initiative.
      89 2 Melden
    • Anded 13.08.2018 16:56
      Highlight Schockbilder wie auf Zigipackungen wäre auch eine gute Lösung.
      124 8 Melden
    • mAJORtOM95 13.08.2018 19:03
      Highlight ''Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker''
      19 1 Melden
    • Asparaguss 13.08.2018 19:34
      Highlight Ein super Ansatz der mir nicht in Sinn gekommen wäre. Das wäre was.
      31 1 Melden
    • Triple 13.08.2018 20:48
      Highlight @béast, sehr gute Idee. Könnte man auf sämtliche Konsumgüter erweitern. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Effekt an der Kasse seine Wirkung zeigen würde. Wer legt schon gerne alles Artikel aus miesen Verhältnissen auf das Band und zeigt es allen. Ich höre schon meinen Sohn, „ lueg mal Papi, die ässed Fleisch vo plagete Tierli“
      23 0 Melden
    • Burkis 13.08.2018 20:52
      Highlight Kann Spuren von Antibiotika enthalten...
      13 0 Melden
  • Historix 13.08.2018 16:45
    Highlight Bei mir kommt eh nur Schweizer Fleisch auf den Teller. Ich würde eher auf Fleisch verzichten, als Billigfleisch von Übersee zu kaufen.
    174 11 Melden
    • Special K 13.08.2018 18:30
      Highlight Einverstanden. Und ich halte es genauso. Aber was machst du in der Kantine oder im Restaurant?

      Nur Schweizer Fleisch und sonst vegetarisch?

      Ich versuche das so, mit dem Resultat, dass ich auswärts fast nirgends Fleisch essen kann.
      56 1 Melden
    • Christian Rusch 13.08.2018 19:26
      Highlight Da bin ich knallhart. Wenn das nicht richtig deklariert ist (das nichts deklariert ist, obwohl Vorschrift, sagt schon mal einiges), dann frage ich vor all den Leuten ob das Fleisch aus der Schweiz ist. Wenn ich da keine gescheite Antwort bekomme, lauf ich aus dem Lokal. Coop Restaurant und Coop Pronto muss man speziell aufpassen.
      21 2 Melden
  • lilie 13.08.2018 16:45
    Highlight Wenn es nach mir hinge, würde die gesamte Welt nur noch nach Biostandard produzieren

    Dass das zum derzeitigen Punkt illusorisch ist, ist mir auch klar.

    Und die kleine Schweiz wird die Welt nicht unter Druck setzen können, sich zu ändern.

    Ich verstehe aber nicht, warum man nicht zuerst einmal am anderen Ende der Skala ansetzt: Importverbot der schlimmsten Tierquälernationen.

    Man könnte eine Liste der Standards für - sagen wir mal - Pouletfleisch in allen Nationen erstellen und dann die schlimmsten rauskicken. Und so für jedes andere Lebensmittel auch.
    109 7 Melden
    • who cares? 13.08.2018 17:06
      Highlight Dafür importieren diese dann einfach unsere Waren nicht mehr. Es ist leider nicht so einfach.
      14 21 Melden
    • leu84 13.08.2018 17:25
      Highlight Wir können auch mit gutem Beispiel voran gehen. Z.B. für Staaten/Regionen in ähnlichen Flächengrössen/ Einwohnerzahl
      15 6 Melden
    • öpfeli 13.08.2018 17:32
      Highlight Wenn es nach mir ginge, würden diese Tiere ihr Dasein als Tier und nicht mehr als Nutztier geniessen dürfen.
      Hühner, Säuli & co. würden dies sicherlich begrüssen.
      33 13 Melden
    • Uf em Berg 13.08.2018 17:46
      Highlight Bringt nichts, es auf einzelne Nationen zu begrenzen. Dann wird das Tier einfach in einem anderen Land geschlachtet als gezüchtet und schon ist die ganze Übung umsonst. Leider!
      12 5 Melden
    • marmuel 13.08.2018 19:36
      Highlight @lilie: klar, allerdings wäre die dazu nötige Fläche zu klein, bzw die Bio-haltung würde Wälder etc. zerstören. Zudem hat Bio Fleischproduktion (leider) einen sehr hohen CO2 Ausstoss verglichen mit normaler Haltung. D.h. Bio ist ein Privileg für die 0.1% dieser Welt. Es gibt leider nur eins: weniger Fleisch essen.
      12 5 Melden
    • lilie 13.08.2018 20:07
      Highlight @who cares: Glaube ich nicht. Warum sollen die nicht mehr mit uns handeln wollen, nur weil wir ein einzelnes Produkt nicht mehr bei denen kaufen?

      @leu: Ich finde, wir haben bereits einen sehr guten Standard und sollten weiter daran arbeiten, diesen zu bewahren und auszubauen.

      @öpfeli: Leider genau so illusorisch wie mein Biowunsch.

      @Uf em Berg: Natürlich geht es um die Aufzuchtbedingungen. Auch Transportwege zum Schlachter können berücksichtigt werden.
      9 2 Melden
    • deltron 14.08.2018 09:45
      Highlight @marmuel: wie hast du berechnet, dass die Fläche zu klein wäre?
      Zum CO2 Ausstoss von Bio; gibt es da eine Quelle? Nimmt mich wunder...
      5 1 Melden
    • leu84 14.08.2018 10:51
      Highlight @lilie Ja, so ist es
      3 0 Melden
    • marmuel 14.08.2018 11:40
      Highlight @deltron: Ich gebe zu man kann das ganze nicht 100% generalisieren und es wäre falsch nur den CO2-Ausstoss zu optimieren. Bezog mich vor allem auf jene Studie [1] mit folgenden Resultaten:
      - Futterquelle Gras ist "schlechter" als Korn da: Gras ist kalorienärmer und Methan-Ausstoss ist höher
      - Kalorienärmeres Futter -> Längere Aufzucht -> Schlechtere CO2 Bilanz
      - Bio ist zwar local, macht jedoch in der CO2 Bilanz wenig Unterschied


      [1] http://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aa6cd5/meta
      1 0 Melden
    • marmuel 14.08.2018 11:43
      Highlight @deltron
      Nach einem watson Artikel [2] beträgt der Unterschied Bio für Rindfleisch: 25.9 kg CO2 per kg Fleisch und konventionell: 15.4 kg CO2, d.h. knapp das doppelte. Das ganze ist weniger deutlich bei anderen Lebensmitteln.


      [2] https://www.watson.ch/wissen/food/228205511-so-viel-co2-verursacht-unser-essen
      2 0 Melden
    • lilie 14.08.2018 12:15
      Highlight @marmuel: Danke für den Link!

      Allerdings trifft das nur auf Rindfleisch zu. Beim Kalbfleisch ist das Biofleisch sehr viel besser als das aus IP-Produktion. Geflügel oder Schweinefleisch wurde gar nicht verglichen.

      Ausserdem ist CO2 nur ein kleiner Ausschnitt. Was ist mit den Unmengen von Antibiotika, welche uns unterdessen multiresistente Krankheitskeime eingehandelt haben? Was ist mit der Sojaproduktion für Futtermittel, was mit Gentechmais?

      Die CO2-Belastung ist ein eleganter Weg, um alle anderen Probleme einfach elegant unter den Tisch zu wischen.
      4 0 Melden
    • marmuel 14.08.2018 15:25
      Highlight Abgesehen vom generellen "Gentech=böse" Argument geb ich dir vollkommen Recht. Man muss aber einsehen dass in vielen Aspekten Bio eben nur eine Teillösung ist mit positivem Nebeneffekt fürs Gewissen. Ich sehe die Lösung eher in besserer/effizienter Landnutzung mit einer Vielzahl von modernen Technologien. Siehe Niederlande welche zum Weltexporteur von Tomaten wurde: https://www.nationalgeographic.com/magazine/2017/09/holland-agriculture-sustainable-farming/
      0 2 Melden
    • lilie 14.08.2018 16:54
      Highlight @marmuel: Exakt meine Vision für die Zukunft.

      Wenn man nun noch Mischkulturen anbaut und das Ganze von Robotern betreiben lässt, hat man sogar noch mehr Ertrag und weniger Arbeit.

      Und wenn man das Ganze auch noch biologisch betreibt, kann man Pflanzenschutzmittel ganz streichen und braucht keinen Dünger mehr.

      Öknomoischer, umweltfreundlicher und gesünder gehts nicht mehr.
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    • deltron 14.08.2018 17:18
      Highlight @marmuel: Ich frage mich ob wir wirklich mehr produzieren müssen, oder ob es auch reicht, wenn man keine Lebensmittel mehr wegwirft?
      Was ich mich zudem auch frage; hat die Biolandwirtschaft bei 1-2% Anteil an der weltweiten Agrarfläche wirklich einen spürbaren Einfluss?
      2 0 Melden
    • marmuel 14.08.2018 20:07
      Highlight @deltron: bezüglich CO2 Emission eher nicht. Die Frage war ja auch ob es machbar wäre dass die ganze Welt nach Schweizer Bio Standard produziert. Mit dem momentanen technologischen Standard würde ich sagen unmöglich. Mit dem holländischen Modell: vielleicht schon eher...
      0 0 Melden
  • Selbstdenker 13.08.2018 16:36
    Highlight Ziemlich traurige Statistiken. Sowohl für die Schweiz wie auch die EU! Wenn man ein Tier schon aufzieht, um es dann zu töten. Könnte man ihm doch wenigsten ein schönes Leben gönnen.
    117 6 Melden
    • lucandrea 13.08.2018 20:06
      Highlight Aber wieso sollte man denn ein Tier töten, wenn es ein schönes Leben hat? Das ist doch genauso pervers.
      14 9 Melden
    • Burkis 13.08.2018 20:57
      Highlight Kriegt es denn ein schönes Leben wenn es später nicht im Teller landen würde?
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  • Alex_Steiner 13.08.2018 16:22
    Highlight "Weiter kritisiert Economiesuisse, dass die Initiative die Wahlfreiheit der Konsumenten einschränke und die Lebensmittelpreise in die Höhe treibe."

    Mit solchen Argumenten würden wir auch immer noch Käfighaltung haben.
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    • Dominik Treier (1) 13.08.2018 16:43
      Highlight Zumal Wahlfreiheit wohl nur dann wirklich gegeben währe, wenn eine Abbildung des Stalles, in welchem das Tier aufgewachsen ist und wie es geschlachtet wurde obligatorisch wäre, wogegen sich natürlich genau die Wirtschafts wehement wehren würde. So wie es ist läuft die Wahlfreiheit so: 3 Sorten Fleisch, 15.- kg, 25.- kg 40.- kg. Wenn das die einzige Angabe ist die man hat, wird auch nur die berücksichtigt. Labels sagen da zu wenig aus. Aber die Wirtschaft (vor allem Konzerne) will natürlich nicht, dass Fleisch plötzlich wieder etwas kosten darf, sonst kann man ja die Lohnerhöung nicht auslassen
      69 5 Melden
    • mogad 14.08.2018 08:18
      Highlight Wenn die neoliberale Economiesuisse sich plötzlich Sorgen macht um die Kleinproduzenten in Entwicklungsländern schrillen bei mir die Alarmglocken! Verlogener gehts ni ht. Für wie blöd halten die uns?
      13 0 Melden
  • Follo 13.08.2018 16:21
    Highlight Das einte Argument der Gegner finde ich immer super: Wir sind dagegen, weil es ein Menschenrecht ist Quälfleisch zu kaufen.
    171 7 Melden
  • Datsyuk 13.08.2018 16:20
    Highlight Es ist aber aus den Augen und somit aus dem Sinn. Jedenfalls für die allermeisten Leute. Somit ist alles kein Problem und den Tieren geht es gemäss Werbung gut.
    84 6 Melden
  • Sauäschnörrli 13.08.2018 16:17
    Highlight Braucht denn ein Huhn wirklich mehr Platz als ein A3-Papier? Und weiss jemand was ich beachten muss, wenn ich ein Schwein in meiner Dusche mästen möchte?*






    *kann Spuren von Ironie und Wachstumshormonen enthalten.
    462 24 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.08.2018 17:51
      Highlight Schätzungsweise dürften Sie in ihrer Dusche vier Schweine mästen. Wenn Sie alles schön mit Stroh auslegen wäre es bestimmt eine besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS).
      39 1 Melden
    • Maya Eldorado 13.08.2018 18:33
      Highlight Könnte sein, dass sich die Nachbarn über Lärm und Gestank beschweren....
      16 1 Melden
    • Sauäschnörrli 13.08.2018 19:13
      Highlight @Maya Eldorado, immer diese Städter. Ziehen aufs Land und beschweren sich dann, dass der Nachbar oben, Schweine in der Dusche mästet.
      25 0 Melden
    • lilie 13.08.2018 20:14
      Highlight Wenn du das Schwein in deiner Wohnung rumlaufen lässt, könntest du versuchen, Bio-Subventionen zu beantragen. 😁
      26 2 Melden
    • Töfflifahrer 13.08.2018 20:19
      Highlight Nee, gerupft und für den Ofen fertig geht ein Huhn auch auf A4. Schwein in der Dusche mästen? Ich bin froh wenn die Schweine wieder aus der Dusche raus sind.


      *Selber Hinweis wie Sauäschnörrli
      5 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.08.2018 20:22
      Highlight PS Alternativ könnten Sie in einer Standard Badewanne (180x80) 10 Hühner halten. Ist bestimmt etwas einfacher.
      17 0 Melden
  • N. Y. P. 13.08.2018 16:16
    Highlight Bis zu 24 Stunden am Stück dürfen Schweine in der EU transportiert werden.

    Frage : Solches Fleisch darf also bei uns verkauft werden. Wer verkauft solches Fleisch ? Das würde mich jetzt interessieren.

    Und : Ist es möglich, dass uns polnische Chlorpoulets untergejubelt werden, bzw. dass diese Poulets bei uns im Laden nicht als polnische Poulets deklariert werden ?
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    • who cares? 13.08.2018 16:39
      Highlight Schau mal nach woher das Poulet aus dem Fertigsalat im Coop oder das Fleisch des Asia Take Aways deines Vertrauens kommt. Oder dem Kebabs. Oder die Chicken Wings aus dem Pub.
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    • Fruchtzwerg 13.08.2018 16:58
      Highlight Was mir zu denken geben würde ist die Tatsache, dass die Bedingungen für die Tiere in der Schweiz nur gerade ein birebizeli besser sind als im Rest der EU.
      Also wirklich nichts, worauf die CH-Landwirtschaft stolz sein darf. Selbst in Bio-Betrieben ist der Auslauf gerade mal ca. doppelt so hoch wie bei Normal-Betrieben...
      44 25 Melden
    • N. Y. P. 13.08.2018 17:07
      Highlight So einfach ist das ? Und wenn Österreich drauf steht, ist Österreich drin ?

      Nehmen wir an, Grossverteiler xxx gibt einen Auftrag über 10'000 deutsche Poulets zu 4 Euro an die Firma Helfer in Mannheim.

      Firma Helfer gibt den Auftrag an Firma Krankl in Österreich weiter, da gerade Pouletengpass.

      Firma Krankl gibt ihn an Firma Kwiatkovski in Polen weiter.

      10'000 Poulets zu 1 Euro 50 werden an Firma Helfer in Mannheim geliefert. Helfer liefert diese Poulets für 4 € an xxx in die CH.

      Und wir zahlen 14 Franken für polnische Poulets.

      Klar, fiktiv, aber durchaus möglich.
      49 2 Melden
    • who cares? 13.08.2018 18:05
      Highlight Meistens steht nicht mal Österreich, sondern nur ganz vage "Europa". Das sollte besser geregelt sein.
      26 2 Melden
    • Burkis 13.08.2018 21:02
      Highlight Vielleicht sollte drauf stehen “kann Spuren von österreichischem Poulet enthalten”.
      10 0 Melden
  • hueberstoebler 13.08.2018 16:11
    Highlight Ich habe noch immer das Problem mit den Handelsabkommen nicht verstanden.
    Warum kann man die nicht neu verhandeln? Warum kann man nicht einfach die Einfuhrzölle verdreifachen für Brasilienpoulet?

    Sollte ja nicht so schwer sein, als eigenständiges Land eigenständige Standards aufzustellen?

    Ist doch Sache der Lieferanten, ob Sie nachziehen wollen oder die Schweiz mit ihrer hohen Kaufkraft ignorieren wollen?
    71 8 Melden
    • ThomasHiller 13.08.2018 16:44
      Highlight Ja, man kann eigene Standards aufstellen, Einfuhrverbote erlassen und Zölle erheben.
      Das Problem nur dabei: Die anderen können das auch und zu was das führt, werden wir in den nächsten Jahren weiter selbst erfahren oder können es uns am Beispiel der Türkei derzeit mal musterhaft ansehen. Am Ende sind Handelsgrenzen nämlich etwas, bei dem der Stärkere gewinnt. Und letzteres ist nicht unbedingt immer die Schweiz ...
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    • hueberstoebler 13.08.2018 17:06
      Highlight @ThomasHiller ja aber man kann ja jetzt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen? Was die Türkei abzieht, und was die Schweiz als internationaler Vorreiter in Sachen Tierschutz machen könnte, also ein himmelhoher Unterschied.
      21 7 Melden
    • SchweizAbschaffen 13.08.2018 18:10
      Highlight @hueberstoebler

      Eigentlich hast Du recht
      (obwohl das Gewicht des schweizer Marktes in der brasilianischen Produktion vielleicht nicht so viel zählt. Sowas fuktioniert besser, wenn man als EU-Block auftritt).

      Jedenfalsl wäre es ein Beispiel, für wie unser Land diese Freiheit und Souveränität, wovon immer so viel gesprochen wird, tatsächlich nutzen könnte. ... Aber nein...
      13 0 Melden
    • ThomasHiller 13.08.2018 18:15
      Highlight @hueberstoebler: Das ist zwar richtig. Aber glauben Sie, daß das einen Putin oder einen Trump interessiert?
      Und - ganz ehrlich - die EU wird auch ihre eigenen Regeln erlassen und sich dabei keine Vorgaben von der Schweiz machen lassen.
      Erhebt die Schweiz Zölle oder erläßt Einfuhrbeschränkungen gegen EU-Produkte, wird die EU das gegen schweizer Produkte auch machen. Und auch da sehen wir wieder den Teufelskreis der Zölle und Einfuhrbeschränkungen, wie Trump ihn gerade meint gegen die Welt auffahren zu können und die Türkei das erdulden muß.
      7 5 Melden
    • ThomasHiller 13.08.2018 18:17
      Highlight Sie können also irgendetwas zu "Schweiz ist nicht Türkei" und "internationaler Vorreiter", "Tierschutz" schreiben. Das wird andere nur bedingt interessieren, so sehr das auch hehre Ziele sein mögen.
      Beschränken die Schweiz den Handel Dritter, werden diese Dritten den Handel der Schweiz beschränken, so einfach ist das.
      7 4 Melden
    • MaskedGaijin 13.08.2018 22:47
      Highlight Die Schweiz liefert aber auch Maschinen usw. nach Brasilien. Die erhöhen dann einfach die Zölle auf schweizer Produkte. Mit Tonga könnte man sowas sicher machen. Aber mit Ländern wie Brasilien, Argentinien oder Südafrika wirds schwierig.
      4 2 Melden
    • hueberstoebler 14.08.2018 13:05
      Highlight Nochmal: Brasilien kann sich keine Schweizer Maschinen leisten. Schon Schweizer Firmen greifen oftmals auf Chinesische Billigstkopien zurück. Wenn Schweizer Ware in Brasilien landet, dann bei grossen internationalen Konzernen.

      Ausserdem glaube ich nicht, dass es Brasilien gross kratzen würde, wenn jetzt ein klitzekleines Land die Zölle für Importfleisch erhöht. Anders als bei den USA ist es ja nicht gegen eine spezifische Nation gerichtet, sondern allgemein für die ganze Welt.
      2 0 Melden

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