Schweiz
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Un touriste observe le glacier d' Aletsch ce samedi 18 aout 2007 pres de Bettmeralp, Valais. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Ein Tourist betrachtet am 18. August 2007 den Aletschgletscher in der Naehe von Bettmeralp im Kanton Wallis. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

A tourist looks at the Aletschgletscher glacier near Bettmeralp in the canton of Valais, Switzerland, pictured on August 18, 2007. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Ist dieser Anblick schon bald passé? Der Aletschgletscher droht zu verschwinden.  Bild: KEYSTONE

Sie wollen Diesel und Benzin verbieten – Umweltschützer lancieren «Gletscherinitiative» 

Schweizer Klimaschützer starten eine Volksinitiative, damit das Pariser Abkommen auch wirklich umgesetzt wird. Dies geschieht zu einem heiklen Zeitpunkt. 



Die Schweiz soll endlich vorwärts machen punkto Klimaschutz. Dies fordert eine Gruppe um den Zürcher Umweltjournalisten Marcel Hänggi. Sie wollen mit einer Volksinitiative sicherstellen, dass die Schweiz den Klimavertrag von Paris umsetzt, wie der Tages-Anzeiger berichtet. Dieser will den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad beschränken. 

 «Spätestens Ende 2050 darf kein fossiler Kohlenstoff mehr in Verkehr gebracht werden», heisst es im Initiativtext.  Das Begehren mit dem Namen Gletscherschutzinitiative will auf diesen Termin hin also Benzin, Erdgas und Kohle in der Schweiz verbieten – anders als der Klimavertrag von Paris, der für das Nullemissionsziel kein fixes Datum nennt.

Ausnahmen sieht die Initiative für den Fall vor, dass «sichere» Kohlenstoffsenken, also etwa Wälder, den ausgestossenen Kohlenstoff der Atmosphäre «dauerhaft» entziehen.

Unterstützung von Umweltverbänden

Die Vorarbeiten laufen seit gut einem Jahr, unterstützt werden sie von den Umweltverbänden Greenpeace und WWF. Im Mai soll der Trägerverein gegründet und der Initiativtext definitiv fixiert werden, Anfang 2019 soll die Unterschriftensammlung starten.

Die Forderung der Klimaschützer kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt.Wohl diesen Herbst berät das Parlament das neue C02-Gesetz für die Periode 2020 bis 2030. Zur Debatte steht, die Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 zu halbieren. Schon dieses Ziel ist umstritten. Die Initiative löst nun aber erst recht heftige Reaktionen aus. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse spricht im «Tages-Anzeiger» von einem «brandgefährlichen» Anliegen, das stark in die Wirtschaftsfreiheit eingreife und die Schweiz der Flexibilität beraube, um den Gang in ein treibhausgasarmes Zeitalter wirtschaftsverträglich zu gestalten. 

(amü)

Überleben unsere Gletscher das 21. Jahrhundert?

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thadic 26.03.2018 20:36
    Highlight Highlight Diese Graphik zeigt wie weltweit die Solarenergie rasant wächst, obwohl die Prognosen ständig eine Stagnation voraussagen. Die Leute welche diese Prognosen machen, würden auch sagen diese Initiative sei eine Utopie.
    User Image
  • andrew1 26.03.2018 20:03
    Highlight Highlight Stimmt die globale klimaerwärmung wird massiv reduziert wenn man 1 promille der weltbevölkerung massregelt und deren wirtschaft und wohlstand zerstört weil man dann international nicht mehr konkurenzfähig ist.
    • Thadic 29.03.2018 05:26
      Highlight Highlight Du gehst davon aus, dass wir die einzigen sind die etwas tun. Sogar Saudi-Arabien investiert massiv in erneuerbare Energien.
  • Jasmin Nyff 26.03.2018 18:17
    Highlight Highlight Ja es gibt immer mal wieder Weltverbesserer die Wasser predigen und Wein saufen.
    Glaubt eigentlich einer die Schweiz könne das Weltklima retten? Wie wäre es wenn alle die, die sich für alle diese Ziele einsetzen sich zu erst mal an der eigene Nase nehmen, man kann nicht nur wollen man muss auch für das was man will selber tun. Verzicht auf Ferien, mit dem Flieger schon mal das erste Problem wie bringt man die in die Luft und der ganz Online Handel Ware aus China nur weil es billig ist, und die sportlichen unter uns verzichtet ihr auf Skifahren und beleuchtete Sportplätze usw. usw.
  • Heieiei 26.03.2018 16:46
    Highlight Highlight Munter auf Grün machen aber mit dem Flugzeug in die Ferien...
  • Caturix 26.03.2018 12:54
    Highlight Highlight Ob es etwas bringt ? Ich bin nicht dagegen, einer muss anfangen, aber es sollte die ganze Welt mitmachen nicht nur die Schweiz.
  • Grigor 26.03.2018 11:53
    Highlight Highlight Zitat Dieter Nuhr: Es bringt nichts wenn sie ihren Diesel verkaufen und danach eine Kreuzfahrt machen! Solange wir nicht endlich über die Schifffahrt sprechen, nehme ich das Thema nicht mehr ernst.
    • Die Redaktion 26.03.2018 12:29
      Highlight Highlight Sie meinen doch nicht etwa die Schiffe, welche Öl in grossen Mengen zu uns transportieren? Abgase der Schiff- und Luftfahrt bilden zwar einen riesigen Anteil, aber Lungenkrebs (Feinstaub usw.) bekommt man von den Dreckschleudern die ums Haus gurken. Die gesamte Bevölkerung zu sensibilisieren ist besser als den schwarzen Peter einfach an jemanden weiter zu reichen.
    • olllli 26.03.2018 12:56
      Highlight Highlight Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI Dresden:Das Verbannen von Autos ist also unnötig? Klingner: Ja, das ist weitgehend Unsinn, man muss ganz deutlich sagen. Das Gesundheitsrisiko wird maßlos überschätzt und übertrieben, die Horrorzahlen von Feinstaubtoten oder Stickoxidtoten ist reiner Populismus. An dem Feinstaub, den wir messen ist noch kein Mensch gestorben.
  • sherpa 26.03.2018 11:30
    Highlight Highlight Sind das nicht die Leute, welche für ihre Aktionen und Auftritte mit den Van von Ort zum Ort fahren um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen?
  • rocky53 26.03.2018 11:21
    Highlight Highlight lasst sie es geht eh in die hosen und meine 2 alten v8 ohne kat geniessen den saft.
  • Fabian Studer 26.03.2018 11:07
    Highlight Highlight Klar fehlt es nur an politischem Willen. Wer sagt dass wir zu wenig Geld für den Wechsel haben lügt und ist faul, ausser diejenigen ausserhalb von Europa und Nordamerika. Wobei es ja auch nicht darauf ankommt wie mit der Umwelt in Afrika umgegangen wird da spätestens ab 2070 der Kontinent nur noch ein einziger giftiger Abfallhaufen für die solarpanals und Tesla Batterien der Leute von heute ist die dabei noch denken sie haben das Recht vorzugeben moralisch überlegen zu sein.
    • Die Redaktion 26.03.2018 11:48
      Highlight Highlight Oder man recyclet das Material einfach weiter wie es seit Jahren gemacht wird. Wo lagern wir noch gleich unseren Atommüll? Ah stimmt, nirgends.

  • Skater88 26.03.2018 10:05
    Highlight Highlight Bin dafür! Wir müssen heute ausbaden, was vor Jahrzehnten begann, dann will ich verhindern, dass die nachfolgenden Generationen ausbaden müssen, was Jahrzehnte zuvor nicht gestoppt wurde.
    • Gubbe 26.03.2018 10:44
      Highlight Highlight Sie sehen das einseitig. Vor Jahrzehnten gab es Kohle und neuzeitlich Oel. Sie müssen nichts ausbaden, das hat schon eine Generation für Sie gemacht. Das es Innovationen gibt, ist immer die jeweilige Generation zuständig.
  • nicbel 26.03.2018 09:22
    Highlight Highlight Und wieder mal eine unsinnige Initiative. Was bringt es wenn man bis 2050 weiterhin Benzin, Diesel und Co. Meint ihr man kann nachher einfach sagen: So, wir nutzen keine fossilen Brennstoffe mehr. Der Klimawandel ist besiegt!
    Da kann ich nur den Kopf schütteln.
    • Paddiesli 26.03.2018 10:49
      Highlight Highlight Es heisst nicht; So, jetzt dürft ihr keine fossilen Brennstoffe mehr verwenden es heisst: Ihr habt jetzt fasst 1/4 Jahrhundert Zeit, um euch umzustellen.
      Was gibt es da den Kopf zu schütteln?
    • Die Redaktion 26.03.2018 10:55
      Highlight Highlight Niemand behauptet, dass es von heute auf morgen geht, aber 32 Jahre sollten schon reichen um sich anzupassen. Was aber bestimmt besser ist, die Energie dort zu erzeugen wo man sie auch braucht und nicht im Tanklaster, oder Öl-Tanker umher zu Transportieren.
    • Nick Name 26.03.2018 23:02
      Highlight Highlight Vielleicht wärs ja tatsächlich viiel gescheiter, einfach so weiterzumachen und weiterzumachen und dann, wenn Erdöl, -gas, Kohle, Uran und so aufgebraucht sind oder nur noch so knapp vorhanden, dass es schlicht zu teuer ist, sie noch zu fördern, ganz verdutzt zu sagen:
      Hou, was machen wir jetzt? Wär hätte das gedacht, dass das mal alle ist?

      Oder?
  • leed 26.03.2018 09:19
    Highlight Highlight Statt mit extremen Initiativen einen auf SVP zu machen, sollte man besser etwas machbares zur Wahl bringen.
    Sinnvoller wäre ein Verkaufsverbot von Dieselfahrzeugen an Private. Niemand braucht diesen Kraftsstoff um in der Stadt herum zu fahren. In der Landwirtschaft hingegen, ist es durchaus sinnvoll.
  • blaubar 26.03.2018 09:16
    Highlight Highlight Elektroflugzeuge, Kreuzfahrtschiffe mit Akku, auf dem Bau Elektrobagger... Träumt weiter. Unser gesamter Wohlstand basiert auf der Entdeckung des Öls.
    • Julian Heierle (1) 26.03.2018 10:56
      Highlight Highlight Wasserstoff? und vielleicht ist hier auch erwähnenswert, dass Benzin auch nur heute so erfolgreich ist, weil es früher gefördert wurde. Wenn man Öl mit Pferdekraft und Elektro mit Benzin ersetzt, tönt das schon 200 Jahre Älter. und auch dort hattet ihr nicht recht.
      Die Zukunft ist doch nicht unwahr, nur weil sie es sich nicht vorstellen können!
    • Thadic 26.03.2018 21:54
      Highlight Highlight Du glaubst der einzige Realist zu sein, in Wahrheit bist du der noch viel grössere Träumer. Wie kann man glauben, dass es noch lange so weiter geht?
    • Nick Name 26.03.2018 23:05
      Highlight Highlight Ja. Umso besser wärs, möglichst früh davon wegzukommen.
      Denn irgendwann können wir von den fossilen Energieträgern nur noch träumen.
  • Gubbe 26.03.2018 09:10
    Highlight Highlight Es gab Zeiten, da wurde jedes Haus mit Holz und Kohle geheizt. Auch hatte es noch viele Räucherküchen. Dann kam das Heizöl, ein Sprung in die Moderne. Viele Länder haben das noch nicht geschafft. Heute werden Häuser mit Umwälzpumpen geheizt, Schadstoffausstoss gleich null. Eigentlich wäre jetzt nur noch die sanfte Energieerzeugung für jeden zu lösen. Die Solarzellen auf dem Dach und die Stromspeicherung sind noch zu teuer. Ich bin mir sicher, dass bis 2050 dieses Problem gelöst sein wird.
  • Madison Pierce 26.03.2018 09:09
    Highlight Highlight "Keine fossilen Brennstoffe bis 2050" hört sich nicht nach einem extremen, kaum erreichbaren Ziel an.

    Auch wenn Akkus bis dann noch nicht die erforderliche Energiedichte für LKW aufweisen sollten, gibt es noch Wasserstoff, Bio-Diesel etc.
    • Julian Heierle (1) 26.03.2018 10:57
      Highlight Highlight Naja das Mit den Akkus für LKWs hatt Tesla schon Hingekriegt
    • Die Redaktion 26.03.2018 11:52
      Highlight Highlight www.watson.ch/amp/!171503190
  • Skip Bo 26.03.2018 08:46
    Highlight Highlight Da die fossilen Ressourcen endlich sind, ist es sehr sinnvoll sich mit Alternativen zu beschäftigen. Ob es dafür einen fixen Termin braucht sei dahingestellt.
    Das Problem ist eher, dass sämtliche verfügbaren fossilen Brennstoffe irgendwann vor irgend jemandem irgendwo genutzt werden.
    Die CO2 Debatte ist unter diesen Umständen obsolet. Ob das Ende der Fossilen um 100 Jahre verzögert wird, kratzt die Erde nicht.
    Einzig der weltweite ökonomische Vorteil von Erneuerbaren kann vorher etwas bewirken.
  • Thisguy 26.03.2018 08:42
    Highlight Highlight Gute Initiative! Sollte jede Regierung von sich aus durchsetzten. Traurig, dass das Volk überhaupt durch solche Initiativen den Denkanstoss geben muss.
    Jedoch ist diese Initiative durch die Standardeinstellung des Schweizer Hirns zum scheitern verurteilt.
    Uns geht es ja so gut, ja nichts ändern.....
    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.👋🏼
  • Paddiesli 26.03.2018 08:35
    Highlight Highlight Bei dieser Thematik geht's eigentlich nur um eine Frage: Was ist dir wichtiger? Dein Portmonnaie und deine Bequemlichkeit oder die Rettung der Welt vor dem Kollaps - auf den wir trotz vereinzelter Verbesserungen immer noch drauf zusteuern?
    Das bis 2050 umzusetzen ist auch für die Wirtschaft locker ohne Verluste umzusetzen. Wenn man sich vor Augen hält, was sich in den letzten 25 Jahren alles verändet hat. Stichwort Internet.
  • Domino 26.03.2018 08:19
    Highlight Highlight Was auf lange Sicht wirklich helfen würde ist Forschung (Generation 4 AKW, Flüssigsalzreaktor, etc). Zudem sichert es Know-How, Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort.
    Solange wir keinen neuen Primärenergieträger haben wirds mit der CO2-Reduktion nicht klappen. Wasserkraft ist Top. Wind- und Sonnenenergie sind nicht zuverlässig und brauchen teure Doppelstrukturen wie in Deutschland.
    • Paddiesli 26.03.2018 10:33
      Highlight Highlight Sorry, aber keine Generation von AKWs ist heutzutage noch vertretbar. Oder gibt's da eine 4. Generation-Lösung, was mit dem hunderttausende Jahre strahlendem, radioaktiven Abfall passieren soll? Wer nicht bereit ist, ein Endlager in seinem Vorgarten zu akzeptieren, soll gefälligst ruhig sein, was neue AKW's betrifft.
    • Lester McAllister 26.03.2018 12:48
      Highlight Highlight Paddiesli
      So wies aussieht, wird Kernenergie die einzige Möglichkeit sein, um den Klimawandel zumindest abzuschwächen.
      Nimm Dir mal 5 Minuten Zeit und überleg Dir, was der Umwelt mehr Schaden zufügt. Endlager (die kommen sowieso) und alle 30 Jahre ein Supergau oder mehr als 2 Grad plus?
    • Domino 26.03.2018 15:14
      Highlight Highlight Z.B ein Flüssigsalzreaktor kann gewisse bestehende Abfälle weiter spalten, dass diese nicht mehr radioaktiv sind. Dies basiert auf der Thorium-Reihe (nicht wie anhin auf der Uran-Reihe). Somit kann auch kein Waffenfähiges Material entstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 26.03.2018 07:54
    Highlight Highlight Meine fenster und balkon haben immer eine schicht schwarzes feinstaub. Ich unterstütze die gletscherschutzinitiative weil es auch meine lungen schützen wird. Auch noch wichtig.
  • Zeit_Genosse 26.03.2018 07:46
    Highlight Highlight Eine weitere extreme Aufmerksamkeits-Initiative, deren Abstimmung vor dem Volk nicht zu gewinnen ist. Es steht allen frei irgendwelche Initiativen vor das Volk zu bringen, helfen tun sie nicht, wenn sie zu extrem formuliert werden.
    • Thadic 26.03.2018 20:11
      Highlight Highlight Bis 2050 findest du extrem?
      Ich finde es extrem nichts zu machen. Letztes Jahr betrugen die weltweiten Rüstungsausgaben etwa 1700 Milliarden Dollar. Wenn die Hälfte davon in Solaranlagen investiert worden wäre, dann hätte man die Produktion an Solarstrom mindestens verdreifachen können und das in einem Jahr! Es gibt eine Lobby die daran interessiert ist uns glauben zu lassen, dass es keine Lösung gibt.
    • Zeit_Genosse 27.03.2018 07:48
      Highlight Highlight Thadic: Wenn und hätte! Es geht darum, dass man in einer Demokratie Mehrheiten für Anliegen findet. Das Anliegen mag noch so ehrenwert und sinnvoll sein, es muss Menschen überzeugen zu handeln. Politik kann man verkürzt auch als Führen auf Ziele verstehen. Führen heisst in einer Demokratie überzeugen und nicht verbieten. Es geht dabei weniger um die sachlichen Argumente, sondern um die Menschen für etwas zu mobilisieren. Die Menschen werden auf einen abstraktweiten Horizont keine Totalverbote zustimmen. Etappierte und kürzere Schritte sind effizienter und effektiver. Ein "Nein" nützt niemandem
  • Kommentiert 26.03.2018 06:55
    Highlight Highlight Man kommt in der Schweiz bezüglich Umweltschutz einfach nicht voran. Man blässt lieber noch mehr CO2 in die Umwelt. Meine Generation (um 20J.) kann’s ja dann regeln.😉 Unfair. Unfair! Diese initative wäre ein wichtiger und richtiger Schritt!
    • Gegu 26.03.2018 08:12
      Highlight Highlight @kommentiert: dann bitte mobilisiere deine generation zum wählen!
    • simiimi 26.03.2018 09:28
      Highlight Highlight Das ist doch Schwachsinn. Ich war schon an vielen Orten auf der Welt und habe selten bis gar nie eine sauberere Unwelt gesehen.
    • Gubbe 26.03.2018 10:48
      Highlight Highlight Natürlich sollte deine Generation langsam in die Gänge kommen. Immer kann man sich nicht bei den Älteren beschweren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thadic 26.03.2018 06:35
    Highlight Highlight „Spätestens Ende 2050 darf kein fossiler Kohlenstoff mehr in Verkehr gebracht werden“
    Das ist doch völlig machbar. Es ist traurig, dass unsere Regierung das nicht selber als Ziel setzt. Besser noch bis 2035 nur noch 5% vom aktuellen Verbrauch.
    In ein paar Generation wird man von uns sagen: „das waren diejenigen die sagten man könne die Welt nicht retten weil man nicht genügend Geld habe“.
    • 7immi 26.03.2018 09:35
      Highlight Highlight völlig machbar?! auf welcher grundlage? um 50% reduziert ist sicher realistisch, alles andere reiner populismus. da müssten in den nächsten 30 jahre noch wunder geschehen. und dann kommt da noch die kunststoffindustrie, die ebenfalls öl braucht, die luftfahrt (airbus und nasa gehen davon aus, dass sie in 20-30 jahren "äquivalente elektrische lösungen" haben werden) uvm. reduzieren ist sinnvoll und machbar. verbieten schlicht illusorisch.
    • Die Redaktion 26.03.2018 10:51
      Highlight Highlight Die Kunststoffindustrie braucht doch kein Öl, sie verwenden es lediglich, weil es drecksbillig ist.

      http://w1.siemens.ch/home/ch/de/cc/siemens/energieeffizienz/industrie/pages/kunststoffausco2.aspx?ismobile=true

    • 7immi 26.03.2018 12:30
      Highlight Highlight @Djin
      ja, es gibt kunststoffe auf biologischer basis, allerdings ist diese basis häufig maisstärke (nahrungsmittel) und haben weiterhin eine fossile komponente. PLA (auf milchsäurebasis) ist ebenfalls ein solcher kunststoff. allerdings sind diese nur sehr einseitig einsetzbar. auch in deinem beispiel besteht das ABS nur aus rund 70% biokomponente. der rest ist nach wie vor fossil, da man sonst die qualität (beständigkeit, mechanische eigenschaften) nicht hinkriegt. auch hier gilt: eine reduktion ist möglich, ein ersatz utopie.
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SVP und FDP setzen sich durch: CO2-Reduktion soll vor allem im Ausland eingekauft werden

Die Schweiz soll die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent unter das Niveau von 1990 senken. Das hat der Nationalrat am Dienstag bei der Beratung des CO2-Gesetzes beschlossen. Er folgte beim Ziel dem Bundesrat.

Anders als der Bundesrat will der Nationalrat aber ermöglichen, dass die Reduktion zu grossen Teilen durch den Kauf von Emissionszertifikaten im Ausland erfolgen kann. Mit 97 zu 95 Stimmen bei einer Enthaltung beschloss er, keinen Inlandanteil im Gesetz zu verankern.

Nach dem Willen …

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