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BILDPAKET -- ZUM JAHRESRUECKBLICK 2018 NOVEMBER, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Die neue SRF-Direktorin Nathalie Wappler spricht an der Medienkonferenz, aufgenommen am Montag, 5. November 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Direktorin Nathalie Wappler spricht an der Medienkonferenz am Montag, 5. November 2018 in Zürich. Bild: KEYSTONE

Das wird beim SRF alles anders



Die neue Chefin des Schweizer Radio und Fernsehens SRF, Nathalie Wappler, hat in mehreren Interviews gewisse Einblicke in den Umbau der Organisation gegeben. Im Herbst komme am Samstagabend ein neues Format, sagte die SRF-Chefin etwa zum «Blick» vom Samstag.

Die neue Sendung heisse «Es geschah am ...» und werde ein Ereignis aus der jüngeren Schweizer Geschichte dokumentarisch und fiktional thematisieren. «Den Beginn macht der Fall des Geisterzugs von Spiez 2006», erklärte Wappler gegenüber dem «Blick». Shows gebe es ebenfalls. So werde «Darf ich bitten?» im Jahr 2020 wieder ausgestrahlt. Und die «Tagesschau» werde zwar weiterhin um halb acht gesendet - aber ein neues Studio erhalten und einen etwas anderen Auftritt haben.

Mobil in den Regionen

Zudem arbeite Wappler an der Umsetzung der Grossprojekte, wie die Etablierung der Kulturredaktion in Basel sowie der Errichtung des Newsrooms und der Radiohall in Zürich. «Zum einen können wir im Zusammenhang mit einem Teilumzug der Radioinformation von Bern nach Zürich die regionale Berichterstattung stärken - mit mehr Korrespondentinnen und Korrespondenten in unseren Regionalredaktionen», sagte die SRF-Chefin diesbezüglich den «Zeitungen der CH-Media» vom Samstag. Zum anderen entstünden mit dem Umbau neue Arbeitsumgebungen, welche die mobile Arbeit von unterwegs, also direkt aus den Regionen, begünstige, führte Wappler zudem aus.

Im Internet soll SRF obendrein eigene Plattformen entwickeln, um mit amerikanischen Streaming-Giganten mithalten zu können. Man könne die Algorithmen von Youtube, Facebook und Instagram nicht beeinflussen. «Wir brauchen deshalb auch eigenen Plattformen und sind daran, einen neuen SRG-Player zu entwickeln, der das Angebot aus allen Sprachregionen bündeln wird», sagte Wappler zu den «Zeitungen der CH-Media». (kün/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 28.04.2019 08:22
    Highlight Highlight • SVP-Bashing Sendungen wie Late Update oder Zytlupe etwas zur freien Meinungsbildung beitragen sollte. SRF ist gleichgeschaltet mit dem Sender 3sat. Dieser veräppelt konstant und langweilig hauptsächlich die AfD in Deutschland. Das Ganze kommt mir vor wie die mediale Kommunistenhatz in den 60er Jahren.
  • Schneider Alex 28.04.2019 08:21
    Highlight Highlight Nathalie Wappler: Interview mit der Chefin SRF

    Was soll bei SRF mit der neuen Chefin besser werden? In Art. 93 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) heisst es: „Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei“. Ich frage mich, wieso die permanente Ausstrahlung von
    • Kriminal-, Gewalt-, Horror- und zynischen Sendungen und Trailern bildungsmässig und kulturell wertvoll sein sollte.
    • Auto- und Töffrennen etwas zur Bildung von verantwortlichen Motorfahrzeuglenkern beitragen sollte.

  • Mutbürgerin 27.04.2019 10:08
    Highlight Highlight Das SRF soll sich auf das hübsch aufbereiten von Agenturmeldungen und lokalen Events konzentrieren. Alles andere machen die Privaten besser, sofern es dafür einen Bedarf gibt. Unter Wappler wird das SRF zur geschützten Werkstatt für die Kulturindustrie. Wenn man sieht wie provinziell diese kopierten Shows daherkommen, darf man auch vom Internetauftritt nicht mehr als eine schlechte Kopie erwarten.
  • Don Carlos 27.04.2019 09:38
    Highlight Highlight Grosse Worte, Visionen und viele versprechen.

    Leider gibt es es das nicht gratis und "gute App Programmierer" und die Infrastruktur dahinter kostet Geld!

    Gerade bei Apps kanns in die Hose gehen wenn dann plötzlich mehr Leute darauf zugreifen als geplant war! Beispiele dafür gibt es genug!
  • Redback 27.04.2019 08:45
    Highlight Highlight Tönt spannend aber ist das auch nötig? Bei News zählt der Inhalt (Topp) nicht das Studio und bei den SRF Apps muss noch einiges investiert werden das diese übersichtlich und benutzerfreundlich werden. Dies ist in meinen Augen nicht der Fall.
    • Dubliner 27.04.2019 09:36
      Highlight Highlight Das SRF News App ist meiner Meinung nach das übersichtlichste auf meinem Smartphone. Was gefällt dir daran nicht? Nähme mich wunder

Schweizer gewinnt in neuer Pro7-Show «nur» 100'000 Euro – und will damit Bäume pflanzen

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