Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zuschauer beschwert sich über Vibrator-Test beim SRF – die Antwort ist genauso lustig 😂 

27.03.18, 08:16 28.03.18, 05:31

Sieht nicht so aus, ist aber wahr: dieser Mann testet Sexspielzeuge. bild: screenshot/srf



Die SRG-Ombudsstelle muss sich normalerweise mit Kritik rund um Trump-Meldungen, Daniele Ganser oder einer angeblich einseitigen Israel-Berichterstattung herumschlagen.

Von Zeit zu Zeit flattert Roger Blum & Co. aber auch leichtere, man möchte fast sagen, frivolere Post ins Haus. 

Zum Beispiel bei dieser Beschwerde zur Sendung «Vibratoren im Test – Was Frauen gefällt».

Worum geht es? Der oder die anonyme Beschwerdeführer/in beanstandet einen Beitrag des Konsumentenmagazins Kassensturz, in dem Vibratoren getestet wurden. Dieser sei sexistisch und frauenfeindlich. Vibratoren wie auch andere Sexspielzeuge haben nichts zu suchen in einer Produktetest-Sendung. 

Im Wortlaut tönt das dann so:

«Ich beanstande den Vibratoren-Test im Kassensturz vom 12. Dezember 2017 wegen seiner sexistischen und frauenfeindlichen Darstellung der Frau aufs Schärfste. Die Frau wird darin als reines Lustobjekt dargestellt, die sich mittels eines batteriebetriebenen, vibrierenden Plastikstabs Abhilfe verschafft beziehungsweise befriedigt; die zitierten Kommentare der eingesetzten Testpersonen verstärkten dieses Bild in eindeutiger Weise.»

Und weiter:

«Meines Erachtens gehört Liebesspielzeug – persönlich habe ich nichts gegen solches – ins Schlafzimmer und da sollte es auch bleiben. Oder erklären Sie mir nun bitte, wie ich meiner 8-jährigen Tochter erklären soll, für was ein Vibrator gebraucht wird. Vielleicht zum Schlagrahm STEIF schlagen?»

Google-Suchresultat zum Thema «Rahm STEIF schlagen»:

Bild: flickr

Achtung: sittlichkeitsgefährdende und frauenverachtende «Kommentare der eingesetzten Testpersonen» in der beanstandeten Kassensturz-Sendung!

«Einfache Handhabung. Es gibt aber keine verschiedenen Programme, was ich schade finde.»

Urteil einer Testerin zum Produkt «Basic»

«Komplizierte Bedienung. Es gibt 10 verschiedene Stufen, die man aber zuerst finden muss. »

Urteil einer Testerin zum Produkt «Mona Wave Black»

«Vibratoren im Test – Was Frauen gefällt»

Die Kassensturz-Redaktionsleiterin weist in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass der Sexgehalt der Testsendung in etwa dem einer Baumarkt-Abteilung entspricht:

«Allgemein muss gesagt werden, dass die Bildwelt dieses Beitrags sich nicht gross vom Test eines Akku-Schraubers oder eines Mixers unterscheidet. Er zeigt klassische Labor-Tests betreffend Wasserdichtigkeit oder Robustheit. Beim Praxistest wurden die Resultate lediglich durch Schriftgrafiken transportiert. Dabei haben wir bei der Vertonung durch Frauenstimmen auf eine völlig unspektakuläre Tonart geachtet.»

Die nüchterne Schreibe und der sachlich-analytische Stil der Ombudsstelle korrespondiert dabei bestens mit dem Thema Sexspielzeuge:

«Wir testen seit Jahren die unterschiedlichsten Produkte aus dem Konsumalltag: Solche, die jedermann braucht, wie etwa Batterien, dann aber auch neuartige Trendprodukte nur für wenige, zum Beispiel im letzten Sommer Stand-up-Paddles. Es ist tatsächlich so, dass nicht jedes Produkt für jeden Zuschauer gleich interessant oder relevant ist. Uns ist bewusst, dass das Thema Vibratoren ein heikles ist, und wir haben sorgfältig überlegt, ob wir diesen Test machen sollen oder nicht. Entscheidend für uns war, dass Vibratoren seit Jahren in verschiedenen Ausführungen auch in den Verkaufsregalen von Grossverteilern wie Migros und Coop und in Apotheken stehen und damit als normale Alltagsprodukte gelten.»

Der oder die Beschwerdeführer/in fürchtet weiter, dass – wehret den Anfängen! – bald «Testberichte über Masturbatoren für Männer, Gummi-Muschis, Sado-Maso-Spielzeug, Penis-Ringe, Pornofilme etc. folgen.»

Die Antwort der Ombudsstelle:

Tatsächlich werden bereits «Masturbatoren» in Coop-City-Filialen verkauft, kommen aber natürlich für einen «Kassensturz»-Test nicht in Frage. Denn wir nehmen Rücksicht auf ethisch-moralische Ansichten der Schweizer Bevölkerung. So auch beim Vibratoren-Test: Gemäss unserer Marktabklärung betreffend meistverkaufter Vibratoren hätten wir sogenannte Rabbit-Modelle in den Test aufnehmen sollen. Wegen deren Erscheinungsbild haben wir sie nicht berücksichtigt. Dasselbe gilt für Vibratoren in Penis-Form.

(Wieso Masturbatoren ((lustfördernde Instrumente für den Mann, die Red.)) die Sittlichkeitsgefühle der Schweizer und Schweizerinnen mehr verletzen sollten als Vibratoren, sei dahingestellt.)

Apropos Spielzeug für Männer ...

Das wohl überzeugendste Argument gegen Sexismus und Frauenfeindlichkeit und für eine ausgewogene und «nüchterne» Sendung, ist aber die Abwesenheit von «Schmusemusik» im beanstandeten Beitrag.

Dazu die Ombudsstelle:

«Dies zeigt sich schon daran, dass bewusst Frauenstimmen eingesetzt und keine anstössigen Szenen aus dem Film Hysteria eingebaut wurden. Zudem war keine ‹Schmusemusik› (bspw. Je t'aime... moi non plus von Jane Birkin und Serge Gainsbourg) zu hören und nirgends tauchte nackte Haut auf.»

Achtung: Schmusemusik!

Video: YouTube/glivingston73

Wo kein Serge Gainsbourg, da kein Sex.

Der Beschwerde wurde übrigens nicht stattgegeben.

(wst)

Früher war alles schlimmer:

Video: watson/Lya Saxer

Jeder fünfte Mann schaut während der Arbeit Pornos

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

66
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 28.03.2018 14:03
    Highlight Dein Töchterchen würde vielleicht nicht ungewollt schwanger, wenn es wüsste, was man mit einem Vibrator anfangen kann, du Oberschlaumeier! Du mastubierst, deine Frau darf das nicht? Und was unterstellst du einer Frau, die einen Vibrator gebraucht? Ist sie deswegen herabgewürdigt? Wohl nur in deinen Augen! Schütze dein Kind lieber vor Gewalt und Drogen!
    Ein Vibrator ist ein Gerät wie jedes andere auch und gehört deswegen auch gestestet, wie jede andere Gerät, sogar noch genauer, schliesslich arbeitet so ein Ding an sehr empfindlichen Stellen der Frau und darf keinen Schaden anrichten.
    18 0 Melden
  • tinette 28.03.2018 10:44
    Highlight Ist es nicht etwas problematisch, dass hier im Artikel die Stellungnahme der Redaktionsleiterin Kassensturz, Ursula Gabathuler, mit der unabhängigen Bewertung der Ombudsstelle vermischt wird?

    Im Schlussbericht sind diese klar gekennzeichnet. (Redaktion = kursiv, Teil B)(https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2018/01/29/beitrag-vibratoren-im-test-von-kassensturz-beanstandet/#_ftn1)
    2 0 Melden
  • Big ol'joe 27.03.2018 14:23
    Highlight „Solche, die jedermann beaucht“... hehe 😏
    22 1 Melden
  • KING FELIX 27.03.2018 14:03
    Highlight Was ist jetz besser bei diesem vibrator test? Sehr gut oder befriedigend?
    202 1 Melden
  • HansHoni 27.03.2018 12:45
    Highlight Herrjeh. Gar nicht lustig, Watson! Einfach ein Bericht, zusammengestückelt aus Zitaten. Ich habe mir nach dem Lesen des Artikels nicht zum ersten Mal überlegt, ob ich euch aus meinen Lesezeichen entfernen soll. Macht doch etwas weniger Clickbait bitte. Ist ja fruchtbar.
    29 85 Melden
    • aglio e olio 27.03.2018 18:14
      Highlight Dann zeige Konsequenz.
      Ohne die Zitate wäre der Artikel überflüssig. It's Infotainment, s....
      15 0 Melden
    • Mode!? 27.03.2018 22:24
      Highlight Bin 100% bei Ihnen. Sie haben zu hohe Erwartungen. Gehen sie davon aus dass Watson wie 20 min ist. Sie werden somit ab und an positiv überrascht werden
      10 3 Melden
    • i-Aeglos 27.03.2018 23:11
      Highlight "Fruchtbar" beim Thema Sexspielzeug passt irgendwie 🤔🤔🤔
      16 0 Melden
  • leu84 27.03.2018 12:13
    Highlight Reklamation aus Prüdistan. Wenn die kleine fragt, normal antworten. Sie wird in ein paar Jahren, selber dessen oder ähnliche Erfahrungen sammeln. Manches lässt sich nicht verhindern
    88 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 27.03.2018 11:50
    Highlight Maradona würde sagen: Nichts schlägt die Hand Gottes!
    84 1 Melden
  • mogad 27.03.2018 10:17
    Highlight Wieso sexistisch? Wohl eher das Gegenteil, wenn Frauen losgelöst vom Mann ihre Sexualität leben. Hier geht es ja nicht wie beim richtigen Sexismus um Herrschaftsverhältnisse, sondern um die weibliche Sexualität, die Jahrtausendelang tabuisiert und verteufelt wurde.
    160 6 Melden
    • Saraina 27.03.2018 12:59
      Highlight Eben. Der Beschwerdeführer/die Beschwerdeführerin verwechselt Lustobjekt und Lustsubjekt.
      55 1 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 27.03.2018 14:27
      Highlight Vielleich sexistisch, weil auch Männer gerne Dildos und Vibratoren benutzen?
      Aber das Verraten wir besser nicht dem Beschwerdeführer.
      Der kriegt sonst noch einen Herzifarkt.
      66 1 Melden
  • Konstruktöhr 27.03.2018 10:04
    Highlight "Sexpuppen im Test, was Männer gefällt"
    87 1 Melden
    • Das-Malo 27.03.2018 10:09
      Highlight ...oder Frauen!
      76 4 Melden
  • mostlyharmless 27.03.2018 09:56
    Highlight Die verwendete Musik – Massive Attack – ist obendrein noch die sexieste möglich.
    37 4 Melden
  • Gummibär 27.03.2018 09:56
    Highlight Der oder die Beschwerdeführer/in hat recht. Kinder wurden zuwenig berücksichtigt. Lego bringt Abhilfe-
    93 11 Melden
    • EvilBetty 27.03.2018 10:14
      Highlight Schon lange kein Lego mehr gesehen, hm?
      49 7 Melden
    • Gummibär 27.03.2018 12:28
      Highlight Etwas teurer aber ein Bijou für technisch Begabte und Nostalgiker.
      66 2 Melden
  • Ms. Song 27.03.2018 09:50
    Highlight Dabei ist doch allgemein bekannt, dass Vibratoren Massagestäbe gegen Schulterverspannungen sind. Das hab ich schon als Kind beim Stöbern durch diverse Versandhandelkataloge gelernt. Meine Eltern haben diese Seite nämlich nicht aus dem Otto oder Quelle Katalog gerissen
    161 1 Melden
    • EvilBetty 27.03.2018 10:43
      Highlight Also die meisten sind augenscheinlich gegen Verspannungen im Gesicht. 😂
      102 2 Melden
    • Schmirinskis 27.03.2018 11:56
      Highlight Wurde mir als Kind auch so erklährt. Inzwischen muss ich ab und an bei Nackenverspannungen daran zurück denken. Und siehe da, es hilft. Vibratoren sind dazu da, Spannung abzubauen, egal welcher Art.
      59 1 Melden
    • mostlyharmless 27.03.2018 13:55
      Highlight Bei mir warens die Veleda-Kataloge. Ich fand die Form dieser Gesichtsmassagegeräte so faszinierend unsinnig, nie wäre ich aber auf ihren wahren Zweck gekommen.
      38 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 27.03.2018 09:47
    Highlight Oder erklären Sie mir nun bitte, wie ich meiner 8-jährigen Tochter erklären soll, für was ein Vibrator gebraucht wird.

    Ganz einfach: Du hast Dein Spielzeug und Mami hat ihres.😉
    138 1 Melden
    • mogad 27.03.2018 12:36
      Highlight @R.Peter. Alles zu seiner/ihrer Zeit!
      11 1 Melden
    • Raembe 27.03.2018 12:40
      Highlight Dann kaufste Ihnen halt auch Einen, die werden den wohl nicht für das Gleiche verwenden.
      23 1 Melden
  • swissda 27.03.2018 09:46
    Highlight Wie viele der Vibratoren wohl nur mit „befriedigend“ bewertet wurden?
    175 8 Melden
    • EvilBetty 27.03.2018 10:15
      Highlight Und ist «befriedigend» dann die beste Wertung?
      90 6 Melden
    • Adumdum 27.03.2018 11:16
      Highlight Haha, sehr stöhn
      114 1 Melden
  • Hardy18 27.03.2018 09:23
    Highlight 😂 Wer sagt den das die Vibrationen nur der Frau gefallen?
    70 1 Melden
    • Duscholux 27.03.2018 11:23
      Highlight Sexisten sagen das.
      39 5 Melden
  • Nikolai G. 27.03.2018 09:16
    Highlight Lustig wie heute alles auf Sexistisch und Frauenfeindlich herabgestuft wird. Wenn Dildos und Vibratoren Sexistisch sind dann eher gegenüber Männer. Ich meine der Mann wird bei diesen Spielzeugen im aussehen auf sein Geschlechtteil minimiert! Absolut daneben! Ich finde dies eine Frechheit, dass Sexspielzeuge immer mehr die Form von Geschlechtsteilen annimmt. Die Menschheit wird sexistisch!! ;-)
    100 5 Melden
  • Diavolino666 27.03.2018 09:15
    Highlight Wenn ein Vibrator getestet wird, ist dann "befriedigend" besser als "gut"?
    99 7 Melden
  • Pfalafel 27.03.2018 08:47
    Highlight This person must be fun at parties... 🤣
    174 7 Melden
  • the bøll 27.03.2018 08:44
    Highlight Was macht ein 8-jähriges Kind nach 21 Uhr vor dem Fernseher? Zumal vorher Wilder ausgestrahlt wurde, was ja wohl auch nicht zum Fernsehprogramm für ein so junges Kind gehört.
    709 11 Melden
    • ands 27.03.2018 09:40
      Highlight Vielleicht hat es auch die Wiederholung um 13:10 oder um 16:05 oder um 11:35 oder ... gesehen.
      https://www.srf.ch/programm/tv/suche?q=kassensturz
      30 20 Melden
    • p4trick 27.03.2018 09:52
      Highlight Was ist die angemessene Schlafenszeit für ein 8jähriges Kind?
      14 40 Melden
    • Ms. Song 27.03.2018 10:53
      Highlight Kassensturz ist eine Sendung, die definitiv für ein erwachsenes Zielpublikum produziert wird. Ein 8 jährigens Kind kann mit den Informationen darin nicht wirklich viel anfangen. Es liegt in der Verantwortung der Eltern, dass sie ihren Kindern nur altersgerechte Formate anschauen lassen. Warum sollte man seinem Schulkind eine Sendung vorsetzen, die Beiträge über Hausratsversicherungen und Winterreifentest bringt?
      86 5 Melden
  • N. Y. P. D. 27.03.2018 08:37
    Highlight Oder erklären Sie mir nun bitte, wie ich meiner 8-jährigen Tochter erklären soll, für was ein Vibrator gebraucht wird.

    👉 Deine Tochter soll doch ihre Mutter fragen.


    Herr Bünzli

    Wenn man Ihre Beschwerde liest, muss man davon ausgehen, dass ihre Frau Dutzende Rahmschläger im Haus versteckt hat.

    Lockern Sie Ihren Kravattenkopf und schnaufen Sie ein paar mal tieeef durch.

    #firstworldproblems
    445 16 Melden
    • EvilBetty 27.03.2018 09:17
      Highlight Wer sagt dass es «Herr Bünzli» war?
      33 9 Melden
    • N. Y. P. D. 27.03.2018 10:20
      Highlight Müller oder Meier war mir zu naheliegend.

      Mit Dupont hätte ich die Welschen brüskiert.

      Mit Razzoni die Tessiner.

      Mit Cuschmans die Rätoromanen.

      Mit Cliford die Expats.

      Mit Woiswoniutehikoslufu die Asylbewerber.

      Was blieb also übrig ?

      Genau !
      47 8 Melden
    • EvilBetty 27.03.2018 11:42
      Highlight Es geht um das «Herr» ;-)
      26 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SJthecat 27.03.2018 08:34
    Highlight Ich finde ja eher, dass Kassensturz keine Kindersendung ist. Mir war das als Kind zu langweilig, obwohl, wenns um Sextoys gegangen wär, hätt ich vielleicht auch zugeschaut ;-)
    142 1 Melden
    • Saraina 27.03.2018 13:02
      Highlight Ich erinnere mich noch heute, wie mir Kassensturz einstmals als Kind die Ravioli aus der Büchse ein- für allemal austrieb. Nie wieder habe ich die gegessen.
      18 1 Melden
  • Evan 27.03.2018 08:32
    Highlight «persönlich habe ich nicht solches» ist wirklich besonders relevant.
    73 4 Melden
    • SJthecat 27.03.2018 18:49
      Highlight Er schreibt "persönlich habe ich nichts gegen solches"
      6 0 Melden
  • bokl 27.03.2018 08:28
    Highlight Das Fehlen männlicher Probanden macht den Test schon ein (klein) wenig sexistisch.

    Wobei der Beschwerdeführer wohl damit ich noch grössere Erklärungsnot gegenüber seiner Tochter gekommen wäre.
    540 13 Melden
    • Slavoj Žižek 27.03.2018 08:52
      Highlight Go Kassensturz, testet die neuen Sexroboter für Männer!
      84 4 Melden
    • Urs457 27.03.2018 09:27
      Highlight Einverstanden, aber ich bin ganz fest der Meinung, dass es eine Beschwerdeführerin war 😂!
      44 3 Melden
    • mogad 27.03.2018 10:12
      Highlight Die männlichen Probanden fehlten, weil Männer meines Wissens aus anatomischen Gründen keine Fibratoren brauchen.
      9 66 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Eine Zahnärztin liest im TV über eine sexsüchtige Zahnärztin. Das schlägt Wellen

Corinna T. Sievers aus Herrliberg schaut der Goldküste in den Mund und schreibt seit Jahren prächtig verruchte Ärztinnenromane. Mit uns redet sie über ihren Auftritt am Bachmann-Preis, das gesellschaftliche Grundübel Monogamie und andere delikate Dinge.

Es ist ein weitherum unschuldiger Morgen, und im Fernsehen sitzt eine blonde Norddeutsche, die das Leben vor vierzehn Jahren nach Herrliberg verschlagen hat. Worüber liest sie gerade? Über eine Analrasur? Okay? Sie ist Zahnärztin in Erlenbach, alles ganz clean, aber wenn es dunkel wird über der Goldküste, wird es in Corinna T. Sievers, 52, eiskalt und düster. Dann schreibt sie Ärztinnenromane. In denen es meist und explizit um Sex geht.

Sie heissen «Samenklau» oder «Die Halbwertszeit der …

Artikel lesen