Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Vespa velutina Asiatische Hornisse (Bild: wikimedia)

Die Asiatische Hornisse bedroht die heimische Honigbiene. wikimedia/danel solabarrieta

Mit diesem genialen Trick spüren Wissenschaftler Hornissen auf



Die Asiatische Hornisse jagt einheimische Honigbienen und andere Bestäuber. Um ihre Ausbreitung in Europa zu stoppen, haben Forscher Minisender an den Tieren befestigt und so ihre Nester entdeckt – um diese zu zerstören.

Die Wissenschaftler schnürten auf der britischen Insel Jersey und in Südfrankreich winzig kleine elektronische Funkmarken per Nähgarn an die Hornissen. Danach verfolgten sie die Insekten mit einem Ortungsgerät, was sie zu ihren Nestern führte. Ihre Vorgehensweise haben sie im Fachjournal «Communications Biology» beschrieben.

Play Icon

«Es ist entscheidend, diese Nester früh in der Saison zu finden, um die Verbreitung der Hornissen vorzubeugen, da später im Jahr hunderte neue Königinnen entstehen und sich von jedem Nest aus verteilen, jede mit dem Potenzial, neue Nester zu gründen», sagte Co-Autorin Juliet Osborne von der britischen Universität Exeter.

Die Insekten bauen ihre Nester oft freihängend in Baumwipfeln, wodurch sie schwer zu sehen sind. Erstmals sind nun den Forschern zufolge zuvor unbekannte Nester der Hornissen mit Hilfe der Mini-Sender gefunden worden.

Ausbreitung auch in der Schweiz

Asiatische Hornissen (Vespa velutina) lassen sich gut von den etwas grösseren, heimischen Europäische Hornissen (Vespa crabro) unterscheiden. Sie haben ein oranges Gesicht und einen fast komplett schwarzen Körper, wohingegen Gesicht und Hinterkopf der Europäische Hornisse gelb sind.

Die invasive Art droht sich auch in der Schweiz breit zu machen: Im Kanton Jura wurde Ende April 2017 eine fortpflanzungsfähige Königin der Asiatischen Hornisse gefangen. 2004 war sie zum ersten Mal in Europa im Südwesten Frankreichs aufgetaucht. Für Menschen ist sie laut Experten nicht gefährlicher als die Europäische Hornisse. (sda/dpa)

Invasive Tierarten

Wal stirbt, weil er mehr als 80 Plastiktüten im Magen hat

Play Icon

Video: srf

Noch mehr Tiergeschichten

Kuhherde brennt während Unspunnen-Schlussvorführung durch

Link to Article

Wolf soll von «streng geschützt» auf «geschützt» zurückgestuft werden

Link to Article

Hier überqueren gerade 1500 Schweizer Schafe einen Berg – in Einerkolonne

Link to Article

Grosses Interesse: Pferde aus Hefenhofen werden am Donnerstag verkauft

Link to Article

Dutzende tote Tiere: Polizei räumt Hof des Thurgauer Pferde-Quälers

Link to Article

Person wird in Neuenburg von Tollwut-Fledermaus gebissen

Link to Article

11 Gründe, warum du unbedingt einen Katzenmenschen als Freund brauchst

Link to Article

Urner wollen Wolf, Bär und Luchs an den Pelz

Link to Article

Drohnen und Suchtrupp versagten – dank Wurstgeruch tauchen verschollene Hunde wieder auf

Link to Article

Nachwuchs im Dom – bald fliegen die Jungfalken aus

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Jöö! Baby-Wölfchen im Tessin in die Foto-Falle getappt

Link to Article

Über 500 Hunderassen in der Schweiz

Link to Article

9 Anzeichen, dass deine Katze anders ist als andere Katzen

Link to Article

Sogar Hündeler fordern Wiedereinführung der Hundekurse

Link to Article

27 Katzen, die seeehr schlechte Entscheidungen getroffen haben

Link to Article

Die besten Geheimagenten dieser Welt sind immer noch Katzen

Link to Article

9 Gründe, warum ein Leben ohne Katze zwar möglich, aber sinnlos ist

Link to Article

12 Fragen, die wir unseren Katzen schon immer mal stellen wollten

Link to Article

Hündeler, aufgepasst! Eure Vierbeiner verstehen menschliche Sprache besser als gedacht

Link to Article

Wenn aus einer kleinen Paddeltour hautnahes Whale Watching wird

Link to Article

Schnappschuss im Nationalpark: Kleiner Bär gibt Händchen

Link to Article

10 Gründe, warum Katzen besser sind als Babys

Link to Article

«Muuuh»-tmasslicher Diebstahl: Räuber entführen 500 Kühe von einer neuseeländischen Weide

Link to Article

9 Tage nach dem Erdbeben holen Retter Hund Romeo aus den Trümmern Amatrices 

Link to Article

Höhlenbären waren Veganer – und darum starben sie aus

Link to Article

11 Arten, deiner Katze zu zeigen, dass du sie lieb hast

Link to Article

Happy End in den Schweizer Alpen: Kätzchen rettet verletzten Mann und wird weltberühmt

Link to Article

10 Gründe, warum es nichts Besseres gibt, als eine Katze zu haben

Link to Article

Auch Hunde und Katzen können dement werden: Das kannst du als Herrchen für deinen Vierbeiner tun

Link to Article

Neue Theorie: Dinosaurier gingen im Rauch einer Ölexplosion auf

Link to Article

Der fünffache Fiffi: Das grosse Geschäft mit geklonten Haustieren

Link to Article

Dieses Gürteltier ist so gross wie ein VW-Käfer und sieht auch so aus

Link to Article

21 Cartoons, in denen die Tiere den Spiess umgedreht haben (SPOILER: Es tut weh)

Link to Article

Photobomb-Alarm! Wenn dir dein tierischer Freund die Show stiehlt

Link to Article

22 Grafiken, die perfekt zeigen, wie man Tiere richtig streichelt

Link to Article

Freuet euch, die Otten kehren zu uns zurück! 

Link to Article

Neue Studie über tierische Empathie: Präriewühlmäuse trösten einander bei Stress

Link to Article

Dieser Otte spielt besser Basketball als du

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • schwuppdiwupp 05.07.2018 12:28
    Highlight Highlight Warum nicht die Ursachen von invasiven Arten (afaik ist diese Wespe nicht die erste importierte Art welche heimischen Spezies Probleme verursacht) bekämpfen?ah ja stimmt...wir MÜSSEN ja billige Waren aus Fernost haben und diese ohne Quarantäne oder zumindest Prüfung gleich in unsere Regale stellen. Die Globalisierung kann zwar nicht rückgängig gemacht werden,doch bisschen Vorsicht wäre angebracht.
    6 1 Melden
  • c-bra 05.07.2018 12:08
    Highlight Highlight Gespräch unter Hornissen:

    - Ich glaube wir haben einen Spitzel unter uns!
    - Wer könnte das denn sein?
    - Entweder einer der hunderten die exakt gleich aussehen, oder der mit dem riesigen Sender auf dem Rücken!

    Schöni Kollege, ihr Forscher!
    1 3 Melden
  • D(r)ummer 05.07.2018 10:04
    Highlight Highlight Danke für die Info.

    Bei uns auf dem Balkon kommt öfters eine vorbei.
    Oranger Kopf, sehr dunkler Körper - zum töten freigegeben?
    11 2 Melden
  • LibConTheo 05.07.2018 08:31
    Highlight Highlight Ist eigentlich schade, dass sich der Mensch dafür einsetzen muss, diese Tiere zu töten. Klar, einen Nutzen hat die Wespe für uns nicht wirklich, aber es ist auch nur ein Lebewesen.

    Die spannende Frage, die sich mir stellt ist; ob die Natur selbst ein Ass im Ärmel parat hättte, falls die Wespen einmal die Bienen ausrotten würden. Die Bienen sind nämlich massgebend für die Bestäubung von ca. 80% der Pflanzen verantwortlich.
    3 12 Melden
    • Moos 05.07.2018 10:55
      Highlight Highlight es geht ja nicht um die "Wespe" sondern eine invasive Art, welche das gesamte Ökosystem belastet (auch unsere Wespen)
      9 0 Melden
    • schwuppdiwupp 05.07.2018 12:55
      Highlight Highlight Wie kann man denken,dass Mutter Natur gegen eine solch schnelle Invasion "ein Ass im Ärmel hat"? Wenn sich eine Art auf natürliche Weise ausbreitet,was sich meist über mehrer Generationen einer Art erstreckt,wäre es durchaus denkbar,dass sich heimische Arten sich anpassen könnte. Doch wenn innerhalb von paar Wochen/Monaten ganze Völker einer Art "einreisen" kann die bedrohte Spezies kaum etwas dagegen unternehmen
      2 0 Melden

12 Tricks, die du deiner Katze beibringen solltest

Auch wenn Katzen sehr eigenwillig sind – in einer herzlichen Zusammenarbeit kann man den Samtpfoten trotzdem den einen oder anderen Trick beibringen. Was es dazu braucht: einige Leckerlis, gute Ideen und eine grosse Portion Geduld!

Die Rolle ist einer der einfachsten Tricks, die es gibt – und doch ziemlich unterhaltsam!

Ganz schön praktisch, oder?

«Hallo, ich bin Katze. Und du?»

Die ganz coolen Katzen geben keine Pfoten, sondern High Fives!

Weil jedes Hindernis im Leben mit etwas Mut und Zuversicht …

Artikel lesen
Link to Article