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559 Anzeigen gegen Uber-Fahrer ohne Bewilligung



The logo for Uber is shown on a vehicle  in San Francisco, California May 7, 2015.REUTERS/Robert Galbraith

Nicht nur Uber-Chauffeure ohne Bewilligung: Auch Passagiere riskieren eine Strafe. Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

Bei Polizeikontrollen bleiben viele Fahrer des Billigtaxi-Dienstes Uber hängen. Oft sind sie ohne die notwendige Bewilligung unterwegs. Das kann die Fahrer teuer zu stehen, kommen, wie die SRF-Sendung «10 vor 10» am Donnerstag berichtete.

139 Anzeigen meldete gemäss «10 vor 10» die Kantonspolizei Zürich, 79 die Stadtpolizei Zürich. Die Stadtpolizei Lausanne verzeigte 287 Uber-Fahrer wegen fehlender kommunaler Taxi-Bewilligung. Hinzu kommen 25 Verdachtsfälle aus Basel-Stadt.

Laut der Kantonspolizei Zürich werden «diese Straftatbestände mit Bussen bis zu 10'000 Franken geahndet». Zahlreiche Bussen sind bereits rechtskräftig. So wurde in Basel ein Fahrer mit 5000 Franken gebüsst. Und in Lausanne wurden laut der Stadtpolizei Bussen von bis zu 1000 Franken verhängt.

Die Anzeigen betreffen die Jahre 2015 und 2016. Wer innerhalb von 16 Tagen mehr als einmal Fahrgäste transportiert und dabei einen Gewinn macht, braucht eine entsprechende Bewilligung.

Auch Benützer des Taxidienstes riskieren eine Strafe, wenn sie bei einer Polizeikontrolle angeben, sie seien mit dem Fahrer befreundet. So werde oftmals versucht, den Vorwurf des professionellen Personentransports ohne Bewilligung zu umschiffen.

Uber auch Thema im Ständerat

Am Donnerstag hatte sich auch der Ständerat mit Fahrdiensten wie Uber befasst. Uber und andere Fahrdienste sollen gegenüber herkömmlichen Taxis nicht mehr im Vorteil sein. Die kleine Kammer stimmte zwei Motionen aus dem Nationalrat mit diesem Ziel zu.

Uber begrüsse es, dass das Parlament die gesetzlichen Grundlagen der Personenbeförderung modernisieren möchte, teilte der Fahrdienst am Donnerstag mit. Mit einer modernen Regulierung könne die Personenbeförderung nicht nur Kunden und Fahrern nutzen. Sie könne gleichzeitig auch einen Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme leisten. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Homes8 09.12.2016 09:36
    Highlight Highlight Für Uber zu fahren ist der direkte Weg in die Arbeits-Armut. Der Fahrer muss die ganzen 8 Mwst bezahlen, Auto, Benzin , Versicherungen, (Leerfahrten zum nächsten Kunden, oder von dem zurück sind nicht eingerechnet). Uber kassiert 30% dem Taxifahrer bleiben nach Abzügen ca.19% vom Fahrpreis (inkl.Ferien und Pensionskasse). Durchschnittlicher Std-Lohn Fr 8.50

    Der Wuchertarif von Uber ist eigentlich schon fast Anstiftung zu Schwarzarbeit.
    Wer das akzeptiert ist selber schuld, wenn er mal in einem Unfall zu Schaden kommt, weil der Uberfahrer nicht richtig versichert ist.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 09.12.2016 12:39
      Highlight Highlight Wusste nicht, dass Leute mit der Pistole gezwungen werden für Uber zu fahren...
    • Homes8 09.12.2016 16:39
      Highlight Highlight Von Pistole hat ja auch niemand was geschrieben.

      Klar gibt es auch massenweise Leute die keinen Durchblick haben und mitmachen. Die Tabakindustrie findet auch immer wieder Leute die anfangen zu rauchen.
  • Digital Swiss 09.12.2016 07:31
    Highlight Highlight Das letzte Aufbäumen der überreifen Taxy-Lobby.
  • MaxHeiri 09.12.2016 06:06
    Highlight Highlight Was wieder nicht gesagt wird, ist dass Uber die Bussen seiner Fahrer übernimmt. Welche Taxizentrale würde das schon machen..
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 09.12.2016 05:08
    Highlight Highlight Man soll mir den Fahrgast zeigen der bestraft worden ist, weil er den Fahrer schützte. Das wäre wieder ein Fall für Valentin Landmann. Eine typische Meldung um die Leute einzuschüchtern und das gewünschte zu erreichen.
    • Fabio74 09.12.2016 07:27
      Highlight Highlight Das gewünschte ist die Einhaltung der Gesetze!
    • Pasch 09.12.2016 09:52
      Highlight Highlight Die Gesetze sind aber Schrott und schon lange nicht mehr zeitgemäss...
      Und natürlich, jene die mit denen zu Geld gekommen sind (Taxiunternehmen) werden wohl nicht so schnell klein bei geben.
      Was auf der Strecke bleibt ist Innovation und Vorteil für den CH-Bürger... Ist ja schon zur normalität geworden...

      Wir leben in einem Land das nichtmal ein einheitliches Rückgaberecht besitzt...
  • giguu 09.12.2016 01:02
    Highlight Highlight wozu das ganze? taxifahren ist zu teuer! ich will uber pop und uber pool in der schweiz!
  • Sir John 08.12.2016 21:54
    Highlight Highlight In 10 Jahren werden die Fahrer sowieso nicht mehr gebraucht dank den autonomen Fahrzeugen.
    • Fabio74 09.12.2016 07:28
      Highlight Highlight Träum weiter. Irgendwann aber nicht in 10 Jahren schon
    • ast1 09.12.2016 13:54
      Highlight Highlight Ich halte 10 Jahre für sehr realistisch. Weil das Wachstum exponentiell ist, werden wir von 2016-2026 noch deutlich schneller Fortschritte machen als von 2006-2016.

      Computer sind schon jetzt teilweise besser als menschliche Fahrer, und weil sie durch Software-Updates alle gleichzeitig dazulernen werden sie sehr schnell noch viel besser.

      Wenn uns etwas zurückhält ist es die Gesetzgebung. Abgesehen davon werden menschliche Fahrer ersetzt, sobald Computer wirtschaftlicher sind, was schon bald sein wird.
  • stamm 08.12.2016 21:26
    Highlight Highlight Tiptop, sollen bestraft werden!
    • Ichweissnicht 09.12.2016 05:02
      Highlight Highlight Bist selber Taxifahrer?

Schweizer gewinnt in neuer Pro7-Show «nur» 100'000 Euro – und will damit Bäume pflanzen

Der Zürcher Samuel Weber hat bei der neuen Pro7-Show «Renn zur Million … wenn du kannst!» 100'000 Euro abgestaubt – obwohl viel mehr dringelegen wäre. Glücklich ist er trotzdem.

«Nein! Er drückt den Buzzer! Trotz dieses Riesenvorsprungs!» Kommentator Elmar Paulke kann es nicht fassen, als sich Samuel Weber bei der neuen Pro7-Show «Renn zur Million … wenn du kannst!» dazu entscheidet, kein Risiko einzugehen und die 100'000 Euro (110'000 Franken) nach Hause zu bringen.

Und dies, obwohl die Million locker dringelegen wäre. «Ich habe nicht gesehen, dass ich so einen grossen Vorsprung hatte», sagt der 24-Jährige. «Er hätte auch direkt hinter mir sein können.»

Doch von Anfang …

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