Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Portrait von Katja Stauber, Moderatorin der Nachrichtensendung 'Tagesschau' des Schweizer Fernsehens SF DRS Idee Suisse, aufgenommen im Studio Leutschenbach in Zuerich, 14. Maerz 2000.    (KEYSTONE/Martin Ruetschi)       : DIA, Mittelformat]

War 27 Jahre «Tagesschau»-Moderatorin: Katja Stauber. Bild: KEYSTONE

Nach 27 Jahren: «Tagesschau»-Moderatorin Katja Stauber ab 2020 nicht mehr vor der Kamera



Die Moderatorin der Hauptausgabe der «Tagesschau» widmet sich nach 27 Jahren einer neuen Aufgabe. Ab März 2020 tauscht Katja Stauber ihre Stelle vor der Kamera – Sie wird Produzentin der Hauptausgabe der Nachrichtensendung.

Seit Mitte August 1992 ist Stauber beim Schweizer Fernsehen fix im Moderationsteam der «Tagesschau». Gegenüber dem SRF sagte Stauber:

«Alle Welt spricht davon, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist. Wenige tun es dann aber tatsächlich. Ich mache es: 36 Jahre vor einem Mikrophon oder einer Kamera – 27 Jahre davon allein bei der «Tagesschau» – sind fast ein ganzes Berufsleben. Das reicht jetzt erstmal. Meine Leidenschaft für die ‹Tagesschau› ist aber ungebrochen. Und so habe ich mich entschieden, als Produzentin in neuer Funktion weiterhin für seriösen und kompetenten Journalismus zu stehen. Also weiter das zu tun, was die Sendung fürs Publikum tun soll: gewichten, einordnen, erklären und hinterfragen.»

Katja Stauber

(mim)

Tagesschau abgebrochen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fidget 17.07.2019 15:51
    Highlight Highlight Katja Stauber moderiert die Tagesschau so lange, wie ich alt bin. Ich kenne die Nachrichten gar nicht ohne sie. Eine Konstante in einer schnelllebigen Zeit, mit viel Ausstrahlung und Charisma. Da bleibt nur noch zu sagen: "Uf wiederluege."
  • Baron Swagham IV 17.07.2019 12:58
    Highlight Highlight Bedauernswert, seit ich die Tagesschau verfolge (etwas mehr als 20 Jahre) war sie Teil davon. Dabei habe ich mich doch erst an ein Radio ohne Torriani gewöhnt. Nach Monaten!
    Fragt gar nicht erst was beim Baron los ist wenn auf watson plötzlich der Eismeister oder Bürgler weg ist!
    KO trinken im Landhaus wäre da noch zu wenig angemessen
    • Baron Swagham IV 17.07.2019 14:48
      Highlight Highlight *von Baroni ganz zu schweigen!
  • poschiavin 17.07.2019 11:43
    Highlight Highlight Schade, eine Persönlichkeit mit Ausstrahlung und großer Sachkompetenz. Hoffentlich bleibt uns wenigstens ihr Mann, Florian Inhauser, uns noch lange erhalten.

Prominenz, Betrug und Homosexualität – der spektakulärste Mord des 19. Jahrhunderts

Die Geschichte spielt im Jahr 1817 nicht etwa in der grossen Stadt, wo die Sünde wohnt. Sondern in der Provinz. In Langenthal, wo doch die Welt noch in Ordnung ist. Es ist der wohl spektakulärste und am besten dokumentierte Mord in der Schweiz des 19. Jahrhunderts. Am Ende steht ein Todesurteil.

Dieser Kriminalfall ist ausserordentlich gut dokumentiert. Der Mörder Franz Niklaus Desgouttes führte nicht nur Tagebuch. Vor seiner Hinrichtung schrieb er auch seine Memoiren im Gefängnis noch zu Ende. Der Fall ist zudem in zwei Büchern aufgearbeitet.

Heinrich Hössli (1784 – 1864) verfasst 1836 das Werk «Eros oder die Männerliebe der Griechen». Das Buch wurde umgehend verboten und jahrelang unterdrückt. Es ist eine der weltweit ersten Abhandlungen über die Homosexualität …

Artikel lesen
Link zum Artikel